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| Zrettaa S. Dezember t919

ff, OfiA I Denmkoortllch für den redakt. Seil: i-®.®1- S

1 ir. XOV« | tat die Anzeigen: s. Parzeller, Fulda. - Rotationsdruck.

Preußische Landesversammlung.

Sitzung vom 4. Dezember.

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Die kommende Reichsschulkonferenz.

Der ReichSschulauSschuh nahm am Diens- taa und Mittwoch die Berichte seiner Unterausschüsse entgegen und besprach im Anschluß daran einaehend die ausgearbeiteten Vorschläge. Hebet d>e Durch­führung' des Artikels 146, Adiatz 2 der Verfassung sollen die Beratungen im Reichsministerium deS Innern, gleichfalls unter Hinzuziehung erneS Unter- ausschusses, foitge etzt werden. Ueber die Frage der Grundschule und der Lehrerbildung, soweit beide gesetzgeberischer Maßnahmen bedürfen, ohne daß allerdings der sachlichen Entscheidung der zu- künftigen Reichsichulkonferenz vorgegriffen Wird, wurde gleichfalls in eingehenden Beratungen volles Einverständnis erzielt. .

Qut Reichsschulkonferenz selbst wurde ver­einbart, daß sie zu Ostern des nächsten Jahres in Berlin statlfinden solle. Auf die Tagesordnung werden folgende Punkte gesetzt werden: 1. Schul- a,ten, Schulbetiieb und organisatorische Zusammen- fassung zur Einheitsschule, 2. Methodische Fragen urd Bedeutung einzelner Schulfächer (wie A'beltS- unterricht) für das gesamte Schulwesen, 3. Lehrer und Lehrerinnen, 4. Schüler und Schülerinnen, 5. Eltern(Eliernbeiräte), «.TechnischeBereinbei'lichung des SchulweienS im Reiche, 7. Verwaltung deS öffentlichen Schulwesens, 8. Tie P ivat'chulen m ihrem Verhältnis zum öffentlichen Schulwesen, S. Die deutschen Schulen im Auslande. Die Zahl der Teilnehmer der Reichsschulkonferenz einschließlich der Regie, ungsvertreter soll 400 nicht überschreiten.

In erster Linie kommen für die Vertretung tn Betracht: Vereinigungen und Lehrkräfte an den der- schiedrnen Schularten, pädagogische Verein«, allge­meinen Charakters, schulpolittcke Vereinigungen, Vereinigungen konfessioneller und Welt- anschaulicher Natur, (dadurch wird der schnelle Ausbau der katholischen Schulorganisation so besonders dringlich. Die Red.), soweit sie sich mit Dem Schulwesen beschäftigen und sich organi­satorisch über das ganze Reich erstrecken. ,

Ferner sollen hervorragende Einzelpersonlichkeiten, bei denen auch Vertreter von Parteien und Polin chen Vereinen zu berücksichtigen find, zur Teilnahme ein­geladen werden. Tie Verteilung der den großen ! Vereinen zugewiesenen Sitze aus ihre Zweigverbände sowie die Auswahl der Personen wird den Verbanden selbst überladen. Nachträgliche Meldungen sollen noch bis »um 31. Dezember entgegengenommen

Der Attentäter Kurt Eisners Graf Area-Brllrq dessen Prozeß wegen Erkrankung ausgesetzt worden ist, weil er an eiternder Gehirnhaut leidet, spielt im Gefängnis den Gesunden. Er rechnet nah wie vor mit dem Todesurteil und erkürte, eme Begnadigung wäre schlimmer al» dieses. Dw Aersie sind nur durch Zufall darauf gekommen, daß Graf Arco die Gesundheit simuliert, obwhl er gefährlich

Bolteukampier im Durchgangslager. Laut Lokalanzeiger" beherbergt das Durchgangslager Hammerstein zur Zeit 12000 Monn baltisch-Toppen die teilweise dem Detachement Vlehwe und anderen versprengten Verbänden angeboren. D>e Truppen find ordnungsmäßig eingerückt und im allgemeinen gut organisiert. Für ihre gute Unterbringung ist jede Sorge geiragen. _ . _.

