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TTr 77A I ventniworllich für dm nboffloneffen Teil: Karl Schüi fe, I j. DCZCttlb^t |919* | liq6&L — ßen$r. Nr. S. Telegr.-Adreffe: Sulbaer 3-->ung.
Ur. X< v. I für die Anzeigen: I. Parzeller, Fulda. - Rotationsdruck. | .
•mieBaesetsi
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M Linderung
an-
Ausland
Die Gefangenen von Scapa Flow.
Deutsches Reich
©allob durch Vermittelung der
Kommission statt. Tie Verhandlungen hatten zu- nächst folgender Ergebnis: . .
Die internationale Kommission übernimmt auf
Minister des Innern Koch die Erllarung ab, daß er, ohne der Entscheidung der Regierung vorzugreifen, die Versicherung geben könne, daß jedenfalls in Bezug aus erworbene Rechte weder Wortlaut noch shm der Reichsverfassung verletzt werden würde.
• Der Parteitag der Unabhängigen hat am Samstag in Leipzig begonnen. üri|pien, dec die Tagung eröffnete, erklärte, eine Einigung mit den Mehrheitssozialisten sei unmöglich und er hoffe, datz her Parteitag die, * -< . -—x< zxxi'i«mslAni ?z-rH \ S7Ar*i her Vilrthl
• Weimar, 29. Nov. Im welmarischen Landtag wurde am Freitag daS vielumkämpfte Kirchenaust lrittsgesetz beraten. Der deutschnationale Abg. t>. Etchel gab eine längere Erklärung ab, in der das Gesetz in der vorliegenden Fassung abgelehnt und Volksabstimmung beantragt wurde. Um die strittigen Punkte deS Gesetzes, besonders um bie Altersgrenze, entspann sich eine lebhafte Aus prache. Bei der Abstimmung wurde der Antrag auf Volksabstimmung mit 11 gegen 29 Stimmen abgelehnt urtb die Vorlage mit den Kompromißvorschlagen angenommen. Das Gesetz bestimmt jetzt, daß der Austritt erst nach Ahlauf von 4 Wochen rechtskräftig wird, und daß der Austritt eines Minderjährigen nach vollendetem 14. bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres nur mit schriftlicher Einwilligung dec Eltern oder der an deren Stelle zur Sorge für die Person der Minderjährigen gesetzlich Berufenen zulässig ist. Das Gesetz tritt am 1. Januar 1920 ir
• München, 29. 9?ot>. . , . .
wurde eins Protesterklärung gegen die Note ClemenreauS in der Gesangsnenfrage angenommen. . Sie besagt im wesentlichen: Die Par-
tut oieie Zimmerung wuroc« . - —» - - | erst in zweiter Linie auf die Zerschlagung alten Eiserne Dunston Lettland bis zum 18. Dezember I Kulturlandes begründet wissen »nd als L>tedelungS.
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unb»f)^* demsch^Landwirtschastsrat beschäftigte siS am Samstag mit der SiedelungSfrage und nahm einen Beschluß an, welcher die Siedelung m
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teien deS bayerischen Landtags ohne Unterschied erheben in einer alle politischen Gegensätze übe,brückenden Einmütigkeit gegen die unerhörte Gefangenennote des französischen Ministerpräsidenten den lautesten Protest. Sie wenden sich an daS Menschlich- keitsempfittden und an die Gerechtigkeitsgefühle der Völker aller Mächte, sie wenden sich an daS Ee- i wissen der gesamten, auf bett Ruhmestitel der Zivili
sation Anspruch erhebenden Welt.
* Paris, 29. Nyv. Kardinal Slmette von Paris unternimmt bei Ckemeneeau auf Antrag des Papstes Schritte zugunsten der Heimkehr der deutschen Kriegsgefangenen. In vatikanischen Kreisen hofft man auf Erfolg.
Rom, 30. Nov. Die sozialistische Fraktion der italienischen Kammer hat am SarnStag eine Tagesordnung zugunsten her deutschen Kriegs, gefangenen in Frankreich angenommen. An bie Proletarier aller Länder ergeht die Aufforderung, ge. gen die Haltung Frankveichs zu protestieren. ,
* Berlin. 30. Nov. Die erste Tagung des ständigen Ausschusses zur Vorbereitung der Reichs- schulkonferenz und der Reichsschulgesetzgebung wurde am Donnerstag in Berlin eröffnet.
