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Auldaer Zeitunk

E3

erstenmal wieder seit langer Zeit eine Prämiierung von Warm- und Kaltbluttieren statt. Es sind dafür

Burghaun. Am 1. April tritt Herr Ober­landjäger Dorphal, der m fast 36jähriger un­unterbrochener Tätigkeit im Kreise Hünfeld gewirkt hat, in den Ruhestand. Die Beamten des Kreises veranstalteten für ihren scheidenden Kollegen eine würdige Abschiedsfeier, bei der als Vertreter der Regierung Herr Landat Ludwig den Dank der Be­hörden an Herrn Vorphal zum Ausdruck brachte.

Hersfeld. Am Samstag vormittag wurden hier zwei Personen festgenommen, die sich in HSn-

findet auch zum

Don Horst

Weil hn gewerblichen Mittelstände die heiße Sehnsucht aller Einsichtigen nach einer allumfassen­den großen Standesorganisation (nach dem Bei­spiel etwa der Gewerkschaften) bisher immer wie­der zerschellt ist vor allem an der politischen und wirtschaftlichen Zersplitterung dieses Standes, des­halb ist man in Handel und Gewerbe nur zu leicht geneigt, wirtschaftliche Forderungen wit umso größerer Leidenschaftlichkeit zu erheben. Was der Stand selbst infolge mangelnder orgamsatvn- scher Geschlossenheit nicht erreichen konnte, das er­wartete er oft umso energischer von den politischen Parteien, aus die sich seine Angehörigen verteüen. Und weil eine Fürsorgearbeit für einen in sich zer­rissenen und uneinigen Stand jeder Parte, nur bis zu einer gewissen Grenze möglich war, hat sich großer Telle des gewerblichen Mittelstandes eine Art von Verbitterung gegen diese Parteien bemäch-

der oegen 8 llhr in Fulda eintrifft und die Anschlüsse nach Frankfurt a. M. und Bebra noch erreicht. Dafür könnte der Zug, der 11 Uhr in Fulda ankommt, weg. fallen Die Geschäfte schließen um 12 und 1 Uhr, sodaß die Zeit zur Erledigung von Geschäften zu kur, ist. Würde man aber um 8 Uhr vormittags in Fulda sem, so stände bis zum Miltagsschluß der Geschäfte reichlich Zeit zur Verfügung, um seine Angelegenheiten zu er. ledigen. Man könnte um l1/« Uhr den Zug wieder zur Rückfahrt benutzen. Jetzt ist man gezwungen, unnötigerweise in Fulda zu warten, bis nachmittags die Geschäfte und BureauS wieder geöffnet werden und kann dann erst abends 7» Uhr wieder zurückfahren.

Zahlreiche.

2. Blatt.

♦3* Druck der Fuldaer Actiendruckerei itt Fulda

Eingesandt.

Die Sugvekbindungen aus dem Ulßertale nach Fulda ind sehr mangelhaft. Der erste Zug trifft schon 630 Ubr n Fulda ein. Die vielen Schüler, Angestellten, Ge- chäftsleute und Marktbesucher muffen nun biS 8 und 9 Uhr in den Warteräumen Herumsitzen, bis sie ihrer Tätigkeit nachgehen können. ES müßte außer dem Frühzuge ein Zug oder Triebwagen gefahren werden,

tigt.

So entstand im gewerblichen Mittelstände es wäre nunütz, dies zu übersehen eine Bewegung: Los von allen Parteien! Los von der Politik. (Bergt die FuldaerBürgerfraktion".) Findige oder ehrgeizige, chre Führereigenschaften entdeckende Herren bemächtigten sich dieser Bewegung, um nach neuem Programm eine neue Partei zu bilden: Wirtschaftspartei des Mittelstandes. Di« verkündet dem gewerblichen Mittelstände nun­mehr das Evangelium der reinen Wirtschaftspolitik. Es ist fast unnütz, diesen Leuten entgegenzuhalten, daß ihre Bewegung bisher in ver! siebenen Landes- wahlen nur eine weitere unheilvolle Zersplitterung der Stimmen und damit eine weitere Vergeudung mittelständiger Kräfte bewirkt hat. So war der Verfasser noch vor kurzem Zeuge, wie ein führen­der Mann dieser Wirtfchastspartei den Mittelstands­vertretern verschiedener politischer Parteien gegen­über erklärte, daß seine Partei auch m solchen i Reichsgebieten, wo sie von vornherein keinerlei Aus- I sicht auf Erlangung eines Mandats hat, nicht auf die Aufstellung eigener Reichstagskandidaten ver- Wir werden eben arbeiten, bis wir

Sme Märtyrerin der pflicht.

