DirnStag, 8. Fevruar 192L
FülS aee Zerrung -
Druck der Fuldaer Aetieudruckerei ia ffttlW
MökNe Bererönung flöet öas MesgeSok für öss M 1921'22.
I. Die mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Der- hältniffe vom heiligen Vater Benedikt XV. erteilte allgemeine Dispens vom ganzen Fasten- und Abstinenzgebot bleibt b>3 auf weiteres in Geltung.
IL Ich spreche jedoch den dringenden Wunsch aus, daß die Gläubigen das kirchliche Fasten- und Abstinenzgebot in der in der Diözese Fulda her- gebrachten Weise, soweit sie dazu imstande sind, auch ohne verpflichtet zu sein, aus freien Stücken im GeisiechM'cher Buhe weiter beobach- ten, sowie alle Entbehrungen und Opfer auch fernerhin in demütiger Gesinnung auf sich nehmen und tragen, um von der göttlichen Barmherzigkeit die Abkürzung der Trübsal zu erflehen.
Hierbei bemerke ich, daß der Gründonnerstag kein Abstinenztag mehr (sondem nur Fasttag) ist und daß für den Larjamslag von 12 Uhr mittags ab das Fasten- und Abstinenzgebot nicht mehr besteht.
Vigiltage sind nur noch die Vortage vor 1) Weihnachten, 2) Pfingsten, 3) Mariä Himmelfahrt, 4) Allerheiligen.
Das Verbot, an den Fasttagen und den Sonntagen der 40 tägigen Fasten bei derselben Mahlzeit Fleisch- und Fischspeisen zu genießen, ist aufgehoben.
HL In der sog. geschloffenen Zeit, d. h. in der heiligen Fasten- und Adventszeik, sollen die Gläubigen nach Weisung der Kirche sich der Teilnahme an öffentlichen Lustbarkeiten, besonders an Tanzvergnügen enthalten. Das muh jetzt mit Rücksicht auf die allgemeine Rot dringend erwartet werden.
IV. Ich bitte herzlich auch in diesem Jahre sm Euer Fastenalmofen, zur Unterstützung unserer Kommunikanten anstalten, besonders für „St. Joseph" in Hünfeld, in denen arme Kinder aus der Diaspora auf die erste hl. Kommunion vorbereitet werden. Die Anstalten bedürfen in der harten teueren Zeit besonders Eurer Hilfe. In den Pfarr- und Filialkirchen sind zu diesem Zwecke Opferbüchsen mit der Aufschrift „Fasten- Almosen" anzubringen. Der Ertrag ist s. Z. an das Bischöfliche Generaloikariat einzusenden.
V. Die österliche Zeit dauert vom 4. Fasten- fonntac» bis zum 3. Sonntage nach Ostern ein schließlich. Die Kommunionscheine sind an die betr. Pfarrgeistlichen abzuliefern.
t Joseph Damian,
Bischof von Fulda.
Amtliche Anzeigen.
Verzeichnis
über die Abgrenzung der Wahl- beziv. SUnnnbezirke in dem Steife Huida mit Aus chluh der Stadt Fulda, die Namen der ernannten Wahlvorsteher und deren Stellvertreter, sowie de bestimmten WahlrSume für di Wahlen zum pr. Lrndkaae, Provinztal-Landtage (fiome mmialtondlage) und Kreistage am 20. Februar 1921'
Erkürungen.
SB.«S. = Wahl» beim Stimmbezirk (Gemeinden. Gutsbezirke; W.» st. — Wahlvorsteher; 6id. — Slellver- treier; — Wo nichts anders vermerkt ist, gilt der fettge» drulkir Ort als Wahlon des beir. Bezirks und die Wohnung des Wahlvorstehers als Wahlraum.
1. W.-B.: Allmus; SB.=23.: Ducket, Ank., Bürgermeister;
Kto.: Weber, Friedr., Bauer.
2. W.-B.: Almendors mit Melzdorf u. Böckels, W.-D.: 'Nebelacker, M., Bürgerm.; Stv.: Brühler, 3., Landwirt.
3. W.-B.: Blankenau, W.-D.: Appel, Phil.. Bürgerm.; Stv.: Zimmer, S)d)., Landwirt.
4. W.-D. Böckels mit Wistels, W.-D.: Bormann, Frz. Gg., Bürgerm.; Stv.: Dechant, Frz., Landwirt.
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Wähle zu Haufe.
Beinahe kein Scherz.
Don Luka.