Die neuen Steaervorlagen. Am Samstag wurde in bet Sitzung des Reichsrats unter Vorsitz des Finanz* mmisters Etzberger mit der Plenarbernwng der neuen Steuerccrlagen (Kapitalsertragsteuet, . Reich sein- - kommensteuer und Landessteuergesetz) begonnen. Der pren- tzischr lNinisterpräsident Hirsch erklärte aus politischen Gründen, wenn auch säMsren Herzens, aus die Ausschuß- beschlüssr über ^Beteiligung der Länder an dem Ertrag der ftapiialrentenfteuer zu verzichten. Die gleiche Erklärung geben die Vertreter von Württemberg, Baden und chom- burc sb. De: bayerische Gesandte brachte schärst materielle Einsprüche vor. Dir Zuständigkeit des Reiches au? kul- tureßem Gebiete solle hi«: auf Kosten der Emzelstaaten und Gemeinden erweitert werden. Das überl-astende Tempo in der Entwicklung zum Cmheilsstaat habe erheblich- Vedenkcn. Minister Etzberger wies 'm Erwi- betrag auf einen Einwurf baraui Hw, dntz- Länder und Gemeinden zusemrnenbtechen würden, wenn bie Reichs- Gesetzgebung nicht durchgeführt werde, beim nur so können
Sur dem Nachbargedlet.
(§) Hünfeld. Auch in Hünse'd ist eine Einwohnerwehr zum Schutze der Ordnung ins Leben gerufen worden.
0 Gelnhausen. Von heute (1. Dezember) ab werden im Kreise Gelnhausen Fe st ste l l un g s - kommissionen von Ort zu Ort und von Haus zu HauL gehen, um die vorhandenen Vorräte an ! Brotfrucht und Gerste zu Prüfen und die über« I schüssigen Mengen alsbald in Empfang zu nehmen, i ita die Versorgung der Bevölkerung mit Mehl infolge der eingeitetenen Stockung in der Ablieferung von Getreide in Frage gestellt ist.
0 Hanau. Äuf Antrag des Hanauer Geschichts- Vereins Haden die Stadtve-ordneten in ihrer letzten Sitzung beschlossen, die auf oept Kesselftädter Frted- | Hofe unter Leitung des bekannten Ltmesfotschers Prof. Dr. Georg Wolff in Frankfurt q. M. in Angriff genommene Freilegung, eines alten R ömer baöes .aus städli,che Kosten sortzuführeu und o'eickreiiig dem in Frage kommenden Teil des netten Friedhofes feinem eigentlichen Zwecke zu ent» .ziehen, damit die Ausgrabungen, weiche nach der. - Angaben von Sachverständigen großen historischen Wert besitzen, der S“**t Hanau und der AUgemei •*
Noch der Veröffentlichung der grausamen Nate I Kemenceaus traf zufällig sofort die Nachricht ein, I daß der Heil. Stuhl sich nachdrücklichst für bte Befreiung der Gefangenen verwendet habe unter I Hinweis auf bas bevorstehende Weihnachtsfest. (Bergl. Nr. 272).
Damit wurde bet scharfe Gegensatz zwischen bet päpstlichen Politik tttib ber gegenwärtigen franzofi- Men Politik blitzartig beleuchtet. Im Vatikan wird Me Milderung der Leiden angestrebt; von PariSvet- kündet matt bereit Fortdauer. Dort tottb zur Nächstenliebe ermahnt; Herr Elemenceau aber schnaubt Haß und Rache, als ob wir noch mitten im sinn- verwirrenden Kampfe stäuben. Der Hl. Stuhl strebt die Versöhnung der christlichen Völker an; bet fron- | rösische Gewalthaber schneibet jebe -Hoffnung auf | Verständigung in bet rücksichtslosesten Weise ab unb verweigert bem unterlegenen Nachbarlande nicht nur jebe Barmherzigkeit, fonbetn auch die pflichtmäßige Gerechtigkeit. Der christliche unb ber »«christliche Bebaute stoßen da sozusagen in Reinkultur aufein- ander.
