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M 66.

Msutag, 2L März ISA.

* Fuldaer Leitung

Druck der Fuldaer Aetteudruckerei ht Arckda

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Scheune, wo es gefunden wurde. Beide Brüder sind verhaftet worden.

* Ohne Presse geht es nicht Die Amtsverwaltung von Meinerzbagen hatte aus ErsparniSgiünden be­schlossen, die amtlichen Bekanntmachungen nicht mehr durch die Preffe, sondern durch Anschlag zu ver­öffentlichen. Bei diesem Verfahren ergaben sich aber so viel Unzulänglichkeiten, daß man zu dem früheren Verfahren zurückkehren mußte.

* Ein neuer Fallschirm. Ingenieur Brezzi, der Erfinder eines neuen Fallschirmes, der von jedem Luftfahrzeug aus benutzt werden kann, har mit seinem Apparat einen Versuch gemacht, indem er sich von einer Höhe von 300 Metern in der Nähe von Forte Trionfale in Italien fallen ließ. Ter Versuch ist vollständig geglückt. Die Erfindung ist von der spanischen Regierung angekauft worden.

Das Ende des Stickstoffs als Element. Stickstoff galt bisher als eines der Elemente, aus denen sich alles Leben und Tote auf dieser Welt aufbaut. Wahrend des letzten Krieges waren die Anstrengungen, mög­lichst viel von diesem sowohl für die LandwirtfchcHt als auch für die Munitionsherstellung unentbehrlich«, Stoffen herzustellen, von den schönsten Erfolgen ge­krönt. Nun fft es dem englischen Physiker Rutherford gelungen, die Stickstoffatome zu zertrümmern, indem er sie mit Radiumstrahlen (sogenannten Alpha-Strahlen) bombardiert und eine überraschende neue Tatsache fest­stellte. Demnach wäre der Stickstoff ein Gebilde aus Wasserstoff und Helium, deflen Bestandtelle aber durch ganz gewaltige Kräfte zusammengehalten werden, so daß sie durch die gewöhnlichen chemischen Methoden nicht voneinander getrennt werden körmen. So kam man einen Schritt weiter auf dem Weg, dessen Ziel der Beweis ist, daß sich alle heutigen Elemente letzten En­des nur aus den Grundelementen Wafferfwff und Helium zusammensetzeL,

Inzwischen entwickelte Signor Motta vor der Wlrttn seine Pläne. Er hatte keinen innigeren Wunsch, als sich in Salon anzustedeln. O, er wollte bas Dorf be­rühmt und reich machen. Eine große Faktorei wollte er errichten, dazu war der Ort wie geschaffen. Salon sollte der Mittelpunkt des Transtthandels vom Süden nach dem Norden werden. Von Salon aus sollten alle Haupterzeugnisie Italiens und Südtirols Wein, Obst, Gemüse und Blumen, ferner alle Erzeugnifle des Gar­tenbaues, der in Deutfch-Tirol in besonderer Blüte stand nach Oesterreich und Deutschland verschickt werden. Millionen sollten durch seine Hände gehen, Millionen als klingender Lohn in seine Kaffe fließen.

Der schlichten Dorfwirttn, die ihre Tageseinnahmen in einstelligen Zahlen zu buchen gewohnt war, schwin- delle beim Anhören der Riesensummsn,die Motta nannte. Ein heimliches Grauen beschlich fle. Warum sagte ihr Herr Motta dies alles? Welchen Zweck verfolgte er? Glaubte er sie durch den Glanz seines Geldes bestechen zu können, daß sie ihm Haus und Hof und Heimat ver-

Handel und Wirtschaft.

ver ilonsumriickgMg in Deutschland. Unser Gegner pflegen es so hinzustellen, als »b Deutschland gewissermaßen über seine Verhältniffe lebe. Dabei ist der kkonsumrückgang in Deutschland außerordentlich stark. Nachstehende Zahlen verdeutlichen den Konsumrückgang deS deutschen Volkes in den notwendigen Lebensmitteln und BeebrauchSgütern während des Krieges. Auf den Kopf der Bevölkerung betrug der Verbrauch an: Fleisch 1913 52 Kg. (1920 etwa 20 Kg.), Mehl 125 Kg. (83 Kg.), Berbrauchszucker 19,2 Kg. (14,1 Kg.), Baumwolle 7,2 Kg. (2,3 Kg.), Wolle 2L Kg. (1,0 Kg.), Steinkohle 2370 Kg. 1770 Kg.), Eisen 253 100 Kg.).

