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Kuldaer Zeitung

Tritt »et A«k»«er Äetiei»nrifetei tu An7»«i

Dom.

Verbeamt

Peterskor 2.

Nachdruck, auch aoszugsnxife verkoken.

Stadt und Land.

! LafL Hesse Dahnhofstr. I

MremW der ömMeter

VMW'NkilllWW ZM.8

1.

Mary Urban.

2.

3of)n Släser.

eintritt frei.

3.

Gothaer l e'aensvsrsicherunsnsbak a. 6.

S

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Tretet bei

Sem Freiisrss

Der Schmetterling.in Märchen von flnberjen..........1

vier kleine Copricen in Ciebform von B. Sektes .........'

*) Zigeunerllebdjen, b) Des Berede der Wellen, c) Meinruffisches Lied, d) Der junge Priester.

a) Wie das Mitleid zur Erbe Kam, b) fiert Jemand und JrSuletn Seinen-

Gstterdien^ordnung.

Setbolilcher (Soue»bte«ft<

Apparate

Aöbimuee

firn Sonntag, den 13. April J919, abends 8 Uhr wird im Statrtfaale eine Versammlung stattftnden. 3n dieser soll Protest erhoben werden gegen

Herr Professor Strecker aus Darmstadt wird einen

Vortrag mit Lichtbildern

Mitteilungen der städtischen NahrungsmittelsteLe

Landwirte!

Zur Bekämpfung von Krankheiten d. Schweine, spezlellKramps-u.Rotlauf, zur Aufzucht u. Erhaltung eines gesunden Tierbe­standes gebraucht einzig und allein die echte Hirsch - Universal

Komposition.

Hauvtniederlage: Löwen-Apokheke Fulda.

u. Pfarramt, >/,10 Palmweihe u. Katbedraiamt, 11 Ehr, '/»12M. m. Pr., 1,2 A. z. Ehren d. schmerzhaften Mutter Gotteö, 2 Chr. f. d^ungir.,4Fanenpr. u. A.,7A.m. Segen i. d. Marien!. (Montag nachm. 5 A., Mittwoch nachm. 4 Beichtgelegenheit.) StabtpfarrtirAe. 51/, Kam., 51/« M. d. Kom. d. Dienstmäochen-Kongregation, 6/« M. u. Kom,d.Jungfr.-Sod. u. d.übrigen christenlehrpfl. Jungfr, 8 2>i. (L Schuigd.', 9'/, Pfarramt, vorder Palmenweiye, 11 M. (2. Schuigd.), 2Vi Bruderschaft v. d. Todesangst d. Herrn, 3l/< A. f. d. Jungfr.-Sod , 4/< A. f. d. Dienst» mädchen-Kongregat on i. d. Eeverik., 6 Äriegsbitt-A. Pfarrkirche zum hl. Geiste.3 «7 Kom.,7 Frühm., 8Palmen« werlhe u. Hochamt m. Kom., 5 Fastenpr. u. A. Mittwochs 4 Beuchte km. Aushilfe . Severikircke. W M. Nounrn-

In Folge der andanernden Streiks und Nrbeits- unlust bleiben die Kohlensendunqen aus dem Ruhr­gebiet vollständig aus und die Eingangs an Briketts auS Mitteldeutschland sind äußerst gering.

Da bei fast allen Haushaltungen keine Vorräte weh«, bestehen und Jeder bei der Verteilung der ein- gehenden geringen rvtengen wenigstens eine kleine Menge zu erlangen sucht, ist der Andrang bei der Verteilung stets sehr groß, wird immer größer, und vielfache Unzuträglick keilen sind damit verbunden.

ES soll daher, mehrfachen Anträgen entsprechend, die Berteilung an die Verbraucher straßenweiße geordnet werden. Mit dieser Vertei ungsweise wird sofort begonnen und werden also künftig jeroe 11s nur diejenigen Bezieher abgefertrgl und zum Bezüge zugelassen, die in den betreffenden Straß en wohnen.

Tie Bekanntgabe der an die Reihe kommenden Straßen erfolgt durch Aushang beim Eingang zum Siadt-Kohlcnamt und durch die Zeitungen.

Damit soll nickt gesagt fein, daß nun auch aCe Brennstoffver braucher, die in den autgerufenen Straßen wohnen, zum Bezüge von Briketts usw. berechtigt find.

Wer noch etwa- Vorärte hat oder in der Lage ist, Stolz zu beziehen, muß, solange die Eingänge so gering bleiben, zunächst ausaesch offen werden.

