I Verlag der Fuldaer Sctiendrncketet in Fulda. — Preis monotl. I | 95 Pfg. — Fernjpr. Nr. 9. Telegr.-Adresie: Fuldaer Zeitung. ,
Generals:
: Bertirr.
ie wiete CttitoitfiuBe
bk schlimmste«
doährt, xnrfo besser wird der NeichSgedonke (Lebholste Zuftimmunz.) Dk eMnrltchcn
für euch!
deutsche Nationalve^jam! n« treue« demokratischen
#en dic'tercchtigten eit .‘Jn Nord lAib
Wäre noch die Erkenntnis des Verhängnisses, das über uns toalttL im Volke vorhanden, die Einsicht in <1. jC) jj. tzxx wir uns befinden, vicl-
noch Rettung möglich wäre, daß ein Zu» fen der Kräfte noch versucht werden
. Es ist der 'n Volkes nicht
deutsche Nationalversammlung
'(Sitzung vom S. März.)
«ahe gekommen
Es gärt an allen Ecke» «nb Ende», ffe CfcÄ»
alig. Dr. Beyerl» (Bayer. Dpt.): Di« bai;erlsche «üü-zparter vertritt den ®rth«t!en einer Weiiergck- «>:<! des bnnde» staatliche.« ChamKer» MÄ> kmer ^'u.utenotrtegima zwischen Leich und Glied- Maten. W« wollen
Wrtfite Zusanuneühänge fbllien tychei cherückfichtigt werden. Ter Bundesstaat entspricht d-rn Wes«, üw» k« 1 ^'°ae6: «r ist em Horr hoher Italturtoerte,
Sturmzeichen.
Biel» Zeichen deut« ans nahe« etwa» anb der »litische Hümnel hangt voll box bflfi*** «nhaü- i ündenden Wolken.
Der P«rteitaß drr Nnadhllnqigan.
Berlin, 2. fÄr*. Auf dem Parteitag der Cnafc. bänjigen soziiiitemokraiischen Partei in Berlin erkiLrte bei- Parrr^vorsidende Haas«, tetg man schon 191T auf dem %».-i«aer Parteitag auf die Aevotutioo dorbereiter hübe. Die Revolution sei noch nicht ®ntx. Sie werde ihre Bollendung finden in dem de» in
ternationalen SoziatiAnuS. Die Jaivmst
rry KT. I verantwottttch für den redaktionellen Teil: Karl Schütte. I Tte*«^*** A. tttät*-
lll. | sürdre «nzergen: I. Barzeller,Fulda.- Rotationsdruck. | ViCIlStÜ^ 4« IllfttZ |9|9
Acht Dechen M e« her fett dem Eportaku»überfall ms ben Lorwist» und die bürgerliche Großpreffe. Vs ew le ldü^d lll r^he» Run soll es wieder losgehen in Berkin, ** int größten Etile. Nicht um alle Räder sollen still stehm, sondern dos genze bürgerliche» gesellschaftliche, wirt» schoftllche und private Leb« soll gewürgt werd«, gewürgt und erstickt, bis es nochgibt, bis « die Rationolversmmn- tung »«kmgnet und die demokratisch« Regierung verstößt. Woraus dann der russische vandenpar!ar>- -lerismu» in der Form des Rätefyftems Ms Herrscher chen soll. Die Regierung ist «schloffen, ihn Mach!:.. anzuwen- den, um die Gefahr mit ihren entsetzlichen Folgen zu be- schwören. Sber genügen diese Machtmittel? Uns beschleicht die bange Sorge, datz das Ende ein wirtschaftliches Lstchenseld sein wird, mrf dem überhaupt keine politische Ordnung mehr möglich ist. Und die Feinde draußen? Merken ste immer noch nicht, daß der Braud, der jetzt droht, ganz Europa anstecken würde? Gebt uns endlich, endüch Brot und Krbeit oder der jüngste Tag kommt auch
Preußischer Justizminister Heine: Dem Wunsche eines Telles dec hMuroverschen Bevölkerung nach einem selbständig« Swat sieht die viel größere Vkaffe der sozialdemokraiischerl Arbeiter als Gcgtier gegenüber.
