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Montag, 3. Mai 1920

nr. 102

Aihliisek nii Sreunbe ber ZeiliMWttn!

Nach vorwärts

richten nunmehr die Wahlen unseren Blick. Die Zukunft erfordert gebieterischer noch als die Vergan­genheit eine starke Zentrumspart ei. Was ihre Anhänger eint, ist nach wie vor die Gemein­schaft einer Idee: die Idee der christlichen Volksgemeinschaft.

Staat, Religion und Kirche

sind uns unzertrennlich. Wir sind uns wohl bewußt, daß mit staatlichen Maßnahmen und Gesetzen allein unserem Volke nicht zu helfen ist, wenn nicht eine tiefe innerliche Erneuerung alle Glieder unseres Bol­tes erfaßt. Die Ueberwindung des materialistischen Geistes, die Versöhnung der Stände, den Sieg über Klassenkampf und Klasienegoismus kann nur der Geist des Christentums herbeiführen. Getreu unserer Vergangenheit treten wir deshalb ein für eine ihrer Bedeutung entsprechende Stellung von Religion und Kirche im Staate. Die allergrößte Bedeutung messen wir dem vom künftigen Reichstag zu schaffenden neuen Reichsschulgesetze bei. Von feiner Fassung wird die Zukunft der Schule im gesamten Deutschen Reiche in erster Linie abhängen. Wir erwarten, daß alle An­hänger einer christlichen Volksschule, insbesondere die Mtglieder der Zentrumspartei, diesen Gesichtspunkt bei den Wahlen nicht aus dem Auge verlieren. An der Reichstagsfraktion des Zentrums soll es nicht feh- len. Wir werden uns mit allen Straften dafür ein- fetzen, daß die verfassungsmäßigen Rechte auf eine christliche Schule den Eltern nicht geschmälert werden. Wir werden uns feder, die christliche Erziehung be­nachteiligenden Auslegung des Schulkompromisses mit allen Mitteln entgegenstcllen. Auch in, Zukunft wird es treuesten Zusammenstehens aller resigiös t'efmnten Kreise, gleich welcher Konfession, bedürfen, um Angriffe von religionsfeindlicher Seite auf unsere christliche Weltanschauung abzuwehren.

Auch unser nationales Gemeinschaftsgefühl muß geboren sein aus dem Geiste christlicher Nächsten- liebe und sozialer Gerechtigkeit nach außen wie nach innen. Darum halten wir in der Außenpolitik fest an dem

Ideal der Bölkerverföhnung

Der Versailler Friedensvertrag bildete das stärkste Hindernis -für ein einträchtiges Zusammenarbeiten der christlichen Stulturvölker. Darum fordern wir seine Revision: aber nicht mit den Mitteln der Gewalt, son­dern mit einer klugen, verständigen Politik. Wir er­warten ein klares und bestimmtes Unterhandeln mit den Mächten, die bereit sind, Deutschland seine Le- bensmöglichkeiten wiederzugeben. Dabei muß unser wichtigstes Ziel fein, die Lage unserer Stammesbrüder in den besetzten und abgetrennten Gebieten zu erleich- ■ lern. Wir fordern noch stärkeres Interesse der Re­gierung und eine noch größere wirtschaftliche Fürsorge für die noch besetzten Gebiete als bisher. -

In der inne r e n Politik sind unsere Ziele:

Der demokratische Staat.

Wir bekennen uns zum christlichen Volks- ft a a t. Auf dem Boden der politischen Gleichberech- tigung fordern wir die lebendigste Anteilnahme jedes Volksgenossen am Staate. Gleiche Rechte und gleiche P f l i ch t e n für feden! Wir verurteilen jeden Versuch, die Weimarer Verfassung gewaltsam zu stur- zen, aufs schärfste und fordern unnachsichtige Bestra­fung aller Verbrechen gegen di« Verfassung, kommen sie von rechts ober links. Wir verwerfen jede Klaf- fenherrfchast. Auch für die Zeit nach den Wahlen fordern wir eine starke, tragfähige Regierung. Bei ihrer, Bildung müssen alle wertvollen Volksgruppen, die der ernsten Willen zum Wiederaufbau des Staa- tes auf verfassungsmäßiger Grundlage haben, vertre­ten fein. Eine Regierung ber Extreme halten mir nach wie vor für bas größte Unglück, bas Deutfch- lanb treffen könnte. Sie wäre fein Untergang.

Die Neuorganisation des Reiches.