* Entcntetruppen sür die deutsche Rordmark. Ein dänisches Blatt erfährt aus zuverlässiger Quelle, daß ein Bataillon französischer Alpeniaaer, das augenblicklich in einer kleinen Stadt in der Nahe von Köln einquartiert sei, nach F l e n 8b u r g komme und zum Abmarsch bereit gehalten werde. Außn den Alpenjägern werden die BesatzungStruppen aus einem anderen französischen Bataillon, sowie ie einem englischen und amerikanischen Bataillon de- stehen, die sämtlich einem englischen Admiral unter- stellt werden, der seinen Wohnsitz in Flensburg haben

Unter der Kaust des Siegers.

Drohung mit dem Ultimatum.

Bon gutunlerrichteter Seite wird derKreuzzeitung"' vritgeieilt, daß der Wunsch der Reichsregie­rung, zur mündlichen Verhandlung mit den Alliierten über die Unterzeichnung de- 60 kommen, in Paris keinerlei Gegensiebe finde. Vielmehr hat die Lage insofern sich verschärft, als Cle» menceou in seinen Noten jeglich« Diskussion abschneidet

und auf die von Deutschland gestellte Forderung gar ] nicht zurückkommt. Inzwischen hat der Oberste Rat die Absicht zu erkennen gegeben, Deutschland rücksichtslos Pw Unterzeichnung zu zwingen. Hiernach macht man sich in Berlin daraus gefaßt, in den nächsten Tagen em Ultimatum der Entente zu empfangen, in dem die Frist zur Unterzeichnung des Protokolls vorgeschrieben wird.

D-r Oberste Rat wird der deutschen Regierung eine Note übermitteln, wegen der Verantwortung für die Versenkung der deutschen Flotte in Scopa Flow. Man glaubt, daß die Not keinerlei Konzessionen enthüllen und namentlich auf die Her» u u s g a b e der 400 000 Tonnen Schiffsraum bestchen wird.Daily Chronicle" schreibt, daß bezüglich der Art der aufzulegenden Buße eine Konzession wohl mög- üch sei, wenn Deutschland um sie bitte und sie nicht als em Recht verlange.

Nach einer Reutermeldung aus Paris haben die inerten die Ratifikation des Friedens- Vertrages mit Deutschlcmd aus unbestimmte -Seit vertagt.

»Daily Mail" berichtet, daß der englische General- pwkurmor gegen die internierte Be s a tz u n g der bei Scgpa Flow versenkten deutschen Schiffe ein Ge- tlchtsoerfahren eingeleitet hat.

Ter Prozeß gegen den Kaiser.

. Der englische Generalstaatsanwalt erklärte in ^wer Rede, daß der Prozeß gegen den früheren deutschen Kaier mit Aufmerksamkeit vorbereitet 'xüibe. Bisher seien 50 000 Aktenstücke über» Stuft worden.

Deutsches Reich.

* Die Uebernahme der Eisenbahnen aus da» Reich. Zn Berlin traten unter Dem Vorsitz öe« Reichsverkehrsministers Dr. «eil bteJ Ellenbahnverwaltungen zu -'ngehenden Be^piechuns über eine st ü Hz ei tigere Uebernahme der Eisen­bahnen auf daä Reich zusammen. _

m, Aufhebung des Belagerungszustandes für Berlin steht unmittelbar bevor. Das Reichsmimste- L hat Len d° ingehen^n Beschluß bereit- ge asit sie geht dabei von der Ansicht aus -daß da auS-nb^ ick völlig geordnete Verhältnisse w.edet harschen der^Belagerungszustand entbehrlich ist und S trenn es erftrdertich ist, der Belagerungszu- stand jederzeit wieder verhängt werden kann.

