lühneraugen
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Jn ApfAeken *. Drogenm <
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erschreckt! Die Gnädige war wohl ost sonderbar, aber immer bei ganz klarem Verstand, auch wenn sie tat Turm war, immer ganz still, ohne «in Wort zu reden, und nun auf einmal so sonderbares Zeug. Aber sie ließ mich gar nicht zur Besinnung kommen. So fest und leicht wie immer schritt sie vor mir her, daß ich kaum folgen konnte, dem Turm zu. Draußen strömte der Regen, und der Sturm heulte, aber sie ging unbeirrt vorwärts, ich mit dem Licht hinterher, während ich sonst immer vorangehen muhte. Sie schloß auch die Tür auf, und
Der Bing der Nuramaja
Roman von Käte van Deeker.
gesessen und so ruhig geatmet hätte Auf einmal — es war schon dunkel, viel früher dunkel als sonst, denn der ganze Himmel hing voll schwerer Wolken — richtete sie sich auf, und rm nächsten Augenblick stand sie neben
18] --------- 1 mir und sagte: .Johann, wir gehen in den Turm." Ach,
Johann schrak zusammen bei diesen in nicht ganz I Herr Baron, feit Sie damals hier waren, hatten ja die freundlichem Tone gesprochenen Worten. „Verzeihung, I schrecklichen Gänge in den Turm aufgehört, und nun Herr Baron! Ich dachte nicht daran; ich wollte Herrn I kam sie doch wieder damit. Ich habe sonst nie wider- Daron durchaus nicht belästigen. Es ist auch nicht, um I sprachen, wenn die Gnädige etwas befahl — Wider. Herrn Baron zur Leiche zu führen; das hat ja noch Zeit I spruch gab's bei ihr nicht — aber diesmal tat ich's doch. Äs morgen, eher wird der Sarg nicht geschloßen, — I »Frau Baronin sollten sich schonen", sagte ich. — „Es
dein, ich wollte nur nicht, daß Herr Baron durch I tp das letztemal Lohann; ich muh» sie hat es mir geboten,
irgend ein unvorsichtiges Wort erführen, was ich selbst | gn dieser Nacht war sie bei mir; sie sprach davon, daß' Mitteilen möchte." — „Mitteilen?" Hans Heinrich I unsere Zeit erfüllt fei und wir Zusammengehen wollten,
horchte auf. Das klang so sonderbar- »Waren irgend. I Ich muß zu ihr." — Ach, Herr Baron, ich hab' mich so
wie noch besondere Umstände beim Tode der Ahne?"
Der alte Mann schluchzte verzweifelt auf und barg I das Gesicht in den Händen. Hans Heinrich stand ganz verwirrt und fassungslos vor ihm, es war ihm unmög- I lich, jetzt gleich Ordnung in seine Gedanken zu bringen und sich von dem Eindruck, den die Erzählung des Alten I unwillkürlich auf ihn gemacht hatte, zu befreien. Dor- 1 läufig beherrschte ihr nur ein angstvoller Gedanke, dem I er auch gefühllos gegen Johanns verzweifelteSÄbstankla- I gen, hastig Ausdruck gab. „Und die Leiche der Ahne? I Kam die Hilfe noch rechtzeitig, blieb sie von den Flam. I men unversehrt?" I I
Der Alte blickte auf und wischte sich die Tränen aus den Saget. „Sa, ihr ist nichts geschehen- Die Flam- I men waren von selbst erloschen. Als die Leute mit I Lichtern und Lampen im Turmzimmer ankamen, war I alles dunkel, nur schrecklich viel Rauch, und das Bild I nicht einmal ganz verbrannt, bloß der obere Teil; und I die Gnädige hat langgestreckt und friedlich lächelnd da. I gelegen. Ja, das Lächeln auf ihrem Gesicht ist geblie» I den, so mild und glücklich. Und daher denk' ich, daß sie auch mir verziehen hat, mir ungetreuen Knecht, der sie im Tode verließ."