Dienstag: Wciterberatung:
logen. Die jetzige ibeyentng ist die GogeWMMrtjM selbst. _________________
Sachsens Lrxähninz v»r eie« Katestroptzr.
Dresden. 1 März. Die Stahrungsmitiellage in Sachs« treibt einer Katastrophe entgegen. Wachs« hat noch etwa 3 Million« Rentner Kartoffeln au» Mw Lieferun^gebieten «erhalt« Davon liefert Wchiest« nicht» «ehr, obgleiche» nach «st vll0k»S Zentna« i* Rückstände ist. Pesen hat noch etwa I^.Mrllionen Zentner zu liefern. Datz diese Provinz« ihr» Pflicht etfSSett, ist nach der Lege der politischen Berhältrnsse «■»«£. schloffen. In vielen Familien herrscht schon letzt g«a- dezu Hungersnot. Die sächsische Lendwrrtschaft ist, was Schlachtvieh. Fett und Kartoffeln, anlangt, selbst s» ausgepowert, »atz sie kaum noch Stennentoerte» h«ge- den kann. ___________
Abschluß der tzextsch - »ßerrefchisch« Berhcuchlxrrgen.
wtb Berlin, 3. März Der deutsch-österreichische StaaLsekretär Bauer ist ix Begleitung des Unter. staatösekretär» Riebe! und bei Sekretärs Kautskh mittels Flugzeuges nach Wien zurück gereift.
Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" schreibt über das Ergebnis der Verhandlungen: Der Zusammen- schluss Deutschlands mit Oesterreich soll sich nach Ab. schlich der Verhandlungen über die Emzelfrogvn durch einen Etaatsvertrag vollziehen und die Durchführung
Bon der Ostmark.
* Berlin, 3. März. Nach einer Meldung bet .TäglichenRundschau^wurden in Posen dieser Tage ftbtr tausend Ansiedler aus den deutsche« Siedlungrdörfsrn festgenommen und zur Ser* richtung von Zwangsarbeit verschleppt. Ferner sollen sämtliche Bewohner der Provinz Pos« gezwungen werden, btt Hälfte ihres Einkommens all Sondersteuer an polnische Kasse« abzusühren.
Zusammenbruch der Bolfchewtste«.
Helsingfvrö, 3. März. Die Trvtzfische Offensive wurde abgebrochen, da Die boschewistischen Trujppe« zermürbt sind. Ganze Bataillone weigern sich zu känchjen- An der eMändischen Front wurden die Bolschewisten erneut von litauischen und esihländi. schon Truppen geschlagen und erlitten erhebliche Verluste. Trotzki hat aus Kronstadt Matrvfe« nach Petersburg geschickt, um die dort entfachte» Putsche der Annbolschewisten niederzuhalten. I» Poteridurg ist zur Zeit der Bürgerkrieg wirst er iw Gang. Tie Gqzenrevolution wächst anhaltend.
lut steigt immer höher und niemand ist da, der uns vor dem gähnenden Abgrund zurückzureitz« sich fähig zeigt. Vahnsauügc Verblendung schonen teerte Maßen des deutschen Volkes geschlämmt M haben, daß sie nich: sehen, wie ihr ungebärdiges Verlangen und Drohen sie selbst und uns alle unretwar dem Verderben preisgibt. Wir hatten die Kraft, den verlorenen Krieg ;u ertragen und auch die vom Haß diktierten Forderungen imfeeer Feinde zu verwinden; ob wir aber; auch die Kraft besitzen werden, uns aus dem selbstverschuldeten Zusawaxe». beuch wieder zu erheben, ist mehr als zwmfelhaft.
