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Nr. M.
Lrrltag, 1. Zu» 1921
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M MWg Mo die 6on6tioxffl
Der Krieg am Marmarameer.
nnen. (Rufe: Unerhört!) In
»efdflBWfl d« Senfiteeee
Weraeht.
im
veutscher Reich
eichutas« brschlaß, He.
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vorstehende Zohlen zeigen, datz aus den topf kn Golbwenen umgerechnet der einzelne Mann im neuen Heer, durchschnittlich etwa die gleichen Susgabtn er- fordert wie im alten Heere. Es dürfte das ein Beweis dafür sein, daß trotz der höheren Gehaltxmsprüch» de, Berufssoldaten im vergleich zum Mann« bts volksheere» im Sdeichswehrministerium dieselbe sparsame Wirtschaft herrscht wie in der Lorkriegs^it.
Dir landwirtschaftlichen Körperschaften stehen nach wie vor auf dem Standpunkt der völlig freien Nachdem da« von ihnen be"
Deutschlanv- Heeresausgaben und
Wehrmacht 1913 und 1921.
Die Ausgaben für di« Wehrmacht betrugen bei einer Kopfstarke für Heer und Marine einschließlich her ftfrh or» mU CAAOU 1— ’ .LuvQuaj
. . D" deutsch, «olksparteiler Dr. Heimmm-Kötn wen. d«t sich besonder, dem Richterstand» zu. Vie Anklagen, f°ri°«stisch^ Seit, gegen den deut' ^EN Richterstand erhoben wurden, müßten mit aller M.wJLe ruoückgewiesen werden und besonder, d e veußerung de, früheren Innenminister, Severins die er seinerzeit In Bielefeld getan habe- «, ggbe in' ^-inem Stande so viele bornierte Leute, st, viele von bofT E^llen wie gerade unter den preußischen Richtern. Der Redner teilt mit daß feine Freunde dem Antrag auf Besch le unigun» des B e r f a hr enr gegen Wuchere, und Schie. a/5 zustimmen. Ebenso sei der soz'aldemokratffche Slntraq über Zuziehung von Laienrichtern zu billmen. Doch m t der Sinlchränkunq, daß die dent'che 53off,. Parte, nicht wünsche, di, Laienrichter vom Volk wählen StA r« Tohn-Liedknecht auf Einsetzung
eine, ständigen Anschüsse, zur Uebermachung der Zucht, hchiser und Gefängnisse sei verfosfunqrn'idrig, ebenso dl, ,Forderung, daß die Richter durch Solkswahl be. stellt werden müßten. Eine allaemein, große Amnestie I ! X Sondergrrichten Verurteilt, könnten sein, freunde nicht befürworten.
...Der Kommunist «atz «-geht sich m den seiner Partei * ,(’e"e.n »n2rJffen au! Dürgertum und Kapitalismu,. auf die Rechtspflege der heutigen Staatsordnung, die I °^be. einen Staatsbürger überhaupt zu per-
""beend sie Wucherei und «urb-uterfreiheit I c.H, Elussälle von kommunistischer I
ß'"^snt n® e ro,r?en ®tber wahrer mit der I neftiarctt, mit d^- Ne vorgetragen werden, noch wer. den ste durch die polternde Art wirkungsvoller.
•JuT iv. fr Liebknecht schlägt in dieselb«
£*rb,j Der Demokrat tzSpcker-Aschoff bespricht Gehalte fiuiTrn.
Zu Beginn der Sitzung wird der Gesetzentwurf über die Erwe-terung de» Stad^'reise, M -Gladbach In 1 I unb ®- Lesung unverändert angenommen. I
haushalt^' 5u^tt3etat Ätein» Vorlagen. Domänen.
