| Verlag der FuldaerActtendruckereiinSuwa.- Preism--«^. I ^ühsg.
98 Pfp. - gtmipr. Rr. g. retepr.-«dreffe: Fuwaer Zntung^I^__
Dir neue Reichswehruniform.
M)orf bekämpft hatte, sie gesteht zu, daß jenen Plänen sche Offiziere, die sie als Zeugen mitgebracht hatten.
«trchau, ernsthafte Erwägungen zu Grunde gelegen Don einer Tätigkeit der neuen Regierung ist außer dem
hiitten, dl« tzauptführer der rheinischen Zentrumspartei anonymen Aufruf bisher nichts zu bemerken. . Der
dickten hinter ihnen gestanden und hochverräterische Ten- Presse ist es verboten, Aeußerungen gegen die Repu-
«nzen hätten der großen Mehrheit dieser Partei ganz blik zu bringen. Die „Rheinische Dolkszeituna teilt
mit, die Wahlen zur Rheinischen Landesversammlung würden in ganz kurzer Frist stattsinden. — Der An- schlag der Proklamation am Sonntag scheint an verschiedenen Orten gewalttam erfolgt zu sein. 3n 31 a u-
gedrahtet: ~ . ..
„Ersuche Sie, noch heute folgenden Protest an Marschall Fach durch General Nudant überreichen
Mwiß ferngelegen. Bekanntlich hat ja auch in der preußischen Landesversammlung der Abg. Herold das Otmtrum energisch dagegen verwahrt, irgend etwas ge> *fAl »i haben mtt den hochverräterischen Plänen. Um
tzirunv uno -oooen r u ‘ .
ttiebsverlust im ganzen Ruhrbezr^ seit Aus^ck der Revolution auf eme halbe^Milliarde Ma«.
* Der Hockverratsprozetz Levm43tlssen wurde m München gestern zu Ende geführt. Entsprechend dem Anträge deS StaatSanwaliS wurde da« Todes-
i Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Karl Schütte. I TTTlf ftöödl 4» 3uni 1919
isir. p21I für die Anzeigen: I. Parzeller,Fulda.- Rotationsdruck. | 111IHWUUJ 7« /
" Auf eine Anfrage der Unabhängigen erklärt Mrnt sterialdirektor Meister, daß eine Kontrolle de Stadtverordneten durch andere Organe der demokratischen Prinzipien widerspreche und daß eS den Gemeinden selbst überlasten bleiben mäste, ob ste neben ihrer eigenen Tätigkeit auch noch eine solche von kommunalen Arbeiterräten einführen wollten.
Eine Anfrage über die Bildung nnes groß thüringischen Staates wird, dahm beantwort, daß die Regierung die Bildung ernes solchen Stoltts- wesens auch ohne Hinzunahme preußischen GebreteS für möglich halte, daß sie sich aber gewiffvn Austauschfra. gen gegenüber nicht ablehnend verhalte. Natürlich werde die Regelung nicht ohne Befragen der betr. Landes- teile und nur mit Zustimmung der Preußischen xxm» desversannnlung erfolgen. , „
ES folgt die erste Beratung deS Gese^ntwrrrfeS über die Gemeindeeinkommentesteuernag im Rech,
nnttgSifityt 1919.
Der Gesetzentwurf gibt dem Gemeinden daS Recht, die Einkommen bis zu 3000 Mark nach etnem mebn- aeten als dem bestehenden Tarif heranzuziehen, dagegen zum Ausgleich die Steuer bei Einkommen ube 5000 Mark zu erhöben.
Fiiianzminister Dr. Sudekum. Der vorige ndq Gesetzentwurf ist eingebracht worden, weil nicht zul verkennen ist. daß gerade in den letzten Monaten bte Teuerung und die Notlage der niedrigeren Masten in fortgesetzt scharfer Weise zunirmnt und die Hoffnung auf eine baldige Wiederkehr normaler wirtschaftlicher Verhältniste durch die Haltung unserer Feinde und rn- nere Unruhen geschivunden ist. Einkommen unter 3000. Mark ganz frei zu lasten, ist nicht möglich. Unser ober^ ster Grundsatz muß bleiben, daß jeder in den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit zu den Lasten deS Staateherangezogen wird.
