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Fuldaer Heilung

Druck her Fuldaer DcltevSruckerei m Fuld»

Mittwoch, 12. April 1922.

vermischtes

wirtschaftlicher Natur fern. In ihrem Kern muß sie auch sittlich kulturell eingestellt werden, eine |

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Feinste Maßarbeit.

Der Landwirt Wendelin Diel von Mssels ist all Orksschätzer für den Gemeindebezirk Wistels auf Wider» ruf bestellt und vereidigt worden.

Fulda, den 6. April 1922.

Dec CanbtaL I. D.: Schuster.

Sanitäts-Abteilung

Marktstr. 13 Central-Passage Telefon 100

Herr Domanenpächter Georg Stock ist als Gais- Vorsteher-Stellvertreter und Herr Domänenpächter Wil­helm Stock als 2. Gutsvorsteher-Stellvertreter des f!s-> kalifchen Gutsbezirkes Ziehers bestätigt und verpflichtet worden.

Fulda, den 7. April 1922.

Der Canbraf. Frhr. v. G agern.

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Trinneri ngen eines welfreisenden von Georg Wege» ner. (Volks- unO Ingendaiisgabe als Band II der eamurfintgReifen und 'Abenteuer".) 158 Seiten Text mit 21 Abbildungen und einer Karte. Drockhaus, Leipzig. 1921. Gebt nden 30 M. Der vielgereiste bekannte Gco- xvoph, der kirzstch in Fulda mit seinem Vorfrage in der Dortragsoerrinigunq so großen Eindruck machte, bescherte uns vor etwa zwei Jahren ein prächtiges Buch, den Z a u b e r m a n t e l", in dem er Proch, stücke aus dem reichen Sck-atz seiner Erinnerungen bot. Es ist außer­ordentlich zu begrüßen, datz die besten Schilderungen dieses ; nnrstergilUgen Werkes, das bald eine Reche von Auslagen | erlebte, nun im Rahmen derReisen und Abenteuer" i unter dom TitelErinnerungen eines Welt- i reisenden" den weitesten Kreisen des deutschen Volkes

Samstag den 15. April

(Osfersamstag)

Reichsbankstelle Fulda

Bank für Handel und Industrie

Filiale Fulda

Dresdner Bank Filiale Fulda

Hessischer Bankverein, Akt-Ges.

Zweigniederlassung Fulda

Gebrüder Katzmann

L. Pfeiffer, Depositenkasse Fulda

Vorschussverein zu Fulda

e. G. m. b. H.

Kreissparkasse Fulda

Städtische Spar- und Vorschusskasse Fulda

Ständisches Leih- und Pfandhaus Fulda.

ist die beste Seife

Sutter

eircigungert Andcrs-denbmder ksntrrten. Zu einem «Endlichen ZFammenschluß darf es ober nicht kommen, schon um die Einheitlichkeit des Vorgehens in gründ, l^rcnixm Fragen vom katholischen Standpunkt aus nicht zu rrschwevm »der gar zu verhindern. Die kalholisäze Schulorganisalion ist zurzeit die von allen matzgeden- den Kreisen anerkannte Bertretumg des katholischen Volkes in Schulsragcn, und nur durch den Zusammen- schuh aller beteiligten Kreise in chr. ist bre Bürgschaft für em einmütiges, geschlossenes vorgchrn s-wühr- leist«, bas allein einen Erfolg sichert.

Unsere Handwerkerbeuxgung, die in der heutigen schweren Zett naturgemäß ihren Schwerpunkt aus der wirtschafüichen Seite, aus dem Gebiete der Steuer-, Lohn- und Pvnsftagen hat, die kämpfen mutz um die Existenz des Standes, darf aber keineswegs nur

Amtliche Anzeigen.

Auf Grund des § 2 der Polizeioerordnung vom 31z Mörz 1915 betreffenb Einsperrung der lauben während der Aussaat, bringe ich hiermit zur öffentlichen ilennfr nas, bah im Sreise Julda während der Jrühsahrs- bestellung in der Zeil vom 15. April bis 15. Mai d. 3. die Tauben eingesperrt zu halfen sind. \

Die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher dc», Kreises haben diese Anordnung auf ortsübliche Weis» bekanntmachen zu lassen und dafür zu sorgen, daß fi» Beachtung findet.

