— n EA, I Verantworillch für den redaktionellen Teil: Karl Sch ü t f«, |[f. I für die Anzeigen: I Par zellet. Fulda. — Rotationsdruck.
| vienstaa 4. N-vember 1914. |
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die Volksschule zu Beginn des neuen Schuljahre,
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Ausland
Aus Oberhessen und den Hess. AemLern.
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des Schleichhandels jju Wuchst preisen verkauft hat.
(§) EsctWege. Infolge der Glätte stürzte die Frau des Schneidermeisters H. auf der Straße und Ü.arb immiiielbn' an einer Gebirnerscküttetuna.
Di« internationale Arbeit-konfereni.
Der ArbeUsminister Wilson (nicht mkt dem Prä- EMen zu verwechseln) hat die intemationale Ar. Konferenz im Namen der Präsidenten der Der. «mgten Staaten eröffnet und erklärt, die Konferenz
*n ersten gemeinsamen versuch in der Geschichte Arbeitsproblem in fortschrittlicher Weise zu yondein. Unter den Delegierten befanden sich die Don 56 Ländern. Hierauf wurde die Siel- deutschen und österreichischen Delegierten ton««0 • ®’€ Arbeiterkonferenz beschloß mit 71
rc!*M*me Idelgifche) Stimme, die deutschen und öfter- ^en Delegierten zuzulaffen.
r-er Reichswirtschaftsminister a. D. Wiffell hat .^nunmehr endgültig entschlossen, an der Washing- als m ^rbeitskonferenz teilzunehmen. Wiffell reist t!*€r. ®es Reichsarbeitsministeriums in der rrr rines stimmberechtigten Delegierten. Füh.
Delegation bleibt nach wie vor der Staats- »'«-rw A August Müller. Die deutschen Dele-
di» u y __e,n Derlin noch nicht verlaffen können, weil ®n3oftfef)e Regierung, welche die Beförderung Lern» E" sollte, bisher noch keine Mitteilung nach Äet[m hat gelangen lassen.
DaS Kinderprivileg im Entwurf des Reich snotopfers.
Man schätzt die Zahl der streikenden Berga'beiter jetzt auf 435 OOO. Tie Regierung hat den Plan, alle ges tzlichen Waffen gegen die Streikrnden bis
Der Berliner Tstelallarbelkerstreik.
In der Generalversammlung des Metallarbeiteroerbandes in Berlin wurde am Montag befchloffen, die Vorschläge der Unternehmer über die Aufnahme der Arbeit als unannehmbar zu bezeichnen und zu fordern, daß die Streikenden bei der Wiederaufnahme der Arbeit einzustellen und alle Entlassungen rückgängig zu machen Und. Weiter wurden olle noch in Arbeit stehenden tallarbeiter Groß-Berlins auf. gefordert, sofort in den Solidaritätsstreik ein» zutreten. — In den Kreisen der Arbeitgeber ist man überzeugt, daß die Fortsetzung des Streiks nicht um der Sache, sondern um der Personen willen beschlossen worden ist, die befürchten, nicht in die Ar- beiterausschüffe wiedergewählt zu werden, besteht doch ein großer Teil der Teilnehmer der Generalversammlung, die den mitgeteilten Beschluß faßte, aus solchen Arbeiterausschußmitgliedern, die durch den Streik ihre Arbeit verloren haben und nun fürchten, nicht wieder- gewählt zu werden.