Ji«fpra4e über den Hau, holt de, Mi niste. nAL1? Vb<» ern pnvenden. E, jonben ywf
Lerantwonllq iür den ceoauionellen Teil: Dr. Kramer. = . "ir die Anzeigen: X Parzeiier.Fulda. s Rotatimuönid u. Verlag der Fuldaer Actiendruckerei in Fulda, ^ernipiecher Är. i). Desfr-r.-Sdretke: Nuldaer Zeitung
aber^afc^i? nAWh4", erwarte»
aoer, vaH vie Umlage der letzte zwanasmäi,,», Eingriff dieser Art fein und nicht über da« I *rntciqtit au«gedehnt wird, mithin also auch wirklich mir, Uebergang zur völligen freien »etrei»»
tvirElchast bedeuten toirb, Ilm in dieser SeAtefoitn» ^nttäuk»te L '"hlo durch da« Umlagevcrfahren^ schwer «M*nn»anbrotrtfha,a.f--akU traäen' toirb bit -»"'"UN, öietjaljns en HerbstbesteUunz -i, Beseitigung der Zwangswirtschaft für Getreide nut dem Erntejahr 1822.33 gesetzlich fest. mi^hLr ?l<^°aU^te,t t;ört),’tet Produltiontst.iArun, 2gL«'toaä?tn tian6toirt^aft -ndlich wieder jutudJ
Die Ablieferungfpreif«. ;
v,, Donnenprei, für das Umlagtyfretb« ist dm u n 8 ooryfdjlagen und vom Reich,« »gi-, worden. Er sollen danach für Weizen $ aJ 2100 Mark, für Gerste 2000
Mark und für Hafer 1800 Mark bezahlt werden.
----------- T -n.—.
Sitzungsbericht.
r-'i Donner,tag kam e, im Reichstags stn ersten Leü per Sitzung zu einer kulturpolitischen Auseinander- setzung. Die M e h r h ei t»s o z i a l I st e n benutzten die Benchterstattung des BildungE,schusse, über die Ber- «endung der ehemaligen militärischen Bildung, statten, um ihrerseits einen Antrag «in,» bringen, der übrigen, auch von den Demokraten «egmgezeichnet war, wonach ds, »« n f»s s I o n , l o s i g. reit der höheren Schulen und injbtfoniiert der ehemaligen militärischen Bi»mig,anstasten sichergestellt werben soll. Diese sollm S I m u l t a n s ch u l e n sein. Ur* man nicht offmsichttich der Verfassung Gewalt ontut^ hott, man nicht verfehlt hinzuzufügen, dir Mün'che der Eltern mögen freilich im Rahmen der Verfassung De- »ülkstchtiMmg finben. Wer ab« den Antrag richtig zu veurtei.en versteht, der weiß, worauf er lssnaur will auf -bie Erschütterung der konfessionellen Schule Außer den Linksparteien, mit denen sich die Demo.raten zu gemeinsamer Sache zusammenfandsn. weil ste nach den Worten he, Herrn Dr. Pachnlike wünschten, oaß da, konfessionelle Moment bei den höheren Schulen völlig «»geschaltet roerbe, wandten stch alle and«n Par- «ten nut Enlschirbenheit dagegen. $om Zentrum tat öw, mit Nachdruck der «bg. Prof. Dr. Schreib«. Schließ, ltch wird noch längerem firn- und Her der Antrag Müller. Bochmcke .bgelehnt in» ber «u.schußantn» unser, snvert angenommen.
Danach bleiben also di» geeigneten m-litäckschen Bil- kmng,ansto ten einschließl-ch h« Lichterfelde al. Er- »iehunoranstalten unter Relchrverwaltung erbalten, um geeigneten Kindern, besonder, von mstcherbemittesten Eltern, unter vornehmlicher Berückstchtigung derer von -^-egegefanpenen imd Krirpsbeschädigten, der« von Deut« r,nnnef°U? b,fe{i,en »Nb abgetretenen Gebieten und von «--»land^eutfchen ein, höhere Bildung und eine Er- pädagogischen GrundsZtz-n zu 6,$f,,rrif,,n 36n?itW der Anstalten sollen fBnnm- Ein« Anstalt soll .werden Den Wünschen d« El- » ”* ***"•" Anstalt«, für ihr« Kinder
«st moauchit Rechmm, w tragen.
1“}?' unabhängig, »Areih.if betont, da» darüber 2 keine Meinung«verschiedenbe!ten bM?SnntPn »»nJOnt,en' fcQS die über Deutschland verhängten Sanktionen unerträglich seien und das! ^Tr*^U r^rIQ,funfl keine Grundlage in irgendwelcher rechtlicher Beziehung habe. 8
unterstreicht besonder, die
SRolen,t’ ."brr di, ehrliche Bereitwilligkeit de» deutichen Vo^ke«, an der Gesundung der Welt mit- zuarbeiten. Da« Blatt sagt: Dr. Kosen hab, im Namen de« ganzen deutschen Boike« gebrochen, aU 9ln«’rrfirft<n» * unserer Verpflichtungen in -lursicht stellte. Huf ber anderen Seite sei aber ft ,U(Ä'n'Iaferb,t H-iluna«prozeß der 3BeIt nicht durch .r lumpe Eingriff, gestört werde.