51] ---------

Die aber die Liebe meines Sohnes für Ihre Enkelin nicht zu beeinträchtigen vermochten!" beharrte Frau von Fosseuse.Weit entfernt, sie zu schmälern, haben sie sie nur vermehrt und oertiefr, denn sie enthüllten meinem Sohne eine Seele und ein Gemüt, wie man es nicht alle Tage findet! Das hat er Fräulein Gilberte auch ge­sagt, noch dazu mit meiner Erlaubnis, und innige Freude erfüllte ihn bei dem Gedanken, daß es ihm gelungen fei, so viele ehrensächliche Bedenken zu zerstreuen, nach­dem er sie gebeten, feinen Warnen anzunehmen, und ihr versichert Halle, daß er hn Vereine mit ihr bemüht fein wolle, all das Böse, das die Grausamkeit Ihres Schwie­gersohnes, feine maßlose Eitelkeit und seine anstößigen Geschäfte gestiftet, auszumerzen, vergessen zu machen! Sein Opfer hätte meinen Sohn ab gehalten, nur um Ihrer Enkelin die Ueberzeugung beizubringen, daß er sie verstanden, daß er ihrer würdig fei . . . All dies war bereits abgemocht, unsere Kinder hatten sich über alles geeinigt. Der plötzlich geänderte Entschluß Fräulein Gil- berte's erscheint also geradezu unerklärlich, es sei denn, daß irgend ein neuerlicher Zwischenfall . . ."

Frau Reg nord tat dieser Wortflut Einhalt, indem sie die Hand auf den Arm der Marquüse leche und sagte:

Allerdings; es handell sich um einen solchen; doch fragen Sie mich nicht weiter emb seien Sie überzeugt, daß meine Gilberte, wenn sie auf das ersehnte Glück verzichtet, ihre triftigen Gründe dazu hat ..."

Ich werde das nicht früher glauben, als bis ich es aus ihrem eigenen Munde vernommen!" rief Frau von Fastens« aus, indem sie sich erhob; doch als bereute sie bereits, daß ihrs Worte vielleicht zu ungestüm gewesen, fügte sie bittend hinzu:Verzeihen Sie, gnädige Frau, wenn meine Worte die Gefühle, die mich bewegen, viel­leicht zu lebhaft widerspiegelten; allein Sie sind ja auch Mutter und werden, ja müffen mich verstehen. Ich kämpfe um das Glück meines Sohnes . . . Mein armer Sohn! Der Brief Ihrer Enkelin hat ihn mit Verzweiflung

M 73.

Mittwoch, 26. ML*r 1V24.

es ihr selbst sagst. Sie wird sich Überzeugen, daß ich in deinem Namen mit ihr sprach."

Ich durfte mit einigem Recht annehmen, daß man mir diese neuerliche Heimsuchung ersparen werde," wider­sprach Gilberte.

Wie sollte sie Ihnen erspart bleiben, Fräulein Gil­berte-" fragte die Marquise.Eine Mutter findet sich nicht so leicht damit ab, ihren Sohn geopfert zu sehen. Sie aber opfern den meinigen vielleicht ehrenwerten, un­bedingt aber übertriebenen Bedenken. Hören Sie mich einen Moment an, mein liebes Kind . . ."

Gilberte schickte sich zu erbittertem Widerstand an. Der Zwang, den man auf sie ausüben wollte, nachdem sie sich mit solcher Entschiedenheit geäußert, erfüllte sie mit Entrüstung.

