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g, 30. August ISIS.
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VrNettvertellong.
Montag den 1. Sept. d. I. für folgende Straßen; Bahnhofstraße, tzeinrichstr., Lindenstr., Nikolausstr., Petersgaffr, Rhabanusstr., Rhönstr., Rupprechtstr., Eturmiusstraße, Biehmarkt, Zieherferweg.
das Pfund. Die Stranfentarten werden mit Auslandsbutter zu JA. 7,20 das Pfund bedient.
Abgabe an -le Verbraucher: Freitag und Samstag.
Ausgabe an die Geschäfte: Donnerstag Bormittag bei der Nahrungsmittesitelle.
Das auf die Sonderkarte Mr. 4 cm gemeldete weiße Auslaudsmehl steht von Mittwoch ab in den Geschäften zum Abholen bereit. Ausgabe an die Geschäfte: Montag durch die Firma Grünebaum.
Der Zucker für den Monat September ist durch Einreichung der September-Zucker-Karten bei den Geschäften anzumelden. Abgabeschluß: Für die Karten bei den Geschäften: Dienstag den 2. September. Für die Geschäfte bei der Kartenkontrolle: Donnerstag den 4. September.
In der nächsten Woche werden auf die laufende Fleischkarte ausgegeben: 100 Gramm Fleischkonser- ven — Rindfleisch im eigenen Saft zu 5,20 «Al das Pfd. — sowie voraussichtlich 250 Gramm ausländische Schweinefleischprodukte zu 4,15 JA das Pfund. Frisches Fleisch fällt zur Schonung der Viehbestände aus.
Wegen der Papierknappheit wird empfohlen, bei der Abholung Schüsseln oder dergleichen mitzubringen.
Derartige Fleischtonserven werden anderwärts schon lange an Stelle von ftischem Fleisch verteilt. Die Befürchtting, daß etwa Schlachtvieh von hier nach auswärts geschickt würde, trifft nicht zu, so ist z. B. wochenlang th die von den hiesigen und benachbarten Kreisen zu versorgenden Großstädte tein Schlachtvieh oder nur eine ganz geringe Stückzahl gesandt worden. Für die Folge ist des Oesteren mit der Ausgabe von Konservrnfleifch zu rechnen. In der Menge darf nicht mehr, wie bei frischem Fleisch ausgegeben werden.
Die Ausgabe an die Metzger findet am Donnerstag statt: der Fleischtonserven bei dem Metzgermeister A. Martin, Hinterburg, der ausländischen Schweinc- fleischprodutte bei Metzgermeister K. Sunkel, Karl- straßr.
Im Schlachthof wird jetzt täglich Schwartenmagen aus Pferdefleisch zu dem ermäßigten Preise von Z.- Mort das Pfund verkauft.
In den hiesigen Geschäften zu haben: Reis, das Pfund zu 2,90 JA, Kartoffelwcüzmehl, das Pfund zu 60 Pfg. Bestellungen von Geschäften an die Nahrungs« Mittelstelle erbeten.
3n -er städtischen Verkaufsstelle
ist kondensierte gezuckerte Vollmilch gegen Vorlage des Äbensmittelausweijes zu haben. Preis «Al 5,— big Dose.__
KcichSeinkorrrmenstetter.