Teutsch.französischc« SchiebSzericht.
r;A?°hA8im-^riebentbeIt.r^ borgeieliene Schied^e- S’ ®U<ltfra0enr 'wischen Deutschen
atz'Lothrmgern ,u »ntschride» hat, ist in St raß bürg zuiammengetreten. Die in Betracht kommenden Qb,ekre erreicheu einen Wert von mehreren hundert Millionen.. 9
preußischer Landtag.
Der Streif nm bk Rechkspflege.
Der Landtag hat nach kurz« Pause seine Arbeiten wieder ausgenommen. Er befaßte stch in seiner Sitzung fi n?«hnnuet’ h03 m«!f rber Zeiten Beratung^ de, Hau, halt, der Justizverwaltung, «l, Eer nimmt ber Iustizminister Dr. Am Zehnhosf da, 0-r spricht über ü.fe Lorberei'ung,zeit für bie sunstische Laufbahn und gibt feine Meinung dahin kund daß da, sech, semestrig, Stud-um für bie «jurijten genüge, wobei ,r allerdings vorau,srtzte M bte Studenten während dieser Zeit auch wl'-klich studieren. Seine weiteren Ausführungen gelten einzst- nen in der Aursprach, erwähnten Punkten, so beispiel,- zug« b<r ^dingten Begnadigung und be, StrafdoU.
Landtvirtschaft rin» Umlagesystem.
Schnellst. Erfüllung ber Lieferungspflichten.
Der Deutsche Landwirt'chastSrat, Deutsche Bauern- bund Generaiverband der Na-ffeisen-Genoffenschasten, Reichrgrundbesitzer-Verband, Reichslandbund, Reichs, verband d« land- u. forstwirischaftl. Genossenschaften und die Vereinigung der deutschen Bauern- verein, veröffentlichen folgend, gemeinsame Kund- gebung zur Ausführung des Umlageverfahrens in tsetmoe:
äm« der »ach,tischen wett.
n. * L'turgie. In den Monate«
Oktober br« Mai flnden in Beuron in Hohenrollerk !'*.* '. "E l,lurplich-muuralische Kurs ■Ti b®b,er fh,enÄ bon Montag bis Tsmstag basern, wollen da« tiefere PerstSndxi« der Lliuvaie J" ei<em würdigen, auch künitleiisch- lchonen vortreg der Choralmelodie« an'eittn uutz den Organisten P aktisch, Winke für die Cho,alb- »Mtung geben und für eine stilgerechte Umrahmung' be« liturgischen Gottesdienstes durch dos Orgel Piel?
dr« Adventsonntage, Weih- mn*1, rv? ep'p !?n,A b,e Faltensonntage, bie Kar. roodje O|tetn und Christi Himmelfah-t, Pfingsten ^..Z ^ chnam. Näher« Auskunft erteilt di« Beürov?A»h thlnn lnurgisch-musikalischen Kurse in Beuron (Hohenzollern). ,
io 5*3e^tnternetf«*ale hält am u. u*6
*UäiU^n6- ,n ®raj «Steiermark) ihr« erst« intkr» Jon lsShT6' baden sich schon Vertreter von 12 Landern angemeldet. Große nationale kat» Jugendverbande haben beieits ginefagt, offizielle Ver» miAH w“ 5?ls«nden. «uf der Konferenz sollen bte brin,11?,« nk^robseHe^ber rnternationaten kath. Ingen».
'.^nbelt, da« Arbetttzret genau um schrieb«^ Au«kun»d/,Ä?,'?'" befin‘b6 ««wählt werden. WeiteTei •Ä3KJSI“ »«««<= t.