Erlauben Sie, Frau Marquise!" entgegnete sie.Ich kann und darf Sie nicht anhvren, nachdem ich fest ent» schloffen bin, mich von Ihren Worten nicht erweichen zu lassen. Ich könnte diesen bloß einen unerschütterlichen Entschluß entgegensetzen. Was soll daher eine Debatte, die mir bas Herz zerreißt? Die Beweggründe, denen ich gehorche, find allen Rücksichten überlegen und aus mei­nem Gewissen geschöpft."

Ich kenne Ihre Beweggründe." schaltete die Frau Marquise ein, die durch diese Antwort ein wenig außer Fassung gebracht worden war.

Wie konnten Sie bann hoffen, daß ich sie verleugnen könnte?" fuhr Gilberte fort.Haben Sie Erbarmen mit mir, Frau Marquise, und zwingen Sie mich nicht zu weiteren Auseinandersetzungen. Sie wären zu schmerz­lich für mich. Begnügen Sie sich mit den Mitteilungen meiner Großmutter, denen ich nichts hinzuzüfügen habe."

erfüllt. Er liebt und glaubte sich wieder geliebt. Sie können sich daher die Wirkung vergegenwärtigen, die der unerwartete Entschluß Fräulein Gilbertos aus ihn haben mußte! Konnte er daraus vorbereitet fein, nach­dem sie ihm erst Hoffnung gemocht? Weshalb übrigens," fügte die Marquise, die sich nicht mehr zu beherrschen vermochte, voll Bitterkeit hinzu;ist sie nicht hier? Wes­halb flieht sie mich?"

Da sie sich Ihren Bitten nicht fügen kann und bars, so zog sie es vor, überhaupt nickst mit Ihnen zusammen- zittreffen," gestand die alte Dame.

Geschah das nicht vielmehr, weil sie fürchtet, meinen Vorstellungen nicht widerstehen zu können? Und wenn meine Vermutung zutrifft, so ist damit bewiesen, bah sie sich selbst Gewalt antut, baß sie gegen ihr Herz an­kämpft und ihres Entschlusses wegen ebenso unglücklich ist wie wir, jawohl, unglücklich," wiederholte bie Mar­quise mit Nachdruck.Wie sollte ich also diesen Ort verlassen, ohne mit ihr gespi ochen, ohne einen letzten Versuch bei ihr unternommen zu hoben?"

Frcm Regnard schüttelte den Kops, als sie erwiderte:

Es wäre alles vergebens; allein versuchen Sie es, Frau Marquise, da Sie an meinen Worten zu zweifeln scheinen."

Sie drückte auf den Knops einer Klingel, die sich im Bereiche ihrer Hand befand, und befahl der eintretenden Dienerin, Fräulein Gilberte zu bitten, sie möge einen Moment hermsterkonnnen. Fast unmittelbar darauf trat Gilberte ein, Ihre tiefe Blässe verriet bie Aufregung, bie in ihr tobte, wie nicht minder die Unruhe, mit der sie der Ruf ihrer Großmutter erfüllte. Allein die Unbefan­genheit, die die beiden alten Damen zur Schau trugen, beruhigte fte einigermaßen. Sie dachte, die Marquise wollte, bevor sie sich entfernte, noch einige Worte mit ihr wechseln, nicht um sie womöglich anderen Sinnes zu machen, sondern bloß um Abschied von ihr zu nehmen. Sie durfte dies umso eher voraussetzen, als ihr der Gast mit einem liebevollen Lächeln entgegenging und sie in inniger Umarmung an sich drückte. Indessen bie Worte ihrer Großmutter erinnerten sie alsbald an die Wirk­lichkeit.

Bus Mederhefsen.

Treysa. Infolge eines Fehltritts auf der Treppe stürzte hier eine 73jährige Frau so unglücklich, daß sie nach wenigen Minuten starb.

aus Gberhefien und den hessischen Aemtern.

Aus dem Ebsdorfer Grund. Der in einem Marburger Kaufmannsgeschäft tätige Angestellte 17 Jahre alte Hans Schäftr wollte in seinem Elternhause in Herkem seinem Bruder einen Re­volver erklären. Bei dieser Gelegenheit ent­lud sich die Waffe, das Geschoß drang ihm in den Kopf und führte seinen sofortigen Tod herbei.