Der Gesetzentwurf wird ohne wertere AuSiprachv dem Gemeindeausschuß überwiesen.
ES folgt die zweite Beratung deS Gesetzentwurfes^ über die LandeSkulturdehSrden. Die Redner der Parteien begrüßen die Vorlage, die der Förderung der inneren Siedlung bient. DaS Gesetz wird mit geringen Aenderungen angenommen und in dritter Lesung en bloc verabschiedet.
ES folgen förmliche Anfragen.
Abg. Thae, (D. Vpt.) fragt zugleich tm Namen von Mitgliedern aller bürgerlichen Parwnn,, was die Re. gierung tun will, um die in die Freiwillig ende r bä n d e eingetretenen S t ube nt en gegen bte aus der erneuten Unterbrechung des Studiums folgen^ den Nachteile zu schützen.
Der Kohlenbergbau vor dem Ruin. In der H?utzt- Versammlung beS Mülheimer Bergwerkvereins fuchtte ber Voriidende Hugo StinneS unter anderem aus. Während oie Gesellschaft in den ersten vier Monata des vergangenen Jahres einen LetriebSuberschub eße Iga Mk erzielt batte, erforderten die ersten tuet
schläge, worin von den französischen Behörden die so- I " ** ~
fortige Einstellung tw Strnks gefordert wurde, wid- I Streikbewegung tu Frankreich,
rigenfalls die Lebensmittelversorgung eingestellt und I Die Streikbewegung der Bergleute in Nord- die Derkehrserleichterungen aufgehoben würden. Der- I s r a n k r e i ch hat mindestens 82 000 Bergleute erfaßt. Die Weigerung der Arbeit komme vor das Kriegsgericht. Bergorbeiterverbände im übrigen Frankreich beschlossen, am Auch mit den Arbesterführern oerhandeüe der franzö- 16- 3imi den Generalstre k zu erN M- bis dahm W« Sommanbonl ®nfMtaS te Shdf. S. aL'SSÄftÄ «ÄÄ stellten folgende Bedingungen: Sofortige Verhaftung In B o /d e a u r feiern 20 000 Arbeiter, darunter samt- An*n.rrrt#« ffrfl.mtnn I Metallarbeiter 3m Gebiet von Grenoble und Savoyen erklärten sämtliche Metallarbeiter sowie die Gewerkschaften der Bauarbeiter, Schuhmacher, Schokolade- arbester und Transportarbeiter den Streik. 3n El er - m o n t und B i e n n e schlossen sich mehrere Gewerkschaften der Bewegung an. Auch inParis nimmt die Bewegung zu. Die Zahl der bärtigen Ausständigen wird von den Stottern sehr verschieden angegeben; während die nationa- listischen Blätter die Zahl auf 100 000 bis 200 000J^a- tzen, erklären die soziaiistischen Blätter, es handle sich um mindestens 4—500 000 Streikende. Die Bewegung droht noch weiter um sich zu greifen. Sn den Wandelgangen der Kammer herrscht große Erregung und Besorgnis über die Ausstände und die innere Sage. Zahlreiche Politiker hatten lange Besprechungen mit (Hemcnceau.
Der „Populaire" meldet, der Augenblick sei äußerst ernst. Die Regierung stoße die Arbeiter immer wieder vor den Kopf Statt eines Friedens der Gerechtigkeit, oer die Völker aussöhnen soll, reiße die Welle einer wahn- finnigen Eroberunaswut die letzte Hoffnung hinweg, wetme man auf Wilson gesetzt habe Die französische auswärtige Politik sei verbrecherisch- Dos französische Proletariat
rode wurde der Bürgermeister, als er Bedenken trug, i werde das abscheuliche Geschäft der Reattwn memafc das Plakat mischlagen zu lasten, da es keine Unterschrift I 9 • unaJ,ttHanj über Kanada.
