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kann ich unter feinen Um«
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ständen werden!" Sie hatten diese Worte
und Handeln ist- Der Amerikaner hot wahrlich ein Anrecht darauf, darüber zu lächeln, daß wir uns in Zeiten der schwersten europäischen Krisis gestatten können, darüber zu streiten, ob es uns gesund und nützlich sei, ein paar Minuten täglich mehr zu arbeiten oder nicht.
Druck der ^«fboer «efie«be*<teret tu Suva 8. Blatt.
Regnard an.
Was Franz vernommen, hatte ihn förmlich bestürzt gemacht, und er bedurfte seiner ganzen Ene.gie, um seine Ausregung zu verbergen. Deutlicher al» bisher stand es ihm jetzt vor Augen, daß Gilberte Simonnet ein vornehme» junges Mädchen fei, da» sowohl (einer körperlichen Vorzüge, al, auch seiner Herzenseigenschaften wegen vollauf würdig war, die Gattin eines Manne» zu werben gleich ihm und fähig, ihn zu beglüken.
Während der Mah'zeit vermochte er sich diesen ®e* Sanken nicht zu entziehen. Durchdrungen von der Notwendigkeit, seine keimende Neigung zu unterdrücken, unterlag er darum nicht weniger dem Zauber, den ein nach
konnte, wenn diesem Besuche noch andere und häufiger, folgen sollten, lind von förmlichem Schrecken erfaßt gelobte er sich, diese Gefahr kurzer Hand ,u beschworen indem er Simonnet schon am nächsten läge erklärte daß er nicht zu heiraten gedenke, und keinen zweite» Besuch abstatte, selbst aus die Gefahr hin, daß der rach
süchtige Mann aus Aerger über seinen gescheiterten Pia» die Drohungen, die et schon bei fernem Erscheinen fr Schloß Fofseule aurgrstogen, verwirklichen sollte.
Franz besah genügende Selbstbeherrschung, um sein, Gedanken zu verbergen, und das Mahl ging zu Ende ohne dah er etwa» hätte merken lasten. Man kehrte fr den Salon zurück, wo man den Kaffee einnahm: dam schlug Simonnet seinem Gaste vor, im Garten eine Zigarre zu rauchen.
„Die Damen werden uns begleiten," fügte er hinzu; „und ich zeige Ihnen meine Bäume, Blumen und meine Kapelle."
„Ich bitte die .Herren, allein zu gehen," sprach Fra« Regnard. „Mit meinen achtzig Vahren kann ich keine Spaziergänge unternehmen. Gilberte wird mich sehr guk ersetzen."
„Vch bleibe bei dir, Großmema,," erklärte Gilberte, vielleicht wollte sie sie wirklich nicht allein lasten, vielleicht auch einer weiteren Unterredung mit dem Marquis au» dem Wege gehen, von der Ansicht beherrscht, daß es vollkommen ausreichend sei, was ste ihm bereits gefastt.
Allein Simonnet wollte nichts davon hören und be- stand mit allem Nachdruck darauf, daß seine Dochtn mitkomme. Sie fügte sich ohne weiteren Widerspruch. Frau Regnard hörte die kleine Gesellschaft plaudernd sich entfernen und verfiel in einen leisen Schlummer. Dock plötzlich weckte ste ein leichtes Geräusch.
„Wer ist da?" fragte sie.
„Ich bin». Schwiegermama," »rwiderte Simonnen Stimme.
„Allein? Wo ist Gilberte?"
„5m Treibhaus nut dem Marquis. Oa» yave ctt beiden unmerklich dahin bugsten und unter einem beliebigen Vorwande verlassen. Nun werden Jte P* i* aller Ruh« au»einanberlr1jen können."
i (Fortsetzung folgt) -
veamienfragen.
