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Druck der Fuldaer Netieudruckerei in Fulda.

* Fuldaer Zeitung

sunß der Polkswirt»

lleberncbme der Syirtiteitnna eine glSn- EmnaLmeauellr gefiebert

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Mchtzlumr, Vertraue.

Sonntag, den 28. Dezember findet von Nachmittags 3V» Uhr im Giesels Saal grosses Tanz-Vergnägeo statt. Militärmusik. dE

Es laden ergebenst ein

Die Veranstalter.

Darum soll sich jeder als Volkshochschulen einschreiben lassen.

Eröffnung der Volkshochschule 6. Januar 1920. Vorlesungsverzeichnis 30 Pjg.

Einschreibungen In den durch Plakate Kenntlichen Nebenstellen oder Stadtschloss, Zimmer 9

Ä8M-1MINGemlffichkeir Harns,

Sonntag, den 28. Dezember, von Nachm. 4 Uhr ab im Saale des Gasthauses ,.Zum Bonifatiusbrunnsn"

Tanz-Vergnügen.

Freunde und Gönner des Vereins sind höflichst

mit und ohne ärztliche öntensachnng. Sterbekassen-. Aussteuer-, Alters - Versiehe inng

Versicherung für Abgelehnte.

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Versicherung gegen Schäden durch Aufruhr und Plünderung Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Wasserleitungsschäden-, Glasversicherang Haftpflicht- u. Unfallversicherung Vermögensschäden, Haft pllichtversicherung

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Vertreter an allen Plätzen gesucht.

Märkte.

Fu'.da, 13. Dez. Der heutige Schwei ne markt war, wie gewöhnlich nach Feiertagen, sehr schwach befahren. Es standen 50 Ferkel unh 15 Lauser zum Prrkrmf. Die Preise zogen erheblich an. Es wur­den für Ferkel 150, 165 und 180 M!., für Läufer 300 und 350 Mk. gezahlt. Ter Hantel war sim.

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und deren Ersatzteile In ollen Grössen aus Lager.

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W'r beehren uns die werten Gönner des Vereins am Sonntag, den rrrr.I-rrmdrr lall) zu unserer Weihmchtr-reiek bei Leopold Kaodt, Ksljlhems herzlichst einzuladen.

ch aus dem jüngsten MarloS-Prozetz ergab, wa- mc.v5 die unglückseligen Irrungen und Wirrun. i; ?cr so verhä gnisvvll zusammengetroffen. daß einen .klein«» weiteren fiutall die pan« Wirt» iät-e in Scherben und Schurr, gehe» können.

dir Kölner noch Karneval feietten (ach,,wo sind genloien 'feitet.!) d<. sangen sie das nicht lehr ä:. aber muntere Lied: »Es bat noch immer

n. Auf Deutschlands wie die Faust aufs ?

belg. Pferde (meistens Stuten) darunter schön egale Paare Fuchsstuten wie auch einige IV-fSorige Fohle» stehru zum Berkaus. Markus Goldschmidt, gnlöa.

steht zum Verkauf.

Msß s Arss GgÄschsÄi, MSa,

tionen haben wir eins aus der alten Wirtschaft unbcr, Ä dert beibehalten: das Schelten auf die Regie­rung Die ist und bleibt der Sünde-Lock, der alle Schuld tragen soll. Die Regierung soll alles gerade machen, Ivas schief ist, allez gesund machen. tocS krau' ist, alles ins oLt bringen, was verrückt ist. alles selig machen, ivas in Not ist. Wozu hat man denn eine Regierung, wenn sie keine Wre.derkuren leisten kann.

Solche Dnsvrüch- des Volkes an die Regierung tou­re allenfalls noch erklärlich, so lange wir eine Regie­rung batten, die uns von oben berge sich« war Sir

Mz§, Cegnac, Rom, :: funschesssoz :: empfiehlt

A. Bert» teliss, Fulda.

Sportverein 1919 Petersberg.

Am Sonntag, den 28. Dezember d. Js. veran­staltet der hiesige Sportverein

:: Weihnächte-Feier S

verbunden mit Tanz.

Der Vorstand.

tr Eingeladene haben Zut itt, "NU

Gottesdienstordnllng.

Satholischer GottrSLirnfl.