Der Streik der nordamerikanischen Bergleute.
llewillieung von Teneru-qs'nlageq an die Geistlichkeit und »en ttirchenrten'k der Stadtpfarrkirche. Die Kap.äne der StaLip-arikirwe erhalten zurzeit ein JahieSgehnli von 714 Mk., einen Betrau, der den Zeitverhältnissen in keiner Weise mehr cntlpricht. Der Kirchrnvorstans ist deshalb m;t dem Antrag an die Stadtverwaltun t bermgetreten, auf Grund der rechtlichen Verhältnisse aus städtischen Mitteln eine Teucrun -Silage von 600 Mk. jährlich zu bewilligen, sodaß etn Kapicin dann 1314 Ml. jährlich erhalten würde Zu dem bisher dem Ltadt» pfarrer zum Unterhalt der »ipläne zur Verfügung stehenden Betrag von 1100 M! für den Kaplan sollen je 1000 Mk. zugelegt werden, da auch dies« bisherige
einen Schritt weiter gediehen fein.
n: Dermbach. Bezirkskomm ssar Dr. CH em ui- tiuS ist an die Regierung nach Weimar versetzt worden.
. - ^rele monatl. I 4g Infirn
Adresse: Fuldaer Zeitung I ~,u 1
(h) Frankfurt n. M. Im GssthauS .Zum Schwan" erlitt Sonntag abend eine ucibefannte, etwa 35-ährige grau beim Tanzen einen Herzschlag, dem sie sofort erlag. — Zwei Männer überfielen in einem Schuhgeschäft der Hanauer Landstraße ein junges Mädchen, taS sich allein int Laden befand. ®'e steckten ihm einen Knebel in den Mund und raubten mehr als 100 Paar Schuhe und andere Waren aus dem Laden.
Aus Geisa uns Umgebrrrrc,.
(§) Geisa. Die Regierungen der Th trinaer Einiel- ff aalen haben den Eintritt der Schüler in bte Vol ksschule, der feilher gänzlich veischieden war, einheitlich geregelt. Jede» Kind, da» zum 81. Mörz da» sechste Lebensjahr vollendet hat, ist in
aufzunebmen.
Geisa. Der ?Iusbau der Feldabahn war im Weimarer Landtag Gegenstand der Ver« Handlung. Bei der zweiten Lesung bit Vorlage betreffend die Znschüffe der Notsfand-atbeiten brachte der Abg. Dr. Stockmar den Antrag ein, 300 OOG Mark besonders zum Zweck des alsbaldigen Aus- baueS der Feldabahn zu bewilligen. Der Redner schilderte eingehend die Entwicklung der Kalt-Ju- dustrie, die bald 5 große Schächte im Oberland im Betrieb haben werde. Ter Leistungsfähigkeit dieser Industrie könne aber die jetz ge E.senbahn auf keinen Fall genügen, weder mit der Ausfuhr der geförderten P-odukte, noch mit der Einfuhr der Stoffe und Materialien, die die Industrie benötigt. Er wieS darauf hin, daß nicht zuletzt der toeima« rische Staat, der an den Kalibergwerken mit 20 Millionen Ma'.k beteiligt fei, ein großes Interesse am normal spuriqen Ausbau der Feldabahn habe, ein Ausbau, der schon im Ja're 1916 vom Landtag beschlossen worden ist. Wenn dieser Ausbau sich bislang verzögert bat, so liegt das in der Hauptsache daran, daß die beteiligten Gemeinden die Kosten des Arealerwerbs aufbringen sollen, sich dessen ober weigern mit Rücksicht auf die großen Lasten, die ihnen ohnedies durch den Krieg entbanden sind. Namens der Staatsregieiung wendete sich StaaiSminister Baudert aus formellen Gründen gegen den Antrag. Er bat, ibn im Augenblick zu« rückzustellen und nicht mit der Frage der Notstands, arbeiten zu verquick «. Als be anderer Antrag solle er ober einem Ausschuß zugewieien und dort ge- bührend erledigt werden. Man erklärte sich schließlich von allen Seiten im Landtag damit einveistan» den, die Frage des Ausbaues der Feldababn gewn- . .s , dert in einem Ausschuß vorzuberenen. Der Aus« und die Zufriedenheit der Arbeiterschaft fördern? Tie I bau der Bahn in normal'putiget Weise dürfte aber Mängel des Gesetzes ließen sich vielleicht noch beseitigen. - - - - - -
