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Jt» S2.

Dfimslag, 4. März 1919.

- Fuldaer Zeitung DE -Ä EL« «AdiMAKrt

Vir mit Grauen die Opfer, die zur notdürftig- Üufrechterhaltung der sozialistischen Ordnung häufen. Und dennoch ist es bis heute nicht ge-

verantert zu haben, daß daS neue, ständige Sheer gebildet und nt festen Formen organisiert

üeit drückt am laute-

«alverfammlung jetzt beschiloflen hat, ist nur eins Lergangseinrichtung. Sie wird mit dem 31. ärz 19Ä> wieder aufgelöst. Bis dahin hofft man,

Die neue Reichswehr.

Die Dinge, die sich in den letzte« Tage« in Nord-, «ittel- und Güddeutschland entwickelt haben, drän- Ln gebieterisch zur möglichst rasche« Schaffung von Kften gesicherten, gesetzmäßige« Zustände« im »eiche. Diese sind aber nicht möglich ohne eine Ltaatsautorität und ohne die Machtmittel, welche fcrfe verbürgen.

. Erkenntnis, daß wir ohne das feste Funda. -ort einer militärischen Schutzmacht im «siche einfach nicht auskomme«, ist auch in den Rci» * derjenigen Parteien verbreitet, welche vordem einer straffen Heere Sorganisation nichts wissen lltem- Sie sähen in unsere frühere« HeereSor-

S einen; Hort einseitiger Macht und Herr. Lgelüste. Die Vorgänge der letzten Wochen aber gezeigt, daß auch eine sozialistische Re- g, und gerade sie ohne die Anwendung mili- Hcher Machtmittel sich nicht schützen und ihren ^nahmen keine AckMng verschaffen vermag. Es ja eine Tragikomödie unserer Zeit, daß just unten tisä^n Regierung mehr Blut zum Schutz ordnung geflossen ist, als irgend jemals icr. Mit wie viä Entrüstung ist die sozialdem»- ^ische Presse über eine Rede hergefallen, die Zhelm II. vor vielen Jahren an Gardetruppen denen er sagte, sie könnten in die Lage kommen, ßhre Brüder und Bäter schießen zu müsse«. Un­ter dreißigjährigen Regierung des dritten Kai- ist eS bei dieser Warnung gebliebe«. Erst uinter ' atischer Herrschaft ist jene Warnung zu Tatsache gelvorden. Tödlich lesen wir, daß

tes Krieges namentlich infolge seiner langen Dauer httvorgetreten. Aber daS Prinzip eines DolkSher- res, aufgebaut auf straffer Manneszucht, hat erst den Ausstieg Deutschlands ermöglicht. DaS Heer ter 'Zukunft wird ein anderes sein als es daS aste Heer Iper. Aber ohne Manneszucht wird auch das nicht fein können und ohne die Wahrung dieses Prinzips »st auch der Neuaufbau unseres militärischen Syswms eine Unmöglichkeit. Der Wandel der

ß am deutlichsten wohl darin auS, die Forderung straffster Disziplin test den mchr- heftssczialistische« Kreisen erhoben wird,

Baldiger Friede?

Sollte daS Attentat auf den alte« Clemeneeau «Mich die gute Fotze haben, daß unsere Feinte endlich zur Einsicht komme«, daß Mw ein b a l d i g er Friede die Welt vor der Ueberflutung durch den Bolschewismus retten kann?

Jedenfalls liegen jetzt Meldungen aus feindliche« Ländern vor, wonach die Alliierte« Hütter bis Her­beiführung des Friedens endlich etwas Dampf getett wollen. Deutschlands wegen geschieht das de- nicht. Der Hauptgrund durfte vielmehr in der Furcht vor der Ausbreitung des BolschetmSmuS in ve» Ententeländern zu suchen sein.