'i Der Gegensatz zwischen Rom und Paris berührt umso peinlicher, al» bie französischen Katholiken durch bie hervorragenbsten geistlichen unb weltlichen Führer von 1914 an die Behauptung verbreitet ha- den, Deutschland führ« einen Krieg deS Protestan- trsmuS gegen de« Katholizismus, unb bie Entente, insbesonbere da» auSerwählte Frankreich, fei bte Vorkämpferin bet Religion unb Kirche. Diese tendenziöse Unwahrheit wurde immerfort aufrecht erhalten, obschon sie mit bett Erscheinungen in der an- geblichen Friedenswerkstatt in schreiendem Wider- sprach standen. . . m
Deutschland ist immer mit den hochherzigen De- strebimgen deS Papste- im Einklang geblieben} die Gegner aber nicht. «...
Schon im Winter des ersten KriegSsahreS regte der Hl. Batet an, man möge an bett Weihnachtstagen eine Waffenruhe eintreten lassen. Die deutsche HeereSleituttg wat bereit zu dieser Festpause: bte »allerchcistlichsten" Franzosen unb ihre Verbündeten wollten von dieser Rücksicht auf daS Christfest nicht» wissen. Ebenso verschließen sie heute ihr Her» vor ber päpstlichen Bitte, zu Weihnachten ein Liebeswerk zu tun, das schon längst fällig war. .
Nickt allein mit seinen zahlreichen Anträgen auf Milderung der KriegSIeiden, sondern auch mit feinen Friedensvorschlägen hat der Hl. Vater bet Deutsch- land Verständnis und Entgegenkommen gefunden. Von feiten der Entente konnte man sich nicht einmal zu einer höflichen Antwort aufschwingen. Frankreich, England und Italien überließen es dem amerikanischen . Präsidenten, bie ablehnenbe Antwort zu formulieren, da sie sich utttereinanber verpflichtet llaiten, den Papst von jeder Beteiligung an dem FriedenSwerk unbedingt auszuschließen. Tieres ~on« doner Abkommen ivar ein Hohn auf den Qng€biia) katholischen Charakter dieser Kriegsgenossenschaff. Es Wurde aber bis zum Schluss« durchgeführt. Bei der Aufstellung des sog. Friedensvertrages war von. irgend einem Einflüsse des höchsten unb heiligsten <jrle» densfürften nichts zu spüren, geschweige denn von einet unmittelbaren Beteiligung.
Nachdem mm Deutschland and Oesterreich vollständig niedergeworfen sind und in der höchsten Not mn Rands des Abgrundes schweben, regt der Hl. Later wieder einen Akt der Barmherzigkeit an zugunsten der wehrlosen Gefangenen und ihrer Angehörigen, bte jchon Jahre lang m Rot und Angst schweben, obschon sie nichts anderes getan haben, als bie Erfüllung ihrer Bürgerpflicht. Aber matt versagt ihnen nicht allein bas christliche Mitleid, sondern auch düs elemeu-
Dir Steuerschraube in Italien muss trotz bei siegreichen Beendigung des Krieges scharf ungezogen werden. Durch em kgl. Dekret wird eine Finanzreform durchgeführt, die eine Knegsgewinnsteuek vorsieht von 10 bis 50 Prozent, eine Vermögensabgabe von 5 bis 25 Prozent bei Vermögen über 20000 Lire, außerdem neue Steuern auf Seide, Spitzen, Handschuhe, Bier, Mineralwasser und Einkommen.
Di« Unruhen i« Aegypten nehmen immer größere» Umfang au. Die Behörden haben die Gewalt über die Massen verloren. Die Ausländer flüchten. Die abfahrenden Schiffe sind dicht besetzt. Eine drakonische Zensur verhindert bte Verbreitung von Nachrichten über bett wahren Sachverhalt. 4 I
Bürgerkrieg in Mexiko. In Mexiko ist ber Bürgerkrieg ausgebrochen. Präsident Carranza ist aus der Stabt Mexiko geflüchtet. In Washington geht • da» Gerücht, datz der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den Bereinigten Staaten und Mexiko bevorsieht.
Keine Einschüchterung!
Einhaltung de» Friedensvertrages.