trug, von einem französischen Offizier der Besatzung eine/Meldung des .Daily Herold- ist. ein
dazu gezwungen. Nach einer Dto bestehend aus em.gm
Eine deutsche Protestnote Kreuzern, Torpedobooten mit etwa 4000 Mann stark«
gegen die französischen Wühlereien. Besatzung, nach ^l^MnKufto ^laufen.
lieber die Hochverratsbewegung im Rheinlande hat I ^^biitiid^n Regierung einlaufen»
der Vorsitzende der deutschen Wasfenstillstandskommts- ^ÄCT(^e, fa’uten ernst und lassen den Ausbruch sion, Reichsminister Erzberger, an den Borsitzen- ^”crJ Revolution mit boI, chewi siischem den der deutschen Kommission in Spa, Generalmaior I h a r alt e r erkennen, deren Ausgangspuntt ms Freiherr v. kommet ft ein, am Dienstag abend | Stieikunruhen in Winnipeg seien.
Sie vorläufige^Ausschaltung gerade der allerwich. I 1914 war Sorten, der 1880 zu Endenich im Rhein-
t toten Bestimmungen des Vertrages ist darin begrün- I land geboren ist, Staatsanwalt In Düsseldorf und wurde
bet, daß die neu entstandenen selbständigen Nationen I tun vor Kriegsausbruch auf feinen eigenen Aw
der alten Monarchie sich über ihre Ansprüche noch nicht I nach Berlin versetzt. Er trat aber fein Amt nicht an,
e tnig find und bei der Schadenersatzstage sich noch mit sondern tat bis zum November 1918 Dienst bei einem 1 fänden und Füßen dagegen sträuben, an der Konkurs- I Generalkommando. Schon während des Krieges «aaste des Habsburgerreiches mitbetroffen zu werden. I hotte er wiederholt Urlaub genommen zur Wted«her- Über auch die spärlichen Bestimmungen beweisen, daß I stellung seiner stark angegriffenen Nerven und nach fei« r aan mit Deutsch-Lesterreich nicht glimpflicher umzuge- I ner Entlastung aus dem Heeresdienst begab er sich zur h«n gedenkt, als mit Deuffchland. Das Schicksal I Kur nach Wiesbaden, von wo er um einen längeren Deutick-Südtirois scheint der Gegenstand eines Kuh- I Urlaub zur Beruhigung feiner Nerven nachsuchte. Ein Handels «i werden, die noch immer zu schwanken jchei- I Wiesbadener Arzt hatte ihm bescheinigt, daß et an eilen, ob sie Bozen und Meran gegen Fiume eintauschen I nem Rückfall seiner Nervenerkrankung leide. Sorten f ,llen ober nicht. Deutsch-Böhmen und das deutsche I erhielt benjlrlaub und ist nach seinern^Ablauf nicht wie- (Subetenlanb werden den Tschechen preisgegeben. Im * * * ******
k sanzen ein neuer „Triumph von Recht und Gerechtig- tHT und Selbstbestimmung der Nationen, wie sie WU- shn: zu verstehen scheint.
Bei der Ueberreichung des Friedensentwurfes er» tSirte Clemenceau, daß die Delegatton vier - I Rheinland unterhalte, fit6 a Tage Zeit habe, um schriftliche Demerkun- I Die Vorgänge in Wiesbaden.
