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* Ohrdruf. In Schwabhausen wurde durch die hiesige Sicherheitspolizei bei einem Landwiit ein Ichwarzes Milttärpferd vorgefunden, das aus einem Diebstahl herzurühren scheint. DaS Pferd wurde beschlagnahmt und der hiesigen Kommandantur zugestellt. _
• Erfurt. BiS zum 1. Februar hat Erfurt für btt Erwerslosenfürsorge 770.6t Mk. gezahlt Auf den Stadthalter entfallen 128 376 Mark. Zur weiteren Durchführung der Erwerbslosensürsm ge bewilligte die Stadtverordnetenversammlung eine weitere Million Mark Zur Ausführung von NotstandSarbeiten stellte sie 1460 500 Mark bereit.
♦ Eisenach. 2Bte eS jetzt mit der „Freiheit" bestellt ist, hat ein nicht organisierter Arbeiter hier erfahren. Er et hielt einen Brief vom deutschen Me allarb.iterverband, der ihn auffordert, sich zu organisieren, andernfalls er brotlos gemacht werden soll.
* Weimar. Hier spielte ein Schuljunge mit einem Geschoß, dieses explodierte und der Jung« verlor eine Hand. Er starb im Krankenhaus.
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Der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei _____________(Ortsgruppe Fulda).____________
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Senbahnwagen an unsere Feinde die t im Güterverkehr von Woche «|
Deutschlands kommende Industrienot.
Ein Fühver der deutschen Industrie sieht die Aussichten der kommenden Zeit in düstern Farben. ®r sagt: Der Jvdustrierückgang wird leider so groß wer. den, daß in Deutschland 7—8 000 000 Arbeiter ohne Beschäftigung und wahrscheinlich das ZwcieiNhalbsache, also 20 Ö00 000 brotlos sein werden. Der Rückgang toirbv da wir Elsaß.Lothringen verlieren, ffnseve Stahlproduktion, die, eingeschossen Elsaß-Lothringen und ßn‘ xenchurg, früher auf über 19 000 000 Tonnen gestiegen war, um 6 000 000 Tonnen herabsetzen. Außerdem ist ansunehman, daß die Entente einen großen Teil der schwedischen Erze abmntmt, so daß die Stahlproduktion, infolgedessen um nochmals 3 000 000 Donnen zurück, geht. Wir werden höchste.is eine Stahlproduktion von 6—7 Millionen Donnen behalten. Mit dieser sinkenden Stahlerzeugung werden alle Industrien ebenfalls bergab gehen. Die Baumwoll-Industrie, die chemische Industrie, die elektrische Industrie sind alle ohne Rohmaterialien; die Magazin« sind leer, der Kredit ist fort. Unsere Fndustrie ist mindestens zur Hälfte verloren. Deutschlmrd kommt nicht mehr auf den Export von Jn- dustrieprodukten, sondern wieder auf den Export bezlv. Auswanderung von Menschen.
Heute Mittwoch, den 26. Februar, abends ‘/»8 Uhr im Lokal „Viktoria"
BwsWmlW« Mitglieder.
Närrischer Sozialismus.
Die sozialdemokratische Fraktion der Städtveraftpre. tenversammlung in München hat einen Antrag ein- gebracht, betreffend die Behebung der Heizmittel, not. Danach soll der Magistrat bei der StaatSregie- rung vorstellig werden, daß die Finanz, Und Forstver- waltung selbst größere Mengen Torf gewinnt oder daß StaatStorfgründe zur AuSnützung otn leistungSfähigs Unternehmer verpachtet werden. Nun ist aber doch di« staatliche Forstverwaltung ein Zweig, wo die sog. Sozialisierung bereits durchgeführt ist. Sie liegt gänzlich in den Händen des Staates. Ein höherer Grad von Sozialisierung ist nicht mehr denk, bar. Der Staat aber wird von sozialistischen Minister« geleitet. Und nun der Notschrei der sozialdem»kr«ischen Fraktion des Münchener Rathauses, eine demütige Bor. stellung, daß der sozialisierte Betrieb der baperischen Forswerwaltung doch seine Aufgaben in dieser Zeit der Heiznok erfülle! Die Hoffnung aber, daß er seine Pflichten erfülle trotz Sozstckisieruna. schestck bei den sozialistischen Herren so gering zu sein, daß sie bet. langen, eS solle Stantstorfgelände an private lln* ternehmen verpachtet werden. Man scheint also zu der Leistungsfähigkeit der sozialisierten Unter- nahmen kein sonderliches Vertrauen zu haben und trotz- dem man in der Theorie für die Sozialisierung ist, ruft man in der Praxis die Hilfe leistungsfähiger und unternehmungÄustigcr Privatpersonen herbei.