* Eine Beamtenbejoldungsresorm, die dte Bezüge der gesamten Beamtenschaft durchgreifend regeln und ausbessern soll, ist vom ReichssmanzminlsterErz- beraer in Aussicht gestellt. Die Vorarbeiten für die Besoldungsresorm fallen Jo beschleunigt uxrden daß sie bereits am 1. April nächsten »ahres m Sia* Vas"man"kuthoNken zu bieten wogt! 2» der vreußischen Landesversammlung haben die Zentrumsabgeordneten Dr. Faßbender, Gottwald und Gronowski die Frage gestellt- Nach emem Bericht in Nr. 555 derGerm, ist bei einem Eltern

i abend der 13. Realschule in Berlin am *$***£ ein StückDer Bauer im Fegefeuer aufgesuhrt tnor den, das durch seinen ganzen Charakter !°w>e durch die Derw-ndung katholischer Krrchen gelänge das religiöse Empfinden der katholischen Zuhörer schwer verletzt hat. Entspricht dies« Zeiiungs- meldung den Tatsachen? Was gedenkt >m beiabenben p* Äf. "ä.

halten und katholischen Schülern denBesuch pana- tiscker Anstalten zu ermöglichen, ohne daß sie eine

I Kränkung ihrer religiösen Ueberzeugung zu befurchten

Adolf Gröber im Urteile eines Politischen Gegners I Qu Gräbers Heimgang ist noch nachzutragen. wa der demokratische Landsmann Grobers, Abg. Konrad Sank mann? mit dem er auch manchmal die Klinge gekreuzt hat, zu seinem Ableben '^'eb Kon- rad Haußmann nimmt das Wor. tm "Sku"g. -ve I obachter" und nennt Grober eine der ragen osten und cheraklervoilsten Erscheinungen unter

Der Gefchwindschritt der Finanzreform.

Don besonderer Seite wird uns geschrieben:

Sn den letzten Tagen ist von einzelnen Seiten dem I «cickssinanzminister der Borwurs gemacht worden, daß er bei der Finanzreform zu rasch vorgehe. Man hat I «on einem Geschwindschritt der Reform gesprochen. Ein I derartiges Ankämpsen gegen den jetzigen Reichssinanz- I minifter zeigt wieder einmal recht deutlich, daß es auch I ieht noch viele Leute in Deutschland gibt, welche die I Korberungen der Zeit aus finanzpoli- tischen Gebiet noch immer nicht ersaßt haben. Solange die Reform nicht durchgeführt ist, solange nicht I neue Steuern geschaffen sind, kann es mit bet gegen­wärtigen Schuldenlast nicht besser werden.

Wie recht der Reichsfinanzminister hatte, als er in I Weimar es als seine allergrößte Sorge bezeichnete, die I riesenhafte schwebende Schuld in ihrem Wach- I fen emzudämmen und allmählich abzubauen, hat inzwi- I chen die Entwicklung leider nur allzudeuttich gezeigt. I Whrend des Krieges ist man beim Steuermachen aller- I dwgs etwas weniger rasch gewesen und die Folge ist I tben die, daß wir letzt dastehen und keine genügenden I Einnahmequellen für die Deckung der laufenden Aus- mben haben. Hierin liegt der Hauptgrund unseres flamen Finanzelendes. Würde man zur rechten Zett und in genügend beschleunigter Weise die nötigen Steuern bewilligt haben, hätte es nicht zu den gegen» Bärtigen Zuständen kommen können. Sn dem Augen- MW, wo wir noch Beendigung des Kampfes hinrei- chende Steuereinnahmen gehabt hätten, um die laufen» den Ausgaben zu decken, Men wir nicht für diese Zwecke immer wachsende neue Schulden aufnehmen uuifien. Die Schuldenlast wäre um diese Summe ge» ringer geworden, aber vor allem wäre unserKredit im3n» undAuslandeem ganz anderer gewesen als er heute ist.