Am Moniag den 14. April ist die Brikettver« teilung für folgende Straßen bestimmt: Adalbertstr., Buttlarstraße, Josephstraße, Ri sigerstraße, Parkstr., Leipzigeistraße, Kurlürstenstiaße, Liobastraße, Waides, Blücherfiraße, Schanihorststraße, Sebailianstraße, Waldschlößchen, Wörthslraße, Artilleriestraße, Bosestr.. Hohenzollernstraße, Moltkestraße, Bicrzehnheiltgen.

An diesem Tage können al o Bewohner anderer Straßen unter fei en Umständen berücksichtigt werden. Best mmte Abhoiungsstunden für die einzelnen Straßen lassen sich nickt bestimmen. Um zu gro. en Andrang und langes Warienmüssen zu vermeiden, empfiehlt es sich aber, daß sich die Bezieher der einzelnen Straßen auf die Tagesarbeitszeit ent prechend ver­teilen, am besten wohl in der vorstehenden Reihenfolge

Städtisches Kohlenamt.

Aus den Verlustlisten.

Theod. Wer thmüll er, zmsa, vish. vm. i. Gfgsch. Jos. Schneider, Aufenau, biSq. vm., in Gestisch. Aug. Gliedert, Urteil (Hünfeld), l v. Ludw. Wie­gand, fiofßtlsmar, bish. vm, in Gcsgsch. Fritz Wolf, kchlüchtern, bi-h. sch. vw., in Gestsch. He.nr. Zörb, Niederwalgern, vm. Ed. Felmeoen, wttzenhvusen, bisher vermißt, in Gefan sch. Gco-g Creutz, Sieinau (Schlüchte n>, verl. Friedr. Schaum, M cheirromboch, f ins. Krth. Sergt. Wilh. R ü tz e l. Öberrebe, i. Gfasch Klemens Mehler, Eichenbach (Gersfeld!, vm. Joseph Müller, Bronnzell, bish. vm., in Gefssch.

kirche. Von 8V» Weihe und Austeilung der Palmen, Palmenprozefflon; fegen 9V« Hochamt. Nachm 3 Ves­per mit Segen. Montd-i, vorm. 9 Hochamt, 10'/, Vesp. Herz-Jesu-Heim 6 M., 8 Amt m. Pr_, 2 u 8 VI. Mitt­woch abends 8 Andacht. tfrauenbertr M. d. ü7, während d M. Verlesung d. Leidensgeschichte sPassion) Jesu Christi-, 9 Palmenweihe u. Prozession, baiouf Levitenamt m. Absingung der Passion, nacdmittagS 2 Pr., A. u. Um ana f. d. Füni-Wunden -Bruderschaft Generalabsolution für die Tertiären.

Evauaelllcher tSolt«Sbt»»ft.

SamStag, 12. April. Beichte: Nachm. 3 Uhr Sup. Ruhl.

Palmsonntag, 13. April. Vorm. OV« Konfirma­tion. Nachm. 2 Sup. Ruhl.

Ausführliche schriftliche Angebote erbeten an

Otto SertHoR, Berflroertg-ßnengRlffe, Smsönrg.

Io. MkMsse Btlig. BOßl.° KönlBflr. 80.

Mn Nette, ©eör. bAItz,

Perleberg,

suche ich für den vertrieb der Crzeugniffe, nämlich Bleidjfoöa, Schuhkreme, Bohnerwachs, waschlaugen­weh l, MetaNputzmittel, kryst. Soda eingetragene bchutzmarke .perlftern rührige, mit der brauche vollkommen vertraute

I heute Samstag nachmittag und abend sowie morgen i Sonntag nachmittag und abend

-G UTilitär* Konzert.

Konditorei und Lass Gustav Hesse. \

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Märkte.

= jrnlbe, 12. Ap-il. Der heutige Schweine­markt war mit 59 Ferkeln beschickt, die zu 220 Mk. das Stück verkauft wurden.

scheinchrn von fians fiolzfcfiuber Mary Urban.

4. a) Zueignung, h) Ständchen, c) Cäcilie van Ridjarb Strauß......oohn Eläser.

5. Diatekt-Didjtungen von öustav Braumüllen

a) Die Schul Inspektion, d) Programm einer lanboirtfdjaftl. Ausstellung, c) fl falsche Auffassung, d) Die post- nachnahm' ..........Mary Urban.

6. fiarrenlieber aus Shakespeares .war

Zhr wollt" von. fiumperdlnck:

a) Ständchen, b)Kamm herbei, Tod,

c) fie, Hänschen, liebes fiänsdjen, d) 3d; bin fort, fierr, e) Als ich ein einziges Bübchen war . . . Zahn Sicher.