A Marburg. Gelegentlich des am nächsten Donnerstag hier stattfindenden großen Früh-

Sie nicht die Sprache, in der Sie sich heute gefallen. Daß ich mich trotz Ihres Briefes hier befinde, Hot feinen Grund darin, daß ich nicht zudringlich zu fein meinte, wenn ich zu erfahren suchte, was Ihre Verändevimg her» beige|füf)rt. Ich hatte gedacht, daß wir diesen Beweis von Vertrauen wohl verdienen, sowohl mein Sohn, der Sie liebt, als auch ich, bie ich Sie behandelte, als wären Sie bereits meine Tochter gewesen."

Ich Hobe Ihre Güte nicht vergessen, Frau Mar. qmse, werbe sie auch niemals vergessen. Vielleicht war sie auf meinen Entschluß nicht ganz ohne Einfluß. Io." fuhr Gilberte mst zunehmender Energie fort;wenn ich mich weigere, in Ihre Familie einzutreten, trotzdem mich so vieles dazu verlockt, so geschieht es nur, weil ich Ihrem Sohn nicht die Tochter eines verachteten und ver­ächtlichen Mannes zur Frau geben wollte. Sie wollten durchaus die Mottve meines Verhaltens kennen, Frau Marquise; nun habe ich Ihnen eines genannt."

Mein Sohn hatte sich geschmeichelt, dieses Motto entkräftet zu haben."

Es erwachte zu jener ganzen früheren Kraft als bei meiner Rückkehr hierher ein Vorfall, der buchstäblich einem Fingerzeig des Himmels gleichkam, mir die lieber, zeugung beibrachte, daß mir die Vergangenheit meines Vaters Pflichten, große, schwere Pflichten auserlege, und baß ich, sobald ich diesen nachgekommen, nicht mehr reich genug fei, um die Gattin Ihres Sohnes zu werden. Nun habe ich Ihnen alles gesagt, Frau Marquise; weiter habe ich nichts hinzuzchügen, und Sie werden nunmehr be» greifen,, aus welchem Grunde Ihre Bitten ebenso ver- geblich als grausam wären," vollendete das junge Mäd­chen mit einem Seufzer der Erschöpfung.

(Fortsetzung folgt)

Segen eines gut geleiteten RaiffeisenveremS. Nach längerer Diskussion «Hätten sämtliche Erschienenen ihren Beitritt zum Verein, die Do-standS-AufsichtSratS- Mitglieder sowie der Rechner wurden gewählt. Als Geschäftsanteil sind in Raten 10 Goldmark zu zahlen. Möge der neue Verein eine immerwährchlde Quelle des Segens und der Freude werden für di« Kuratteange- hörigen bis in ferne Geschlechter.

telstandsbewegung. Und ihre letzte Auswirkung, wenn es je dazu tarne? Denjenigen, die sich yeme beklagen über die zahllosen politischen Schattterim- qen des deutschen Parlaments, würden die Augen übergehen, wenn bei einer Reichstagswahl ,ede Wirffchastsgruppe imi) jedes Wirtschaftsgrüppchen, das einigermaßen von seiner furchtbar großen Be­deutung überzeugt ist - und welches Grüppchen fft dies nicht! in den Kampf ziehen wurde, um die Eroberung eines oder mehrerer Sitze im Hohen Hause zu Berlin! Und dieArbeit" dieses Parla­ments? Möge uns der Herrgott gnädiglich bewah­ren vor einem Schauspiel, das den kleinlichen Stan- I deshader des Alltages, den harten Kampf ums täg­lich» Brot, den Standesdünkel, die Standesprmzi- pien, auf die große Bühne der deutschen Volksver­tretung projiziert! Und möge sich der gewerbliche Mittelstand darauf einrichten, daß gerade er m einem solchen Parlament der betrogene sein wird- Er wird sich wirtschaftlichen Gruppen gegenüber« scheu, die ihn kraft ihrer organisatorffchen Ge- schlossenheit in einem solchen Parlament tAachftA totparlamentieren" werden! Und der Gedanke an die große deutsche Volks- und Rotgemetnichast. Ach, wenn dies jetzt am grünen Holze geschieht, was wird dann am dürren geschehen?