„Meine Damen und Herren, wir sind hier zusammen- tzekommen, um gegen die immer, wiederkehrende Belästi- Zung der ewigen Wahlen machtvoll zu demonstrieren; wir haben uns versammelt, um gegen die Politik im allgemeinen und die Wahlen im besonderen zu protestieren. Zn einer Zeit, da jeder Stand, jeder Berus, jedes einzelne Haus seine Dertretung, seinen „Rat" hat, dürfen wir nicht unberatet bleibenI Wir deutschen Pfahlbürger haben ein Recht, unsere Ruhe zu fordern, haben ein heiliges Menschenrecht, uns gegen die lästige Quai der ewigen Wahlen zu verwahren! Kaum ist die eine Urne geschlossen, da wird schon die nächste Wählerliste von betriebsamen Politikern oufgeian, und nun sollen wir am 20. Febnrar schon wieder wühlen! Meine Damen und Herren. wir erklären: mir wollen nicht wählen, wir kümmern uns nicht um Politik; wir wollen unsere Ruhe habens Niemand kann uns zwingen, den Gang zur Wahlurne zu tun: niemand!, oer. £brte Anwesende! Ueberlallen wir die Politik denen, die stch, gewerbsmäßig damit beschäftigen! Ueberlasfen wir das Wählen denen, die ein Vergnügen daran hoben: den Kommunisten und Unabhängigen, die von Politik etwas verstehen und nicht genug davon kriegen können! Dir ruhigen Bürger haben keine Lust, uns unsere kostbare Zeit durch die foaenannten politischen Pjlichien rauben zu lassen, und zu unserer kostbaren Zest auch noch unsere Seelenruhe und Gemütstchkeit; meine Herren, es ist genug, daß die verfluchte Politik unsere Stommtischgespräche und Keoelabende verseucht, sie soll nicht auch noch unser Privatleben verbittern! Was der deutsche Bürger an Politik braucht, das erledigt er an seinem Stammtisch und damit basta! Wir protestieren gegen die Politik im allgemeinen und gegen die Wahlen im besonderen! Wir erwerben uns ein unsterbliches Verdienst, wenn wir endlich einmal Front machen gegen den Versuch, das deutsche Bürgertum zu politisieren und ihm seine heiligsten Güter zu rauben: seine ’ Ruhe und seine Lchlafmütze. Derehrte Anwesende, wir vertreten das herlige Recht auf die Schiasmützel"
Nicht endenwollender Beifall belohnte die markigen Worte des Redners, und aus dem HmtergnnÄ Saales scholl es in energ'sch°m Rhythmus: „Wir wollen unsere Ruh' haben! Wir wollen . . ."
Da hob sich über die Köpfe der Versammelten etwas zaghaft ein Arm. und eine Stimme bat schüchtern ums Wort. Ein junger Mensch bestieg die Rednertribüne und begann also: .Verehrte Anwesende! Hochansehnliche Bür- ger und Bürgerinnen! Die Worte meines verehrten Herrn Vorredners waren von Klugheit und tiefem Verstand so durchleuchtet, daß ich es kaum wagen darf, mein kleines S:tf)tl«n in Gegensatz zu dieser strahlenden Helle zu sehen. Trotzdem möchte ich mir erlauben. Sie aus folgendes auf« merksam zu machen: wenn wir olle, die wir hier verjam-
5. W.-D.: Bronnzell mit Kohlhaus und Adolsseck, G.-Dz., W^-D.: Zehn, Karl Anton, Bürgerm., Stv.: Quell, Wilhelm, Hüttner.
6. W.-B.: Vuchenrod mit Kauppen, W.-D.: Scheibelhut, Adolf, Bürgerm.; Stv.: Kräh, Phil., Landwirt; Wahl- Roum: Sömann'sch« Wirtschaft.
7. W.-B.: Büchenberg mit Döllbach u. Zillbach, W.-D.: Kreß, K. Ludw., Bürgerm.: Stv.: Klüber. W., Landw.
8. W.-B.: Di-lershan, W.-D.: Abel, Los., Bürgerm.; Stv.: Pfeffermann, Aurelian, Landwirt.
9. W.-D.: Dielershansen mit Dosten und Kohlgrund, W.-D.: Schneider, Klein., Bürgerm.; Stv.: Schäfer, Johann Joseph, Bauer.
10. W.-B.: Dipperz mit Wistels, W.-D.: Zengerle, Em., Bürgermeister; Stv.: Hohmann, Fridolin, Bauer.
11. W.-B.: Dirlos, W.-D.: Buch, Adolf, Bürgermeister, Stv.: Helfrich. Iof., Bahnarbeiter
12. W.-B.: Dorsborn mit Tiefengruben, W.-D.: Kreß, Eduard, Bürgerm.; Stv.: Ruppel, Theod., Maurer.
13. W.-B.: Edelzell, W.-D.: Lehn, Karl, Bürgermeister; Stv.: Hüoel, Ioh.. Bauer.
14. W.-B.: Eichenau, W.-D.: Hillenbrand, Anton. Bürgermeister; Eta- Nau, Joseph, Landwirt.
15. W.-B.: Eichenzell mit Melters, W.-D.: Bernhardt, Wilh., Bürgerm.; Stv.: Jestädt, Jos., Bauer; Wahl- raum: Faust'sche Wirtschaft, Eichenzell.
