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FuldaerZeitung

Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Stadt Fulda.

Nr. 38.

Veraniworiitcy für ben reOauionelkn Trii- Vr. I. Kramer» z füi die Anzeigen: X Parz« 11, r - Fulda. S

Rotationsdruck u. Verlag der Fuldaer «cilendruckerei in Fulda- ikerniprecher Nr. v. TeIe«r.»Ädr«ss»: Fuldaer itu na.

Donnerstag, 16. Zebruar 1922.

Bemasprtis; Monatlich 8.00 Bit jugeitelu itti ms iyaus- z Lbaehoi, in der ffltfdjäftefl, lle 7,50 Bit. :: Anzeigen: Kl,i«z,ile nachLo onel IMk.. auswärts 1.50Mk. Retiamezetie (Tepvreite) nach Colone maß 4 Mark.

49. Zahrg.

Die Regierungskrise

Die ReparationSfrage.

Ruhe des letzten Augenblicks damit verkümmere. Aber

.fiert Nachbar!" hörte man einen andern mit Be­tonung sprechen, „Sie reden sich ein wenig leichter, als die Sache eigentlich ist! Ich habe einmal lange Jahre einen Zimmerherrn gehabt, der jeden Donnerstag abend mit einem Arzt tarokt hat — da hat er immer die Gespräche heimgebracht — und da hin ich mit der Zeit selber ein halber Doktor gerocrben: Glauben Sie mir, es kann einer ein Hirn haben so schön weiß und rein wie ein junges Lamm und kann trotzdem weit bei ihm gefehlt gewesen sein im „oberen Stüberl!" v--—

enh" MiäniateilSanh - ^9te e*Re Stimme, der man Neid Ä Ät *< t«6 «li »i. Sp-

„Das heißt", meinte ein anderer, „je nachdem eben einer Ist! Ein «einer Spitzbub, der hat bei klarem Verstand gestohlen und wird dafür eingesprrrt. Aber wenns einer ist, wo was drum und dran hängt dabei, dann muß die geistige Umnachtung herhalten!"

„Und hat gar keinen helleren Kopf gegeben wie den!" schmunzelte einer.

es geht |a auch um ihn selbst dabei und um seine Ehre mehr als um mich — se mehr Ich darüber nachüenke, desto unerträglicher scheint es mir, daß irgendwer an j meines Vaters Ehre sollte rühren dürfen! Das dulde i ich nicht und dulde es nie — unter keinen Umstän» I den!"

| Die heftigen Tränen stürzten ihr stromweise aus den Augen; fie trat mit einem raschen Schritt an die Seite des Sarges und drückte ihren Kopf an die Brust des

1 Toten.

stürzten. Wenn die drei Menschen etwas weniger aa den Toten und mehr an das Leben und die dort ge­botene Vorsicht gedacht hätten, dann hätten sie der Sklaverei, die unsere Umgebung oft von uns verlange, vielleicht ein gewisses Zugeständnis gemocht und wären nicht so — für die andern schier absichUich — miteinan­der vor das Volk getreten.

(Fortsetzung folgt.)

sei man der Ansicht, daß man auf die Vereinigten Staaten nur dann warten solle, wenn man die rnoralische Gewißheit hätte, daß sie sich an der Kon­ferenz beteiligen würden.

* Genna am 24. oder 25. März?

Hava» meldet aus London, es liege Grund für die Vermutung vor, daß Lloyd George sich einem Aufschub der Konferenz von Genua nicht wider- Kn werde. Es scheine sogar, daß er von der

-erring feiner Auffassung die französische Re­gierung verständigt habe und daß die britische Re­gierung, ebenso wie die italienische Regierung, einen Aufschub der Konferenz um zwei Wochen erwäge, sodaß diese also am 24. oder 25. März beginnen würde.

