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Fuldaer Zeitung

Dienstag, 25. März 1924.

Das Zentrum tm Wahilrampf

Bon Dr. Johannes Kramer.

bleiben wird.

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trumsproaramm niemals richtig gekannt und aus konfessionellem Vorurteil nicht für annehm­bar erachtet haben. Die Zentrumsanhanger aver wissen daß die zielklare, verantwortungsbewutzle deutsche Mittelpartei schon immer die Z e n tr ums- partei gewesen ist und auch m Zukunft - dann vielleicht noch tmter schwierigeren Verhältnissen

2. Blatt.

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Allüberall geht es jetzt mit Nachdruck an die Vorbereitung des politischen Schicksalstages vom 4. Mai heran. Die Aufrufe der Parteien zur Reichs- tagswahl erscheinen, die Versammlungen setzen em, Wählermassen marschieren auf. In welcher Stim­mung geht nun unsere Zentrü.nspartei m diese Wochen des Wahlkampfes hinein, welche Vorstel­lungen macht man sich bei uns von dem Ergebnis, das der 4. Mai bringen wird? Vielfach konnte man in den letzten Jahren die Meinung ljören, als ob der einmal kommende Wahltag gerade von der Zentrumspartet, weil sie feit dem Kriege immer tm Vordergrund der politischen Aktion gestanden hatte und in schwierigsten Augenblicken Männer aus ihren Reiben an die verantwortungsvollsten Posten stel­len mußte, mit ängstlicher Besorgnis er­wartet wenden würde. Wer in diesen Tagen Ge­legenheit hatte, sowohl Besprechungen der führen­den Persönlichkeiten, als Zusammenkünften größerer Wählermassen beizuwohnen, kann feststellen, daß in der Zentrumspartei heute alles weniger herrscht als Wahl angst. Im Gegenteil: eine freudige Zuversicht durchzieht heute die An­hängerschaft des Zentrums, diejenige Zuversicht, die I dem eigen ist, der auf positive Arbeit zurück - I blicken kann. Mag tm Einzelnen Meinungsverschie- I denheit vorhanden sein, im großen und ganzen blickt I heute die Zentrumswählerschaft mit stolzem Vertrauen auf die Führer hin. Es geht ein einheitliches Gefühl durch die kampferprobten Ret- I hen der Zentrumsmänner und der Zentrums­frauen: die Zentrumspolitik der letzten Jahre kann sich sehen lassen; unsere Führer haben Realpoli­tik getrieben: die Zentrumspolitik ist von den Ereignissen als richtig bestätigt worden; die Zen- I trumspartei hat keinen Grund zu Telbstvorwürfen I und der zu politischem Denken fähige Teil des deut- I scheu Volkes muß zugestehen, daß das Z e n t r u ms- I Programm für das deutsche Volk in Stunden größter Gesahr der Rettungsanker gewesen

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ist.

Den Zentrumsmann kann heute wirklich nichts,-I auch gar nichts in andere Parteilager hinüber­locken. Es besteht keine Lockung für die christliche Arbeiterschaft, soweit sie bisher im Zentrumslager stand, zu den Sozialisten hinüberzuwechseln. Der Sozialismus, zeitweilig in stärkster äußerer | Machtstellung, hat durch völlige Unzulänglichkeit in wirklich politischer Leistung fast alles verscherzt, was ihm infolge des verlorenen Krieges und der Revo­lution zugefallen war. Er hat das Vertrauen, das ihm viele Dolkskreffe leider entgegen brachten, ver­wirtschaftet. Was soll dem christlichen Arbeiter dieser abgewirtschaftete Sozialismus?