An diesem Versäumnis im Kriege leibet setzt das ganze Volk und die wirtschastl. und finanziellen Folgen sind derart, daß sie ein Vielfaches dessen aus­machen, was wir an Steuern in einem Jahre bezahlen müßten, wenn wir bereits den großen Bedarf von 24 | Milliarden an neuen Steuern gedeckt hätten. Gerade ein Blick auf die Folgen dieser Versäumnis während des Krieges sollte einem jeden zeigen, wie notwendig es ist, daß das Versäumte möglich st rasch nachgeholt wird. 5e mehr und \e rascher wir neue Steuern bekam- men, desto eher wird es möglich werden, den so sehr verfahrenen Wagen der Reichsfinanzen wieder auf bas richtige Gleis zu bringen und flott zu machen. Die Wir» fung auf unsere Valuta und unsere ganze: t reisverhätt» nisse sind klar. Sind die Finanzen wieder in Ordnung, Stann auch eine wirtschaftliche Gesundung wieder ichier eintreten. Daran aber ist jeder einzelne bis her­unter zum einfachsten Arbeiter auf das lebhafteste in­teressiert. Darum hängr alles ab von dem möglichst raschen Fortgang der Finanzreform.

Mtt jeder neuen Milliarde an Steuern, die einge­führt wird, kommen wir dem Ziele einet Gesundung unserer Finanzen wieder näher. Niem.id kann be­haupten, daß die Steuergesetze nicht genügend vorberei­tet waren. Die Gesetze von Weimar sind in den Kom­missionen ausgiebig beraten worden. Bei ihnen tonnte die Beratung xrhättnismäßig rascher gehen, weil sie gesetzestechnisch bis zu einem gewissen Grade Vorläu­fer m den Kliegsgewinnfteuern hatten. Reichsabgaben- orbnung, Notopfer und Umsatzsteuer sind schon zu dem Zweck vor den Parlamentsferien den Abgeordneten zu­gegangen, bamit sie während her Ferien sich möglichst eingehend darüber unterrichten konnten^ Auch sind die ersten Arbeiten ja schon in Weimar geführt worden. Sn den Kommissionssitzungen sind diese Steuergesetze bis ins Einzelne durchgeardeitet worden und es ist ehre ge­waltige Leistung, die dabei von ben Mitgliedern des Ausschusses vollbracht worben ist.

Wenn bann bis Beratung km Plenum ziemsich rasch vor sich gehen tarnt, so ist darin nur ein Ver­zug zu erblicken. Wollte man wochenlang im Plenum über die einzelnen Steuern beraten, wann würde dann wohl die Reform zu Ende kommen? Auch hat die Na­tionalversammlung andere Arbesten in einem solchen Umfange zu bewältigen, die man unter dem allen Re­gime einfach für unmöglich gehalten hätte. Darum muß weiterhin der Grundsatz bet bet Refotmarbeit sein: Rasch und gründlich.

eine Verständigung und ein politisches Hand-tn-Öanb. 1 » W -m m» i°»°^-u«

mit den Bolschewisten fordern. Ihre Formel lautet, j .Anschluß an Moskau." , .

Damit haben die Unabhängigen zwischen siw und den Mehrheitsiozialisten einen dicken Trennungssinch gezogen. Die letzteren sind, wenigstens einstweilen, solange sie die bürgerltchen Parteien zur Aufrecht erhaltung ihrer Macht brauchen, nicht für em«- do schewisttscke Diktatur zu ha en. Bon den Unabhän­gigen andererseits weiß man freilick °uck) ntckt gena , ob es nicht nur Taktik ist, wenn sie nack ganz links liebäugeln und ob sie dadurch dte Mebrhettssoz'al ten noch windelweicher machen wollen, als sie schon sind. Jedenfalls zeigt die in Leipzig angegebene Pa'vie, daß die Unabhängigen durchaus nicht gewonnen sino, kampflos auf die Macht zu verzichten, sondern daß sie nur auf die Gelegenheit spähen, um, wenn sie ihre Stunde gekommen glauben, für alles geratet -u {ein.