r's feine xoajuriem natur«

«"ft. ?h-nkr' b-le ßro6e Dome zu spielen. Mein ?fl»3,:ffinl Da war selbstverständ. bch kein lllet^ kem chut schön unb leuer genug_ Mit Jen Spitzen, Schle sen Bändern, Handschuhen und Ta. schentuchern verbraucht so eine allein ein Vermögen - »nd ein guter, dummer Vater ist ja immer zu allem kerett, bis oder Jo lang lern anderer für ihn einspringt.' Jjören Sie", fiel eine ruhigere Stimm- ein. .Da, Wflen Sie wohl aller nur vom Erzählen? Gesehen ha> ien Sie die Müller-Lcr, woh, nicht? Und willen ton Sie auch nichts von ihr! Die ist nämlich gerat« bas Gegenteil von dem, was Sie meinen. Von lieber- Iponntheit und Ansprüchen gar keine Rede! Die De- fiheidenheit und Arbeitsamkeit selber! Durch die hat ihr

Stemel gegen Die »der ftjßagtu

Die Budapester OberlandeShauptmannschak hat auf Ansuchen des Offenburger Landgericht» eine» Steckbrief gegen die beiden Mörder ErzberqerS Schub und Tillefsen erlassen. Da die beiden Mörder sick tatsächlich in Budapest befinden sollen, sind deutsch! Geheimpolizisten nach Budapest abgereist.

für die vom Reichskanzler angenommene Erklärung abgeben. 2. Sie ist nicht in der Sage, zu dem Zwecke das Ergebnis dieser Abstimmung zu beein­flussen, irgendwelche Zusagen bezüglich Ihrer Be­teiligung an der sogenannten großen Koalition zu machen.

Der .Freiheit" zufolge hat die F r a k t i o n d e r U. S. P. beschlossen, gegen den Antrag zu stimmen: .Der Reichstag billigt die Erklärungen der Regie­rung.* Sollte dem Reichstag von den Regierung^- Parteien ein anderer Antrag vorgelegt werden, ann wird die Fraktion der U. S. P. erneut Stel­lung nehmen und es wird dabei für die Entschei­dung der Fraktion von Bedeutung sein, ob Garan­tien und Sicherungen gegen Maßregelungen der Beamten und Arbeiter aus Anlaß des Eisenbahner-

Äur dem besetzten Gebiet.

* Sie britischen Truppen in ben besetzten Gebiete» 8m englischen Unterhause teilte der Kriegsminister mit daß sich zur Zeit am Rhein 4700 unb in Oberschlesia 4800 britische Truppen befinden. Die Truppen würde, zurückgezogen werden, sobald ihre Aufgabe erledigt sei

meinden. Zentrum. Demokraten^ Setzialvemokraten und Deutschnationoie hatten schon vor kurzer oder längerer Zeit über diesen Punkt Anfragen an die Regierung gs- richtrt. Am Dienstag standen sie all« zur gemeinsamen Beratung. Bei der ersten Beratung über dar neue Grundsteuergefetz in den letzten Sitzungen war ia di« Finanznvt der Gemeinden auch verschiedentlich berührt worden und man hatte von verschiedenen Seiten ge­wünscht, daß die nmr« Grundsteuer wenigstens zum Teil den Gemeinden zugrwendet werden soll.

Bei der Aussprache am Dienstag war eine Bemerkung des sozialistischen Redners Hirsch sehr richtig, als er sagte, in letzter Linie sei für alle Not der verloren« Krieg verantworrlich und die daraus folgende Gell», entwertung. Das ist eme Binsenwahrheit, die aber leid«, von vielen noch nicht recht erfaßt worden ist.

Den Zentrumrantra« begründet der Abg. Sprenget Er fordert, daß die preußische Staatsregierrmg aas di« Reichsregierung einroirfe, daß bei der Beratung des Reichssteuergesetzes im Reichstag den finanziellen Lebens- notwenbigkeiten der Gemeinden Rechnung getragen wer­den müsie. Er weist darauf hin, wie die Gemeinden in­folge des Krieges schwere Aufgaben yi erfüllen hätten und schon erfüllt hätten. Dm Gemeinden müßten deshalb die nötigen Mittel bereitgestellt werden; fie dürften da des aber nicht zu Kostgängerinnm des Staates werden.