Es ist etwas unsagbar Trauriges und Trostloses tun das deutsche Volk, das aus stolzer Kulfiuchöhe stehend, der Arbeit del Friedens mit all seinen Kraft ten zugetan, in einen verhängnisvollen Krieg hinein- geriffen wurde, aus dem es totwund und entkräftet herauSkam, aber nicht Ruhe und Frieden sand, sondern in wahnsinniger Selbstzerfleischung die licht« Kraft, die ihm verblieben, ertötet und fernen letzte» kargen Besitz verschleudert. Fast will man nicht glauben, dag e» mit unS noch weiter bergab gehen kann und erschrickt doch wieder ix tiefster Seele, wenn man den Leichtsinn und die Leichtfertigkeit er.. blickt, in denen weiteste Kreise des Volkes im wahr. I sben Arme des Wortes hereintanzex ix die |
Linie die Uebergangebeftimmungen beim Eintritt Deutsch Oesterreichs in da» Zollgebiet erörtert wer. den. Jeder der beiden Teile soll dre Vergütung für Kriegsschäden an die Kriegsgegner gesondert tragen. Endlich wurde die künftige Stellung der Stadt Wien, di: den Rang einer zweiten Reichshauptstadt erhal. ten soll, besprochen und hierbei von den Vertretern
Ei» Auf:uf stet Sozialdemokratie au die Arbeiter.
Der wrstand der sozialdemokratischen Parzei Deutslblrnbs und die Fraktion der Narionalversamm- hing fordern int .Vorwärts' die Arbeiter auf, sich gegen die Thrannei zur Wehr zu setzen, mit der sie zum polittschen Massenstreik gezwungen werden.
Die Lage in Vditlel^ent fchland.
die entsetzliche Lag leicht, daß noch Re sammenraffen der Kräfte "noch versucht kömite. Aber wohin man blickt, smmpfe Ergebung, wüste Genußsucht oder heimisches Grinsen; die einen verzweifeln, andere denken nur an ihr Vergnügen und wieder andere sehen mit Freude, wie das Gefüge des Reiches und der ganzen Volksgemeinschaft sich immer mehr lockert, weil nur so ihr Weizen blüht.
Wie soll das enden? Ist das furchtbare Schicksal, das furchtbarste, das je ein Volk getroffen hat, noch abzuwcnden? Oder ist die Auflösung da? Haben wir noch so viel Kraft, die Tyrannei einer verrückten Minderheit abzuschütteln? Es muß sich bald zeigen.
rwdmz, et muß Staat fein. 5>x teilten Einheitsstaat wir ,6t absehbare Zeit nicht bvooche», weil fctyu « fehle« «ch die gtoentoäaigc Seit»
Mvtrsche Volk.
Perntzik^er Jnstizininistkr Hei« warnte vor einer fftrschlagung Preußens. Die einzige Möglichkeit, aus all den begehenden Dchwierigkeiteu hcrauSAUkommen, fei vcd bleibe die Einheit Deutschlands, für die aber riete Zerreißung Preußens ein schlechtes Beispiel sei.
Vib,;. (Doz.) verwies «uf die Itrnnößlid^eit Ter sofortige« Umstellung der üestehenven GesellfchaftS. Wonung und tefutmodett eine schritttveist Lvzmltfit-
'Die Beratung wurde bann auf den Aachinittag ver- Wfli.
