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Dornahme von Ausbesserungen bis aus weiteres den Derkehr gesperrt.

aus Gderhesien und den hefiischen Aemlern.

----- Kirchham. Das Wohnhaus des Landwirts Kisselbach ging in den Besitz des Kaufmanns Reichenbach über, der an dieser Stelle ein größeres Geschäftshaus mit Wohnräumen errichten will. Die Holzbrucke über die Ohm fft wegen

preise erheben. Als Unterschied -wischen Stallpreft und Marktpreis sind angemeflen: bei Rindern 20 pCt. bei Kälbern und Schalen 18 pCt., bei Schweinen IG pCt

3e6g v rff«v6iae Mutter gibt ihren Kindern Kathreiners.Ma'zkaffee. KathreinersMalzkaffee erhalt die Kinder frif* und träitiq und macht den Kiemen die Milch schmackhast. Tausende von Aerzien emn ty.en ihn.

Zusammcnarbett wieder werde ausnehmen können Tho­mas hat Gelegenheit, sich mnzusehen und auch das Talent, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Jedenfalls bedürfen mir bis auf weiteres und auf lange Sicht noch der Ge­duld. Geduld und immer wieder Geduld Es liegt eine Gefahr in der Ungeduld und dann, daß wir uns immer wieder verleiten lassen. An-eichen als Wand­lungen, Keime als Frucht und Worte als. Taten an-li­ehen Vie Zeitmnftände sind noch schwierig und der eingeleitete Prozeß zur Lösung der großen außenpoli- tischen Fraoen v ° l l e r G e f a h r. E» liegt uns krn, der Reichsregierung noch mehr Dornen am den Weg iu streuen, den sie geht und gehen muß Mit ihrem außenpolitischen Ausgangs- und Zielpunkt sind wir ein­verstanden. Treue zum eigenen Volk und Wille nur euroväischen Dölkeremheit. Wiederherstellung der vor dem Kriege gelte'-den ungeschriebenen Gesetze der^ Kul­tur und des Wirtsckastslebens gehören zu diesen fielen. Die Reichsreaierung muß ohne Schwankungen tonst- quent ihren Weg gehen. Wir wissen, daß diese großen politischen Fragen auch das Schicksal unserer Rrüder an Ruhr und Rhein in sich schließen. Wir erhoffen die Wiedererlangung polit-fcher und wirt- schaftlicher Freiheit und bitten di« Reichsregierung, mst allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln uns in diesem Kampfe zu unterstützen.

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Vermischtes.

* ein Todesurfeil. In Greifswald wurde die Tischlersfrau Arnanke, die bei einem Bäckermeister in Verchen beschäftigt war und im Januar vorigen Jahres das dort beschäftigte Dienstmädchen nachts mit einer Schnur erdrosselte, MM Tode verurteilt.

* Tollwut bei Katzen. Bei einer vor kurzem gekauften und getöteten Katze des Pharmaka-ogi- scheu Instituts mErlangen wurde Tollwut fest- gestellt. Der von der Katze gebissene Praparawr des Instituts befindet sich in der Wutschutzabteilung des Nürnberger Krankenhauses. Die Kstzen- sperre wurde bis einschließl. 5. Mai angeordnei.

* Vom Dasiminst-r gestürzt. Ein entsetzliches Drama bat sich an der Westminster-Kathedrale m London abgespielt Eme Frau hat sich mit ihren beiden Kindern, einem funstahrißen Mädchen 'Md einem sieb-njährigen Knaben von der höchsten Plattform de« Turmes aus einer Hohe von 75 Metern heruntergestürzt. Alle drei waren sofort tot.

Gottesdienstordnung.

Evangelischer Gottesdienst.

Sonntag, 2. März. Fulda Vormittags 9V, Sup. Ruhl, 11 Kinder wttesdrenft, nachmnt. 2 Pmrrer Weber. Großenlüder Vorm. 9l/i U. Pfarrer -deber Amtswoche Sup. Ruhl.

Dienstag, 4. März. Fulda. Abends 8 Kirchenchor (kleiner Saal).

Mittwoch, 5. März. Fulda. Abends 8 Bibel- stunde (Kleinkinderschule).

Loangel. landerktirchl lßemeinfchaft, sfulda, BiütiatSr. 17.

Sonntaa, 2. März. Nahmiit. 5 Evangelisation. Dienstag abends 8 Bibelstunde ^Pfarrer Weber). Mittwoch abends 8 Junendbundstunde. Freitag abends 8 Bibel- und Gebetstunde.

Evangelischer ftranenbrmd.

Montag, den 3 Mär-,, 8 Ubr Miigliederversammlg. des evangel. Frauenbundes tm Schwesternhaus.