Sonntag, 28. Dez, (Fest der unschuldigen Kinder.) Dom. (Kollekte für die Kinder Mitteleuropas.) l/,n, 6, >/r7 u. 7 M, t. d. 6 M. Kam. d. christl. Müttcrder. eins, 8 Pfarramt m. Pr., lM0 Kathedralamt m. Pr., 11 Chr.. */,12 M. m. Pr., »/-2 Kindheit-Jesu-A., 2 Chr., /,3 Vers. d. (trift!. Müttervrrcins, 4 Pr. u. A.. 7 A. i d. Marienkavelle. ,Montag 5 And.) Stadtpsarr- kircke. 5>/, Storr... 5V« M., 63'« M. u Kam. f. d. Mutter, verein, 8 M. u. Pr. (1. Schulgd.), 9'/- Pfarramt u. Pr 11 M. u. Pr. (2. Schulgd.h 2Vi Bruderschaft vom hl. Erzenael Michael, 3V« Mütterderein. Pfarrkirche zum heilige« «eiste. ',.7 Kom,7 Zrührn.,8Pr, Amt m. Kam., . Severikirche. Sonnt» ts und werktags "-7 W. Michaelskir che.DSruderschafl v. d. 7Schmerzcn Marrens. Herz-Jeju-Heim. 6 Frühm., 8 Amt m. Pr., 2 A. (Mittwoch abends 8 A.) Frauenberg. 5, */<6, V»7 u. 7 M 8 BrnderschastSm. m. Pr., 9 Hochamt m. Pr., nachm. 2 A in. sakr. Segen.

Montan, 29. Dezember. Institut St Stert». Aus­setzung des Allerhcittgsten. 7, 8 u. 10 M., 9 Hochamt, 2 u. 3 Betstunde, 5 feierlicher Schluß.

Evangetischer GotieSdienst.

Sonntag, 28. Dezember. Vormittags 9V, Sup. Ruhl, nachmittags 2 Pfarrer Weber.__

Anregung, Bereicherung, Vertiefung des Wissens !llMIIIMIIIEIllllllMWIIII!!illllllllMMMMMMl«!MIIIIIMII!MII«lll wird Mann und Frau, Kaufmann, Arbeiter, Handwerker, Beamter finden in dar

Volkshochschule Fulda.

LMmnerem WAsria Mderzel.

SLAnkas, dss 28. Dezember findet in der Gsft- mtilschsst Aaduug

Melhnachtsfeler

verbunden mit

ChMdsnmserls?Ä«g Zmd Zaü

ans dem rrasstmigedi«.

W Kämmerzell. Sonntag, den 21. Dezember, 1 der biesiaen Gastwirlfchaft di- feierliche L .rüstunq der tzeimgckebrlen Kriegs- d^anaenen der hiesigen Pfarrei statt. Eine <5f V, Anzahl Pfarran gehörige hatte sich hierzu ein- E^,den. Sieben Gefangene sind glücklich in die S^TL-t -urückaekehrt, während noch 4 unter dem

-?oche der Gefangenschaft schmachten. Ente § eckende Lieder und Gedichte umrahmten den berg«

Willkommengruß des OrtspfarrerS. Dann Herr Pater Bruno Katterbach auZ dem

Frauenberg einen Lichtbildervortrag über r.,b;c Siena, Florenz, Neapel und eingehend t. t hie Stadt Rom. Der Redner, welcher über %brc in Rom sich aufgchalten hat und sitz a s t ndiaer Führer durch diese bedeutendste Eiadt der «7'n erwies, verstand es ungemein, di- Hauptsehen 8- ^i'diakesten der Stadt der Päpste ins rechte Licht sttzen. Di- innen und außen in architektoniicher L ^nb°it sich zeigenden vielen Kirchen Roms und nderer qro--en Städte Italiens nahmen die Bltcke L Schattenden ganz gefangen, Der gewaltige St. «tciersdom und der weile Peter-Platz wurden aus- Ehrlich beschrieben. Die nncrrctchten Kunstschatze

Vatikans wurden gebührend gewürdigt. Auch L Katakomben wurden besucht. Einige Btlder aus üem römischen Volksleben erregten großes Interests

Vortrag war sehr lehrreich, begeisterte die An- «eienden für die christliche Kunst der verschtevenen Jahrhunderte und erfüllte mit Liebe zur^hl. katho­lischen Kirche, durch welche die edelsten Künste stets mit Eifer gepflegt worden sind.

ch) Vom Rhein. Unglaubliche P r ersc wur­den bei der Verpachtung einzelner Rhein- iiichcreibezirke geboten. Der BezirkCrmp stieg roa 108 auf 4680 Mk. oder um 4316 Proz., der rfirzirk Braubach von 116 auf 3250 Mk. oder um 2800 Proz. Tie Pächter sind nicderrheinische Fischer. _ <v0 kann man sich nicht wundern, wenn das Pfund Rheiusalm 30 Mk. und darüber kostet.

vermischter.