In der ÄachmittagSfihuag «klllrte
^ntjelfiaaKn noch stark eingeschränkt. Für D^üringen P geioiß l<;8 Beoürfnir nach Arsmmuvnschiuß «mguer- 'Mner,, isbic t* Mittleren und größeren Wiebfiaate« W'Sni de« gegenüber eine feste Struktur. Wer eine «mtofarte bei neuen Deutschland entwerfen will, darf
... ----------zu be-
r:für soll von hier aus der herzlichste Grrjß (All. ntz.) Unerhört tvaren die Mühsalen kMs'Stravozen, nwt denen fit lange I^hre zu kämpfen «tai'i l'-tbbit. Ihre Rückkehr in die Heimat schildert .gic Kultur- und Mssionstätiskeit, welche deutsche' Bür. ^er in immer sich erlneuernder Energie an fieberheißen Feiraten und in waldigen Wildnissen verrichtet hat. Dildcrt auch den reichen Seyen, den diese zivilisa. lorisLr Täiigkit zum Besten eines hoftnurrgsreichen »ptiM verbreitet hat. Sie wird aber auch erzählen yn,i der Dankbarkeit, toelche die einheimische Bevölke- ymg der opferbereiten Wirksamkeit antgegenbrachte und ?on der Treue, mit der die einheimischen waffenfähigen Icannschaften zu imfeten deutschen Soldaten sla.iden. (Lehbafter Beifall.) Ehre und Dank und unsterblicher Hubm dem Führer dieser tapferen Schar, dem General ,. Letiow.Borbeck und jedem einzelnen seiner Offiziere Md der gesamten deutschen Anfiedlerschaft. In diesen Zeiten der Grausamkeit haben auch unsere Feinde die ärldentaien unserer Ostasrikaner gUvirdigt und haben in anztlerkennender Ritterlichkeit ihnen den ehrenvollen Ä-ug und die Rückkehr in die Heimat gestattet. Diese fciinnung muß, wenn unser Glaube an die Menschheit niäst verlor^« gehen soll, f« auch beherrschen bei der Losung der Schicksalsfrage des FriedenSschlus. sek. Unserem schwer leidenden Volk möge das leuch-
Die ncttett WafscttstrsiftandKbed'ikrgungen.
Die gestern von uns nach Lyoner Zeitungen der- öffentlichlen neuen Waffenstillstandsbedingungen dürfen von der Pariser Presie nicht gebracht werden. Das läßt darauf schließen,'daß tatsächlich geplant iit, uns diele Bedingungen aufzuerlegen.
Paris, 3. März. Die Pariser Preffe hebt die große Bedeutung hervor, die den d.eSwöchigen Verhandlungen der Grohmächle zukomme. Die Friedentverhandlungen leien in das entscheidende Etadmm eingetreten. In Viesen Tagen werde über doS Schicksal der Welt entschieden. Der „Matin" schreibt: Nachdem man bin Feind geschlagen habe, müsse man ihm die BedingLngen diktieren. Frankreich sei daS Land, auf das sich jene? .wilde Tisr" zu allererst gestürzt habe. Man müsse el unschädlich machen.
•enf, 3. März. Wie der Neuyorker .Herold- meldet, wird Präsident Wilson am 13. März in Brest erwartet. Die VorfriedenSdedingungen werden vom 14. bi» 25. März ausgestellt werden, da Lloyd George vor Ende Mäq nach London zurücktehren muß.
Zur Lebensmittelversorgung Deutschlsnd».
Weimar, 3. März, Heute vormittag fanden zwischen Mitgliedern deS Kabinetts und den Führern der Parteien, sowie SchiffahrtSsachverständige» Besprechungen statt über die kluSfahrr der deutschen Schrffe auf Grund der Waffenstillstandsbebingungen. Gegen das neuerdings von der Entente gestellte Verlangen, die Schiffe müßten sofort au»laufen, auch ohne, daß vorher das Finanzabkommen geschloffen und daher die Gewähr für die LevenSmittellieferungen gegeben sei, erhob sich auf allen Seiten starker Widerspruch. ®8 ergab sich auch weitgehende Uebetein» siimmung in der Richtung, datz Deutschland unmöglich jede» Diktat der Entente bei den Waffensiill- stanblverhandlungen und beim späteren Friebensschluß annehmen könne, sondern daß es für bas schwer leidende deutsche Volk eine Grenze gebe.