SBtebtt schluckte der Alte auf, und nun legte Hans Heinrich seine Hand sanft auf den gebeugten Rücken. „Beunruhigen Sie sich doch nicht, Johann. Klagen Sie I sich nicht zu hart an. Sie haben Ihrer Herrin die Treue bis zum Tode gehalten; erst als ihr Geist schon entflohen war, sind auch Sie entflohen, sind Sie menschlicher Schwäche erlegen. Darüber brauchen Sie sich keine Gewissensbisse zu machen. Ihre alte Herrin wird Sie einst dort oben ohne Vorwurf empfangen."
Johann blickte auf. „Ja? Meinen der Herr Baron? Ich war ihr immer treu und gehorsam, mein Leben lang. Sie war mir das Höchste auf Erden, immer, und jetzt zuletzt war es auch nicht mein Herz, bas ihr treulos wurde, es war mein elender, schwacher Körper, über den der böse Geist Macht erhielt. Das wird meine Gnädige jetzt wohl auch wissen, und daher hoffe ich auch, daß sie mir verzeihen wird." — „Gewiß, Iohcmn, das wird sie, und nun wollen wir zu ihrer Leiche gehen; ich möchte auch die Verklärung sehen, die der Tod über sie ausgegossen hat."
Es war wirklich eine Verklärung; und alles Grauen, das heimlich in des Urenkels Seele gelegen hatte, schwand spurlos vor dem Men, friedlichen Gesicht, das
> davchiMd« rndfeea jKgea lag, DK Ahne lächche J
Der Alte nickte mit dem Kopf und lehnte sich matt gegen die Wand. Seine Beine zitterten wieder, und der Boron sprang hastig zu, um ihn zu stützen. „Setzen Sie sich- Johann, hier, setzen Sie sich! Sie können sich ja kaum aufrecht halten, und Sie müssen Ihre Kräfte sparen; denn morgen beim Begräbnis dürfen Sie doch nicht fehlen." — „Nein, nein, auf dem letzten Gang will ich meine alte Herrin doch noch geleiten; das ist meine Pflicht und meine Ehre. Ich war ja auch der •fayige und letzte, der bei ihrem Tode zugegen war, und davon zu berichten, bin ich eben zu Herrn Baron gekommen. Erlauben Herr Baron, daß ich spreche?" — „Gewiß, Johann, gern, das interessiert mich doch ungemein; aber wenn es Sie zu sehr aufregt, kann ich ja auch warten bis nach der Beerdigung."
„Nein nein, wer weiß, ob ich nach der Beerdigung »ach dazu imstande bin. Mich hält nun nichts mehr im Beben." Die Tränen liefen ihm über die Backen, aber er wischte sie hastig ab und fuhr fast atemlos fort: „Also, mos ich zu berichten habe. Die Gnädige war gestern nm Tage noch frisch und wohlauf wie immer, bloß sehr nachdenklich, so, als wenn eigentlich der Geist gar nicht bet ihr sei, sondern irgendwo in anderen Wellen. Aber fie war im letzten Jahr manchmal so. Man mußte sich dann still beiseite halten und sie gehen lassen, bis sie tmeber auf die Erde zurückkam Bloß gestern hielt es de« ganzen Tag an. Ich mochte nicht einmal mit Essen unb Trinken kommen. Sie war so ganz allem Jrdi- «chen entrückt, saß still in ihrem Stuhl und sah immer tn» Weite, ganz regungslos; man hätte denken tön. -x, fie wäre schon tot, wenn sie nicht so aufrecht da,
da — eben wie sie ins Turmzimmer trat, ein blendender Blitz, zu gleicher Zeit ein Donner, daß der Boden unter uns zitterte, und da stand das unselige Bild in lichten Flammen. Herr Baron, so was vergißt man nie wieder, fb was ist nicht einfache Naturgewalt, wie man so sagt; das ist höllisches Werk! Die Augen der Hexe haben gelebt wie damals, als Sie meinten, daß es der Sonnenschein wäre, der in ihnen leuchtete. Nein, nein, höllisches Leben war es auch damals! Und unter dem Schleier hat sie gelächelt In meine Kindheit muh ich zurückdenken, wenn ich mich solch eines Lächelns in ihrem Gesicht entsinnen will, ganz jung, ganz glücklich! __Sie hat die Arme aus gebreitet nach dem Bilde und hat etwas gerufen, was ich in meinem Schrecken tmb Grauen nicht verstanden habe, und bann sind die Arme herabgesunken, und sie selbst ist zusammengebrochen. Mich aber hat solche Angst und solches Entsetzen gepackt, daß ich zum erstenmal m meinem Leben meiner Herrin treulos geworden bin. Und das kann ich mir nie mehr in meinem Leben verzeihen. Meiner Gnädigen untreu! Im Tode sie verlassen! Das ist wie Petrus, abser bett Arm ».erriet!"