Da soll einmal einer behaupten, daß wir stricht in einem Narrenhaus wohnen..
Aufruf!
gn Die Mitglieder, Vertrauenspersonen Geschäftsführer des Volksvereins für daS kathol. Deutschland.
I AxwgKwt und innerpolitischer Zusammenbruch ha- tzgg deutsche Staatsgefüge erschüttert und unser I
JLj seelisch zermürbt. (ES muß sich wieder ermannen, > Ls arbeitend und duldend die neue Ordnung aufzu- Kgt Alle deutschen Stämme werden dabei fein; wir Bat und wünschen, auch unsere österreichischen Brü. Lx. Die deutschen Katholiken sind, Gatt sei Dck.ck, ini Jahrzehnten im Besitz einer berühmten Organi.
ihnen Führer und Helfer sein wir» in die-
diesem Tage wurde auf Empfehlung des abtretenden Prinzen Max Herr Ebert Reichskanzler. Ich habe Wert sehr genau und nur sehr vorteilhaft als tterftän» digen, patriotisch denkenden Mann kennen gelernt und hecke namentlich in den letzten Tagen des Reiches und noch in der Revolution viel mit ihm zu hm gehabt. Meine Wertschätzung seiner Charaktereiges schäften ist die gleiche geblieben. Ich wollte, daß ich das gleiche fag?n könnte von seinem Mut und ferner Efrtschlosien- heit bei Regierungshandlungeni. Am 10. November war der berühmte Sonntag zur Entgegennahme der Waffenftillstandsbedingungen.
Neben dem neuen Reichskanzler Ebert und feinem Staatssekretären Scheidemann und LandSberg waren noch die Männer her alten Regierung und ich im Kanzlerhause anwesend. Ebert betonte in kurzen Worten, daß er von den üblichen begrüßenden Worten ab« sehe, da sie in dieser ernsten Stunde nicht am Platze seien. Sols verlas darauf die Bedingungchi. Sie kön. nen sich denken, mit welchen Gefühlen wir diese an-
Zm Geschichte der deutschen Revolution.
$n einer Heidelberger Rede hat kürzlich Herr Feh- «nbäch, der Präsident der Nationalversammlung, über bi< Entwicklung zur Revolution recht interessante Mit- ikilnngesi gemacht. Er führte u. a. auS:
Am 26. September wurde uns auch im HauptauS- schuß vertraulich das WaffenstillstandSangebot B u lga. rienz mitgeteilt. Was es zu bedeuten hatte» war •ß sofort klar. Ludendorff erklärte, daß man im Ber- Me von 48 Stunden ein Waffenstillstandsangebot ab. oben muffe. Damit war der Krieg verloren. Luden- °°rff hat zweifellos große Verdienste, die ihm nicht OErzt werden sollen. Aber eS war fein Unglück, daß a aß Moltke der Armee auch zugleich ein B i S in a r a 'n bet Politik fein wollte. Er hat namentlich im Osten eine unglückliche Politik getrieben. Vom 4. No- ab haben wir täglich Beratungen im inkerfrak. "Mellen Ausschuß gepflogen. Täglich ist das Kapitel AM der Abdankung des Kaiftrs von der Sozialdemo- "®e zur Sprache gebracht worden. Herr LandSberg klärte, daß sich bte Sozialdemokratie mit "ft Monarchie abfinde, ober vom Kaiser als g* Träger des nun zusammenyebrochewn Systems ™u'e keine Rede mehr fein. Uno vom Kronprinzen
bet Entente; daß sie aber damit auch die Ernährung deS hange rnöen deuffchen Volkes noch weiter erschwer^ muß immer wieder der Oeffentlichjeit, insbesondere amh dem feindlichen und neutralen Auslände gegenüber hervorgehoben werden.