--- preußischer zSrstertag. «m 21 und 22. Februar tagte im LehrerveremShaus in Berlin die auf allen Keilen Preußens beschickte dierjährizeHauptversammtuna der preußischen Staat? förstev unter Teilnahme von Vertretern der Parteien dr» preußischen Landta >e», dr» deutschen Beamtenvunde» uno auße pre. ßtschen ftöriier» Bei einen. Der Förstertag beschönigte sich mit den vielseitigen Stanbesbelangen der Staat«förster, dem ve» amteuabbau, technischen Verbesterungen im Forstbetriebe
und der Fortbildung der Försteranwärter. Beziigitch der Verminderung der Beamrenzahl getan te die 53er- sammtung nach gewissenhafter Prüfung zu der Auf» fassung, daß ein schematischer Abbau im technischen Forstiv.rtschaittbetriebe zu einschneidenden Schädigungen der allein noch namhaite Uebeischiisse erzieienden Fortt- Verwaltung rühren müßte 5ln estcht» der Tatsache, daß für die Förfterlaufbahn bereit» seit 1020 Einstellungr- sperre beliebt und Der Forstoievjtahl einen kaum noch zu bewältig nden Umfang angenommen ^hat, erachtet e» der Föritertag für seine Pflicht auf die Schädigungen de» Walde» aufineitiam zu machen, die bet einer Verminderung de» teihoeiie 1'trcit» schon jetzt unzureichenden Forstpeisonal» eutuehen mästen. Dagegen an einem organischen Abbau mitzuwirken, der insbesondere tme Beieitigung überflüssiger bürokratischer Formalitäten zum Ziel hat, erklärt sich der Försterbund jederzeit gern bereit. $n der Frage Der Fortbildung der Försteran- Wärter erwartet der Förstertag, daß im Allgeinetn» intereste deren technische» Rönnen und forstliche» Wissen mit allen Mitteln gesteigert rouo.
= Tagung des Verbandes Deutscher Post- und Tel«- graphenbeamieti. Lorn 18. bis 20. Februar hielt in Berlin der Verband Deutscher Post- uftb Teiezraphen- beamten seine 36. Derbandotagung. Er ist die älteste und Haupwertretung der mittleren Gruppen de» Post- pcrsonal» und umfaßt rund 25 200 Mitglieder. An den Beratungen nahmen auch • der Reichspostminister Dr. Höfle und die Reichskagsabgeordneten A11 e k o t t e, De- lius, Morath und Vogel-Berlin fowie Landtagsabgeord. r.eter Barteid teil. In seinem Dortrage „Dir Politik de»
Verbandes im abgelaufenen Geschäftsjahre behandelte Poftinfpektor Schneider die Themen: Personalreform, Personalabbau, Dienstlsistungsmaß, Besoldung, Drganisalionspolitik und in längeren Ausführungen den Entwurf des Reichspostfinanzgefstzes. Am 2. Berhand. lungrtag wie» Reichspostminister Dr. H ö f I e barauf hin, baß eine Besserung ber Verhältnisse immerhin ein- getreten sei, er warne allerdings cor allzugroßem Optimismus. Unsere wirtschaftliche Gesunbung hinge einzig und allein von Ruhr und Rhein ab. Solange bi» Re- parationsfrage nicht gelöst sei, müsse auch die Beamten» ßhasi alle Hoffnungen begraben. Unser« auswärtige Politik bleibe ber Angelpunkt aller Lebensfragen, -jm Dorbergrunde stehe die Fürsorge für die Ausgewirfenen. E, fei nicht am Platze, au, dem Postfinanzgefetze Be- denken für die Beamtenschaft int Punkte ihrer rechtlichen Stellung und ihrer wohlerworbenen Rechte herzuleilen.