Zum Schluß wurde in einer Entschließung der Fraktion Anerkennung und Vertrauen auSgespro» chen. _____
•* Karlklvhe, SO. ©ft. Auf dem badischen ZentrumSparteitage wurden im weiteren Verlause Bericht erstattet über das Verhältnis zwischen Kirche und Staat, über die Organisation, die Verfas. sung, über die Fragen der Landwirtschaft URib Arbeiterfragen. Abg. Dr. Schäfer, der das erste Referat erstattete, betonte, eine wirkliche Trennung von Kirche i-nb Sdaa sei nicht erfolgt; Me öffentlich-rechtliche Stellung der Kirche sei gewahrt, der Religionsun.'ev- richt finde unter Leitung der Kirche statt. Die Fesseln, bi« der Staat der Besetzung kirchlicher Aemter angelegt halte, seien gefallen, die Berufung in kirchliche Armier sei jetzt völlig frei. Auch die Ordensgesetzgebung ist beseitigt, der neue Staat kenne keine Bevorzugung einer Konfession mehr. Di« Freiheit, welche die Kirche verlangt, müsse sie benützen zum moralischen Wiederaufbau des christlichen Volkes. In bezug auf die Schult- frage fei es notwendig, daß die Gemeinden einen größeren Anteil bekämen an der Schule. Der Lehrerbil.
Die Strettseuche.
Nrbt ? rheinisch westfälischen Industriegebiet htfX» • nefamte Straßen bah nverkehr Babno einfT Streikbewegung unter den Straßen- 3n Dresden sind die Angestell en d» j^oi(anbel8 und der Indusnie in den Streik genc» Seb««?"5’05 bedeutet eine schwere Gefährdung der •eriA??'!1’ und Kohlenversorgung. — Im Sie- ttx ntl greifen die Hütien- und Walzwerkarbei« orr Lohnsorverungeti. Trotz Entgegenkommen 6tin#r«le ,toitb her 'Streik gegen den Willen der ^^chafteu fortgesetzt.
veutsches Reich.
♦ Berlin, 91. Okt. Das Wohlfahrtsministerium hat eine zweite Referentin einberufen, und zwar Frau Helene Weber, Direktorin des Kölner Lyzeums und Mitglied der Nationalversammlung (Z.). Frau Abg. Weber roub die Angelegenheiten Der Jugendpflege und der Sozialen Frauenschule bearbeitet .
Zur Bekämpfung unzüchtiger Bilder und Schriften hat der Minister des Innern die Regierungspräsidenten' ersucht, die Nachgeordneten Dienststellen auf die Notwendigkeit einer strengen Durchführung der Vcrschrif- ten des Strafgesetzbuches in dieser Beziehung nach, drücklich hinzuweisen. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß die Polizeiorgane der Feststellung und Verfolgung von Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften ihre bejonbere Aufmerksamkeit widmen. Sie sollen sich habet der Mithilfe aller hierzu berufene» Stellen bedienen.»
Schon bei der Erhöhung der Kreissteuer von 1916 «u Parlament in den Gesetzentwurf einen Kindcr- oaragrephen hineingebaut. Beim Reichsvermögens- BDier hat die Regierung selbst nun schon in ihrer Vor- gwe einen weitgehenden Schutz der kinderreichen Faml- ton oorgenommen.
