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Fulda, den 4. Dezember 1920.
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Mittwoch, 8. Dezember 1920,
[ her Führung des neugegriinbeten Standesamt? Romtnerz ist der Bürgermeister August Weder a s dessen Stellvertreter der Beigeordnete Ferdinand Föl- Irr zu Rammerz betraut.
Die Geburts-, Beirats- und Sterbefälse in der Gemeinde Rammerz sind vam 1. Januar 1921 durch den Standesbeamten zu Rammerz z • beurkunden.
Fulda, den 2. Dezember 1920.
Der Dorsitzende des kreioansschalfes. Frhr. v. Doernberg.
3ch bringe hiermit zur ösfentsichen Kenntnis, bo’i die CTbrFrou Pott in Riederbieber wegen verbols- wldrigrm Dullerverkans vam Simtsgericht in Fnl^a zu einfr Geldstrafe van 300 Mark verurteilt worden ist.
Fulda, den 29. November 1920.
Der Landral. Frhr. v. Doeniberg.
D?r Suttner und Schreinerme'ster Otto Baypert t>on liosenfeld ist a!s Ortsschätzer für den Gerneinde- b-eiirk chasenfetd auf W Verruf besl'lll und eidlich in Pflichten genommen worden.
Fulda, den 27. November 1920.
Der Landral. Frhr. v. Doernberg.
Erloschen: Die 2T?aul- und kilanenfeuche in den Gemeinden Oberzell und Weichersbach, Kreis Sch'iichtern.
Fulda, den 30. November 1920.
Der Landral. Frbr. v. Doernberg.
Erloichen: Die inmit- und Klauenseuche in der Gemeinde Ilbeshausen. Kreis Lauterbach.
Fulda, den 2. Dez-mber 1920.
Der Landral: Frhr. o. Doernberg.
Lusgebrochen: Vie Maul- und Slanen'enche In den Gemeinden Ze"a. Neidhardshwisen, lirnshauien Packa Wölferbütt. Bezir'sdi-e'tion Dermbach sowie aus dem Gute Lindigshos bei Dermbach.
Fulda den 30 November 1920.
Der Landral. Frhr. v. Doernberg.
Ansoebrochen: Die Maul- und Klauenseuche in Rixfeld. Kreis Pautcrbod) und in dem Ortsteil F i nü- l o s. Gemeinde Batten, Kreis Gersfeld.
Fulda, den 2. Dezember 1920
Der Landral. Frhr. v. Doernberg. '
Nachdem die Abheilung der Maul- und klauen'euche in der Gemeinde Poppenrod und Steinau am!s- tierärztlich festgestellt worden ist und die Abna!-me der Desinfekt on stattgefunden hat, best’mme ich folgendes-
8 1. Die über den Gemeindsbez-rk Poppenrod verhängte Sverre wird vom 10. Dezember d. I ab aufgehoben. Für Steinau tritt die Aufhebung sofort in Kraft.
§ 2. Die für den Gemeindebez'rk Povpenrod und Steinau und die verseucht gewesenen Gehöfte im befrn. deren angeordneten Bestimmungen werden zurückae- zogen.
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Nachdem die Abheilung der Mm:!- und K'omense-che in der Gemeinde Allmu» amtstierärztlich festielte'lt worden ist und di? Abnahme der Desinfektion stattge- funden hat, bestimme ich folgendes:
§ 1-.Die über den Gemeindebezirk Allmus ver- | hängte Sperre wird vam 4. d M. ab aufaehoben.
8 2. Die für den Gemeindebazirk Atimus und die verseucht gewesenen Gehöfte im besonderen angeordneten Bestimmungen werden zurückne.wgen.
Fulda, den 1. Dezember" 1920.
Der Landral. Frhr. o. Doernberg.
3nm Schutze gegen die Maul- und Klauenleuche wird auf Grund brr 18 ff des Biebfeuchengesehes vom 26 Juni 190g lReichsgesehblatt S 519) m l Erm'fchtiounz de, Herrn Ministers für Landwirtschaft, Domänen ^und Forsten fallendes bestimmt:
f i- Infolge Ausbruches der Maul- und Klanen. seuche -n der Gemeinde Ziegel und in der Stadt ti u I h o ander? ich die 1 und 7 meiner v>hse-chen. polizeilichen Anordnung vam 8. November d. 3. „Fuld Zig. Nr. 262 hierdurch wie folgt ab:
(Bfhöft des Adalbert Hillenbrand in Zievel und die Straße »Am fitcegarten* bilden ie einen Sperrbezirk.