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Künzell. Am Sonntag den 24. d. M. oeranftal» tetr der Turn- und Sportverein 1911 Künzell einen Theaterabend, verbunden mit Gesangs- und Musik- vortrügen. Jur Austührung gelangte das bekannte SchauspielAndreas tiefer". Nicht nur die .Hauptrollen, sondern auch alle Nebenrollen wurden vortrefflich wie- dergegeben, und der Ernst des Stückes wurde vsm Publr- tum ersaßt, dies bewies der reiche Beifall, den die Spie­ler ernteten. Das LuststückDie Dorsposien brachte besonders die lachlustig« Jugend auf ihre Kosten. Die Darbietungen des GesangvereinsLiederkranz -Künzell trugen zur Verherrlichung des schönen Abends bet Den Mitwirkenden, besonders dem Leiter, tierrn Lehrer Agricola, gebührt daher aufrichtiger Dank. Um vielseiti- gen Wünschen Rechnung zu tragen, wird der Verein die Veranstaltung am Sonntag den 9. März nochmals wie­derholen. Näheres wird noch im Anzeigenteil bekannt- gegeben werden. _ , _ ,

----- Gießen. Der im September vorigen Jahres I vom oberhessischen Schwurgericht in Gießen wegen Ermordung der 72jährigen Witwe Hofmann zum Tode verurteilte Landarbeiter Sauer aus .Mshoff wurde am Mittwoch früh 5V- Uhr m der Strafanstalt in Butzbach enthauptet

«acholische Welt.

Wgrjburg Der Hochwurdigsie Herr Bischof Dr. v Schloer begeht am kommenden Sonntag seinen 8 5.' Geburtstag. Der «reife Oberhirte der Wiirz- buroer Diözese ist am 2. März 1839 zu Aichelbach bet Miltenbera als Sohn eines Lehrers geboren und war am 10. August 1862 zum Priester geweiht und am 24 Marz 1898 zum Bischof von Würzburg konseknert worden Im vorigen Jahre hat der Jubilar sein 25 jähriges Bischofsjubiläum gefeiert.

Turnen und Sport

--- Fußball. Kommenden Sonntag den 2. Mörz, nachmsttc^r hall, 3 Uhr, treffen sich auf »Waldheim die' Ligamannschasten des Vereins für Rasenspiele Olympia 07 Frankfurt a. M. und der Germania Fulda. Olympia 07 Frankfurt wird zum erftenmate hier 'N Fulda weilen und sich in stärkster Aufstellung den Fuldaer Germanen gegenüber stellen. D. f. R stellt eine technisch gute Mannschaft ins Feld und behauptet den brüten Platz in der dortigen Ligatabelle. Am 9. Marz wird man die bestbekannte Elf vonti e l v e i i a -itrankfurt- Bockenheim aufWaldheim" den Germanenelf gegen- übersehen. tielvetta, in werten Teilen Deuffchlands als erstklassige Mannschaft bekannt, wird in ihrer vollstän­digen Aufstellung erscheinen und einen guten Fußball dem Fuldaer Sportpublikmn vorführen. Die Gäste wer­den sedsch kern leichtes Spiel haben, da Germania in letzter tieit einen beachtenswerten Gegner obgibt. Wir bitten das Fuldaer Sportpublikmn, durch Massenbesuch unsere sportlichen Deranstalttingen aufs regste zu be­suchen und zu unterstützen.

Markte.

- ormikfnrt a M., 28. Februar. sG e t r e i d e b ö r s e.) Bei rnhi iem Geschäft wurden bezahlt für je 100 Kilo Weizen 18,7519,25, Roggen 16,7517, Gerste 2122, Safer 15,50-16, Mais (La Plato' 19,2519,75, Weizen­mehl 28.5029. Roggenmehl 24,7525,50, Weizen- und Roggenkleie 8 509,50. .

= xrenkfnrt a m, 28. Februar (Schlachtvieh, markt.) Austrieb: 851 Kälber, 230 Schafe und 7/9 Schweine. Es wurden bezahlt für je einen Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinster Qualität 60 - 65, mitt­lerer Qualität 5058, geringerer Qualität 45-50; Schafe: 3548: Schweine: unter SO Kilo 40-6a, von 80100 Kilo 65-70, über 100 Kilo 6870. Schweine wurden ruhig, Kleinvieh lebhaft gehandelt. Der Markt wurde geräumt. .....

Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht, Markt, und Verkaufs- kosten. Nmsatzsteuer, sowie den natürlichen Gewichts. Verlust ein müsse- sich also wesentlich über die s tal I.

Jrawkt. Bank Srankf. tzyp. Bank 5rankf.pfan6br.Bank IMirlb. Kreöilb. westb. Sronkf.

Kaff. gr. Straßenbahn !ibt Gebr. wSchierrb. kibler u. Oppenheimer flfthaffenb. Zellft. Bob Salilchlirf Baldur piano Beck & Senkel C. Bing, iiiefallw. Breuer & Co. Brodthues Gement Karlftaftt Chem Griesheim Daimler ITIot Deut!<her 0erlag Dürkop» Slim Kailerslaulern Clberfelb. Kupfer Clektr. Lief. Gef. Cf. Gicht und Kraft mag. Sronkf a lii. Silzfabrik Suida

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Au, der Rede des Abg. 2° °s im Reichstag.