Aach § 24 wirb nämlich bestimmt, baß bei all den Steuerpflichtigen, die zwei ober mehr Kinder haben, «k bas zweite unb jebes weitere Kind je ein Betrag pon 5000 von der Abgabe frei bleibt. Weiterhin fall von dem der Zahl der Kinder entsprechenden Viel- jachen von 50 000 des abgabepflichtigen Vermögens die Abgabe nur in Höhe von 90 v. H. erhoben werben. Wenn eines der Kinber bereits unter Hinterlassung eon Ankömmlingen gestorben ist, so zählt das verstor- tene Kind mit
Dung sei künftig größere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Die künftigen Kämpfe gälten der Schule, cS seien Welt. anschauungSkämpfe, zu deren Durchfcckttmg wir gerüstet- sein muffen. Tie Eltern müffen wieder mehr für die Schule sich interessieren. Da der Volksvere n die Schul- frage in sein Arbeitsprogramm ausgenommen habe, hinein in den VolkSv-reinl StaaStrat Abg. W e i S- haupt nahm die Landwirtschaft gegen verschiedene Vorwürfe in Schutz und schilderte beten Sage. Redner kam noch auf die Gefahr der Aufhetzung der Sandwirre zu sprechen und warnte vor ungerechten Vorwürfen, die sich solche Hetzer zunutze machen, deren Kampf in Wirklichkeit gegen die ZentrumZpartei sich richte. Mi. nisterialrat Ersi « g hob die Stiftungen des Zentrums für die Arbeiterschaft hervor unb wandte sich scharf ge. gen die Revolverpolitik einer Lohnbewegung von Beamten und Arbeitern, wie sie bisher in Deutschland nickt Üblich gewesen sei. Das BetriebSrätegesetz sei nicht aufzuhalten, der Arbeiterstand habe ein Recht darauf, nicht bloß politisch, sondern auch wirtschaftlich mitniraten und zu taten. Man dürfe sich die Räte nicht als Sowietz vorstellen. Die Betriebsräte 'mit ihrer paritätischen Zu. sammensetzung würden konservativen Charakter haben
♦ 3a bet Schweiz unb In Luxemburg haben jüngst I A Kirchhain. DerKreiStag bewilligte 1633000 Wahlen stattgefunden, deren enbgültige Ergebnisse jetzt I Mark für bte Einführung der Uebcrlandzentrals in vorliegen. Bei den Wahlen In der Schweiz ist das fcen Kreis Kirchhain. Die Kosten der Ortsnetze Bemerkenswerte, daß dank des Derhaltniswahlfystems, das I t,nf.pn v.« kt-meind-n nt trnnen
zum ersten Male angewendet wurde, die Alle »Herr chast M hÄnr^na in den be-
des Liberalismus gebrochen wurde, andererseits die So. ” ’M
zlaldemokratie ihre Mandatzahl fast auf dar Doppelte I nachbarten Kreisen tu auch für den Kreis ..iir^ . ain erhöht«. Künftighin werden die Liberalen gezwungen «ach Beschluß sämtlicher vrakttzierenven Aerzte des fein, mit den anderen Parteien wegen der Mehrheits» I KreiieS vom 1. November 1919 die ärztliche Sonn- bildung sich zu vertragen, wodurch natürlich auch die De. I tagSruhe singefüssrt. Die Sonntagsprechstunde deutung dieser Parteien wächst. Cs kommt namentlich I fällt aus. Die ärztliche Hilfe ift nur in wirklich auch der kachollsch-konsewativen (christlich-sozialen) Partei dringenden Fallen zu leisten. Für die SonntarS. ^an^h?fferl<ln *^rD ^^nt#nnÖmi^r I lristüngen tritt eine Erhöhung der Gebühren
reicht (Kit. Die katholffch.konservative Partei wird bei , O Frankenberg. Der Kreistag des Krenes Franke«, der Mehrheltsbildung in wenigen Fällen mehr zu um« I hat zur B est r e. t u n g der Kosten des gehen sein. Damit ist ihre Bedeutung von selbst gestiegen, elektrischen Ueber ladwerkeS hte Aufnahme Di« Sazialdemakraten haben nicht so gut abgeschnitten, I einer Anleihe von einer Million Mark b schlossen, als sie erwarten konnten und auch erwartet hoben. Man I (!) Amöneburg. Bei der vor einiger Zeih vorglaubte bte Ungunst bet Zelt ausnützen zu können und I genommenen MagisiratSwahl wurden folgende
der Honkoniunktur der Unzufriedenheit H^ren gewählt: Bäckermeister Heinrich Klicm als men0U fiie0Sn^nfhemnF?ntiP I Beigeördneter, Schreiner Peter Braun und Land«
men. Die Sozialdemokratie wlrv nut 39 Mann nur I arrc-.k mi.-.n.L
ein Fünftel der Gesamtheit ausmachen, also eine Min- | wrrt Alfred Muller al» Magtsti aiSmttgUeder. Braus derheitsaruppe bleiben. Bis zur Meinherrschaft hat ee I 'st »»gleich auch Stadtverordneter.
