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heimstem Empfinde« gesprengt und mit einem Gemisch von spöttischem Staunen und Neugierde einen Blick durch die unverwahrte getan; heute empfand sie nur Schreck und heißes Mitgefühl, nur das Bestreben, die wehrlos Ueberroschte zu schützen, ihr zu helfen, daß sie sich zurechtfand, ehe ein anderer Blick sie traf.

»Da, sieh nur, Mama, wie er sich durchwindet zwi- fchen Sonnenschirmen und 1)fiten*, lochte sie gezwungen unbefangen.34 wette, er ist doch auf der Suche noch seiner Unbekannten; er hat es nur nicht gestehen mol« len. Pasten Sie auf, Baron oh!* Ihre Rede stockte, da war er neben Tibor angelangt, da legte er dem die -and auf die Schulter Tibor sein FreundI »V-W möglich!" fiel es unwillkürlich von Ebbas Sip­pen,das ist ja _»

grau von Cebanoff hatte die Lorgnette an die Augen gehoben.Ist dos nicht der junge Maler? Die hieß er doch, Karin, der Dich damals gemalt hat, der Ungar?* Ebba wagte nicht, «ach Sarin zu sehen; sie zitterte innerlich vor Angst Mitgefühl. Aber da klang Karins Stimm« ft^on ganz ruhig und gieichgiltig her- Lber, nur ein feines, geschürftes Ohr, wie das Ebbas, hörte, daß sie Hangt cf er und schwerer als sonst war. .Der Ungar? Revoscen,? Ich meine so hieß er. 3a, e» scheint, als wenn er «, ist. Aber vielleicht täuscht man nur einer Aehnüchkest. Ma« behält nicht jedes Gesicht so fest im Gedächtnis. d«ß man es gleich wieder erkennt.*

Sie bog ihren Sonnenschirm etwas tiefer, um Ihre Augen mehr vor dem blendenden Sonnenlicht zu schü­tzen. Er sollte nicht denken, daß sie vor ihm fliehe. Es war auch schon $u fpät dazu, und einmal mußte es unter diesen PerhälMissen doch fein.Aufrecht, auf. recht!* ermahnte sie sich-Es mutz durchgekämpft roer­ben und es ist gut so; dann werde ich endlich Ruhe bekommen und einsehen, daß es nur eine Einbildung HL die man überwinde« kann.

und bis jetzt noch keine Aussicht, daß sie bald, wer weiß ob überhaupt noch in diesem Winter Nutzen davon haben. Denn zur Anlage deS O-tSnetzcs sind mmde- stens zwei Monate orwrderirch. Ts ergeht daher noch einmal an daS Ueberlandwerk die Anfrage, wann Pilgerzell bestrmmt und ob eS überhaupt noch in diesem Herbst auf Versorgung mit Strom rechnen darf. 8

Aber sie glaubte selbst nicht an das, was sie sich vorhielt. Sie wußte wohl, was in zwei Jahren nicht gelungen war, das würde sie auch jetzt nicht erkämpfen, jetzt vor dem Blick auf dieses nie vergestene, qualvoll ihr Empfinden beherrschende, schöne, dunkle Männer» gesicht Da stand er am Tisch, da flog fein flammender, leuchtender Blick zu ihr herüber, blitzartig schnell, nur wie der Schatten eines Grußes, eines leidenschaftlichen Aufjubelns, während er sich vor den Anwesenden mit leichter Eleganz verbeugte, und dann auf Frau von ßebanoff zutrat, um sich ihr als Bekannter ins ®e» döchtnis zurückzurufen und ihr die Hand zu küsten.

Sie begrüßte ihn mit vollkommener Unbefangenheit und Liebenswürdigkeit, in die sich eine gewisse Herab» lassung nur so zart mischte, daß ein Unbeteiligter sie kaum erkennen konnte. Ebba freilich erkannte sie, und sie wollte darauf wetten, daß Tibor sie auch erkannte. Mama verstand das wie selten jemand, nicht verletzend, nein, dazu nar Mama viel zu geschickt, aber gleich den gewünschten Standpunkt feststellend, nur keine Ver­traulichkeit! Daß sein« Eltern arme ungarische Dauern waren, spielte bet einer vernünftigen Anschauung doch gar keine Rolle! Mama war wirklich, trotz all ihrer Klugheit, doch ein bißchen rückständig. Ebba dachte viel moderner und großgeistiger; sie würde ohne alle Bedenken einen Bürgerlichen heiraten.