. Zxckerftener und Suckerpreir Die neue Zucker steuer soll auf den Doppelzentner 100 Mark betragen. Das ist viel, macht aber, was zu beachten ist, auf das Pfund 50 Pfennige. Und doch ist vorauszusehen, daß mit dem Inkrafttreten der neuen Zuckersteuer der Zucker- preis nun erheblich mehr als um 50 Pf., die teuer, für daS Pfund emporschnellen wird. Warten wirS noch mal ab. Der Sundenbock für die Prelstreiberei wird dann bte Steuer sein.

bete unb reizte, stieß er sie ab und erfüllte fle mit Miß. trauen. Es schien ihr, als suche er ihre Seele zu ver- führen und sie dem Dämon bes Gelbes zu überliefern.

Statt sie zu überzeugen unb in ihr bte Gier nach bem Gelbe zu wecken, erreichte er bas gerade Gegenteil er stieß sie ab und weckte ihren Zorn.Was tu' ich

mit soviel Geld?" rief sie unwillig.Wenn ich amal sterb', kann ich koan Heller mit hinübernehma in d'

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Amtliche Anzeigen.

Zusatz

zum Abkommen vom 4. Mai 1915 zwischen den Kreisen Juldo, Hünfeld und Gersfeld und dem Besitzer der Tier- köiPerverwerluugsanstall in Pilgerzell, Kreis Fulda.

Entschädigungszahlung.

Für Großmehkodarsr (Pferde und Rinder)

L bei einem Alter der Tiere von über 2 Jahren 50 M, 2. bei einem Alter der Tiere von 1 bis 2 Jahren 20 M, 3. bei einem Alter der Tiere von % bis 1 Jahr 10 M. Falls die Haut jedoch erheblich beschädigt ist ober Schweif und Mähne vom Kadaver abgeschmtten sind, wird tarne Entschädigung gezahlt. Auch für Ssuchenkadaver rorod eine Entschädigung nicht gewahrt.

Dermchtungs. und Ab holungsgebühren.

Für die von der Fleischbeschau verworfenen Tiere sind, wenn die Hanl uichl mif abgeliefert wird, an die Tier, törperoerroerhmgsanftalt im Pilgerzell zu zahlen und zwar:

für Pferde und Rinder über 2 Jahve 100 M, für Fleischteile und alle Kleintiere 50 M.

Diese für den Kreis Fulda durch den Kreiscmsschuß anderwstt festgesetzten Entschädigungs-, Vernichtungs- und Abholungsgebühren gelten vom 15. März d. 3. ab.

Das bisherige Abkommen vom 4. Mai 1915 bleibt im übrigen in Kraft, ebenso die Polizeiverordnung vom 23. Juli 1917. Weiter wird darauf aufmerksam gemacht, daß künftig alle zur Anzeige kommenden Auwiderhand- lungen gegen die Verordnung sowie gegen die übrigen in Frage kommenden Vorschriften wmachslchttlch mi-t den ge- setzlichen Strafen belegt werden. In Betracht kommen «her der vorerwähnten Poliz-eiverordnung noch folgerte gesetzliche Bestimmungen:

§ 5 des Gesetzes vom 17. Juni 1911, betreffend die Beseitigung von Tierkadcweirn (RGBl. 6. 248), §§ 1214 bes Nahrungsmittelgesetzes vom 14. Mai 1879 (RGBl. S. 145).

§ 74 Ziffer 1, 3, 5, §§ 75 und 76 des Mehseuchon» gesches vom 26. Juni 1909 (RGBl. S. 519).

Die OrtspolizeibehörSvn werden ersucht, auf Innehal­tung der Vorschriften stteng zu achten.

Fulda, den 17. März 1921.

Der Landral. I. B.: Köhler.

Der Dauer Magnus Bo« und der Hüttner Edvard Auch von Armenhof stnid als Ortsschätzer für den Ge- meinüebezirk Armenhof auf Widerruf bestellt und eidlich in Pflichten genommen worden.

Fulda, den 16. März 1921.

Der Landral. I. V.: Köhler.

Die s. Zt. an die Einwohnerwehren der Stadt und des Landkreises Fulda ausgegebenen Waffenscheine werden für ungültig erklärt.

Fulda, den 10. März 1921.

Der Landvat. I. V.: Frhr. v. (Bagern.

liegt kaum unter der Erde, unb ba rebet Ihr von Hei. rat? Na, Signor Motta, daraus wirb nix. Sucht Euch drunten in Welfchland a Frau, mich aber laßt io Ruh."