§ür den fokalen Frieden treten neben den Organen der katholischen Kirche j tzt auch die evangelischen Kircheninstanzen tn b-- Oeffentlichkeit ein. Am Sonntag wurde von en Kanzeln vieler evangelischen Kirchen solgend«
Ru.iogebttng bevleien:
Die Not lostet schwer auf fast ollen Schichten unsere» Volke». Besonder» hart sinb @rroeib8- und Vermo on». lose, oder auch die Lohn- und z T die Gebaltrempianger betroffen. Die Mittel reichen, zumal für eine yemute, vielfach kaum zu dürfiigem Leb nSunteihalt. In erschreckendem Maße tritt un» da» sich mehrende Elend in unserer Vhbcit entgegen. <5» ilt eisreuiich, daß sich persönliche Hilfsbereitschaft aller Kreise zur Linoerung der Not znsammensinDet. Der, gleiche Wille erscheint un» für den Neuaufb iu untere» roi tschau nick en L-ben» no.ro noig zu fein. Wir wissen um die. ot ber Wirtschaft. Gerade deshalb wäre es verhängnisvoll, wenn ae cnwäi tig — einer ei von welcher Leite Der blofee Machistandpunkt eingenommen wurde. Wir haben nicht den Beruf, wirtschaftliche Einzelfrogen zu entfcheidcn. Über wir reiten r» für nufere Pflicht, an alle Brtei.inten die herzliche und bringenbe Birte zu richten, im Blick auf da, g.eiche Schicksal, da» nnS ver- bindet, zu Opfern bereit zu fern und die Der» hanoiungen über alle ein läßt en Fragen, insbesondere über Lohnregelung, Ardeitrzeit und jährlichen Urlaub, im Geiste der Gerechtigkeit und Men ich! ich kett zu führen, damit nicht Verzweiflung und Bitterkeit un» neuen Hag und neue Zerrissenheit bringen. Nur der Geist der Verantwortung vor Golt ist der gegenwärtigen sozialen Not gewachsen und wird sich auf die Dauer auch al» fruchtbar für die Zukunft urt|ere» VoikSganzen eiweisen.
M 48.
TlenSla.l, 86. !>-vr»ar >»2«.
Pater zu dem Glauben veranlasten könnte, Ste dächten im Ernste daran, mich zu heiraten. Ich stehe den De- weggründen gänzlich fern, di« ihn veranlaßt haben. Sie bei uns einzuführen. Er ging hiebei ganz selbständig zu Werke, ohne mich von seinen Absichten tn Kenntnis zu setzen, die er mir erst nachträglich enthüllt hat."
„Ich habe keinen Augenblick daran gezweifelt, mein gnädiges Fräulein," versicherte Franz melpc bewegt al» erstaunt; „und selbst wenn ich daran gezweifelt hätte, bevor ich Sie kannte, wären jetzt alle Zweifel gefchwun- ben."
„Sie kennen mich noch sehr wenig," bemerkte G.l- berte, bereit Blick einen Ausdruck des Bedauerns au- nahm.
Franz machte eine ©eberbe des Widerspruchs, als er erwiderte:
.tzch kenne Sie bereits zur Genüge, um zu wissen, baß Sie Ihrer Großmutter gleichen, und die Enkelin dieser hochsinnigen Frau ist keines niedrigen Gedanken,
sähig."
„Ich danke Ihnen für Ihre wohlwollende Meinung, Herr Marqui,; allein ich verdiene sie wirklich. Ich habe Ihnen trennt, richtig ab*
ben Abstand, ter mich von
-eickfätzi, und müßte ich mich mit meinem Vater für alle Zeiten entzweien, Ihre Frau f™" '* ""*'r keinen Unu
jeder Richtung hin vollkommene, junges Mädchen auf «in empfängliches Männerherz ausübt. Einer körperlichen Dual gleich empfand er da, Bedauern, daß er nicht ] wünschen durfte, dies«, jungfräuliche Her», da, einem versiegelten Buche glich, in dem sicherlich noch niemand gelesen, möge sich für ihn erschließen. Doch bot er alle leine Willenskraft auf, um dem Strome zu widerstehen, der ihn sicherlich mit sich gerissen hatte, wenn er sich nicht mit aller Macht dagegen gesträubt hätte.
Es war dies eine um fo fchnerere Aufgabe für ihn, als er nicht mehr an dem guten Glauben Gilberte, zweifeln konnte und sie ihm durch ihr Geständnis einen Beweis ihrer vornehmen Denkungsart geliefert hatte. Er meinte aber nicht, baß dies feine Kräfte übersteigen könnte; er gedachte zu kämpfen und als Sieger au, diesem Kampse hervorzugehen. Wie hätte er auch anderer Meinung sein können, nachdem er in der jungen Dame, die «r einen Moment für die Mitschuldige eines Simonnet gehalten, einen Charakter entdeckte, der mit dem (einigen parallel Lief und seine Bemühungen mit ben ebenen vereinen wollte, um die angezettelte Intrigue zum Scheitern zu bringen?
