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IWswirtscbaft und enzdwirtscbah

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Wirtschaft infolge der hohen Besteuerung die Mög­lichkeit genommen wird, sich die notwendigen künst­lichen Düngemittel für dieses Frühjahr anzuscharten. t’4W allen Dingen ist eine größere Stick st o f s- ß«b e erforderlich. Meistens genügen 50 Pfd Am­moniak oder Salpeter u. f. w. auf 1 Morgen nicht, um schwach stehendes Wintergetreidr zur starken Entwicklung zu bringen, es find Gaben ron 1 Ztr. oder mehr erforderlich. Mit der StiFtoffdüngung allein ist jedoch nicht alles gut gemacht. Die ein­seitige Stickstoffdüngung bringt oft nur Scheinerfolge, ste bringt di« Lagergefahr mit sich, mitunter auch viel Stroh, aber wenig Korn, Krankheiten und bergt mehr. Wer wirklich guten Erfolg haben will, der gebe neben Stickstoff auch Phosphorsäure und Kali. Phosphorsäure wird am besten in Form von wasserlöslichem Superphosphat gege­ben, etwa 1—2 Ztr. pro Morgen. Don der Phos-

m Mmiü. IUW Noe» mutze vereitel, er Velen Sie mit Stctjers Kaltlebertran - Cmulfion „Simin".

Siele Danttoreiben beroeilen, wie es bei schlechten Fressern Steilheit, Nnochenschwäche, Kteutpf mw.

gewirkt hat Allein echt in der

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Luids 9 -.Sieder, Laristr.ri

her Obstbäume achte man darauf, daß der Schnitt <wf Astring geschieht. Der Astring ist die etwas verdickte Stelle, an der der Ast (Zweig) aus einem anderen her- vorgeht. Die Schuppenblätter her ursprünglichen Knospe bilden dort einige Narben, die Astringstelle, hier schnei­det man glatt ab. Schneidet man mehr ab, so gibt es

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Neuphilologe (Gymnestalabiturieni), mit Fae. (Mittel) für Mathematik oder Nwurwisskn'chasien zum 1. April gesucht.

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I. A. des Kuratoriums: Dr.phll. Ranft, Geisa (Rhön).

phorsäuredüngung kann noch am ehesten abgesehen werden, weil sie als Kopfdüngung doch nur rocn;g jur Wirkung kommt. Um so weniger sollte die Kali- büngung vernachlässigt werden. Die Kopfdüngung mit Kalisal?en zu Wintergetreidr ist zwar vielfach wenig gebräuchlich, Hot aber ost gute Wirkung ge­zeigt, namentlich wenn nebenher Stickstoff zur An­wendung kommt. Das Kali wirkt dem Lagern ent­gegen und auf eine gesunde Entwicklung der ganzen Pflanze günstig ein. Die Kalisalze, auf leichtem Boden 2—3 Ztr. Kainit pro Morgen, auf schwerem Boden 1 Ztr. 40 Prozent Kalisalz, können für sich allein oder mit Stickstoffdünger (Ammoniak, Sal­peter ufm.) gemischt ausgestreut werden (Ende Februar bis Anfang April). Jedoch stets find sie bei offenem und trockenem Wetter auszustreuen, I wenn die Pflanzen nicht naß und auch nicht gefroren I sind. i

Deutsche Landwirtschaft.

----- Der Sfanit der Wintersaaten. Mancher Landwirt sieht mit bangen Sorgen dem ,truh;ahr entgegen. Infolge nasser, ungünstiger Witterung, verspäteter Bestellung, Schneckenfraß, Krankheiten u. a m. stehen die Wintersaaten (Koggen, Weizen, Wintergerste) im allgemeinen wesentlich f ch - e ch t er als in sonstigen Jahren, teilweise direkt mangelhaft. Es ist von vornherein damit zu rechnen, daß meler- orts größere Flächen wieder rnnbestellt werden mus- sen. Vielfach steht das Wintergetreide auch dünn. Nun ist der dünne Stand, solange er mcht allzu große Fehlstellen aufweist, durchaus nicht ohne wei­teres zu verwerfen, wie das häufig geschieht. In­sofern als die Saaten dünn stehen, braucht der schlechte Stand des Wiirtergetreides durchaus n'cht der Grund zu einer schlechten Ernte zu sein. Es steht im Gegenteil fest, daß die höchsten Ertrage nur bei dünner Saat und starker Düngung zu erreichen sind. Darum muß auch ausdrücklich vor dem übereilten Umpflügen dünn bezw. scheinbar schlecht stehender Saaten gewarnt werden. Ander- fette ist es der größte Fehler, der sehr leicht und sehr häufig gemacht wird, schlecht stehende Saaten nickt "mztwflügen, wenn nicht von vornherein die Absicht besteht, durch starke Düngung nachzuhelfen. Eine starke Düngung ist in solchen Fällen unbe­dingt notwendig. Darum ist es auch so sehr zu bedauern und für unsere gesamte Volkswirtschaft schäft ein unberechenbarer Schaden, daß der Land-

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Beginn des neuenSchu!iahtesu.Autnahmeprusu^am 1.April. Schlußtermin sür Anmeldungen: 25. Marz.

