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„Jedenfalls weniger als ich. denn er wird nicht seinen Later beschuldigen können, sein Glück zerstört zu haben. Und dann," fügte Gilberte hinzu und Tränen erstickten ihre Stimme, „wird ihn irgend eine andere trösten, mein Andenken aus seinem Herzen bannen, und wenn er doch noch zuweilen an mich denken wird, wird er sich sagen, Laß ich mich seiner würdig erwiesen habe, indem ich mich weigerte, seine Frau zu werden."

erreichen hoffte. Würde er eine diesbezügliche Frage aber offen und ehrlich beantworten? Würde er über­haupt antworten, wenn et hsrausfükste, was seine Toch­ter im Schilde führte? Dies war in keinem Falle der Weg, auf dem ihr Aufklärung werden konnte: sie mußte sich unabhängig von ihm zu unterrichten suchen, ohne ihn in irgend welcher Weise in Anspruch zu nehmen.

Zu dieser Erkenntnis war sie in weniger denn einer Stunde durch ihre Erwägungen und Betrachtungen ge­bracht worden. Anfänglich war sie ganz ratlos, so un­möglich schien es ihr, in aller Stille, nur aus sich allein angewiesen, ans Werk zu gehen. Dann ober zeigte ihr Geist chr mit einem Male ein Mittel, das so naheliegend und leicht anwendbar schien, daß sie im ersten Moment gar nicht begreifen konnte, warum sie nicht sofort daran gedacht

Befand sich der Schlüssel zu dem Geheiimrisse, das sie ergründen wollte, nicht im Bereiche ihrer Hand, zwei Schritte weit von ihr, im Arbeitszimmer ihres Vaters? Hatte Simonnet nicht olle seine Papiere, systematisch geordnet, in Kartons, die sie ganz genau kannte, da sie sie oft genug gesehen? Sie trugen außen Papierschilder mit den Namen der Personen oder Angelegenheiten, cuf die sich die Dokumente bezogen. Da niemand den Fuß in sein Arbeitszimmer setzten durfte und er keinelei Miß­trauen gegen seine Tochter nährte, die seiner Ansicht nach überhaupt nichts von diesen Dingen verstanden hätte, machte Simonnet kein Geheimnis aus diesen Papieren. Er verwahrte sie hier zu mehr oder minder umfang­reichen Bündeln vereinigt, deren Zahl bald zu, bald abnahm, je nach der Hast mit der er laufende Geschäfte erledigte oder neue einleitete. Ein mächtiger Geldschrank mit dreifachem Verschluß enthieli seine Wertpapiere, sein Geld und sonstige Briefe uni) sich auf seine Schuldner beziehende Schriftstücke hielt er nicht unter Verschluß, da er nicht voraussetzte, daß irgend jemand rm Hause ein Interesse haben könne, sie kennen zu lernen.

Zwietracht hineinzutreiben.

Eme Lebensfrage für das Bayern der Zukunft ist: Die Erhaltuna fernes gesamten SlaatSge- bietes! Wir lassen unS die Pfalz nicht rauben! Der Ruf: Bayern und Pfalz, Gott erhalt's! ertöne auS unserem Munde lauter denn je!

beabsichtigt zu baben: nach ihrer Darstellung wollte sie die beiden bedauernswerten Geschöpfe nur züch­tigen. Da man an der normalen Verfassung der Angeklagten zweifelte, wurde diese auf ihren Geistes­zustand geprüft. Nach dem Gutachten der psychia­trischen 'Experten ist die Angeklagte zurechnungs-

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aus dem Nachbaraebiet.

= Hanau. Eine größere Anzahl von Vertonen aus der Umgebung von Hanau batte am 26. Ok­tober voriaen JastreS den Eilaüterwagen eines in voller Fahrt befindlichen Personenzuges auf der Strecke Aschaffenburg-Hanau beraubt und die Bente, als der Zua durch eine Waldstrecke fuhr, bmauS^eworfen. Den Eilenbahnräubern waren wertvolle Güter in die Hände gefallen. Vor der Strafkammer Hanau batten sich wegen Beteiligung an diesem U-berfall neunzebn Personen zu verant­worten. 14 Angeklagte wurden zu Freiheitsstrafen von fünf Jahren Zuchthaus bis zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt.

ein Koffer, in dem sich 50 000 Lire befanden, ge­stohlen. Die Orden, die sich im Koffer befanden, sandten die Diebe dem General zurück.