Um diese, Resultat indessen verheihungrvsller erlchei- nen zu lassen, wäre e» notwendig gewesen, daß Gilberte kein Dort spreche, daß ihre Worte de- Zauber, der Beredsamkeit entbehrten, daß ihr Gesicht keinerlei Anmut aufweise und ihre Augen sich niemals auf den- jenigen richteten, mit dem sie gerade sprach. 51'ein ihre Stünme klang voll, harmonisch und zu Herzen dringend, ihre Züge waren verlührer'sch, ihr Blick, der mitunter leicht verschleiert zu fein schien, verriet einen reich gebildeten Geist, eine hochentwickelte Intelligenz, und jede Fiber nn ihr bewies so deutlich und unverkennbar, daß ste für den Mann, dem sich ihr Herz zuwenden würde, dos Ideal einer Sattln bilde, daß er Franz von Fosleusr jede Minute klarer wurde, daß er sich diesem Zauber eiitziehen müsse, und baß er diesem Zauber jede Minute doch mehr unterleg.
Während er »ollkornmene Ruhe heuchelte und mit seinen Gastfrrunden plauderte, fragte er sich voll Angst, ob er von seinem Besuche bei Simonnet nicht emen un- aurloschlichen Eindruck mit sich nehmen werde, der nur zu leicht in physisches und msrelriches Leib au,arten
rasch und mit gedämpfter Stimme gewechselt, während ste stch in den Speisesaal legabtn. Franz konnte ihr daher nichts erwidern. Simonnet wie, ihm seinen Sitz neben dem der Frau
flmtlkbe Anzeigen.
Staffel ber Wert der den Brrftoerten aewoh.ten 6 » Lüne (§ 160 8eichi°erflhet»ng5ordn..ng und ß 2^ «tft'lltenverflche.unqrrrsey) vom L Marz o. as- gemein wie folgt testgejetzt: '
Wert der freiem Soft und Wohnung für den n für ßerter und Erzieher, Fabrikanten und AssMent«« " !n Apoibeken, De.'teb-beamte, Werfmeister und liehe Angestellte in gehobener Stellung, Handlung 9eh.ilft" ... ... 1.30 Sotbmort
a) männliche...... - •
b) weiblich«........1-1 " .
2) A.beuer, Gehilfen, Gesellen, Lehrlinge, Dienstboten über 17 Jahre g iq ©olbmort
a) mannli.te........
Di« Bereinigten Staaten sind von der Nach, »riensfrifis wenig berührt worden. Jedenfalls F’uL sie sie rasch überwunden. Für das abge- «„nkene Jahr melden amerikanische Berichte nicht nur allgemein volle Beschäftigung, einen scharfen Manael an Arbeitskräften gegen das Jahresende, En Produktionsrekord überall, in der Lau, in der Metallindustrie, Rekorde in der ‘Rflhl ber beförderten Güter der Bahnen, und vor ollem in der Zunahme der Erfparniffe allen Bankdepots, letztes trotz den fabelhaften «usaaben oller Teile des amerikanischen Volkes für Automobile und dergleichen. Wie der Amen-
kaner vorrückt in der Weltwirtschaft, zeigen die Ziffern der Stahl- und Kohlenproduktion, ganz besonders aber die Ziffern der Weizen- und Eisen- Produktion. Die Vereinigten Staaten produzierten 1913 etwa 60 Millionen Tonnen Stahl und Eisen. 1923 über 85 Millionen. Die amerikanische Produktion an Stahl und Eisen nahm seit 1913 um 34 Prozent zu. die europäische um 42 Prozent ab. Betrug der Anteil Amerikas an diesem Zweige der Weltproduktion vor dem Kriege rund 40 Pro- -ent, so beträgt er heute über 60 Prozent der ®c» tamtweltproduktion. War vor dem Kriege Europa der maßgebende Produzent in Stahl und Eisen, fo ist es heute Amerika. Wenn es weiter so vor- roärts geht, diktiert Amerika der Welt nach und nach auf allen wichtigeren Gebieten des Wirtschaftslebens die Preise.