also noch weite Wege. Die sozialistische Presse der Schwei, I kann die Enttäuschung nur schlecht verbergen. — Noch viel I in Luxemburg. Dort erhielten^ von den Ä. Stadtverordneten-versak'.mlMg' rtSÄti ZftSSA L ÄB «<■ 1913.
Prüm 3 Sitze. Die alte Kammer zählte 53 Sitze. Die I An der gestrigen Sitzung nahmen 31 Mitglieder teil. Sozialisten sanken von 12 auf 9 Mandate. Auch die Ra» I Der Manistrat war durch den 1. Beigeordneten Ärnö bikal-Liberalen und die Freie vokkspartei verloren je 3 I und L. Beigeordneten Fri tz vertreten.
Sitze. Gewonnen haben nur die Rechtsparteien, bie Ka- I Entwurf ber veftimmungen ü er die Wahl der Hilt» tholiken 4 Sitze und die Partei Prüm 1 Sitz. Die Wohl I gliedrr ber E nhommenfteiter-vdre »schätz mgrlt 'mniifsion. bedeutet also einen gewaltigen Ruck nach rechts. Die I Auf Grund des Gesetzes vom 16. v.ult 1919 müssen, Katholiken verfügen jetzt mit 27 gegen 21 Stimmen oller I nachdem die Neubildung der gemeindlichen Berlretun- übrigen Parteien (wobei die 3 Stimmen der Prümportei I gen stattgefunden bat, die nach dem Elnkommeri-, dem vielfach noch zu ihren Stimmen stoßen werden), über ein« I Gebäude, und dem Gewcrbesteuer esetz bestehenden Vor- sicher« absolut« Mehrheit. I einsckätzungk., Einkommenst'uerveranta uno?° und Be»
E I rufungskommissionen und Gewerbeiteuerausschüsse der
I Steuerklasse 1 auf Grund der Verhältniswahl £tt«e Xam I neu gewäh tt werden. Die Mitglieder der danach
*1115 VvlII llud VurijEVlvI» I neu zu wählenden Boreinschätzungskommission
W. Dipperz. Auch in diesem Jahre sammeln v^ dm TtadWerordneten »u wählen. Aus dem die Schulkinder der hiesigen Pfarrei wieder A e pfel gebÄI nur^¥«^0«« & JbSfS?IteÄ
e^v2tlten ^tC !?Ot^ ,n ^en.^2®are itn 8»ldas I tzjsche Staat an ehörigkeit besitzen und das 55 Lebens» tefindltche« verwundeten und kranken Sol- I fahr vollendet haben. Die Wahl soll am 17. November baten. Vergangene Woche konnten von der Schule I vorgenommen werden. ES find 6 Mitglieder und 6 »u Dipperz 71/« Zentner und von der zu Finkenhai» I Stellvertreter zu wählen. Der Kommission gehören 21/« Zentner verteilt werben. I zurzeit an als gewählte Mitglieder Kircker Joseph,
:][: Großenlüder. Nach fünsiähriaer Pause I Lederhändler, Hennin.er Gustav, Malermeister, Esch, brachte der katholische Arbeiterverein am Sonntag I
Theat r stücke: DaS Todesurteil« „WaS %EschwegeH^. Kauf.' flnem«n®C^U erjU!?®tnJonn ^d ^,HanS I mann, Budenz MagnuS, Sckuhmacher, «Stemhauer unb Peter auf der Brautschau zur Auffui rung. I Wilhelm, Schneidermeister, Wehner Vinzenz, Schlosser Sämtliche Spieler gaben ihre Rollen vorzüglich I a. B., Schultheis Joseph, Brauereibejitzer, Travert wieder und fanden den Derbienten Beifall der zahl- I Benedikt, Etettrotcchniter. — Das Statut wurde ge- reichen Besucher. I nehmtgt.