nbi-keit. daß die großen Vermögen und in:r[ tüchtig werden bluten Mussen, ist und unbestritten. Ii» Weimar ist ausge-
heg der Luxus und die Vergnügungs- Neuert werden müsien. Auch dagegen kann coaen denn jedes Quantum von Luxus und ’tann auf die Leistungsfähigkeit der ein. .inliÄeit zugeschnitten werden. Aber ge- $Lr auf den Luxus ist, tote so viele andere Kaufkraft der Bevölkerung abhän» ineuu die Fähigkeit, das Geld mit leichter ae^cu schließlich doch einmal abnimmt, muß Steuerertrag aus solchen Aufwendungen v,r solchen Umständen bleibt die sicherste Äs. des Reiches die Reichseinkommensteuer. ? neu. Reichseinkommensbeuei: bedeutend tn wird als die heutige Staatseinkommen- selbitvc'-ständlich, sie wird auch höher blei- Kommunalsteuerzuschläge zu derselben nicht sollen. Man hat nun angefangen, zu mc hoch sich eben die neuen Steuersätze __ uni ist dabei zu wenig erbaulichen Er- bekommen. Wenn der in Aussicht genom- « jährlich erbracht werden soll, so mutz, so schnei worden, im Durchschnitt etwa ein < L= Einkommens für Steuerzwecke hergege- ‘ Zur Begründung dieses hohen und tat- "x jamn erschwinglichen Satzes wird aufge- i durch die Vermögensabgabe und durch die ^traassteucr die Einkommen so vermindert <^hnt bohen Steuersätzen gerechnet werden den nötigen Ertrag heraus zu bekommen, di- Statistik ist in der heutigen Zeit der un> n Möglichkeiten in Steuersachen kein unbe- ^rläfsiger Ratgeber, und wir dürfen anneh« I das Gesamteinkommen in Deutschland heute ’ sts ols auf Grund von statistischen Berech- »naenommen wird. Es ist ja eine Tatsache, täglich bestätigt findet: alle Welt hat Geld sich etwas leisten. Aus dem Banknotenum. Waeftellt, daß die ungeheure Summe von 10 « Mark Papiergeld zum Zweck der Steuerhin. m zinslos versteckt worden ist. Wenn diese ura zrhniausend Millionen ruhig bei «Seite ge- »n kormte, dann mutz doch das Enkommen so daß auf dies verborgen gehaltene Geld nicht risien zu werden braucht. Diese und andere , laßen deutlich erkennen, eJ sind höhere Ein- da als die Steuerbehörde weiß.
brauchen uns also durch die statistische Rech- i einem Drittel Steuer des Einkommens noch Nockshorn jagen zu lassen, ganz abgesehen da- unmöglich wäre, diesen EinkommensteuLr- !,allen. Die Maßnahmen gegen die Steuer» rden wohl sehr erhebliche Beträge gehamster» es ans Licht bringen. Vor allem aber wird Steuerdrückebergerei ein Ende machen müs- i für die Zukunft übertrieben Hobe Sätze der kommensteuer vermieden werden sollen. Diederen Einkommen offen zu Tage liegt, werden rcken für die Heimlichtuer mitzubezahlen. ।
an: dem Naqdargeblet.
:) 5?otn Lande. Infolge der kühlen Witterung Getreide in diesem Jahre sehr langsam gereist. i5 Wintergerste und Roggen mußten vielfach nebswirtschaftlichen Gründen vor völliger Reife len werden. Das geerntete Korn darf daher lls längere Zeit in Säcken stehen, ist vielmehr i schütten und öfters umzuschaufeln. Besondere
wird' in dieser Hinsicht den Saatgutivirt- > en empfohlen, toemn sie sich vor späteren Re-
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Knaben als Einbrecher. Eine überraschende Aufklärung fand eine Reihe von Diebstählen, die seit geraumer Zeit in den Bureaus des Berliner Großhandels verübt wurden. Die Diebe drangen nachts in die Geschäftslokale ein, wo sie mit Vorliebe Schreib. Gerätschaften und Werkzeuge stählen. Vor einigen Wo- chen haben sie sogar versucht, mit Hammer und Meißel einen Geldschrank zu öffnet, und es gelang ihnen auch, die erste Panzerschicht zu durchlöchern, während die Innenwand widerstand. An dem Schrank entdeckte man nun den Abdruck eines nackten Kinderfußes. Aber selbst dem Kriminalisten erschien die Sache unglaublich Ein Angestellter legte sich nun nachts auf dre Lauer und überraschte schLeßlich zwei Knaben, die gmAde Anstalten trafen, eine Fensterscheibe einzudrücken. Bei der Verfolgung stellte es sich heraus, daß die Bursch- chen sich in einem Eisenbahnwagen einen Unterschlupf eingerichtet hatten. Hier fanden sich auch die Ähul- moppen der beiden imü so kam man ihnen auf die Spur Es sind Knaben im Wter von 10 umd 8 Iah. ren, die sich geraume Zeit herumgetrieben haben. Si« sind nun bei einem Einbruch in ein Zigarrengeschäft aügefatzt worden. —.u.I
Märkte.
& Neustadt a. S. Der S augschweinemarkt war mit 657 Stück befahren. Der Handel ging anfangs lebhaft, flaute aber später etwa» ab. Die Preise gingen erheblich zurück und e- tonnte nicht alles abgesetzl werden. Preise 50—130 Mk. daS Stück.
Gotterdienstoednung.
Katholischer tSotteSdieuft.