Die Hungerbl»»kave.
wtb Berlin, 2. März. Die alliierten Vertreter für die Verhandlungen über die Lebensmtttrlver-
tenbe Beispiel tiefer tapferen Hcldenfchar beweisen, Ixxä feiict Zusammenhang und treue Brüderlichkeit auch in ten fcfilimmfien Lagen zu leisten vermag. Sie haben sich zu Ehre«, der Qstafrikalter von den Sitzen erhoben, ich stelle dies fest. ^Wiederholter allseitiger großer b-isall.)
Auf der Stageflodnttmo steht die Fortsetzung der ersten Beratung deS V e r fassu n gs e ntwustrs s.
Reicksminister des Innern Dr. Preuß ging auf die von dm Rednern der verschiedene« Parteien gegen den tzmtirurs erhobenen Bedenken ein. Seine Darlegungen «ipfclieu in dem Bekemitnis, daß die einzig mögliche Mw traasäbige Grundlage für die Verfassung die ämo« tratifche Tewstbestimmun« d«8 Bolles sei.
Aho. RlperS (Wesie) wandte sich in längeren
Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung mit fol- Ansprache, dre die DLtglieder de» Hmche» mit »nsncbmc der Unabhängigen Soziatdemokraren stehend mihören: lästern find unsere Ostafrikaner Lirrlich in die Reichsbauprstadt eingezogen. Mtlamrutarischen Bertretung des deutschen Voll v-raouni gewesen, sie am Brandenburger Lor Dafür soll bon biet aus her fvr^iAn ite m der deutschen Heimat wrllkommen beißen, »irige Zusrrummntz.) Unerhört waren die M
fotgung und die damit zusanimendängendeu Finauz- fragex und SchiffahrtSfragen toetbeu am 4. Mär; ix Spa eintreffen
* Pari», 1. März. Die Furcht ber dem Uebergreifen des DvlschewiSmvS auf die Ententeländer wächst von Tag zu Tag. Am deutlichsten kommt das zum Ausdruck in dem einen Verlangen, das die soeben gebildete wirtschaftliche Kommissiou der Alliierten im ZehnerastSschuß ausgesprochen hat, daß nämlich die Blockade sofort aufgehoben Werve. Die französische Presse läßt diese Furcht weniger deutlich durchblickex als die englische, die der inneren Lage Deutschland» ausführliche Betrachtungen widmet und da« Verlangen der WrrtschaftLküMMiffion auf Rufyebung der Blockade lebhaft unterstützt.
„Die Daily New»" sagen x. a.: 9$ handelt sich nur darum, zu wissen, ob er zur Zeit noch früh ^e- nug oder schon zu spät ist, die Lage zu retten. „Daily Erpreß" schreibt: Der Lage in Deutschland muß von den »lliierten weitgehendste Beachtung sefchentt werden. Wenn da» bolschewistische Deutschland ben russische« Weg geht, so wirb die ganze Zivilisation Gefahr laufen. „Daily Telegraph" verlangt von den Gntentere- gierungen Unterstützung bet Regierung Wert gegen die aufrührerischen Elemente; »an müsse verhindern, baß Deutschlan» ein zweite» Rußland werde; aus mehr al» einem Grunde könne man Deutschland nicht verhungern lassen.