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Mittwoch, 19. März. (Fest d. hl. Joseph.) Stadt- Pfarrkirche. Nachmittags 5 Krenzwe.iandacht. — Herz- Jesa-Heim. Morgens l/-7 hl. M„ 8 Segensamt (deutscher Eesang), abenos -/<8 Andachr. — Frauenberg. 8 Leviten­amt, nachmitt V-5 feier!. Komplet mit Josephsandacht und sakram. Segen.

fähig.

* Höfliche Diebe. In Genua wurde dem Korps­kommandanten Montori auf bet Fahrt zum Hafen

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Obschon Gilberte hiervon Kenntnis hatte, war es ihr bis heute noch nie in den Sinn gekommen, sich diesen Umstand zu nutze zu machen. In tiefster Seele brachte sie den geschästlichen Unternehmungen ihres Baters die größte Verachtung entgegen, obschon sie nichts weiter von ihnen wußte, als was sie aus flüchtigen Bemerkun­gen, die man in ihrer Gegenwart laut werden ließ, zu erkennen glaubte. Sie war förmlich froh, nichts Be­stimmtes zu wissen und mit gutem Gewissen versichern zu können, daß sie von den Mitteln und Wegen, deren sich Simonnet bediente, um reich zu werden, keinerlei Kenntnis besitze. Ihre Gleichgiltigkeit nach dieser Rich- tung hm hatte noch zugenommen, seitdem sie berechtigten Verdacht gegen den Ursprung des väterlichen Vermögens mehrte nähren zu können und sich selbst gelobt hatte, dieses Erbe zurückzuweisen, an dem das Blut und die Tränen ihrer Mitmenschen klebten.

Doch war auch bisher die Notwendigkeit, Näheres zu erforschen, nicht an sie herangetreten, so erwies sich diese fett dem Besuche der Frau Chambel als um so dringen­der. Das Bedürfnis, den ganzen Umfang des von ihrem Vater geftifteten Unheils und der Opfer, deren es zu feiner Wiedergutmachung benötigte, kennen zu lernen, regte sich alsobald so gebieterisch in ihr, daß sie nicht länger widerstehen konnte.

Nychdem sich dieser Weg einmal gezeigt hatte, drang sie mit größter Schnelligkeit weiter auf ihm per. Die Umstände waren heute Abend ausnehmend günstig für ihr Vorhaben. Ihr Vater weilte in Paris, ihre Groß­mutter lag zu Bette, die Dienstleute befanden sich in ihren Räumen und so konnte sie nach Belieben nach den Papieren suchen, die sie benötigte, und Ausschluß aus ihnen schöpfen. Ihr Ensschluß stand, kaum aufgetaucht, auch schon fest in ihr, ohne daß sich irgend ein Bedenken in dieser keuschen Seele gegen die Ausführung eines Planes geregt hatte, der ihr unter anderen Umständen

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— Sin neu« Lehrauftrag für Zeitungswissenschaft. Professor Dr. Alfred Herrmann, der seit dem 1. Oktober 1923 die Chefredaktion der ,Kieler Zeitung' führt, hat einen Lehrauftrag für Zeitungswissenschaft und Land- und Seekriegsgeschichte an der Universität Kiel er­hallen. Professor Herrmann hat von 1906 bis 1913 als Privatdozent an der Universität Bonn und von 1913 bis 1919 als Professor an der Akademie in Posen neuere Geschichte gelehrt und hat sich neben seinen wissenschaftlichen auch damals bereits vielfach publi- istischen Aufgaben gewidmet.

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Mittwoch, 19. MLrz 1924.

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Stud. Joseph Franke. Göttingen.

Viele Eisenbahnunfälle find in der lebten Zeit vor­gekommen, die die Sicherheit im Ersenbahnverkehr sehr nt Frage stellen. Im VolkSmund ist daher öfters schon die Frage erörtert worden, wie ist das möglich, und wie kann Abhilfe geschaffen werden? Wie können nun Sisenbahnunfälle, wie bei Kreiensen und ähnliche, ver­hütet werden? Die meisten Unfälle in der letzten Zeü haben fich wohl durch Hebet fahren des Signals er- eignet. Es wäre daher zweckdienlich, auf den Gedanken einer Zugsicherung näher einzugehen.

