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Fuldaer Heilung

Christentum und arbeitet

Von einem Parlamentarier.

Uommunalpolitische Vereinigung der Zentrumspartei.

spotten verfolgen, man wird doch seinem Geiste leben an seinem Geiste sich orientieren, mit seiner Kraft auf der Kulturhöhe sich halten und wenn menschliche Schwachheit in Unkultur $u versinken droht, mit seiner Kraft sich wieder emporarbeiten müssen."

Den sozialistischen Agitatoren und der sozialisti- schen Presie, die stets das Christentum als arbeiter- und kulturfeindlich bekämpfen, fei entgegengehalten, was der frühere Reichsjustizminister und Sozialist Dr. Radbruch über Religion und religiöse Er-

Gotterdienstordnung.

Katholischer Gottesdienst.

Sonntag. 23. März. Dom. (Schulsonntag! Kollekte für die Schulorganisation.) V16, 6, Vi7 u 7 hl. M., 6 hl. M. u. Kommunion für den Mütterverem, 8 Pfarramt mit Pred.. VilO Kathedralamt mit Pred., ' .11 Chr. f. d. Jüngl., V.12 letzte hl. M. mrt Pred i/,2 And. z. E. d. hl. Erzengels Michael, 2 Chr. f. d. Jungfr., */«3 Vers. d. Müttervereins, 4 Fastenpred. m. Segen, 7 A. i. d. Marienkapelle. — Stadtpfarrkirche. (Kollekte f. d. Schulorganisation.) 5V* Som. 5*/« hl. M., 6’/. hl. M. und Kom. für Frauen u. Mutter, 8 erster Schulgd u. Pred., SV- Pfarramt u. Pred., 11 zweiter Sämlgd. u. Pred^ SV. Chr. f. d. Jüngl. i. d. Severi- kirche, 1*/. Chr. f. d. Jungfr., 2V. Bruderschaft vom hl. Erzengel Michael, 3V. A. f. d. Mütterverein. Mittwoch nachm. 5 Kreuzweg-A. Freitag abends 8_ Fastenpr. —- Pfarrkirche zum heiligen Geist. 7 Frühm., 8 Amt m. Pr., V.5 Chr., 5 A. — Modalität. V-10. — Sever,. kirche. Sonntags 7, werktags */«7 HI. M., Oberreal­schulgottesdienst: Sonntags 8, werktags 7“. — Michaelskirche. Nachmittags 2 Jesus-Marra-Joseph- Bruderschaft, Andacht und Predigt — Herz.Jesu-Heim. 8 Predigt tu Amt, nachmittags 2 Segensandacht. (Mittwmch abends 7V. Segensastdacht.) — Frauenberg. 5, v-6, 6, V,7 u. 7 hl. M., 8 Singmesse m. Pr., 9 Hoch­amt m. Pr., nachm. 2 feier!. Vesper m. sakram. Segen.

3. Blatt.

Druck der Fuldaer Artieudruckerei in Fsld«.

lungsproblems.

Der Geschäftsbericht des Generalsekretms Dr. fiünen vermiftefte ein fesielndes Bild über dre Entwick­lung und Tätigkeit der Bereinigung. S«e zahlt heute 6709 Mitglieder. Das Generalsekretariat ist immer stärker in Anspruch genommen worden. Die Anregun­gen der Vereinigung sind zum Teil wörtlich in die neuen Gesetzentwürfe eingefügt worden. Eine Erweiterung der „Kommunalpolitischen Blätter ist M Aussicht ge­nommen worden. Für die Zukunft sind häufigere Pro- oinzialtagungen geplant.

Nach Wiederwahl des Vorstandes gab Justizrat Mönniq in seinem Schlußwort der Genugtuung über den vorzüglichen Verlauf der Tagung Ausdruck. Er sprach noch den dringenden Wunsch aus, daß die für Hannover geplante Abstimmung abgelehnt werde. Wer die dortigen Absonderungsbestrebungen fördere, dem fehle jedes vaterländische Verständnis. Diese Bestre- btmgen dürften überhaupt nirgends im Reiche auskom­men, sondern alle Stämme muffen ewig und geschlosseil zusamm enstehen.

schuft.