Wir halten fest an ben neu geschaffenen Funda- menten der Reichsstärke, an der Steuer, Verkehrs-, Wehr- und Rechtseinheit. ,Den zentralisierten Einheitsstaat aber lehnen wir ab. Die geschichtliche Eigenart der Länder und Stämme ist durch entspre- chende Machtvollkommenheit zu wahren. Jede Vor­herrschaft eines Landes muß beseitigt werden. Alle Länder sollen ihren gebührenden Anteil an Recht und

sofort in Angriff zu nehmen. }

Die Reform der Verwaltung.

Der Neuaufbau ber gesamten staatlichen Verwal­tung muß baldigst in die Wege geleitet werden. Wir verlangen eine organische Verbindung von Selbstver­waltung und staatlicher Einheit. Dem maßlosen An­wachsen des Dehördenwesens muß gesteuert werden durch einen planvollen Ausgleich zwischen Reichsver­waltung und Selbstverwaltung der Länder und Pro­vinzen. Sparsamste Wirtschaft in allen Staatsbetrie- ben ist unerläßlich.

Eine zuverlässige Wehr.

Der Schutz des Staates und ber inneren Ordnung erfordert eine ausreichende, zuverlässige Wehrmacht. Wir verlangen die Säuberung und Reinerhaltung der Reichswehr von allen unzulässigen Elementen, stehen sie rechts ober links. Deshalb vertreten wir bi« FernhaltUngberPolitikausberReichs- wehr. Um ihre Pflichten erfüllen zu können, müssen die Angehörigen der Reichswehr wirtschaftlich sicher- gestellt fein.

Die Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen der früheren Armee haben Anspruch auf Versorgung und wirtschaftliche Fürsorge. Von diesem Geiste ist auch das neue Reichsversorgungsgesetz getragen.

Die Gesundung der Volkswirtschaft.

In ber Bildung von Selbstverwaltungskörpern der einzelnen Wirtschaftszweige, die organisch aus dem Willen der Beteiligten erwachsen, erblicken wir das Fundament für die Neuordnung unserer Volkswirt­schaft. Wir treten ein für eine organische Verbindung von Wirsschast und Politik. Die Eingriffe des Staates in das Wirtschaftsleben müssen auf das Notwendige beschränkt werden und dürfen nur erfolgen unter weit- gehender Zuziehung der Fachleute des betreffenden Wirtschaftszweiges. Deshalb fordern wir die baldigste Einführung des endgültigen Reichswirtschaftsrates und der Bezirkswirtschaftsräte unter feinfühliger Schonung ber befonberen wirtschaftlichen Interessen ber einzelnen Landesteile.

Wir bestehen auf unnachsichtigem Kampf gegen die Einführung von Luxus- und Schundwaren, auf ber notwendigen Kontrolle des Ein- und Ausfuhrhandels unter weitgehender Zuziehung ber Selbftcerroaltungs- körper ber einzelnen Wirtschaftszweige. Der Luxus­verbrauch bes kriegsgewinnlerischen Vergnügungs- pöbels unserer Großstädte muß rücksichtslos bekämpft, bas Schiebertum mit allen Mitteln an feinem licht­scheuen Treiben verhindert werden.

Wir sind und bleiben die Partei des wirtschaftlichen unb sozialen Ausgleichs. Wir huldigen weber einem Klassen- noch einem Standesegoismus. Wir fördern darum die Interessen jeden Standes im Rahmen des Gesamtwohls.

Die deutsche Landwirtschaft sst unb bleibt bas Funbament unserer Volkswirtschaft. Unsere lanbwirtschaftliche Eigener'eugung roieber auf den frü­heren Stand zu bringen, ist darum eines unserer wich­tigsten Ziele. Wir sind deshalb für den planmäßigen Abbau ber Zwangswirtschaft. Wir forbern eine Preispolitik, bie die landwirtschaftliche Erzeugung auf allen Gebieten lohnt und fördert. Di« Düngemittel- beschaffung muß mit allen nur möglichen Mitteln ge­steigert werden. Der bäuerliche Mittel- unb Kleinbesitz ist zu schützen unb zu vermehren.

