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Fuldaer Heilung

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A Marburg. Der Kreistag hielt unter dem Vorsitz des Landrats Dr. Piesberger eine Sitzunq ab. Der Kreishaushalts-Vorschlag wurde mit 435 000 GM. festgesetzt, 171000 GM. müssen durch Steuern aufgebracht werben.

A Marburg. Morgens gegen 6 Uhr lenkte ein junger Mann die Aufmerksamkeit der Strcchen- passanten dadurch auf sich, daß er ohne Stiefel, . Strü mpfe und Hofen feine Wohnung aui- suchte. Diese Sachen waren, wie sich spater heraus- tellte, bei der Polizei als gesunden ab gelte- fert worden.

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Start der Fuldaer Äetiendrarterel in Aulde

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Nur nicht jo früh.

Jetzt beginnt im Garten allenthalben das Säen imb Wirtschaften. Ich möchte hierbei den 31 at geben:Nur reicht zu früh!" Der Boden muh erst einigermaßen ein- getrocknet sein, ehr wir ihn bearbeiten dürfen.. Unsere schweren Böden zu früh und zu nah bearbeitet, werden für das ganze kommende Jahr vermurxt und geben trotz sonstiger guter Pflege schlechte Erträge. Dagegen kann man jetzt schon mit Erfolg den Samen kaufen unä beizen (mit Uspulun (Gift) nach beiliegender Vorschrift), damit er bester und schneller keimi >md Schädlinge ab« getötet werden. Außerdem beschaffe man sich schon jetzt Bohnenstangen, Erbsenreisig und Saatkartoffel, sodaß am Tage der Arbeit diese Sachen erledigt sind. Im übrigen bedenke man:Blinder Eifer schadet nur." K.

Der Waldmeister

ist in gewissem Sinne ein Würz kraut und kann leicht im Garten gezogen werden. Im Freien kommt er in Buchenwäldern vor, an halbsckattiger Stelle in verrotten­dem Duchenlaub wachsend. So wird er am aromatisch­sten. Deshalb soll er im Garten auch eine halbfchaitige Stelle haben, die nicht mit Stalldünger, sondern mit ver­wesendem Laub gedüngt fft. Am besten nimmt man Pflanzen aus dem Wald, die auch leicht anwachsen, in zweiter Linie erst zieht man ihn aus Samen von Wald­pflanzen. Am wenigsten empfehlenswert ist Dermehmng aus Samen von Pflanzen aus Gärten, dieser Garten­waldmeister wird nie wirklich aromatisch und kräftig, er HE sich schon zu einer neuen Art umgebildet, denn in ungeeignetem Boden läßt er schon im zweiten Jahre im Geschmack und Geruch nach.

An jungen Kohlpflanzen

tritt bisweilen falscher Meltau auf. Er zeigt sich auf den Keimblättern der Sämlinge als graue Flecken und be- sonders gern in Frühbeetkästen, wenn nicht genügend gelüftet wird. Die aufsteigende Feuchtigkeit begünstigt das Auftreten. Um ihn sernzuhalten, muß viel gelüstet werden.

Feste kraut- oder Kohlköpfe. 1

Hierzu bietet der Hühnerdung ein sehr schätzbares Mittel. Nachdem die Pflanzen zum ersten Male behäu- felt sind und 14 Tage gestanden haben, streut man eine kleine Schaufel voll Hühnerdung auf jede Pflanze. Dar- mtf behäufelt man sie zum zweiten Male, so daß der Dünger mit in die Erde kommt. Der Erfolg ist schon nach wenigen Tagen zu merken und die Mühe wird «m Herbst reichlich belohnt.

Bevor eine Henne

zur Brut gefetzt wird, soll sie durch tüchtiges Einstäuben des Gefieders mit persischem Insektenpulver von Unge«

vermischtes.

* 9. Zentenarfeier des heiligen Kaisers Hein­rich H. Der Erzbischof von Bamberg verkündet in seinem Fastenhirtenbriefe, daß am 13. 3uli 1924 in der Erzdiözese Bamberg, die von Heinrich des Zweiten begründet wurde, und im ganzen katholi­schen Deutschland große Zentenarfeiern zur Erinne­rung an den 900. Todestag des heiligen Kaisers ab­gehalten werden sollen.

