Fuldaer Zeitung
politische prorefse
J. Mollenhauer & Söhne
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Butlermark! und Karlsfrasse.
Kleider- und Blusenstoffe
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Richard Schmitt G m b H Fulda
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Wolle * Halbwoiie
2. »latt.
Deur! der Fuldaer Actieadrarkerei Ur Jftckd«,
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Dienstag, 18, März tS24»
Kommunalprogramm der Zentnrntspartei tm Vergleich Äu den Kommmnalprogrmnmsn anderer Parteien von Rektor Franz Hörte). Auch dieses Schristchen dürste tm Wahlkampf ein wertvolles Rüstzeug sein und viel zur KLnrng der Auffassungen beÄragen. Ws nächstes Heft erscheint eine Darstellung der einzelnen Parteien zur Schulsrage, welche vom Reichstagsabgeordneten Rheinländer bearbeitet worden ist. Die 3 bisher erschienenen Hefte verdienen weiteste Verbreitung, die durch ihren niedrigen Preis (nur 20 Pfg. pro Hest) wssen«ich erleichtert wird (bei Massenbezug Preisermaß-gung). Bestellungen sind an die Konnnunalpolstischr Veremigung, Köln, Rubensstraße 11, Postscheckkonto: Köln 53 033, zu ri-Mn.
Gottesdienstordnung.
Dienstaa, 18. März. Dom. 5 And. z. hl.
— Stadtpfarrktrche. 5 And. z. hl. Joseph. — Frauen» berg. (Dritter Dienstag der Novene zum hl. Antonrus.t Aussetzung des Allerhctligsten von morgens 5'/, vrö zum Schluff des Hochamtes. VaS hl. M. m. AntomuS» And., */i9 Levitenamt, daraus Faftenpred., nachm. /,<» Antonius-Andacht.
Vom feinsten bis zum einfachsten Gc in grosser Auswahl.
Briefkasten.
a» mehrere. Schauveranstaltungen. die an Sonn, und Feiertagen in der Zeit des Hchuptgottes. dienstes stattfinden, haben durch dre Schrtstlertung. der »Fuldaer Zeitung' keine Förderungen zu erwarten. Einsendungen, die solche Beranstaltungen betreffen, find zwecklos. Selbst in Großstädten, tote Frankfurt a. M.» treten jetzt religiös gesinnte Kreise, Katholtken und Protestanten in erfreulicher Etnmutrgkert für den Schutz der Sonntagvormittags ein. Es Ware traurig, wenn Fulda andere Wege gehen wollte.
seit einem Jahrhundert bewährt.
In ersten Orchestern des In- und Auslandes eingehihrt.
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Der Münchener Hochverrat.
Der am Samstag noch vernommene Zeuge Prost Hermann Bauer sagt, er habe immer betont: "Nicht los von Berlin, solchem auf nach Berlin, zunächst in dem Sinne, daß das ReichstagsgebinDe, auf dem die Inschrift steht: „Dem dsuSschrn Volke!" wirklich nsieter hem deutschen Sette gehören soll. Ich habe damals niaff an einen Marsch gedacht, ich gebe aber zu, daß das Wort „Auf noch Berlin!" jederzeit fo verstanden werden konnte. Ich habe später im Zirkus Krons in Gegenwart des Herm v. Kahr mein Wort interpretiert. Ich er. klärte, daß wir den Beninern nicht die Freude eines neuen Kapp-Putzches machen wollen.'
Rechtsanwalt Roder zu Bauer: Haben Sie ein- mm' erklärt: „Es kann jeden Tag losgehen, wft haben die neue Verfassung bereits in der Tasche?
Bauer: Bestreiten will ich es nicht. Das mag so emc vorübergehende Aeußerung auf der »traße gewesen ^R.-A. Roder: Ist es richSg. daß Sie emn antwortet haben: „Selbstverftäiidsich wird marsch ert, meine Rede ist doch deutlich genug"?
Bauer: Bestreiten will ich das nicht, denn der Gedanke. daß einmal ein Vorgehen notwendig wird, ist mich heute noch sicher.
R.-A. Roder: Sie sagten, daß emc neue Verfassung anderswo nusgearbeitet worden sei?
Bauer: Ja, in Berlin fft eine neue Verfassung ausgearbeitet worden in den Kreisen des All- deuchsschen Derbandes. (Große Bewegung.)