Die .Deutsche Allgemeine Zeitung' schreibt: Die wir au5 Kreisen, die dem Kabinett nahestehen, ver- nehwen,. ist die Reichsregierung fest entschlossen, in der Frage der Ablieferung bet 400000 Tonnen Docks, Bagger und Schiffsmaterial nicht nachzugeben, unb zwar handelt er sich hier nicht um eine Prestigefrage, sondern darum, daß die Abgabe des geforderten Materials Deutschlands ^wirtschaftliche Existenz schlechterdings unterbinden würde. Ebenso unannehmbar ist für bie Reichsregierung die Klausel des Anttexprowlolls, nach der es in daS Belieben Frankreichs gestellt wäre, jederzeit in Seut(d)« land militärisch einzurücken. D,e Reichs- regierung will den Frieden, aber nicht einseitig« Fortsetzung des Krieges. AlS selbstverständliche Vor- äuSsttzuna wird angegeben, daß bte in Frankreich befindlichen Kriegsgefangenen zurückgefüh t werden, so wie der Friedenrvertrag cS vorsieht, und nicht nach den neuen Bedingungen.
Eine Londoner Meldung besagt: Die Seeleute, Welche bie deutsche Flotte in Scapa Flow vernichtet haben unb die gegenwärtig in einem Lager bei Ost- wostty interniert sind, geben ihren Wächtern in der letzten Zeit Anlaß zu zahlreichen Klagen und verlangen, daß man sie nach Hause entlasse wie die übrigen deutschen Gefangenen. Am Dienstag haben sie sich zu widersetz-n versucht und wollten in den Streik treten. Indessen haben die „Meuterer" bei Herannahen von Truppenabteilungen mit auf- gepflanztem Bajonett ihre Tätigkeit wieder ausgenommen und seither sich ruhig Verhalten. ,
Strenge Ausfuhrkontrolle.
lieber Maßregeln geA«H den sogenannten AnSver. kauf Deutschlands erfährt die .Deutsche Allg. Ztg. von ----— ---------- . . - . . maßgebender Stelle u. a.: AW Vorbeugung gegen den
. den in den Herzen ber Völker, wo noch etwas Gottes- s^ ,großen Ausverkauf' hat die Reichsregierung, zu* und | furcht und Menschenliebe lebt. I mal die Verhandlungen, die auf Schließung de» ex,o-
- E- -mb M miet« Fried-- «f «Sie. werte.! ta °ta
Inzwilchen ist auch der Schweizer Bunde*. I vsröff^E^wtaen. nnf Grund
rat in einem Aufruf an alle am Krieg beteiligten | Bestimmungen über die Berscharfung der Wucher- Staaten für die endliche Befreiung der zurückgehaite- geieijgtbung »erden in einer Verordnung die wichtigst« neu Kriegsgefangenen eingetreten. Der Aufruf er- I Zweige des Warenorrichrs „lebenswichtig be- wähnt auch die in Sckirien noch befindlichen Kriegsge- | zeichnet. Wer solche Waren ohne Genehmigung m das * ------- - - -stmtung Ausland ausfühtt, wird mit Gefangnes oder .«.ucht-
’ 1 heus bestraft. Geldstrafen können nur als Neben- „ .
(trafen verhängt roetiten. Gegen die ölnfubr von I Nebeneinkommen auf die erworbenen ^niprucbe ßuiusöaren und unnötigen Fabrikaten richtet sich eine Quf Ruhegehalt und Wartegeld -mziuechnen, gab Reichs, weitere Verordnung, welche die B«schlagnähme von ' — - "" """ «-
tu Unrecht eingeführten Waren überall da S-stoUS, wo Re im Verkehr gefunden werden, und zwar ohn« Enlscha- blaung. Eine Litte für di« Ausfuhrverbot« wird dem- E rusammenfajs«nd «rSffentlicht. Wettere Maßregeln ^MaßMhmen zur Kontrolle der Ausfuhr find «n fich lebhaft zu begrüßen. Bedauerlich ist nur, bah fte üt „demnächst" ober „in den nächsten Tagen" ange-
n der am Krieg beteiligten Staaten einen mung 6eqentgen Kreise, Die oranneuy m» u« aue|te q' Lnn, Gewähr, daß
f zu Gunsten aller noch nicht entlassenen Tochter der Kirche anpressen unb ben Sieg t^res San- Grund lettischer Zusicherungen volle Geway 3