Diktatur des Proletariats.

wtb Leipzig, 5. Dezbr. Der Parteitag der unab» hängigen Sozialdemokraten Deutschlands hat ein­stimmig ein Aktionsprogramm angenommen, das sich zur ausschließlichen Herrschaft des Proletariats bekennt. Dte Forderungen dieses En'wuife« sollen die Voraussetzung zur Einigung der Arbeiterklasse bilden.

h-n bpnttrfienßarlamentn'tprn : .

E, ist ter erste schwäbische Bernfsparlamenkarter rewestn Er brachste für die Parlamentärs Tasig- kest a^hergewöhnliche Gaben mit: Ert.e fast me ver spende Beredsamkeit, bne mühelos unb ungetuuifHt alte Seiten der Rhetorik beherrschte, von der wuchtigen BolkSrede bis zum staatsrechtlichen Ditput, Ernst, Sckem wnb Spott konnte et spielen lasten und er Ä nk monoton. Seine Ausschubreden ohne alle vathetischen Mittel waren besonders wirksam und re- schickt. 'Die Kunst des Wortes war nur das natürliche Mittel für eine Gedankenführung dte, auch wenn sie w "er Lche °b und zu ausweichend war doch den Eindruck der W i l l e n s b e st r m m t h e t t und Ent. schieden he it zurücklietz. Vom Richterberuf bracht« er sachliche Gründlichkeit, die niemals bürokratisch und ckigSh wirkte. Sein juristisches Listen war si-^r und klar, und diese Schulung erniSgl'ckte 'hm die Em. arbeitiMg in neue Stoffe: Ich habe «erade^^lloer d ese Eigenschaft Wörte lebhafter Anertenuung für Grore aus dem Munde von Eugen Richter Oebort. ®rol«r war durch nichts abgelenkt. Er war ohne Streberet und Ehrgeiz. Das Wort °ra et labora (be-e unv arbeite) war wie aus ihn gemünzt.

Nachdem StomaD öautinunui noch der hoben Ver dienst. G'öbers im Verfassunaanslchuß Erwähnung getan, ichließt er seine lympathi cken Gedenkworte. Der Tod Grobers ist ein atißerordenstch schwerer Der- lust für das öffentliche Leben Deutschlands und des Lande« Württembera, dessen Sinnesart er traftvoll und charaktervoll, aufrecht und hochbegabt ein

I fdienalter lang in bet Volksvertretung zur Geltung 9Cb*a®eJen' den Mißbrauch des Alkohols 'N der Reichswehr. Der Reichswebrminister hat eine Bet- sügung über Den Mißbrauch des Alkohols in der Reichswehr erlassen. AIS 'Diittel zur Bekämpfung werden in der Verfügung genannt: tn erfter l» dasBeispielaller B or aefetzten, dann das -ter» I bot, an Reickswehranoebörige, die sich einem tierant« wortungsreichen Dienst unterziehen tollen, Allohot

I su verabreichen, urb endlich das Verbot, den e?e» I ftrebunoen zur Bekämpfung des Alkoholtsmus ent» I gESkNzU^et^a^ Die hessische B o l k s k a m m er trat am 4. Dezember wieder zuiammen und beriet die Regierum svo,tage bett. Den <£n t rour f etner hessischen Berfatfung. MmiiteiPräsident U l- ri(b b merttc: Es bandelt sich bet Der hessilcken Verfassung um eine Art E t n führ un gsge setz r u r 'si e r ch ° v e r f a s s u ng. Einzelne Bestimmungen, nie durch Die Reichsv -rfasfung festgelegt seren, schte- ben für die hefMe Verfassung aus, doch habe die

vor der Revolution ftstg l tz , -tdar gemacht werven. nicht für jeden «n^lnen Tit-^haftvar.g Unter

Ein Beran ener öe8 gentrut -n . nuge Leute,

meinen Mitarbeitern sind Programm der Iku

die meine Politik gutheitzen. elender Abklatsch

abhängigen ist nichts wer er Geist,

des rustischeu Raiestlstems * in meinem den mir bw Unat hängigen gjtgnn jetzt auch

Abn immer entleibet die Tuchngreii.