Ohne ihn noch eines Bllckes zu würdigen, ging fit hinaus, unb ihre Mutter folgte ihr. ,

Motta faß ba, als ob er einen kalten Wafferguß er* holten hätte.Maledetto" fluchte er,ba bin ich schön abgeblitzt. Aber was tut's? Ich komme roieber. Di« blonde Gina muß mein werden um jeden Preis. Uni hnb ich einmal in Salon festen Fuß gefaßt, so bringen mich keine hunderttausend Teufel mehr fort. Dann wird die Faktorei errichtet, dann regnet es Millionen. Aber einen Fleck Erde muß ich haben, auf dem ich stehen kann, unb wenn's nur ein Aeckerlein wäre ober ein Weinberg. Halt ein Gedanke! Ich wlA mit dem Richter reden! Er muß mir zu einem "uchen ver­helfen und dann ..." Er leerte sein 6> \ schnalzt« mit der Zunge und rief:Addio, abbio Ich komm« roieber." |

Und leise in sich hineinlachenb, machte er sich auf den Weg zum Hause bes Richters von Salon.

(Fortsetzung folgt.)

I Ewigkeit. Mein Mann hat sich was z'sammeng'spart, aber was hat er jetzt davon? ... 21 Kreuz aufn Grab, dös ist all's, was übrig bleibt von der irdischen Herr- | licht eit . . . Na am Geld häng ich ntt. Bettelarm I wenn ich mär', hält aber meinen lieben Mann no dös I wär mir lieber als alles Gelb ber Welt.

Da war Motta geschlagen. Don bet einfachen Logik einer schlichten Dorffrau brach ber Lügenbau feines fal- scheu Glückes zusammen. Er war einige Augenblicke sprachlos; aber beim Anblick der Tochter, die eben den | Wein brachte, begann der Strom seiner Rede aufs neue ZU fließen: denn er sagte sich, daß die Tochter wahr- scheinlich viel empfänglicher für seine Idee sein werde als ihre Mutter, die noch ganz ht der alten Zeit steckte und noch nicht reif war für eine neue Kultur. Jugend aber denkt nicht an Grab und Ewigkeit wie das Alter, sondern liebt Freude, Genuß unb Gold, mit bem alle Herrlichkeiten der Welt erkauft werden können. Daher [ warf er seine goldene Angel ungesäumt nach ber Sugenb aus.

Komm, schöne Gina," sagte er unb gab feiner Stim­me den schmelzendsten Klang,komm, setz Dich her zu mir!" Er zog sie auf den Stuhl unb fuhr fort:War­um so traurig, teure und schöne Signorina? Mein teurer Freund Gott hab ihn selig! würde seinem Töch- terchen zürnen, wenn er es so traurig sähe. Wir müs­sen uns in das Unabänderliche fügen. Bringen wir dem edlen Toten ein Trankopfer. Sein Andenken sei uns heilig: Salve, Antonio! . . ."

Er trank unb zerdrückte eine Träne.Und nun wollen wir alle Trauer vergeffen und fröhlich ins Leben hineintreten. Ist es nicht wunderschön, daß wir so ein« ttächtig beisammen sind? Daß es doch immer so bliebe! . . . Daß ich doch in diesem lieben Hause eine Heimat finden könnte! . . . Signora Zentscha, gebt mir eine i Heimat! ..." e

»Eine Heimat?" fragte die Wirtin erstaunt.Wie denn?"

O, ganz einfach, teure Signora! Gebt mir ein Recht, hier mein Zelt aufzuschlagen, rote ber Dichter sagt. Gebt mir bie Hand Eures holdseligen Töchterleins unb Euren Segen."

Die Wirtin blickte den fettfamen Brautbewerber sprachlos an, Gina ober sprang auf und rief in flam, menber Entrüstung: »Pfui, schämt Euch! Mein Baier j

Jfctt Elsässer hat das Sa dien verlernt." 1 f6- sich feiner willkürlichen Ausmessung mitschuldig zu

* v._ re, . . . . _ , _ , . , I machen. Sobald Pater Sarget an Bord ist, steht bas

»us dem Ci ; tottb der ,Weser-Ztg/ geschrieben; I Schiff still: der Pater wirb in die Stadt zurückgrtchaffl.