(8 7.) Für die Seuchengehöste gelten die im § 8 be. zeichneten Verbote.
§ 2. Die vollständige hiernach erlassene Viehseuchen- nalizeiliche Anordnung vom heutiaen Tage ist in der Gemeinde Z egel ortsüblich durch Ausrufep — Abschlag bekannt gemacht worden und kann auf dem Dürgermei. steramte bofrl^ft oder bei mir eingesehen werden.
Lmsichtlich der Stadt Fulda kann die Viehseuchen- polizeiliche Anordnung in der hiesigen Polizeiverwaltung einoefehrn werden.
8 3. Die Der- und Entladung von K'auenvieh auf dem Bahnhof Fulda ist verboten. Dem Ber- und (fnt= sahen von Sch'achtoieh aus Sverrbezirken steht unter Beobachtung der im 5 162 Abs. 1 bezw. 163 Abs 1 D W V (B. pngenrbnet-’n Mm nahmen auch rn* dem "nasse birfes Verbots n chts im Wege: desal für Z cht. rieh entsprechend § 164 d n. a 0. 1
Fulda, den 4. Dezember 1920.
Der Landrat. I. D Köhler.
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«Wolltest D u, Lucian?"
„Ich kann nichts versprechen. Vbcr da ich immer um ben Baler bin. so könnte ich vielleicht einen günstigen Augenblick f'nden . . ."
»Und Du wirst wirklich in meinem Interesse spre- chen?" *
--Du hast mir nie v'es Gutes znoetraut * erwiderte Cvcinn ausweichend. „Ich will d-m Ba'er Dein? Ber. heirotung ri‘teikn: wie er es äufnimmt. dos weih ich nicht. , Hast Du wobt auch daran gedacht, daß b>e Mutter Dir solche ^andlunosweise nie ocrz"iheg wird?"
»Du hast großen Einfluß auf unsere S'lefm»>tter."
„Ueberfchätze den nicht: er ist nicht fc groß als Du denkst und fie beherr'cht den Vater gänz^ch."
„Wär', dann nicht doch besser, ich spräche selbst mit Vater?'
»Ich kann Dich n'cht bindern. Bed-nke gt-er wohl, welche F-loen das für ihn und Dich baden kann."
Aein-ich bki'st -inen Au-e-bsick unentschlossen. Surfte er des Vaters C-b-n aufs Sp’el fest-n? Nein, um den Preis märe fern Glück zu hoch bezahlt ?'-m blieb also keine Wahl, 9ueion m-ä-te ferne Sache führ-n.
»So leoe ich denn mein Glück in D-m? chände. Ist vertraue Dir viel an Süden! Du wirst mich doch auch wirklich nid)1 im S ich? lassen?"
„Ich w-rde die Sache vnstrm B^t?r fn schonend w-e mögl'ch Mitteilen Fnfle Dich in Gedn'd und erwarte nicht gleich zu viel D-e Zeit mutz da das Ihre tun."
„lind Du wirst mir Treiben?"
„Sebald ich e'nmz wichtiges zu sagen habe." „Lue°an. ich danke Din"
-Lest das fieber. «•= Du mirkl'ch Gr"nd daz-i hast. Und laß uns i-bt hindnaeb-n: r« st spät. Ich möchte morgen fn früh m'- möa'ich zurück,"
Damit schritten sie beide ins chaus, wo der Pastor sie ern? ortete.
2. *
Es war frühe am and-m Morgen. Der ast, "Ferner war bereite zu seiner Ar'e't gegangen, u"d Ro'e war allein in dem ast-n Räuschen zurückm'-.'irben. S e hotte ’off die ganze N-cht machend verbrgcht wc'l tausend Gedanken über die Zukunft ihr nicht Ruhe liegen.
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»Latz das!" unterbrach der 8feifere ihn kalt, „Du kennst mich o-el zu gnt. als daß Du glgoben könntest, ich änderte meine Grundsätze einem hübicheu Gesicht zu Gefallen. Dich mochte das blenden . . ."
»Richt um ihres Aeußeren willen liebe ich Rose; sie ist . . ."