* Mil betrügerischen Erwrrslosen müssen sich in keöter sseit die Gerichte, besonders der Gtoßstädte, tedr ofi befassen. So wird aus Berlin gemeldet, daß sogar ein Angestellter der Berliner Erwerbs- loienfürsorge die Fürsorge für sich betrüge.ttch aus- oenutzt hat. Er wurde zu sechs Monaten ^Ge- iänMis verurteilt, weil er ans gefälschte Quit- niiiaen Erwcrbslosennnterstützung aSholen netz. Äon den weiteren Fällen ist der Fall einess Ein­wohners hervorzuheoen, der zu 300 Mark Geldstia.c v-rurreilt wurde, weil er, obwohl er eine Gastwirt­schaft betrieb, die Etwerbswwnunterstützung bezog, bl seiner Verteidigung sagte dieser Gastwirt, er iehe mcht ein, warum er nicht die Erwerbslosenuntei- stützung erheben sollte, wo sie doch za streiche Kellner, Musiker und andere abends- und nachtsbeschafiigte Personen sie erhielten. , .

* Siiberschmuftgc! mit deutschem Geld tu Elzatz. Fm darptbahnbof Straßburg wurden zehn K'.sten mit deutschem Silbergeld beschlagnahmt, die an einen -garirei: Juwelier adressiert waren. Kurz zuvor waren bei einem Straßburger Kaufmann fm 00009 Mark deutsches Siibergeld gefunden. In bet- den Fällen handelte eS sich um geschmuggeltes Sri- bergeld.

Berlin, 23. Dezember 1919.

Soll ich dem Jahr 1919 eine Leichenpredigt falten. _ _ w

Ein undankbares Gsschäst. Ich glaube nämlich, alle Zubörer sind einig in dein Gefühl: Gott fet Darck, daß es vorbei ist. . v . ,, ,

Oder möchtest du es noch einmal rrrrchleben beife? Jahr der Putsche und Streiks, der Mordtaten und der Ausschreitungen, der Teuerung und des MaM- flcLe, deZ Haders und der Skandale, voll von Dunmr- fait'n und Freveln, voll von scharfen Strafen und mk- rer-n Nöten. Ach, nein! Diesen Becher Essigs und Galle mochte niemand noch einmal austrinken «chml die Erinnerung an all die Angst und Aergernisse toir. i

den sollte, ein Schiss ohne Steuer. Anarchie nennt man Las mit einem Fremdwort aus dem Griechischen. Es kommt auf dasselbe hinaus tote das «rudere Fremd­wort das über Rußland her eingewandert ist: Dikta- rur des Proletariats. Dieser Jammer ist uns erspart worden, weil die Wahlen im vorigen Januar verhält, nismäßig gut anSfiesen. Was sie uns gebracht Hecke«, ist freilich (schon wieder ein Fremdwort) eine Koaki- timrSregiertvag. Ein Behelf, ein Flfckwerk; aber doch besser, viel befier ist e£ als garniebis. Wer das Tach Aber dem Kopfe verloren h«st, kriecht gern unter im .Hel», "er e# frt nur mühsam und mangelhaft zu- sammengestovpelt ist.

Wahlen und Weimar, das waren di- trbstü- chen Punkte itt diesem Jahre der Mrrcn und Wehen. Was »:och fehlt müssen wir nach holen im neuen Jahr. Können wir das? Es mrtss tvenigstens versucht werden. Tenn das deutsche Volk ist rwar krank, aber es lebt noch. Es frag: sich nur, ob die Mehrheit im Volke noch den <tut.it Wissen hat, dem die Vertv'jsiutm ailt. Ich möchte zum Jahreswechsel nur den guten Willen rreckevt. Tatwm begrüsie ich das Pflänzchen der .(Soff, nung. füge aber oleich mn-m: Vildet euch keine Wmt- derdinge ein; verkennt nicht den bitteren Ernst der Lag-: m>sst euch klar, dass unser Vaterland n^cht auf irdische Hilf« vi aussen zu rechnen hat, sondern mit Gortes Hilfe sich selbst wieder empor arbeiten muß, durch die eigene DolkSkraft. 1920 wird uns noch keine (Llückselipkeit bringen; doch es kann ein Jahr der Ge- nennt i und Erlösnn.e werden, wenn wir als brave Teuttche und Christ» unsere Pflicht tun: in der Werf itäite fok-chl wie bei den bevorstehenden SertraWen-

Acki vfe-te auf alleUnrersuchmtgen". Ti: Zänke- rei-n wen n i- r " ckm'd cd r Nr-siv h faltni nr* mch Weiler, lwsst schwimmen, was im Meere der Bergan, genbeit trübt, t' b sorgt für die Ankunft.