* Verbrannte Maskenballbesucher. Aus Paris wird gemeldet: In Amiens sind durch eigene Un- oorfichtiFkeit vier junge Leute in Maskenkostümen verbrannt. Sie hatten sich unter Verwendung

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ziefer gereinigt werden. Wenn eine Henne etwa drei Wochen auf den, DruMest ruhig sitzen soll, so muß sie nach Möglichkeit von der Pein des Ungeziefers befreit werden, sonst kann es oorlommen, daß bei dessen schneller Vermehrung das Hchn es einfach nicht mehr aushält, die Eier verläßt und nicht wieder zwn Sitzen gebracht werden kann. Besonders soll das Einstäuben dort er­folgen, wo das Huhn nicht mit dem Schnabel hin kann. Vor allen Dingen auf dem Kopf und am Nacken. Am besten wiederholt man es jeweilig alle acht Tage.

Hornlose Ziegen

ist der berechtigte Wunsch der meisten Ziegenhalter. Wenn nun bei einem Lamm die Hornwurzel fühlbar und sicht­bar ist, so wird dasselbe enthornt. Man entfernt bei dem 34 Tage alten Tierchen an der Stelle, wo sich die Hornwurzel als erbsengroßer Knoten kenntlich macht, die Haare und bringt einige Tropten konzentrierter «chwefel- oder Salpetersäure darauf. Am besten geschieht es mit einem Glasstab und so, daß von einem bis zum anderen Tropfen etwas gewartet wird. Eine einmalige derartige Anwendung genügt vollständig. Die Wunden müssen daraus längere Zeit geschützt werden. Daß bei der Ge­fährlichkeit dieser konzentrierten Säuren größte Vorsicht am Platze ist, ist selbstverständlich. Die geringste Be­rührung des Auges mit der Säure führt zur sofortigen Blindheit, wenn "nicht zum Tode des Tieres.

Die Katze

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R und bleibt die Fuldaer Zeitung. Sw .st auf Grund ihrer alten und innigen Beziehungen zu allen Kreisen der Bevölkerung in Fulda und im Fuldaer Land in der Lage, täglich cm vollständiges Spiegelbild des Geschehens in politischer, wirtschaftlicher, kultureller, und ge­sellschaftlicher Beziehung zu geben, wie es in umserem Hermawezirk sich als notwendig und zweck­mäßig erwiesen hat.

Jeder Bewohner des Fuldaer Landes kennt die Fuldaer Zeitung. Deshalb erübrigt es sich für uns, ihre Dorzüge anzupreifen. Wir lassen unsere Leser

findet bei manchen Lecken wenig Sympathie, obwohl sie ein hübsches und auch reinliches Tier ist im Gegensätze zu dem Hunde, der ost das Gegenteil darstellt. Auch ist sie meist nicht so gezähmt, wie ihr Rivale, der gut ge­zogen aus das Wort gehorcht. Die Katze ist eben viel später dem menschlichen Haushalt angegltedert worden, auch von Natur aus weniger zu Gehorsam geneigt. Sie ist wild ein Einsiedler, der allein auf Raub und Nahrung ausgeht, während der Hund von Nairn ein Herden- tier. _ geselliger ist. Der Mensch hat sich die Katze eigent- lich nur als MSusevertilgerin zngesellt und als solche leistet sie auch geradezu Erstaunliches, vorausgesetzt, daß ihr roie in alten Häusern, Scheunen, auf Boden und Speichern Gelegenheit zum Mäusesang gegeben wird. Dort wo eine Katze ist, wird die Mäuseplage nie über» handnehmen können, da sie sehr viel Nahrung braucht und unglaubliche Mengen der schädlichen Nager verltlgen kann. In der Großstadt aber, wo durch die Engbesiede- lung die Mäuse und Ratten immer mehr verschwinden, ist sie im gewiffen Sinne überflüffiz, und wenn sie ver­wildert, fft sie für die Kleintier-Dogelwelt schädlich.

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Was sagen die Leser?

Zahlreiche Stimmen aus dem Leserkreis der

Fnldaer Zeitung bestätigen, daß Verlag und

Schriftleitung ihr Bestes tun, um

eine reichhaltige Tageszeitung zu bieten. Eine kleine Auswahl von Ur­teil en aus letzter Zeit möge das erhärten:

(Ein angesehener Geistlicher der Diözese Fulda schreibt ims: Ich benutze die Gelegenhsit. der Schrist- lertung der Fuldaer Zeitung wohl im Sinne aller Leser volle Anerkennung und herzlichsten Dank aus- zusprechen. Die Fuldaer Zeitung ist zu neuem Leden erwacht. Sie ist zum großen Teil mit der Feder geschrieben. Prächtig fft diese Fülle aktueller Ongi- «<tfarbeiten. Cs wird jetzt allen Lesern so gehen w,e mir: Man erwartet die Fuldaer Zeitung fetzt mit großer Spannung tmb liest sie mit großem Genuffe. Immer vorwärts!