Es kann uns nur recht sein, wenn den Feinden allmählich die Augen aufgehen über die Zusammen« hinge zwischen Bolschewismus und Friede.

ergreifen würde, aber die EntwiÄung der Dinge skcheint dieser Ansicht unrecht W geben. Der kommu- Mssche Gedanke hat eine Werbekraft, die sich an

<lia A.» und S.-R»t eil GchnspSlirfrrant. AuS Vattenfcheid schreibt «an der ,Ä. Dztg.' Der tziefifte

und S> Rat, bet in der letzten Madtverordnetrn- fitzung noch hören mußte, wie die Kosten für sein Ae- stehen gut schwindelhaften Höhe anpewachsen seien mid die Stadt mit dem Bankerott bedrohten, wohte einmal geige«, daß er auch etwa» zu leisten vermöge. Van hatte Wind davon bekommen, daß in einer nahegelege-

Pokmfche Barbare«.

'# Berlin, 27. Frbt. (Tel.) Das barbarische Derhalten der Pole« in den von ihnen besetzten Gebieten erhellt immer wieder aus bekanntwerbenden Einzelheiten. Am 17. Februar während deS Gefechtes bei Grünthal ermordeten und verstümmelten Pole« ehre deutsche Krankenpflegerin, die sich um deutsche verwundete bemühte. Ebenso ermordete» und ver- flümmeüen sie einen schwerverwnndeten deutschen Soldaten. Ein entflohener deutscher Soldat sagt 6u$:Ich lag mit anderen Truppen in Grünthal und war auf Feldwache. Polen überrumpelten UnS. Dir verteidigten uns im Haus, oTS polnische Handgranate« aber ins Haus flogen, gaben wir den Kampf auf. Drei meiner Kameraden versteckten sich im Keller, ich in der Bodenstube. Bald darauf hörte ich die Kameraden schreien, ich hoffte immer noch auf Hilfe, als diese aber auSblieb, ging ich nach unten und sah dort meine Kameraden blutüberströmt nackt stehen. Als die Polen mich sahen, fingen sie an, auch mich auszuziehen. Einer meiner Kameraden bat um etwas Wasser, da er sehr schwach war. Ein Pole entgegnete, er solle gleich Wasser haben Und stach ihn mit dem Bajonett. Gleich darauf erstachen die Polen die beiden anderen Kameraden ebenso, ich konnte durch List entkommen."

keine« Grenzpfahl stört wb je «ach bet geistige« Verfassung ter einzelne« Völk« stärke«« »bet ge­ringeren Einfluß auSzuübe« vermag. §e tiefer der Gedanke des Kommunis­mus aber in eine« Volke WvrzÄ zu schlagen vermag, je toestse Massen er tn seinen Bannkreis zieht, umso größte wird dir Gefahr, die von ihm auSgeht, umso betewhtör sind die Länder, in die hinein er sich auSwirkt. Daß Mond und Hmtzer und chre düstere Schtoesier, die Verzweiflung, den bolschewistischen Idee« am eHestrn de« Boten be­reiten, ist aSerdinaS eine unleugbare Tatsache, die aber die andere«, die nicht vor Elend und Hunger zu Grunde zu gehen drohe», vor der ernsten Gefahr des Bolschewismus nicht schützen kann.

In Deutschland hat ter Bolschewismus in der Seit d«r höchste» militärischen Erfolge feinen Ein­gang gefunden iznb der für die Entente siegreiche AuSggng des Kriege? hat gegen den Attschetmsmus ihre Grenzen nicht abzusperren vermocht, weil auch der größte Sieg nach den Verheerungen eines vier- jähmgen Krieges nicht Ruhe und Ordnung wieder herzustelle« vermag. Unordnung und Unruhe aber sind daS Element, in dem der Bolschewismus sich heimisch fühlt; je länger sie an dauern, umsomehr Beten gewinnt er und umso tiefer kann er seine Wurzeln schlage».