A Gersfeld Das Katasteramt GerSfesd ist Entwurf z« einem Nachtrag zur rustdarkeltrstenerord- dem Katasterlandmesser Peiner in Potsdam über- “n»9- Ensipre^enü üem auf Antrag des -tü. Ed tränen worden + I Schmitt gefügten Beschluffe der letzten Sitzung, durch
♦ w..« tt v a I einen Nachtrag zur Ver nügungSsteuerordnung die
t. Aus dem Kreise GerSfelb. Der für de« 9. Ausschreitungen des Krnowesens zu be. November auaeietzte llnterverbandStag muß wegen | kämpfen, ist vom Magistrat ein solcher Entwurf vorder Verkehrs'perre verschoben Werden. I gelegt worden. Danach soll für kiuemato raphi»
X Hersfeld. Ermittlungen ber Polizei haben er- I sche Vorführungen bie Kartensteuer 100 Pro- geben, daß der Besitz w der hiesigen Kadaverver- I »ent de» Ern tritt Sgel de S betragen. Erne Minde» toertunglanfta'.t sämtliches blsher au» der Ab« I rung dieser Steuer dis zu der ttn Nachtrag vom 25. decker'ei gewonnene Kadav e rfett auf dem Wege »ebr lS!9 festgeietztenHohe wird solchen Veranstaltern --- - - - - - • von kinemawzraphiichen Vorführungen gewahrt, die sich
bereit erklären, bezüglich der Auswahl des FilmS mit einer von den städtischen Körperschaften zu wählenden Kommission Hand rn Hand iu arbeiten und nur ?silmS vo-zufuhren, die von dieser Kommission genehmigt sind. Der Entwurf wurde einstimmig angenommen. Die Bildung der Kommission wird erfolgen, sobald die Verordnung bie Zustimmung des Bezirksausschusses ge«' funben hat.
Diese Bestimmung ist sehr weittragend, in der drei- jat Oefsentlichkeit wird sie meist nicht richtig eingeschätzt. Man muß beachten, daß bei dieser Vorschrift eine öl» terrgrenze für die Kinder nicht gegeben ist, daß infolge- dessen bie Zahl der Freistellungen und Ermäßigungen uns diesem Paragraphen außerordentlich groß sein wird. Es handelt sich um Millionen von Kindern, die r i n ■■ -<■_ <> . , r ..
da in Frage kommen. Die Folge ist, daß wohl 30 bis | »»^tvenden. Ferner bat fie die
30 Milliarden des ganzen Volksvermögens infolge die- I jedem lokalen Strbeiterfu >rer bei GefangntS- ftr Bestimmung überhaupt nicht der Besteuerung unter- I [^a*e ?rb:eIt‘n,k?!CkUm warfen werden. Wie groß bann weiter die Steuer- I et,tnV ?a8 Vorgehen der Regt^
Ermäßigung fein wird infolge der zweiten Bestimmung, I dm ^i'E MN
daß für jedes Kind etn Betrag von 50 000 des Der- I fca,t Streikverbot die 15 Mill onen Dollars Sireik- mL-ns mit nur 10 Proz.' erfaßt wirb, läßt sich infolge Ader n-chi '» Anipruch genommen werden dürfen, des Mangels statistischer Unterlagen ja nicht bestimmen, 1 ®amfirhrnn
Aber auch hier wird es sich um hohe Beträge handeln I tro^ 0 et ^chwieriakeiten gewinnen wurden.