wirklich, und dieses befreite Lächeln glättete all die vielen, herben Schmerzensfurchen, die das Leben in ihr Antlitz gegraben hatte. Der Tod war als ein Be. Mcker und Erlöser gekommen, als einer, der freudige Botschaft brachte. Lächelnd ruhte sie aus vom langen, schweren Pilgergange.
Hans Heinrich war tief bewegt. Er empfand nur die Wohltat dieses Anblicks, und während er vor dem langen, schmalen Sarge stand, lebte kein anderer Gedanke in ihm, als der an die Tote und an da» Frieden, den sie endlich gefunden. Aber schon beim Rückweg in sein Zimmer wachte wieder die Erinnerung aus an die fett« fernen Umstände, die diesen Tod begleitet hatten. Ein zufälliges Zusammentreffen, sagte seine Vernunft; aber dahinter reckten sich allerlei geheimnisvolle Verbindungen und Unerklärlichkeiten aus. Wieder suchte es sich damit zu helfen, daß die Fühlfäden dieser Seele schon überirdisch fein gewesen und über diese Welt hinaus, getastet hätten; aber indem er damit die Möglichkeit eines solchen Hinaustastens unwillkürlich anerkannt^ besann er sich gleich hinterher, daß diese Möglichkeit etwas sei, was sein Verstand verwerfen wollte. Sein gesunder Sinn kam in diesem unheimlichen allen Hause wieder und wieder in Verwirrung und verdunkelte sich in den Schallen, die hier in allen Winkeln lagerten und ein Unbehagen um sich verbreiteten, das sich vom Geistigen sogar auf das Körperliche übertrug.
Ihn fror und fein Kops glühte. Wahrscheinlich hatte er sich bei dem häßlichen Wetter einen tüchtigen Schnup- fen geholt. Er schellte, befahl im Kamin neues Feuer anzulegen und ihm einen steifen Grog zu brauen, und nachdem er den starken Trunk hastig hinuntergegossen hatte, benutzte er schleunigst die ihn überfallende Müdigkeit, um den wohltuenden Schlaf zu suchen.
Hans Heinrich fiel auch bald in Schlaf, aber wM, tuend, wie er gehofft hatte, war der Schlaf nicht. Schwere Träume beunruhigten ihn, und wirre Bilder zogen durch ihn hin. Alles, was der alle Johann ihm erzählt hatte, erwachte in feinen Träumen zur Wirk- lichtest. Er befand sich im dunklen Turmzimmer, und plötzlich rollte der Donner, und der Blitz zuckte, und blendende Helle war um ihn. In dieser stand di« Ahne uhb lächelte und wie» mit der blassen Hand seitwärts, und als er ihrem Wink folgte, da sah er das Bild.
Fuldaer Zeitung
Mittwoch, 1. Juni ISA.
üb.Gietzw
S*Ol
Zentrel-Drogerle, Zentral-Possege.
Ab Fulda an Berlin
Ab Fulda an Leipzig
Ab Fulda an Hamburg Ab Fulda an München Ab Fulda an KaffÄ Ab Fulda an KAn
Ab Fulda an Norddeich
1010, 238, 1111, 1158, 1213, IE, 6<8 1005, 730, 810, 820, 9».
1010, 1260, 4®, 613.
324,
1114
414,
12».