Nachdem noch rin Deutfchnalionoler geredet halte, bei ebenso wie der Zentrumsredner bi« Uoberweisung an ben fiauptausfchuß erfordert«, wurde dir Sitzung «ms MUd woch vertagt, *j -l-i«

■ * 4

Der Aeltestenrat de« Preußischen Lau» tag« hielt vor der Plenarsitzung am Dienstag ein ilesprechung über den Veratungkplan ob ym dies« Woche sollen kleine Gegenstände erledigt werdest In nächster Woche will man mit der zweiten Beratung de« tzaushaltr beginnen und zwar zunächst mit den KuiturhauShalt. Nach dessen Erledrgung sol wieder eine Pause von einer Woche eintreten, darnu der tzauptausschug feine Vorberatung de« neuen HauS, Hali« weiter fördern kann. In der Pause soll auch bei GrundsteuerauSschuß beraten.

Deutscher Reichstag.

Das Relchsmiekengeseh.

Am Vortag« der entscheidenden Abstimmung über La« vom Kanzler wlrkh geforderte Vertrauensvotum ist natur- gemäß das Jnlereste an den Verhandlirmgen nicht sonder- sich groß. Di« politische Spannung konzentriert sich auf den Mittwoch. Aus diesem Grund« war von vornherein nur mit einem schwachen Besuch des Hanfes zu rechnen. Der Präsident eröffnet die Dienstag-Sitzung des Reichstages mit einem warm empfundenen Nachruf für den demokratischen Abg. Konrad Haußmann. St betrauert in ihm einen der namhaftesten Politiker, bi« an der Wende des vorigen unb im ersten Viertel de, neuen Jchhrhuicheris in der deutschen Politik gewirkt haben.

Die .unentbehrlichen Anfragen" — 16 tm b«r Zahl — langweilen das Haus über eine Stund, lang und hem­men die Arbeitskraft; fie verursachen dem Reiche groß« Kosten unb verursachen ben Wenigsten reime Freude.

Dann behandelt man in zweiter Lesung das Reiche mietengefetz, eine viel angefochtene unb viel um- kämpfte Materie, deren Beratung aber äußerlich diese, Kennzeichen nicht hervortreten läßt. Die Deutschnationa'en beantragen bi« Ablehnung de, Entwurfs. Don Regie- rungsseit, begründet feine Notwendigkeit Ministeriol- direkter Dr. Ritter. Der Hausbefitz soll durch diese, ®e- setz sichergestellt werben, ohne daß der Mieter übermäßig belastet wirb. Den wirtschaftlichen Zwang zur Schaffung diese, Gesetze, weist von Seite«, des Zentrums der Abg. Schlack nach. Der Sozialdemokrat SUberschmidk teilt mit,

preußischer Landtag. Daches Keich.

A-ch -l-rjelnfägtg« Sltwgwufe. - B.dln, J5. gl6r. $i, ,^roe6,nb,

Sie Pause von acht Tagen, die her Landtag zur des- I Schuld des Reiches erreichte am 31. Januar den seren Bewältigung der Kommiflionsberatungen eingelegt I Riefenbetrag von 270 269 Milliarden Mark. — hatte.war^urch den Streik mn bas Doppelte.verlängert Eins SlborbnungberReparationstom-

I miffion unter Führung des Belgier» Demel- mtn I mans ist in Berlin eingetroffen.