Bei dem Gedanken schoß ein »armes Rot in Ebbas Gesicht; sie sah sehr erschreckt nach M ster Marleton hin; hoffentlich konnte er nicht ihre Gedanken lesen. Er hatte die Stirn gerunzelt, denn Ebbas gespanntes Sntereffe an dem neuen Ankömmling war ihm nicht entgangen, und jetzt das aufflackernde Rot, und wie sie sich ihm zur Begrüßung zuwandtel Gar nicht ab» warten konnte sie es; sie, di« Jüngste, drängte sich vor die «eitere, um ihm die Hand hinzustrecken, ihn anzu» lächeln und anzublicken und von der schönen Zeit vor zwei 3al?ren zu sprechen.

Bravo! Der gute Tibor schien sich wenig daraus zu machen, fast könnte man sagen, wenn das bei seiner eleganten, höilichen Art möglich wäre, er ließ sie ad- fallen und wandt« sich über sie fort der schönen Schwe» ster zu. Run wurde sie noch röter und sah ganz bestürzt aus. Geschah ihr schon recht! Wenn solch kleine Mäd­chen sich unpasiend benehmen, mfisicn sie rücksichtslos erzogen werden; darin konnte man gar nicht arundlätz.

Amtsgerichtsbezirk Fulda:

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Amtsgerichtsbezirk Großeulüder:

Darfohnskaffenrrchner Dreitenbach-Grotzev lüder und Bürgermeister v. keitz Schlehen- Hause«. ____

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lich genug sein. Trotzdem er eigentlich diesen Tibor nicht recht begriff, denn vor solch einem herzlichen Em­pfang mußte einem gleich bas Herz aufgehen. 3mmer war alles an ihr Wärme und Frische und Ehrlichkeit! Sie war das ehrlichste, liebste, kleine Ding, bas er je kennen gelernt hatte! Bloß ein bißchen launisch, und das auch erst seit gestern. Lange hielt er bas übrigens nicht mehr aus.

Drüben auf der anderen Seite hatte Tibor sich mitt» formelle tief vor Karin verneigt und mit einem leisen Zittern der dunklen, klangvollen Stimme gefragt:Ent- sinnen sich gnädiges Fräulein noch meiner? Sie lächelte mit kühler Freundlichkeit, wie sie federn zugelächelt hätte, der ihr gegenüber eine alte Bekanntschaft er­neuerte; kein Zug ihres immer noch etwas blaffen Ge­sichts verriet die leiseste Erregung, nur ihre feinen Nasen, flöget bebten leicht, und ihre Finger umfaßten den Stiel ihre, Sonnenschirms mit hartem Druck, während die andere Hand sich heimlich in die Falten ihres Sei- benmantels krallte, um sie ihm nicht entgegenzufttecken und sie In feine in stummer Bitte halbgehobene zu fegen, «her selbstverständlich. So lange Zeit ist doch nicht vergangen, daß man jemand vergessen sollte, dem man wochenlang zum Malen gefeffen hat.*

Beinahe scherzend fiel es von ihren Lippen, so mei­sterhaft unbefangen, daß selbst Ebba hätte irre werden können, wenn sie nicht vorher die Wirkung de, W.eder- sehens beobachtet hätte. Es war doch Karin, die Starke, Unbewegte, die sich wieder ganz in der Gewalt hatte. Sa*, sagte Tibor und beugte sich em wenig vor, nur ?in wenig, aber genug, um ihr in die vom Sonnen­schirm halb verdeckten Auaen sehen zu können. Er war nicht möglich, seinem Blick auszuweichen, sie mußte ihm stillhalten.3a, da, ist wahr, solch wochenlanges, tägliche, Zusammensein gräbt sich in da, Gedächtnis.*

Nur Ebba ahnte, welch große Ueberwindung und welch einen Aufwand von geistiger Kraft e, Karin kostete, diese Nachmittagsstunde in lächelnder Unbe­fangenheit durchzukämpfen, und sie tat ihr Möglichstes, um der Schwester das Schwere zu erleichtern. All ihre eigenen Empfindungen, mit denen sie feit gestern nach- mittag mehr jv tun hatte, al, es ihr früher jemals möglich erschien wäre, ganz beiseite schiebend, wußte sie geschickt das lespräch an sich ju ziehen und Tibor äußerlich mit ihrer lebensprühenden, fröhlichen und

eigenwilligen kleinen Person in Anspruch zu nehmen. Cie hatte unzählige gemeinsame Erinnerungen an jene Zett, die sie damals, während er Karin malte, mitein­ander verlebten; sie wußte noch genau, was er da­mals erzählte, wie sie sich gestritten, was sie mitein, ander unternommen hatten und wie luftig ste zusammen waren. Ganz in Beschlag nahm sie ihn. Die arme Karin! Sie konnte jetzt nadjempfinben, wie bet zumute war, sie konnte es; feit gestern war sie kein Kind mehr.