124 Dr. phiL Sanft, Schulleiter.

M 65.

Sonntag, 16. März 1624.

zu große Wunden, die schlecht Hellen, läßt man einen Stumpf stehen, so trocknet er erst allmählich ein, gibt aber auch leicht Veranlassung, daß dort ein FäulnisherÜ entsteht. ,

Grüne PsShle.

d. h. solche, die nicht ausgetrocknet sind, schützt man nur- gezeichnet mit Kupfervitriol gegen das Faulen im 53eben. Man fülle ein Säckchen mit 2 Kg. Kupfervitriol und hängt es zum Auflösen in ein mit 50 Liter Wasser gefügtes -holzfaß. Darauf steckt man die Pfähle mit den epi sen in die Lösung und stellt sie samt dem Faß an einen sonnigen Platz. Durch die Wärme verdunstet das Was- ser an der Oberfläche der Pfähle und die leer werdenden Zellen füllen sich, indem sie von unten Flüssigkeit ziehen. Die Pfähle haben so lange In der Kupfervitriollösung zu stecken, bis ihre äußeren Schichten völlig damit durch­drungen sind. Dies ist der Fall, wenn das chclz beim Anschnitt innen bläulich gefärbt erscheint. Durch Nach- gießen von Wasser erhält man während dieser Vorganges den Flüssigkeitsspiegel stete gleich hoch. Die Psöhle müs­sen längere Zeit trocken liegen, ehe sie in den Doden getrieben werden.

Zur Pflege der SkubenvSgek.

Die Singvögel können ebensowenig das Lertch'ga; ertragen wie die Blumen. Man sollte deshalb die Vogel- bauer aus der Nähe der brennenden (Naslamnen ent­fernen, da es sehr schädlich für die kleinen Vim"l ist, die ganze Nach! eine Atmosphäre einatmen zu müssen, dir durch Gas veftwrben ist.

Ziegen im dunklen S-tüL

Bei zahllosen Viehhaltern in k'e'nrn Verhältnissen kann man finden, daß die Z'egen mi! der Heilig e t ihres Stalles übel daran sind, ganz abgesehen noch von i e: Sauberkeit. Es gilt aber vom Vieh da-felbe Sprichwort, das man für die menschliche Gesunderhaltung kennt, n.im- sich: .„Wo die Sonne hinkommt, kommt der Arzt nicht hin." Licht und Luft in den Biehstallutmen sind das beste Mittel, um die Tiere gesund zu erhalten. Wer da» nicht beachtet, muß es häufig mit Krankheit und Sterben feiner Ttere bezahlen.

Das Hermelin-Kaninchen ist der Zwerg unter fernes« gleichen. Es ist berufen, durch fein Fell dem echten Her- melln ernstlich Konkurrenz zu machen. Das feine meize Fell, das an Dichtheit nicht seinesgleichen findet, wird naturell verarbeitet.

s Fulda, Luckenberg 1.

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Borsenbaiffe. '

Unvermutet und ziemlich überraschend hatte sich vor einigen Tagen am Aktienmarkt, dessen Surfe man doch tonn für viel zu niedrig hielt, ein schwerer neuer Em- bntd) breitgemacht. Neue erhebliche Verluste sind m ine- fer Woche an den führenden Aktienmärkten emgetreten.