■fangenen gerichtet, in dem es heißt: des als den Triumph des Katholizismus hinstellen der Nbtrar.spott ber dtut _ ___________
ipt tinn «nent böherett. bumGTtttäten Sttfctcfic, | ooflen. flul , 8 ... * .u gtTsSRphtnnttnnctt I Q-nip mtf bii> Quhibterunci boit Deblanb unb
ÄrSSe I WtzMWWtz
»■SSÄSSS ES$S--«Bie Dem Hl. Vater Mm wir HMen^Dank fift seme ■ ■ ----------"w I ^lvarbeiter
I 1 3totlage fcct Beamten. . Auf Ersuchen der Lei- hing de» Deutschen Beamtenbundes empfing Reichskanzler Bauer eine Abordnung deS Bundes. Sie schilderten in eindringlicher Weise die wirtschaftliche Lage der £.«<* amten, bie so trostwS geworden sei, datz noch vor der tunt 1 April 1820 in Aussicht ßcftcHLn BesoldnngS- «form eine erhebliche Aufbesserung der Bezüge unbedingt gefordert werden müsse. Reichskanzler Bauer erwiderte, datz die große Notlage der Beamten aner- kannt werde, und datz er bereit sei, im Einvernehmen mit dem Reichskabinett und den Regierungen der Lan- aeiengevuna meinen in tuur , der zu prüfen, in welchem Umfange noch vor dein In-
Zweige des Warenverkehrs als „lebenswichtig be- I krafttreten der neuen Befoldungsordnung eine Erhöhung ---m has I ^et laufenden Teuerungszulage durchgeführt werden könne. Auf die Beschwerde eine» Vertreters, datz die Reichsregierung anscheinend beabsichtige, ein etwaiges Nebeneinkommen auf die erworbenen 2wipruche
1 tarste menschliche Erbarmen. Nur Rachedurst unb Für die Kriegsgefargenerr. Beutegier ohne Maß! Unb bet biefem grausamen Vor.
L Der Schweizer Bunbesrat hat an die Re- I gehen rechnet Herr Clemmccm auch mit der ^ustim- «erungen der am Krieg beteiligten Staaten einen | mung derjenigen Kreise, die Frankreichs als .Dte^altefte
t r r <• f «h rttifM?*»* nfl»r trn<1i ntcht PnlldflCrtCtt
«Kriegsgefangenen gerichtet, in dem es heißt: — —
■ Geleitet von einem höheren, Humanitären Interesse, I wollen, i laben neuerlich über hundert Mitglieder des Schweizer WqarionalratS eine Bewegung, welcher sich der Rat nut R'Einmütigkeit anschlotz, eingeleitet, die den Bundesrat d-,kkuä>t, bei den tntereffierten Regierungen Schritte zu k- unternehmen, um die möglichst schnelle Heimschastung r h,r fern von ihrem Vaterlande zurückgehaltenen Kriegs- aefangenen zu erledigen. Unter diesen hob die Kund- M-bung besonders die in Sibirien unb Frankreich Mef in blichen ®e f anfße n er. fc.n/c b*-e mtk WDeuMand noch nicht hsimdeförberten russischen G-- ...
Bfcnsenen hervor. Der DundeSrat konnte diese Kun> raftIofe Tätigkeit im Dienste der Nächstenliebe und des Eebung, die so ganz dem Gefühle der öffentlichen Mei. igz^erfriedens, Und wenn ihm augenblicklich noch Itatttg itr der Schweiz entspricht nut m zust im. witi), f^ hoffen wir doch, daß [etn
l D^ue? Ä immer. | Wor^nd {SBeispiel allmählich wieder Anklang^n.
■^- -maelegan sein lassen ihr Teil zur Besserung und _-.„_tura de? barten Loses der Kriegsgefangenen und Bf ter Zivilinterniertrn beixntraaen. Aber es ist em ptief betrübender Gedanke, daß diese? Werk der Linde- fe oma, ein w nach Abschluß de, Waffenstillstandes.
Bftunberttoufentert von Gefangenen noch nicht zugefai- Bfm ist die weiterhin in Nngewitzbeit unb Qual den UAugenblick ihrer Erlösung erwarten Der Dunresrat W verkennt in feiner Weise bte Schtmerigksiten technischer . |y.i. bie fick bisher gelend gemacht haben unb Vie I wähnt out . .