Frisch bi:,ein mrs dem Wirrjadr 1919 in A i- v - ' - l, r 19201

Nur Geduld und F'eiss!

Segen wird der Mühe Pre

Ende out, alles gut, tagt das Sprichwort der Lang, ur Ctom' Ablauf dieses Kahres können wir mtge» hi l.-r fiohlkn-, Kartoffel-, Geld- und FrichenSv-t der dar- Ende nicht gut nennen. Zloer es tst doch imer noch besser, d h. wertiger schlecht, als das Ende n 1918 Vor einem slahre hatten wir ausgerechnör Weihnachten die Strasterckänrpfe in »erlitt, die wtschiand mit einer gefährlichen lieberrevoluriott be- ohtrn. Sie neugebackane Regierung war verNveifeH r. ad); die Srdnunastruvve war erst int Entstehen be­issen. Das Sefiidnal hing an einem Faden. Wäre würden wir in den Abgrund gestur-t & russische Elend hinein, das uns durch der Feinde noch Versalien word-'v wäre, bedrohte uns wieder eine solche Lawine.

rurrg natrrti, vir vw,i .-t'*2

berief sich aus GotteS Gnade und stand Ikt tm McrnZe ihrer vollen Macht. Damir wuchsen die Aissprüche des Volkes und die Beranttoortlichbeit der Machthaber. Aber jetzt steht gesistrieben Sn ter Verfassung, alle Staatsg» walt gebe vom Volke aus. und die ceatmtoärftge Re­gierung 'fit tatsächlich ein Volksausschuß, gebildet von den Beaufwagten unterer Abgeordneten und geleitet von der Naiionalversamntluna, die vott der Gesamtheit aller männlichen und weiblichen Volksgenossen frei gewählt worden ist. Früher schon war der Spruch im Schwange: .Jedes Volk hakt dw Regierung, dte es ' " Jetzt gilt dies in vollstem Matze, weil sich

che Volk die fitegiermtg selbst gegeben hat.

ie Reaierting schlecht macht, beschimpft das deut­sche Volk. Und wer von der Regierung Wunderdinge erwartet.'der hat keine Ahnung von den verschlungrtnen Fäden, die aut Webstuhl der Zeit tneinander gcetfen. Woblverstat.den: ich will zu Neusahr kern Dceislied auf die Miirister singen. Einige davon Mallen mir gar nicht andere nur halb. Aber ich sage doch: wir wollen froh sein, dass wir übrhaupt noch eine Regie­rung haben, die für Ordnung sorgt Und die ©efdtofte so huf. als Xe «ick'sgnd üb erb «pr regierun!oo wer-

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Zu unsere am Sonntag, den 28. Dexembrr, nachm. 4 Uhr im Ilnterstäot. Zsixgerhanle stattfindenden Meihnachtsfeier mit Tn»?

siatt. Es kadrt ein An eng 4 Ufa.

tote ein Brochmrirrel. .

Ja, was üleibr denn da tuxli übrrg zum Looe re-, Jahre-: und zum Tröste? Erne klare Tatsmho, me auch der Schwärzmaler mit dem dicksten Ptniel mcht verdunkeln kam,: Wir haben es ü b e rst a >>: d e i^die- fes 'chauder^rste Jahr; wir sind d u r ch g e ro durch di die Sümpfe und Dornen; wir leben und das deutsche Vaterland atmet auch noch. Das schor, etwas sagen!

In. bet Krankenstube sehen sich dre Dmge an­ders an, wie im Tanzsaale. In der Krankenstube wer­ten sie ave bescheiden und g-uldig. Der Lerdrude Issgt stoch matt und mich ba; er stöhnt noch auf und walzt sich unruhig hin und her. Aber doch ivrht em Hofs. toauMMcheu" um die Medizinflasche und den Spuck, narü; denn der A-anke hat eine kretische Recht uv<r- siaiü-w. das Fieber hat gegen Morgen nachgelassen; am End- kommt er doch noch durch trotz alledem.

Das wäre voreilig jubiliert. Noch ncht . das ist auch schon ein Trost. Scnrt ,nirr Rmrung möglich aeMtebca ist, mutz man schon

teert Sv.

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Pkt.

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