16. W.-B.: Ellers, W.-D.: Kohl, Ferdinand, Bürgermstr.; Stv.: Klüh. Damion. Bauer.
17. W.-B.: Ellers mit Steens u. Wittges, W.-D.: Stein» faitbt, Ant., Bürgerm.: Stv.: Dehler, Frz. I., Landw.
18. W.-B.: Engelhelms, W.-D.: Dogel, Ignaz, Bürgerm.; Stv.: Schenkel, Magn., Maurer.
18. W.-B.: Flieden, W.-D.: Neidert. August, Bürgermstr.; Stv.: Spahn, Hch., Haltestellen-Dorsteher a. D.; Wahlraum: Neue Schale in Flieden.
20. W.-B.: Friesenhaufen mit Dörmbach, W.-D.: Müg- lich, Ludwig, Bürgerm.: Stv.: Roth, Lor., Landwirt.
21. W.-B.: Giesel, W.-D.: Wiegand, Jgn., Bürgerm.: Stv. Reith, Ferd., Landwirt.
22. W.-B.: Gläserzell, W.-D.: Ruhl, Adalbert, Bürgerm.; Stv.: Mathes, Jos., Landwirt u. Müller.
23. W.-B.: Großenlüder, W.-D.: Möller, Adam, Bürger- meister; Stv.: Bettinger, Ferd., Hüttner: Wahlraum: Konrad Bröhler'sche Wirtschaft, Großenlüder.
24. W.B-.: Haimbach mit Sickels, W.-D.: Reinhard!, D., Bürgermeister; Stv.: Enge! I, Magn., Landwirt.
25. W.-B.: Hainzell, W.-V.: Leinweber, Alb. Bürgerm.; Stv.: Dörr, Eduard, Hüttner.
26. W.-B.: Harmerz mit Ziegel, W.-D.: Schütz, Gustav, Bürgermeister; Stv.: Tann, Ferd., Hüttner.
27. W.-B.: Hattenhof. W.-V.: Weh, Wilh., Bürgerm.; Stv.: Raab, Gregor, Landwirt.
28. W.-B.: Hauswurz. W.-D.: Leinweber. Konstantm, Bürgerm.; Stv.: Lotz, Karl, Schmied.
29. W.-B.: hös und Haid, W.-D.: Larbig, Karl, Bürgerm.; Stv.: Danz, Franz, Landwirt.
30. W.-B.: Hofbieber mit Rödergrund, Egelmes, Weihershof u. Bieberstein.- G.-B, W.-D.: Müller I, Ios^Bür- germ.; Stv.: Goldbach, B., Schreiner; W.-R.: Schule.
31. W.-B.: Horos, W.-D.: Wehner, Franz Joseph. Bür- Sermeisier; Stv.: Baier, Adam, Bauer; Wohlraum: Interer Schulsaal in der neuen Schule zu Horos.
32. W.-B.: Hosenfeld, W.-D.: Brähter, Ed., Hauptlehrer; Stv.: Hillenbrand, Deo, Landwirt: Wahlraum: Schule.
33. W.-B: üohonvesberg. W.-D.: Kreis, Leopold, Bürgermeister; Stv.: Klostermann, Hch., Amtsrat.
34. W.-B.: Josta, W.-D.: Knobloch, Wilh., Bürgermeister; Stv.: Bischof, Franz, Dauer.
35. W.-B.: Istergiesel, W.-D.: Schneider, Wllh., Bürger- meister; Stv.: Günther, Joseph, Schreiner.
36. W.-B.: Kämmerzell, W.-V.: Hohmann, Jos., Bürgermeister: Stv.: Rickert. Ferd., Hüttner u. Maurerpolier.
37. W.-B.: Kerzell, W.-B.: Weber, Gregor, Bürgermstr.; Stv.: Helfrich, Lorenz, Landwirt.
33. W.-B.: Kleinlüder mit Großenlüder, G.-Dez., W.-D.: Schäfer, Frdr., Bürgerm.; Stv.: v. Keitz, A., Hüttner.
39. W -B : Künzell mit Keulos, W -D.: Mackenrodt, Aug., Bürgermeister: Stv.: Jestädt, Franz. Maurermeister; Wahlraum: Schule in Künzell.
