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149. Zahrg

Nr. 255

Die Umwälzung in -er Türkei

den. Die Kosten für die Wiederaufbaulieferungen

in Angora

3. Eine Intensivierung und Rationalisierung der

es

nur den fin-

Kauf von Devisen abhält und dadurch die normale Spartätigkeit wieder erhöht und anregt, ohne die der Wiederaufbau und die Stärkung der Produk­tion nicht geleistet werden formten. Der Ausschuß hält

.zustande kommt, sei, wie es in der Mitteilung der Korrespondenz heißt, die Reichsregierung nicht ab­geneigt, auch den Goldbestand der Reichs- bank teilweise zu Stützungszwecken der Mark zu verwenden. Die Denkschrift verweise darauf, daß eine äußere Anleihe aber nur dann

mit heiler haut davon tommt“

Ich wollte Mr. Owen entschuldigen, doch Mrs. Burkes Blicke baten mich, ihren Mann nicht durch Widerspruch noch mehr zn reizen. Nach einer Weile erhob sich der Kapitän und eilte in seine Sabine.

Ich wollte das Schiss unter Segel sehen und Mrs. Burke und ich gingen an Deck.

Das Wetter war kalt und klar. Vereinzelte Schnee­flocken rieselten durch die Luft, vermochten aber nicht, den unbewölklen Horizont zu verschleiern. Eine schnei­dend scharfe Brise schwellte unser Segel. Die Lady Emma bewegte sich tatsächlich vorwärts und gehorchte dem Steuer, das ein bis an die Nase in Tücher und Oelzeug gewickelter Matrose bediente.

Ein Teil der Schiffsmannschaft ging in ernstem Ge­spräch auf dem glottgefrorenen Deck auf und ab, und ich bewunderte die Geschicklichkeit der Leute, sich bei dem hohen Seegange in den schweren Wasserstiefeln auf den Füßen halten zü^können. Ihre Blicke schweisten unaus­gesetzt mit besorgtem Ausdruck über die See, und diese Besorgnis war nur zu sehr begründet.

Denn kaum hatten wir uns fünf Minuten lang an Deck umgesehen, als in einer Entfernung von ungefähr einer halben Seemeile die bleigrauen Ozeanwogen sich ohne wahrnehmbare Ursache plötzlich in milchweißen

leche mit eener Industrie, Ge-

Ungewißheit, diese unaufhörliche Todesangst ist mehr, als ein Mensch ertragen kann."

„Schämen Sie sich, Doktor!" rief Mrs. Burke ent­rüstet. „So spricht kein Mann."

„Herrgott!" rief Mr. Owen in jäh ausbrechender Der- zweifüing. „fjätte ich Ihren Mann und sein Schiff doch nie gesehen! Fünfhundert Pfund gäbe ich drum, so arm ich auch bin."

Es mochte etwa drei Uhr sein, als der Kapitän zu uns herunterkam, um sich am Ofenfeuer die erstarrten Hände zu wärmen.

„Sind Mast und Segel ganz und gar verlo-en, Ed­ward?" fragte Mrs. Burke.

„Ja. Eine Bö ist gerade über uns hingegangen, trotzdem sie rechts und links den ganzen Ozean zur Ver­fügung gehabt hätte, um sich auszutoben."

„Wir haben ja noch Spieren genug, um einen neuen Notmast zu errichten", tröstete Mrs. Burke.

„Spieren haben wir wohl noch", erwiderte der Kapi­tän. „aber keine Mannschaft mehr."

Mrs. Burkes Augen weiteten sich vor Entsetzen.

„Was heißt das?" stammelte sie-

daß an keiner amtlichen Stelle von solchen Putsch« planen auch nur das geringste bekannt ist.

Mäßigung der -----.