S on nt a g, 31. August. Dom. V.6,6, */iT n. 7 M., 8 Pfarramt m. Pr., ‘/»IO Kathedralamt m. Pr., 11 Ehr., i/il2 M. m. Pr., '/iS «. f. d. Armenseelen, 2 Ehr.» 4 Pr. u. St., 7 S. i. d. Marien!. (Montag abend» */i8 Rosenkranz-A.) — Stadtpfarrkircke. 5 V» Som., SV« n. SV« M., 8 M. u. Pr. (1. Schulgd.), S'/i Pfarramt u. Pr^ 11 M. n. Pr. lL. Schulgd.), 9'/. Chr f. d. Jüngl. i. d. Severik., IV* Chrl. f. d. Iungfr., 2V* sakrament. A. — Pfarrkirche zum heiligen Geiste. •/«? Som., 7 FrLhm., 8 Pr., Amt m. Som., *45 Chr., VA. — Severikirche. Sonntags V,7 M , werktags S M. — Herz-JMu-Hei«. 6 Frühm., 8 Amt m. Pr , 2 A. (Mittwoch abends 8 A.) — Mtchael»kirche.2Jesu».Maria-Joseph.Bruderschast».A.— Arouenberg. f>, V.6, V*7 u. 7 M., 8 Rosenkranzm. m. Pr., 9 Hochamt m. Pr., nachm. 2 Sreuzweg-L. m. Pr. (auf dem Kalvarienberg).
Tvasgelischar Gottesdienst.
Sonntag, 31. August. Vormittag» 8 u, SV, llh* Pfr. Weber, 11 Uhr Kindergottesdienst. — Bieberstein- Vormittag» 9'/, Uhr: Pfr. Reich.
mitteilaagttt der stüdtischrv NahnrngrrsMelftelle.
30. August 1919.
Ausgabe von Lraukenwehl in der städtischen Set« taufsstelle:
Dienstag an die Karten Rr. 8001 bis 8250, Freitag an die Karten Nr. 8251 bis 8500.
In der nächsten Woche entfallen auf die laufende Fetttarte 30 Gramm Margarine zu JA. 3,80 das Pfund und 30 Gramm Auslandspflanzenfett zu JA. 10.—
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klamationen wegen schlechter Keimfähigkeit schützen wollen. Sie die Landwirtschafskammer Berlin rmt- teilt, keimen die ihrer Kontrollstation eingesandten Saatgetreideproben mangels genügender Keunreife größtenteils außerordentlich langsam. ES ist ratsam, als Saatgut möglichst das am spätesten geerntete Korn zu bcrtoenten. , . .
][ Schlitz. Der Musketier Philipp Habicht ist au« englischer Gefangenschaft, in die er s. Z. verwundet geraten war, wohlbehalten hier^eingetroffen. Der Heimgekehrte spricht sich lobend über die Behandlung in engli'cher Gefangenschaft au«.
Eisenach. Fast anderthalb Jahre war dem Wanderer durch den Thüringer Wald das überaus romantische, von einem flinken Bächlein durchrieselte und toeggii seiner ungewöhnlichen Enge besonders ferner» kenswerte Annatal bei Eisenach verschlossen. Im Frühling les Jahres 1918 hatte ein von einem Wolkenbruch begleiteter Wirbelsturm arge Verwüstungen in bait Annatäl angerichtet und es zum größten Teil mit Gesteinsmassen verschüttet. Da die Gefahr weiterer Bergstürze vorlag, wurde das Tal, desien eigenarftgster Punkt die bekannte, kaum einen Meter breite, mit einer dichten Moos- und Farnkrautschicht ausgekleifete Dr a ch en s chlu ch t-»st, für den Ver- kehr gesperrt. Nacktem neuerdings di« Mittel zur Wiederherstellung des bis zur „Hohen Sonne" sich hin- aufziehenfen Tales vom Landtag bewilligt worden sind, ist jetzt der Weg wieder in guten Zustand versetzt und fen Touristen freigegeben worden. So recht scheint aber selbst die Forstverwaltung den tückischen Bergkoboldein nickt zu trauen, hat sie doch ausdrücklich fekanntgegeben, daß jeder, der sich den eigen, artigen Genuß einer Wanderung durch das Annatal verschafft, dies auf eigene Gefahr tut und fei etwaigen Unfällen die Forstverwaltung nicht verantwortlich ma- chen kann. _________
RaS Geisa «nd Nmsitbang.