Auf weitere Fragen erklärt der Zeuge Bauer: Man wollte nicht in München eine Regierung bilden und sie auf der Spitze des Schwertes nach Bersin tragen, sondern es sollte in Berkin eine Regierung eingefetzt werden. Der Personenkreis Minoux-Gayl stand tritt der Ausarbeitung der Derfasiung nicht sehr unnuttelabr m Zufmnmenhang; er war erst zweite Garnitur. ('^C®n fiterer Zeuge ist Stadtrat Nußbaum, der die Verhaftung der Stadträte durch die Hiller- Leute schildert. Die Gefangenen wurden MÄcrholl mü Erichießen bedroht. „Vor nuferen Ohren wurde erhärt: Wenn die Reichswehr aus uns schießt, werden dre ®e= wr.qemn nieder beschossen. Wir wurden spater 50 bis 80 Meter in den Wald geführt und als wir Halt macksten, erklärte der Führer: „Ich habe Ihnen eine unangenehme Eröffnung zu machen. Es muffen einige Leiste m Stadt um Geld zu holen und die Lage auszukunofckM- ten. Sie brauchen dazu Ziollklsider.' Mir wurde Nock, Kragen und Hut genommen und zur Umkleidung verwendet; dann ging 6üe Fahrt auf dem Lastauto ü/ßitcr.
Hiller: Ich bedauere, daß mir der bÄeidchende Aus- druck gegen Lossow entfallen ist. An der Sache ^bst ändert bas aber nichts. Lossow hat dmnals fern Wort genau so wie am 8. November aus staatlichen Gründen gebrochen. Ein dritter Fall könnte dem Gericht noch vorgeleat werden. „ , . ..
3?»2t Gadenrann beantrmst Vorfutzrungsbefehl gegen Lossow. Nach einer längeren ^anfe oer- kündet der Vorsitzende den Beschluß, daß der mchtersche- nenc Zeuge Lossow die K o st en, die durch fern Rtcht- erscheinen erwachten find, zu tragen W und daß er m rineGeldstrase von 50 Mark genommen tmrt.
Der bestechliche Ministerpräsident.
Der ehemalige säckMche Londgerichtsdirektor, seit VIS in der Unabhängigen Sozialdemokratischen Vartsi länge rmd als Genosse zum sächsischen Mnnfterprafidenten berufenen Dr. Z-igner steht in L-rpM tetst^genDe- stechun-g vor Gericht. 3» ®^mt der
I sinffde der Vorsitzende und die Richter von den Bettel» diqern abgelehnst weil sie deutschnattonal seien. Das Gericht beschließt aber, den MehnungsaMtray zurmkM- weffen. Cs erfolgt dann die Vernehmung der Anqe- ftatthnt. MitangeNagt fft ein gewisierM o b i us. der mit Dr. Zeigner bekannt wurde, als dieser im MMar- dienst stand und auf einer Schreibstube faß. Angeklagter Zeigner erklätt, er habe in der Schreibstube alle Ar - besten mit juristischem Enffchkag zu erledsiten gehabt. Eine selbständige Stellung habe er als einfacher S öltest niete gehabt. Möbius sei zu ihm gekommen, um M er» fatoen, was für Mehl !>ef«agnahmt Wochen feu Mö- bius, «in Mehkschieber, sei öfters m die Kaserne gekommen. Da habe er, Zechner, ihn gefragt, ob er chm mchl amh mal Mehl verschaffen könne. Zu Wech- nachten habe er in der Kaserne erfahren, daß Modius
Oie Seit im Witz.
— Saffde-Worte. Der Typus des Neureichen, bei im Kriege und nachher leider so sehr herangeblüht fft, hat im Volksmimd den Namen „Raffke" erhalten und ist in unzähligen Witzen verspottet wordem Besonder fruchtbar in der Mitteilung solcher „Raffkeworte" fft der Berliner Bolkshumor gewesen, wie bte Sammlung beweist, die Dr. Franz Lederer w. semem beim Verlag der „Germania" erschienenen Buch, „Berliner Humor» mitteilt. Einige Proben seien hier wiedergegeben: Raffkes kaufen sich einen Tepprcb^auf dem das Wort „Salve" (Sei gegrüßt) steht Zu Hause schlägt Raffte in dem neu gekauften Konversatwnslextkon nach und sagt dann 3« feiner Frau: -Det anf d«r Teppich stimmt nicht; ick habe «leich lewutzt, det Salbe mit „b“ jeschrieben Wwd.» — Bullenschlagm:S^- len sich Klassiker kaufen. Der Buchhändler lefli iW Goethe vor. „Was kostet der Band? „In Pappe 12 Mark, in Leinen 18 Mark, in Halbfranz R) Mark und in Gmizleder auf bestem Papier 65 Mari. „Na, und von welcher Preislage ab iit es denn klaffst ch. Frau Raffke erzählt ihrer Freundin sie aede heute adend inS SchaufpielhsuS. „Was wird denn gegeben?" Ja, das wissen wir selbst noch nicht ganz genau. Auf dem Zettel steht: Minna von Barnhelm oder das Sol. datengiück." — „Mein Albert lernt einen Haufen Sprachen-, sagte Frau Raffke. „Lateinisch und griechisch und Algebra und wer weiß, was noch! Albert sage einmal zu der Dame „Wie geht es Ihnen?" auf Algebra,
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zu trinken. Sefiti» Blut- und Nervenlikör wirkt blutbildend und ne von- »türkend, ist für Rekonvaleszenten das jeeivnete Krnfti_?un?»raitlel. Saettta Blut- und Nervenlikör ist in allen Apotheken erhältlich, stets vorrätig: Hof- und Sdiwanen-Apotheke Fulda.