Der Europäer seufzt und sagt: „Ja, ja, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten." Der Amerikaner aber lächelt und arbeitet, und wie arbeitet er! Er ist nicht angekränkelt von unseren vielen sozialen und anderen schwächlichen Theorien, die in jeder Arbeit, jeder Kraftanstrengung nur Ungesundes und Schaden sehen- Er kennt auch nicht das „hübsch langsam". In den amerikanischen Werkstätten wirb in einer Weise intensiv und angespannt gearbeitet, daß dem europäischen Zuschauer, der je einen Blick hineingetan hat, die heimatliche Arbeitsweise bekanntlich wie ein Kinderspiel vorkommt. Trotz der sehr viel höheren Intensität der Arbeitsweise, an die sich der Europäer nur sehr schwer gewöhnt, arbeitet der Amerikaner im allgemeinen nicht nur etwa gleich lang, sondern länger als ber Europäer. Eine grosse amerikanische amtliche Erhebung, deren Ergebnisse eben in der „Labor Reviev" publiziert wurden und die sich auf sämtliche amerikanische Industrien er
streckt und beinahe 10 Millionen Arbeiter umfaßt, ergibt, daß nicht einmal die Hälfte dieser so intensiv Arbeitenden die 48-Stundenwoche kennt. Mehr als 50 Proz. aller amerikanischen Arbeiter arbeiten mehr als 48 Stunden. 36 Prozent arbeiten sogar mehr als 54 Stunden und 12 Prozent mehr als 60 Stunden. Abgesehen von den unter staatlicher Kontrolle stehenden Betrieben des Schiffsbaues und der Eisenbahnwerkstätten wirb in gar keiner amerikanischen In- bustrie im Durchschnitt 48 Stunden, wohl ober 52, 54 und mehr Stunden gearbeitet. Nicht einmal in ber Schwerindustrie arbeitet man mehrheitlich 48 Stunden in der Woche. In der Metall» und Stahlindustrie, umfassend etwa eine halbe Million Arbeiter, arbeiten erst 10 Proz. 48 Stunden in der Woche, 4 Prozent arbeiten 4 8 bis 54 Stunden, 33 Prozent 54 bis 60 Stunden und volle 44 Prozent
ftan= SkTenbe StraßmbaHnfahrprrife. Dte Venutztmg ber städtischen Straßenbahnen bewegt lich^rigefetztauf «ei-ienär Linie. D«r Magistrat hat sich mso gedefieu preif« auf ber Straßenbahn «in« Senkung um etwa 25 J3 Lom°Uraskcnba^in den Tod. Ein gräßlicher Un. I Mcksfall, dem zwei junge Mensch-nle^n zum Dmer fixten trua sich in der Nacht zum Sonntag mit oer I Elchershelmer Landstraße zu 2urig« Leute aus Es^r-, Wm die Dort einem Maskenball h-irnkehrten, muroen i oonVmem Auto überholt. Vermutlich m jugendlichcm
Uebermut liefen dabei mehrere vom Bürgersteig auf d.r I Fahrbahn Dabei wurden di« 17jährige Grete Goebel, Münz-nberger Straße 2, und der jugendliche Kaufmarm Friedrich Wessel von dem Auto, das anfchemerid nich! mehr ausweichen konnte, überfahren und auf der Stelle fl£t ^tfiunt>dollrouf. Hier wurde ber dritte Fall von Hundetollwut amtl'ch gemeldet Di-Dorichrsstm über d e fninhcfner e wurden gußerorden.lrch verfchar , i. „> der Hund/d-r ohne Maulkorb, und fei «r auch angr^un. ! den angrtroffen wirb, wirb rucksich.s.os jetotet. Der fchiedentlich kam es Ichon vor. daß Postzeibecmle euf offener Straße frei umberlaufenbt k>unde. die weder Maulkorb noch sonstige Sicherßeitsvorrichttingen trugen, ohne w-It-res «richossen haben. Da auch m anderen StiDten vielfach Hundetollwut festgestellt worden ist,
J finn. Deutschland «ine Tollwutwelle zu lieben — Sn Frankfurt sind etwa 23 000 ^unbe amtlich Kreld-t, also kommt auf jeden 20. Franksur- ter ein Hund. _________
vcrmilchles.