Bern, Ü8. Febr. Eine Gruppe von Schweizer Frauen richtete in einem Aufruf die inständige Bitte an die verbündeten Regierungen, dem xner- hörten noch nie d«gewesenen Zustand ein C»de zu machen, daß ttotz des feit einhundert Lage« abgeschlossenen Waffenstillstand», der ben Gegner zur völligen Wehrlosigkeit oerwe teilt habe, dis Hungerblockade in voller Strenge noch immer aufrecht «halten werd«. Sie bittet, exf | die »sß- gebenden Persäulichkeueu einjuwirke«, daß st» bet uxfüglicheti Leiden der Unschnldrgeu ein Ende machen und sofori allen Handel und Verkehr frei- geben.__
littet ben- vücheirsbestrebun. Milichsn Interessen gew-chrt . ^«steht eine starke An hau. Werschaft be» PartilulariSmus. Dieser Pwrtiktckaris- F wurzelt nicht in Rrtchegeynerschnft, sondern im Wrichalrru an eigener Art und eigenem Land unb in mi->iieprägtep, StaatÄtewußtsein. D« ftade V ^wrrsoruist gegen den erfte« Preutzichen Entwurf, der ktch mich ter den gliedswntüchen Strvolutionsregierun- r aeiflte, lmt bewieson, das fwr Derrtschlmrd heule noch | t:c ?vrd> des BxndesstaateS dir richtige M. Die ttirenze der Vereinheitlichung Segt da, wo der Em^lstaar so viele Siechte abgeteu fall, daß er den
Weimar, 3. März. Die Strei Hape in Mittel- deutschlanb ist im wesentlichen unverändert. In Halle haben die Truppen be» (üeneratmajor» Marker da» Theater, da» Hauptquartier der Unabhängigen und Spartakisten, gestürmt Heber die Stadt wurde ber Belaaerux-»»zustand verhängt. In ben Kämpfen hatte« die Aufrührer Tote und zahlreiche verwundete. In Weimar selbst ist der bon ben Unabhängigen pro« , «... ... --------»----- , ktamierte Generalstreik bisbee nicht zur Durchführung
dlg ßH _ ÜX.ÄMnii» streiken. bu Lch?qtzexbahner^
wtb Le pzlK, ». März Die Leitung be» Burger- au-stande» in Zeitz teilt mit: Am Somstag kam e» in Zeitz zu erheblichen Unruhen.^ Der von Truppen bet Earnisen bewachte Bahnhof wurde von bet Meng» gestürmt, ebenso die Unrermühle, wo »rove Mehlvorräte lagerten. Auf der Auebrücke wurde em Matrose erschossen und ein Offizier getötet. In der Stadt kam es zu Schlägereien und Plünderungen von xaus- iäben. Am späten Abend war die Ruhe einlgermatzen wieder hergestellt. Der Bürgeraurstand wird fortgesetzt.
Verschärfung ix Leipzig.
Leipzig, 3. März. Die Streiklage in Leipzig hat sich verschärft. Dem Oberbürgermeister wurde aemel- bet, dass bei weiterem Ausbleiben ber Krieg»- und werbslosenunterstützung bie Auszahlung durch ben und S,-Rat bezw. bie Streilleitung erfolgen werbe. Dos erforderliche «elb werde man sich zu verschaffen wissen. Ebenso soll bei Fortdauer ber Betriebsetn. stellung in ber Mehlverteilungsstelle die t?erteilun( durch di: Streikleitung ersolgen. Diese^ Drohungen wurden durch verständliche Hinweise auf Htstsetzung deS Oberbürgermeister» unterstützt. Auf allen Land- ftratzen sind Wachen und Posten mit Waffen und scharfer Munition ausgerüstet, ausgestellt, um Regierungstruppen adruhalten. — In der Sitzung de» grossen Leipziger A.» und T.-Rates wurde beschlossen, dass die unabhängigen Abgeordneten ber sächsischen Kammer dafür zu wirken haben, dass auch Mittel- und Ostsachsen in den tzieneralftreik eintreten und in Sachsen bie Räterepublik ou»getufen wirb.
BelagerungßtzKstchtt- tn KSnig-derg.
* «rnigsberg. 1. März. Heute früh sinb Regie- rungStrugpen in die Stadt erngerückl. Die Armee» und Marinevolkswehr wurde entwaffnet. Die sparta» kistische Agitation hatte beabsichtigt, sich Königsberg und Kowno in bie Hände zu bekommen und so eine Etappenstrasse Berlin—Mvskau zu bilden. Beim Einmarsch bet R«gierung<truppe» kam es zu einigen Kämpfen. Zur Zeit sind die RegierungStcuppen mit der Säuberung der einzelnen WiderstaiidSuester beschäftigt, die sich tw verschiedenen Stellen ber Stadt gebildet haben.