40. W.-B.: Langenbieber mit Thiergarten, G.-Bez., W - D.: Dieth. Jos., Bürgerm.; Stv.: Brehl, Frz., Bauer.
41. W.-B.: Lehnerz mit Ziehers, W.-D.: Reinhard, Ford., Bürgerm., Stv. Dehler, August, Dauer.
42. W.-B.: Löschenrod, W.-D.: Gaul, Robert. Bürgerm., Sto.: Dalster. Hermann.
43. W.-B.: Lüdermünd, W.-D.: Brähler, Wendelin, Bürgermeister. Sto.: Schmitt, Ioh., Bauer.
44. W.-B.: Maberzell, W.-V.: Klück, Vinzenz, Bürgerm., Sto.: Hütsch T, Adam Joseph, Bauer.
45. W.-B.: Magdlos, W.-D.: Diel, Leonard, Bürgerm., Sto.: Hartmann, Heinrich, Maurer, W.-R.: Wirtschaft Adam Becker.
46. W.-B.: Marbach mit Bernhards, W.-D.: Abel, Anton, Bürgermeister, S to.: Bernhardt, Konstantin, Bauer, 47. W.-B.: Margretenhaun mit Armenhof und Rex. W.- D.: Bott, Siemens, Bürgerm., Sto.: Halsch, Franz, Hüttner und Maurer.
48. W.-B: Millelkalbach, W.-V.: Heil, Eduard, Bürgerm., Stv. Weß, Leopold, Bauer, W.-R.: Richard Beßlersche Wirtschaft.
meft, nicht wählen, wer wird dann aus den Wahlen hervor sehen? Natürlich unsere Gegner, unsere politischen WDerfacher, und der Herrschaft der Unabhängigen und Kommunisten, der oft geforderten „Diktatur des Proletariats" wird das Bürgertum schutzlos preisgegeben jein. Deshalb möchte ich. . .*
Stürmische Pfuirufe unterbrachen den Redner. „Er ist ein Politiker", kreischte es non der Galerie, und wie ein Fluch pflanzte sich der Rus durch die Reihen fort, schwoll au, und gebar neue Ruse: „Raus! Hinaus mit dem Politiker! Es ist ein gewerbsmäßiger Politiker! Hinaus mit ihm!" — Und von den Wellen der Erregung ward der Redner fvrtgespült. Und ein Mann, ganz hinten im Saal, schrie immer noch „Hinaus! Schuft! Volksverfüh- ret!N und konnte sich nicht beruhigen, und als seine Stimme in Heiserkeit sich Überschlug, fragte er seinen Nach- bam: „Was hat er denn eiaentlich gesagt?" . . .
Schon stand ein zweiter Redner auf der Bühne, der dm „Sprengungsversuch" des Herrn Vorredners aufs schärfste mißbilligte: „Meine Damm und Herren, wir las- fen uns Misere Gemütlichkeit nicht nehmen; mag die ganze Wett Zusammenstürzen in Valutanöten und Bolschewismus! Wir lieben die Rahe, sonst nichts auf der Welt! Meine Herren und Damen nach alter, guter Tradition wollen wir leben: wo drei Deutsche sich rusammenfinden, da gründen sie einen Verein, das steht schon bei Taeitus —."
Hier versank die Stimme des Redners im Beifallsge- tümmel; ober noch ehe er ferne Sprache wiederfonü. war ein klug ausfehender Herr auf die Bühne geklettert und überschrie nun, mit gewaltigem Stimmaufwand, das Brodeln bet Zustimmung. „Verehrte Anwesende", so begann er, „wo drei Deutsche sich zusammensrnden, da gründen sie einen Verein; das ist gewiß gute, alte Tradition; ober diese Tradition ist überholt! Wo drei Deutsche sich zusammenfinden, da gründen sie heute — einen Reichsbund. Deshalb schlage ich Ihnen vor, verehrte Anwesende, wir gründen einen „Reichsbund der Wahlgegner!' Meine Damen und Herren . . ."
Aber selbst diese gewaltige Stimme ward erstickt durch den Beifallssturm. Und dann begann eine leidenschaftbche Diskussion, eine Tcmfdebatte, wie sie dieser Saal selten erlebt. „Reichsbund der Wahlgegner', dos war vielen zu politisch; schon der Nam« mußte jeden politischen Verdacht ousschließen. „Reichsbund bürgerlicher Stammtisch- runden", schlug einer vor, weckte damit aber den Widerspruch einiger Damen, die ganz offen drohten, einen Gegenklub, einen „Reichsbund _ deutscher Kaffeekränzchen' auszutun. Da erklärten die Männer, sie würden sich, aus Rache, zu einem „Reichsbund deutscher Kegelklubs' zu- f am men tun; aber das gab neuen Widerspruch, denn eine andre Gruppe trat le'denschaftlich für einen „Reichsbund der vereinigten Skatklubs Deutschlands' ein. Man ftritt sich — um den Nomen des neuzugründenden Bundes. Aber dann tauchte eine Genie auf aus der erregten Mosie: „Dir nennen uns „Reichsbund: Wähle zu Hause!" das ist . politisch, harmlos und geißelt doch