Es schwelt ein dumpfer Groll im ganzen Landes I Em gerichtliches Verhör, besten Ergebnis von vornherein

«o schreibt bte Straßburger ,RepubItque' (Nr. 26) vom I feststcht, findet statt. Aber bas ist keine Untersuchung, h7. Januar.Der Elsäffer hat das Lachen verlernt, wie sie die modern Seeleute verlangen. Während ber pas früher seine Stärke auSmachte." I Gefährliche, strenge bewacht, sich wieder auf dem Dampfer

Was ist geschehen? Im PariserExcelsior" hat I befindet, beschließt ber Seemannsbund, eine Empfehlung «in Professor Ambroise Got einen Artikel veröffentlicht, I an alle Handels- und Arbeitsräte Australiens zu senden, per ficb mit den elsaß-lothringischen Verhältnissen be- I bes Inhalts, mit jeder Dampfergesellschast, die ohne vor- satzt. Von dem Geist der tiefen Unzufriedenheit spricht I herige Aburteilung Derbannte befördert, allen Verkehr ab­er, der in ganz Elsaß-Lothrmgen und besonders m I zubrcchen. Zum Einladen der Kohlen läßt sich niemand fkiner einheimischen Beamtenschaft herrscht. ÄlS Ursache I herb«: Züge und Dampfer werden scharf beobachtet, um ierfür bezeichnet er besonders die naturalisierten I jede Entführung des Priesters unmöglich zu machen, zllänner und Kinder elsässischer Frauen, die nun die I Endlich gelingt es ber beroaffneten Macht, eine farbige Elsoffer aufhetzen oder als Beamte den Dienst sabo- I Mannschaft aufzutreiben.

tieren. Profeffor Got geht sogar werter unb erklärt, I Anfang September landete ber Verbannte in Plymouth daß überhaupt alle aus dem alten deutschen Beamten. Herr Hughe aber erhält von den Unternehmern, die er tum uberno nmenen Beamten, also auch die elsaß-Ioth» I durch gewaltsame Herausforderung wochenlanger Arbeits- rmgischen Landeskrnder, die kern Wort Französisch emstellungen geschädigt, eine Rechnung zugestellt, die "

können und es nicht lernen wollen, sozusagen wertlos auf Tausende Pfund beläuft So ward Australien

sind und ein totes Gewicht bilden, besten man sich in I rettet allen Verwaltungen möglichst bald entledigen I -

sollte. Dieser Aufsatz deS Professors ist derRepu- I ÖH« Adttt

dlrque" schwer in bte ©liebet gefahren, obschon er doch I vvlil 4lUU?VUiyvvlvla

' eigentlich gar nichts anderes sagt, als was bie Franzo-

Der Könia der Dolomite» treu, so fleißig und fromm! Ich möchte immer in die- 3 I fern Tale, bei diesen guten, lieben Menschen leben."

Volksroman von Felix Nabor. I »So tut's doch, Herr Motta! Wer hindert Euch 15] __________ I d'ran!"

Er blickte sie mit feinen Karpfenaugen erwartungs- -"SaZrta. Slarla ~ ist ein Wort!" rief Motta, ootl an, aber Frau Zenz schüttelte traurig den Kopf *eint «E Flasche wert. Signorina Tschina - nem. sie hatte kein besonderes Anliegen.^ I b tte, Terlaner! Aber kredenze fle mir selber

»Schade Signora stsntfcka ick> bött» rn I ** Deinen schönen Händen. Don zarter Frauenhand

»TVÄ ÄXÄTiUr1'°

Freund StntnnMi I nun einmal Gast unb hatte ein Recht auf höfliche Be-

sei ihm leicht« ^husiasttschDie Erde I rofrtung. So stieg sie in den Keller hinab, um bie ver-

Glase - Zu» Uuddarauf ein langer Schluck aus bem langte Flasche zu holen.

I» 0lu! - - Dann so ganz nebenbei: ob

K" s25mmelm**«**» jnrinkliaerS> foans'' «widerte bie Wirtin, W 3U Astern an Weinberg 'käst -" molken °n9en dienen aus ihren Höhlen sprin- tL0 großartiger unb kluger Mann!"