Das Ermächtigungsgesetz.

Auflösung ^Wir haben ihm zugestimmt, weil es für der ^»verständlich ist, daß der Lebenswille der en® Jt n n über den düftelnden Verstand und Über Form- L5!n °ett Wir standen am Ende eines. Kampfes E^m/zuaieid) auf den Gipfelpunkt der Zerrüttung und

Verwirrung getrieben hat. Es ist unnütz, heute noch »er -ma- aufzuwerfen, ob jener Kampf, der das ver- ^^ne^ahr ausfüllte, notwendig, ob er unvermeidlich

Tatsache ist, daß die Auffassung immer mehr an S^ben gewinnt, daß er nicht vergebens «efuhrt 5nrhenHift Das mindeste, was man sagen kann, ist D hi. non dem Abg. W els auf dem Brandenburger Nettrkspartestag der vereinigten Sozialdemokratie an- Formel:Wir haben den Ruhrkampf ver- ?^^en aber ich weiß nicht, ob Poincare ihn gewonnen 11«' Der Frankensturz und ganz eigenartige Äatnmer. hXrtten hi Paris erlauben, um em beträchtliches m h»r Beurteilung weiterzugehen.

^ Damals, als das Wirtschaftsleben bei uns an Rhein >md Ruhr fast hoffnungslos darniederlag, kms Aersto- nmgswerk der von unserem westlichen Nachbarn ge- dmiqenen Separatistenbanden vor sich ging und vom Süden her Katastrophenpolittker ihre Seit für gekommen Achteten, war höchste Gefahr im »eräuge. Sie forderte entschlosienes und rosihes tiandeln. Der mi. fttärifdie Ausnahmezustand und außerordentliche Boll- machten für die Regierung erschienen als naturgemäße Mittel, die Auflösung abzuwenden. Bech«i Maßnahmen haben im großen ganzen ihren Zweck erfüllt. Dermili- iärffche Ausnahmezustand! Mag man uebergrtffe, Fehlgriffe da und dort zu verzeichnen haben, wir hahs« auch Generäle gehört, die überflüssige Reden hiellen die Gerechtigkeit erfordert doch, sestzustellen, daß der beabsichtigte Zweck im Auge behalten und er­reicht worden ist. General v. Seeckt hat auf Grund feiner außerordentlichen Vollmachten eine Reihe aus­gezeichneter volkstümlicher Erlasse herausgegeben, die man unbedingt anerkennen muß. Nun spricht trom von der Einführung eines zivilen Ausnahme- , ustandes. Das ist ein neuer Begriff, der hier em- geführt werden soll. Was die Regierung darrmtsr ver- steht, muß sie uns noch näher erläutern. Jedenfalls muß alles daran gefetzt werden, die erreichte Ruhe und Ord­nung aufrecht zu erhalten.

Die Reichsregierung hat von dem Ermachttgtmgs- aefetz einen auffallend reichlichen Gebrauch ge- macht. Cs regnete geradezu Verordnungen und hie und da seufzten wir: Will nimmer enden dieser Segen? Wenn wir heute uns kritisch dazu äußern und es müs- fen, so kann die Reichsregierung demgegenüber als Ak- ttourn buchen: Stabilität der Währung, eine gewisse Beruhigung im Lande, ja eine außen­politische Entspannung. Wer will leugnen, daß diese außenpolitische Beruhigung nicht im Zusam- menbäng stünde mit unserer inneren Konsolidierung?

Wir sind fern davon, im himmelblauen Optimismus das Wort zu reden. Die außenpolttifchen EndeffolM wachsen langsam, viel langsamer, als wir wünschen und erwartm. Der englische Innenminister tienberfon hat dieser Tage sehr deutsich von der Notwendigkeit der Revision des Dersmller Vertrages gesprochen. Wir haben nicht den Eindruck, daß die englische Regierung dadurch aus dem Gleichgeewicht geraten wäre. Der ehemalige sranzösische Munitionsminister Albert Thomas, der jetzige Direktor des Internationalen Arbeitsamts m Genf gab feine Meinung ebenfalls in diesen Tagen da- hingehend kund, daß es wohl über ein Menschen- alter dauern könnte, bis Europa wieder so zur Ruhe kommen würde, daß es seine normale Arbett und

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Dm Dienstag, den 4. März d. 3-, nschmilloqs 2 Uhr, soll in der Gastmstischast Diflielm herber, Wksselr, die der Gemeinde Wcheis gehörig« Fischerei in der ti-une (von der Gemarkungsgrenze Böckels bis Erlesmühle) auf die Dauer von 6 Jahren öffentlich meistdielend verpachtet werden.

Bedingungen werden im Teimin belanm gegeben.

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