Sparsamkeit und Vereinfachung in den öffentlichen Betrieben und Verwaltungen.

druck aus. Ein Teil der Versammlung tzmwe der Präsident brachen in Beifallsklatschen aus. ^M kehrte an seinen Platz zurück, um die französische Uebersetzuna der Rede abzuwarten. Dann erhob iiA die aeiamte deutsche Abordnung und verließ

Um dle Festigung der Mark, eine Denkschrift und eine Lntschließung.

lei st ungen wünsche die deutsche Regierung für Materialien, die nicht ausschließlich für

möglich sein werde, wenn die durch das Londoner I werbe, Handel und Landwirtschaft zu verbinden. Für Diktat geforderten deutschen Reparationsverpslich- I eine unftmdierte Goldanleihe des Reiches würde der tungen einer Revision unterzogen würden und eine Aus^utz die ^ranüvortimg »blehnLn

t M I Das deutsche Volk wartet sorgengequaU, saß mm

langfristige Stundung I endlich der praktischen Durchführung all

eintrete. Die Regierung bezieht sich bei dieser Fest- I d^r Vorschläge näher getreten wird. Immer wie- stellung besonders auf den Beschluß der Pariser der muß man betonen: der Worte sind genug gewech-

Bankierkonferenz. Eine S t u n d u n g der S a ch- seit, laßt- uns endlich Taten schen.

zu nehmen.

Inzwischen ist über den

Inhalt -er Denkschrift

einiges bekannt geworden. Eine soziaü». Korre­spondenz weiß über die Vorschläge, die in der an die Reparationskommission überreichten schriftlichen Darlegung enthalten sind, zu melden, daß in der Denkschrift einleitend darauf hingewiesen wird, daß

Kus -em besetzten Gebiet.

- Die Disziplin der farbigen Truppen. A« Gefahr der Anwesenheit der farbigen Truppen, ober deren Belästigungen die Bevölkerung mehr und mehr klagt, erfährt nach der Franks. Ztg. dadurch beiondere ^-r schärfung. daß die Soldaten letzt auch 'heen Borge- setzten aufsässig werden. Der Fall in Sossenheim ist nicht vereinzelt. Das Kriegsgericht am Hauptquar­tier des 30. Armeekorps hat jetzt den Tirameur Dritz den Hadi vom 66. marokkanischen Schützenregnnent zum Tode verurteilt, weil er seinen Sergeanten mit {entern Gewehr erschoß, der ihm einen unbequemen Befehl erteilte. Wiederholt hat man auch Gehorsamsvei> Weigerungen farbiger Truppen auf der Straße beobachten können.

Die Meldung von der Absetzung des, türkischen Sultans durch die Nationalversammlung m Angora wird ieht bestätigt. Emer Havas-Meldung aus Konstantinopel zufolge lautet das

Versammlung von Angora am 1. November unter stürmischem Beifall angenommene Gesetz über otc Regierungsgewalt wie folgt:

Artikel 1 Da das türkische Volk in seinem Grund- aefeh feine souveränen Rechte einer unanfechtbaren, un­veräußerlichen und unteilbaren juristischen Person uber- traaen hat bat die Große Nationalversammlung beschlos- sich nicht auf den n a t l o u a l e n W i l le u stutzt. ^>e erkennt infolgedessen im Rahmen des nationalen P-Ves keine andere Regierungsform an als bie Große Jtatro nalversammlung und betrachtet die nicht auf die Botts- fonneränität gestützte Regierung Konstanttno pel vom 16. März 1920 ab als geschichtliche Ber- $ ° Artikel ^2: Der Kalif wird unter den berufensten Mitgliedern des Hauses Osman ausgesucht und g-wahlt werden Der türkische Staat wird die Spitze des ------ .. . । «J:cai3 sem Die Große Nationalversammlung von Auch außerhalb der ReparÄEDmnuiiion sind ^gora wird den neuen Kalifen wählen.

' " ' ----------। Ab,-tzun, d-s

Der abgefetzle Sultan.

Nack einer Havasmeldrmg aus Konsiantmopez ist Freitag vormittag unter dem Vorsitz des Suttons ein WimlfeiTfit mfammenaetreten, um die, durch

Deutsches Reich.