Sinbem M ein^^nberg" - gluck, gluck -ein ouitre hna mirh in Schatz' 555113 irüb aus der Kelter re ' SinTera nh^ »u Gold. Behaltet affo v^En ^Leinberg, aber verkauft Euer Gasthaus, Signora Eeinstehende Frauen mit

Qef ., e. m*. ,,, le sind nur Belästigungen aus* itws firfi in hip SUdJiny eine Auto-

A Ä 4 Mn Wb

»Die Wirtin rückte von ihm ab.Berkaasen?" rief oLk,2,a5c^' e ^ussertaafen, wo ich mef Glück Kunden hab? Wo rnei Gma gebor'n ift unb g'spielt als Kind? Mei Heirnatgütt oertaafen? 5laa

m «^«rt M, ^«r Mottw I kaufte? Dann täuschte er sich, verstand den Charakter

1C Erhob sich, um entr t bas Gastzimmer zu ver. I biefer einfachen Bauersfrau schlecht. Statt baß sie der und hieft sie | Geldstrom, den Motta an ihr vorüberrauschen lleß, bien-

»uruck.Nicht bös fein, Signora, ich hab' es }a nur gut ' ----- -

Semeint. Dieses Haus, in dem mein edler Freund lebte ?* Wir teuer und ich möchte lieber sterben, als daß es in unrechte Hände kommt"

»Das soll's doch nit, Herr Motta! "

!° bester. Dann bin ich beruhigt. Dies Haus L1 _mir wie eine Heimat. Ich liebe es, wie ich das ganze unb das ganze Volk liebe. Sie sind so ehrlich und

, ,, - - . j. . . . , Hünfeld. Im hiesigen Geschichts- und Heimat-

1 biolen Fallen schon zur I nmseumsverein sprach vor einer großen Zuhörerschaft

,D'- Herr Prof Vonderau aus Mk- in zwei fesseln- N JlfpUbltQlIC udUt fÜt 0CvOtCRz t!O(^ cinntfll AU I Vm itfrer hto rrtta i c i _

warnen, sie sagt:Man soll später, wenn die Verhält- | « ?te fl?e m

niffe dahin gekommen sein werden, wohin sie mit Macht | Kirche und bte baugeschtchtltchen Prob - werben, wenigstens nicht sagen können, man sei nicht | leme, bte sich an dieselbe knüpfen, sowie über den gewarnt worden.« Dann fährt sie fort:Wir wissen | vorgeschichtlichen Verkehrsweg Ansanvia; wie ber« nicht, ob Herr Got einen Posten in unserer Verwaltung | selbe durch den Kreis Hünfeld führte, wurde eingehend erstrebt, der vorläufig noch tion einemunliebsamen- I besprochen und an der Hand einer Generalstabskarte machen daraus aufmerksam, daß man im ganzen Land | ,,£ '** tm hiesigen Heimatmuseum befinden,

immer weniger gewillt ist, solches Hetzen weiterhin ge- I Dieselben wurden an dem alten Wegezug bei Hünhan

schehen zu lassen. Wenn man über denschlechten I und am Fuße des Stallberges im Kreise Hünfeld ge-

Geist", der unter den einheimischen Beamten herrscht, I sunden. Eine Anregung, zu untersuchen, ob nicht auf

unterrichtet sein will, so braucht man nur die verschie- I der Höhe, auf der der obere Teil unserer Stadt liegt,

^^"«?c^^nverbande nach oem Grunde zu fragen. I eine vorchrislliche Siedelung bestanden hat, wurde von «Ä2a3ÄÄZl,LI!Tm- einheimischen Beamten und Lehrer klarlegt. Beamten. | m*r° Untersuchung sich bald er*

statut, Besörderungs. und Pensionsfragen, Miffronszu- I möglichen.

lagen, Günstlingswirtschaft und Camaraderie zuungun. I <> Hanau. Am Samstag wurde in der VerhaNd- sten der Landeskinder, Wühlereien gegen bte tm Amte | lung des Schwurgerichts gegen dm HäMer

beibehaltenen und gegen die aufs Pflaster gesetzten ein- | Wvlf aus Soden, der unter der Anklage des Raub-

hetmischen Beamten das sind einige Schlagworte, die Mords steht, fortgefchrett. Der in Rüsselsheim woh-

titei mrtebUn«013 Unterlaee fur ?etnen wachsten Ar- nende Schuhmacher, welcher die von dem Angeklagten Wir wissen es vielleicht nnrfi ai»i h.tr.r h» I 011 etntn Landwirt in Willenroth verkauften Schuhe

Republigue", welch dumpfer Groll int Lande schwelt. I Bestimmtheit durch

Die Elsaß-Lothringer ernten heute, was ihre Vor-Fuhrer | Me -»Machart, daß die Schuhe von ihm für den Er­in den letzten Zähren gesät! I mordeten gearbeitet worden seien. Darm wurde von