1010, 324, 388, 848,
Durch Umsteigen z. B. in Frankfurt lassen sich auch noch andere gute Verbindungen mit dem Rheinlaru u. s. w. Herstellen. Wir wollten nur eine UeberfiA des nun gültigen Fahrplans über einige diel benutzte große Strecken geben, 8, i
Märkte.
fc Frankfurt a. HL, 30. Mai. Der heutige Fruchtmarkt zeigte «ne ruhige Stimmung bei wenig verän- berten Preisen. Futtermittel waren gesucht und fest, dabei wenig offeriert. Det lag fester und etwa 1 Mk. pro Kilo höher, für Kartoffeln lag kein Angebot vor. Im Uebrigen stellten sich die Preise wie folgt: Mixedmais 114 Mk.; Erbsen je nach Qualität 2—350 Mk., Rangoen. Höhnen 1,55—1,65 Mk., Brasilbohnen 1,40—1,70 Mk.. Bormareis am Hamburg 4,25 pro Kilo, Smgonreis 4 Mark. Heu ab Station 40 Mk., Stroh ab Station gepreßt 28—29 Mk. Maisbezugsscheine weiße, hessische 42—43 Mk., bayerttche 38—39 Mk.; rote hessische und bayerische 36—37 Mk., Dicken 110 Mk.
Auszug aus den Registern Des Standesamts Fulda
Eterbefälle vom 13.—27. Mai 1921.
13. Mai. Ehefrau Elisabeth Windrath, 69 1.8 M. 16 T. 15. Gastwirt Roman Nöll, 61 I. 10 M. 23 T. 15. Schülerin Emma Nüchter aus Wisselsrod, 8 I. 11 M. 15 T. 16. BahnarbeiterS-Witive Katharina Böhm aus Petersberg, 78 I. 9 M. 1 T. 17. Ernst Richard Griebel, 1 M. 14 T. 17. Erwin Jahn, 7 M. 21 T. 19. Bahnwärter a. D. Witwer Valentin Fatz, 83 I. 3 M. 11 T. 19. Peter Scharf aus Hanau, 1 I. 2 M. 27 T. 20. Sattlermeister Karl Thomas Klitsch, 68 I. 11 M. 16 T. 20. Ehefrau Gitta Kalter, 42 I. 2 M. 5 T. 21. Silberputzer Leo Joseph Vorndran aus Schmalnau, 22 I. 2 M. 26 T. 23. Witwer Anton Joseph Kuhn, 75 I. 7 T. 24. Emil Konstantin Witzei, 9 M. 24 T. 24. Ehefrau Josepha Grez aus Burghaun, 59J.6M.18T. 25. Gertrud Franziska Jacob, 10 M. 17T.
Gotterdlenstordmmg.
Freitag, 3. Juni. (Herz-Jesu-Freitag, zugleich Her,»Jesu.Fest.) Frauenberg. AuSs. d. Allerhl. von morgens 5 bis zum Schluß des Hochamtes. Um 8 Le« vstenamt, abends Vi8 Herz-Jesu-Andacht m. Pr. u. Weihe an das göttL Herz Jesu. — Ronnenkirche. Von 5 an Gelegenheit z. Beichten. Vi6 Aust. d. hl. Rom. an d. Gläubigen. 6 M., vor derselben AuSs. d. Allerhl. 6'/,, 7 u. 7Vi M. Vor jeder M. Aust. d. hl. Korn. 7«9 Festpr., darauf Hochamt. 10 M., darauf Segen n. SBeif. d. Allerhl. 1 AuSs. d. Allerhl. u. öffentliche Betstunde, 2-3 stille Anbetung, 3 feierliche Vesper, 4—5 stille Anbetung, 5 feierliche Echlutzandacht. Heute vollkommener Ablaß für alle Gläubigen.
wir der Tschechoslowakei zugehörig sind, daß man aber 1 unfern Ort in China sucht, ist uns unbegreifluh.