Daß insbesondere in den letzten hundert Jahren somele soziale Miß- und Uebelstände züm Schaden des arbeitenden Volkes sich geltend machten, hat seinen Urgrund in der Außerachtlassung der wichtigsten Grundsätze des Christentums, in den Auswüchsen des überspannten Freiheitsgedankens für das einzelne Jnbividium. Geradezu meisterhaft hat Friedrich Wilhelm Weber in feinen „Drei­zehnlinden" die entgegengesetzte christliche Lebens­auffassung m die Worte gekleidet: „Freiheit sei der Zweck des Zwanges, wie man eine Rebe bindet, daß sie statt im Staub zu kriechen, hoch sich in die Lüste windet . . ." Religiöser Idealismus und le­bendiges Christentum haben sich in allen Jahrhun­derten zum Segen der Menschen ausgewirkt. Auch jene, die heute frei fein wollen von christlichen Glau­bens- und Lebensgrundsätzen, sie atmen doch die Lust, die das Christentum geschaffen, bewußt oder unbewußt ziehen sie ihre beste Lebenskraft aus dem Gedanken des Christentums. Menschenwürde, Fa- milienolück, Arbeitstüchtigkeit und höhere Lebens­ziels sind unvergleichliche Verdienste, die das Christentum erworben hat. Mit Recht sagt Har- . n a ck: „Man mag das Christentum leugnen, oer-

Betracht, der deshalb cor der Gewerbekapitalsteuer un­bedingt der Vorzug zu geben ist. Vergnügungs- und Ge­tränkesteuer müssen stark angespannt werden. Mrt aller Schärfe ist die Forderung zu erheben, daß man an kei­nerlei Ausgaben herangeht ohne gleichzeitige Deckung. Der Redner ermahnte, den Haushalt von 1924 nicht als Goldhaushalt, sondern als eisernen Haushalt anzu­sehen. Er empfahl für die Stadwerordnetenversamm- i Jungen nur Personen vorzuschlagen, die wirtschaft­lich denken können. I

Heber den Schul abbau sprach sodann Studien- I direktor Dr. Heibges (Hamm). Es müffen Mittel I und Wege gefunden werden, daß bei der Durchführung des Abbaues am wenigsten die geistige Schulung un­seres Volkes verkümmert. Kein schematischer Abbau, son- I bern finanzielle Ersparnisse in erster Linie durch organi­satorische Maßnahmen. Das Jahr 1924 wird die geringste Zahl von Neuaufnahmen bringen. Durch die Ausfuh­runasbestimmungen des Ministers werden dre Schul- ausfichtsbehörden ermächtigt, Beschlüsse der stäNtza-en Körperschaften über Einziehung von Schulen zu geneh­migen, wenn die Schülerzahl nach Einziehung nicht mehr I als 50 beträgt. Der Abbau darf die Volksschulen nicht gleichmäßig treffen. Bei den höheren Schulen ist die Höchstziffer der Klaffenfteguenz auf 55 für die unteren, 44 für die mittleren und 33 sirr die oberen Klassen fest- qeseßt worden. Die von Minister Boelitz gewünschte Mannigfaltigkeit der Schulsormen wird allmählich zur > Buntfcheckigkeit. Beim Lehrerabbau muß aus : die Erhaltung des Lehrernachwuchses Bedacht genommen werden. Die Tatsache, daß vor Beginn der Abbamnaß- ; nahmen 20 000 Junglehrer und 2000 Studienassessoren i unbeschäftigt sind, geben der Forderung, daß der gleichen i Leistungen die 60jährigen zunächst zu entlassen sind, eine gewisse Berechtigung. Es ist zu wünschen und zu Hofen, daß auch weiterhin die Intelligenz und Initiative der deutschen Stadtverwaltungen sich nicht nur im Abbau, . sondern auch im Aufbau betätige.