* Berlin, 4. Nov. Nach einem Beschluß des Ael- teftenrates wird der Reich stag nicht vor dem 13. oder 14. November wieder zusammentreten. DieBe- stimm un^n des genauen Termins wird dem Präsi­denten Lobe überlassen.

* Der SullurkawPf in Sachsen. Am Allerhvrugen. tage ist m keinem Klassenzimmer der sieben katholischen Volksschulen Dresdens UnterrichL erteilt otta. Die verfassungswidrige Derordmmg des sächsischen KultusmiMsteriums ist durch die Treue der katholischen Eltern unwirksam gemacht worden. DieGcmes- dienfte waren in den katholischen Kirchen Dresdens besser besucht als je an solchen katholischen Feiertagen. Das ist die beste Antwort aus die kMurkampserqchen Allüren der sächsischen Regierung.

* 3ti Bayern sind Gerüchte verbreitet, wonach deutsch-völkische Clemente zum 11. November einen Putsch planen, um Verfassungsänderungen durckM- । setzen. Die sozialistische Presse ersucht ihre An­hänger, sich nicht provozieren zu lassen. Die

Lin deutscher Protest in Genf.

In Genf hat bekanntlich rn den letzten Wochen die Internationale Arbeitskonferenz getagt. Die Ententevertreter, namentlich die Franzosen, haben es hintertrieben, daß dort auch ine deutsche Sprache als Verhandlungssprache zuqelassen wurde, obwohl Deutschland mit seiner sozialpoli­tischen Mustergesetzgebung den meisten der auf der Arbeitskonferenz vertretet,en Nationen in Be­zug auf Arbeiterfragen weit überlegen ist.

In der Schlußsitzung hat nun einer der deutschen Vertreter, der Reichsminister a. D. Wissel, ein Sozialist, den in Genf versammelten Herrschaften in einem Schlußwort gründlich die Wahrheit gesagt. „Ich. weiß nicht", so führte er aus, --ob ich 19-_3 wieder hier stehen werde. Aber das, weiß ich und muß ich erklären, daß ein Gefühl tiefster Er­bitterung und tiefsten Schmerzes die Herzen von Millionen von deutschen Arbeitern erfassen wird, wenn ich ihnen erzähle, daß es einem Ver­treter hier nicht möglich war, ihre Interessen aus- zuürücken, weil nicht deutsch gesprochen werden durfte. Der Präsident der Konferenz hat mir un­mittelbar versprochen, daß ich hier zu Worte kom­men würde. Das hat die Konferenz unmöglich ge­macht. Aber, meine Herren, auch ein Volk, das so tief gestürzt ist wie wir, hat das Recht, den Kopf hoch zu tragen und den Glauben an die Zukunft nicht zu verlieren." Diese mit großer Ein­dringlichkeit und tiefer innerer Erregung gesproche­nen Worte lösten einen sichtbar st a r ken Ein -

„Die Leute haben mir zu verstehen gegeben, daß sie auf eigene Hand ihr Heil versuchen und sich meine Er­laubnis Lazu nötigenfalls erzwingen wollen. Mit Not­segeln ist ihrer Meinung nach hier nichts getan. Sie wollen Las Langboot ausrüften und nordwärts steuern, bis sie ein anderes Schiff treffen. Bei dieser Kälte in einem offenen Boot — solch ein Wahnsinn!"

„Aber irgend etwas muß geschehen", rief Mr. Owen aus seiner Ecke heraus. „Wenn das Schiff noch länger so von den Wellen hin unb hergeworfen wird, mutz es in Stücke gehen."

Der Kapitän nahm von diesem Einwand nicht die mindeste Notiz. Für ihn war Mr. Owen Luft.

Das Wetter war unterdesien verhältnismäßig schön geworden. Bon Süden her wehte eine leichte Brise, hie und da schimmerte ein Stern durch das zerrissene Ge-

I wölk, und die Dünung ging stetig und regelmäßig.

„Warum zünden wir kein Signalfeuer an?" fragte ich Mr. Burke beim Abendbrot.