JK 80.

CamMafr 12. April 1919

Am Sonntag, den 13. April et-, nachmittags punEt 2 Ahr findet im Saale des Dallhaufes imfere erfra -v

Generaloerfcmmlung

statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a.

Die satzungsgemäße Neuwahl des Vorstandes und die Wahi von 6 Beisitzern zu den neuerrichteten amtlichen Spruchkammern.

Die Zahlstellen werden gebeten, je einen beglaubigten Vertreter zu entsenden.

Nur solche, die sich als Mitglieder ausweisen können, dürfen teilnehmen.

Iteuanmeldungen müssen vor Beginn getätigt sein.

Der Vorstand: Schmitt, Vorsitzender.

volle Viertelstunde tobte der Lärm durch den Saal. Die Unabhängigen rasten und tobten und bedrohten den Minister mit geballt n Händen. Minister Sckmidt be­gann, sobald der Lärm etwas nachließ, wieder zu sprechen. Kaum aber hat er amefanocn, so setzt der Lärm von neuem ein. Die Unabhängigen schreien weiter und verlassen schließlich unter Schrmpfwoiten den Saal, während die Mehrheit-parlei Beifall klatscht. AIS nun der Reichsminister weiter sprechen will, kehren die Unabhängigen zurück und verhindern von den Tri­bünen unterstützt, den Minister schließlich doch wieder durch Schlußrufe, sich verständlich zu machen. Lehrer LooS-Darmstadt «Dem.) kennzeichnete die Störung, als er ausführte, man fühlt sich in einem Tollhaus. Die Unabhängigen seien keine Demokraten sondern Ver­treter der roden Gewalt. Wir lassen uns unser Recht nicht nehmen I (Lärm. Untei brech.) Von hier muß der Impuls aus. eben, daß das Volk sich zur Arbeit ausrafft, (sturm. Beifall.) Der Unabhängige Dr. Geyer-Leipzig berenchnet den Reicheminister Schmidt a s hervoiragen- den Vertreter der Partei, die in vier Kriegsjahrcn das deutsche Volk schamlos beloben und betrögen hat. (Stürm. Beifall links.) Weiter fordert er freundschaftl Beziehungen zur Solvjetreaierung.

! Kai (er-Cafe £7.Ä6:

halten. Alle Linwohner von Zulda und Umgegend sind höf­lichst eingeladen.

3m Auftrag der Parteien

flrnb, Büttner, Krönung, Zirkenbach.

Bisher abgeschlossene Versicherungen:

2 Milliarden 430 Millionen Haft.

Die beträchtlichen Ueberschüsse kommen un­verkürzt den Versicherungsnehmern zugute. Neue vorteilhafte Versiehe» angsformen insbesondere

Invaliditäisuerslcheron$,

Gewähr uns der Versicherung «ummen in Renten u. di<* Mitversicherung ergänzender Witwen­rente ermögl. denkbar Vollkommenste Fürsorge« Vertr: Anton Henkel, Fulda, Karlstrasse 30'.

Mitwirkende:

Sen 3o9n Glitter, tzelbenleusr des ZwMtter SvemWittes,

Stau man) llröan o. Hiana-Itiecter in ßamnurg,

früher Mitglied des fiofburgtheaters zu Wien.

XX ! MitteilungenM

Ä : des Kohlenamlrs. -

Sonntag, 13. April. (Palmsonntag.)

/»«, ö, >/,7 u. 7 M., '/,7 M. u. Kom d. Jun; fr.-Sod. t. d. Marienkapelle u. d. christenkhrpfl. Junzfr. u. d eubarist. MarienbundeS i. Dome,8 Palmweih», Prozession

IksMer MeiÄnfbeiler-MbM.

Samstag den 12. April, abends TV« Uhr MM-AkkfllMlW pünktliches erscheinen er­wünscht. Mitgliedsbücher mitbringen. (3965

Der Vorstand.