Denn darum ei« starker Damm gegen die Inter­nationale deS Bolschewismus aufgeführt werden soll, dann muß ein Friede geschaffen werden, der die Wiederherstellung ter Ruhe und Ordnung in alle» Ländern ermöglicht, der fein Volk in Knecht­schaft und dumpfer Verzweiflung zurückläßt. Rur ein gerechter Friede rettet ine Welt vor ter furchtbaren Gefahr, die ter ganzen Menschheit vom Bolschewismus droht. Deine Herbeiführung liegt heute ganz in ter Hand unserer Gegner; sie tragen die ganze Verantwortung für tes Schicksal, tes die lebenden und die kommenden Generationen zu tra­gen haben. Mr sind testete, ater ter Friede, der den Weltkrieg abschließen soll, muß nach dem Worte WilsonS «»Friede fein, der Weser Besiegte noch Sieger kennt. Rur ei» Friede der Verstä». digung und der Versöhnung der Völker, nur ei» wahrer, echter Völkerbund, ter alle Rationen mit gleichen Rechte« und mit gleichen Pflichten um­faßt, kann die Gewähr dafür bieten, daß auf didsen Weltkrieg nicht die Weltrevolution mit viel furch:- Saveven Schrecken, als ter entsetzliche Weltkrieg sie gebracht hat, folgt.

Wrr harren dieser Waltstietens itnb dieses Well- friedensbuntes ht dem redlichen Dillen, an die Stelle tes alten Systems der Gewalt ein neues Shstern des Rechts zu setzen.

rwt Brennerei 30- bis 30 000 Liter Branntwein für >al Reich hergestellt feien. Man bemächtigte sich diese» kostbaren Vorrat», obwohl die Ladung schon abgerollt war, an da» Lagerdepot de» Reich«». Jetzt wurden i$nt großen Rat eingehende Verhandlungen gepflogen, wie man die Spende am besten verteile» könne. Endlich wurde beschlossen, anjebe» Wähler de» Bezirk» ein Liter BramUwel» zu 10 Ml. auSzugeben. Da» geschah, unb man glaubte sich dadurch die> allgemeine Zuneigung de» Volke» zu gewinne». Bald sah man jedoch ein, daß ma» sich geirrt hatte. Man hatte nämlich de» Sranntwei» nur den Männern zugeteilt. Nun war aber vorher sehr viel Rühmen» gewesen über die Gleichstellung und Gleichberechtigung der Frau. Sofort beklagten sich die Frauen darüber, daß sie zurückgesetzt würden. ,8tun mindesten» forderten sie al» Ersatz eine entsprechende Menge Bohnenkaffee. Eie drohten sogar mit Streik bei den nächsten Wahlen. Der A. - und S. Rat suchte durch eine Bekanntmachung tm Lokalblatt die aufgeregte» Gemüter der gekränkte» Genossinnen iu beschwichtigen, indem er ihnen recht baldige Vertei­lung vsn Kornkaffee in Aussicht stellte; doch diese hiel­ten gewöhnlichen Stoinloffee nicht für hinreichenden Ersatz für echten Kornbranntvein. Die Genosie», durch ih^ Mißgeschick gewitzigt, mußten den Vorsatz machen, nächstens bei ähnlichen Fällen die Wählerinnen r?.it zur Beratung heronzuziehen.

aus dem Nachbargeviet.

* Offenbach. Heber dir Frage ter Eingemein, düng Offenbachs in Frankfurt äußert sich bet hessische Miniss «Präsident Ullrich wie folgt: Solange Offenbach bie Eingemeindung nach Frankfurt nicht selbst wünscht, so lange sei nicht daran zu denken, und daß ein solcher Wunsch bestehe, glaube er nicht. Do» oben herab könne eine solche Maßnahme nicht verfügt werden. Der freie Wille mühte von beiten Seiten ausgehen. Die Frage bet Grenzänderung zwischen ben Gliedstaaten sei noch im Fluß. Es lasse sich noch nichts dazu saaen. Sollte Frankfurt nach Hessen übernommen werten, so hätte es damit noch keinen Anspruch, Hessens Hauptstadt zu werden. Mit solchen Wünschen seien überdies noch andere Städte hervorgerreten: Wiesbaden, Kassel, sogar Gießen. Die hessische Regierung flehe aber allen solchen von dilettantischec Seite herrührende» Plänen ablehnend gegenüber. Es bestehe kein Anlaß, an den hessischen Staatseinrichtungen irgend etwas zu ändern. Hessen sei ein durchaus geordnetes Staats­wesen, und, was feine StaatSeinrichtungen angehe, von der Revolution überhaupt nicht berührt worden.