das Mehl gestohlen hotte. Aus. uni^onnener Handlung habe er dann die Akten Mobms vekvranm. Don Hehlerei oder Beschaffung eines Dermogensvottetls könne nicht die Rede fein. Im zweiten Fall soll Zng- ner, nachdem er Justtznümster geworden war, mirw Möbius an den Pächter von Park MeusdoN, entern o roßen Leipziger Dergnügungsetabsiffement, ^rno T r o m m e r, der als Direktor des Spotthotels m Ober. wiethal zu zwei Monaten Gefängnis mw WOW »«■ Geldstrafe veruttsilt war, herangetreten sein mU oer Frage, was eine Begnadigung dem Trormner wett sei. Möbius vermittette weiter dem am 31. -Ulcn 1922 wegen Vergehens gegen die Reichsgetreiixorteiung zu zwei Monaten Gefängnis und 2o0VV ^Geldstrafe venittsiüen Landwirt Georg Brandt tm Oktober eme Zusammenkunft im Cafe Lippolt in Dresden, «n em Enadenaesitch zu befürworten. Brand gcch Zetgner einen offenen Brief mit 22 000 -A und als Brand zur St«ckverbüßuna festgesetzt wurde, ordnete Zetgner tee I^ussetzung an ' Ant 23. Dezember EnittelleMö- j biuk; eine weitere Zusammenkunft, ut der Brandt Weiknachtsgeschenk Dr. Zeigner eine Gans ubenerdjte. Dmch eine wiffentllch falsche Mitteilung an das Innm- ntmffterium erreichte Zeigner dte Umwandlung der Ge- fürrgnisstrafe in eine Geldstrafe.
Ebenso verwandte sich Zeigner auf Mobms Beran- lafiung für die Sattfleute Friedrichs e n und Prt- borsky, die in Leipzig ein Iuwelwrgcfchaft betrugen und wegen Hehlerei zu 4 Monaten Ge'EsisS worden waren. Frau Frtedrtchsen und Mobms lechen in Zeianers Wohnung ein Brrllantk ol- lier und -ring und 3000 M.
wurde durch Verwendung Zetgners dte Gefängnisstrafe m eine Geldstrafe umgewandelt, Dte Schmuckstucke hch Zeigner später Möbius mitgegeben, utn sie den Gebern zurü ck z uer statte n. Möbius hat fte ledoch fur sich verkauft mit der Angabe Dr. ZeiMer ftl mft den Geschenken nicht zuftieden. Damit hatte sich> MobtM noch einen Ring erschwindelt. Der Angeklagte Dr getaner erklätt sein intimes Verhältnis zu dem Schnned MobftV dadurch, daß er chm mit Rücksicht auf dte ftuheren Mehlschiebungen nicht bösartig «ttgegenkommen durfte. Die .zahlreichen Besuche des Möbius m femer Wohnung fühtt er darauf zuruck, daß ihm die häufigen Telephonanrufe tm Ministerium unangenehm waren, so daß er statt deffen Möbius lieber m seine Wchnung bestellt hcche. Der Vorkehr mit Möbius sei ihm imang^ nehm gewesen und er fei ihm sowohl in Leidig als auch in Dresden nach Möglichkest aus dem Wege gegangen. Emen offenen Bruch habe er aus !«n angedeuteten Gründen vermeiden wollen. Die ihm von Möbius übergebenen Gnadengesuche habe er mks ordnungsmäßigem Wege weiter gegeben.