* Die Waffcrkatastrophe im Bergwerk. Zu dem Waffereinbruch auf dem Schacht der Anhalttschen Kohleowerke bei Meuselwitz tn Sachsen wird noch ! folgendes gemeldet: Am Samstag abend erfolgte etn zweiter Wassereinbruch durch bat mindestens noch einmal die gleiche Menge Wasser tn die Grubenanlagen eitwrang. Die Lage ist dadurch katastrophal geworden. Durch den neuen Wafserdurchbruch wurden die Pumpen bis auf eine unter Wasser gesetzt. Die neuaufgestellten Pumpen haben jetzt angefangen zu arbeiten. Es wird aber etwa eine Woche dauern, eh« die Waffermassen bewältigt werden können. An Rettungsarbeiten ist vorläufig gar nicht zu benien, so daß mit Sicherheit angenommen werden muß, daß die vermißten 19 Bergleute ums Leben gekommen find.
• Der Millionär als Betrüger. 3n München wurde «n ans Stuttgart gebürtiger Deutsch-Amerikaner verhaftet, der in Amerika nach Kriegsausbruch unter Beschlagnahme seines Vermögens interniert worden roar. Es beträgt nach dem Dalutastande jetzt über eme Million Mark. Mittellos nach Deutschland gekommen und auch ohne Mittel geblieben, hat der Millionär in verschiedenen Orten zahllose Betrügereien verübt und zuletzt nt München einem Zigarrenfakmkimten vorge- rebet, er könne an die Amerikaner in Koblenz 100 000 Virginias für 110 000 Mark verkaufen. Er stellte dem Fabrikanten zwei wertlose Schecks darüber aus und borgte sich dann 100 Mark von ihm zur Bezahlung einer Mietschuld, da feine Wirtin fein ausländisches Geld nicht wechseln könne. Jetzt ist der Betrüger der Polizei in die Hände gefallen, der ein einwandfreier Gewährsmann die Richtigkeit seiner amerikanischen Vermögensverhält' Nisse bestätigt hat. . , „
* Drei hundertjährige Frauen leben zurzeit tn Berlin. Zwei von ihnen erfreuen sich großer Rüstigkeit, alle leben in ärmlichsten Verhältnissen. Wittbe die i Reichshauptstadk von chren Nettesten regiert, so hatten wir eine Frauenregierring. Denn die Atzten Berliner sind Berlinerinnen. Es mag schwer halten, Gründe dafür zu finden. Schr nahe liegt der Einwand, daß es die Frauen Knchter im Leben Haden und sich mehr schonen können. Dem widerspmht Ober, daß die drei Frauen, welche di« ältesten Menschen Berlins darstellen, ihr ganzes Leiben schwer gearbeitet haben, dauernd ein sorgenvolles Dasein trage«; eine von ihnen brachte acht Kinder zur Welt.
——
Man lärbe nur mit «kt» Brauns’«11«” Stoffarben
end fordere die lebrreidie Gratisbroedxfire No. Z ven
Wflhelm Braune» Ge>eliedhaft m. beschr- Haften^, QaedttnlM^ »- H«
1258, 537, 71S, 1158.
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637, 121®,/ " IS«
) übet Kassel-Soest
500.1
Fahrplan für Bahnhof Fulda.
Gültig ab L Juni.
(Ausschneiden und aufheben).
< Vs—Werktags, 8----SonntagS, st—Feiertags, 8—Eilzu; v--°-Schnellzug.)
Abfahrt von Fulda.
Richtung nach Bebra: 1213 d n.
1280 d n. Leipzig, 440, 624 w, 702 8 b. Hmd feld, 828, 1010 d, 1120, 238 d, 324 D n. Ham- bürg, 338, 50s w n. Hünfeld, G57, 848 E, 1036 6. Hünfeld, im D, 115« D.
Richtung nach Frankfurt: 256 (bis Gelnhausen nur an Werkt, nach Sonn- und Feiertg^ v. Gelnhausen ab tägL), 434 D, 402, 455 D, 511D, 649 D, 654 b. Hanau nur W, ab Hanau täglich, 851 w, 1044 s, l07 E, 247, 333 W (von Hanav ab auch 8), 414 D, 457 d, 504 W n. Elm, 637 9 721, 950 D.
Richtung nach Gersfeld: 7°°, l28, 5" \ 732.
Richtung nach Tann: 723, 112, 515w, 723
Richtung nach Gießen: 452, 700 E, 858 123 b. Lauterbach, 455, 746 b. Alsfeld.