„.stör' auf, hör' auf. Man kennt solche Reden zur Genüge. Sie ist Deine Fron, an d"r Ta"ache ist n'ch s Zu ändern, aber :rf) darf nicht z"gob"v. daß um solcher — Dvrheit w'llen das Leben t!nfrre5 Vaters aufs Sniel Keletzt wird. Träfe ihn. den stolzen Gdelmann, dieser Schlag unvorbereitet — es wäre fein Tod."
steinnch stand einen Augenblick ratlos. War es wirklich 6or-e um des Vaters Gesundheit, »ie Lucian so fpretfien ließ, ober aber — — wogt-- er v"rh'nd°rn. daß her Bruder persönlich des Vaters Verzeihung erf'ehte? Das sollte er beginnen? Hätte doch der Pfarrer geschwiegen!
»Nun. ma? gedenkst Du zu tun?" unterbrach Lucian Fme (Beben f-n.
»53ns rätst Du mir?"
statte Heinrich den triumphierenden Bl'ck gesehen, °er »tnen. kurz»n Moment :n Lucians Ang-n austeuchtete,
hotte er sich^rl^ch dos Bruders Rat mit weniger Der- •rauen entnegenge-ammen.
„Wenn Du wich darum fragst so rate ich Dir, kamw« nicht nach Neuh-'f. Se'bstverf'änh'ich v'-möchtest T" dem Ba'er gege"ü''er n"cht zu schweinen. Gr war wer heft;»; j» ten'»r Kra^khest ist er r«iz^vr newor- 0 bis zi-m Aenbersten Gr mürb* D'ch einfach vcr-
"te-ips, Ohne Deine G-ünde anznhören."
»Ab»r er muß es vollen. Lucian. Du begreifst, baß y 51ole schuldig b'n. unsere Ebe baldmöglichst zu
»Gewiß, aber mu6t Du »e"-ft es sein, her den Vater 0,1 ”er Cache in Kenntnis setzt?"
ver Landral. Frhr. v. Doernberg. ,-J?.le„'öerfÜ3un9 über Teile von SchnlgehSsten zur! ztlinberung der Voh-">-,gsnot stehl nicht den De- meinden zu.
. ®5 ist oorgekommen. naß ein Bürgermeister eine Fa. /titi» bie schon eine Wahnung hatte, zur Se'eitigung «n Mißhelltakeiten zwischen ihr unb ihrem stausmir, «uf eigene Faust in eine leere L eh r e r - D i e n st. r o h n u n g ungewiesen hat. Das n ar eine lieber, schreitnng der vom Regierungsprälldenten der Gemeinde, behbrh,. trtei'ten Grmächtigung zu Maßnahmen gegen ben Wohnungsmangel unb wäre es auch gerne, fen, wenn bje Familie Mne Wohnung gehabt hätte
Schon frühere Vorschriften (Verfügung de, Staats, kawmi'lnrs für das Wohnungswesen vom 14 August 1919 St. 4. 3093 — setzt erl-cht durch die Sunbnerftrtt'-g des M'Nistrrium« für Volkswohlfahrt vom 26. Juni 1920 II 6. Nr 30^71 wiesen darauf hin, es fei die Be. schlaanahme-Grmöchtigung in der Erwartung erteilt worden, daß die Gemeinden, wenn es sich um öffent ich- Gebäude oder Tri'e van solchen da-dle, zunächst mit dem Leiter der b-st. örtlichen Amtsstelle fbng ist auf dem Lande bei Vo'ks'ch -lgebäuden ber Schulvorstand «ls Verwalter des Sch-uorrmögens: 3:ffet B n 1 ber (TU) Ausführunasanweisung oam 8. November 1907 gitm Va'ksfchulttnterba'tunasgesetz vom 28. Juli 1906) Verhandlungen emleiten und bann an die Kommunal, «ufsichfsbehärde berichten würden.
Nach dem heutigen Recht lReichsgesetz vom 11. Mai 1920. !9. G. Bl. S. 949 Ziffer 1 11a) bedarf es
Ser Zustimmung her obersten Landesbe. Hürde lalso des 97?"n:fteriums>, wenn öffentliche ©ebäube zur Beseitigung „besonder, starken Woh. mmis-*’onfie!s" in Anspruch genommen werden fallen. „Die B-schlagr'ahm» vor erfolgter Zustimmung ist recht, sich -Volkowobsfahrts-Min Rundnerfügung
Born 26 Moi 1029). Dio fO-'m”mbebe,iörbe ist also bei Val'sschuf^Gebnuden leir-rchl. Lehrer »Dienstwohnungen) selbst dann, roe^n der Schu'vorstand zttaestimmf hat, nicht ^befugt, ir-egh einen Teil eines Vo'ks'chntgehgst, fe'hstäubig m>t V-lchtag zu heften, so"dern muß an die Ko!om"»otn,-fllcht<..f>„hz„t>e Berichten, welche sich mit uns in m',rb"nbiti,n setzen wird.