Eia politischer Mord.
In Leivzdr wurde vor dem Reichsgericht gegen die Mitglieder der Deutsch-Völkischen 5 r e t - hettspartei verhandelt, die einen als «mtzel erü- larvten Genoffen umgebracht hatten. Die Tat spielt m Parchim (Mecklenburgs. Oberretchsanwalt Ebermeyer führte aus: Im Laufe der viettägtgen Verhandlung^ f« wtederholt das Wort Feme gefallen. Es tonne fern Zweifel darüber bestehen, daß man es teer m der Tot mit einer Att Feme zutun habe. Für ihn (taO« reichsamvaü) bestehe kein Zweitel, daß eme zahl non Persönlichkeiten über die Mordtat unterrtchtel war. Sie hätten alle «eschwiegen zu Ehren ihrer Patter, der DetchchvölNffchen Freiheuspatte, mch hatten es für würdig erachtet, eine grausame bechokische Tat nicht zur Anzeige zu bringen und die TM.r iW ter Beftrafimg zuzufuhrsn. Las set em Zeichen Muhen Tiefstandes und mangelnden R-chtsgefuhls.
Richolf HSß, Bernhard Jmifch. Sari Zadel, Georg Pfeiffer, Emil Wiemeyer imb Robert Zens wurden wegen schwerer Körperverletztm« und vollendeten To schlags verurteilt: Höß 10 Jahre Zuchthaus, Lausch 5 Jahre 6 Monate Gefängnis, Zabel 9 Jahre 6 Monate Zuchthaus, Ptefffer 6 Jahre 6 Monate Ztnhthaus Wie- meyer 12 Jahre 6 Monate Zuchthaus. Zeus 6 Jahre 6 Monate Zuchthaus. Auf die erkannten Strafen wer- den bei Höß, Iuttfch, Zabel, Wiemeyer tmd Pfeiffer je 6 Monate Untersuchungshaft angerechnet. Martin Bormann wird wegen Beihilfe zu schwerer Körperverletztmg tmd Begünstigung zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, wovon ein Monat als durch die Unterftichimge-Haft verbüßt angesehen wird. Wegen Begünstigung er. halten: Fricke 10 Monate Gefängnis. Hoffmann, Thomsen, Mackensen, Wulbrede und Richter je sechs Monate Gefängnis. Auf die Angeklagten machte das Urteil mir geringen Eindruck.
Vorbereitung der Gemcinüewahlen, welche von der Kom- mimalpoliüschen Vereinigung ausgearbeitst und vom Reichsmrsschuß der Deutschen Zentrumspartei für tee ge- tarte Partei für verbindlich erklätt worden sind. Im 2. Heft („Die Gemeindewahl 1924, eine UebcifidH der gesetzlichen Bestimmungen") stellt Dr. Chrffttan Mauß die gefetzlichen Bestimmungen über die Ge- meindewahlen ht ihnen sämWchen Einzelheiten überstcht- 8ch und klar zusammen. Gerade diese Broschüre hat einen besonders großen praktischen Wert. Das 3. Heft dteier Fluäfchristenrölhe, deren weitere Hefte in kurzen Abstam den erscheinen werden, zeigt einen fntetefianfen Vergleich zwifckten dem Somtnunatprogramm des Zentrums und der übrigen Parteien. („Das
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DIOnllT AIovsMaI@r,^salda
UsmMNMpMfches.
— Drei nstchftze Schriften für dir GemÄadeivLhlru. [Die KvmmMwlpolMche Sereinigimg der Deutschen Aentrirmspattei (Zentralstelle Köln, Rubensstraße 11) h<tt tes flir den bevorstehenden Wahlkampf mrternommen, den Dorftänden rmd Vsttrauensleuten der Zentrumspardet Das nösige Rüftzsug in die Hand zu geben. Die ersten 'Hefte einer neuen Flugfchrifte nretze lie- yen in handlichem Format vor. Im ersten Heft dieser ^h^schrfften der KommrmalpÄftffchen BereiTrigunz der DeuSchen Zentnmnspattei" behandelt stMvervrdneter S<mpe dte Frage: Weshalb Parteipolitik in Der Gemeinde?" Er legt in überzeugender und 8arer Weife dar, weshalb in allen Gemsiriden, von den Großstädten herab bis zur kleinsten Sandgemeftche auch Die Gemeindewahlen nach parteipolWchen Gesicht^Mtk- fcn getätigt werden müfftn und welche besonderen Aich, «oben der Zenttumspartsi als der Partei des Ausgleichs Der wiBchafSichen Interessen in der Gemeinde Mallen. Der Anhang disfer Schrift enthüll die Leitsätze für «e
ans dem Nachbsroebiet.