• Da» deutsche Kanonenboot im Danganikasre. Ter Daily Mail wird au» Dar-er-Zalaam mugeteiU, daß e» nach vierzehnmonatlicher Alben, nach Ueber» Windung zahlreicher Schwierigkeiten grimmen ser, dar deutsche Kanonenboot Graf von der Goltz,^dar 500 Tonnen verdrängte, au» betn Tanoanikasee» a n die Oberfläche zn befördern. Da» Sch'fi wur e von seiner deut chen Beiahun« im Jahre 1916, all er in nn Gefecht mit einem belgischen Kanonenboot veiwickelt war, durchlöchert und verientk. Da« Kanonenboot wll tadellos «halten sein und Wild in den Dienst der englischen Flotte eingcstellt werden.
mehr als 60 Stunden!
Der Amerikaner erobert bie Weltwirtschaft. Der Amerikaner arbeitet. Der Arbeiter, ber Angestellte kommt zu Automobil, zu Haus unb Ersparnissen unb ist b a b e i nicht einmal weniger gefunb als ber europäische. Unb wir? Wir philosophieren, tun uns auf unser sogenanntes „soziales" Denken etwas zugut unb vergessen, baß einzig wirtschaftliches Denken unb Handeln wahres soziales Denken "Eine^Mar.yrerlN der pflicht.
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Das zweite Läuten ber Glocke half ihm glücklicher weife aus bei DerleZenhsit. Ein Kellner riß di« Türe des Salons auf und verkündete feierlich: .
„Herr Marquis, es ist auf getragen!"
Darauf war niemand vorbereitet gewesen. Franz ern Fosseufe geriet ganz außer Fassung bei diesem graben Verstoß gegen Sitte und Herkcmmen, den Simonnet in aller Sülle angezettelt hatte, um seinem Gast zu schniei- cheln. Frau Regnard errötete bi» über die Ohren, ein wenig gebemfitigt durch biete plumpe Huldigung, unb Gilberte blickt- unwillkürlich den Edelmann an, al» wollte ste für bie Ungeschicklichkeit ihres Vaters um Ent- fchulbigung bitten. Dieser steigerte sie aber noch, indem er dem Gost vertraulich auf die Schulter schlug und sagte:
„Sie sehen, mein lieber Marquis, wie sehr ich wüniche. Sie mögen stch hier wirklich he m.fch fühlen. Litte, reichen Sie meiner Tochter den Arm."
Er selbst reichte den se'.nlgen der alten Dame und trat jur Seite, um den Marquis und G Iberte vorausgeh n zu lassen. Doch er kam nicht auf [eine Kosten. Als er auf feinem Verlangen bestand, um die Weigerung zu besiegen, bie man ihm entgegensetzte, sagte Franz lächelnd:
„Da Cie daraus bestehen, ich möge mich hier m meinem Heim« fühlen, so haben Sie sich meinem Wunsche
Der Minister erklärt«, völlige» Verständnis für dte Mißstimmung in d-r Beamtenschaft zu haben. Aber be- den immer wieder kehrenden Vorwürfen, „der Reichstag h versagt", wüste doch b-rückstchügt werden daß wu noch in ben Zuckungen de» verlorenen Kriege- st-hrn. -me Aufbesserung der Deamtenbezuge fei unbedingt n°tw-" big. Zum 1. Derbandsvorsitzenden wurde der b,si,eK£e Vorsitzende. Pvstinfpektor Schneider, wiedergewahlt. Der Tagung war am Sonntag, den 19. eine Konferenz xAandsvertreter mit dem ^r^nd-vorstand- an der auch Reichspostmlnister Dr. Hoste teilgenommen hutce, voraufgegangen.,
Neues aus Frankfurt.