In der städtischen Vcrkau'ssteile und in ver- schiedenen Geschästen erhältlich:

Setr. Swiebeln Mk. 8,70, gttr. Mohrrüben Mk. 2,6 DSrrmischgempfe Mk. 2,20, riigem. ar. Bohn» Mk. 1J. das Pro., Nährhefe in 2 Psd.-Pak. Mk. 4,10, in 1 Pfd.' Pak. Mk. 1,80, Eiersparpuwer V« Pfd.-Paket Mk. 1,25' lsaui^haltwü Zt gr. Fl. Mk. 2,50, kl. Fl. Mk. 1,50, deut- fx er Tee in Pak. zu 75, 55 und 50 Lffz.

heute Samstag nachmittag und abend, sowie morgen

Sonntag von nachmittags 4 Uhr an ;

-*$ mUitär* Konzert« |

Crgebenst $. Zücker. |

SmEWtzm des voüsvmlvsWMMlZ iHÄ Ilorengoffe 17 (koch. Gefellenhans). Telephon 561- -Uber»: ttm Montag, Seal 4. April, von SV,11'7 Uhr orm. in der Gastwirtschaft von Eölestia Hohman». iT Mitglieder des Volksvereins erhalten mündliche «estflnfte in allen Rechtsverhältnissen des täglichen Lebens Vorzeigung ihrer Mitgliedskarte unentgeltlich; für An- Wlgung von Schriftsätzen zahlen sie eine ermäßigte Gebühr. Di» Sprechstunden können auch von Nichtmitgliedern ohne Wer1' ed der Partei und des Bekenntnisses In Anspruch f stiotr. -.en werden.

Kartenverkauf: Z. 3. Ueinhardt (Nehrkorn'sche Vuchhandlung).

3V Don einer Erhöhung der Cintrittspreife, die im fitnbldt aut Öen gebotenen einzigartigen Kunftgenuß berechtigt gewesen märe, ist abgesehen worden, um einem möglichst großen Kreife unserer Zreunde den Belud) zu ermöglichen. Der Einführung o n Lösten werden keine Schranken gesetzt. Die Dor- tragsoereinigung hofft, mit dieser Leraniialfung neue ßreunde für ihre gemeinnützigen Beftrcbungen^ zu gewinnen. 3886

Uortrags-Nerrmiyung.

12. «prtt ISIS.

Ausgabe von Kronlenmehl in der städtischen Ver­kaufsstelle Dienstag an die Karten Nr. 8501 bis 8750, Donnerstag an die Karten Nr. 8751 biS 9600.

Die Nackzüoler in filciditoaren werden in der nächsten Woche wiederum durch die Metzgerei von Georg Steinacker, Iranlsurter'^raße, bedient. Der Lebensmittel- ausweis ist mit vorzulegen.

Ter Zucker auf die eingereichten Aprilzuckerkarten ist am nächsten Mittwoch und Donnerstag abzubolen. Je nach Zuteilung an die Geschäfte ist auch Würfelrucker zu übernehmen. Ladenvreise: Sackzucker 52 Psg. Würfelzucker 56 Pfg. das P d.

Die Fettratton für nächste Woche kann erst am Dienstag oder Mittwoch bekanntgegeben werden.

Am Dienstag werden in der Kartenausgabestelle, Zwiebackkarten ausgegeben. Bezugsberechtigt sind nur Kinder unter 4 Jahren, Personen Über 65 Jahren und Kranke laut Attest. Lebensmittelausweis und Kranken- gebäck-Bezugsberechtigungskarte sind vorzulegen. Die vor­handene Ware Zwieback un» Keis wird unter die angesorderten Karten gleichmäßig verteilt. Der Verkauf findet am Mittwoch Nachmittag und Donners­tag Vormittag in den Konditoreien von Kotier und Thiele gegen Abgabe der Zwiebacktarten statt. Die am Donnerstag Mittag 12 Uhr nicht adgtholte Ware ist verfallen.

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Alexanderstraße 22. Reiseverlreter gesucht,

Der Rätekongretz.

*» Berlin, 10. April. In der gestrigen Nachmittags- «taina wandte sich der Vorsitzende dcS Zentralrats, "Eoh en-Neuß, sehr scharf gegen die auswärtiee «oUiik der Negierung und empfahl eine Resolution EliSiS, in der bedauert wird, dass daS deutsche Volt uTeinen neuen Gegensatz zu dem sranzöiischen Volk Gweingetriebeu werde. Tie weit-ren Aus ührunzen des Einers richteten sich hauptsächlich gegen die Unrb» Etaaiaen- ®s 'st 8U begrüßen, daß die zur MehrheitS- KTialSemohatie gehörenden Delegierten bessere Diszi- »Im-dielten und damit jeden Versuch der Unabhängigen wreiteilten, die Versammlung in daS radikale Fabr- ^ffer zu treiben. Da,u trugen die Vertreter der Sie» ^rung tn erfreulicher Weise bei. Satte schon vor- «lttaas der Reichsernährungsminister Rodert Schmidt T- rtnadhängigen den schweren Vorwurf gemacht, »atz sie nicht zur Stelle wrcen, als im Ruhr, "einer der Terror entiesselt wurde, so nahm L bet Nachmittags » Sitzung auch der Reichs, «irffchaftsminister W i s s e l l zu diesem Thema Ijt wirkungsvollen Ausführungen baS Wort, wobei er «st dem Unabhängigen Braß, der alle Ausschreitungen

