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wtb Berkin, 6. Sept Nach dem „Beit. Tageblatt' wurde der Führer eines amerikanischen Flugzeu­ges, Mae Mabb, am Rion Grande durch Gewehr» schüfst mexikanischer Bauden schwer verletzt

wtb Paris, S. Sept. Der Demmziant der von dm Deutsch«, ersoffenen Miß Laoell namens Daten ist zum Tode verurteilt worben.

wtb Versailles, 5. Sept. Freiherr v. Leisner über­reichte eine Note, die eine Rechtfertigung des Ad­mirals v. Reutet bei der Berfenhmg bet deutschen Flotte in Scapa Flow bezweckt.

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sch gchört, daß ein Deutscher zum Tode ver­urteilt wurde. Die englischen Soldaten werden im Durchschnitt härter bestraft als die Zivilisten. Die Begründung des Urteils lautet dann immer: daß sie Soldaten feien und Waf­fen trügen, während die Zivilisten keine Waffen hät­ten. (?) Wenn sie sich mm verhauen ließen, seien sie selbst schuld.

** Der gefährdete Slchwildbestand. Ostpreußrsche 57agdlrebk>aber werden in einer Denkschrift an die Regierung wegen Erhaltung bei Elchwildes in Ost» Preußen vorstellig. Während deß Krieges ist infoloe bet Wilddieberei und der Raubwirtschaft der Bestand des ElcheS so stark vermindert worden, daß sein vollständige» Verschwinden an» Ostpreußen zu befürchten ist. Die ssorstbeamten sind vollständig machtlos. ES sind Fälle vorgekommen, wo sich die Wilderer mit Maschinengewehren gegen die Beamten bewaffnet batten. Der gegenwärtige Elchbestaub wird auf noch nicht 400 Stück geschätzt.

** Tie Ozeanfiilgbriefmarke. Ein Unikum in ihrer Art ist die Briefmarke, die ausschließlich für den Flug über den Ozean angeferngt wurde, nm für btt dabei beförderten Briefschaften verwendet zu werden. Bet einer Versteigerung in London sind kürzlich SODfundSterling dafür geboten worden, also ein Betrag, der bei dem heutig« Stande bet Valuta fast 2000 Mark darstellt.

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DSrsenwochendericht

des heffsschen Bankvereins, 8ktlengesellfchast, > Zwelgniederlaffnntz ffulda.

Als wichtigste Tatsache ist für den Beginn der Be» richiswsche die Wiederaufnahme der feit Kriegsbeginn ent­behrten amtlichen Notierungen für festverzmÄiche Werte zu registrieren. Die Umsätze an der Börse wurden da­durch verstärkt und dieselbe zeigte bei diesem moetertet Verkehr eine lebhaftere feste Haltung, die sich im Laufe der Woche sortsetzte. Fast stürmffch verlies der freie Ver­kehr in Valutawerten, obwohl der Mark-Kurs im Aus­lande seit der sift—wche ziemlich stabil blieb, dm Vorder­gründe des Jnft.efftr auf diesem Markte der Auslands» werte ftanben bei sehr beträchtlichen Umsätzen die ameri­kanischen Eisenbahn-Aktien, insbesondere Kanada shores, in denen sich eine sprungweise Hausse entwickelte. Die» selben stiegen von ca. 465 (Schlnßkurs der vorigen Woche) auf to. 545, schwächten sich allerdings infolge von Ge» winnrealisationen, auf ca. 530 ab, zeigen also immerhin in dieser einen SBodje eine Steigerung von 65 Prozent. Ganz ähnliche ungesunde, zur Vorsicht mahnende Kurs» bewegungen spielten sich am Kolonialmarkt ab, auf dem beispielsweffe Pomona-Aktien Mein von Mittwoch auf Donnerstag von ca. 1075 auf ca. 1180, also um Ober. 100 Proz. in die Höhe getrieben wurden. Am Montan- Aktstnmarkte war die Tendenz im ZusammenhanG mt Nachrichten Ober eine Besserung der Wagengestellung im Riihrreoier allgemein fest und wiesen bk führenden Aktien fast durchweg Kursexhöhungen von mehreren Prozenten gegen die Vorwoche auf. Der deutsche Anlagemarkt be» wahrte seine feste Haltung mW machte sich besonders für SProz. Reichsanleihe stärkere Nachfrage — wie man sagt auch aus dem Auslände — bemerkbar. Durchschnittlich wiesen unsere alten heimischen Anleihen eine Kursbeffe- nmg von ca. V* bis % Prozent gegen die Vorwoche auf» während Kriegsanleihe sich nicht über den vorwöchentlichen Kurs von ca. 79 zu heben vermochte. (10 066

bei Holzes machte ich die BecSachtung, daß eine Nsch- nttffang nur knapp 21/« Meter ergab. Ist es tatsächlich der Fall, daß durch Schneiden und Spalten sich die Maummeterzahl in diesem Verhältnis verringern kann k Eine Aeutzerunq von Sachverständigen wäre im allge­meinen Interesse sehr erwünscht, zumal solche Lieferungen heute an der Tagesordnung sind. -di-

Letzts Nachrichten.

wIE Bochum, 6. Sept. Dar hiesige PosiauShilst- Personal ist wegen der Gewährung einer Beihilfe nur an die festangestellten Beamten in bex AuS» stand getreten.