Liv höherer Beamter der Schulverwaltung sagt: Es freut mich, daß die Leserzahl der Fuldaer Zeitung so zugenommen hat. Ihre Bemühungen durch die so umfangreiche tmb gediegene Jubiläumsausgabe, die Beigabe des illustrierten Wochenblastes, die schö­nen Artikel über die Fnldaer Heimatsgeschichte und anderes finden so die verdiente Anerkennung.

Ein ßanbrokf gibt seiner Freuds Ausdruck,daß die Fuldaer Zeitung sich eine illustrierte Wochenbei- laflc zugelegt hat, um die Personen und Ereignisse des Tages auch hn Bilde vorzuführen. Ich werde die einzelnen Nummern sammeln und am Iahres- fchluß zu einem Bande vereinigen lasten."

Ein <ra$roätfiger Zeitungsfachmann stellt fest, daß der Nachrichtendienst der Fuldaer Zeitung von be­achtenswerter Frische sei.An Schnelligkeit der Be­richterstattung und der Nachrichtenverbreitung kann eg die Fuldaer Zeitung mit jeder Großstadtzettung aufnehmen. In den »Münchener Neuesten Nach­richten", die doch ganz in meiner Nähe erscheinen, finde ich die Tagesneuigkeiten nicht früher als in der Fuldaer Zeitung."

Mr würden uns sehr freuen, wenn recht viele neue Leser sich Gelegenheit verschaffen wollten, zu prüfen, ob obige wohlwollenden Urteile, die uns ein Ansporn zu weiteren Bemühungen sein sollen, ihnen richtig erscheinen.

Ul m bestelle sofort für den Normt April.

großer Mengen Watte als Eskimo verklei­det und waren im Begriffe, auf einen Maskenball zu gehen. Unterwegs machten sie in einer Wtrt- chart Station. Einer von ihnen zündete sich trotz der Feuergefährlichkeit seines Kostüms eine Ziga­rette an. Die Watte entzündete sich und kurz darauf standen alle vier in Hellen Flammen. Emer der jungen Leute verbrannte buchstäblich. Die drei anderen würben in hoffnungslosem Zustande m das Krankenhaus gebracht. _

* Schüler und Lehrer. Em römischer Ober« oymnasiast war wegen schlechten Derhaltens mehr­fach bestraft worden. Jetzt wartete der Schuler seinen Ordinarius auf der Sttaße ab und ermordete ihn durch mehrere Schüsse. Nach der Tat oer> übte der Jugendliche Selbstmord, mdem er sick durch zwei Kopfschüsse tötete.

Gottesdienstordnung.

gönnte- SO Dom. Kollekte f. Sannerz

und Maber? H. '/.S, 6, W u. 7 hl. M, 8 Pfarramt m. Pred.. */,io Karyeor^lamt m Pred.,<1L Cfer. f. d Jüngl., */,u. lebte bl. M. mit Pred., '/,2 And. f. b. armen Seelen, V,3 i. d. Marienkapelle A. m Ansprache f s Schüler u. Schülerinnen, die entlasten werden, 4 Fastenpred. m. Segen, 7 A. m. Segen i. d Marien- kapelle. Montag 5 Fastenandacht. Stadtpfarrkirche. Beginn der österlichen Zeit. Kollekte für Sannerz und Maberzell. 5*/, Korn., 54 u. 6/* hl. M., 8 erster Schulgd. n. Pted., 9V, Pfarramt u. Pred., 11 zweiter Lchulod. u. Pred., 9' - Chr. f. d. Jungt, i. d. Beben- kirche, 1*/, Chr. f. d. Knugfr« 2V, Predigt u. Lebens- weihe der zur Entlastung kommenden «chuler.

1 Pfarrkirche znm heiligen Geist. 7 Frühm^ 8 Amt mit Predigt, */,5 Chr., 5 Andacht. Sebert- kirrte. Sonntags 7, werktags '1,7 hl. M , Oberreal, schulgottesdienst: Sonntags 8, werktags 7-«. Frauenberg. 5, V«6, 6, 'l$i u, 7 hl. M., 8 Sm am esse m. Pr., 9 Levitenamt, nachm. V,3 A. f. d. Mttglieder deS Fran-stskaner-MisfionsoereinS. Herz-Jesu-Heim. Sonntag 8 Ufer Predtgt und ^lmt, 2 Uhr Segensand. Von Dienstag, 1. April ab, ist die hl. Messe an Werk­tagen um 6 Ubr. Mittwoch abends 8*/4 Ufer Segens, andacht. Freitag 6 Uhr Seaensamt, 8*/t Uhr abends Herz-Jeiu-Andacht. - St. Michaelskirch«. Nachm. 2 U. tfefus-Maria-Joseph-Bruderschaft, Predigt und Andacht.