Von der Schlagwort-Bewegung der Wirtschasts- partei hat die Z e n t r u m s P a r t e i am wenigsten zu fürchten. Die Zentrumsleute des gewerblichen Mittelstandes stehen auf Grund ihrer politischen Einstellung, die nach dem Grundsatz:Das Vater­land über der Partei und über dem Standesinte- reffe!" stets den Gedanken an die große Volks­gemeinschaft und an die kulturellen und ethischen Grundlagen jedes Staatswesens hoch gehalten hat, solchen Strömungen von oorniherein besser gewappnet entgegen als die Extremen auf der Rechten und der Linken. Aber der Drang nach Experimenten, der sich stets vor der Geburt eines neuen Reichstages einzustellen pflegt, verbuniden mit der allgemeinen, im Anfang dieser Ausführungen gestreiften wirtschaftlichen Unzufrie­denheit und Zerrissenheit, könnte doch auch für man­chen Zentrums-Mittelständler zu einer Klippe wer­den. Man wird es deshalb im gewerblichen Mittel­stände einem Verfasser, dem man, auf Grund frühe­rer, hier veröffentlichter Abhandlungen, parteipoliti­sche Einseitigkeit in Mittelstandsfragen kaum wird Mn Vorwurf machen formen, nicht übel nehmen, wenn er versucht hat, hier einige Streiflichter zu den kommenden Reichstagswahlen zu geben.

Möge der gewerbliche Mfttelstand sich auch bei der kommenden Reichstagswahl vor Augen halten, daß fein Weg zu parlamentarischer Macht unb par­lamentarischem Einfluß nur durch und über bie politischen Parteien führt. Und wenn auch das neue Parlament seine Wunsche nach entsprechender zahlenmäßiger Vertretung nicht ganz erfüllen sollte und welche Wirtschaftsgruppe wird hier wohl restlos zufrieden sein! so möge stch der gewerbliche Mittelstand eines Bismarck-Wortes er­innern:Gehet wieder nach Hause und werdet zuerst eine Macht!"

3er Werbliche MeWnb in der ReWIGnW

H. Wehner.

Jetzt ist es Zeit I _ die kommende Wahlzeit eine Quelle der Formation zu sichern, um in dem Chaos der (Lüben Meinungen den richtigen Weg zu toben. Setzt muß man die

.Fuldaer Zeitung"

«w den Monat April bestellen. Die Prefle »der beste Wahlhelfer und die Fuldaer ^itunq darf unter keinen Umständen in den näd)= pen Wochen in einer Familie des Fuldaer Landes

Das sagen die Leser?

- Zahlreiche Stimmen aus dem Leserkreis der Fuldaer Zeitung bestätigen, daß Verlag und Schriftleitung ihr Bestes tun, um

eine reichhaltige Tageszeitung

bieten. Eine kleine Auswahl von Ur- feilen aus letzter Zeit möge das erhärten:

Ein angesehener Geistlicher der Mözese Zulda ; schreibt uns: Ich benutze die Gelegenheit, der Schnst- teüung der Fuldaer Zeitung wohl hn Sinne aller arter volle Anerkennung unb herzlichsten Dank aus- «isprechen. Die Fuldaer Zeitung ist zu neuern Leben erwacht. Sie fft zum großen Teil mit der Feder «schrieben. Prächtig fft diese Fülle aftuetter Drtg<= - nalarbeiten. Es wird jetzt allen Lesern so gehen ttne wir: Man erwartet die Fuldaer Zertung jetzt mit großer Spannung und liest sie mit großem Genüsse. - Immer vorwärts!

(Un höherer Beamter der Schulverwaltung sagt: Es freut mich, daß bie Leserzahl der Fuldaer Zeitung i fo angenommen hat. Ihre Bemühungen durch die ' . ft umfangreiche unb gediegene Jubiläumsausgabe, bte Beigabe des illustrierten Wochenblattes, die fchö- /nen Artikel über Me Fuldaer Heimatsgeschichte und anderes finben so die verdiente Anerkennung.