Fulda, den 8. April 1922.

Der Canbrat 3. V.: Schuster.

Tendenz, die augenblicklich nicht so sehr in Erscheinung tritt, wie es wünschenswert wäre.

Zwar wird in manchen Str-ifen des Handwerker­standes die Forderung nach einer stärkeren Betonung dieser Momente erhoben, und was mehr ist, auch dar­nach gehandelt, doch treten diese Bestrebungen noch za wenig in Erscheinung. Indem sich Hand- und Kopf­arbeit im Hantnverk in glücklicher Weise vereinigen, ver­bürgt diese» die Möxs.ichk.it, geistige Schulung ins Leben zu rufen und in Anspruch zu nehmen. Die Berusstälig- kest mutz chr Gegengewicht in der Teilnahme am gersti- gen Leben finden. Dadurch muh auch die Allgemeinbil­dung des Stande« gehob.n werd'M. Es ist wahrzuneh­men, datz viele in ihrem Fach durchaus tüchtige Hand­werker für die futturdie Seite unseor SLandesfragrn nickst das wünschenswerte Interesse zeigen, und dadurch wird das Geschäftsleben häufig ohne Not oft so rücksichts­los, ohne Rücksichtnahme auf den Standeskollexen ge­führt. Hüten wir uns doch, den Geschäftsmann ganz über den Menschen zu ftetten.

Die Bestrebungen um die geistige Erstarkung unsrer Dewecung werden nicht so leicht znm Ziele führen. Aas rein wirtschaftlichen Gebieten zwingen die malerieffien Interessen zum Zusammengehen des ganzen Siandes. Bei den Bestrebungen, christliche Wellanschammgs- gnmdsätze zur Richtschnur unseres wirtschaftlichen Han- Ms zu machen, trerb n wir mit Lauheit und Gleich­gültigkeit kämpfen müssen. Dieser Kamps mutz aber ge- führt werden um unsere soziale Stellung zu sichern, und dieses ist ebenso w chtig wie der Kampf um die wirt- schastliche Stet lang des Standes. Deshalb soll nieman. dem der geschäftliche Erfolg, durch Tückstigkeit und Fleitz

zu billigem Preis geboten weiden, um so mehr als diese Ausgabe durch Beifügung zahlreicher treff lief) ausgeführter Abbildunoen und einer Karte an Wert noch gewonnen

Llternvere'migüngen.

Don SteichLtaMbgeordneten Marr.

ewrr die Entwicklung des Schulwesens ist auch nach wjL 120 der Reichsoersassung der Wüte der Er- ^KEsborechtigten m erster Linie-matzgetend. Un> L« k-uhüiisck-en Erziehungsinteressen werden am wwk- ^itenUchutzt fein, wenn die kaihoischen Eltern sich ihrer annehm n und ihre Rechte aus bre Schule PJJfem Nachdruck zur Geltung bringen.

>"^1 katholische Schulorganisatlon fi* de-haib durchaus soigerichtig auf der Zusam- fj'funo dir katholischen Eltern in Elternoeremigun- S öte ju einem Mitgtiedsbeitrag nicht mr- ^fikhtt-n, sondern nur die Anerkemiung des Programms » rkaihölischen Schulorganifal.onen verlangen. , Zweck- urerb'L-n be'ondere Ellernveremigungen einerseits !ür die l)öl)cren Schulen, andererseits für die Vo.ks- TLu in einer (Sememde gebftdrt, wert doch vielfach es S bei beiden Schularten um andere Schulziele und

Wege $u deren Erv-ichung handelt. Um aber ;itl gemeinsames Vorgehen in allgemeinen schulfragen «I ermöglichen und die Ernheitlichk.it des Vorgeh.ns V sichern, erschint es dringend nolwcmdig, datz die Anstichen Eltemoereinigungen durch Eliernausschüff,: sich dem Orlsausschutz der katholischen Schulorganisatlon t iiriieix rn.

*» Bedauerlicherweise scheint in manchen Gemeinden tie Einbeziehung der Eltemoereinigungrn an höheren Schrr'en auf Schwierigkeiten zu stoßen. Die oerant- vxrrtlichen Kr ise mögen beizeiten sich gewarnt sein lassen. Aus dioser burdjaus unnötigen und unzweck- Mätzipm Zersplitterung der katholischen Eltemkreife kön­nen recht schlimme Gefahren für die geschlossene Der- trcmng katholischer Interessen in der Schuifrage er« wachsen.