Und gerade jetzt dachte Frau von ßebanoff mit Heims sichern Berger, daß Ebba doch noch schrecklich kindisch und unbesonnen sei. Da, Auge einer Mutter sieht scharf; dieser Marleton war doch auf dem besten Wege, seine Fischblütigkeit zu verlieren und sich an Ebbas schalkhaftem Mutwillen ernsthaft zu erwärmen, sind da, setzte dieses unbesonnene Kind plötzlich aufs Spiel um einer Laune willen. Denn der Himmel wollte es verhüten, daß dahinter etwas Ernsthaftes stecktel Sie hatte schon einmal diesen schönen, leidenschaftlichen Bauernsohn gefürchtet, schon einmal Unmögliches her. anschleichen sehen. Gott sei Dank, Karin hatte Charak­ter, hatte Hochmut und Ehrgeiz, an der war es vor. übergegangen. Die wußte, was ste wollte. Aber Ebba, das leichtsinnige Kind! Sie war wie ein offenes Buch, besten Lettern selbst ein Halbblinder entziffern konnte.

Das dachte auch Maeleton, dachte es mit KopfschÜt- tefn, mit Empörung und fchließlich mit einer erbitterten Mißstimmung. Wütend war er! Nein, nicht wütend, beunruhigt! Warum eigentlich? Was ging es ihn an, wenn eins dieser flattrigen, Meinen Mädchen fein Herz verschenkte? Aber es war ganz unnütz, sich zu belügen; er tat es sonst auch nie, aber ja, so lange hatte er

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yr-ttag, L Juli 192t

Erkenntnis, daß er ganz still wurde und selbst die vor. her empfundene bittere Mißstimmung belangtes von ihm abfief. Er war verliebt, nein, das wäre nicht schlimm, aber er liebte! Es war ihm umnägsich, sich sein Leben künftig ohne Ebba vorzustellen.

(Fortsetzung folgt.)

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merken, hatte er sich in Sei

von so einem jungen, unb.'fo neuen, kecken Kinde! Er war so Überrascht von dieser ihn plötzlich überfallenden

Amtliche Anzeigen.

Nachstehend wird der Juha« der vom firristage bts Kreises Fulda in seiner Sitzung vom 18. 3unt d. 3. «satzlen Beschlüsse bekannt gegeben:

Punkt 1: Der Kreistag schlägt einstimmig für die endgültig Besetzung des erledigten Landralsamtes den kommissarischen Conbtat Freiherr» von Sagern vor.

Punkt 2: Die bisherigen Vertrauensmänner für den Ausschuß zur Auswahl der Schössen und Ge­schworenen im Kalenderjahr 1922 für die Amtsgerichts- bezirke Fulda, Großenlüder und Neuhof werden wie» dergewählt bis auf 4 Personen, an deren Stelle fol- gendr Vertrauensmänner treten:

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Eingesandt.

pkleerzeL. 5m April, d. I. wurde von Pilgerzell aus in einem Eingesandt bet Fuldaer Zeitung an das Ueberlanbtoerf Sie Frage gerichtet, wann sie Beliefe, rang mit elektrischem Strom Hierselbst beginnen könne. Daraufhin nannte das Ueberlandwerk ver- schieoene Orte darunter auch Pilgerzell die in den nächsten drei Monaten angeschloffen würben. Da­nach^te jetzt bie Versorgung mit Strom beginnen. Kl» im vorigen Monat in einem Eingesandt von Engel- helmS Klage darüber geführt wurde, daß beim Spannen bet Drähte an der Kreisleitung die Getreidefelder zer­stampft mürben, erwiderte bat Ueberlandwerk, diese Slrbeit könnte nicht bi8 nach der Ernte zuruckgestellt Werden, da die Gemeinden Kraft zum Dreschen haben müßten. Doch waS ist weiter btS letzt geschehen? Die Leitung ist gespannt bis Engelhelms, in Pilgerzell ist die TranSformatorenstattan im Rohbau fertig; aber an die Anlage des Ortsnetzes scheint baS Ueberlandwerk nicht zu denken, obwohl in einer Versammlung Ende Mai seitens des Ueberlandwerkes versichert wurde, mit dem Bau beS Ortsnetzes könne jeden Tag begonnen werden, sobatz zum Dreschen Strom geliefert werben könnte. Ju vier Wochen tst bie Ernte da und die Landwirte, bie sich Moiore angeschafft haben, einzelne sollen schon ihre Göpelmaschinen verkauft haben, biirfen toieber zum Dreschflegel greifen oder müssen dem Nach­bar gute Worte geben, daß sie auf besten Göpel ihre Frucht breschen dürfen. Ferner werden die Tage jetzt wieder kürzer und bald wirb wieder Licht nötig sein, flkn großer Teil bet für baS Ortsnetz aufzubrmgenden Kosten ist bereits gezahlt, bie ßauSanlagen sind sämt­lich fertig gestellt; nur baS Wichtigste fehlt, nämlich der Strom. Diele Hausbesitzer haben baS dazu erfor­derliche Geld geborgt; sie haben die Zinsen zu zahlen

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Punkt 3: Der Bürgermeister Vogel zu Engelh.lms wird als Schiedsmann für den Bezirk 4 <Engelhelms) wiedergewählt. Als Schiedsmcmn-Stelloerlreter in diesem Bezirk wird Bürgermeister Jehn-Dronnzell neu gewählt. 3m Bezirk 10 (Maberzell) wird der Bürger- meister Klöh zu Maberzell als Schiedsmarm und der Bürgermeister «uh! zu Gläserzell als Schiedsmann» Strllmrtreter neu gewähst.