i lieber das Thema „Abbau der Wohls ahrts- : pflege" sprach dann Proftssor Dr. Weber lMun- fter). Auf keinem Gebiet wäre es verkehrter, den Abbau in Abbruch zu verwandeln als hier, wo es sich um die Not der Mitmenschen handelt. Nachdem der Redner em Bild des Grsamtaufbaues der Wohlfahrtspflege gegeben hatte, beantwortete er die Frage: Wie können wir den Bau vereinfachen?" Die Forderung ift, daß nicht die Sache, sondern die Verwaltung abgebaut wird. Weiter sei die Z usam m e n ar b e it i n der freien W o h 1- s a h rit spflege notwendig. Nur geschulte Kräfte sollen anqestellt werden. Die Wohlfahrtspflege darf nicht Schlagwort sein, das Wohl des Volkes muß ihr höchstes

ziehung geschrieben hat:

„eine so aewaltige Geistesmacht wie die Religion kann in der Erziehung auch des künftigen Geschlechts nicht totgeschlagen werden aus Gründen unserer reli­giösen Vergangenheit sowohl wie aus ®rünben unserer religiösen Zukunft . . . , denn unsere Kultur ist ohne das Christentum gar nicht verständlich. Eine fügend, deren Verständnis nicht durch die Religion aufgeschlossen wäre, Wörde von den besten Gütern unserer Kultur losgerifsen werden, würde von den noch christlich ge­filmten Volksgenoffen durch eine tiefere Kluft geschieden werden, als sie zum Unheil unserer Nation Protestan- ten und Katholiken scheidet — wir, die Wik noch alle mehr oder weniger religiös erzogen sind, vermögen sie uns gar nicht tief genug vorzustellen".

Dies Geständnis eines Mannes, der etwas mehr von der Menschheitsgeschichte versteht, als die I Dutzendagitatoren der Sozialdemokratie, ist sehr be­achtenswert, insbesondere bei den bevorstehenden Reichstags- und Kommunalwahlen. Bekannt ist, daß im roten Freist aa t Sachf en das Schul­gebet untersagt und den Eltern mit Strafmaßnah­men gedroht wurde, wenn ihre Kinder an gesetzlich nicht anerkannten kirchlichen Feiertagen vom Schul­unterricht ferngehalten würden. Nicht vergessen darf auch werden, daß das Aachener Sozialisten­organ, die „Freie Presse" vom 17. März 1920 die religiöse „Toleranz" der Sozialdemokratie wie folgt I bekundete:

„Daß das Schulkompromih eine üble Errungenschaft I der Koalitionsregierung ist, weiß keiner besser als wir I Sozialdemokraten. . . Die Religionsstunden waren fast stets Eltern und Kindern gleiche Greuel".

Hieraus ergibt sich zwangsläufig die Stellung eines christlich gesinnten Arbeiters der I Sozialdemokratie gegenüber, auch dann noch, falls dieselbe sich zu Wahlzwecken ein frommer Mäntelchen Umzuhängen versteht.

In der modernen Kulturwelt stehen seit Jahr- . Hunderten zwei Weltanschauungen einander^^gegen­über. Die materialistisch-kapitalistische und de christliche Welt- und Lebensauffassung, -vre Herrschaft der einen oder anderen drückte der je­weiligen Volksgemeinschaft ihren -stempel aus. Die Weltanschauung gibt dem Menschen Ziel und Rich- trma seines Lebens. Seit Auskommen der Lehre des Sozialismus ist von dessen Vertretern stets gegen die angebliche Arbeiterfeindlichkett des Christentums gekämpft worden. Daher erscheint die Frage nicht überflüssig, was hat der Arbeiter am Christentum? Die ethischen Grundpfeiler des Christentums sind Gerechtigkeit und Liebe. Hierauf I kann man einwenden, es gibt viele Christen, die I die e Grundlehre außer Acht lassen bezw. gröblich verletzen. Das ist zuzugeben. Diese Menschen han­deln aber nicht so aüs innerer christlicher Ueberzeu- aung, sondern trotz ihres christlichen Namens, ö-.e I haben die Lehre des Christentums nicyt voll er- faßt, in den meisten Fallen wollen sie diese Lehre I nicht erfassen, weil sie ihnen unbequem ist, ihren egoistischen Bestrebungen hindernd im Wege stehen. Was der Mensch am Christentum hat, hat sich m allen Jahrhunderten gezeigt. Was galt der Mensch im Altertum? Die große Masse der Menschen wa­ren unfreie Sklaven. Die vornehmen Griechen und I Römer konnten von dein Ertrage ihrer Arbeits­sklaven ein angenehmes Schlemmerleben fuhren. Jedes Reckst war den Sklaven genommen. In der ! Arena wurden sie zum Ergötzen ihrer Herrschaften I zu blutigen Kämpfen gegen einander gezwungen.