Deutschlands Inbustrie kst uns nach dem Kriege ebenso unentbehrlich wie vorher. Don ihren Höchstleistungen für den Inlandsbedarf wie für bie Ausfuhr hängt der Wiederaufbau ber deutschen Wirt­schaft ab. Wir erstreben darum ihre technische Förde­rung unb ihre organisatorische Zusammenfassung aus der Initiative ber Beteiligten. Rachbem Arbeitgeber unb Arbeitnehmer sich auf dem Boden ber Arbeits­gemeinschaften gefunden haben, fördern wir diese Ber« ftänbiaung zwecks friedlicher Fortentwicklung unserer Wirtschaft. Die Freiheit der wirsschaftlichen Initiative muß entsprechend der Verantwortung des Unterneh­mers diesem gewahrt bleiben. Don solchen Gesinnun­gen getragen, werden wir der deusschen Industrie jede gesetzliche Forderung zuteil werden lassen unb begrü­ßen zu bem Ende die rege Anteilnahme der Vertreter von Industrie unb Handel auch an unserem Partei­leben.

Ein kräftiger Mittelstand erscheint uns volkswirtschaftlich unb sozial unentbehrlich. Wir ver-

roerbe unb Handel jm sichern.

Dem Arbeiterststand In Industrie unb Land­wirtschaft, in Handel unb Gewerbe wahrt bie Zen­trumspartei die hergebrachte Treue. Wir bestehen auf der Fortführung der bereits in Angriff genomme­nen Gefetzgebung, bie das Mitbestimmungsrecht ber Arbeitnehmer — ber Arbeiter wie ber Angestellten — bei ber Gestaltung unserer Wirtschaft ausbaut unb sichert. Das Tarif- und Einigungswesen ist zu Der- vollkommnen unb rechtlich sicherzustellen. Die Ver­sicherungsgesetze sinb den neuen Verhältnissen anzupas- sen. Eine unserer wichtigsten Sorgen ist die Hebung der Wohnungsnot und bie Förderung bes Siedlungs­und Heimstättenwesens. Wir unterstützen insbesondere die christliche Arbeiterbewegung, weil wir in ihr Ideen und Kräfte wirksam sehen, welche allein zur Gesundung unserer zerrissenen sozialen unb staatlichen Zustände führen können. Im Kampfe für die wahre Demokra­tie, im Kampfe gegen die Sabotage unserer Wirtschaft, ist sie unserer wärmsten Sympathie und tatkräftigen Hilfe sicher.

Ein pflichttreues Beamtentum aner­kennen wir als eine ber wichtigsten Stützen des Staa­tes. Darum treten wir ein für feine wirtschaftliche Sicherstellung. Wir arbeiten mit an ber Schaffung eines einheitlichen Beamtenrechts. Wir erstreben zeit­gemäß« Verjüngung des Beamtentums, Aufstieg ber unteren und mittleren Beamten bei entsprechender Leistungsfähigkeit.

Neben allen Wirtschasts- «nd Interessengruppe» stehen

Die akademischen Berufe.

Sie leiben gegenwärtig vielfach schwere wirtschaftliche Not. Wir verlangen daher vom Staate weitgehende Berücksichtigung der akademischen Berufsbewegung und großzügige Maßnahmen, um ben akademischen Nach­wuchs vor Verelendung zu schützen unb ihm seiner Vorbildung entsprechend« Arbeitsmöglichkeiten zu be­schaffen. Vor allem verlangen wir eine ganz andere Bewertung der geistigen Arbeit. Den wissenschaft­lichen Einrichtungen und Forschungsinstituten sind die Mittel zur Verfügung zu stellen, durch die sie in ben Stanb gesetzt werben, ben Ruhm ber deutschen Wis- senschast wie bisher in ber Welt aufrecht zu erhalten. Die Lehrfreiheit muß gesichert bleiben. Tüchtigkeit unb wissenschaftliche Leistung sollen die einzige An- warsschaft auf die Lehrstühle ber deutschen Hochschule» bilden.

Die Frauen

hak Me neuzeitliche Entwicklung in erhöhtem Maße zur Erwerbstätigkeit gezwungen und sie in bas poli­tische Leben einbezogen. Wir anerkennen ihre Gleich­berechtigung im öffentllchen Leben und verlangen bie Heranziehung ber Frau, tnsbefonbere auf den Gebie­ten, für die sie ihrer ganzen Natur nach besonders be­fähigt Ist, vor allem auf dem Gebiete der Volkser- zichung unb ber allgemeinen Wohlfahrtspflege. Be­sonderen Schutz forbern wir für die Mütter und die erwerbstätigen Frauen.

So sind unb bleiben wir eine wahr« christ­liche Volkspartei. Religion unb Kirche, Volk unb Staat, Demokratie unb sozialer Fortschritt sind unsere Lellsterne.