R Listen (Rheml.), 6. Sept. Das englische Militär» kormnando Hot an einem Tage fünf Bürener Bürger zu drei bis fünf Monaten Gefängnis verurteilt, meä sie eine en>glifche Regimentsfohtue nicht ge» grüßt hatten.

A Gotha, 6. Sept. DaS Regierungsblatt Bring! einen Erlaß des Bolksbeavftragten und des Trants» nflnifteriumS, der mit sofortiger Wirkung an ordnet t DaS Schulgebet vor und nach dem Unter- richt wird aufgehoben.' Für alle Schulen wird Religionslehre als Prüfungsfach mrfgehoben; Zensuren in Religion werden nicht ckehr erteilt: eS ist unzttläffig, nn Religionsunterricht häusliche Arbeiten ober in anderen Unterrchtfächern das AuSwndiglernen von Bibelsprüchen und Kirchenliederversen zu verlan­gen. Dieser Erlaß, der mit den reichSgesetzli. chen Bestimmungen in scharfem Wider, spruch steht, 6cet hier und in allen nicht den 11. S. P. angehörigen Kreisen Helle Entrüstung und schärfsten Widerspruch erregt, der airch noch in öffentlichen Kundgsbungen her Eltern Und Lehrer hervortreten dürfte» '

wtb Seriln, 6. Sept. Das Feiedensangefok bet Sowjetregierung an die estnische R e-

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5n seinem ersten Teil bettchtet das Büchlein Über bas Leben der heiligen Hildegard in folgenden Kapiteln: LS» begnadigte Kind. 2. In stiller Klause. 8. Gott- «nnöhit. 4. Meisterin. 5. Prophetenweihe. 6. Abschied Lisibob-nberg. 7. Ruvettsbrrg. 8. Scivi»s (Weg- r). 9. Mrtterieid und Muttersorge. 10. Schmerzens- . 11. Elbingen. 12. Die Wohltäterin und Ratgeberin. $r;c,retfef)r. 14. Apostolische Reisen. 15. Schriften M Lied:?. 16. Seliger Heimgang. 17. Verehrung der 1 Reliquien.

gni 2. Teil finden sich Gebete und Lieder zu Ehren bl. Hildegard und Gebete von der Heiligen selbst. Mit einem alten Hymnus zu Ehren der hl. Hildegard Mt das gut ausgestattete Büchlein einen würdigen sffchinh.

„Möge das Büchlein,' das ist der Wunsch des Heraus» K', „in recht vielen Herzen den Starkmut und das

erneuen der heiligen Hildegard, dieser echt deutschen heiligen, erwecken!"

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»euß I« Köln. In ffiSTn wurden einem »inet Speditton-t-firma von drei Hiti-cfartn» oeraubt. Sie Räuber verletzten den übenden durch zwei Messerstiche und ent» EiL,m Bürger wurden durch Einbruch «raubt. Drei verdächtige Personen da? Geld ebn nicht bei ihnen ge<

«eeber >ef HanbesS-N-Boote gestorben. Im ximmdorftr Strand ist der Gründer der r-cenreeberei, Dr. Alfred Lohmann, im «iiikig Jahren an einem Blutsturz g e» 2o6m«nnS Name war in aller Munde, EL «tetrre 1916 das Handels-U-Baot „Deutsch. ** Vm-erifa schickte. Der unwiderruflich fest- ’flj.rluft des zweiten Handels-U»BooteS „Bre. seine Tätigkeit auf diesem Gebiete Vor tair Dr. Lohmann einer der führenden £5? Waren.

ETis« EnÄLnder in Euskirchen. Zu der Mel- «Mßreeeiung der Stadt Euskirchen (Nr.' 203 Stg.) wird uns von einem Euskirchener in geJer'frei® geschrieben: An einem Sonntag L[tfl 9 Uhr, — es sind bereits 6 Wochen ver- *— tat Stadtwalde in Euskirchen ein mit 3 mgiffchen Soldaten spa­nnen begegneten 2 Zivilisten, unter denen Za der fra^ich« Karl Küpper befand. Während *5 Zivilist ruhig feiner Weges weiterging, sing PL« Engländern Händel an. Sofort nahmen Lnoiänder ReißE. Bei den Tätlichkeiten erlitt SoHtföctbe Soldat einen Messerstich in den ^on dessen Folgen er em folgenden Mitt» tab. Die Polizefftunde wurde nun fofort von y.9 Uhr herabgesetzt und die Bürger "nacht» durch die Stadt patrouil- Mch ungefähr 14 Tagen war der Täter En durch Angaben feiner Mutter und feiner , For dem englischen Kriegsgericht wurde ^"Ausschluß der Oeffentlichkett zu 20 Iah» $0angsarbeit in England verurteilt, wäh- h^r Stadt Euskirchen die Buße von 110 000 M wurde. Diese Butze mußte in zwei Tagen sein, da sonst die Pollzeistunds mf 8 Uhr Her­rchen tü&e. Die beiden englischen «reißer wurden je mit % Jahre Festung bc- Gegen K. Verurteil,mg wurde aber Berufung da K. nicht zttrechnungsfähig ist, weswegen 77W"zum Militär eingezogen wurde. Es kommt TSfr häufig vor, daß Engländer im besetzten Gr- ^‘gtben lassen müssen. Ader noch nie habe

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