Diese weitgehende Berücksichtigung der Kinderzahl Verlängerung der Arbeiksze» Im sächsischen Bergbau, wurde von der Regierung in den Entwurf vorgesehen. | In Erkenntnis der kritischen 2ag-e in der Industrie well eben das Reichsnoiopser eine sehr einsckneidcnde I baben nunmehr auch die Bebegschasien der sächsischen Steuer ist und man bei der ganzen gegenwärtigen Ge- Ztem. und Draunkohlenbcrgwcrke im EiMang mit dem setzgebung aus den Familienstand Rücksicht nehmen berfc^t^n8f,-be£ ®«t6'^%dmb8tate unb
i werden weiterhin zahl- &SSSS« gunSft biTÄ"mär?
wche Steuerpflichtige vollkommen von der Steuer be. nächsten Jahre,. Sollte sich eine Verlängerung dieser steil werben, auch wenn ihr Vermögen mehr als 5000 I Maßnahme als notwendig erweisen, so soll eine für Mark betragt So wird beispielsweise der größte Teil I ttn 16. Februar vorgesehene Versammlung darüSer des Arbeiterstanbes überhaupt freibleiben. Den« auch I beschließen. Auch die Somitagsarbeit wurde wieder bann, wenn ein Arbeiter vielleicht 15 bis 20000 JUL I ausgenommen.
Vermögen hat, bleibt er steuerfrei, wenn er 3 bis 4 I Nlaffenausweisungen ans Effah-Lokhringen. Kinder hat. Nicht minder bedeutsam Ist diese Bestim- I« Mükheim i. B. ist am Freitag ein Flüchtling», mung für den unteren Mittelstand. Die meisten Hand- I Mg aus dem Elsaß eingetroffen, in dem sich zum erftli. Werter und kleinen Kaufleute werden wohl kaum ein H“11 ?uch mehrere hundert E l s ä s i« r befanden, die Reilwermögen haben, das Über 25 000 ^ hinausaeht deutsche F"«en haben und'keshalb auSgeww Dimemm ift »« in hiofen > I fe« wurde«. Generalkommiffsr Millerand hat die «us»
«ine ^a^ilie 5 Kinh?r rwf» t Weisung mehrerer tausend deutschgefinnter Einwohner
% Lm •« = aufzuweiM hat Bet einer und vorbezeichneter Elsässer aus Straßburg, Kalmar siamilie mit 5 Kindern aber bleiben 25 000 M nach I und Metz innerhalb von sechs Woche« verfügt. Ferner xm Entwurf von der Besteuerung frei. In der Land» I ist die Ausweisung sämtlicher Deutscher aus Straßburg | Mrtsckast liegen bie Dinge ja günstiger für die kleinen I bis zum Ja-mar vorgesehen. , J
I «mem Der kleinbäuerliche Besitz ist außerordentlich -------------- ■<— --------------
-»'äwas tt-s SSL®1 U6¥i,nni1' °^r ber weitaus größte Teil “ Für die deutschen Gefangene» I« Sibirien. Dem
«^"""nstandes von dieser Steuer überhaupt frei .Hamburger Fremdenblatt" wird aus Stockholm beb
leiden, ober doch nur sehr mäßig zu ihr herangezogen | richtet: Eine Mnzahl bekannter schwedischer Frauen,
wcroen. Gerade der Kinderparagraph nimmt dem I darunter Elle« Key und Anns Branting, haben den
Msctzc ferne Härte für die breiten Massen des Volke« I Gesandtschaften von Amerika, England und Japan
emschließlich des unteren Mittelstandes I einen Aufruf überreicht, der sich für die deutschen
—-------- __ I Kriegsgefangenen in Sibirien verwendet. Der smeri.