Regierung in London mitgeteilt, daß «S ibr I ^^Anftoge vi nicht möglich fein werde, bi, zum 8. März einen ’ 0011 3JiorbeT 'ts Delegierten nach Genua zu schicken. Sie wünsche,

.Uebrigens", fuhr er mit einiger Wichtigkeit wel- . . ,,, (,L.n uvne cog man erst oie wpre- i ter, .ich kenne einen Schwager von dem Friedhoswärter,

n* Lx’rft •bas seine Töchterlein natur- der immer bei ben Sektionen mithilft — nicht eine Spur

hrh »»rffnnh erst re*, k------ _ - - - - - von Abnormität! Alles vollkommen in Ordnung! Das

Gehirn unb die anderen Organe! Aber natürlich, sicherer, seiner unb bequemer ist', halt, wenn man sagen kann, der hat .gesponnen"!'

Der Ernst -er Sage.

Am Mittwoch nachm. 4 Uhr soll im Reichstag die Abstimmung stattfinden über das Bertrauensvotum, das dir Regierungsparteien, Sozialdemokraten, Demokraten und Zentrum für den Reichskanzler Dr. Wirth unb feine Innen- und Außenpolitik eingebracht haben, für diese Politik des Ausgleichs, der Versöhnung und des Friedens. Die extremen Parteien auf der Rechten und auf der Linken haben die Rotwendigkeit eines solchen Vertrauensvotums durch ihre Mißtrauensvoten, di« sie in der Reichstagssitzung am Samstag gestellt haben, heraufbeschworen. .Die Situation Ist so ernst ge­worden, wie sie es seit der Entscheidung des Versailler Friedens nicht wieder gewesen war.'

Wer sagt das? Der Abg. Hergt, der Führer der Deutschnationalen. Er muß nämlich einen langen Artikel im .Tag" mit seiner höchsten Unterschrift oer- öffenllichen, um seiner kampflustigen Gefolgschaft zu er- klären, warum die Rechte am Samstag ben Berta- Mngsantrag angenommen hat, statt sofort di« Attacke gegen Wirch zu reiten. Die Beschwichtigung der Drauf­gänger ist freilich ein sauere, Stück Arbeit. Dabei muß der konservative Führer überraschende Geständ­nisse machen . So auch das erwähnte Zugeständnis von dem außerordentlichen Ernst der Lage, das er braucht, um seinerseits daraus zu folgern, daß die Konservativen sich nicht mit einem Scheinerfolg durch eine Zufallsmehrheit hätte begnügen dürfen.

Es gereicht uns zur Genugtuung, daß der Ernst der Lage auch an dieser Stelle endlich begriffen wird. Hoffentlich sind sich alle Rvichsboten bei der bevor- stehenden Abstimmung der Verantwortung bewußt, die sie gegenüber dem Schicksal unseres deutschen Volkes und Vaterlandes, dem doch alle Sorge und Liede auch in diesen Jahren des Elendes unb der Rioberlage ge­hören muß, tragen. Parteitaktik darf bei diesem Ernste der Siuation keine Roll« jpietcn. Da» wär« ein Verbrechen.

Tie Parteiführer beim Kanzler.

dreffedienst der Zentrumspartei teilt unS mrt: Am Dienstag sand eine Besprechung der Parteiführer beim Reichskanzler Dr. Wirth statt. Auch die Deutsche VolkSpartei war durch die t-ogg. Dr. Stresemann und Dr. KempkeS der- | *r**en-, Wir gehen wohl nicht in der Annahme pt)l, batz eS sich bei biefer Besprechung um bie augenblickliche Krise hanbelt. Wie wir hören, joll am Mittwoch vormittag um 10 Uhr nochmals eine Aussprache beim Reichskanzler stallfinben.

Das Ergebnis der Frakllonsslhungen.