„Sollen wir das Schiff vielleicht in Brand setzen?" erwiderte er.

„Für so gefährlich halte ich es nicht", wandte Mrs. Burke ein, „und wir können doch nicht wisien, ob nicht gerade ein Schiff in der Nähe ist, das uns Rettung I bringen könnte."

Zornig stieß der Kapitän das geleerte Grogglas zuruck und verließ ohne ein Wort der Erwiderung die Kajüte. Die geringste Kernigkeit genügte jetzt, ihn in Harnisch zu bringen

Als wir am nächsten Morgen beim Frühstück saßen, hörten wir an Deck plötzlich ein lautes, vielstimmiges Hallo. Mr. Owen stürzte die Kajütentreppe hinauf und I rief uns nach einem raschen Rundblick mit fast jauchzen- I der Stimme zu:

„Ein Schiff! Ein Schiff! Mrs. Burke, Miß Otway! I Ein Segel ist in Sicht!"

Ein Schiff! Ich stieß einen Freudenschrei aus. Mit I zitternden Knien hastete ich die Stiege empor . . .

Achtes Kapitel.

Die Mannschaft meutert.

i Weißleuchtend hob sich ein Segel von dem grauen Schneegewölk am Horizont a6. Der Kapitän betrachtete es unverwandt druck jein Fernrohr.

reöatitoneUen Teil: Dr. I. Kramer. LerantwoNtt» tur den », P„zel'er-Fulda. -

- her Fuldaer Actlendruckerei m Fulda,

ss. ™ y L-l«-..--»-«- «<«- ”■

Ausland.

* Abbau des Beamtenapparats in Oesterreich. Wie die Blätter melden, ist die Regierung ent. schlossen, auf Grund einer Vereinbarung mit dem Delegierten des Völkerbundes bis Mitte des Jahres 1924 in sgesamt 10000 0 Staatsbeamte abzu bauen. Oesterreich hat gegenwärtig insgesamt 250000 Staatsbeamte bei einer Bevölkerung von sechs Millionen Menschen.

* Frankreich und der Vatikan. Die im vergange­nen Jahre mit der Wiederanknüps ung der diplomatischen Beziehungen angebahnte Ber. söhnung zwischen dem Vatikan und der französischen Republik hat nunmehr ihre Sank t i o n erfahren durch die Anerkennung der in dem französischen Trenrmrrgs- gesetz geschaffenen Organisation des katholi­schen Kultus in Frankreich durch den Papst. Ihre Bedeutung liegt darin, daß für den katholischen Kultus in Frankreich der Zustand der kirchlichen Ille­galität, der seit dem Jahve 1905 bestanden hat, aufhört.

* Der englische Kronprinz, Prinz von Wales genannt, ist auf der Jagd mit dem Pferde ge» stürz t. Er wurde leicht am Knöchel verletzt.

„Dort ist das Schiff!" jubelte Mrs. Burke.

„Kommt es uns entgegen?" fragte ich, vor Aufregung am ganzen Leibe zitternd.

r „Das weiß ich jetzt noch nicht", sagte der Kapitän. „Es ist noch zu weit entfernt. Nehmt die erste beste leertonne, die euch in die Ha.rde fällt", rief er den Leuten zu.

In wenigen Sekunden war sein Befehl ausgeführt und ein Signalfeuer angezündet. Ms Mrs. Burke und der Schiffsarzt, bis an die Nasen vermummt, an Deck erschienen, quoll bereits eine dicke schwarze Rauchwolke über die Reeling und wälzte sich träge in den grauen I Nebeldunst hinaus, von den emporschießenden Flammen grell beleuchtet.

Rastlos schleppten die Leute immer neues Feuerungs- I material herbei, um die Mut zu schüren, und immer angstvoller spähten ihre Blicke nach dem langsam ver- I blassenden weißen Schimmer am dämmerigen Horizont. I Plötzlich sprang einer der Mattosen, der bisher am eif- I rigften geholfen hatte, das Feuer zu unterhalten, wie ein I Besessener an die eisüberzogene Reeling, glitt aus, raffte I sich wieder auf, starrte sekundenlang auf das entschwin­dende Segel und schrie bann seinen Gefährten verzwei­felt zu:

„Jungens! Das Schiff segelt weiter!"