Nehmen wir an, ein Schnellzug Überfährt das Bor- fignal, welches auf „Half steht. Dies ist möglich durch Unvorsichtigkeit. Es kann aber auch der Lokomotiv­führer durch Naturereignisse, wie Nebel, Schneestürme usw gehindert sein, das auf .Halt" stehende Signal fofort wahrzunehmen. Für solche Fälle Wird nun am Vorsignal ein Einbau geschaffen, der, wenndaL Vor­signal auf »Halt« steht, durch mechanische Wir­rung eines Kontaktes der Zugmaschine ein Signal gibt, mit dem die Person des Lokomotivführers nicht in Verbindung steht. Das Signal wirkt also selbst­tätig auf der Lokomotive. Hierdurch wird durch mecha- »sicher Eingreifen mit Sicherheit der Lokomotiv­führer aufmerksam und somit zum sofortigen Bremsen des Zuges veranlaßt. Auch wird durch diese Wirkung die Dampfpfeife selbsttätig in Bewegung gesetzt. Somit kann also jeder Zug knS zum Hauptfignal mit Sicherheit zum Stehen gebracht werden. Es ist verfehlt, ja unmöglich, an dieser Stells genauer auf die Sache ernzugehen.

Hierzu mutz noch bemerkt werden, daß diese Zug- ficherung von den maßgebenden Herren der Reichsbahn- direktion Kassel begutachtet und für gut befunden wor­den und dieselbe am 7. d. M. nach dem ReichSverkehrs- ministerium Berlin weitergeleitet worden tft.

Aus aller Welt.

— Die Borläufer der Eisenbahn. Im Bergbau benützte man tn alter Zeit Schienen aus Holz, auf denen die „Hunde", die kleinen Bergmannswagen, liefen. Die große Kosmoqraphie des Sebastian Münster zeiate bereits 1544 in einem Bilde eines Bergwerks im elsässischen Lebertal einen solchen Schienenweg. Dock Holz kann nie ein haltbares Keleile geben. Als die Eisenpreise im Jahre 1767 in England sebr niedrig standen, aoß der Besitzer des Eisenwerks Coalbrookdale, Richard Reynolds, zuersi flache Eisenplatten, die er auf hölzerne Lang- ichwellen verlegte. Damals arbeiteten Harzer Berg­leute in England, und e8 scheint, daß sie von der Neuerung Nachricht in die Heimat brachten, denn 1775 soll der Grubenleiter Friedrichs in Klaustal solche Schienen bereits versucht haben. 1806 wurden eiserne Schienen aber dauernd aus dem Festlands eingeführt und zwar wiederum tm Harzer Bergbau, denn es beißt im Klaustaler Bergamtsprotokoll von 1807: „Der im vorigen Jabre auf dem Er,laufe von der Dorotheer Halde nach deren Erzwäsche ge- machte Versuch mit den eisernen Bahnen hat den Erwartungen entsprochen. Am besten bewährt haben sich die konkav gegossenen, an der Außenseite mtt aufgemauerten Steinen zur Abwendung deS Ueber- springens derer Laufkarren." ^s.

- Das Curare. Die Natur hat ein Grft hervor- gebracht, das die Eiaentümlichkeit besitzt, unter allen Plasmaarten des Körper? zuerst das Plasma der motorischen Nervenendigungen in den Muskeln zu lähmen und dadurch sie allein von allen _ Körper­teilen auszuschalten. Dieses Gift ist das ladamerr« konische Pfeilgift Curare, das auS gewissen StrycknoS- pflanzen gewonnen wird und als wirksamen Bestandteil i ein Salzcurarin enthält. Dieses als brauner Saft gewonnene Gift wird von den Indianern von Guyana als Pfeilgift verwendet. Wie Dr. Kahn im „Leben des Menschen" schreibt, läßt das Curare, sowie es in den Körper eingedrunaen ist, alle Organe unberührt, stört nirgends den Gang der Lebensmaschine, ruft keinen Schmerz hervor, trübt keinen Sinn und lähmt keine Empfindung; es lähmt nur die motorischen Endplatten im Muskelgewebe! Dieses „nut" ist die Hölle. ES gibt keinen unheimlicheren Stoff und kein grausameres Gift als dieses Curare. Die Blau­säure, die das Leben mit dem ersten Hauch bindet, I ist ein Balsam, das Dynamit, das eS im Nu in | Atome zersprengt, ein Labsal gegen die Tücke des | Curare; die Galeeren von Byzanz, die Bleikammern von Venedig, und der Hungerturm zu Prag sind Paradiesplättchen gegen die Hölle, durch die das Teufelsgift Curare' sein Opfer vor seiner Erlösung | durch den Tod bindurchlchleift. kos