— Aus der Rhön. Wie aus Kassel gemeldet wird, hat der Rhönklubzweigverem Kaffel den Be- tekffuß gefaßt, eine Kasseler Hütte in der Rhön zu erbauen. Die Gemeinde Hilders hat beschlossen, Gründ und Boden gegen eine geringe Mrete zur Berfüauna zu stellen und neben andern Dortetlen, Sie unentgeNiche Heranschaffung der Baumateria- ßen dunh freiwillige Fuhren m Aussicht zu stellen, falls die Kasseler Hütte auf dem Bu ch schirm- kuppel unweit Hilders errichtet wurde. Der lZweicroerein Hilders hat neben anderen ‘ßortetic-n ixe Grvtisstellung eines Teils der Bamnaterralten Md deren Hercmschaffung mittels freirmNger Fuh- D«, zugesagt. Die weiteren Mittel zum Aus- und Ausbau der Hütte werden durch Ausgabe von Anteilscheinen an die Mitglieder zu se 50 M wus- ^^^Lanterbach. Der Bahnhof Lauterdach-Süd M aus wirtfchastlichen Gründen als Tarifstation temftweilcn aufgehoben worden. Güter können bis auf weiteres dort noch aufgesi.efert und m .Empfang genommen werden.
= Gießen. Jüdische Mitbürger stellten der Universität die Mittel zum Ankauf der Pho- tsgravhien von vier Handschriften wichtiger Ma- Wfrtpte des hebräischen Pentateuchs der Samari- ßer zur Derfügung Die Handschriften befinden sich im Britischen Museum in London, in der Oxforder Universität und m Petersburg.
----- Aus dem Westerwald. Seit Arffmrg yebniar tzsdt nun bereits der Kampf der Bergarbeiter bet Westerwaldgruben um den Achtstunden- Arbeitstag. An ein Ende des Kampfes, der $fjon unsachlich viel wirtschaftliches Elend über die Arbeiter im$> deren Familien gebracht hat, ist vor- erst gar nicht zu denken. Denn in einer Abstim- Nnmg über die Annahme des für verbindlich erklärten Schiedsspruches stimmten von 79 Arbeiteroer- chreLers 72 für die Fortführung des Kampfes. Eine jm Höhe von 1200 Arbeitern besuchte Bergarbeiter- «efcmrmftmg beschloß sogar e i nst i m m ig die Fort- Pchrung des Streiks und in einer vorgenommenen geheimen UrabstimnWNg stimmten von 1132 Berg- setrbettern mtr sieben für dis Wiederaufnahme der Arbeit.
----- Drrd Drückemm. AM 1. Mai wird die vom hefigen Dolksbildungs- und Schulv^reins ms Leden gerufene Realschule mit Lateinaiffeillmg er- söfsnet werden. ,
Km Geisa Md NmaeWng.
---- Geisa. Don Montag den 17. März 1924 ab 'treten auf der Strecke Tarm—Wenigentaft (bezw. Salztrn-gen) einige Fahrplanänderungen ^t, die auch z. T. eine bessere Verbindung mit Fulda Herstellen. Die beiden Abendzüge Meisa ab 7.32 Uhr und 11.51 Uhr) fallen aus. Da- Mr gehen Pz. 1148 (W): Geisa ab 4.50 Uhr nach'-n., Ä^niaentaft an 5.05, Vacha an 5.39, Salzungen an 6.28 Uhr. P.z. 1149 (W): Salzungen ab 6.49, Vacha ab 7.29, Wenigentaft ab 7.59, Geisa an 8.14, Tann an 8.42 Uhr nachm. Ferner ist ein neues Augpaar zwischen Geisa—Tann eingelegt. Pz. 2310 (W) <Äs Anschluß an Fulda ab 1.26 Uhr nachm., Tann asb 3.40, Geisa an 4.10 Uhr nachm. und Pz. 2313 (W) Geisa ab 4.35 Uhr nachm., Tann an 5.05, Mffda an 6.43 Uhr nachm. •
Sm Gberhesirn rmd den heffische-rAemrern.
----- Kirchhain. Don Anfang dieser Woche ab die Amtsstellen des Finanzamts, da die Geschäftslage cs zulätzt, wieder Mittwochs und Samstags von vormittags halb 9 Uhr bis halb 1 Nhr für das Publikum geöffnet.
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