----------------_______________ I dem Sachverständigenprofessor Dr. Jahrmärker, Leiter m . der Landesheilanstalt Marburg, ein Gutachten abge-

Etne Heldentat der anstral. Regierung. I geben. Aus diesem Gutachten ging hervor, daß der Die Regierung des australischen Ministerpräsidenten I ^UMklagte geiftig vollkommen normal be« Hughes hat sich durch eine zweifache Gesinnung ausge- | worden sei. 29 Zeugen wurden mit Zustim- zeichnet unb sich um bie Rettung des bedrohten Vaterlandes mun9 der Staatsanwaltschaft und der Verteidigun» -sblent gemacht: Durch einen grimmigen Haß gegen die | entlassen. Es ist damft zu rechnen, daß die Verhand- stnholischen, zumerst irischen Bischöfe und Erzbischöfe und lung am Mittwoch zu Ende geführt werden kann.

^rch eine rücksichtslose Harte gegen die ansässigen Deut- ---------- '

Wen Von einem eigenartigen Falle, ht bem sich Katho-

Menhaß mit Deutschenhaß paart, wissen bie Katholischen I

Ochfenllichkeit vorenthalten dürste, 'unter ber Auffchrist: I Dcr'(^K,an^ st^dtstchen Lohnbüro in Münster

Um einen deutschen Missionar" heißt es bort: Fünfund- | . " »etrag von 30 000 Mark. Di« Summe wurde

dreißig Jahre hat ber 1869 zu St. Blasien auf bem ba» | leB durch einen Kapuzinerpater zurückerstattet, dem

bischen Schwarzas geborene Paffiomstenpater Wilhelm ste von dem reumütigen Dieb zu diesem Zweck über-

bem Wohle bes australischen Volkes gewidmet. | geben worden war.

Seme Ltebe fand Geaentiebe, aber gerate bas mochte ihn * Zwei Uumem» der Junckerswerke in 7vnml ÄSSÄ, ffi: T®8

lroch von bem deutschen Eindringling zu befreien. Die be. I , Rewyork bis ms kanadrsche Gebiet bei star- roaffnete Macht übernimmt den Auftrag. Aber es gibt I Temperaturunterschieden in 29% Stunden einen «och Gerechtigkeitssinn im fünften Erbteil. In feder ber | neuen Weltrekord auf.

S'ädte, durch die der Gefangene geschleppt wird, verroen- * Poskberoubungen unb Mu Ende. Vor einigen E>eim obersten Gerichtshof für den un- Tagen wurden in Oberhausen Barablieferungen in

E ihn eiWsit, Sr tfe © eTl 5?^ t m eSe S S 150 ®?Qrt 6«r«bt. Aei £-

d-n Dienst. Man schleppt ihn auf ein anderes Fahr- P4 *^nen

geug, aber bie A rbei tern ereinigung droht, kvnftia der I w.,e"er obgenommen werden, während der

Dampfergesellschaft jeden Dienst zu verweigern. Man | «nt 50 000 entkommen ift Inzwischen

Erfuhrt den Priester nach Melbourne fern im Südost. einer der festgenommenen Täter m dem Augenblick YIM wird in der VolksvNtretung an Herrn Hughes eine | entwichen, als er photographiert werden sollte. Di« ?rotoXr?Lro£Spsa^ 5**®' der Untersuchung hat jetzt zur Festnahme einesPostboten D. «Wrt. to M. 3iä*, Üb-, dl- M d-r Ähm, --d -e-d-t sich mti dr-b-ndsr Stimme m den Gewalt. | , I Bacodliefmingen Mlterril^et hat. Der U-ber. Haber. Zugleich öffnet sie ent ganzes Bündel Schutz- ?^f APvstagenten von Oberkail an der Mosel,

tonffen, mit denen sie bie Landesvertreter überschüttet 6em 63 000 Mark geraubt worden sein sollten, hat

Fürchterliche Derwirmng. Mst Mühe rotrb bie Kühne sich als erfunden herausgestellt. Der Postagent hat sich

Kraftwagen und Schnellzug bringt man von seinem Bruder fesseiln, knebeln und "sich sodann

Eouf Pater Jarger nach Adelaide. Aber schon hat der | einen ©(Mag auf den Kopf versetzen lassen Der Bru,

»und der vereinigten Seeleute feine Mitglieter angeroie- der nah^ dar7 Ls S «rsteckte'es ch L