— Die Erdesser. Wenn auch die Geschmäcker I sehr verschieden sind, so können wir es uns doch nicht gut vorstellen, daß es Menschen gibt, die Erde I essen. Die Tatsache wird aber von so vielen Reisen- j den berichtet, daß nicht daran zu zweifeln ist. Im I Sudan und in anderen Teilen Afrikas, in Süd« | omerika und in Westindien sind es nicht bloß Kin- I der, sondern auch Erwachsene, die Erde essen. Die vom I Nil mitgeschleppte Erde gilt als bekömmlich, und I deshalb wird sie in Form von Figuren, die an | unsere Backwerk-Figuren erinnern, verkauft. Beson­ders sind es bleichsüchtige Männer und Frauen, die | sie essen, weil man glaubt, die Erde sei gut gegen | Bleichsucht, während gerade umgekehrt die Bleichsucht | durch das Erdessen verursacht wird. Die Gewohnheit | entsteht wahrscheinlich schon bei den kleinen Kindern. I In Laos, dem französischen Protektorat in Hinter« | indien, wird dem Erdessen so eifrig gehuldigt, daß | eS geradezu eine Leidenschaft ist, wie der Tabak-, I Alkohol- oder Opiumgenuß. Dort wird übrigens die | Erde eigens zubereitet: Man nimmt Lehm aus den | Flüssen, trocknet ihn an der Sonne, zerreibt ihn, j feuchtet ihn wieder au, bedeckt ihn mit Reisig und | Erde und brennt ihn wie Holzkohlen. Er sieht dann I aus wie Schokolade und wird auf den Märkten ver- I kauft. Die Armen nehmen einfach den Lehm aus | den Flüssen und effen ihn ohne weitere Zubereitung. | Obschon das Erdessen sehr nachteilige Folgen für die Ge- I fundheit zeitigt, lassen die Einheimischen nicht davon ab.

— Amerikanische Expedition nach dem früheren | Dentsch-Ostafrika. Professor W. F. Cutler von der | Manitoba-Universitär in Winipeg (Kanada) ist nach I dem früheren Dentsch-Ostafrika abgereist, wo er zwei I Jahre zu verweilen gedenkt, um Nachforschungen | nach dem Gigantosaurus Africanus anzustellen, das I als das größte vorweltliche Tier gilt. Es soll 22 I Fuß hoch und 28 Fuß lang gewesen sein. Falls | der Gelehrte das Skelett eines solchen Dinosauriers I findet, will er es nach der Küste verbringen und I nach Amerka einschiffen. Er will nötigenfalls hundert I Eingeborene anwerben und für den Transport noch I der Küste eine hölzerne Bahn bauen. Cutler schätzt I das geologische Alter der Kreideformaiion in Ost- I afrika auf 8—10 Mill. Jahre, und er glaubt, fie stehe in | Verbindung mit den Morrison-Schichten von Wyoming.

ttunst und Literatur.

--- Lin Luufthaur für die Stadt Worms. Der im Herbste verstorbene Ehrenbürger der Stadt WormS, Frhr. Hehl zu Herrnsheim, hat der Stadt Worms ein wertvolles Verm ächt nis pemacht. Der Hehls- bof soll zu einem Kunsthaus Hehlshof umgewandelt werden, zu dem Kunstgegenstände von großem Wert in geschichtlicher und kultureller Hinsicht für die Stadt gleichfalls vermacht worden sind. Das Kunsthaus soll jedem Bürger der Stadt Worms zugänglich sein. Weiter wurden den Armen bereits rund tausend Zentner Kohlen verabreicht. Die gleiche Menge wird am Todes­tage (25. September) unter die Bedürftigen der Stadt verteilt werden. Die Stiftung wurde von der Stadtver­ordnetenversammlung mit Beifall ausgenommen.