(:) Geisa. Für die am 7. September vorzu- nehmende Bezirksausschußwahl hat die Zen- trumSpartei im Geisaer Land folgende Bewerber- liste aufgestellt: 1) Wilhelm Schachert, Landwirt in Borfch (Lutzenbachshost, 2) Karl Nensel, Kauf- mann in Dermbach, 3) Johannes Ebert, Arbeiter in Geisa, 4) Eduard Leister, Lehrer in Borsch, 5) Karl Heller, Landwirt in Walke», 6) Otto Günther, Bäckermeister in Gefta, 7) Ludwig Etzel, Kaufmann in Unteralba, 8) Peter Abel, Schmiedemeister rn Buttlar, 9) Emil Hohmann, Maurerpolier in Wie- senfeld. Jetzt ist es Zeit, daß die Parteifreunde von Mund zu Mund für dies- Liste werben, damtt am 7. September ein schöner Erfolg zu berichten ist. Mann und Frau müsien die Zentrumsliste wählen!
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* Wieviel Einwohner hak das neue Deutschland? Eine Bevölkerung von nur 57 Milllonen erwartet die Statistik unter Umständen von dem verbliebenen Rest des Dsitschen Reiches. Es wird dies dann der Fall sein, wenn wir außer Elsaß-Lothringen und dem Saaroebiet noch Oberschlesien, Posen, drriviertel von Westpreußen, den Regierungsbezirk Allenstein und Nords chleswig verlieren. Diese Gebiete zählten 1910 rund 9,2 Millionen Einwohner. Je nach dem Er- gebnis der Abstimmung kann sich die Volkszahl bis auf 60 Millionen erhöhen. Wahrscheinlich zähll das bisherige Gebiet des Deutschen Reiches zu Ende des Jahres 1919 nur noch 56,7 Millionen.
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Hierzu ladet Freunde und Gönner des Vereins höflichst rin
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werden daselbst entgegen genommen.
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Der Vorstand.
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Wir veranstalten am Sonntag, den 31. Ang. d. Ulfs, tat .Giesel'schea Saale- in Fulda ein
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NIIMWWMWWlIWIM Ried. MlMMIpMWWMW
Wir veranstalten Sonntag, den 31. August tat Seifert'scheu Saale ein TanLvergnügen wozu wir Freunde und Gönner höflichst einladen.
Echte» bayerisches Streichorchester.
Anfang 4 Uhr. Uur Eiugeladeue haben Zutritt.
4119 Der Vorstand.
Ghtlabungstaden wolle man bitte an der Kaffe vor- zeigen. Sollte Jemand mit einer Einladungskarte übersetzen sein, so wolle man sich an die Kaffe wenden.
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Samstag Aufimg 8 Uh». Sonntag 3 Uhr. Es ladet ein Der Festausschuß.
Bekanntmachung.
Gemäß BundeSratSbrschluß vom 80. Januar und ft. August 1917 findet am L September d. I. eine Viehzählung statt.
Dieselbe erstreckt sich auf Pferde — ausgenommen Militärpferde — Rindvieh, Schafe, Schweine, Ziegen, Kaninchen und Federvieh. (Gänse, Enten, Hühner,j Trut- und Perlhühner.)
Jeder Besitzer von Vieh ist verpflichtet, dem Zähler die Zahl und Art de» in seinen Räumen in der Nacht vom 81. August zum 1. September 1919 vorhandenen Viehe» anzugeben. Sollte ein Anwesen übergangen sein, so ist der Virhbesitzer verpflichtet, dem Magistrat über Zahl und Art de» Viehe» unaufgefordet bi» spätestens zum 2. September d. I. Anzeige zu erstatten. Di« Nichterfiillnn« der Auskunft- und Anieigepsticht, fomir di« Grstaltuug unrichtiger »der «nva ständiger Angaben wird «ach der Knudesra.a- oerordnnng vom 30. Januar 1917 mit Gefängnis di» »n 10 000 Mk bestraft, auch Kann Vieh, dessen Uarhandenfei« verschmiegen morde« ist, im Urteil „für de« Staat verfallen", erklärt merden.
Fulda, de« 25. August 1919.
De» Magistrat: Dr. Antons
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beginnen Mitte September. Einzelunterricht zu Jeder Tageszett. Gefl. Anmeldungen erbitte Friedrich*
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