Aufsallenderweise scheint man in vielen Kreisen btt für höhere Schulen eingericksteten Eltemausfchüsten tx katholischen Schulorganisation zu hegen, dafür aber einen Zusammenschluß mit den Elternbeiräten oder euermrercinm an höheren Lehranstalten anderer Städte zu begünstigen. Die beteiligten Kreise können nicht eindriiPlich genug vor solch m zweckwidrigen Bor­gehen gewarnt werden. Die Sternbeiräte höl>e- tir Lehranstalten sind bei dem bridcr nun einmal be- stchenden Zustand höherer Schulen regelmäßig simul­tan zusammenges tzt. Der Zusammenschluß der Ettern- rereirrigunprn oder auch der Elternbeiräte höherer Schulen aus verschiedenen Gemeinden wird infolgedes­sen erst recht Angehörige aller Konsessionen mnsasicn. Damit ist eigmtl'ch schon das Urteil über diese turch- tets verfehlte und Höchst bedenkliche Neuorganisation, bre dem Vernehmen nach in den lichten Monaten in ben einzrinen Landesteilen erhebliche Fortschritte ge­macht hat, gegeben.

Dom katholischen Standpunkt aus können Erzie- hungs- und Schulfragan allgemeiner Art zw ckent- tsprechend nur vom katholischen Standpunkt aus ver­treten werden. Ein Zusammenschluß irrt Andersgläu­bigen auf diesem Gebiete muß zu einer Verwirrung der Beeriffe und zu einer Schnvöchnng der Vertretung katholisck>er Interessen naturno'wendig führen, wenn man auch ailseitig den besten Willen bekunÄm wollte. Erziehungsfragen werden nun einmal ganz verschieden, je nach der W ltanichauung beantwortet, die der Ein- zelne rertritt. Der katholische Volke teil wird bei einem Zusammenschluß auf iitter konfessioneller Grundlage stets in der M nderheit fein und zur Dodsutungslosig- seit verurteilt bleiben.

chiiermit soll nicht verwehrt werden, daß katholische Elternrereinigungen zur Behandlung ein'elnvr bestimm, ter Schul fragen hi eine Arbeitsgemeinschaft irrt 23er«

Beständ übereignet.

E n fionbot als SlnbesrSuber. Während eine Fran bei chasli (Schweiz) in ihrem Garten arbeitete und ihr Kind in der Nähe auf dem Rasen lag, stieß plötzlich ein riesiger Vogel aus der Lust hernieder und vcrsuckte den Säugling sortzuschfeppen. Dem Vater, der den Vorgang ebenfalls beobachtet hatte, gelang es, den Dagrl abzuschießen, wobei da» Kind wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Ein Zoologe stellte zur allgemein-n Ueberraschimg fest, daß es sich um einen Kondor handelte, der in Europa äußerst selten vor­kommt.

MK dem Flugzeug zum Rordpol. Auch die Polar­forschung wild im Sommer 1922 das modernste Verkehrs­mittel, das Flugzeug zum ersten Male in Gebrauch neh­men. Am urbfen will auf feinem neuerbauten Schff Maud" einen Vorstoß nach dem Nordpol versuchen, und wenn das Schiff im Eise stecken beibt, will man das Flugzeug in Ansprich nehmen. Man weiß allerdings noch nicht, wie die Lamdungsverhältniste sind, und ob es Dcbriebsstosse gibt, die der arki Ischen Kälte stamdhalten.

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kn oemachläisigt. Als ein w.chtig'r Faktor in der deut- sehen Wirtschaft gebührt uns Vertretung in al-N ossent- lichen Körperschaften, damit wir im Sinne oorAmannler Bestrebungen uriseren Einfluß geltend machen kennen im Lnieresse der Allg.meinheit und unseres

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errungen, geneidet werden. Diese Destvchimgen sollen kein« Enlschädissung für Unfähigkeit sein, im Gegenteil, aber das nur in den Sorb rgrundstelien des geschäft­lichen Erfolges durch rücksichtslose Vetätigumg eines aus- geprägten EcschäftLsinnes heißt den Mammonismus fördern, gegen den das Handwerk aus Ueberzeugung Front machen muß.