Cfbenfomen’g b»rf der.Schulvorstand ohne unrere Ge. webm:gt!ng G-m»inde''»h"rde sein Einverständnis
Wa die Mm-st'ri-'l.Genehmigunq noch nicht erteilt ist muß sie ngchträalich eingeheft werben, weil die Be. schlagnahme de» rechlichen Wirkfamke't entbehrt. Die I Berichte der Düraermeister und Schulvorstände haben I ben Tatbestand und die Gründe der Beschlagnahme ein« I gehend darzulegen.
K a l f e l. den 12. November 1920.
Regierung, AR. für furchen und Schulwesen. i I 3. 21: Da ' kseN.
Berstehenbe Regierunas-Verssiaung teile ich den fier« I ren Pfirgerm»"ftcrn der Schulorte des Kreises zur Aennr- [ nasnahm» mit.
Fulda, den 28. November 1920.
Der Landrat: Frhr v Doernberg.
Der Lierr Reg!ertmas-Nrä''denf hm durch Verfügung I »em 9. N-nemd-r d. Is, ?l. I. !?». 5015 belt'mmt. daß bie G--me!nde Nomme-z pnm 1. Ianngr 1921 ab von I bem Stovdesamke in Ne'chaf ahartrennt und für die Ge- I ineinbr Demv-k-», ein Standesamt mit der«
-'ne fn 7?nn?me»i gedpdet wird.
„Mache *i- fei '» So»een «mtz. i-d lmße lch'echt ne. bre ’-t ores- Gefrühstückt habe ich auch noch
. p»n rn'r. N'chr vteich daran ZU
ben?“’. We-t», ich rrjU l'-fors alles hel-rgen"
„Ja. reh m'ine kleine chousfrau; nachher erzähle ich
Dir ausführlich."
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Eine Diertelstunde später saßen die Beiden am zier«, sich gedeckten Frühftückstifch.
„Nun fege mir. Lieb, wie kommt's, datz Du nicht in Neuhof bist. Soll Dein Vater nrd) immer nicht . . .*
„'Rein, nein, Reise, halte mich nicht für feige. Als ich geftern abend nach fsaufe kam, fand ich meinen Bruder Lucian. Pastor Grabe hatte ihm bereits von unterer Verheiratung gesagt “
»War fr sehr aufgebracht gegen Dich. Heinrich?"
„fDlcin Bruder hat sehr feste Grundfatze. Er form mirf, nicht begreifen; das darf Dich nicht verletzen. Geliebte, er kennt Dich ja nicht. — Mir mär', viel Leber geroefen, ich hätte b-rn Datei selbst alles be'ennen dür» fen. . Aber ich darf Grabe nich: böie sein; sein Gemls. sen zwang ihn. Nun meint mein Bruder, daß Vater« Gesundheit große Aufregungen nicht verträgt. Er hat mir abgeraten, ihn persönlich zu sprechen, mir ober da. für das Versprechen gegeben, meine Sache im günstigsten Augenblicke keim Datei zu vertreten. Vielleicht habe ich mich doch geirrt, als ich ihn für egoistisch und hartberzia hielt."
„Ich habe das nie recht geglaubt, .Heinrich. 22:, könnte Dein Bruder schlecht sein. Sieh! er Dir einen», sich ähnlich?"
.»Ein wenig wohl. Im Charakter aber sind mir fe'-r verschieden. - Weißt Du Rose, ich möchte wohl. Du kenntest meine kleine Schwester Myra. Die würdest Du gewiß lieb haben."
„Gewiß würde ich das "
„lind sie wurde Dich lieben. Dich muß sa jeher gern hoben, der Dich siebt. Wenn ich Dich erst einmal in hie Gesellschaft emfuhre. wirst Du aew'ß Eroberungen wachen. Wer weiß, ob ich dann nicht eifersüchtig werde und mich nach diesen ruhigen Tagen stillen Gtücker zu» rück! <bne“
»Ach könnten mir doch immer hier leben» Was soll irf) in der Gesellschaft: dohin passe ich nicht! Wenn ich n cht i'.’ü'-fe, daß die Aussöhnung mit Deiner Familie zu Deinem Glück notwendig wär? — tun meinetwillen Heinrich, wün'che ich sie nicht. Du allein genügst mir, Su mein alles."--- (Forts, folgt)
bfilf hott? n* in den Armen des Gesiebten Kummer und Annft rerarO’n.