Danach wir» V« i Berat«*« »,« n.«i..a(, 1921 mst betn Rachtraa för ben fieuAad !b7 ^l^etlendahnverwastm,« kortsesesst. Die B-raii-mm, ' ** b?Lb,r Verkehr,minist« Sröver
Bteb«rfioO emgreist, werben richt zu kfnbe qekiihrt, son. >bet? müssen unt«broch«n »erben, weil be, 'Lnterpellotron der «b«. Dr. Ctrefemen* unb
Mofltn ö-egen
I Der sechste Kriessbesch«!digten-Prszetz.
r^r'?^weiterenB-rdandlungrn werden verschiedene I n ' - H'we Zeugen vernommen, die unter dem Befebk bXne*«iT<£fla^en Cffjfiere damal» mitflefäm>* »Tagelogner Dietsch, der zum 112. Regt, "^ort haben, wie der General öiHnn . n? dt. Barbe gesagt habe: E» werden feine ni.k. s ne Semacht, Verwundete und Unverwundet« stn» I «,r^ltlhad,lnV $acr Z'ug, «leinbau«, der im BersaLt der sfahnenflucht steht, gab dann die Schilderung, nnf’ ®orraM b,l dem der Qfeneral Stenger einem I mlÄ'?" ?*lt, b5e! Wefans.nen an ihm vorbei- I « VEWpt hab«, ob er den «rigadeoefehs
ftl später auf eine Vernerkun« hl?.* 'il rr'" »uruck «ritten. Kurze Zeit darauf hab, man Schuss« sollen hü «n. Der Zeuge Generali maior Neubauer bezeichnete diese «chitderun, al« a,. ®f ‘ ,e. h“?Vr8* 6er Präsident dann den Generat. ^.En^er bat, sich 8U äußern, protestierte dieser Hefti» w3ru enau.sa?en. Tisenbahnarbeiter Josep» hVh™eth fc* »Enfall» Slsäffer. »r will nicht gesehen hnhf ' hb<L^ 8ranzo,en von Säumen herabqeschosse« h».bnh'fbab ?bxet nt'ndesten« 12 bi» 15 französilche «er- Eoben lie end erschaffen worden sind, «mu,e Getan,ene seien etwa zwei Slundci» nach ihrer «miitfetunfl erschaffen wo. den.
(Einig, deutsch« Offizier«, die vernommen wurden» ^?b_Eu von dem Befehl, Gefangen« zu töten, nicht« gehört^ Der angeklagte Ma)oe Crufiu« bleibt aber fest h-i te gr- "•to »«.“
Äb» dem besetzte, Gebiet.
• Cin Saar-Parlamenk. Angeblich d-absschstat hie kaarregterung, ein Saarparlament o on S0 M 611 f b/ L " ^mzusetzen. Di« Mitglieder diese, Parla. ment, sollen zur fiälste von ü-r Regle-,ernannt »ur anSere» Hälfte von der Bevölkerung gewährt Hierher?
.h* Dichl'akeit be, Geoevstmibes bat ssch ber Sitzungssaal allmählich bi, auf ben letzten Platz «füllt Dr' M b RÄtt „""-Er W”» be5 «"Ää $r’ ™ Lib UT,b **e Außenmmstters Dr. Rolen ist ,u- Ceaen. Man ist sich in all-n Parteien und vaoern der Urt ""^"pEschen Bedeuluna der Anaeseoenheit vewutzt. D-nn farfihtfi kann unter den neHifyeber*’’ Pa-. feten em Meinunosunterlchi^ nicht bestehen — wir alle wünschen w-Hfo« die Aushebung ber drücken. rlLm0 s,m(Wn' berM1 Pechehaktuna leb« rrch«. 6^tr^rUro",!Oe fur Me ®ntfT* kkhsf. zumal nachdem bie veufsche Regierung wenn auch schweren Herzen,, b a, “L1'” °J.” m ,»n fer z e i chnethat. Einzig und allein, ».e unb ouf welche Art diese Fran» befandest mich, welche rr'fm- m> ”e "ch bei Begründung Wii-L L -.T h* ba. finb bie Unter-
3eboH« Karteien heraus In ber
, ^"^Ea« ssnt»en müssen. Vie Begrün.
Snferp^.Htm gtW ber deutsch- Postrport-il« » ^^^bme« ber Engste griffen to bie 8 veisttchlands ein. Die Sankt'onen beruhten ®rD0fl:. fie bwt-, weder Im Völkerrecht noch ü "ne r-chtlich, Bass,, ffnmkreich, Zies
Ünh ^, hl.r*9.M eT,Tr ^bnken W bkwächt-nen und die drobukiion zu baffen, denn die nb?efrf^fkn °A mfe **" Rb«'n soll« vom rechten User französisch^ n T'”* f*' «n Ausdmck de,
OTnp?na{!ffmuf.
fSo*.): Der Standpmr« ber sronzss- ftfib-r> Regierung, dass die Aush-bu^ der Gonff-.nev von t obhängen soll, ist tu i b fr. ri*. «> Sanktionen haben ungeheure wirtschaft, siche Vermicfete^en beroorgtrufen, ffür gewisse Kapst«. llstenkreis, in Frankreich stich Ne Sanktionen dasselbe, w«, ru bw Laplioffste« aller Läicher gew-sn, ist.