I Wir Frauen schrieen auf.

„Es hält uns für einen Walfischfänger, der Tran aus­kocht", sagte ein anderer alter Seemann. „Rauch ist in diesen Breiten kein zuveriäsiiges toigntf."

I „Das Schiff ist unsere einzige Rettung", brüllte der I erste Matrose. „Erreichen wir es nicht, jo können rote treiben, bis wir alle erfroren sind."

I „Seh zu, in welcher Richtung es segelt, solange e» I noch zu sehen ist", schrie eine andere Stimme.

Augenblicklich sttirzte der Mann auf den Kompaß $u I und suchte mit senkrecht ausgeftretfter Handfläche d„ I Richtung des davonsegelnden Schiffes festzustellen.

„Kapitän Burke!" rief er den Kapitän an.

„Was gibt«?"

„Wir haben's satt, Kapitän. Mit Spieren und Nm- segeln richten mir hier nichts aus. Das Schiff dort ist unsere einzige Rettung!"

i Sortsetzung folgt.)

eine Stabilisierung der Mark gleichzeitig mit der Produktion. »

(Etats erfolgen I Ms Einleitung der nur unter diesen Voraussetzun-

58 J « LV?9 ./L (-J.JL gen ZU erreichenden Stabilisierung muffe letzt ame Re-

musse. Unter Hinweis auf die deutsche <5teuerge I des Markturses einsetzen, die der künfttgen

setzgebung und die Verausgabung eines Teils des | Stabilisierung den Weg bahnt. Dazu sei erforderlich, Reichsbankgoldes zu Stabilisierungszwecken be- I daß der Wirtschcft für die nächste Zeit diejenigen De- gründet die Denkschrift dann die Zwecklos; g- mlenMrägejur Verfügung ^stellt MÄend-e stt für ohne äußere Hilfe. Eine große äußere An- I ^ren. Dorcnrssetznng für dieses Vorgehen sei die leihe werde als Voraussetzung zu einer Stabilisie- I Zustimmung der Reparaüonskommisswn und die Er- runa der Mark für unbedingt notwendig erachtet, langung einer auswärtigen Reparationsanleihe. Der d-- k* tr L°£

äußere -tlmeioe I ... meifriter Volksschichten nach Er-

FuldaerZettung Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Skadk Fulda. __

I Bezugspreis: Monatlich 150 Mk. zugeftelll frei ins Haus. - Abqeholt in bet Geschäftsstelle 146 Mk. - Anzeigen: Kleinzeile nach Colonel 10 Mk. ausw.12Mk. Rekl amezeile (Tertbreitel nach Colone'maß 36 mark.

I Gischt verwandelten- Eben wollte ich Mrs. Burke auf । yy* 0 0 V | diese merkwürdige Erscheinung aufmerksam machen, als

<9 l-X’+4-VVV-v» I der Mann am Stouerrab einen lauten Warmmgsruf

NEU von Clark Russell. I cmsstteß, dem ein gellendes Pfeifen unb Heulen, ein

_ I ohrenbetäubendes Zischen und Sausen in ber Lust folgte. pMri ift noch kein hilf- I Nadelspitze Hagelkörner praffelten auf uns herab, und -mem Schtst tft »ocy rem w mie durch einen Schleier sah ich unser Segel gleich einer tafes üratt I Schneeflocke auf und davonwirbeln.