Generalstreik im Oberelsatz.
Freiburg i. Br., 3. März. Seit Anfang der darr- gen Woche haben im Oterelsah _ schwere Arbeiter, kämpfe eingesetzt. Es sind inikttörtsch» Verstattbm- gen hrrans;ezogen worden- In Mülhausen strecke» allein 15 tti 20000 Arbeiter und hn oterelfässtsche» Koöl-nrevier 5000. Auch die Metallarbeiter habe« ten Stter? axgebwbt, fall» ihre Forderungen nicht belmllstft teerten. Der Generalstreik dürfte in ganz Oberelsass unmittelbar bevo-rsteyen. Die Streck» sind auch ehre Folge ter unerhört hohen LebenSupte tcl Preise.
Ruhe ix Mönche».
Müuche», 8. März. In München ist Ruhe, au» dem Lande kommen keine Nachrichten bon grosseren Bewegungen. Der Belagerungszustand wird poperjt in Münch«, aufrecht erhalten.
wtb Berlin, 3. März. In der gesttigen Sitzung der Berliner Arbeftrrräte wurde der Antrag der Kommunisten zur Erklärung des Gene- ralstreik» durch Unterstützung der Unabhängigen mit knapper Mehrheit gegenüber ten geschlossenen Stimmen der MehrheitSsozialisten und Demokraten i» sehr tumultuarischer unübersichtlicher Ber. famntlung angenommen.
Berlin, 3. März. Am Streike sollen nicht teilnehmen LrbenFmittclgesckiüfte, Feuerwehr. Sanitätswesen, Garwerke. Beerdigungsinstitute, Krankenkassen und Gr- roerlfd)aft#or'ganifationen. In ten Generalsrrerk Ire. ten u. a. auch ein: die BerkehrSmittel, Tlektrizitätö. werke, Post und Telegraph. (ÄLsÜoirtschafla.1 und Ho- iels, Dienslboten rind Presse. In den Streik sor- d er nn gen wird die Anerkeunung ter “i.= und S.» pläte verlangt., gerne»; wird terfivgt: Frciljassuarg aller politischen Gesot-genen. besonders die von Lede- hour Mid Aadkk: Auflösung ter Doaudgerichie; Wie- dcraufnahm« bet Beziehungen zu Rußland; sofortige Auflösung der Ireiwilligenkorpr; Umwandlung der be= stedenten Gerichte in Bolkso.r-richte. Die Forderung, wonach die beiden Hohenzolleru, Hindknburg und Lutendorfs abzurtcilen wären, wurde angenommen, die weitere Forderung, bie Stert. Scheidemann und Rtekc tetrffst, ebget-hm. Schließlich Worte beschlossen, die Mitttec von Rose Lurcmimrg, Karl Liebknecht und an- beten Sirbotutienjypfeui in bei gleirten M-'.sc vor ein Revolutionsgericht zu stellen.
wtb. Berlin, 3. März. Ilm die werktätige Bevolkr. lunz Trvß-LerlinL vor terroristischen Anschlägen einer Minderheit zu schützen und vor Hungersnot zu bewahren, hat das preussische StaatSminisierium für den Landtezirt Berlin, für Spandau und Teltow und Nie. tetbtttnha ten Belagerungszustand erklärt. Dl» vollziehende Geweckt geht auf den Oberbefehlshaber in den Marken, Neichswehtminisler N o k k e, über.