Am Dienstag haben alle Fraktionen Beratun­gen gepflogen. Das Ergebnis kann dahin zusam- mengefaßt werden, daß die B e m ü h u n g e n um die Herstellung der großen Koalition g e s ch e i t e r t sind. Der .Zeit" zufolge kam die Reichstagsfraktion der Deutschen Volks- Partei nach kurzer Beratung zu dem Ergebnis, daß vorläufig für die Deutsche Volkspartei noch ! keine Möglichkeit besteht, zu den Fragen Stellung ju nehmen, die in den interfraktionellen Bespre­chungen aufgeworfen wurden. (Eintritt der Deut- lchen Bolkspartei in die Regierungskoalition.) Sie I war der Ansicht, daß es zunächst Sache der sozial- demokratischen Partei sein werde, sich über die I urage der großen Koalition zu entscheiden.

sozialdemokratische Reich,- i fsaktlon hat folgenden Beschluß gefaßt: Z"."rle sozialdemokratische Reichstagsfraktion wird ^^morgigen Abstimmung alle ihre Stimmen I

Großkausmann Selstermann.

Aon Wilhelm Herbert, München.

28] _________

,,.'®L viele Jahre lang getrieben', hieß es da,

• »«•”»*”• c L" b°® hat', meinte eine Nachbarin. .So ein

„ . ®er ging seinen Weg still unb ruhig, als I Unh ntrht h^0ea,iffen hätte wie ein unschuldiges Kinb. doch toon ehrnlerin0ftcn Aufwand machte er! Unb mutz haben? ®o?n d,et Weise ein schönes Stück Gelb verbienr olles mit dem nc$ ba9 anbert dazu! Was er nur I ja in bie vielen^." °n*8en hat? Denn «s so!.' Ja ia* r Iau^nbe Sehen, was er gestohlen hat!" men!' Wenn cin”. .Das läppert sich so zusam- Roten Bären« t, to'Nkt unb wenn man spielt! Beim I hkr egangen sein ia bi3 ,n We 'M- Nacht hoch nicht mehr au- ' ° rEid,ten bU filfcecnen Markstücke

beieinanber! Lau^r »°r.Won bl® "cht'g- Gesellschaft woher ber anbere bas X T T «inh.n n» r« ihm ... Gelb hatte. Aber abgenemmen j ß> üm ben T.sch.« Xie D°ldsüchs« kugelten eft nur

streiks gegeben werden. Um es den Unabhängigen zu ermöglichen, für ein Vertrauensvotum zu stim­men oder sich wenigstens der Stimme zu enthalten und so eine ausreichende Mehrheit für die Regie­rung Wirth zu erzielen, wird den Blättern zufolge innerhalb der Regierungsparteien erwogen, den Dertrauensantrag f o abzuändern, daß er sich nicht lediglich auf die Regierungserklä­rung über den Eisenbahnerstreik bezieht, sondern auf die gesamte, insbesondere auf bie äußere Politik der Regierung, die auch von den Unabhängigen gebilligt wird. Ein solche» Ver­trauensvotum würde folgendermaßen lauten: „Der Reichstag spricht der Retdjsregxerung das Ver­trauen aus, dessen sie nach Artikel 54 der Reichs- Verfassung zu ihrer Amtsführung bedarf." Die endgültig« Formulierung des Dertrauensantrages soll Mittwoch vormittag nach Verhandlungen mit den Regierungsparteien erfolgen.

Die Blätter fassen ihre Ausführungen über die innerpolitische Lage dahin zusammen, daß sie e i n e ausreichende Mehrheit für das Kabi­nett 9Blrth für gesichert halten.

Laut „Voss. Ztg." wird man sich in der heutigen

Reichstagssitzung nicht lediglich auf bk Abstimmung . daß f^e Freunde dem ßmtourf sym»<Äffch gegenüber- beschränken, sondern der Reichskanzler wird ständm, während ber Deutschnational? (Sulkaechs ganz x«. vor der Abstimmung da, Wort ergreifen penteiliger Ansicht Ist. Auch Abg. Brykhien (D. Bpt.) kann und dadurch ein« Debatte ermöglichen. Das soll I sich nur schwer mit der Vorlage befreunden. Adg. den Regierungsparteien die Dwglichkeit geben, I ktuhvl (U. Soz.) dagegen tritt für bie restlose Sozlallsie- ihren ursprünglichen Antrag zurückzuzichen und minbtf,cn

einen neuformulierten zu ersetzen. Wfilifc: Reichs-

-------------in, «. I mfet«ng«setz, Besprechung ber Reglevunqs-

I ertlärung Überben Eisenbahner st r«ik. Mitt- Deutschlands außenpolitische Not. An?ög«. 1,8 ■ * agebracht«»