. aber beharrte habet „t I Dann zog Mrs. Burke mich die Kajütentreppe hinab,

m Srcherhett zu bringen, sowre sich ».chcht dazu bote. Memlos unb zitternd vor Schreck,

S SÄ Ä* «I V* w» «* R?" * *” **** «*"”•6" « **” 9€no”, 1™”. v ___I Windstoß auch vorüber, und schon nach fünf Minuten

furchte, er hat den Verstand ver , ,ag I n)Qren Kajütenfenster wieder Kar. Unsere Rettungs- ®15' , “ e\ ~ , - s. - ex*;« I aussichten aber hatte die Tücke des Wetters vernichtet,

. oiA kfien hr>=9anl hvhtmiftrr-e grollte der denn bald merkten wir an den hitslosen, unftäten Schwan-

™ Süch lasten, das noch fest und d-cht fft! grollte der Schiffskörpers, daß die Lady Emma wieder

Kaprtan. „Ihm wäre es freilich gleich, ob die paar tau- rangen „„worden war.

fenb Dfund eterlmg, bie ich mir mühsam erspart habe, I Owens Gemütsverfaffung wirkte dieser neue

non der See verschluckt werden ober nicht, wenn er ntr | dchjcksalsschlag niederschmetternd. Mit gerungenen Hän­den saß er neben dem Ofen und jammerte:

„Allmächtiger Gott, wie wird das enden! Diese stete

In Berlin gehen auch fetzt die folgenschweren Wr-

8^ammWmwest?tt äTSer I Wiederaufbau Nordfrankreichs Verwendung

werden sie fortgesetzt werden. fc JW ^d)

sind es ganz enffckMmngsvolle 1 öic Regierung möglichst durch eme

die Zukmtft unseres Volkes, dessen h-><tzte Gesayroung 3

durch den Dollarstand von mchr tris 6000 bester ge° I macte Anlethe

kennzeichnet wird als durch lange Denkschristen. Hosi I ^fbringen. Die Denkschrift, die eine Erhöhung serttlich ist sich das deutsche Volk in allen semm Tellen men und eine Verringerung

®T"» = 5 ‘‘ r ?°6«.TSdÄST b« r Vu = gaben d-- Ito*, anjufleeben «r. ETin ”l*n 3efcn lediglich ihr Sagnüem tem™- |pre*. füire »um eingchriÄ h-n 3»^

v» Stand öcr Verhandlungen

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5ÄTSÄSÄ'M*4* .........................

StabVisierung der Mark überreicht. Die MAeämtg in Beratung. Von einem gE^En Urtter cmsaesvrochen. Ferner ist darin em Beschluß ent- weiterer schriftlicher Unterlagen wurde ocrrinbart. D-e Eschuß dos finanzpoMischen und, ^AMsts^ttschen au ; Don b€r Konstantinopeler Regie-

Bosprechwrgen nehmen Anfang nächster Woche ihren Ausschusses des Rerchswirtschafisrates ! März 1920 volltogenen Akte fur null

Fortgang. . I wurde den Vliütem zufolge undnichterklärt. Es geschieht natürlich nnt

Wie das Tageblatt weiter hort, habe Mrchs- I , voller Absicht, daß der entscheidende^ Schrrtt jetzt

fimmzminister Dr. Hermes die Uvberrechung der Cttl ©UtGu)Ull vor der Konferenz in Lausanne erfolgt, um den

wetteren schrGüchen MitteilunMN, sich, auf Er n- feitet &as iofoenbe Voraussetzungen für eine jüdischen Unterhändlern dort m jeder Beziehung

ÄW! d-- MC ■*-. -1 Ito. 0- -u ,

Aussicht gestellt. Die RepaiMonskommWmr werde W- Neuregelung der ReparatMnsverpflich- sich Smnstag versammeln, um zu der Lage Stellung | }imße-n, &ic Deutschland eine mehrjährige Atem­pause zur inneren Kräftigung gewahrt. 2 Kine Sanierung des öffentlichen ___.v w

Haushalts. Es ist unbedingt geboten, schleunigst die Beschlüsse der Natwnal für den gesunkenen Geldwert entsprechende Mehrein- geschossene Lage zu prüfen, mrhmen zu schaffen, daneben für eine möglichste ©> ---------------•

Spar^n^ll und Vereinfachung in den öffentlichen « Milten auf »er WtsWrm-