Ankunft Itt Fulda.
Richtung von Bebra: 246 W nach Sonn- u. Feiert., 426 v v. Leipzig, 447 D u. 5»? D oon Berlin, 623 v. Hünfeld, 64i D, 843, 1146, 103 e, 237 406 d v. Hamburg, 449 D v. Berlin, 71*, 930 v. Hünfeld, 942 D, 1138.
Richtung von Frankfurt: 1205 v, 1241 p, 618 w v. Elm, 819, 944, 1002 D, 230 D, 301, 31« 0, 542 nur Sonn- u. Feiertage u. a. Wedtag vor Sonn- und Feiertagen, 649 w, 83« W, 845 E, 1022, 1103 D, 1150 v.
Richtung von Gersfeld: 635 W, 1115 S n. F., 102 W, 635, 832 W, 1002 8.
Richtung von Tann: 631 W, 1114# $56 W, 651, 901 W, 1021 s.
Richtung von Gießen: 6W W v. Wss eü 822 w von Lauterbach, 1133, 330, 600 e, 9^ W v. Lauterbach, 1103. ....
Übersicht bet vom 1. Juni ab bestehenden wichtig- I sten schnellen Verbindungen Fuldas mit Frankfurt Berlin, Leipzig, Hamburg, München, Kassel, Stäle und der Nordsee:
Sb Fulda 4«, 4E5 bU, 6«», 107, 414, 4-7, 9-0, au Frankfurt 6N, 6«, 6», 8», 3is, 6», 68» lirr.
zmllle Biö nationale Sewm.
f Liebe zu Volk und Nation ist Famtti«ngesi-muns der NSP. stimmte geschlossen gegen EA. Der I Bien Volk und Vaterland, mit dem man sich durch -Thurmger Hrnlsfreurid schreibt zu dem Schluß.
ftmnmung, Schicksal, Geistes, und Kulturleben, „Da tft Schmalkalden wrÄer elwas ^Beson- I durch die heimische Scholle, kurz durch die Heimat ver- I b ere §" Vorbehalte« ge6Iteben. ^uderswo wirdmlch I wachsen fühlt. Daraus wächst Freute an Nation und gehörig gekämpft und krttrsiett, am Etat geändert, SWerianb Eifer für fein» ffhr» intb sein Wohl, Lust I dies verworfen und durch lenes ergänzt, ein ganz I S&SfienIE 8Ä selbstverständliches Verfahren. Aber daß eine Zufalls.
DiePflcge terS Tater vor Man der Mehrheit, die zudem nur >^der ausschlaggebende« Fran und Mutter vom Schöpfer cmoertraut. I (Stimme des Vorstehers besteht, rede Ausschiachever- I Darum liegt auch ihr ^r all7m ob. w ten Herzen der gewalttgt und -insach den g°n,en Etat ab-
Kinder die Volksfamilienoesinmmg, die Liebe zu Volk, lehnt, das ist noch neu. Natürlich liegt dem em I
Nation und Land zu taufen und zu pflegen. Wenn vorgefaßter P l "Zugrunde, sonst tonntebie I
w.:r oi. sm-—. -<■ cs—— «t« fraaen, wir wir Liebe I Regte ntcht derart klappen. Nach der *i°lepnung I
801 e ig enen Heimat und durch sie zu Dolf unb I des Gesamtetats besteht jetzt kem R^t des I Vaterlos gleichsmn mit der Lust eingeaimet haben, Magistrats mehr, irgend eine Ausgabe für Beamte, 1 Mr jicimat berat Mundart wir mit Vorliebe sprechen, I Angestellte, Arbeiter und sonstige Fordernde zu I deren Sitten und Letensgewohnheiten, Feste, lieber« I leisten." — Nachträglich haben dre Unabhängigen, I Keferungen uns ans Herz gewachsen sind, dann äußert als die Minderheit schon de« Saal verlaffen hatte I fidi in her Antwort darauf auch das Verständnis da- I den Armenetat besonders 6ett>t3[tgt. Die Auf j für, wie wir mit Dolk mck Land in Herz unb Gemüt I lösung der Schmalkaldener Stadtverordnetenver- I hPTTnmrbfMi freute am heimischen Volkstum, an sei- I sammlung steht bevor.