R*F.*fcri".Ter*Z,<e k°k da, Internatfonale
8rlU "" l-Em gegen da, Ultimatum ”e%*m haben, hoben am schnellsten den Wea zur Entente Mm^de.^^ W* °f.;r(Ie französisch. Politik ist eine Mauer der Hasses zwischen ber Bevölkerung und den Franzosen aul-ench^t worden. (Mxt, hört)
vreitag: Klein« Vorlagen, ©eitfrberatu^.
Pressestimwen sttr Reich «taa-rsde des Minister- veS Sleitszern.
Sämtliche Bfäiter unterstreichen einstimmig d e gestrigen Aiismbrnngrn des neuen Minister« de« Aeußern D^. Rosen über di« Sanktionen, die mit faii*ftän”ert$1D 9teit einCm unvereinbarten (Segen- ,Sn®if boS »Berliner Tageblatt« Lerdorhebt, tonne man nach dem bisherigen Verlauf der j Sul!“n bereits sagen, dah alle Parteien geschloffen I Pnb bl* u,I,t^r,e Sanktionspolitlk der «ntente
«_ ™ 3uIL, Entwaffmmgskommiffa»
wl' er* 2, Dlnc.[e,rum am,e zurückgetreten, be »n «r t 5.ur, Durchführung der Entwaffnung aM e0. Suni abgrlaufen ist. Durch Beschluß der Reich».
“,utbe.f(er mit der Abwicklung ber Geschäft de- Retchrkonmitssarial» betraut. — Auf Grund der bisherigen Beratungen zwischen dem Garantie- k o m t t,, unb den Bertretern der deutschen R »- F «n ® übermittelte da, Oarantiefomitee der beut»
Einung fünf Roten, in benen zu be« g£rfi ^ftschlagen Stellung genommen wir». t«J^Mlur,9tn deutschen Kriegslasten- stn,T.m LL .0 ” roerben mit dem ®arantietomitee i* P°n, oder in Berlin fortgesetzt.
be» Rkich-sao» beschloß, Me
^°,9- ^chuistesetz und da» Branntweitss. monopolgesetz vorläufig z u r ü ck z u st e l le n, bi. unter ^h^r tmn uin* ®‘.ni2"n; erzielt ist. 8tm Freitag ml, h08 ®rubenun9luu bei Hern« besprochen werden.
417713840 Wk sGoldi^»k ^,r .b'e Marin« schoffenen Lage und im Interesse der Verbraucher 6°en I d"^^chrtag bann in bie eonimerferten gehen.
Mark tGold^' (® 6) 3Ufammen üIf° 1 915 213 545 ^dw'rten schnellst« Erfüllung der ihnen aufer. - ,Der preußische Ländleg wird stch, nachdem d«e
we. at ' t i fr I testen 1-ieferungsverpflichtunaen empfehtkn I ^umstag und Montag nach dem Wunsche de» Aeltm
fiee^nnh ™ 1921 befragen für ba« H ?eb°'b^l>e8wanu«mahnahm«n zu ersparen und pcmates sitzungsfrri bleiben sollen, am Dienstag bet
und^bieMarme 235 477 049 Mk. sSolb) bei '^Wahl über di. Ueberschutzmeng. I Aussprache über ben fiau.hal d?.
- I ^ w'rkunü. der Landwirt« b«i der
Die Reichstagrfitzung am Donnerstag hat ben beut» nchen und embrucksvollen Beweis erbracht, daß das deutsche Dolk bi« Beil Haltung der Sanktionen al, einen schweren Recht», und Bertrauensbrud) rmpfin- m* ■„ Elußenmintster Dr. Rosen hat die «crhaltmsse in ihrem ganzen Umfange klar gefegt und e®r, ullern erkennen lassen, daß Frankreich ganz »3eir für die Beibehaltung dieser Maßnahmen, bhe dem Volkerhaß neue Nahrung geben, verantwortlich ist. Hoffentlich geht die yftrige Reichstagssttzung an ber öffentlichen Meinung Europas und Amerikas nicht fpuilo» vorüber. Alle, die an Recht und Gerechtigkeit glauben, hegen die Hoffnung, daß Frankreich auf bie Dauer feine Sanktionspolitik nicht aufrecht erholten
FuldaerZeitung
■■ J Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Stadt Fulda.