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^Slt schließt die allgemeine Aussprache. Die Ab- stimmung b^ed ausgesetzt t0«en- daß sich

S ^bil Sen ****'

Lortfetzuny der Beratung des Kultus»

Haushalts._______

Die «reite HaushaltSberatung wird bei dem Minister für Wissenschaft, Kunst und «olkSbttdnng f°£ abÄolf Hoffmann (U-Soz/s: Die Rechte fürchtet, bte Trennung von Staat und Kirche wurde den I ^Et? ^offene ® tff boh Rpt Sic* I der 8iea?tiion"'der°Uttter^rückuaa unb der Ausbeutung, !

eine wettere politische Erfahrung tst, daß eS bet Re Der ^eaf , Wenn Hämsch im Amte bleiben

volutionen und bei radialer Entwicklung nur eine I beann ^rauebf er die Unterstützung be» Zentrums, schiefene Ebene gibt. Dreie Entwicklung ist zwangS« I ».. ^kommt er nur, wenn er katholisch wird, ftzei- läufig. Ein Musterbesipiel dafür ist bte gegenwärtige {eit ) Die eigenen Parteifreunde muffen ihm an«. Lage der nnabhängigen Sozialdemokratie. I rau bei Schulkompromiffe» ja zurufen: , .Konrad,

PS)iefe hielt dieser Tage in Leipzig ihren Partei» 'werde Hartl- Große. Vertrauen onnen wir zu dem taa ab. Die häuslichen Auseinandersetzungen in- I Minister nach dem reaktionären Eiertanz, den er seit t teressieren hier weiter nicht. Ta» groRe politische Januar °uffüdrt >icht haben. (Beifall bet ben unabh. Interesse konzentriert sich auf die Eintgungs- ^^^^e^dttmann (Sozs: Im Volkshoch, frage. Man konnte einigermaßen gekannt fetn, .. ^acht sich noch der Mitzüand bemerkbar,

wie sich die Unablängtgen gegenüber dem wziallstt» » Dozenten die «ufnahmesähigkett ihrer fdoret scheu LiebeSwerben verbalten. Unter Führung I . nicfjt richtig einzusckätzen wissen. Wtr können ScheidemannS wird ja bei den MehrhntSsoztaltsien I Religion im Staatswesen ganz gut ent- I eine unaemem rege Propaganda für dieioz-a istische raten. Die Trennung von Staat und Kirche mutz Einbeitsfion^ betrieben. ^Sckeidemann ist sogar ge» rücksichtslos durchgeführt werden Bet de neiat über alle, .as, was die Unabbängiaen den mutz das Elternrecht mehr zur Geltung ommen. Mehi'heitswzialisten im letzten ^abre on Schlechtig» I^r^g^eiunben^fo bedarf es nutet Bildung. Dte leiten angefreibet Haden, es war schon allerhand. I a,irb sich Bahn brechen, daß der demokratisch- |

hinwegzu eben. Und der Erfolg? Ter unab- I Gedanke tm all ememen GesellschaitSleben

bäncige Parteitag in Leipzig hat Schetdernann und I Ksiung gewinnen mutz. (Beifall bei den Soz.j den Seinen einen glatten Korb gegeben. Es I ^ba. Jordan (Sem : Den Religionsunterricht wol-