SchadenerkaL für »mua I kaniiche und der japanische Gesandte versprachen, ave»
m TT Tttr Flow. I hm, was in ihrer Macht stände. Der englische Ge. Eie Der Pariser „Temps" meldet, beschloß der I wndte war nicht zugegen, und daS Mitglied ver Ge. yunferrat, von Deuffchkand als Ersatz für den I landtschaft, das die Damen a« seiner Stelle empsiciq, «» Alliierten durch die Vernicktuna der Sckikk- m I Erhielt sich zu ihren humanen Forderungen verständ- btapa Flow xuaefüatcn Srfwtu.n »in» nr m I wslo» und feindselig unb äußerte, die Deutschen hätttti rfr ^°bl den Krieg begonnen, und e, sei nur recht, toewi ihre
berpr sibfchifse, Schwimmdocks, Krane und an- I Kriegsgefangenen in Sibirien bLiiben müßten.
Material der Flott« gehöriger Gegenständ« Die Verleitung bet Zeppeline. Die .Demokratie ton nnn <rtn" 2^.,0en Pariser Blättern will man I Nouvelle" vernimmt aus guter Quelle, daß die Der- °uneiY ®4lffsraum als Ersatz beanspruchen. I teilung der Zeppeline binnen kurzem vollzogen wird, •u, » ^ewt obzuwarten, ob die Meldung zutrifft. I Frankreich wird zwei diesetz Luftschiffe und einen <*L^°t6e.run® more toll, fie Ist aber dem Fünferrat I Schuppen erhallen. Es handelt sich im ganzen um iMhI?11' «ou,en: er billigt jede Forderung und jede I etwa 12 Zeppeline mit einem Rauminhalt von 55 OOO ^auverei Englands und Frankreichs; nicht Recht gilt I bie 65000 Kubikmeter. , tt.rn ^'e t0^ Gewalt. Bekanntlich befand I 3m Zeichen Iw »eindNchen Abrüstung. Wie bl» P. 0,e Motte gar nicht mehr In deutschem Gebiet, I Rumänen, deren Heer an Zahl auf das Vierfache de» w Scapa Flow, in ber Verwahrung Eng» I Deutschland zugebilligten Kontingents zu veranschlagen C~s- Für Verluste muß also die Regierung in Lon- I ist, über die Abrüstung ihrer Armee denken, geht aus i«hL llemacht werden. Uebrigens kann Deutsch- I dem Etat hervor, der schon für militärische Bauten 400 000 Tonnen Schiffsraum unmöglich ablie- I för das laufende »Jahr in Ansatz gebracht worben ist. da Deutschland nach dem Friedensvertraa alle I Allein drei neue Kadettenanstalten sind vorgesehen. Sie »roßen Schiffe hat abliefem müssen. I werden errichtet in Hermannstadt, Temesvar unb KI-
1 schinew. (Hermaimstadt und Temesvar liegen im früher ungarischen, Kischinew in früher russischem Gebiet.)
Die Kreuzer »Gäben" und »Breslau", die in den ersten Jahren des Weltkrieges nach erfolgreichen Kämpfen im Mittelmeere vor der feindlichen' lieber- macht nach Konstantinopel entkamen, haben, wie man aus den Aufzeichnungen des englischen Admirals Fischer ersieht, im Weltkriege des Ostens eine viel größere Rolle gespielt, als uns bisher bekannt war. Diese Schiffe, die bann den Kern der türkischen Seemacht bildelen, sind es gewesen, die die Vereinigung ber ruf» fischen, englischen und französischen Kriegsschiffe über Konstantinopel hinweg verhindert haben. Ohne Ihr entschlossenes Standhalten wäre bte türkische Haupistabt gefallen. Dabei hatten die beiden Fahrzeuge es nut einem Zufall zu verdanken, daß sie nach den Dardanellen gelangten. Eine Order des deutschen Marine- kommandos für diese Fahrt hat.nicht Vorgelegen.