I m Ae m 1 b am Marmarameer ist Im Verlauf der Befccht« zwischen Türken und Griechen den letzteren oer.oren ygangen. Der Weg nach Konstantinopel ist dadurch für bie Kemalisten frei. König Konstantin hat in Smyrna einen Kriegerat obgehalten, in dem wichtig« Entschlüsse gefaßt sein sollen. Die Sage scheint jedenfalls für die Griechen eine g»fa|t. volle Wendupg zu nehmen.
In Konstantinopel selbst zeigen sich gleich- ch e w i st i s ch e Umtriebe. Die eng« , Jtreitfräfte haben deshalb die Polizei- kontralle über Konstantinopel übetnom- men Der Bevölkerung wurde die, durch Mauer- anf^age zur Kenntnis gebracht. Angeblich soll eine omi Moskau ».'leitete groß« B e r s ch w ör u n g gegen bie 81 (liierten in Konstantinopel entdeckt worben sein. Der Aufstand sollte im Zusarn- m^hons mit einem Angriff der Kemalisten von der asiatischen Seite au, erfolgen. Hundert Russen ln k". «rtöttbenflen teilen der Stadt wurden von den britischen Militürbehörben verhaftet unb an B o r d j 8lnit tB «»bracht. Hotel«, Pri- |
na( unb Geschäftshäuser wurden durchsucht. E, wurden revolutionäre Proklamationen in drei Sprachen Uniei, Verhafteten befinden sich drei Mich« Kommissare und die gesamte bolfche- wifltsche Haitdelskommission.
Anß-nmlnlffer Dr. Rasen.
enb nbf?,e b,8ut?'t8 ^ferun» nicht, urferfnffm wll unb in'bfr- ,n °n»r Enffchi-denb-it
6«btina bfr br*8 B.chtsstandpunktl-, bie Aus.
boO betnnf . K ?8?/" fr8'*'0' b08 b°t st» lieber HPtmb be, » .'7b bat fie bles.smal wieder durch den ■I:rh,”,i*.n ^'«bsaiitzenminfft-r, Dr. Baken m?f ber er- Kmach °»h°nÄ7 L dfe^bLn'b- aber °'"b jvr Voten eb»nfn» ” tb 8? haben bte Al'sfübninaen van fer ®e(fn" nbeu fof ? ^wiefem Dr Rosen, b-r bei bi«, lieft, - nicht Immer Nußenminist.r
wiederholend T 6!frJI"b ba "4
nächst bie M-ißn7bm"H M, Ä?«7 mrf?i h8rf* biefer Anaeleaenhei« h. b!» deutsch- Reaierung in f,r, Proteste finb tinerhl'’ ? unternommen batte. Un. Le"e7wsrLst'l'i^ b°rtk Die
vei-nrlochen. sind bekannt F, (» jL Hnfn*«® J "o" Gebot ber Lonalität. ^ß ’ l"?b ,r he
»oben werben, ^uftimmuno L°I°rt I
^ung hat Ihren S'anbpunV n>;f -,< * . JeJe' I
vlliierten fiaupfmächeen corgebrnef-« 6?l bcen
Bebauern nimmt die f r a n 3 5 f j t vnT„-^m he,en Haltung ein, die mit Recht unb »uSm/ÖShrt? Bereinhcr ist. Brrnnb bat Im sranzöMck. JS6’" Ickuß stch gegen bie vi'fhebuna bfr
vch babe daher unseren Botschafter^ngem/e'en rn Ä »u agen, daß bie Aufrechterhastung i a nd
regeln ein groß«, Unrecht fei unh m *>™ "
der Erfüllung der deutschen V«rpsitchb- b 8 8 t
einschließlich der Offiziere, einer Grfamlfumm. also , darum handeln wird, in den örtiicken 7
°°"115 500 > a»«-°°«
wlrt,chast wahrzunehmen. ^wo
Briand erklärt, di« Aushebung der Sanktionen könne erst In Frag« kommen, wenn ba, Obsekt auf da, sie sich beziehen, verwirklicht fei. Demgegenüber' hat Dr. Mayer mit allem Nachdruck darauf Angewiesen daß Deutsch- land kein Vorwurf wegen der Nichterfüllung be, Ultima, tum, gemacht werden könne. Trotzdem hat Herr Briand dem Botschafter gegenüber zum Ausdruck gebracht, daß die Sanktionen zurzeit noch nicht aufae. hoben werden können. (Rufe: Unerhört!) In Uebereinstimmung