60 Preise gestiftet. Da zugleich hier Kram- und Schweinemarkt abgehalten wird, hat die Marbur­ger Kreisbahn die seither ausgefallenen Früh­züge eingelegt.__________________

Technik und Verkehr.

klekoidsiugbetritb auf der Leipziger Hriihjahrr- meffe. Auf der diesjährigen Leipziger Frühjahrsmesse hat der Luftverkehr einen Umfang angenommen wie noch niemals feit feinem Bestehen. In den Flugzeugen von Junkers Luftverkehr wurden über 1700 Passa­giere befördert, viele Tausende mußten zurückge- toiefen werden.

Frankfurter Börfe

Die Notierungen verstehen stch in Billionen Prozent.

KQchen flttibeL "...

Wllh. Jost & Co- Fulda, feäÄK

ein Landwirt gibt seiner Freude Ausdruck,daß die Fuldaer Zeitung sich eine illustrierte Wochenbei- tage zugelegt hat, um die Personen unb Ereignisse Achten werde.------------- .

bes Tages auch im Silbe vvrzifführen. Ich werbe I uns durchgesetzt haben und sollte es noch em hal- bte einzelnen Nummern sammeln und am Jahres- bes Dutzend Wahlperioden dauern! So ähnlich Muß zu einem Bande vereinigen lassen." I n>ar der Sinn der Erklärung diesesWirtschast-

in auswärtiger Zeitnngsfachmann stellt fest, daß lers". Das ist die Irrlehre die um sich greist in her Nachrichtendienst der Fuldaer Zeitung von be- einem Stande, der es vergißt,schuldbewußt an oie achtenswerter Frische sei.An Schnelligkeit der Be- eigene Brust zu schlagen angesichts des grenzen- rWerftattunq und der Nachrtchtenverbreitim« tarn | losen Orgamsationselends, m oem er «chon «Myr- es die Fuldaer Zeitung mit jeder G-roßstadtzeitung zehnte dahinlebt, Jahrzehnte, die andere Wirt- cmfnehmen. In denMünchener Neuesten Nach- schaftsgruppen dazu benutzt haben, um tatkräftig richten", die doch ganz in meiner Nähe erscheinen, Köpfer freudig sich E so machtvolle und finde ich die Sages«eti^feiten nicht früher als in geschlossene Standesorganisation ZU schaffen, daß der Fuldaer Zeitung." I jede politische Partei auf deren Stimme Horen

Wir würden uns sehr freuen, wenn recht viele ^jxgirffchaft Horatio!" das ist zum Schlag­neue Leser sich Gelegenheit verschaffen wollten, I jener Bewegung geworden, die in ihrem zu prüfen, ob obige wohlwollenden Urteile, die uns I Programm das reine Wirtschaftsparlament an ein Ansporn zu weiteren Bemühungen sein sollen, I Stelle des jetzigen politischen Parlaments predigt.

»rfAoinon I Diese Bewegung droht nicht nur eine weitere un-

ibnen richtig erscheinen M,lle Zersplitterung in die parteipolitische Ein-

ZNon bestelle sofort für der» Monat Apru. ftettimg des gewerblichen Mittelstandes zu tragen, I sie droht darüber hinaus auch mit der völligen I Zerstörung des wirtfchaftlich-berufsständigen Mit-

Du hast dich vorhin geirrt, teures Kind," sprach ffe. I Dies warb in einem Ton, mit einer Miene gesagt; Frau Marquise von Fosseuse ist taffächlich gekommen, I baß Frau von Fosseuse sich der Erkenntnis, daß Gilber- um dir im Namen ihres Sohnes Vorstellungen zu ma- I tes Widerstand unbesiegbar fei, nicht länger verschließen chen, und sie hat seine Sache mit her ganzen Beredsam- I konnte.

feit ihres mütterlichen Herzens versochien. Sie wünscht, INun gut," sprach sie;ich füge mich Ihrem Willen, du möchtest all bas, was sie mir gesagt, gleichfalls hören, I was aber nicht ausfchließt, daß ich über die Verende- trotzdem ich ihr versicherte, daß ihre Bemühungen ver- I rung, die mit Ihnen vorgegangen ist, im höchsten Grad geblich seien. Run habe ich dich rufen lassen, damit du I erstaunt bin. Bei Ihrem Aufenthalt in Fosseuse führten

Sus dem Nachbargebiet. I selb bei einem Fahrradhändler durch Ausstellung | j ap r s pf e r ö e m a r ft es o-i,Ts.««-«* kand in I eines ungedeckten Schecks drei nette Fahrräder der Gastwirtschaft Hilpert eine Besprechung statt zwecks I er sch Win delt hatten. Glücklicherweise waren die Gründung eines Raisfeisenschen Spar, und l Schwindler noch im Besitze der Rader bte dem DarlehnSkassenvereinS für bte Kuratie I Eigentümer wieder zugestellt werden konnten.