iGL"0t3Ä9.en Wiesbaden, 3. Juni. Amtsgerichtsrat v. Stein,
™- MtotSla 9!a^I^,9t e Vri^mlin^nnn o H e n dem der stanzösische Oberst Pineau, wie gestern berich. s^^die vmantwortung am Kri^ müsse von a l l e n I )e( Sonntag die Ausweisung angekündigt
dabskirgischenReiche-^Settasen befindet sich noch hier: er hat seinen Paß noch
Äm’ *** repubsikanische dto nicht zugestellt bekommen. Zu der Beendigung des „„„ ----------
'ta Krieg; es wolle aber die Folgen ebenso wie die I «Iot Ante{t# «t noch folgende» zu berichten: | fUto, 3. Suni. Ein eintägiger Demonstrattonsstreik ’WiHaen Teile tragen. I Am Montag vormittag fand im Rathause eine Magist- gegen bie Ausrufung der Rheinischen Republik hat gestern
— E. -------------- I ratssitzung statt, der der neue Stadtkommandant hier ftattgefunben. — Auch im Solinger Bezirk
Di» Wühlereien tm Rheinland. | Richter beiwohnte. Sa» Ergebnis waren öffentliche An- I die Arbeiter in den Ausstand getreten. , Das da am Sonntag in Mainz und Wiesbaden I schläge, worin von den französischen Behörden die so- 'hersucht worden ist, tarnt man als „Ausrufung" I fortige Einstellung des otretts gefordert wurde, wid- iNr sog. rheinischen Republik nicht bezeichnen. Es I rigenfalls die Lebensmittelversorgung eingestellt und 'vurde mit einem minderwertigen „Ersatz" gearbeitet, I die Derkehrserleichterungen aufgehoben würden. Der- ’rtt Plakaten ohne Namen, so daß jeder gleich merken I i 1 tonnte: Hinter der Sache stehen keine reoolutionären I ‘ J^dben, sondern oorsichttge Leute, die ihre werte Per- I i s oa in Sicherheit halten wollen. I t m ------- ---------------- ■ -
Die allgemeine und lebhafte Gegenbewegung zeigt I des Präsidenten Sorten wegen Hochverrats, Erklärung k lar, daß die Quertreiber an Zahl und an Tatkraft sehr der Besatzungsbehörde, daß sie außerhalb -der Bewe-
sihwach sind, dagegen der nationale Sinn des Volkes gung stehe, Genehmigung zur Abhaltung öffentlicher
d»tz all« gegenwärtigen Nöte frisch und stark geblie- Volksversammlungen am Schloß, um den W'llen der
b m ist, auch in dem besetzten Gebiete. I Bevölkerung einwandfrei zum Ausdruck kommen zu
Die früheren Bestrebungen zur Gründung ein« lasien. Diese mutig gestellten Forderungen wurden ab-
»«ostdeutschen ober rheinischen Republik im deuffchen gelehnt. Ser Sitz der neuen Regierung ist das Landes-
R«chm«bande hatten In Rheinland einen erheblichen Haus. Gestern früh erschienen hier beim Landes-
Anhang gefunden. Mit jenen Bestrebungen darf aber Hauptmann Krekel Sorten und der Mittelschullehrer
der neue Putsch nicht irgendwie zusammengeworfen Klaus Kramer, um die Regierung anzutreten. Als sie
werden. Sos sagt die „Frls. Ztg.", die jene Bewegung | kühl empfangen wurden, zeigten sie auf Zwei ftanzösi-
Die Bekleidung und Ausrüstung der vorlLrfrgm R-ickswehr, für die jetzt neue ^st'mmungen heraus- gegeben worden sind, lehnt sich an die bisherigen hn Krieg bewährten Bekleidungsstücke an Sre tft für bw Heirnats- rmd Feldtruppen einheitlich und so ernfach Nls°^Gnindttich^für die Uniform ist das alte Feld- grau beibehalten worden. Die der Rei^wehr eigen. türnlickien Abzeichen bestehen aus einem Weißmetallen^ Eichenlaubkranz an der Mütze, einer g«men ^nd am Rockkragen sowie aus feldgrauen Armspregeln unb den Schulterschnüren, die an bte «Aelle der hen getreten sind. Die neuen Dienstitgradabzelchen bestehen für alle Dienstgrade aus mattftlbernen Aermel- tresien. 'Gefreite und Unteroffiziere tragen diese Tressen an den Oberärmeln, Offiziere an ^nUnte^mnelm Zur Kennzeichmmg der einzelnen Waffengattne>gen dienen die Waffenfarben an den Borstoßen der Matze, den ToppeMtzen am Kragen ufto. De weiß, Jäger und Schutzen haben hellgrün, Kavalleri» goldgelb und Artillerie hochrot als Waffenfarbe.