Alle schönen Lorie von Negelung der Konkurrenz,

Diehleuchrnpslizeiliche Anordnung.

Nachdem in mehreren Gemeinden des Kreises unter dem Rindvieh die 2Tlatil- und Klauenseuche aufgetreten ist und weitere Viehbestände in Gefahr sind, von dieser Seuche ergriffen zu werden, wird mit Ermächtigung des Herrn Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten auf Grund der 18 uff. des Vieb'euchermesetzes vom 25. Jun! 1909 (Reichsgefetzblatt Seite 519) und gemäß § 168 der viehfeuchenpolizeilichen Anordnung de» Ferrit Landwirtschaftsministers vom 1. Mai 1912 für den Umfang des Amtsgerichtsbezirks Fulda folgendes bestimmt: Es ist verboten:

a) Die Abhaltung von Klauenviehmärkten lDiehmärkte und Schweinemärkte in Fulda) bis aus Weiteres;

b) Der Handel mit Klauenvieh, der ohne vorgängige Bestellung entweder außerhalb des Kemeindebezirks der gewerblichen Niederlassung des Händlers oder ohne Begründung einer solchen statlfindet Als Handel gilt auch das Aufsuchen von Bestellungen, durch Händler ohne Mitsühren von Tieren und bai Aufkäufen von Tieren durch Händler. i

e) Das Weggeben von Milch aus Sommelmolkereien (Fulda) an landwirtschaftliche Betriebe, ferner die Entfernung der zur Anlieferung der Milch und zur Ablieferung der Milchrückstände benutzten Gesäße aus der Molkerei bevor sie desinfiziert sind.

Diese Slnordnung tritt sofort in Straft. < Zuwiderhandlungen werden nach §§ 74 ff. des Meh- seuchsngesetzes bestraft.

Fulda, den 7. April 1922.

Der Landrat. Frhr. o Gaaern.

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* Dor STvJlftben der Ldelkaflanien im Iminus. Die pr» Äoollen Cbelkostatrien auf dm siLlichrn Taunus- höd en bei C r o n b e r g, Mammolshcim usw gehen larz sam ihrem Untergang entgegen. Das Abstecom der Bäuiw« begann in dem Jahren 1912 uriö 1913. Als Ursache nahm man zunächst rin n pilzlichen oder einen, tierischen SäMing an. Jetzt 'st man, wie Um- versi^itspwfefsor Dr. Möoms-Franksuri a. M mit- teilt v*t Auffassung, daß die Bäumei n folge der autzerordentlichenDürred^ Frühjahre 1911 und ter folgenden Jahre zu Grunde gehen, zumak sie meist auf hügvitg m Gelände stehen, wo das Wasser nach d"m Tal abläuft. Das Absterben geschieht ganz allmäk,.ich. Dte Bäume fangen an zu tiirmern und sterben erst im zweiten oder bi tten Jahr nach der Dürre ab, nameMlich wenn die folgenden Jahve eine Wisdeih-Äung der Trockenperiode bringen. Um das Andenken an dies,.' schönen Bäume bairrnö zu sichern, , hat Prinz Friedrich Karl von Hesien dem Senckcn- i berg ft m Museum in Frankfurt a. M., einen Stamm- : durchschritt eines der größten Bäume ter Cronberg«

von Solidarität, sind gut gemeint, haben afrr nicht Erfolg, wenn b:e Befolgung dieser Forderung nicht von dem Eimelnen als filtlidx Psticht erkamri wird. Prak- tifd)e5 Christentum müssen wir üben in unserer Wirt- schastepoitiik, in Preisfragen, im Arbeitsertrag, In der j Lehrlingserziehuna, im öffentlichen Lebern wenn wir j nicht wirtschaftlich unb>rgehen sollen. i hat. W-«ener führt uns von den Gestaden Indiens zu

_ Nun ist es eine Bmsenwahrhcrt, daß Politik und j den Inseln der Südsee, von den Hochflächen Amerikas zu 'chaftverknüpst sind und daß jeder Stand ' den Wellen des Jrrawodidi, vom Stillen Ozean otrf den

> se fich schädigt, der feine politischen Pslich- « Gipfel des Adamspiks, des höchsten Berges von Ceylon.