Ebensowenig verlockend erscheint heute dem Zen­trumsmann aus dem Mittelstand und aus der xin= telliqenz die Werbung, die hier und da von rechts her zu ihm dringt. Die Deut sch e Volksp ar­tet? In den großen außenpobttschen Fragen, die ja heute im Vordergrund stehen, hat die Deutsche Voltspartei erst nach weiten, verschlungenen, un- ! heilvollen Umwegen die Richtung gefunden, die das Zentrum vom ersten Tage an, als sich der Krieg als verloren hsransstellte, gegangen ist. Wierlange hat es gebraucht, bis die Volkspartei unter -strese- Manns Führung auch m der Tat (nicht nur tm stil­len Kämmerlein) sich zu der alten Zentrumsauffaf- fung bekannte, daß Deutschland nicht durch Phrasen und durch Abenteuer, sondern nur durch sachliche Alltagsarbeit, durch opferbereite Verhandlung wie­der Einfluß und Achtung in der europäischen Volks­gemeinschaft erringen kann. Wenn heute Dr. Stresemann in steigendem , Maße wirtschaftspoliti­sche Anknüpfungspunkte mit anderen Mächten zu sichern in der Lage ist> wenn zerrissene Verbindun­gen wieder hergestellt werden, wennein Silber­streifen" am Horizont austancht, dann doch nur des- hakb, weil dieser Dr. Stresemann enge Arbeitsge­meinschaft mit den Wortführern der Zentrumspartei eingegangen ist, mit denselben Zentrumsführern, die von der Volksvartei lange Zeit uneingeschränkt bekämpft worden sink). Wenn sich heute die Volks- partei als Sammelpartei. für das deutsche Bürger- tuM omvfiehlt, dann kann sie diese Empfehlung nur in den Kreisen mit Erfolg anbringen, die das Zen-

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Aus dem Zentrumslager werden, das ist der Stolz unserer Partei, die Radikalinskis auf der Rechten und Linken, Völkische und Kommunisten, keinen Zuwachs erhallen. Wer einmal auf dem Zentrumsboden gestanden hat, ist gefeit gegen solche Störungen, die Gefühlswallungen, ohnmäch­tiger Wut, Haß und Rache, aber keinem politischen Denken ihren Ursprung und ihre Anziehungs­kraft verdanken. Gerade im jetzigen Augenblick, angesichts der gelungenen Festigung unserer Wah­rung, ermöglicht in erster Linie aus dem Fundament der im Zentrumsprogramm verankerten Politik der Mitte, hat kein Zentrumsanhänger Zweifel, daß es eine Ehre und Würde ist, Zentrums­wähler zu sein. In stolzer Genugtuung, ver­trauend auf erfolgreiche Führer, gehen wir dem Wahltag entgegen. Am Samstag haben in Frank­furt a M. die Vertreter der Zentrumspresse getagt, versammelt um führende Persönlichkeiten, den Auhenpolitiker der Zentruinspartei. Abg. von Guerard. Chefredakteur Dr. Hoeber-Köln u. a. Die Schwierigkeiten des Kampfes und die Gefahren - Moments der Zukunft wurden in dieser Versamm­lung des Augustinusvereins nicht verkannt, aber die Erundstimmung war felsenfeste Z u v e r s i chi i auf einen Erfolg der Zentrumspartei. Der Zen­trums türm wird auch, namentlich im besetzten Gebiet am Rhein, am 4. Mai alle Anschläge zu schänden machen. Glückauf der Parole: Für I Wahrheit und Recht und damit zur Freiheit!

"Nervosität oder auch Nervenerschöpfung nach Krank­heiten die Ursache des Haarausfalles. ______

Da fast immer mehrere Ursachen für den Haar- schwund in Betracht kommen, galt es, ein absolut reiz­loses Mittel zu finden, das nicht nur die Ursachen des Haarausfalls beseitigt, sondern auch die Haarwurzeln zu erneuter Zellbildung anregt.

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DienStaa, 25. März. sMariä Verkündigungs Frauenberg. (Vierter Dienstag der Novene zum hl. IntoniuS.) Aussetzung deS Allerheiligstenvon morgens 5 bis zum Schluß des Hochamtes. */i8 hl. M. m. AMomus- And., */i9 Levitenamt, darauf Fatzenpred., nachm. A5 Antonius-Andacht.

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fironenjdjni« der Obstbäume.

Es ist zwar eine anerkannte Regel, daß man an Hoch, stammen möglichst wenig Herumschneiden soll. Sie be. antworten gewöhnlich jeden Rückschnitt durch kräftiges Austreiben der Holzaugen und Verminderung der Er- träge. Allein wenn man auch nicht zu viel zurückschnei, den soll, so fft es doci) noch mehr verfehlt, wenn man gar nicht schneidet. Man muß immer so viel cmsschnei. den, daß die Krone locker und licht bleibt. Gewiß soll man die Natur nicht zu sehrverbessern" wollen, aber ein hochgezüchteter Obstbaum ist an sich schon kein Na- turbaum mehr. Die Holzäpfel können im Schatten und ohne Licht noch Frucht bringen, aber die kultivierte Obst, frucht verlangt Licht und Luft. Ebensowenig, wie man eine Ziege gleich einem Reh den Winter über frei hn Walde herumlaufen laßen kann, kann man einen Apfel- bäum wie eine Eiche wachsen lassen. Also stchtet di« Baumkronen aus!