49. W.-B.: Müs. W.-D.: Reinhardt, Friede., Bürgerm., Stv.: Post. August, Gast- und Landwirtschaft.
50. W.-B.: Neuenberg, W.-B.: Dehler, Rich., Bürgerm., Sto.: Hobmann. Ferd., Schreinermeister.
51. W.-B.: Neustadl, W.-D.: Buch, Franz, Bürgerm., Sto.: Belz, Robert, Schneidermeister und Landwirt.
52. W.-B.: Niederbieber, W.-V.: Bleuel, Anton. Bürger- meister, Sto.: Schäfer, 3., Landwirt.
53. W.-B.: Rlederkallmch, W.-V.: Weß, Hermann, Dia- aermelfter, Sto.: Möller, Pius, Hüttner und Bergmann.
54. W.-B.: Riesig, W.-V.: Kretz, Rich., Bürgerm., Sto.: Kretz, Eduard, Landwirt.
55. W.-B. Oberbimbach mit Lütterz, W.-D.: Schäfer, A., Bürgermeister, Sto.: Wahl, August, Landwirt.
56. W.-B.: Oberrobe, W.-D.: Luimng, Jos.., Bürgerm., Sto.: Mathes, Herrn., Hüttner und Schmied.
57. W.-B. Opperz, W.-D.: Güncher, Leo, Bürgermeister, Weber, Grexgr, Hüttner.
58. W.-B.: Petersberg, W.-D.: Werder, Ioh., Bürgerm., Sto.: Müller, Friedr., Platzmeister, W.-R.: Sitten« bachfche Gastwirtschaft.
59. W.-B: Pfaffenrod mit Drandlos und Poppenrod. W.. D.: Erb, Anion, Bürgermeister, Sto.: Lauer, Gregor, Schreinermeister.
60. W.-B.: Pilgerzell, W.-D.: Schleicher, Frz., Bürgerm., Stv.: Röder, Leo. Fabrikarbeiter.
61. Reinhards mit Niederrode, Mittelrode und Giesel, G.-B., W.-V.: Helmer, Anton, Bürgermeister, Sto.: Vogel, Jos., Rentner.
62. W.-B: Walkes mit Besges und Rodges, W.-D.' Gärt- ner, Konr., Süraerm., Stv.: Wchner, Kaspar, Landw.
63. W.-B.: Rönshausen, W.-D.: Schlaa, Frz. Jos., Bür- germeister, Stv.: Leibold, Adam, Dauer.
64. W.-B: Rommerz, W.-V.: Weber, Aug., Bürgerm., Föller, Ferd., Hüttner und Maurer.
65. W.-B.: Rothemann, W.-V.: Witzes, Ioh., Bürgerm., Stv.: Kreß. Leo, Landwirt.
66. W.-B: Rückers, W.-B: Balz, Herrn., Bürgermeister, Stv.: Krack, Gottf.
67. W.-B.: Lad Salzschlirf, W.-D.: Pütz, Albert, Bürger- meftter, Stv.: Post. Aug., Stuckateur. W.-R.: Ge- schöflszimmer des Bürgermeisteramtes Bad Salzschlirf.