ft. Frankstirt a. M. Hier ist man gewaltige» Wäscheschiebungsn auf bie Spur gekommen. Die hier liegenden großen Vorräte Militärwäsche sollten in 17 Eisenbahnwagen unter der Aufsicht eines Feldwebels verladen und auswärtigen Sarnfl- sonen zugefühtt werden. ES gelang einet Schieber. Gesellschaft, ben Feldwebel gegen Bezahlung Mw» 30,000 Mark zu veranlassen, mit Hilfe emei gleich­falls bestochenen Lokomotivführers, der 4000 Mark erhielt, einen Wagen aus bem Zutze an eine Rampe tes GüterbähnhofeS zu rangieren; hier stand bereits ein Möbelwagen, ter die Wäsche aufnehme» sollte. Lurch Betrat kam die Schiebung a» das Tageslicht. Während der Verladung erschien bet Msrine-Siche« runasdienft und beschlagnahmte für 175,000 Mark Wäsche. Der FeldMebel und bet Lokomotivführer wurden verhaftet. Ob die übrigen 16 Wagen ihr Ziel erreicht haben, konnte mit Sicherheit noch nicht festgestellt werden.

Königstein. Ein Schutzmann in dessen Ofen zwei Patronen gefunden wurden, wurde darob von den Franzosen, inS Gefängnis gesteckt. Zum Zimmerheizen verwende« die Franzosen in ihren Quartieren Stühle, Bilder, Bettstellen, Spiegel- rahmen. Manche Wohnungen sind fürchterlich aus- geraubt.Der Kttkheimer EinwohnerElzenheimer wurde, weil man in feiner Laiche ein ZettungSblatt fand, dafür zu einet hohen Geldstrafe verurteilt. Seine zwei Töchter Übertritten die OrtSarenze. Strafe: 200 Mark.

[] Rordenstadt, Kt. Wiesbaden. Beim Zerlegen eines Zünders explodierte das Geschoß und tiß einem Alihändlet bie linke Hand vollstänbrg unb die rechte bis auf ben Daumen ab. Außerdem trug der Mann schwere Verletzungen am Kopf unb an den Seinen davon.

* Mainz. Den Gaswerken in ben besetzten Städten unb Orten des Mainzer Brückenkopfes wurde« in ben letzten Läse» reichliche Mengen von Saarkohlen burch bie Bahn zugeführt.

| ausSberhefsen u.denhch.aemtern.

Marburg. Der große Ernbruchs^Diebstahl in bet Nacht vom 7. zum 8. September, ter welchem im Leylet'schen MobewarenhauS bahret für über 50,000 Mark Seidenwaren, Pelze rc. gestohlen wür­ben, beschäftigte am Freitag daS Landgericht. Als Angeklagte erschienen zwei junge Männer namens Korin unb Rötel, bie in Gemeinschaft mit einem hritten Genossen bamalS, von Frankfurt kommend, bie Tat ausgeführt hatten. Ter letztere ist wegen bet Amnestie auf freien Fuß gesetzt worben. Kotin, bet schon viele Vorstrafen hat, wurde zu 4 Iahten unb 1 Monat Zuchthaus unb Röbel zu 2 Jahren unb 6 Wochen Ge ängnis verurteilt. Von ben ge­stohlenen Sachen sind für etwa 35,000 Mark wieder zurückgegeben, bet Verbleib bes Restes ist unbekannt An dem bei bet hiesigen Universität einge­legten Zwischen-Semester stellten sich 810 Studierende. Davon sind 44 Theologen, 134 Juristen, 305 Medö, ziner unb 307 Philologen.

vermischtes.