re'Hnzuleiten?"'unter"Beriifung auf den aufgefübr- I
ten Art. 5 de§ Waffenitillstandsv-rtages erwartet die Stahchel^ ^Idnmtze mw L. crufgenähten
deutsck^ Regierung, daß feie alliicrttn Regierungen An- rock .an Stellender bisherigen ^u,e, feQ>
ordnungen treffen, daß bte örtlichen Msatzungsbehor- I Bruftt 1-. 'lange Tuchhosen, wie bisher,
den der Durchführung des eingeleiteten Verfahrens und I sich niti; es werden seld-
den Anordnungen der örtlichen staatsanwaltlichen und Die hluhbekletdung^anoerl itaj man,
Polizeibehörden k e l n e r l et H in d e rni s s e tn den Wickelg^^n eingef^h t.^ Verände-
Weg legen, und daß sie insbesondere zulafsen, daß olle Die ^rustting s cke^Mxn v Sämt- diejenigen Persönlichkeiten, bet denen der dringende I rüge „ Lßri " ReichSt^hr »tragen gleichmäßig Verdacht deS.Hochverr^s fest^stellt^iein^ wird^ve r- j ^^^Seitengewehr, übergeschrtallt am Koppel. Wer über 25 Jphre gedient hat, darf die bisherige, alte Seitenwaffe weiterttagen. Friedensorden sind un Dienst gut Uniform verboten, während Knegsordsn auch tn» Dienst angelegt werden dürfen
DaS Tragen eigener Uniformstucke außer Dienst kann gestattet werden, wenn sie den Bestiimmtngei' enffprechen. Für alte Bekleidungsstücke besteht Äuff ^"Ae^Militärbeamten tragen die Abzeicheti !«Sjeni. gen militäriscken Dienstgrades, der ^^AVdishertgev Rang- und Gradabzeichen entspricht. DaS Tragen bürgerlicher Kleidung ist allen Re,chSwehrangehoriga- außer Dienst gestattet, im Dienst jedoch nur ganz auS- nafhmsweise.
Es folgt nun eine äußerst schaff gehaltene Note, in der eine eingehende Darstellung des gegenroirttgen Tatbestandes im Rheinland gegeben und die Mitwirkung oer französischen Besatzungsbehörde an den hochverrätenichen Bestrebungen geschildert wird.
.Diese Handlungen der französischen Besatzungsbehörde", so schließt die Note, „stehen in schroffstem Gegen- satz zu den Waffenstillstandsbedingungen vom 11. November 1918 und zu den wiederholten Erklärungen des Marschalls Foch gegenüber dem Unterzeichneten bei den Erneuerungen des Waffenstillstandes. Das Verhalten der französischen Militärbehörde stellt die schwerste Der- letzung völkerrechtlich übernommener Der- , pflichtungen dar. Die deutsche Regierung legt gegen urteil geprochen. bet Dampfer
biefes Verhalten den schärfsten Protest ein und er- I AuS Deutsch Dftajt
wartet, daß namentlich in den Zeiten der Frickensverhand- „Chestop Castle" bte letzten noch dort befindUch lungen durch die Okkupationsbehörden alles unterlasien I Deutschen heimbnngen.
m -------- . , wird, was dazu führen muß, den erfolgreichen^ «erlauf ■ ---‘
Nein der Putsch in Wiesbaden und Mainz ist nichts der Friedensverhandlungen zu stören und unmöglich zu IronzösUche- Machwerk, -In Sül d-r m«*&-Mef« P,W R-Ich-mInI.
> ster Erzberger eine zweite Note an den General v.
t_h„. Hammerstein nach Spa zur Ueberreichung an General
Putschversuch Nudant geffchtet: „ . _. .
- - ' Das Dorgehen hochverräterischer Kreise ttn rhein,.