streikenden Bergarbeiter der Regierung in die «chuhe zu schieben suchte, in großem Stile abrechnete. c.a-i Wort von der sofortigen Sozialisierung sei bei den Unabhängigen ein Schlagwort. .Sollen wir einen Gteinbruch, ein Trümmerfeld sozialisieren? An diesem Trämmerfelde tragen Sie die Mlts-Huld. Diese Schuld vird Ihnen die Geschichte einst hoch anstreichen. Ist ej nicht schrecklich, daß die Lebensmitielschiffe mit »allast ausfahren mußten, statt nut Waren zur Be­zahlung der Lebensmittel? Jeder Tag des Streiks sei«:, daß die Arbeiter das Brot in den Kot treten. g8f Sie fällt der Zusammenbruch unserer Volk», wirtschaft. Auch im sozialistischen Deutschland wird Arbeit die erste Pflicht fein müssen.»

der heutigen Sitzung erklärte Reichsernäh rungS. eiimster Schmidt, die Regierung habe sich wiederholt bemüht, eine Verständigung mit den Bergarbeitern (tu Ruhrrevier herbeizuführen, und eine besondere Zulage von Lebensmitteln für Schwerarbeiter zu.,esa»t. Leber allgemeine politische Forderungen lehne die Reichsregierung Vereinbarungen mit den Bergarbeitern ab. Parteisekretär Seemann -Königsberg (Soz.) be­tonte, daß mit der Fortsetzung politischer Streiks noch in diesem Jahre Hunderttausende Deutscher an den Folgen des Hungers zugrunde gehen würden. (Großer Mrm links. Beifall bei der Mehrheit.)Gelingt es h-n Enlenteimperialisten, unS einen Gewaltfrieden auf. »nzwiagen, dann wehe Euch Unabhängigen und Spar- takisten. (Gelächter links.) DaS deutsche Volk wird dann auf Jahrzehnte diejenige Partei verdammen, die sich rühmt, die Revolution gemacht und daS deutsche Volk in wirtschaftliche und politische Ohnmacht gestürzt gu haben (Stürmische Unterbrechungen ) Jawohl, sie Wird Euch verfluchen. (Erneuter Lärm.) Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden zwei angebliche Vertreter der russtsckeu Sowjetreaierung aus dem Saale gewiesen, da sie, tote festgestellt wurde, keine gülti­gen Mandate haben. Die Russen begaben sich hierauf cur die Tribüne. Während der darauf folgenden Rede des Reichsernährungsministers Schmidt tarn es zu einem sehr erregten Auftritt. Der Minister, der gesagt hatte, daß das Volk von den Unabhängi, en be. p'cn wurde, wurde von ihnen niedergescbrien. Etne

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F. H. N.

Meldungen im Werbeamt:

Fulda, Steinweg Nr. 22

M Samstag den 12. AM, aüenös 8 M im Stabtfaat (Orangeriegebäube) vierter Lieder- und

Rezitationsabenfc.

------- Vortragsfolge: ---------

Versteigerung.

Bei der Sammelstelle für Heeresgut in Steinau, Kreis Schlüchtern findet am

Freitag, den 25. April 1919 nm 10 Ahr vorn», auf dem Domünengrundstück gegenüber dem Sägewerk don Ehr. Frifchkon» eine * 1835

x Versteigerung

von Diwernwagen, Fahrzeugen mit Ar:, Feld­schmieden usw. gegen Barzahlung statt, wozu Kauflustige eingdlaben werden.

Die gekauften Wagen sind von dem Käufer sofort abzufahren.

SatritneiffeneiBrö eetesgnt SteinnB.fir.Sfliiartiteni.

Sartengninöpück-Vetkaus.

Das auf dem Namen Frau Baumeister Kark Wegener Ww. stehende Gartengrundstück, am Garnifon-Lazaretl in der WLrlhstraße belegen, 3152 qm groß, zu Bauplätzen geeignet soll öffentlich freihändig verkauft werden.

Termin hierzu steht an:

Dienstag den 15. 6. HL, nachmittags S Ahr hn Restaurant zumD.ullchen Kaiser" in der Leipziger- sttaße, wozu ich Kaufliebhaber Höft einlabe. 3944

Fulda, am 10. April 1919. F. W. Ruppert