«er Ehre und Größe raunen uns die Sagen unb Mär- fpd- Weilburg. Zur Zett treiben fut I
chsn in die Seele, singen uns die Volkslieder mW na- ! die l^nzofischegremdenIeg1 °I twvnrtfnn Dichtungen ins Herz. I in unserer Heimat besonders stark. 2etbet find es I
Freude am Dolk, Vaterland und Dlckkstum gewin- I deutsche S churken, die^hre Landsleute auf aller- | nen mk in all den Arbeitsgemeinschaften, in denen lei raffinierte Weise den Franzosen m die Hande wir für unsere Gemeinde, für unseren Berufsstand, für I spulen. . So hat ein, gewisser Lerner aus Mnenberg I die Familien utti> die Heranwachsende Jugend, für die ! in A^'^'flenzwer runge Burschen rn der Wirtschaft | Hllfstedürstigen aus hingebender Siebe tätig sind. I unb f« dann Mit gelockt. Unsere I
Lernt doch auch das Kind ferne Familie am besten fie. Polizei schnappte t^m ater ^ ^nschltche Beute den, warn es Spaß daran gewonnen hat, für Eltern I vor öer Abfahrt ab., 35 (K)0 dargev ^»tte 1 imh ßkftfimHler xn irftaffen i'idi xu muten xu nnfem I noch bei sich. Auch im nahen Allendorf suchten solche I Z?a?L7N iÄbieftÄW Schleper eine« ■tartto sühn wie der Vater. Sie lchrte uns die Muttersprache, »« das vor dem ^rte stehende Auto zu erzählte uns die Sagen tmb Märchen, deutete uns das I thnen aber durch Dazwlschenkommen von Angehörigen Meine Leben in Familie, Schule und Heinnttgememde, I des L>ur>chen nicht gelang.
in das wir in unseren Kinderjahren hineinwuchsen; I Südwefidcuffcher verband für Allertmnsforschimg. denn auch die Schule und die Gemeinde, Dolk und I @icfc,,n Der Südwestdeutsche Verband für Vaterland empfand-» wir als weitere Familie, erleb- Altertumsforschung und sein nordwestdeutsttzr Brüsten mir so, empfangend und auch schon gebend. Die iKrDeibanb fcietten Mer unter zahlreicher Beteiligung Mutter vor allem lebte uns das Familienleben vor, I diesjähriMtt Verbandstag ab. Die Verhand- eeroamt dafür unsere Aufmerksanttech unseren Sinn, ^nqen, die von den Professoren Schuchhardt- MP uns, mit uns spielend und arbeittttd, zum Mit- nnj) mI0Mr0r Anthes geleitet wurden, brach- kfchaffen daran henm. , Ohne^mel darüber zu reden, ien gÜHc fochwissenschastlicher Vorträge, die dos gar mcht uns dasselbe lehrmaßm erklärend. Ut» das flefamte Arbeitsgebiet der Verbände, das alle Kultur- war gut so. Was hatte uns bloßes erfamhs Wissen Don Steinzeit bis in das frühe Mittel- ,
telfen können, wo wir ttwas irmsrlich erleben | a^tt umfaßt, umschrieben. Von besonderem Interesse sollten! Denn erst das Erleben im Gegensatz WM mQren bie Vorträge von Professor Jacob-Hannover bloßen Wiffen gibt die natronÄe und staatsbürgerliche übtr $a3 Eowinaische Gräberfeld Andertoa", von Gesinnung des Herzens und Willens. Baurat Jacobi-Bad Homburg über „Die Bedeu-
Emade dom unserer Jugend erwarten mit t be, Flurnamen für die heimische »arten Glauben an mner Wrederernchtimg un- Altertumskunde", von Geheimrat Schuchhardt- ferrs nietergeworfenen Reiches, ten Mut mid Opfer- zz^lin über „Das Kastel Karls tes Großen bei Len- sirm-der trotz tomerer ßaften rmd gwßer Arrmrt alle (@[t>e)„ Don ^r. Sterner-Trier über „Ringwalle Strafte dafür emscht teß.uns« Volk mch LmÄ ernst irf Trier- und von Dr. Beeck-Marburg über wiederum M»ß mck> stt^ nn Rate ter VEer dastcht. ! Husbestatiungen in Grabhügeln".