Berlin 3. März. Die gesamte Berliner Arbeiter- schaff eiil;chliesslich daS Bcrk^rSwesen ist auf ben Dlo. cket-lschlan 3 Uhr utent» in den Generalstreik eingetre- icn. Sämtliche elektrischen Bolmen, Omnibusse und all; übrigen VerkehrZmitrel blied-n stiehen. Schon vorher war es in verschiedenen Smdtieilen zu 11 n- rußen und Schiessereien gekommen. Tie fainmgen im J>etti!ng*bierter irerben verstärkt. Säm- uche Berliner Truppsil sind schon feit heute mittag in Alarmbereitschaft.
wtb Serkin, 3. Mürz. Ter Vorstand te» svzialte. uwkratische« Aeruevetrins bittet bie Aetgteschaft nach wie vor jedem Hilfsbedürftiae», ärztliche Hilfe zu gewähren. Ter deutsche Bermurnbund lehnt oen Eintritt in den allgemeinen Beamtelistreik cüs Gegenmassnahme gegen den Generalstreik bet Arbeiter at>. Der Bürge r st r e i k wurde heute in einer Bersamnilung von Gross-Berlin abgelebnt.
Wtb Lrrli», 3. Mar-. An verschiedenen Stellen ter Etadt haben sich schon spartakiftische Unruhen gezeigt. So kam es zu Ansammlungen auf dem Sllexanderplatz und zu kleinen S ch i e ß e r e ien, die leider auch bereit» einige Tote als Opfer gefordert baten. Vier Polizeireviere in der Nähe der Irwaliitenstrasse wurden gestürmt. Telephonlei- ftiuaen wurden durchschnitten. Ter Anarrss auf den Norobahnhof ist von der militärischen Besatzung ab geschlaa«; Worten Am Aleirmterplatz wird geplün vsrt. Alle» deutet darauf yin, ba§ die Spartakusleute Berlin tote im Januar terrortfiereu wollen. Sie werten an drin festen Millen ber 9t e g i e r u n g, die ifiuhe und Ortemng unter alle-n Umständen aufrecht «Hafte« Wird, unüberwindliche« Widerstand finden.
A-JaftsUM* ***M#e*e
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IK® “>t5 biHeri-e» preussische, BeschständÄ lasst - 1^ nicht mehr rechtfertigen; sie grössere Freiheit man »D Hannoveraner,, kteinlänoeru und ten übrigen
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k»avrterl! sLedhafte Mstnmmmg.) Di« eiAinrttcher s &1 ^ei «teionälen Kultur find doch bie Einzel. [ nickt ha» Reich. Bit wollen dar Verfassung». fTtefarne, ni^st je einer DUetttaserne, fönte tx zu 1^® aesin.de» Ban. in bem jeder Lust und Licht zmx - i(Lebhaster Betfall hei der Bayerischen
s^“.rteL)
h. Knister Preetz widerspricht bet (fcntnbtetitenj bie» Fvt Jieot.
Tünxset (Dvckschnat.): Segen etwaige Zer- Uk^llungSdrrseche Ptwussen» erheben wir schärfsten Sin- Wir stehen für Erste Kummern in bett Ein. ein. Wir verlangen eine «icherstellung btt Kirche durch Aufnahme von Grundbeslim. K^'-ien in bie Verfassung. Möchten unserem armen K5?rteteüftex Volke nach diesen unglücklichen Jahren ^^..Mänuer teschieden sein, bie Deutschlanb einer r'«rlrt'cn istlkmift »ntgegenführen.
BL.??5. Dr. Tchückiuz (Demokrat): Für daä Volk be» E,-j i- -as -.»rrfasi'.mgswerk eine Wiedergeburt an wahr- |k /'Cuifd'etn Geist. Die dreijährige Legislaturperiode HE015 RrtthstaySwahlen möchten wir auf 5 Jahre bet« totnen. Da» gesamte Schul, und Unterrichts.
£ n.:tius einheitlich aufgebcnrt werten. Ebenso müs- M.-. to int LerkehrSwese-n noch zu grosserer Einheitlich» ■Rfonntett.
Volk nicht »x hatex, weil ei
•iw Brrra«.sssng wittert.
Muss »MM Mch»V, damit nicht