damit hat gestern ber franzö. I • f “) * Kammerau, schuß für auswärtige Singe« iSe«r en bie Aufrechterhaltung ber Sanktionen be. schlossen, bi, bie Verpflichtungen Deutschland, voll au,, geführt sind. (Erneute Rufe: Unerhört!) Dieser Stand- punkt ist mit Recht und Billigkeit nicht vereinbar. Di» deutlche Regierung wird sich damit nicht zufrieden ge. ben Bei einem Teil der Alliierten finden wir auch Ser- ftänbni,. Zum Beispiel hat Graf Sforza einem amerikanischen Interviewer erklärt, daß er für bie Aufhebung ber Sanktionen eintreten werd«. Ich Hobe keinen 1 „ ,, . ■
®runb für die Annahme, daß die italienisch, Regierung ?, 6 0 lJL*
Aren Standpunkt zu ändern beabsichtigt Unser Bot- I • ’ ‘ * e n ®*ri frnaffer in England ist bei der dortigen Regierung vor. " " 1 ‘'
ftetlig geworden. Lord Turzon bat erwidert wie Sie Sanktionen von den Alliierten gemeinsam verhängt worden seien, müßten sie auch gemeinsam aufgehoben werden. Die britisch« Regierung fei dazu ° »r»> t unter der Vorau,setzung, daß Deutschland da, Ultimatum pstichtgemäh au,führe. Derhalb hätten sie eine viel frühere Zusammenkunft des Obersten Rates er- -/Hört, härt!) Unalücklicherweife habe bif fran» z?mche Regierung dem nicht beigestimmt und lehne bie Aufhebung ber Sanktionen ab, solange nicht ieglich- Ge. fahr von Selten irregulärer deutscher Trup- pen (!) (Hört, hört! und Lachen) beseitigt ist und so- lange nicht festgestellt Ist, daß da, Ultimatum loyal er. 'E wurde. Die britische Regierung teile dies, Ansscht nicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach würde ber Rat Im Lause b" Monat, Juli zufammentreten. Lord Curzon bem Botschafter, bie Zwischenzeit durch promot« Er. fullung ber Verpflichtungen, namentlich der Eiiiwasf- nung ber Einwohnerwehren und ähnlicher verbände, auszufüllen, um zu erreichen, daß bi« übrigen Alliier, ten. btDOr der Botfchafterrot zusammen käme, der Sache günstig gegenübertreten Dem finb wir in voll-m Maße nachgekammen. Insbesondere finb auch df» heute ab. 1 gelaufenen Fristen für bi, Auflösung ber Selbstschutz, organlsaffanenen und ber Ablieferung ber Waffen trotz größter Schwierigkeiten Innegehalten worden Die Z a h- lung von 1 Milliarde G oldmark stellt eine so ungeheure Leistung dar, wie ste in der Geschichte noch niema!» oorgetommen Ist. (Sehr wahr!) Auf da, tiefste bedauern mir. daß ber ohnehin schwer geprüften Bevöl. | terunq der Rheinlande auch dies« neue Last aufgebürdet worden ist und stellen mit Bemunderung und Dankbar- seit ihre einmütige Haltung fest Da, Band, daß die llibeinlande mit un, verbindet, m-'rb dadurch noch fester geknüpf, werden. (Lebhafter Beifall.) . Besprechung ber Interpellation wird ehtffimmlg oeicp’ofje«.
^'t-ügeduhr. In Fmda “' 7
bet un,aogetjoU 3,15 ZRL tinteiaeiwtei,: Di« Äl e i n 1, i I» a o “» < !
(«atoneimab) W Dffc »-10»-.Zufchlag, 6t« Reklame,et!« 48. Jü^rQ, (Ietthr,tre> 1 JO 7KU u. 10*/, Zuschlag. Bel Wiederhol.Rabatt. J ’’
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1 »iiuuung oer vrulsly-n yerptif*tunaen i ' -r ein»r -l'arm« 235 477 049 Mk. (Gold) bei
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