68. W.-B.: Schletzenhausen m;t Bersrod. W.-V.: v. Keitz, Wilh., Bürgerm., Sto.: Jäckel. Wilh., Landwirt.
69. W.-B.: Schweben, W.-B: Becker, Ferd., Bürgerm., Sto.: Huhn, Frz. Karl. Landwirt.
70. W.-B.: Steinern, W.-D.: Bleuel. Peter, Bürgerm., Sto.: Helmer, M., Landwirt und Bahnarbeiter.
71. M.-B: Sl inhaim. W.:B: Fröhlig, Iof., Bürgerm., Sto.: Darnieder, Ehr., Bauer.
72. W.-B.: Stork, W.-B: Erb, Oskar, Bürgermeister, Sto.: Heil, Emil, Landwirt.
73. W.-B.: Uffhausen, W.-V.: Dietrich. Ioh., Jos., Dünger- muffet, Sto.: Leinwebn:, Ioh.. Landwirt.
74. W.-B.: Unlerblmb-rch, W.-V.: Weißmüller. Aug., Bür- oermeister. Sto.: Schäfer, Jos., Landwirt.
75. W.-B.: Veilsteinbach mit Eichenried, W.:D.: Leinweber, Adalbert, Düroermeister, Stv.: Pappert, Dal., Landw.
76. W.-B.: Weidenau, W.-D.: Kräh, Frz. Jos., Bürger- meister, Sto.: Koch, Jos., Auszüger.
77. W.-B.: Welkers, W.-V.: Beck, Aug., Bürgermeister, Sto.: Greif, Damian. Auszüger.
78. W.-B.: wiesen mit Traisbach, W.-D.: Hau I, Amand, Bürgermeister, Sto.: Hau II, Amand. Bauer.
79. W.-B.: Wolferts mit Finkenhain. W.-V.: Hartung, Wilh., Bürgermeister, Sto.: Enders, Aug., Hüttner.
80. W.-B.: Zell, W.-V.: Ihrig, Aug., Bürgermeister, Sto.: Schreiner, Hch.. Hüttner.
81. W.-B.: Zirkenbach, W.-B: Herbert. Karl, Bürgerm., Stv.: Ruhl, Herrn., Hüttner.
Vorstehendes Verzeichnis über die Abgrenzung der Wahl- bezw. Stimmbezirke In dem kreise Fulda mit Ausschluß der Stadt Fulda, die Namen der ernannten Wahlvorsteher und deren Stellvertreter, sowie die bestimmten Wahlräume für die Wahlen znm prentz. Landtage, Drovinziallandtage (Kommunaliandtage) und fireis- lage bringe ich mit dem Bemerken zur ösfenttichen Kenntnis, daß d!e Wahlen znm preutz. Landtage, Provinziallandlage (Kornmiinallandttage) und Kreistage zusammen an einem Tage, nämlich am
Sonntag, den 20. Februar ds. 3s«
von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags, ftattfirsben. Der Landrat ist berechtigt, in Wahlbezirken mit weniger als 1000 Einwohnern die Watz!zeit von 10 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags festzusetzen.
Fulda, dm 3. Februar 1921.
Der Landrat. Frhr. v. Doernberg.
Die nach unserem Runderlatz vom 30. September 1916 — II d. 2102. M. d. I„ III B. 12. 1719 E. M. d. ö. A. — für Veröffentlichung der Ungültigkeitserklärungen über abhanden gekommene Zulassnngsbsfcheinigmig-n und Führer- scheine zu entrichtende Gebühr von 6 M, reicht schon allein zur Deckung der Bekanntmachungskosten nicht mehr aus. Darüber hinaus hat das in dem gedachten Runderlaß angeordnete Verfahren die Erzielung einer größeren Achtsamkeit bei der Aufbewahrung der Bescheinigungen bezweckt; trotzdem muffen.nach vorliegenden Berichten noch fast täglich mehrere Beschemigunge-n für ungültig erklärt werden.
gleichzeitig den Unfug des Wählens!' — Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen; aber dann entstand ein neuer Streit über das Vereinsabzeichen: die einen wollten den Bierkrua. die andern das Pick-Atz, die dritten ein Kegelspiel und die Damen eine Kaffeekanne als Wappen- fymbol des Reichsbundes. Hin und her wogte die Leidenschaft, bis endlich wieder das Genie sich einstellte: „Das beste Symbol unserer Bewegung ist die Nachtmütze, das Zeichen der Ruhe, der unbeirrbaren Gemütlichkeit, das Cliarakteristikum des deutschen Bürgers!" — Wieder rauschte jubelnder Beifall durch den Saat, und man beschloß in schöner Einmütigkeit, einen namhaften Künstler mit der Ausführung des Abzeichens der stilisierten Nachtmütze, zu beauftragen.
Nun geriet die Versammlung in lebhaften Fluß. Es wurden Statuten beraten, Geschäftsordnung und Wahlreglement; wunderschöne Titel wurden gedichtet für die Mitglieder des Bundesvorstandes; viele Ausschüße eingesetzt und Kommissionen gewählt. Bei der Besprechung des Werbeausschusses kam es zu einer erregten Auseinandersetzung: „Wir mästen eine Gegenaktion einleiten gegen die Seuche der Wählerversammlungen! Wir muffen Nicht-Wähler-'Versammlungen abhalten mit besonderen Abteilungen, für Kegel- und Skatbrüder, für Kofferschwestevn und Stammtischrunden! Das zieht vielleicht und der Erfolg ist uns gewiß!' Und man faßte einstimmig verschiedene Entschließungen.
Da erhob sich plötzlich ein Mann, der bis dahin schwei- gend gesessen, der nicht in den Vorstand, auch in keinen der Ausschüsse gewählt worden, der wohl der einzige war ohne Amt und Würden im neuen Bund; und der sprach also: „Me'ne verehrten Mitglieder des Reichsbundes Wühle zu Hause! Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Konstituierung. Aber ich möchte doch nicht verfohlen, daraus hinzuweisen, daß die Entente gegen unfern Reichsbund . * „Sprengzelle!", schrie es von allen Seifen. „Er spricht von Politik! Haut ihn! Das ist gegen die Statuten!"
Aber der Redner lietz sich nicht beirren. .....Und
was meinen Sie, wenn es dem Reichsbund Wöhle zu Haufe gelingt — und ich zweifle nicht daran! —. das gesamte deutsche Volk zur Sabotage der Wahlen zu bringen. Wie wird dann die deutsche Valuta sinken? . . .
„Was? Valuta?, schrie es nun durcheinander. „Donnerwetter, die verfluchte Valuta!" Und durch die Versammlung rollte cm Murmeln der Verlegenheit. Und wieder fand sich das Genie: „die Valuta wird einfach abgeschafst! Wir. der Reichsbund Wühle zu Hause, werden m einigen Tagen eine Macht repräsentieren, und wir roerben machtvoll die Abschaffung der Valuta fordern!" Es wurde einstimmig eine Entschließung gefaßt.