!Bilb «mes Mannes, ber im Einklang mtt brr West I unter bem Kopf heraus. Nur Lores Blick brannte noch r-^r-c 0Si^ie\cn war' ® e kirlne Wunbe an ber I in ihrem marmornen Gesichte unb sie nickte bem Later Schlafe war mit ben grauen Haaren überdeckt unb I noch einmal zu, besten Haupt mechanisch eine Bewegung ouef) sonst beutete nichts barauf hin, baß er hart gs- I gemacht hatte, als wollte er sagen: .Leb wohl Du! Unb tampft unb gerungen unb diesen Kampf mit schneller I laß Dirs gut gehen unb sorg Dich nicht zu sehr um mich! tjanb selbst beenbet hatte. I Das Leben läßt nur ben gelten, ber sich rührt — mit

Nur hin unb roieber, wenn bie beiden Lichter zu 1 ben onbern ift's vorbei!'

feinen Häupten durch eine Bewegung ber Anwesenden | Ruhig unb aufrecht ging sie an Johannes Seite, ber lebhafter flackerten, war es, als ob sich feine Sippen I sie zuerst hatte stützen wollen, hinaus in ben Sonnen» bewegten unb nach schnell etwas von bem mitteilen 1 .chein, bie Einsamkeit ber Waise.

moHten, wag er doch tn bie Grube mitnehmen mutzte. Als bi, Beute fie laben, auf ber einen Seite h-n beit'!? rinhnnn' I a(ten Diener, auf ber anbern bie Tochter Selstermann»

</an" unh ®re ™n' b e bv ihr waren, „et | ba branbete ber Klatsch hoch unb gewissermaßen freudig

St ä St L " Un\mif bas auf. Di« brei Personen blikn nicht eine halbe Minute

Rätsel losen, über bem ich sonst nimmer unb »Immer unerkannt; ihre Zusammenstellung war für bie Neugier ju Ruhe komme. Es ist wohl eine arg, Sunbe, baß I und Fabrlfucht ber Menge derart anreizend, baß es

id) b03 t°n ihm selber sage unb .hm d.e wahlverblenie roof)l begriffen werden konnte, wenn sich bie Fragen

ShLh, h»« Mten Oftmenhiirfa bamtf nertnrnm... eik- antworten, bi, Vermutungen unb Gerücht, üoe».

Vater keinen unrechten Groschen gebrauch« Man muß So rebeten bie Leute klug unb einfältig, wohlwol- I ’ Draußen polterten fch^r^gleichaültiae' Tritts {ebem feine Ehre lasten. Alles, was recht ist!' lenb unb abfällig, was eben febem nach feinem v,r- I ®L ’S «

»< -rflm, M, auf Md« Se» ,u«-chl,«»ld-n ®iJ'n «»>-»- «m mdfta, I S6d,<n.* r”f Ä Itar *

."'„"«TLT111 °S “ Um M« w- («auf. «In«n m-m-«

N «"» °d«-ub-,-uE<u' " um M. $™ murf fl. sich no» drnud b.

braucht unb will und @db ausfllM, 61. unschuldig«« I ßore butt« dl« letzt« halb, Stund«, dl, thr nach I Iol,n taul unb *^wer au'"