Schott starker ®ümte, große Liebe. Unsere ter Tagung waren wissenschaftliche Führungen Mütter werden sie m unserer Jugend wecken und das Oterhesstsche Museum und die Gallschen pflegen. I Sammlungen, sowie Besuche des Gräberfeldes bei
I Kuschenheim wMtes Lmndatales verbunden. Die
HHS oem HdCQvutQCÖlcL I Versammlung HMioß, die VeräffenttichMP eines
V Slorenterg. Tage wahrer christlicher Geistes- IBilderatl aM e r r öm^.get manisch en
«Neuerung waren in der Pfarrei Florenberg die Zeit I 0 r s ch u n g, ten das Llrchaologische Lnstttut m
von Pfingsten bis Sonntag, den 29. Mai, wo 4 Patres Frankfurt vorberatet. Der Attas soll bereits ich sei- aus dem Franziskanerorden eine hl. Dolksmifsion I »en ersten Teilen im Laufe dies« Jahres erscheinen, obhielten; 8 Tage für btt Frauen und Jungfrauen und I Ferner wird der Verband sich die Förderung eines 8 Tage für die Männer und Jünglinge. Di« Mission I »roten ten gesamten monumentalen Nachlaß ter Eer- rourte in der Pfarrkirche auf dem Florenberg und für | matKn m5 der Zeit ter Beziehungen zu Rom um- ?te ch e°°ateehalten. ^Abe7 ü?Ell^war'"d^iftr° so Denkmälerwerkes angelegen sein lassen,
groß, daß sich wohl kaum ein Pfarrkind von den hl. I w
Hebungen ausgeschlosien hat. Don morgens 4 Uhr bis |
abends %10 Uhr war die Kirche stets bis auf den letz- j
ten Platz besetzt. Um das schöne Werf zu krönen, haben I • Das Gold im Spargelfeld. Einen wertvollen Fund sich noch in der Pfarrei ungefähr 200 Manner und 3üng« I machte eine auf einer Perleberger Spargelplantage ar- ßnge in das Männerapostolat aufnehmen lassen, testen 1 beitende, mit Spargelstechen beschäftigte Frau in Ge. erste Generalkommunion am Sonntag, den 5. Juni. I »alt eines goldenen 203Jtartftüctes, bas fein wird. Am Sonntag werten alle Männer und Jung. I außerdem noch die seltene Kaiser-Friedrich-Prägung be- finge ter Pfarrei an dem Katholikentag in j ta6
Fulda teil nehmen. I • Hochzeitsglückwünsche auf Irrfahrt. Lus Schima
fsch. Gleßeu. Das schon fett langer Zeit bau« I hei Lobositz im Böhmischen wird der Reichenberger Zei- fällige Haus Schloßgafle 6 ist zusammen- I tung geschrieben: „Anläßlich einer Hochzett m unserem »ebrochen und hat allerlei Schaden angerichtet. I Otte Anfang November 1920 wurden zwei Glückwunsch- Da das HauS konstruktiv mit dem Nachbarhaus I karten unter Kuvert mit Achüc^r Adresse ntuf) unfarem verbunden ist, muß auch dieses abgerissen werden. Die | Orte ©tima aufgegeben. Durch irgendwelche Umftante in diesem Hause wohnenden Leute, denen schon vor I beiden Kart«, ub« llrberse^o^
Monaten ein polizeilicher RäumunaSbefehl zugwangen Nanking unb^inefifA ^Seicten unb
toar, nuiHen tmn wohl oder übel jetzt ausziehen. I ^em englischen D«merk „Adressat bort nicht bekannt"
X Schmalkalden. Die Stadtverordneten haben I versehen unb langten nach siebenmonatiger Irrfahrt an mit 14 gegen 14 Stimmen, wobei der Vorsitzende I ihrem Bestimmungsort glücklich an. Wir wissen, daß