Als sich die beiden Damen am Abend trennten, schien die jüngere ihren Entschluß endgültig gefaßt, die ältere sich notgedrungen mit ihm abgefunden zu haben. Allein trotzdem dies der Fall war, nährten beide in der Tiefe ihrer Seele eine letzte, leise Hoffnung, deren sie sich selbst nicht bewußt waren, — die Hoffnung, daß sich vielleicht noch im letzten Augenblick die Ausführung dieses Ent­schlusses als unnötig erweisen werde.

Unter den verschiedenen Einwänden, die die Greisin im Laufe der wiederholten Besprechungen erhoben, war es namenllich einer, der seine Wirkung auf Gilberte nicht verfehlte. Es war möglich, halte Frau Regnard gesagt, Das schmerzliche Thema, aus dem sich so viele pein- I d°ß di- Geldopfer, zu denen sich das junge Mädchen ver- kiche Erwägungen und Betrachtungen ergaben, beschas- um das durch Snnonnet ges cheh Unhell

tigte Großmutter und Enkelin den ganzen Tag. Sie °bzuwenden. n.cht so beträchtlich waren, als sie dachte gaben es auf. wenn sie es erschöpft zu haben glaubten, und daß sie cmch .hrem Vermögen fernen besonderen

!nd knüpften wieder daran mr wenn sich ihnen irgend Abbruch toten. Vielleicht wurde sie auch nach Voll-

ein neues Argument für oder wider Drängte. Don Mer Opfer reich genug sein um dem jungen

etwa- anderem wurde an diesem Tag überhaupt nicht Marqm- von stosseuse dte mater,ellen Vortelle zu bieten,

gesprochen. Zumeist waren sie in ihren Ansichten einig, die er von seiner Frmr zu erwarten genötigt mar; m Reifen aber versprachen sie sich, wenn e- der Gre-sin M-mFalle war noch moyts endgültig verloren, imd betonten wollte, als unterwerfe sich Gilberte mit gar zu gln-stlch, eme Hetrat emgeben ju formen, ju der ihn e*-1*»*“****'S ÄXTSi

*■!.*.*£ ÄSsÄÄ JL L-Ich schüchterns Widerstand gab sich in der zärilichstrn ? Ll,r _m Ersahrung zu bringen, ob Äese Hoffnung und liebevollsten Weise kund. Um Gilberte anderen Sin- überhaupt jemals IN Erfüllung gehen konnte.

ves zu machen. Das Mädchen schien in solchen Augen- Wie sollte sie das aber in Erfahrung bringen? Nur blicken gleichsam neue Hoffnung zu schöpfen. Ist es doch ih- Kater hätte ihr Auskunft geben und die Gesantt-

(0 hart sein Glück mit eigner Hand zerstören zu müssen, summe der Schulden nennen können, die er noch einzu-

3hr Opfer ließ ihr Herz nicht unberührt und die Energie treiben gedachte oder bereits eingetrieben halle, indem er

ihrer Seele stand mit der ihrer Worte nicht im Einklang, seinen Schuldnern gegenüber mit unerbittlicher Strenge

Sie macht' die widersprechendsten Empfindungen durch, vorging. Nup er allein hätte ihr jagen können, wie

wie jeder der jemals zwischen der Stimme des Herzens viele er durch seine Unmenschlichkell zugrunde gerichtet,

«id des Gewissens zu wählen hatte. i «as ibm dies eingetragen bette und was er noch zu

M öngetifdien CawnioM.

Der Wahlaufruf der bayerischen Bolkspartei.

In dem Programm, mit dem die bayerische Bolks- Nartei in den Wahlkampf für die am 6. April Kttfinbenbe Landtagswahl zieht, find die Grund- «danke« der Partei zur gegenwärtigen Sage deutlich ausgesprochen: Es beißt da u. a.t

Landfremde Elemente haben in Bayern die Revolution vom November 1918 gemacht, landfremde Ele­mente haben uns die schwarzen Tage der Räterepublik «ftiradht. Wiederum waren S Nichtbayern, die tm November 1923 unter Missbrauch der vaterländischen «efinnung bayerischer Männer und Iünalinge den ^bnstnninen, verderblichen, revolutionären Putsch im , ___

Münchener Bürgerbräukeller durchgeführt I — Aschaffenburg. Cpn G r oß seuer jerftorfe haben I am Sonntag die zum Zeuohaus gehörenden Wirt-