Zwischenkulluren.

Zwifchenkulluren sind es, die im Garten erst den rech, len Nutzen bringen. Unter Zwischenkulturen versteht man die Anpflanzung kleiner, schnellwachsender Gemüfeart«, zwischen größeren, die weit auseinander gepslanzt wer. den müssen und zur Entwicklung längere Zeit brauchen. Wenn die Zwischenkulturen dann abgeerntet sind, wird das Land durchgehackt und die stehen gebliebenen grö­ßeren Gemüse gehäufelt. Zu einer derartigen Doden- ausnützung gehört natü.lich eine erstklassige, nahrungs­reiche Erde. Richtig gehandhabt kann auf diese Weis« I ein Beet drei Ernten im Jahr erbringen.

Die Eierpflanze,

di« so verlockend aussieht, ist zum Anbau bei uns nichr empfehlenswert, da sie ein großes Wärmebedürsnis be» I sitzt. Nur an sehr geschützten, warmen Stellen des Gar« teils und bei reichlicher Bewässerung wird sie leidlich ge- beihen. Eigentlich gehört sie ins Mistbeet oder unter ®fas. Da sie als Gemüse leicht durch die Tomate er- fetzt werden kann, soll man sich durch ihr schönes Aus. sehen nicht bestechen lassen.

Jrdlanbajaleen

Hus dem Nachbargebiet.

- fterSiclb. Auf dem Kalischacht in Merkers | der 24iähriae Arbeiter Tennen von einem ^stürzendenLeitungsmast so unglücklich anben Sjf getroffen, daß er kurz darauf starb.

Eschweqe. Ein hier wohnhafter Handelsmann hat in Grebendorf auf seinen Vater geschoßen und L schwer verletzt. Als Grund der Tat gab et an, haft erteiltem Vater nur eine Armverletzung habe veibringen wollen, damit dieser unfähig werde, wer- tcrhin feine Mutter zu mißhandeln.

= Aschaffenburg. Am Freitag vormittag ist der Arbeiter Fecher aus Mainaschaff in der Lumpen- wühle von Mayer t ö d l i ch v e r u n g l u ck t. Bet einer «evaratur an der Transmission wurden seine Klei- der von der Welle erfaßt und er wurde mehreremale herumgeschleudert, wobei ihm die Berne fast völlig »erdrückt wurden. Kurz darauf ist er den schweren Verletzungen erlegen.

Würzburg. Bei einem Zusammenstoß mit einem Personenauto wurde der Leichenwagen der Anatomie völlig zertrümmert. Ter Sarg mit der Leiche wurde auf die Straße geschleudert, der Be gleitet erlitt schwere Verletzungen. .

Blühende Menschen.

Das Absterben des . erbebens.

Die Blütenpracht, die alle Well beglückt und begeistert, erfüllt und begeistert, erfiillt den höchsten Zweck der Natur: Die Erhaltung der Pflanzengattung. Ohne ^Den Dofi16erbtWen Menschen schmückt die Natur mA prächtigem Haupthaar, und der Pflanzenwelt haben wir voraus! daß -in Abblühen nach Erfüllung unseres Daseinszweckes normalerweise mich nach Jahrzehnten nicht erfolgt. In unserem Zeitalter fft aber nichts nor- nicht die Form unseres Daseinskampfes, und , m- iolgedeffen auch nicht unsere Lebensweise. Die Folgen