Aber der Redner ließ sich nicht erschüttern: „Hm . . . ich kann mich der Logik Ares Beschlusses nicht entziehen. Aber wie nun, wenn die Knallroten, die Ueberlinkser, in ihrer politischen Verblendung den Reichsbund nicht an» erkennen und doch wählen, allein wählen, dann ver-
Jn Abänderung unseres Runderlasies vom 30. September 1916 — II d. 2102. M. d. I., III B. 12. 1719t C. M. d. ö. A. — ordnen wir daher hierdurch an, daH fortan die Eigentümer der Kraftfahrzeuge für di« De» kanntmachunng über die abhanden gekommenen Zulastmigs-i beschemigungen und Führerscheine eine Gebühr von 30 Ji zu entrichten haben.
(II d. 4299. M. d. ö. A. III B. 12. 1266. C a.)
Berlin, am 13. Januar 1921.
Zugleich im Namen des Ministers der ösientlichen Arbeit»«
Der Minister des Innern. 3. A.: Abegg. i
An die Herren Regierungspräsidenten und den H«W Polizeipräsidenten in Berlin.
Wird veröffentlicht.
Fulda, den 3. Februar 1921.
Der Landrnl: Frhr. v. Doernberg.
Diejenigen Gemeindevorstände des kreifes, welche mti der Anmeldung der Lelrlebstastoffe (Benzin und Benzol) für landwirttchaslllche Betriebe für den Monat April 1921 gemäß meiner Rundverfügung vom 5. Februar 1920 — II. 1335 — noch Im Rückstände sind, werden an Einsendung der Anmeldung mit Frist bis spätestens zum 1. Mär; ds. 3s. erinnert. Spätere Anmeldungen können Berücksichtigung nicht mehr finden. >
Die beteiligten Landwirte wollen ihre Anmeldung bei der Ortsbehörde sofort bewirken.
Fulda, den 2. Februar 1921.
Der Landrat: Frhr. v. Doernberg.
Nach 8 1 des Reichsgesetzes vom 30. Mai 1908 (R. G., Bl. S 317) ist das Zerstören und Ausheben von Restern t£-t Brutstätten der Vögel, das Zerstören und Ansnehmen; van Eiern, das Ausnetzmen und Töten von Zungen, der Ankau?, der Verkauf, die An- und Verkaussvermittelung, das Feilbieten, d'e (Ein-, Aus- und Durchfuhr und der, Transport der Rester, Eier und Bruk der to Europa ein-’ heimischen Vogelarten untersagt.
Die vorstehenden Bestimmungen finden keine Anwene düng:
a) auf das im Privateigentum befindliche Federvieh;
b) auf die nach Maßgabe des Landesgesetzes jagdbare^ Vögel;
c) auf die ht nachstehendem Verzeichnis ausgeführten Dogelarten: Tagraubvögel mit Ausnahme der Turm»! falten, Schreiadler, Seeadler, Bussards und Gabelweihen (rote Milane), Uhus, Würger (Neuntöter), Sperlinge (Haus- und Feldsperlinge), Rabenartige Vögel (Rabenkrähen, Nebelkröhen, Saatkrähen, Elstern, Eichelhäher), Wildtauben (Ringeltauben. Hohltauben, Turteltauben), Wasserhühner (Rohr- und Bleschühner), Reiher (eigentliche Reiher, Nachtreiher oder Rohrdommeln), Saget (Sägetaucher. Tauchergänse), alle nicht int Binnenlande brütende Möwen, Kormoranc, Taucher (Eistaucher und Haubentaucher),
jedoch ailt auch für die vorstehend unter a, b, c bezeichneten Vögel das Verbot des Fangens mittels Schlingen.
Verboten ist weiter:
a) jede Art des Fangens von Vögeln, solange der Boder mit Schnee bedeckt ist; ,
b) das Fangen von Vögeln mittels Leimes und Schlingen; c) dos Fangen und die Erlegung von Vögeln zur Nacht
zeit mit Netzen oder Waffen; als Nachtzeit gilt den Zeitraum, welcher eine Stunde nach Sonnenuntergang beginnt und eine Stunde vor Sonnenaufgang endet;
d) das Fangen von Vögeln mit Anwendung von Körneni oder anderen Futterstoffen, denen betäubende ode-- gif» tige Bestandteile beigemischt sind oder unter Anwendung geblendeter Lockvögel; .
e) das Fangen von Vögeln mittels FallkLs'gen und Fallkästen, Reusen, großer Schlag- und Zugnetze, <omfe mittels beweglicher und tragbarer, auf dem Boden oder quer über das Feld, das Niederholz, das Rohr »der den Weg gespannter Netze. i
Auch ist nach § 3 Abs. 1 u. 2 a. a. O. In der Zeit vom
1. März bis zum 1. Oktober das Fangen und bi* Er-- legung von Vögeln, sowie der Ankauf, der Verkauf und' das Feilbieten, die Vermittelung eines hiernach verbotenen An- und Verkaufs, die Ein-, Aus- und Durchstchr^ von! lebenden sowie toten Vögeln der in Europa einheimischen Arten überhaupt, ebenso der Transport solcher Vögel zu Handelszwecken untersagt.