* Raubüberfalle unb schwere Einbrüche werben jetzt täglich aus Detkin gemeltet. So würben am Mittwoch voriger Woche einem Bäckermeister in Weißenfee von bewaffneten Solbaten 30,000 Mark geraubt In bet Nacht darauf wurden aus einem Konfektions-Geschäfte für 50,000 Mark fertige Kleider, Pelze rc. gestohlen. (

* Zwei räubernde Solbaten erschossen hat ein Besitzer in Wollehnen bei Mensel. Die Solbaten waren bewaffnet bei ihm erschienen unb hatten ihm erklärt, sie seien vorn Solbatentat beauftragt, ihn zu verhaften. Der Besitzet begab sich, unter dem Vor wand seine Stiefel zu holen, tn einen Nebenraum, entfloh ater durch das Fenster und bewaffnete sich bei einem Nachbat mit einem Karabiner. Damit schoß et bie offensichtlich in räuberischer Absicht, ge­kommenen Solbaten vor seinem Hause nieder und zeigte bas Dorgefallene bei bet Genbarmerie an.

Auszug aus dem Standesamts-Register tes Standesamtes Fulda.

Sterbefälle in der Zeit vom 21. bi» 28. Februar 1919.

22. Febr. Lehrer Friedrich Reinhardt aus Horas) 46 I. 9 M. 16 T. 22. Arbeiters-Witwe Margareta Förster, 85 I. 4 M. 14 T. 23. Rentenempfänger Johann Eichenbrod, 68 I. 5 M. 20 T. 23. Magdalene Weißmüller, 23 I. 10 M. 12 T. 23. Maurer Bernhard Engel au» Hainzell, 18 I. 2 M. 9 T. 24. Barbara Helene Schmier au» Köhlersmoor, 14 I. 7 M. 28 T. P4. Pauline Rohn au3 Oberbrmbach, 18 I. 2 M. 9 T. 28. Lehrerin Auguste Degenbaur aus Oberbimbach, 56 I. 7 M. 25 T. 26. Witwe Elise Fech au» Kothen, 88 3. 8 M. 20 T. 27. Witwe Theresia Vogler aus Mackenzell, 69 I. 2 M. 14 T.

Zur Anmeldung gekommene Sterbefälle ortSangehörige» Krieger.

25. April 1918. Kanonier Robert Wehner, 20 I. 7 M. 16 T. 7. Juli 1918. Landsturmmann Fratz- Peter Lomd, 30 I. 11 T.

Aus den Verlustlisten.

Ludw. Schreiber, vab ©rt, in Gefangsch. Kari Grude, Rönshausen, l. v. Jos. GieSler, Holenfeld I. v. Adam Zwerge!, Horbach, l. v. Objäg. Johann Ne »sei, ©tzdach, I. vw. Oberjäg. Paul Jüngling. Kaffd, vm. Karl Bömberg, Eichenzell, vm. Johann Strauch, Keflel, vm. Heinr. Gombert, LrsnrlrhsU' fttt, vm. Peter Botthof, Mederklek«, vm. Wilhelm Gunkel, Rassel, in Gefgsch. Wilh. Trost, Raffel, in Gefgsch. Karl Gollbach, Rasdorf, in Gefgsch. Karl Schreiber, Marjoß, sch. v. Andr. S ch ä f er, Bieber, sch. v. Karl Adalbert Becker, §nlda, l. vw. Konrad Wiegand, Uffdausrn, schw. vw. Emil Guterrnuth, Dalherda, m Gefgsch. Jos. Hillenbrand, Seiferts, l. v. Ltn. d. R. Rich. Beldung, §ulda» L v. Joseph Herbert, Mba, sch. v.

Sotterdienstordnung.

Aschermittwoch, 6. März. Dom. */«6 Aschen, weihe, 8 Pfarrgottesdienst, danach Auflegung der ge- weihten Asche. «tadtpfarrkirche. 6, 7, 8 (Schulm.), 9 M. Nach jeder hl. M. Auflegung d. Asche. Frauenberg. Um l/i7 Weihe u. AuSt. b. Asche, danach Amt; 8 M. u. AuSt. d. geweihten Asche. Fest d. hl. Johannes Joseph, Bek. v. L Orden; Ablaßtag für alle Gläubigen. ,

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Aufruf!