Wölf für bie Orte Wölf, MengerS und Oberweifen. I Bad Homburg v. d. h. Der englische Ge- born. Herr NnterverbandSdirektor Pfarrer Hanntg I f^^te in Berlin, Lord D'Abernon, fft zum und Herr Lehrer Ligand Mldertm den großen I K 11 rgebra uch in Bad Homburg eingetroffen.

Irtt. Kurs »4 3.

letzt

Kurs

US.

5ronkf. Bank

1,95

1,8

Srankf. Baben

Srankf. fiijp. Bank Srankf.pfan6br.-Ban mitleib. Kreöltb.

2,65

2,6

2,0

2,9

2,9

2,0

Srankf. Gas

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5,0

Srankf. fjof Sf. Pak unb tthflt

13,0

4,5

11,0 S.»

Weftb. Srankf.

0,6

0,65

Gothaer Waggon

8,7

Kaff. qr. Stragenbab

Kalb unb Heu

18,0

VtJS 15% 11,0

flbt Gebr. tDärhtersb. Ubier u. Oppenheime fllchaffenb. Zettft

2,4

22,0

20,25

tzebb. Kupfer 6 ft er Sarbm. Kammg. KalfersL

11'7 10,0

Sad Sahfd)tlrf

8,0

8,5

Kon fern f. Braun

1,6

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3,3

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4,0

4,0

IHainkraftm.

4,5

4,8

Bing. Metall«.

Breuer & Co.

3,85

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Meguln Bntzb. molar. Oberurfd

16,0 17,0

26,0 16,9

Brodthues

Cement Karlstadt

8,6 7,6

8,0

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Hediarf. Zatzrr. Pf 15. nahm.

6,6

2,6

5,5

2,8

Chem. Griesheim

12,5

12,5

Schlickert Hbg.

36,0

82,0

Daimler Mot.

3,95

3,9

Schuhstoff Sulba

4,5

5,4

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19,0

ISchuht fjerz Sf.

Schuhf. Leander Offt

4,0

1,9

435

2,0

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8,8

3,0

2,7

Sichel Sc Ce.

9,6

9,0

Clberfelb. Kupfer Llektr. Eiet 6es.

2,6

15,0

Siemens elektr. Betr. Ttzür. Lief. Sef.

15,0 8,195

14,2 8,2

0. £W m>d Kraft

9,7

ö. Sahf. Kaff.

4,8

4,0

Emag. Srankf. a- rt Sitzfabrik Sutba

0,71 5,0

0,75 4,75

waytz & Sregt 7udterf. Srankenthal

4,0 4,0

Berliner

Kursbericht,

Deutsche Staakspapiere.

Deutfdie Bank D. Ueberfee-Bank

10,0

65,25

9,875

65,75

fl. 3.

li 3.

Disconto»Komm. Dresdner Bank

11,1 6,e

n.o 5,875

Goldanleihe

4,2

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melning. Qpf.-Bk

2,7

9,0

Dollarfd)ah-flntt>.

83,4

89,5

mittelb. Crebltbk.

2,25

9,1

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0,082 0,501

0.076 0,499 0,2^

0,98 3,8 2,?5

Oeft. Creblt Keidjsbank

l>,475 59,0

0,415 *,16

0,29

0,94 2,8 2,85

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5 Spar-Pr.-flnl.

0,15

0,15

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0,15 0,815

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19,0

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0,875 0,475 0,75 0,7851

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19,75

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1,0

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120,0 2,5

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Ausländische werke.

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6,25

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15,0

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17,875

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versichernngs-AMen

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Srankf. Sasa.

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2,875

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19,85

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