’sDtefe Revolutionen und Rebellionen haben Bayern I schaftsgedäude tonrt allen Futtervorräten und land- mirtschastlich schwer geschädigt. Bayerns Kredit I wirtschaftlichen Maschinen, auf dem Geldmarkt untergraben, die Staats- 1 autorität schwer erschüttert, dem Lande die Kraft aenommen, seine Staatlichkeit und seine Hoheitsrechte ftn Kampfe gegen den Berliner UnitariSmuS zu erbat« jtn oder das Verlorene zurückznerobern, haben Bayern dem Fluch der Lächerlichkeit im Ausland preisgegeben Nachdrücklicher als je wiederholt darum die Bayerische Volkspartei am Vorabend der

* 30 Köche des Hotels Adlon in Berlin sind wegen Lohndifferenzen in den Ausstand getreten. ,arum o,e ---------- . Vier Köche arbeiten weiter Vor dem Hoteleingang

Neuwahlen zum Landtage den Ruf, der den Kernpunkt I sieben Stre-lposten mit Plakaten, dte die Ausschrlft deS GründunaSprogramms der Partei bildet: Bayern I tragen: ,.Köchestreik im Hotel Adlon". Zu tretens» den Bayern! | welchen Zwischenfällen ist es bisher nicht aekommen.

Die eingesessenen Heimattreuen^ Bayern> «uss-n sich . folgenschwerer Bowlenabend. In München endltch emmal aufraffen geoen drtfa ew,ge Bevormun- Rentner und frühere Uhrmacher

-ung ^bM^avonautzen, müssen durchetnekrast unb ein iHähriqer Hilfsarbeiter, ein Bekannter

volle einhettlrche Polttrk der goldenen Mttte und der I > vergiftet in Heckmanns Wohnung auf« g-suuden Vernunft ^-überspannten landfremden unb zwar mehrere Tage nach dem Tode. Die

l'N.r«. und ".»tS-ad.kalen Elemente ab. vor dem Bett Aus dem Tisch stand eine

schütteln, die fett Jahr und Ta« den Bestand Bayerns W{e scharf riechende Bowle. Die Untersuchuna ist

als eines eigenen Staatswesens mit bewußter Rucksichts- @aw $ic ^oIiyi vermutet einen unglücklich^

h)^fettn?nieroJ,aBen' -k ■ . a I Zufall bei Zubereitung der Bowle durch schlechten Al-

Die Neuwahlen muffen eine starke, einheitliche l j '

baYerische RegierungSgewalt binngen * Gift aufs Butterbrot'. Bor dem Schwurgericht

Wir wollen aber nicht bloß e,n starkes Bayern, I 3ürifb fommt ?in Mordfall tut Verhandlung, beuti*er°3unie von der Etsch bis' an den Belt, von der viel Aussehen erregt., «ine 3?auerntP*t«. im der Mosel bis an die Leitha umfaßt. Darum lassen Bestrk Bulach vergiftete ,m letzten Sommer ihre wir dem Reich gerne alles, was e» für seinen inneren I zwei Schwestern und führte dadurch ihren Tod her« Zusammenhalt, für die Wiederaufrichtung seiner Macht- I hei. Die beiden Schwestern, die beide sowohl geistig Peilung braucht ... _ I wie förderlich nicht ganz gesund waren, haben die

Wir find Feinde aller Kulturkämpfer!! Angeklagte oft geärgert. Diele beschloß bann, sich Kulturkampf ist ein Verbrechen an unserem Vaterland. baburd) _ läff,en/ daß sie ihnen Gift aus's Butter- I »*« «- *«•««.«»

einträchttae Zusammenwirken der großen christlichen Konfessionen in Deutschland notwendiger als in aeaen- wärtiaer Zeit der größten Seelen- und Wirtschaftsnot der Natton. Wir erheben daher den allerschärssten Protest gegen all' die Männer, all' die Verbände, all' die Zeitungen, die in den gegenwärtigen Wirren eS alS eine vaterländische Aufgabe betrachten, die unerhörtesten und schamlosesten Eingriffe gegen Papst unb katholische Kirche, gegen den hochverehrten Herrn Kardinal und religiöse Orden zu schleudern und zwischen die Konfessionen einen Keil deS Mißtrauens und der

RW eingetrofien!

Weiß- und Rotkraut, rote Riiben, Meerrettich, prima feste, kleine Zwie­beln, Cljidjoree-Salat, Tomaten und pflaumen.

Zrlh Ries,

-■■■■■ ■ ■■■= Gartenbaubetrieb. ■■ ■-