Werden Zentrurnsmähler in erheblichem Um­fange zu den Deutschnationalen abtoam dem? 3 Die Deutschnationale Dolkspartei fft m ihrer Taktik in besonders hervorstechender Weise gerichtet durch das Entstehen einer großen radikalen R a t i o n a li st e n bewegung, der na­tionalsozialistischen, der volkisch-soztalen Bewegung. Diese Rechtsradikalen, Anhänger zahlreicher un- klarer revolutionärer Idole, Anbeter der nackten Ge­walt, Anhänger ähnlicher °nt'parlamenta sicher Grundsätze, wie sie 1918-19 sich m der boschrwtt scheu Welle zeigten, sind auf dem Boden lene, un verantwortlichen Oppositionsiakttk grob geworden, die von den Deutschnationalen lewer >o lange und so bedenkenlos angewandt worden 's., -'ne iru ch^ bare Opposition ist die deutschnationale Opposition nicht gewesen. Es wird dieser Partei sehr schwer fallen, jetzt Anforderungen gerecht zu werden, die eine etwaige politische Mitverantwortung ihr aus- ] i erlegen wird. In der Deulschnatwnalen Vo.kspar- tei fft heute noch manches vereinigt, was ausem- anderstreben wird, sobald die zrartet P o s i t - ves leisten muß. Das gilt für d,e Außenpolttik, gilt auch für die Innenpolitik, gilt vor allem für die Wirtschafts- und Sozialpolitik. Wir wollen eimna sehen, was deiitschnationale Wählerkreise aus dem Beamtenstand sagen werden, wenn die Partei ihre

I heutigen Programwpunkte der Aufhebung der Wohnungszwangswirtschaft und ahrlltches m. die Wirklichkeit umsetzen wollte. Lediglich mit ftur-a- ruf und vatriotischen Gesängen wurde sicherlich die Einigkeit im deutschnationalen Laaer dann n ich t herzustellen sein. Die Beispiele ließen sich Hausen.

I Auf einen politisch g e s ch u l t en Menschen kann die Deutschnationale Volkspattei, solange sie nur m verneinender Opposition steht, solange sie. alle Ge-

I sundungsanträge die meist einen bitt e r e n Kern enthalten ablehnt und es den anderen über- I laßt, die notwendige Stabilisierung der M k. durch Slbbau der Ausgaben auf der einen Sette, Aufbau der Einnahmen auf der anderen Seite her- I beizuführen, keinen großen Eindruck machen. Im Hinblick auf den Wahlausgang fft es gut für sie, daß auch die Altersklassen von 20 bis 25 Jahren das Wahlrecht erhalten und vor- | läufig b e halten haben.

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findet man trotz ihrer Schönheit immer noch verhälttns- mähig selten in den Gärten, während sie in ihren.)e> ren Arten schon längst in den Anlagen verwendet wer­den. Sie bilden im Frühjahr einen Schmuck in glühen­den. prächtigen Farben von mehrwöchiger Dauer und sind dabei vollständig winterhart und sehr anspruchslos. Etwas feuchter Boden mit Torsmullzusatz, im Sommer reichliche Bewässerung und Schutz vor den brennendsten Strahlen der Mittagssonne, das ist alles, was die Frei- landazaleen verlangen. Sie sollten deshalb mehr ange- pflanzt werden, ganz gleich welcher Art, ob Azalea pon- tica, A. mollis, ob A. mollis-sinensis oder andere Hybrt- ben' der Besitzer wird mit allen zufrieden fern. Lieber den einen oder den anderen wenig schmückenden Alltags- strauch, z. B. di« blütenarme Schneebeere, den laule. reichen Schneeball, aus dem Garten entfernen, als de,e herrliche Gartenzier vermissen.

Rofenausläufer.

die an veredelten, niederen und hochstämmigen Roten erscheinen, werden gewöhlich nicht mit der nötigen Sorg­falt entfernt. Meist begnügt man sich, sie über dem Boden abzuschneiden, abzuhacken ober abzureißen. Hufe schafft das nicht, denn der Trieb kommt wieder, unter Umständen sogar verdoppelt und verdreifacht er sich. Mit einem angespitzten Holze grabe man dem Ausläufer tns zu feinem Entftehungspunkt nach und entferne chn dort mit einem scharfen Messer. Läßt man ine Auslauser wachsen bei den niederen Arten entgehen ste leicht dem unkundigen Auge -, so nehmen sie dem edlen Te,I Der Psanze die Nahrung, so daß er verkümmert. Die Blätter der Ausläufer sind viel kleiner als die der Edelrosen, und auch der ganze Bau fft verschieden, so daß man bei einiger Hebung imstande ist, sie zu erkennen.

Die Brufeier

nimmt man nur von Hühnern, die mindestens em Jahr alt sind, und sucht dabei die der besten Legermnen her­aus. Netter als 14 Tage sollen die Gier nicht sem auch

I muß die Schale rein fein, da das Küken sonst leicht im I Ei erstickt. ____________

Neues aus Frankfurt.