ktzuch setzt noch ber Heämschafsiing einer grohen Zahl ter ! fanffenen, fügt aber selbst bei, daß deren Heimschaffung
I; Gefangenen hinderlich find, insbesondere.teqemgen tee i technische Schwierigkeiten bereite; er nennt ferner auch
M in den weiten lind oft untmrtllchen I die russischen Kriegsgefangenen in Deutschland, wie
[*! mm ata meife mTmi&fenbung ta r^sichm 0»
unt. Me tariichtlichm ®etbm*fer. bi. em tat j fmgenen, fta*U fte noch dl Dtmk'chlaitd sind, tat ta Xraraen unb zahlreichen Roten Kreuzverein,gungen I Entente untersagt worden, .bamti, sie nicht die bolfche-
1- leuMW worden sind mn alle diese Hindernisse zu be- | wistischer Streitkräfte verstärken helfen. Somit bleibt Aber in tvelchen, Lande immer biese @ef<
F eenen noch zurückgehalten werden unb welches auch dw I Gründe der unbegrenzten Berlängmmg ihrer Gefaw* I «nichoft sein mögen, so mutz dies bei , ihnen urtb 'hten I s?cmrrlien bittere Enttäuschung imd tiefe seelische Be. U driickung Hervorrufen unb eine tvahresoziale G e» W k«hr könnte sich aurS bem GeisteZzustande ergeben;, f kr Hnnderttausende einer solchen Prüfung Mterworf«. | r.K Männer unheilbar zu erfassen droht In BerüL. | fWiflung der laut bekundeten Gefühl« des Parlaments t imb des'Schweizer Volkes unb getreu den Humanitären «Refrrebimgd, welche den Bundesrat stets gegenüber M dien Kriegsgefangenen geleitet haben, glaubt er. der 61 Anbruch des Winters noch einmal bie hochherzige AM- merksamleit der verschiedenen Regierungeü auf me I toaürige Lage ber noch nicht befreiten Gefangcknen hm- I lenken und an diese die i if ft ändig e B i t t e richten : -n lassen, alles zu tun waS in ihrer Macht steht, um endlich den allzulangen seelischen und körperlichen Leiden dieser Krieg», »pser ein Ziel zu setzep.' „ ,
wistischer Streitkräfte verstärken helfen. Somit bleibt der Aufruf be» Bundesrats ausschließlich an Frankreich gerichtet. Frankreich hält bk« Gefangenen zu- rück, ohne durch technische Schwierigkeiten ober durch Vorschriften der Entente an der Freigabe gehindert zu fein, sondern einzig und allein, weil französische Rach- | $ut „oemnu^i w« „u. ««* l (etürmi'fcber Beifall.) Bei der Wahl
sucht kn den Dualen Unschuldiger Befriedigung I kündigt werden. Man mußte sich doch ben Stre i | «uSsprech^n weroe.^ $ J$en Aujemanoersetzungen.
sucht und französische Rachsucht es vorteilhafter findet, der Regierung klar darüber {ein, ^ derartige An I wurden vorgeschlagen: Dittmann-Berttn
anstatt freie Arbeiter anzustellen, die angemessen ent- I kündigungen von Dingen, die da kommen 'OUen, sie- i yiyingtt.yeipjlv1( bte beide am rechten Flügel
lohnt, untertzebracht und verpflegt werden muffen, I tobe bas Gegenteil von dem baDirten, was erirrevi i rte[)en Die radikale Gruppe schlug als dritten Vor-
Krieasaesanaenen wie Sklaven bis miss Blut auszu- wird. Die Spanne, die zwischen der Ankündigung und sitzenden den Aba. Bratz.Remscheiü vor. Hwruver kam brüten. Mit gutem Grunde warnt der Bundesrat vor I der Ausführung der Schutzmaßnahmen liegt, wirb von I e3 3U längeren ,turmachen ^uSeinander,etzungen, d - der ^wahren sozialen Gesahr", die au» der Derskla- allen Kreisen, deren Gewinne durch die neuen Maß- damit endeten, datz entgegen Schlag Parte vung der Kriegsgefangenen heworgeht und die „sich nahmen bedroht sein könnten, fieberhaft «wAMutzt. Standes be'chA Kandidaten' wurden darauf
aus dem Gessteszustmide ergeben könnte, der Hundert- Mst diesen Ankündigungsreklamen, die bas Ziel ber D'- dr« borge, cyiagenen
tausenbe einer solchen Prüfung unterworfener Männer 1 Regierung nur schädigen, muß endlich einmal aus- I . Airkchluß Koburgs an Bayern. Bei der Volk»- zu erfassen droht". Sn der Tat, kein radikaler Volks- | aetod werden. abstimmung in Koburg stimmten 23877 sül
aufrubrer kann so aufreizend gegen die bürgerliche Old- 1 ----------- m , TT fflatiern 3027 für Thüringen. Damit ist der An.