♦tm bett Stieben* • so unverantwortlicher ist es, daß auch jetzt noch Sttm-
UM oen »yrteoctu I lQUt werden, die das Zentrum für tue Sache haft-
Es besteht immer noch ein unüberbrückbarer Gegen- bar machen wollen. Ser Gegenaufruf von Wiesbaden igk zwischen den Nachrichten über die Stellungnahme spricht bekanntlich von der „Pfaffenrepublik", obfchon '-r Alliierten zu dem deutschen Gegenvorschlag, der in es doch für jedes ungetrübte Auge klar ersichtlich ist, daß *.-n verantwortlichen Kreisen der feindlichen Delcgaiio- tte Geistlichkeit nicht hinter den Treibereien steht. ,n einen außerordentlichen Eindruck gemacht hat. lieber Nicht irgendein „Klerikaler", sondern ein rein wen- bie schließliche Stellungnahme der Alliierten lägt sich sischer, beurlaubter Staatsanwalt aus Berlin, der ganz noch nidfts sagen. Bemerkenswert ist, daß seit Montag I gewiß kein Zentrumsmann ist, hat die Präsident^aft Voll sitzungen des zu diesem Zwecke vollzählig nach t>er neuen Republik übernommen. Sie Herren Kuck- (ßan s herübergekommenen englischen Kabi- I hoff und Kastert, die sich etwas weit vorgewagt hatten, „et ts stattfinden. Es heißt, Lloyd George wolle in haben freilich dem Zentrum angehört, aber sie sind zum enast^r Fühlung mit feinen Ministern feststellen, wie I Verzicht auf ihr Mandat genötigt worden. Auch Herr west -der liberalen Meinung kn England Rechnung ge- Dr. Frohberger aus Köln, der sich an der Unterredung tragen, werden müsse. Lloyd George sei von den Libe- mit Mangin beteiligt hatte, ,st aus der Redaktion der r'alen und von der Arbeiterpartei Englands benach- „Köln. Volksztg." ausgeschieden. Auch für diese Per- rirfrt--t, daß sie die finanziellen und wirtschaftlichen Be- fonen ist übrigens sestzuhalten, daß sie sich bei dem bin ■ mgen für allzu hart hielten. Lloyd George fei I jüngsten Plakatputsch in Mainz und Wiesbaden nM nicht abgeneigt, gewißen Milderungen zuzustirnmen. beteiligt haben. Sie wollen von dem jetzigen Streich ^ualeich wirb weiter behauptet, daß die Abänderungen be<5 von ihnen als „Wirrkopf" bezeichneten Staatsan- mm wirklicher Bedeutung fein werden. Natürlich walt Sorten nichts wissen. Eine Lostrennung der Mt es auch nicht an feindlichen Pressestimmen, die be- Rheinlande von Preußen, nicht vom Reich, wollten haepten, jedes Entgegenkommen sei ausgeschloffen, doch I auch sie nur im Zusammenwirken mit Volksvertretung überwiegen die Stimmen, die Zugestäudnisie antön» I und Regierung erreichen. Wenn trotz dieser offen- kundigen Tatsachen einzelne Blätter weiter gegen das
Antwortauk »«- »-E- Z-s--
Ckernenoeau hat dem Rantzau die Antwort fomo()( $m 3n(onöe als auch in den Augen des
5 Ä'ÄJTSS 4 Ä Ä L l-u°.nd-n M-l-nd-. “tf’Ä
nrfi'jrt, daß in den Regierungen der alliierten Län- I sachlich zukommt, wenn sich die Ansicht festsetzt, datz ker die Arbeiter vertreten sind, so daß der von der I große Zentrumspartei dahinter stände, deuffchen Regierung behauptete Gegensatz zwischen den I ... P "" *■