Wenn wir den unmittelbaren Ursachen nachgehen, so tfi es zunächst der allgemein schlechte Geschäftsgang des Bankaewerbes, der, besonders am Berliner Marne, einige Zusammenbrüche von kleineren Banken sowie eine Reihe von Zwangsglattstellungen zur tfdge hatte. Die abschüssige Bemegunq kam aber erst recht In Bewegung, als die Preußische Staatsbank (Seehandlung) ihn lau- senden Kredite per 15. März kündigte, da st- selbst grö­ßere Fälligkeiten zu diesem Termin zu begleichen hatte. Die Folge war, daß sich viele Banken zu weiteren Elaw ftelLungen ihrer Aktienbestände gezwungen sayen, da sich die cheroinnahme von Monatskrediten wa orschemltch teuerer gestellt haben würde. Gleichzeitig auftretem« Gerüchte über Zusammenlegungspläne größten Aus­maße«, welche sowohl bei den führenden Aktienbanken als auch bei den großen Aktiengesellschaften der vchwer- industrie im Gange seien, verursachten weiterhin Mei- nunasverkäufe. Wenn schließlich noch beachtet wird, daß bei fast sämtlichen Aktiengesellschaften keine Gewinnaus- sthütiungen z. Zt. erfolgen, daß titfo die Jtenbite, eine der Hauptwertmesser des Aktienkurses bei stabilen Wah. runqsverhältnissen, fehlt, so wären dies an und für sich Gründe genug, um das Darniederliegen des Aktien, gsfchästs zu erklären.

Nicht vergessen darf man die aus dm hohen Umsatz- steuern und Provisionssätzen sich ergebenden Unkosten. Mit Recht scheint daher der Protest der gefam- «en Dank- und Borsenwelt vom vergangenen Samstag gezeigt zu habm, daß die hohe Umsatzsteuer nicht nur für das gesamte Bankgewerbe untragbar ist, sondern daß vor allem sich hieraus volkswirtschaftliche große Nachteile ergeben, die bei weitem nicht durch ein noch sehr srag- sicher hohes Steuereinkommen des Fiskus gerechtfertigt werden.

Neben den unmittelbaren Gründen, die wir hier auf- geführt haben, spielen aber noch eine Reihe mittelbarer Beeinflussungen des Effektenmarktes eine ziemlich erheb- ruhe Rolls. Das Medoringangkommen der deutsctxn Wirtschaft hat infolge der aus der Jnftrttionspsrwde sich ergebenden Kapitalknappheit einen wahren Geld- Hunger gezeitigt, sodaß sich viele Privatkapltalisten. Kreise, meldie seither ihre Kapitalien an der Börse ange­legt haben, ihrer Aktienvakete entledigten und die so kte- roonnenen flüssigen Mittel der Industrie gegen hohe Sinfen und Sicherheiten und meist noch geaen Gewinn- Beteiligungen auf mehrere Monate oder noch langer zur Berfügung stellten. Da nun Industrie und hswiiel allem Anschein nach in der Lage sind, recht hohe Zinssätze zu zahlen, so ergibt sich hieraus eine schwere Konkurrenz für den an der Börse arbeitenden Geldmarkt, denn z. Zt. befinden wir uns erst im Anf-mgsstadium der Wirt, schaftsbelebung. Das kommende Frühjahr sowie der Sommer werden neue Anforderungen an den Geldmarkt stellen, insofern mit einer erheblichen Belebung des Bau- Marktes als auch mit noch weiter anhaltendem Bedarf, besonders von Seiten der Landwirtschaft, zu rechnen ist.

Ueberhaupt scheint eine Belebung d-2 Börsengeschäfts aus eigener Kraft, d. h. durch den deutschen Geld- und Kapftaimarkt kaum möglich. Erst wenn uns dasA u s- land, ähnlich wie im vorigen Jayre in ^rrreich.mrt größeren Innestftionen an der Dorfe zu Hilfe kommt, ^st bann wird eine Aufwertung der setzt onsterordentlich unterbewerteten deutschen Aktien ernteten. Doch da ste^ *y- «eit der fallende Franken in Belgien und Frankreich te Wege. Ganz abgesehen davon, daß in diesen Landern die Steuer- und Provisionssätze ganz Everhaltn-smch.tg viel niedriger sind als bei uns in Demfchland, b.ldet vor

MAGGI' Suppen ersparen Suppenfleisch

Hur mit Wasser nach Anweisung gekocht, schmecken sie ebenso kräftig wie mit selbstgemachter Fleischbrühe zubereitete Suppen. Eiernudeln, Eiersternchen, Erbs, Erbs mit Spek, Ochsenschwanz, Pilz und andere beliebte Sorten.

Man achte auf den Namen und die geibrote Packung.

allem der anhaltend scharfe Rückgang der dortigen Valuta einen weit größeren und aussichtsreicheren Anreiz für das Auslandskapitaf als bei uns in derzeitig stabilen Verhältnissen.