Dieses Verbot erstreckt sich für Meisen, Kleiber und Baumläufer auf das ganze Jahr.
Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmungen werden nach § 6 a. a. D. mit Geldstrafe bis zu 150 M oder mit Haft bestraft.
Der gleichen Strafe unterließt, wer es unterläßt. Kinder oder andere unter feiner Gewalt stehende Personen, welche seiner Aussicht untergeben sind und zu seiner Haus- genosienschaft gehören, von der Uebertrehmg dieser Dorfchristen abzuhalten.
Die Herren Ortsvorstände wollen das Vorstehende ht ihren Gemeinden und besonders durch Vermittlung _ber Lehrer in den Schulen wiederholt bekannt machen (affen. Auch sind die Feldhüter auf die'Beachtung dieser
schnsten hinzuweisen.
Fulda, den 3. Februar 1921.
Der Canbrat; Frdr v Doernberg.
helfen wir, der Reichsbmid, den Radikalen zur Diktatur des Proletariats! ..."
Wieder herrschte einen Augenblick betretenes Schweigen; aber wied-r fand sich das Genie: „Wir sind zu klug, verehrter Herr Vorredner, uns mit Politik zu befassen! Aber wir sind nicht dumm genug, nichts davon^ zu verstehen! Das ist eben unsere Taktik: wir treiben passiv: Resistenz gegen die Wahlen; wir zwingen die Radikalen, die geforderte Diktatur des Proletariats durch- zuführen; wir zwingen sie, indem wir nicht wählen, die Regierung zu übernehmen! Und wenn sie abgewirt- fchastet haben, dann sind mir die, die das Daterlemd retten . . .!'
„Wenn wir die Diktatur überleben!', sagte jemand schüchtern, ward aber überhört.
Und der Redner fuhr fort: „Dann fällt die Regierung automatisch an den Reichsbund, dann werden sie zu un« betteln kommen, die Radikalinskys, wir möchten die M- nistersesiel besetzen. Und dann diktieren w i r, der Reichsbund Wähle zu Hause!"
In den Beifall mischte sich wieder ein spöttischer Ruf: „Der Reichsbund der Ueberlebenden!" . . . Aber auch dieser schlechte Scherz ward überhört. . . .
Der Vorsitzende wollte die Sitzung schließen, da erschien, an der Türe des Saales eine Deputation, bahnte sich einen Weg nach vorn und ein Herr mit slawischem Akzent sprach allo: „Ich spreche im Namen der Linkssyndikalisten und der V. K. P. D. sowie der K. A. P. D und der Sinar» chisten und der Anhänger der direkten Aktion: 3m Auftrage meiner Genosien begrüße ich den Reichsbund Wähle zu Hause, von desien Gründung wir eben Kenntnis erhielten; ich habe auch die Grüße meines Vaterlandes Sowjet-Rußland zu überbringen und beglückwünsche aus tiefstem Herzen das deutsche Volk zu dieser Gründung! Die Siebente Internationale, Bereinigung zur Durchfüh- rurng des Bolschewismus, in deren Namen ich spreche, schätzt sich glücklich, als erster Gratulant dem neuen Reichsb'md seine herzlichsten Segenswünsche vor die Füße legen zu dürfen und erklärt sich feierlich bereit, die Werbearbeit des Reichsbundes Wähle zu Hause mit allen Kräften zu unterstützen, denn nur die einmütige Enthaltung von jeder Wahl, jeder Politik kann dem deutschen Bürgertum die Ruhe und den Frieden bringen, den es verdient: die echte, tiefe Ruhe des Friedhofs . . .'
Einen Augenblick war die Versammlung sprachlos; aber dann siegje der Stolz, schon international anerkannt, beglückwünscht und unterstützt zu werden, und mit lebhaften Bravorufen ging die Versammlung auseinander, in dem erhebenden Bewußtsein, Deutschland um einen Reichsbund und sich selbst um eine ehrenvolle Mitgliedschaft bereichert zu haben. Draußen aber, auf ben Straßen schrie es von allen Säulen und Manern m Rtesenlettern: „Deutscher Bürger, wähle!" . . . Aber Ne Mitglieder des Reichsbimües Wähle zu Hause hatten für diesen poLIwta» «nr «n nritirtiiaes Lächeln. . 4