Christliche Männer und christliche Frauen in deutschen Landen!

Tretet ein in ben Kampf für diese erhabenen Ziele! Wir alle tragen an einem Schicksal, an ber Not eines geschlagenen unb verarmten Volkes. Diese Schicksals- verbunbenheit ist unsere gemeinsame Last, aber auch unsere gemeinsame Ehre. Wir tragen sie mit Stolz und mit dem Treuegelöbnis, zusammenzuhalten in jeder Not und Gefahr, die bie Zukunft bringt Der Glaube an bie göttliche Vorsehung unb die innere Kraft unserer christlichen Liebe werden die Schwere dieser Tage überwinden und uns einem Wiederaufstieg ent­gegen führen. Vergeßt bie ennen Soraen eurer Privat­interessen unb denkt ans große Ganze!

Die Deutsche Nationalversammlung legt ihr Man- > dar in die Hände des Volkes zurück. Das deutsche Volk . i Md aufgerufen, den ersten Reichstag nach der neuen Dcrfassung zu wählen. Eine folgenschwere Schicksals- L fanbc für Bott und Reichl Sie erheischt zunächst

Prüfung und Rückblick.

; Am 6. Februar 1919 trat die Deutsche National­versammlung auf einmütiges Verlangen des ganzen "tolles in Weimar zusammen. Ohne sie und ihr er­folgreiches und rasches Arbeiten wäre kein Friede mit 1 Jem Ausland zustande gekommen, wäre das Reich zer­fallen, hätte der Bürgerkrieg unsere letzten Kräfte auf- gerieben.

Dieses Verhängnis ist abgewandt. Schon am 10. Februar erließ die Nationalversammlung eine vorläufige Rotverfassung. An die Stelle der revolutionären Gewalt- (igber trat sofort eine rechtmäßige Regierung, in ber neuen Reichswehr erstand ein Schutz gegen Gewalt und Aufruhr, Trümmer und Zerrüttung mür­ben nach und nach befestigt, Wiederaufbau von Staat unb ® irtfctjaft konnte beginnen.

Diese Neuschöpfung von entscheidener Tragweite wär nur möglich

auf dem Boden der Koalition.

Eine Mehrheit des Zentrums mit den Parteien ber Rechten war nicht gegeben. Diese Parteien verfügten zusammen über nur 154 Manbate. Sie blieben mit 58 Stimmen unter der Hälfte ber Gesamtmandate. Rech­net man die Demokratische Barei mit 75 Mitgliedern hinzu, so ergab sich allerdings eine kleine ziffernmäßige Mehrheit der nicht sozialistischen Fraktionen. Abe; auch eine solche Regierung ohne die Beteiligung der Mehr- heitesozialdemokraten wäre aus äußeren unb inneren i gründen unmöglich gewesen. Zur Wiederherstellung ler Ordnung bedurfte es ber tätigen, aufbauenden Mit­wirkung der Arbeitermassen in Stadt unb Land. Nur die Teilnahme der 165 Mitglieder zählenden mehrheits- hrzialistischen Partei konnte diese Mitarbeit gewährleisten.

Ebensowenig war die Mitarbeit derjenigen bürger« lichen Kreise zu entbehren, die sich zur Demokratie de- tannten. Eine rein sozialistische Regierung mußte na« dir notwendig in bie Abhängigkeit ber äußersten Linken geraten. Rur wer auf ben völligen Zusammenbruch spekulierte, konnte bas wollen. Für b e u t s ch e Ber« iältniffeein unverantwortliches Wagnis!

Eine Koalition ohne Zentrum wären weder bie Sozialdemokraten, noch bie Demokraten eingegangen. War schon eine Koalition nötig zur Rettung Deutsch« lanbs, so zwang uns außerdem bie Rücksicht auf unsere kulturellen Interessen zum Beitritt. Koalition aber be­deutet Konzession, bedeutet Berftänbigung auf einer mitt­leren Linie. Keine ber beteiligten Parteien kann dabei chr Parteiprogramm durchsetzen. Man konnte sich nur auf ein gemeinsames RegierungsProgramm zwecks politischer Arbeitsgemeinschaft einigen. Heut« gestehen selbst weite Kreise der Rechten die Unvermeidlichkeit der Koalition offen zu.