Folgenschwere Explosion. In dem Metallager von Gebr. Heppenheimer in der Lsibbrandstraße explodierte Samstag nachmittag Schweb-i-rat Durch die um- I her fliegenden Trümmerstuck- ' d« Schlosser Io- h£m &r aus der S'.'.. getötet. Der Sach­schaden ist recht erheblich.

= Der Brand in der L uirffchafllichen Halle. Die Vernichtung der Landwirffch. .lichen Halle stellt sich als eine überaus schwere Schädigung des Landwi^ichaK- lichen VerÄns, dann der zahlreichen wirsichafftltchen Aufgaben dar, denen das Gebäude diente. Allerdings war die Halle versichert, auch die meisten dort «f- aestapelten Waren. Glücklicherweise ist der Brandschaden an den Möbeln auch geringer als ursprünglich angenom- men wurde. Es handelt sich den neueren Fessitellungen Mlfolae um die Habe von etwa acht ausgewiesenen Elsaß-Lothringern, dann aber um die Möbel von rund 40 Leuten, die wegen Wohnungsmangel ihre Sachen dort unterbringen mußten. 3n den meisten (in

jungverheiratete Paa re ^as EMnttiM der Ausgewiesenen war durch den Staat verstchett, das der anberen Personen nur mehr oder mmdtt hoch Da die Stallungen erhalten geblieben sind, erleiden die Märkte keine Unterbrechung. Wie wir hören, wtrd wahr. «A«niiiA der a[eichen Stelle wieder etn Hallenbau errichtet. Das wäre dann die dritte lcmdwir^chastlttche fialle T^e erste befand sich in der Heffig-Kreuzgasie und wurde von 1869 bis 1881 benutzt, dann wurde die jetzt abgebrannte benutzt.

= Ohne Paß! Nicht weniger als 42 $erfonen aus Frankfuitt und anderen Orten bestrafte 'dieser Tage d«s Militärpolizeigericht in Wiesbaden mit ie 50 Gold- mark weil sie beim Uebevschreiten der Grenze mcht 'M Besitz vorschnftsmäßiger Päffe waren oder Zum Teil gm keine betaffen. Zwei Personen, die tm Besitz einer grö^ fieren Summe französischer Franken waren, wurden nut hohen Geldstrafen belegt. Dußerdem zog die franzö­sische Kontrollbehörde das französische Geld ein.

aus Gberhesien und den hefiischen Aemiern.

- Kirchhain. Der älteste Einwohner der Stadt, Herr Heinrich Römer, vollendete am Freitag fern 91. Lebensjahr. - Die Stadtverordneten besÄoffen die Umwandlung der hiesigen cvangeftschen Volks­schule, die bisher 4 ausstergende Klassen hat, in eine Schule mit 6 Klassen.

sehen wir insbesondere an unserem Haarwuchs. Seine höchste Blüte entwickelt er etwa bis zum 20. Lebens­jahr, und bann erfolgt oft ein schnelles Schwinden der .Haarpradst. Die Schäden sind eben stärker als der Wille der Natur, uns das Attribut unserer Vollwertig­keit, das ist unser Haupthaar, bis ans Lebensende zu erhalten.

Sännen wir nun die Schäden, also den Haarausfall, abwenden und uns neue Haare wachsen lassen? Endlich sind wir soweit, die Frage bejahen zu können.

Unglaubliche Schwierigkeiten waren zu überwinden; einmal sondert der 5)aarbod«n zuviel Fett ab (Schm- Neubildung), das andere Mal zu wenig (infolge J«et= Hornung der obersten Hauffchichsi. Dann ist wieder

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heimnis des Haarwuchses", gibt darüber Aufktorung und zeigt Ihnen, warum alle bisher angewandten Mittel ohne Erfolg bleiben mutzten. Geheimrat Z u n tz - der den richtigen Weg wohl einschlug, hat leider infolge fernes frühen Todes das Ziel nicht erreicht. Prof. Dr. med. Friedenthal hat als rester den Wert der Weldner- schen Erfindung erkannt und gewürdigt. Auch tthnen soll Seteqenbeit gegeben werden, sich »u mfornueten Jedermann, der Wert auf den Besitz und di« Erhattung eine« schönen reichen Haarwuchses legt, erhalt kostenlos imd postfrei das erwähnte BüchleinDas Gehennms des Haarwuchses" und eine Silvikrinprobe. Schreiben Sie sofort an den Silvikrin-Bertrieb G. m. b. H., Ber- lin 361, Alexandrinenstr. 26.

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