Lrbetterintereffen mnb den Regierungsplänen Mort I a(9 französischer Machwerk, nicht bestehe. Die Forderungen des Berner Kongresses Raubvolitik Frankreichs. Nur in dem von Franzosen se-en von den Ententeregicrungen geprüft worden Der M @eb-e| j» diese Aktion LU Tage getreten. Sie idbigit einzuberufenden Arbeiteffkongreß unterbreitet I Die Amerikaner erklären jeden derartigen Putschversuch und seine Berücksichtigung befürwortet werden Die für rechtswidrig und gehen sogar mit Derhaftungen ge- i hindert''die'deutsche' R'egierung in der ÄuS-
Vorbereitungen zu der ersten Beffaimnlung der m- nen tue Provokateure vor. Man weiß, datz Marschall ■ Rcaierunasqttvalt tn Provinzen, die staats-
teralliierten Arbeiterorgantsatton, bu tm Oktober statt- I weitgehende, militärische Sicherungen am Rhein I verfassungsrechtlich Bestandteile b»S Rei-
fhtden foH, würden betrieben. I ktzr alle Zeiten ««langte, die auf eine völlige Scheidung *eS bnb, und nimmt ihr die Möglichkeit der loyalen
\ I des linken Rheinufers von Deutschland hinausliefen. Durchführung der in den Waffensttllstandsvertragen
-D« SMebenSentttmtf fiir Oefterreickl. I Nun, nachdem der Diererrat diese Raubpläne Frank- Übernommenen Verpflichtungen Erne Duldung dieser
Clermcrin überreichte Teilfriedensvertrag folgt, wie ungeniert, sich hintenherum das zu sichern, was ihnen .^n schriftlich erklärt worden ist, daß der fofon gemeldet, den Umrissen des deutschen und tft an Wilson und vielleicht auch Lloyd George nicht zuge- I - erwähnten Artikels eine Aenderung tn di klein Stellen bis auf die Aenderung des Namen» mit I fteben wollte. Sas Rheinland sollte auf diesem „fned- I bestehenden Verwaltun g S o t g a n :f at i on chm gle' hlautend. Oesterreich (der Ausdruck Derttsch- 1 fi(f)en 5ßefle" erobert werden, ab« In ihrem Ueberelfer | nicht einschließt. Die Handlungsweise jener Indt- Österreich wird vermieden) wtrd drnch den Vertrag ein tQben bje Franzosen durch die fetzigen Machenfchaften viduen stellt sich als eine Form d es H o chver- Statt von etwa sechs Millionen Einwohnern, bte et« I ? . „ nfcnLi nnnotfin entbüllt I r a 18 bar Die deuffche Regierung hat den zustandt-
Sleb-tt von 50—60 000 englischen Quadratm-ilen be- Mn ben ®eg. den Oldsten ReickMnwatt in Leipzig angewiesen ge-
dfflkern. Es soll die vollständige Unabhängigkeit Un- Das Rheinland bleibt aber,Jolange e» »on dte Hochverräter das gerichtliche Berfah-
»n j der Tschecho-Slowalei und deS Serbisch-Kroa- I nem besetzt gehalten wird, ernsten Gefahren ausgesetzt, | Unter Sentfnna auf den aufaefübt-
tisch-Slowenischen Staates anerkennen und andere Gr- I da die kleinen Gruppen von Eigenbrödlem und Aden- fciiete, die früher mit ihm zusammen die Oesterreichsch- I teurem Anlehnung und Hilfe bei den Feinden findet, ll.ngarische Monarchie gebildet haben, «chtreten Auf I gog bjc Besetzung noch 15 Lahre dauern, so mutz bae a SreJeine mm Ruin auf dem po'.itiichvn, kulturellen, wirtschaft,
z ichten, alle fttne ®ee-..unb fiuftureiürafte <chruswn. Gebiet führen. Es muß also hn
den alliierten und assoziierten Machten das Recht zur I 1. «nk h.«
cxrichtlichsn Verfolgung derjenigen seiner Untertanen I ^ntereffe beider Teile, des bes«vten Gebiets und des i ugestehen, die sich der Verletzung der Gesetze und I Stammlandes, mit aller Kraft und Kunst duhinge- (ßräuche des Krieges schuldig gemacht haben, und Be- strebt werden, daß die Besetzung abgekürzt - ------