nung predigen, wie es die französische Regierung mit | *ge Generalfelbwarschall v. Mackensen befinbet sich » «u Bayer» gesichert?
der Versklavung der Kriegsgefangenen tut. I auf ber Heimreise von Salomkr. Er wirb dauernden I sch» v - B •
Dse Schweiz hat als erste neutrale, weltstH Macht I Aufentbatt beim Grafen von bei Osten auf Schloß k ^inrarijch« KirchettnuStTiMgesetz engenommett gesprochen, fte verdient unseren Dank dafür. Der Aus. I Jammwitz bei Lauenburg in Pommern nehmen.
ruf ist eine wohlverdiente vor aller Welt ausgesprochene 1 Mit bem Eintreffen be» Marschall» in Lauenburg Rüge an bas zivilisierte" Volk bet Erbe. Will Frank- I wirb heute gerechnet. Ein würdiger Empfang des reich noch mehr solcher moralischer Ohrseigen abwarten? I greifen Feldherrn wirb vorbereitet.
, I Generalstreik In Bitterfeld. Halbamtlich wirb über
cym I die Lage in Bitterfeld mitgeteilt: Sm Bitterfelder De.
a!u!?'aea?n dk Nor? W Freitag nachmittag 2 Uhr alle Betriebe bis
atung gegen die .ko e | o @rut< -m ben Ausstand getreten. Die No-
ftanisarbeiten roerben fort geführt. Der weitaus größte Tell ber Arbeiterschaft ist gegen seinen Willen in ge- radezu arglistiger Weise m ben Ausstanb hincing^ogen worden. Es ist sestgestellt, daß nicht einmal die Halste ber Arbeiter de» Bezirks abgestimmt hat. Alsdann ist die Frage, die zur Abstimmung kam, von den Führern so gestellt worden. Saß den Arbeitern gar nicht bewußt wurde, daß sie über den sofortigen All- gemeinausstmid abstimmten. Sie waren vielmehr ber Ansicht, daß auf Grund dieser Abstimmung noch weiter verhandelt werden würde. Sn den Versammlungen, in denen tatsächlich ordnungsmäßig darüber abgeftimmt I Ära|t-
wurde, ob sofort In ben Allgemeinausstmib emgetreten 1 werben solle, würbe dies mit einer Ausnahme mit überwältigender Mehrheit abgelehnt. Sn der Stadt herrscht Ruhe. All« öffentlichen Gebäude find militärisch besetzt. Reichswehr und Technische Nochilfe sind alarmbereit. , , \ ,
♦ 2000 Gewehre beschlagnahmt. Durch dieSicher- heitSwehr in Dortmund wurde festgestellt, daß sich auf bem borrigen Hauptbahnhof ein Waggon mit
2000 netten Jttsanteriegewehren zweifelhafter Herkunft befindet. Di« Waffen wurden beschlagnahmt. Bisher konnte nicht festgestellt werden, wer der Absender oder ber Empfänger der Waffen ist.
♦ Frankreich will ben Kehler Brückenkopf annektiere«! Im Gebiet be» Brückenkopfes Kehl ftnb in letzter Zeit bie Bestrebungen nach Anschluß an Frankreich mächtiger geworden. In Kehl wurde eine Vereinigung, die diesen Anfchlußgedanken vertritt, gegründet. Französische Verwaltungskreise be- bannten, der Brückenkopf muffe bauernd zum Schutze Straßburg besetzt bleiben. Di« Fort» sollen stark besetzt werden. An eine Rückgabe nach 15 Jahren fei nicht zu denken.
* Der Streik ber ZeitnngSbrucker in Paris würbe nach dreiwöchiger Dauer beigelegt obwohl alle Forderungen abgelehnt worben sind.
DekhanSlrrngerr mit Lettland.
Schau!««, 29. November. Am 27. «. 28. Nov ....
fanben in Janisch» Wafseuslillstandsver- wir einer finanziellen Gesundung entgegen gehen. Ein V-r. hanblungev mit dem lettifchel» O^rbesehlsb-iber - trete: Vrenßens stellte fick aesenuber der -fragt te- Tom-
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