Die Gladiatorenkämpfe waren Auswüchse des Skla­ventums. Bekannt ist der große Aufftand unter Spartakus (93 v. Chr.) der infolge der grausamen I Unterdrückung der Sklaven ausbrach. Zur Strafe und als abschreckendes Beispiel wurden damals 6000 Sklaven gekreuzigt und an den Straßen aufgestellt.

I Das Christentum hat sofort den Kampf gegen I die Sklaverei ausgenommen. Es verkündete der unterdrückten Menschheit Freiheit und Menschen­würde. Während bis dahin die Arbeit als Ernied- I riqung, als etwas Entehrendes galt, lehrte das Christentum den Wert der Arbeit. Arbeit adelt den Menschen, das war die neue Lehre. Der fran- zösische Freidenker Comte hat offen zugegeben, daß das Christentum in der mittelalterlichen Gesellschaftsordnung die glücklichste und I glänzendste Wirtschaftspertode zu ver- I zeichnen gehabt hat. Äehnliches hat Kautzky zu­geben müssen. Im Gegensatz zur alten heidnischen Kultur, die sich auf eine dünne Oberschicht von Be­sitzenden stützte, war im christlichen Mittelalter die I breite Masse des Volkes Mitträger der Wirt-

Ain Sonntag trat die tommunalpolitifdje Vererm- ,una der 3entrumspartet in Hagen zu ihrer 7. Haupt- neriammlung zusammen. Eine große Anzahl von Der- teir aus Rheinland und Westfalen, aber auch aus Äweideutschland, aus Berlin und sogar aus Ostpreußen mar erschienen. Nach einem feierlichen Hochamt, das Domkapitular SBilbermann zelebrierte, wurde die Tagung eröffnet Ehrengäste und VorstandsmügtieDer hatten neben dem Ersten Vorsitzenden, Justizrat Monmg Im Vorstandstifche Platz genommen, unter ihnen der Inge Abgeordnete Herold, Wohlfahrtsmimster H' r 1- ,iefer. Oberprafident Dr. Fuchs u. a.

Iustizrat Wonnig sprach zu Beginn über die B e - Deutung der kommenden Reichstags- und Kom­mun a l w a h l e n. Es fei von entscheidender Wich­tigkeit, daß Männer in die neuen Parlamente entsandt mürben, die voll geeignet seien, die gewaltigen Auf- aaben mit Sachkenntnis und Ruhe auszusühren. Wenn man einem Ständeparlament das Wort geredet haoe, fo müsse er sagen, daß alle die Schwierigkeiten, dte der verlorene Krieg gebracht hat, idurch die Wirtschaftler nicht gelöst worden feien. Zu einem Ausgleich, zu einer Abrundung, zu gegenseitigem Verstehen können wir nur gelangen, wenn wir Männer haben, die über den einzelnen Ständen stehen. . .

Oberpräsident Granowski sprach darauf ein £rat= tiges Begrüßungswort. Er wies auf die Notwendigkeit Des Zusammenhaltens hin, damit Der Geist der Unge­rechtigkeit und Unduldsamkeit nicht wieder die Herrschaft erlange. Wenn auch vor dem Kriege Katholiken grund­sätzlich nicht von leitenden Stellen ausgeschlossen waren, so entschieden in der Regel immer „Tüchtigkeit und Zu­fall" gegen uns. Der Redner sprach dann von der Schuld Der ® e ro a I»p o l itft e r, Ne eine Geißel unseres gequälten Volkes sind. Es heiße acht geben auf die politischen Säuglinge, auch wenn fie graue Haare trügen. Er schloß mit der Aufforde­rung, die weitere Arbeit mit den Gedanken der Gerech­tigkeit, der Vernunft und der Vaterlandsliebe zu durch­dringen, Damit die Zentrumspartei auch weiterhin als

nationalste Partei dastehe, in der am meisten Autorität > und der größte Opsersinn heimisch seien. I