»ÄÄÄ'S SS S K&ÄÄ 1 Einigungsformel ohne Wei-eres verwogen wurde. I rau^t lDfAJ e ^nat. Vpt.j: Wir lehnen grundsatzlia. Dagegen kam die raDtfaleie Entwicklung der Unab- ;,b, @t'nmtl*un\ des Staates m die timetepent)eitcn hänaigen deutlich zum BoricheiN. 8eoebouragie I ö ^jrcheab. ffüruns i t die Religion dreGrund» die Wahrheit, wenn er die Entwicklung Der Unab» I la t bet Kultur und Volkserziehung. Wir hängigen da um k nnzeichneie: .Unsere Partei ist fett Dauern es, dah e.n großer Teil un.cres V° cs nun d-r Ni'Noluiion immer revolut onarer geworden." I odne Reli ioirSunterri'.t aufwachsen wird. Wir wollen bour und die (Stubbe um ibn sind es auch, welche 1 aiie heravgedruckt wird.

werden. . .

Die für die Behandlung der Hauptpunkte zu berufenden Referenten und Gegenreferenten sollen verpflichtet sein, ihre Leitsätze baldigst zum Zwecke der Veröffentlichung einzureichen. Auch de» ihrer Referate soll so zeitig eingereidjt werden, Da» eine Veröffentlichung noch mehrere Wochen vor dem Zusammentritt der Konferenz möglich tsi. Dte ...

Vulkanwerst in Hamburg settenS der geweik- ^u, der Haft entlassen worden. Et wird tn Ge­schäftlich organisierten Arbiter wird vomVorwärts hrfam bliiben, bis sein Abtransport möglich ist.

begrüßt. Durch diesen Betchluß st' die Mehrheit wird in den allernächsten Zagen erfolgen und

der Arbeiterschaft deutlich von den kommunisitschen ' toitb Saber im Flugzeug nach Lettland Quertreibern abgerückt. Diese stunden nun, da sie I Fracht werden. u ..

nicht wieder Ausnahme in dem Betrieb fanden, vor , Deutschland und China. Amtlich werden dte den Folgen ihrer Sabotagepoltttk. Bemerkenswert bf6 Präsidenten von China, Hsuihlchchang,

fei das geschlossene Auftreten dec Unabhängigen und »^r die Wiederherstellung deS Friedenszustandes nut

der Mehrheitsiozialisten. ....... Deutschland vom 15. September und mit Oesterreich

AuS Lübeck wird demLokalanzeiger^berichtet. I jg gfptember veröffentlicht. Bemerkenswert Auf Beschluß der Arbeiterschaft wird auf d-r großen bi( Schlußsätze deS letzteren. Sie lauten:Da- Schiffswerft die Akkordarbeit wieder eingefuM }ft Kriegszustand mtt Oesterreich, eben»

Von den übrigen Sch'ffsfirmen liegen noch kein« I m-t Deutschland beendet. Alle Berordniingen entsprechenden Beschlüsse vor. I ixdoch, die seit dem Kriegsausbruch für deutsche und

- --- österreichische Untertanen erlassen worden sind, blei-

Ankcklufi an Moskau." I ben wie vorder in Anwendung, biS diese! en

Es itt al. Madra» Sa »i,

zu^überbiewn rerstich7°werd°en.° Diese Erfahrung ^^rgSeKÄe^

haben wir auch seit d-r deutschen.Revolution bei wL^enrer^ roe?ter ooremhalten.

uns zu Lande gemacht. Die Sozialoemokr aten | meßen, uns 1 ,

wurden die Gemäßigten, weil sie praktisch arbeiten mußten, die Unabhängigen hatten emeZen lang volle Schimpf» und Schreifreiheit, aber bald kam die Konkurrenz der Spartakisten, bte fid) bann spater

I Kommunisten tauften. Aber auch biete radikalen Gruppen blieben nicht einheitlich. JEte Uiabqa«gt* gen zerfielen in zwei Flügel und bei den Kommu­nisten ist dar gleiche der Fall. Stete von denen hat sich neuerdings eine weitere politische Gruppe gebt!»

I 1 . . m tu .Xl. koAl.i mm» kötaftrtf 11 Mr