Am 21. Februar warb

die neue Reichsverfaffunq

fm Entwurf ber Bationatoerfammlur/ vorgelegt, am 31. Juli 1919 warb sie verabschiedet. Was nach keiner großen Revolution der Neuzeit gelang, das hat die Deutsche Nationalversammlung in fünf Monaten voll­bracht. eine lebenskräftige, das Reich neugestaltende Ber« fassung; eine Verfassung, die zwar auch ein Kompromiß darstellt, dem wir in Einzelheiten widersprechen mußten, bie aber dennoch vorbildlich ist durch ihren sozialen Geist, wertvoll auch dmch ben Schutz, ben sie den sittlichen unb religiösen Gütern gewährleistet!

Von ber formalen Verfassung allein konnte das neue Deutschland nicht leben.

Es bedurfte des Friedens und der notwendigsten Existenzmittel.

Auch dafür hat die Nationalversammlung gesorgt. Die sind Zenttum und Sozialdemokratie angefeinbet worden wegen des Friedensschlusses! Heute sind diese Vorwürfe fast verstummt, lieber die Einzelheiten des wirtschaftlichen unb finanziellen Wiederaufbaus läßt sich stretten. Im großen unb ganzen ist bas Mögliche unb Notwendige geschehen. Wenn je, so waren in diesen Zeiten häufig bie Verhältnisse stärker als bie Menschen. Erst bie kommenden Geschlechter werden bie Arbeit ber Deutschen Nationalversammlung in ihrer ganzen Größe unb Bebeutung würdigen unb insbesondere bie entschei­dende Anteilnahme der Zentrumspartei an dieser Ar­beit anerkennen.

Verantworttich für den rebalitoneUen Teil: E. Schütte, n für die Anzeigen: 3- Parzeiler-Fulda. s Rotationsdruck u. Verlag der Fuldaer Actiendruckere, in Fulda. Ferniprecher Nr. 9. Telegr.-Adrelse: Fuldaer Zeitung

Wirsschaft haben. Die Regelung dieser Fragen ist | langen barumJemen In ber Verfassung g(roabrleifteten - 1 Schutz burch bte Gesetzgebung unb weitgehendste ftaat-

liche, Unterstützung der Selbsthilfebestrebungen im Handwerk und Kleinhandel, besonders zmn Zwecke der Rohstoffversorgung und der Beteiligung an öffent- lichen Lieferungen. Im Gegensatz zu übertriebenen Kommunalisierungsbestrebungen ist bie Selbständigkeit des volkswirtschaftlich gesunden Handwerks und Han­dels aufrechtzuerhalten. Durch fach- und fachgemäße Ausbildung des Nachwuchses ist die Zukunft von Ge-

Schliesst die Reihe» zum Bunde christlicher» deutscher Bolksgemeiuschuft

im Zentrum!

Reichsparteivorstand der Deutschen Zentrumspartei.

Trimbom, Geheimer Justizrat und Staatssekretär a. D., Unkel a. Rh.

fRräftbent der Nationalversammlung, Rechtsanwalt und Stadtrat, Freiburg im Breisgau. Herold, Landesökonomierat, Hau? Lövelinkloe i. W. Dr. Pralat, ak Justizmmist« a. D., Berlin. Burlage, Reichsgerichtsrat, Leipzig. Hedwig DransfeldBundesvorschende, Kolm Dr

ber Mi'idieu BeSoerfammtuM. SSreälau. Tteaerwal», Staatsminifter, Berlin. Albersmann. Verband-stkrelar, Düsseldorf Be»er8»orff«, Samlatirat, Sh Re7n°Z Dr Brauns, Dnektor, 5»i,@Xd" v. Brentano, Ex,eilen,. Jasti,mimstee, D-rmst-dt Eger, Genoffemch-stsdnekior and Geschm-sahrer des SS™ »fafSTn Graf Ernäbrunasminister, Stuttgart. Graw, Landesökonomlerat, Wormditt t Ostpr. Joos, Schriftleiter, M.-Gladbach. Freiherr

v GerrfeXrf Rinkerode i. W Lenstnq, Verleger, Vorsitzender des Augustinus-Vereins, Dortmund. Fürst zu Löwenstein-Wertheim Rosenberg, K^rn-

H-ubach i. B. Schofer, Geistlicher Rat, Freiburg. Astor, Kaufmann, Bernkastel i. Rhld. Beherle, Lehrerin, Konstanz l. B. Otte, Verbandsvorsitzeuder, Dusietdorf. Ulitzka, J 1 ' j Harrer, Ratibor. Dr. Cremer, Industrieller, Dortmund. Lückert. Geheimer Justizrat, Berlin.