Im Bezirk 18 (Mittelkalbach) wird der Bürger­meister heil zu Mittelkalbach als Schiedsmann und der Bürgermeister Leinweber zu veilsteinbach als Schiedsmann-Slellvertretrr wieüergrwähll.

Punkt 4: Der Kreishaushaltsvoranschlag für 1921 wird in Einnahme und Ausgabe auf 2 801000 Mark festgesetzt.

Zu den Grund-, Gebäude», Gewerbe- und Betriebs- steuern sollen 500 ProM Zuschlag erhoben werden.

Punkt 5 und 6 wurden von der Tagesordnung ob» ^Aulda, den 27. Juni 1921.

Der Vorsitzende des Kreisausschusser.

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aus dem «achvargevlet.

---- Hünfeld. DK Rote Kreuz-Medaille wurde in Anerkennung ihrer Tätigkeit im Dienste des Roten Kreuzes während des Krieges und in der Rach- kriegszrit den Dorstandsdamen vom Vaterländischen Frauenverein im Kreise Hünseld: verliehen: Frau Re- girungrrat Amalie Metz, Frau Maria Psasf und Fräulein Laurenti« Sondergeld in Hünfeld sowie Frau Samtätsrat Dr. v. Stef^nrlli in Burghaun, ferner Schwester Christine Schmelz im hiesigen Hospiial, Frau Dr. Kretschmar und Frau Auguste Meister in Burg- Haun und Frau Elise Gruß in Langenschwarz.

fpb. Wetzlar. In Dutenhofen legte ein Bursche ein Gewehr auf ein junge« Mädchen an. Der Schuß krachte und da« Mädchen sank tödlich getroffen zu Boden.

p Hanau. Nach einem Erlasse de« preußischen Ministers für Handel mb Gewerbe ist bestimmt worden, daß daS vereinfachte CnteignungSver. fahren bei dem von der Stadt Hanau auSzu- führenden Bau eine- Industrie- und SicherheirS- hafenS am Main, sowie zur Herrichtung deS für die Hafenzwecke erforderlichen JndustriegeländeS Anwendung zu finden hat. , ,,

fps. Frankfurt a. M. Der Kaufmann Hetnrtch Schneider fälschte gemeinsam mit einem Freunde Tausende von Saarbriefmarken, indem er 15 PfennigSmarken mit dem bekannten DortBarre" überdruckte und sie in Frankfurt und anderen Nach, barstädten an den Mann brachte. Insgesamt hat Schneider, soweit festgesiellt werde» konnte, 100 000 Marken überdruckt. Für jede Marke ließ er sich 10 Mark bezahlen. Glücklicherweise kam nur ein kleiner Teil der Fälschungen in den Verkehr. Auf Anzeige Frankfurter Händler wurde Schneider verhaftet. Die Saarbrücker Strafkammer verurteilte jetzt Schneider zu zwei Jahren Gefängnis, seinen Helfers­helfer zu einem Jahr. Der Staatsanwalt hatte gegen Schneider vier Jahre Zuchthaus beantragt.

fpb. Aus dem Maintal. Ueberrafchend schnell tdft in diesem Jahr da« Getrerde heran. Mit dem SchnittderWiniergerste wurde schon allerorten begonnen und überall sieht man bereits auf den Stoppelfeldern die ersten Stiege aufgerichtet. Der Roggen bleicht zusehends; in wenigen Tagen dürfte auch mit seinem Schnitt begonnen werden. Allem Anschein nach fällt di« Ernte recht befriedigend auS. Nur einige Körnerfrüchte stehen etwa» kurz auf dem Halme, eine Folge der Dürre im Frühling.

spd. Würzburg. Im Januar liest der Dachdecker- meister Johannes Müller von hier Lose der »Geld­lotterie zur Erbauung eines KriegerinvalidenhelmS in Münnerstadt* vertreiben, die in Wirklichkett gar nicht existierte. Muller hatte 100000 Lose drucken und davon in Unterfranke» mehrere Tausend absetzen laffen. Für seinen Schwindel wurde er jetzt mit einem Jahr Gefängnis bestraft.

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vor wenigen Wochen noch hatte Ebba mit dem spannten 3ntereffe des Sägers, der ein scheues Wild lauert, durch List die verfchloffene Tfir zu Karins