Wie bedeutend die erst in lüngfter Zett eingetretenen Kursverluste sind, dürften einige Gegenüberstellungen der Aktienkurse zu Anfang Februar mit den augenblick­lichen zeigen. Am Montanmarkt waren am 11. Februar bezw. 11. März Buderus 26 bezw. 17% Dill., Deutsch- Luxemburg 69,5 bezw. 48,5, Harpener 99 bezw. 73, Gel- enkirchen 78'/« bezw. 52%, Katt Aschersleben 25 bezw. 16, Kali Westeregeln 40 bezw. 22, Klöcknerwerke 60 bezw. 44,5, Mannesmann 55 bezw. 41, Oberbedarf 41% bezw. 23 5, Caro 44 bezw. 27%, Phönix Bergbau 41,5 bezw. 34, Rheinstahl 48 bezw. 84, Rheinische Braunkohle 41,5 bezw 36. Von Anilinaktien waren zu den beiden Zeit- punkten Badische Anilin 28 bezw. 18-/4, Chemische Gries- heim 24 bezw. 15, Nächster Farben 23% bezw. 14,6, Elberfelder Farben 25.8 bezw. 18. von Elekttoaktien seien für folgend« Werte die Kurse gegenüber gestellt. A C. G. 15% bezw. 10,8, Beramann 28 lr oezw. 18'4, Lohmener 26.6 bezw. 15%. Für die Hauptwerke des Mafchinenmarkter wurden folgende Kurse notiert: Ad.er- werke Kleyer 4,5 bezw. 2,75, Daimler Motoren 7'4 bezw. 3%. Besonders erheblich sind die Rückgänge auch am Vankenmarkt. Es notierten im amtlichen Verkehr an öen beiden oben genannten Vörfentag« Deutsche Dank 19 bezw. 11,5, Diskontogesellschaft 22,5 bezw. 18.5. Darm- städter Bant 18% bezw. 11, DreAner B°nk"-/.bezw. 6,60, Deutsche Effekten, und Wechselbank 7,1 bezw. 4,5

Diese Gegenüberstellungen zeigen, daß gegenüber den ersten Taaen des Februar ein durchschnittlicher Rückgang de» gesamten Kursniveaus um 33 Proz. emgftreäen ist. Ob im Zeichen eines Mieder stei.tenden Franken sich Rückwirkungen auf di« deutsche Börse in onssteigender ßinie zeigen werden? Die nöchstm Tage müssen eine Beantwortung dieser Frage bringen.

' " Zu ttef sepflanzte Obffbäume

sind es, Re den Gartenfreund zur Verzweiflung bringen können, da sie ihm nur Enttäuschungen bereiten. Sie tragen nicht, gedeihen nicht, sondern kränkeln, und sind so eine ständige Quelle von Merger und Verdruß. Wenn man Bäume mit derartigen Eigenschaften besitzt, so prüfe man erst ihren Stand, ehe man die Sorte und den Lie­feranten verwünscht. Sind die Bäume noch jung, so pflanzt man sie neu. Sind sie oft und schwer verpflanz­bar, so lege man den Wurzelhals frei und treffe durch Steine ufw. dte notwendigsten Vorkehrungen, daß er nicht wieder verschüttet wird. ' >■

Frühe flarolten

oder Möhren sind sehr beliebt und werden auf dem Markte gut bezahlt. Um sie zu erhalten, macht man die erste Aussaat, sobald der Frost eine Bearbeitung de- B ödens zuläßt. Man wählt einen Platz in möglichst sonniger Lage mtt sandigem Boden, der im Vorjahr stark gedüngt rornde. Zur Saat verwendet man eine ausge­sprochene Frühsorte, wie frühe Holländer, Schickedanz, Treibmöhre oder eine ähnliche kurze, schnellwachsende Sorte. Ausaesät wird recht dünn; sollte trotzdem bie Saat zu dicht fallen, so muß verzogen werden.

Einen guten Salat,

6er nicht sehr bekannt ist, gibt die Gartenkresse ab. Sie gedeiht in jedem etwas kräftigen Boden in kühler und schMaer Lage. Man sät vom März ab je nach Bedarf. Der Same keimt nach 2—3 Tagen. Sobald er etwa 10 Zentimeter hoch geworden ist, kann er schon geschnit­ten und als Salat verwendet werden. Ebenso leicht kann man die Kresse im Winter in Kästen ziehen, die man in einem wärmeren Zimmer an den Fenstern auf ft-UL D:e Kresse braucht bis zur Verbrauchsmöglichkett 14 Tag«.

Bcunnentrefh

mutz im Winter bei starker Kälte unter das Master ge- drückt werden, andernfalls wird sie braun und nimmt

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