Das Rhein. Jäger-Bataillon Nr. 8 stellt noch Freiwillige in seine FreiwMgen-Komp. em.

Gediente Leute (vor allem ehemalige Angehörige der grünen Arbe, Infanteristen und Pioniere), die für Fuhr und Ordnung inner- Md des Reiches und der Keichsgrenren sorgen und die neue Regierung fo®ie die Nationalversammlung schützen wollen, sind willkommen.

Bedmgvrtge«:

Sreie Verpflegung, Kleidung und Unterkunft, Löhnung mindestens 30 Mark monatlich und täglich 5 Mark Zulage.

? §amilienunterstützungen und Versorgung»»spräche laufen «eiter. 7 Strengste Disziplin und Unterordnung unter die eingesetzte« . Jübrer, denen Vertrauensleute zur Seite stehen.

* Anerkennung der bisher gültigen Kriegsgesetze J4tägigc Kün­digung auf Gegenseitigkeit.

Zur Einstellung gelangen alle Jahrgänge, such >900, -ald - letztere eine schriftliche Ginwilligungsedtlärung ihrer Litern ,tea.

Vormundes vorlegen.

Cntlaffungsanzug mitbringen, er wird vergütet. Militirpspiere mitbringen.

yetbimg bei der Werbestelle bes Rhein. ZL-er-vataMons Jr. 8 Qersfeiö, eichhofstratze Nr. 5.

Schriftliche Gesuche sind ebenfalls dorthin zu richten.

ge*. Wasserfall,

Oberstleutnant und Vati.-Kommandeur.

Kassenöffnung Vs Stunde vorher.

2330

===== Die ---------------- MDW beginnen beete nnS an Miicben «tagen w* nachmittags am 4 Ohr.

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geböte» wird.

Bitte üloerzeuffen Sie sieh..

g Unerreicht

«finden Sie alles, was in

Cafe und Konditorei Hesse

Hekamttmachung.

Es befinde» sich »och grosse Mengen Heeresgnl (Pferde, Wagen, Geschirre nstv.) in Händen von Zivil­personen, ohne dass ein rechtmässiger Erwerb vorliegt.

Im SlaatSinlereffe ist es notwendig, diese große Werte ent­weder in Natura zu erfassen, oder durch öffentllche Versteigerung den entsprechenden Erlös der Staatskasse zuzuführen.

Es ist daher über alles HrereSgut, daß sich ohne ordnungs­mäßige Quittung in PrivathSnven befindet, sofort «nd allgemein die Beschlagnahme zu verhänge« und Anmeldung des Gutes bei der Bürgermeisterci anzuordnen. Von den Bürgermeistereien sind über diefes Gut Listen aufzustellen und durch die Kreitämter gesammelt dem Generalkommando zuzusenden, bas bann bie weitere Behandlung der Angelegenheit anordnen wird.

Gegen alle Personen, bei te rt unangemeldetes HeereSgut, über beflen rechtmäßigen Besitz sie > nicht ausweifen können, nach dem 1. März gefunden wird, wird bei den Gerichte« An­trag auf strafrechtliche Verfolgung gestellt werde«.

Quittungen über rechtmässigen Besitz erfordern das Dorhanbensem eines militärischen Dienstfiempels. Erwerb von Heeresgut von einzelnen Militärpersonen ist ungesetzlich und strafbar. Nachprüfung der Quittungen wolle dmch die Gendarmerie voreenommen werden. Die Listen müssen bis 15. März eingereicht werden.

Bad Nauheim, den 10. Februar 1919.

Generalkommando 18. A. K.

Don Seiten des Generalkommandos der Ehef des Generalstabes.

Wetzel, Oberleutnant.

Wird veröffentlicht.

( Alles HeereSgut, das fich ohne ordnungsmäßige Quittung in Privalhänden befindet, ist beschlagnahmt. Dasselbe ist sofort bei der stckdtiich«, Polizeiverwaltung anzumelden.

»nlda, den 1. März 1919.

5m Einvernehmen mit dem Arbetter- und Soldatenrat.

D»e Magistrat: Dr. Antoni.