Heber Gemeinde, Staat und Reich iprach Landeshauptmann Dr. Horian (Düsseldorf). Er be- - handelte zunächst die Frage der Beziehungen von Reich und Staat, Ne Bestrebungen zur Abänderung der Reichsverfaffung, wie sie besonders von Bayern und Baden ausgehen, Ne Schlagworte Föderalismus und llnitarismus. Der gegenwärtige Augenblick außen- und innenpolitischer Hochspannung erscheint für umwälzende Verfassungsreformen wenig geeignet. Aus Grund von beachtenswerten Anregungen der badischen und bayeri­schen Denkschrift müssen die Verwaltungsbeziehungen zwischen den Staaten und Ländern geändert werden, aber unter Beibehaltung Der Reichsverfassung. Dieser Grundsatz der Dezentralisation ist in der 3. Steuernot­verordnung schon beschritten worden, in der bestimmt wird, daß die Wohlfahrtspflege, das Schul- und Bll- dungsroesen und Ne Polizei den Ländern zur voll­ständigen Regelung und Erfüllung überlassen wird.

Der Staat muß auch eine ausreichende Anzahl lokaler Staatsbehörden haben. Der Redner schloß sich der An­sicht des Vorstandes der Landkreise an, daß nur e i n lei­tender Staatsbeamter für den ganzen Bezirk der Pro­vinz nicht genügt, daß aber Ne Regierungspräsidenten, Deren Beseitigung der Preußische Städteiag oorsieht, bet=

Ziel sein. . .

Nach einer sehr anregenden Aussprache wurde der erste Berhandlungstag mit einem schön verladenen Fest­abend beendet. ' In Den Sonderveranstaltungen der städtischen und ländlichen Kommunalpolitiker wurden ausführliche Referate über die neue Städte- und Land­gemeindeordnung gegeben.

In Der Sonderveranstaltung der ftäbt. Versamm­lung sprach Rechtsanwalt Henry (Bonn) über: Zen­trum - Städtetag -Reichsstadtebunb Er gab ein Bild von den Tagungen der Stadtetage in Der Vor- und Nachkriegszeit und betonte als wichtige Forderung, daß das Programm für die Tagung vor^r in den Fraktionen besprochen und eine gründliche sach­liche Vorbereitung getroffen werde. Daraus referierte Pros Oberbaurat Muesmann (Dresden) über Grund­fragen des modernen Städtebaues. Aus einem Vortrag ergab sich die Aufforderung an Ne Städte, rechtzeitig ihre Bebauungspläne zu revidieren im Interesse einer möglichst idealen Losung Des Sied-

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Sonntag, 23. März 1924.

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zn-dehalten sind. . .

Zum Schluffe rotes der Redner auf em zweifaches 1 volljähriges «Jubiläum hin. Es sind rund 1000 2ahre verflossen, daß der deutsche Nationalstaat durch Hein­rich I. zusammengefügt wurde und das Gebiet Der Rhem- provinz mit dem damaligen Lothringen Dem Deutschen Reiche einoerleibt wurden.

lieber allgemeine Derwaltungs- und Finanzfragen referierte am Nachmittag Beigeord­neter Dr. Odenkirchen (Düsseldorf). Der Redner sprach zunächst vom Beamtenabbau. Dte ungesunde Auf­blähung des Verwaltungskörpers war eine Folge Der Kriegs- und Nachkriegszeit. Der Abbau ist unvermeid- sich, well Ne Mittel, die mir 1914 hatten, nicht mehr vorhanden sind. Es muß Grundsatz fein, daß keine Aus­gabe übernommen oder beibehalten wird, die von anderer Seite ebertfogut erledigt werden kann. So ift z. -ö. die Herstellung von Wohngebäuden keine Ausgabe der Ge- "^Hinsichllich der Finanzstage ist zunächst festzustellen, wieviel Einnahmen zur Verfügung stehen. Als einzige feste Einnahmequelle kommt Ne Lohnsummensteuer m

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