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Beben dem „Lammdien".
Langsam trat fie in den taufrischen Garten, um in der erquickenden Morgcn'ühle die verlorene Nachtruhe in rtruas zu ersetzen. Die Natur erwachte eben unter den gpibcrcn Sonnenstrahlen: schüchtern öffneten die Bln. men ihr? Kelche, unb ließen baNamsiche Wohlgeruck.e in die leicht bewegte Morgenluft strömen.
Rose batte heute keinen D ick für all hie reich? Schön, hrit, die sie umgab: ihre Gedanken waren bei dem Geliebten, der p§t wohl lm Fluge dahinftchr, dem Vater- Hanse zu. W»s. würde seiner dort warten? — Ro'e seufzte tief. Wie schwer m'chs? feine lensisive Natur unter den gerechten Darmürfen le-'den. mit denen Eltern und Geschwister ihn überhäufen wurden.
„Unb um me-netwillen muß er das dnrchmgchen ilf> kann nickt an Hn-y S-i'e fE«*-rfen; — m:e rnürhr ich gern a"es auf mich n-f)-?n. köimt» ich ihm das Leid er'vgren!" — Zum ersten Ma'e fühl'? sie. daß di? N?t"r fie e-qmt'sch härter g-fchafsen als ihn. ' S?'-- r;r garten äo-^rn Crf-''l’Tnv’’g ea-'nroch ein menin feft'r (r arokter und eine gering? Wid-rstan^sfädin- eit __
si-gF „-demnfu mar R<--e an ha« Gif er n-'an-t, v-v mg sie die Lgn^strn^» überfchanen konnte. NStzsich stieb p» r"’T'""1 '"'s'N Schrei <•••«. Dicht rot ihr Unrfch
V llar« um di? Wry-cke. A's er bom-r'te
Amtliche Artzeiqen.
»firiegsgrabflälten und kriegergräberpstege."
ffür den Nachlveis der Äriegeigrabftiitten des In. jnb Auslandes unb für die Kriegergräberfürsorge tft les Zentralnachwknsaml für Krieaei Verluste und flrie. «ergraber (Z U. K > Berlin NW 7, Dorotheenstr 48 eif allem zuständige Behörde. ' '
Durch Artikel 225 des Friedensoertrages haben sich die alliierten und assoziierten Regierungen verpflich-et die auf ibten Gebieten gelegenen deutschen Kriezeraräb-' statten mit Achtung z„ behandeln und instand zu halten Rach den bisherigen FestsieUunaen liegt kein Grund für me Annahme vor. b-h die (T-itcnteregierungen dieser Berv-lichumg nicht nachzukommen gedenken.
Um eine geordn te Ärobpslege zu gewährleisten, wer- den in Frankreich und Belgien, znmtetl auch in anderen Landern, dt? im Kamvfgebiet zerstreut siegenden Krie- gergraber und auch einige kleiner? Friedhöfe zu Sam. me trieL ju.en ^ufammengetegt. Das Zentralnachweis, amt erhalt spater über die a-isgeführMn Um efungen ^rctofo',e. und über die fertiggestellten Fried. hofe^L sten durch die (fntenteregierungen zugesandt.
1 ,^en Umbettungen die ©rnhftätten in emheit» kicher Weis? her^erichtet werden, erscheint e, zwecklos und durfte den Grsamteindruck ft 'rrn, wenn Angehörige ^"der^unsche bezüglich der Errichtung von Grabdenk- maleri schon setzt durchzuführen gedenken
Ans bem Vorstehenden erhellt, daß sichere Auskunft in vielen wallen erst nach Beendigung der Umhettungs. arbeiten, also wohl kaum vor Iabresfch'uß erteilt wer- den kann Infolge der volit scheu Derhältnisie im Osten tft auch über dortme Gräber die Erteilung einroanbfreie» Auskünfte zur Zeit häufio unmöglich.
3. 21.: 2 lenbart. ,
prh hech aus um ihm beff-r iu fUe reh'*i zu ’>v;ne->- r’-»r si^ er'chrn?, a>
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