fHmmungen über Beziehungen und btt Freiheit des I wird. Womöglich auf die sechs Monate, ö-e unsere I haftet und zur Aburteilung an das zu,tandtge ! Transitverkehrs ähnlich denen im deuffchen Vertrage I Gegenvorschläge in Versailles erstreben wollet!. I Reichsgericht übergeführt werden. Die ^deutsche ctaunehiwen. Die Nordgrenze geht zwischen Böhmen I „ < I Regierung erwartet demnach, datz keinerlei Eingriffe
i mL Mahren einerseits und Ober- und Unterösrerreich I „Präsident Dorten. I in °bQg bcreit3 anhängige Strafverfahren gegen den
<mdererseits durch mit einigen kleineren Bericht,gun- I jß(c eine Berliner Korrespondenz mttteilf, handelt I Berliner Staatsanwalt Dr. Dorten in Wiesbaden kpn, vor allem in der Gegend von Mnund und Felsberg I M rJ(b be$ bem Staatsanwalt Sorten, der, sich zum I erfolgen werden, der sich als Staatspräsident der Rhe,. imb längs des Morawa-FluffE- Die Sudgrenze soll 1 «rsr.S)enjcn ber Rheinischen Republik gemacht Hai, um I mischen Republik bezeichnet und sich Hockverratensche
; toÄS&c “Sä
•' 1 ---- ~ .... I Mainz, 3. Juni. Hier bauerte der Streik gestern abend
««.U.X.U..WU..... 2 I um 6 Uhr noch an. Als sich Demonstrationszüge der Ar-
^----u-dL-ch Id"«". 'M"«" Sil™« I 2“ ™ÄU6"5 aZ,'ÄMI kam. Die Arbeit ist jetzt wieder ausgenommen. Aus Anlaß der Verhaftung der sozialdemokratischen Führer wurden mehrere französische Gendarmen verprügelt. I LandesVersaMMlUNE.
höchst, 3. Juni. In Höchst wurden heute nacht von I ' 9
französischen Soldaten die Plakate mit der be- I Sitzung vom 3. Juni^
kannten Proklamation der Rheinischen Republik angehef- I » f „ Anfrage des Aba. Dr. Schloßmann (Dem.)
tet. Die Arbeiter haben diese Plakate morgens wieder I Kultusminister Hönisch, daß, wo ein Mäd
alle abgeriffen. Um 9 Uhr wurde in Höchst der Gene- lengtjmnafium nicht besteht, Vorsorge getroffer ralstreik verkündet und sofort durchgefuhrt. Die Ar- I & Mädchen mit genügender körperlicher umZ
beiter der Farbwerke und anderer industrieller Unterneh- I ifti' Vorbildung zu höheren Knabenschulen zuge
mungen feiern. Sämtliche Läden sind geschloffen. Auch Morden können. .
—,----------------. - . i ■ । die Eisenbahnwerkstatten in Nied liegen still. Die Arbei- ■ - - ~ ----
der nach Berlin zurückgekehrt. Sie Justizbehörde hatte ter stehen in erregten dichten Gruppen in den Straßen, chon vor Wochen, auch durch die Art feiner Vrlaubsge- I während das stanzösische Militär mit aufgepflanztem Baio- uche veranlaßt, Erkundigungen eingezogen und festge- I nett Ordnung zu halten sucht. Die Geschäfte wurden um teilt, daß Sorten sich politisch stark betätige und offen- 1 Uhr von der französischen Behörde gezwungen, wieder bar D«bindungen mit ftanzösischen Behörden im 3« Daheim, 3. Juni. In allen, größeren Städten
I der Pfalz fanden gestern nachmittag große K n n d- I gedungen statt. In Demonsttationszügen, an denen , I sich je nach der Größe der betreffenden Stadt Zehntau- ' • sende von Personen beteiligten, bekundeten die, Teilnehmer in ruhiger Haltung ihr Deutschtum und proteftierten gegen die Ernchtung einer selbständigen Pfälzischen Republik. Diele Betriebe waren geschloffen; alles verlief in Ruhe und Ordnung. Heute wird überall wieder gearbeitet.