Engel, Siel Sie haben sich wohl auch burch die Ro- 6Ileb' e^e mart ihr ben Baier In bie Erb, versenkte, I GH, noch bie Manner eintraten, richtet, sie sich ton»

möbie, bie sie ber Außenwelt verspielt, elnfeifen lasten?" Pei ihm in bem falten, frostigen Raum zugebracht, in I fam unb mühselig empor unb stanb mit leichenblaff«,

,inf,rf.r#ÄnM',r. «„<,= ' er aufgebahrt war. Wenig, Kränz, um ben ,tn- I Gesicht, starr unb leblos, rote wenn sie ihre ganze lei

t-rarunb ’ Ti» =trnn m kochen Sarg, «in Büsch,! Rasen von ihrer Hanh auf I benfchaftliche Jugend unb Lieor zu dem ba in ben Bari

fiXJ w iK 2?“ 8ÖOrum ,0“ ,r Brust, lag er still unb frieblich ba, mit einem gelegt hätte. *

M M n n ? ? \ « merfmürbig runzellosen unb weißen Gesicht, bl, ttugen Man nahm bie Kränze von ber Leiche, druckt, iytz

.Jetzt wollen sie es , rief es in einer Gruppe, „aus bis auf einen verschwindenden Spalt geschlossen, bas bie Blumen fester auf bie Brust unb hob bas Kiste, bie Unzurechnungsfähigkeit hrrausfrisieren! Sobalb einer nr'-—*'*’ - • - - - - - ---- "

eine Lumperei macht, soll er immer gleich unzurech­nungsfähig sein.'

Nach einer Havaimeldung aui Nom deröffenk- licht die Agentur Etefani eine Note, wonach in London eine Zusammenkunft der Finanz« Minister bet alliierte« Länder geplant sei, auf ber, die durch die letzten Mitteilungen, der deutschen Regierung in der Reparation,angelegenheit I SSeT .Fwg-n Sfprüft^w-rbe« s»llt.n, Die 6er ^^e n s t Äb«*mlt $

ttaltenische Regierung hab, jrdych bei den Kabinetten I Dollsitzunpen von Lonbon und Pari, erklärt, daß die Zusammen- Die Spuren des Streik- waren rot insoweit bemerk- I * «m «mnestieqesetz. Wie bie „Boffische Ztg.' lunft verschoben werben muffe bi- »ach Eröffuung I bar, Äs am Schluß ber Tagesordnung tin Antrag I Höri, ist im Reichsjustizministetium bet Entwurf deS ttaltenifchen Parlaments. der Kommunisten zum Elsenbahnerstrelk j eine, AmnestiegesetzkS für politische Beraeben uni

uni Me ü-us-,«-, e„u. “ft”"'.R* L SÄ’t» te Sft,'l'-l1! »'*•

Nach d-u> ,r«mptz- 6« 61« «metllaulf»« ®»™’”lfl«« wutd« wl.d-t «fern«! UWl” 1 dach «hu LsSdn, a us fo 11*«i Regierung in London mitgeteilt, daß «S iht Anfrage von ihrer Seite, was die N.giemiig mst Md. E°uss u hrl i ehe G n ad e nsta til

nicht möalick fein werde bi, lunt 8 Rlärs einen I ^om Mörder des früheren spanstchen Minlsterprästbrntm I loon bekanntgegeben. Danach wurden insgesamt Delegierten Ri. münfT tun »odenke. Bei der t^närten Lag, dl-str Fwa, 1230 ©nabenerroei e oorge chlagen und in 300 Fäl«

K aS Är EfU? ^stimmt, Kntaort btt RÄng f,Ä len di« Strafvollstreckung unterbwchen. 314 auf

Ärt?üae n m _ Zuchthaus lautende Urteile wurden unter gleich,

fil efnef Uf D-msi der TaZerordnung war die D«. zeitiger Herabsetzung der Strafdauer in Gefängnis.

Nch^auf^«ne neue Konferenz einlaffe. In London ^ung der Anfrage bett, bie Finanznvt der <Bt- strafe oder Festnugshaft umgewandelt.