.-.ÄTSTÄ. |
!»• L h U9 hoben Unter den Ausgefperrten befinden sich A zahlreL Großbanken. Gegen dfe Maßnahmen de- Postverwaltung hat die Handelskammer fcharisien mnforueb erhoben. Die Post steht au, dem Standpunkt daß sie wie bei jedem anderen kaufmänmfch fiele eten Unternehmen, auf rasch- Zahlung ü' barem Geld« bet» gen muß. unb nach dem Grundsätze handelt. „Rein St = 3in ^Zeichen des Abbaus. Der Aeltest-nau-fchuß letzte di- Zahl der Stadtoerordnrten ,n der neuen Stadt- verornetenverfammlung endgültig auf 1 fei ,v, r/rt ' T»i» •Rabl der Magistraismitglleder verringert sich L -0^2°. Stadtrat Dr. fchmude s^det zum 1. April freiwillig gegen Wartegeld aus Wie wir h°r-n. tritt er in ein industrielles Unternehmen em. Dcw pen S« SSÄfSS. SjÄS et„ h«n höheren unb mittleren lludttfchrn xje.Wut
I neuer öle WMell in limetito •rturfiSü1 s äWä ^^aeben Jba& die darin norgetragenen Ansich- tvtede 9 - n |jer deutschen Wirtschaft für
1'1, S StoX AI- -nUI-M bürfen p- SJWdlt mlBbeulet werben, ba |ie i- -nch -men £ zu sozialem Denken und Handeln zeigen Essm-n den Weg über die intensive Wirtschaft. Sie "ennen Sampan, daß auch die Weltwirtschaft Selbstzweck ist, sondern nur der Mensch, bi^oon Gott und für Cott geschaffene Menschen- jeele. *
3) Arbeiter, Gehilfen, Gesellen, Lehrlinge, Dtenstboten “'„W ?-"'».«>«-.....«*>
Hie,von eniloliin aut: freie Wohrung be,ü9« ein Z.hmel, da, eilte unb Moette ßrühftM Fümietz da» Mlttagessin zwei äu"tel. da» Adenbesfem drei Zehntel. Ha. auch die Farnttie dc- Arbettnehmers freie Wogung unb Verpflegung, fo erhöht si-h « für bte Siiefrau unb jebe. K nd über 16 Saht« um »el Drillet, für jede, Kind unter 16 Jahren um
Diefe Festfetzung ist »ür den ganzen Ber« ch der Reich versicherungrordnuna (fronten-, Invalide..- unb UnfeJ oeificherungl unb der Angestelltenverflcherung bis auf we UUL7w9obbe!' wirklich« Wert der Sachbezüge vsn den vorstehenden SötziN erhebttch abweicht, ble'bl
Feftlltzung durch Das Serfidterungeamt vorbehatten. Ebenlo bleibt «ine belonbtre Fest etzung voibehalirn 'ür bi« Fall«, bie butch votstehende Festztzung nicht gerrgelt sind.
Die^Selanntmadjung des Lersicherung-omt«- flu'd. vom 31. Dezember 1923 be'reffenb »«ft etzung der Sachbezüge tritt mit dem 29. Febr. ds. 3». außer fräst.
Fulda, ben 20. Februar 1924.
Verstcherungsaml. S D. Polster-
Seuchennachcichken.
Erlösche«: Die Maut- unb Klauenseuche in bet «emeinbr Maar (Riefe Lauterbach).
Wir suchen einen
tüchtigen, jungen Kaufmann in dauernde, aueelchterelehe Stellung. Neben a Gemeinen xründllcheu kaufmännischen Kenn’niwen,
durchaus sicherem, Belbständijren Ai beiten, werden dl« hahfe-eit die Correspondenz nach kurten Angaben fu» und rasch zu diktieren, sowie mögl Kenntnisse imKarthotelt- wesen verlangt. Nur arbeitsfreudige Bewerber, die hohe» Anforderungen genügen, wollen auslühriidie Angebote mit allen Einzelheiten, Zeugnisabschriften und Uehaitir ansprüchen eint eichen 15/8
F. A. Riibsam Söhne.
gu fügen."
Simonnet fügte stch denn auch und Heß Gilberte und den Marquis hinter ■ sich. Dir beiden hatten noch kein« Silbe mit einander wechseln können, ohne von den andern gehört zu werden, unb Gilberte benützte de sich zum erftenmale bietende Gelegenheit, um ouszusprechen, was ihr schon längst auf dem Herzen lag:
„Es ist mir nicht unbekannt. Herr Marqui», durch welches Zusammenwirken vershledener Umstänld« Sie heute in dieses Haus geführt wurden; dagegen weiß ich nicht, welches die Gesinnungen find, die Sie hegen. Ich hoffe sie jedoch später kennen zu fernen, sobald un» d.e M^lichkelt geboten fein wird, ungestört miteinander zu rek-rn. Inzwischen möchte ich Eie dringend bitten, wüh-
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