So sind z. B. die Viehladungeu seit Wochen immer schwieriger geworden. Die Tiere stehen vor dem Verladen auf den Bahnhöfen im Lande bei größtem Mangel an Futter tagelang, da die Bahnverwaltungen nicht in der Loge sind, für rechtzeitige Wageugestellung zu sorgen. Hnsolg-deffen erkranken die Die« schon vor der Verladung und krepieren dann bei der Wer- auS langsamen Beförderung bis zu dem Ausladen in nicht geringer Zahl. Die Folge ist, daß der Ldudwirt-
Aus dem naqvargeviet,
ft Frankfurt a. M. Orangen und Zrtro- nen werden feit einigen Tagen in den hiesigen ®e, schäften und im Straßenhandel zum erstenmal wieder seit 1015 foilgeboten. Ihre Preise sind noch sehr hoch. Für eine Orange fordert man 1,20 bis 1,65 Mark, für eine Zitrone bis zu einer Mark. — Zum Studium der wirtschaftlichen Notlage weilten Samstag £toei Amerikaner vom amerikanischen Hauptquartier zu Trier in Frankfurt. In ihrer Begleitung befand sich der Letter des balneojogtschen Staatslaboratoriums in Kissingen, Dr. Paul Haertl. Die Slbordnung besuchte eine Anzahl Aemter und LebensmittelversorgungSstätten. Auf den Hauptstraßen walteten bte Herren fleißig mit der Kamera Ihres Amtes. Bon hier reiften sie nach München weiter. — Sämtliche dem Kreismegerverband an- gef(^offenen soldatffchen Vereine verpflichteten sich, von jedweden öffentlichen Festlichkeiten vorläufig ab. zusehen. — Ten Anzeigen in den hiesigen Zeitungen zufolge wurden Samstag in Frankfurt nicht weniger als 42 Maskenbälle und karnevalistische Veranstaltungen ^gehalten. Da die meisten Bälle bereift um 4 Uhr nachmittags begannen, wimmelten die Straßen am Samstag von Masken, von denen einige Gruppen, wie wir beobachteten, von der ge» rave hier wellenden amerikanischen Studienkom. Mission auf die Platte gebannt wurden.
g Laudenbach a. d. t>. Als drei Mitglieder des MembeimerArdeiterrates nach hier zu einer Sitzung aufs Rathaus kamen, glaubten die Bau rn, man wolle ihnen die Kartoffeln beschlagnahmen. Plötzlich wurde Sturm geläutet, die Bauern stürmten in Hellen Scharen das Rathaus und mißhandelten die Arbeiterräte und zwangen sie zur Flucht. Hierauf wurde die Sitzung durch kewaffnete ArbeiterrLte fortgesetzt und vor dem Rathaus ein Maschinengewehr gegen weitere An aiffe aufgestellt.
::: Mainz. Auf Befehl des französischen Ober- kommandoS ist die Emeuerung der Gemeinde,äte b w. der Stadtverordnetetiveriammlung in den durch die alliierten Armeen besetzten Ländern nicht ge- stattet. Jnfolgedtffen weiden auch keine Wahlvorbereitungen und Beriammlungen» die sich auf die Gemeindewahlen beziehen, von den milttärijchen Behörden genehmigt.
* Kassel. Der Kommunallandtag für den Regierungsbezirk Kaffel (Kurheffen) wird am 24. März d. Js. eröffnet weiden.
wurde gesayt, daß et selbstverständlich nicht bet Nachfolger seines Vaters werden konnte. Die Sozialdemokratie erklärte sich damit einverstanden, daß der elfjährige Sohn des Kronprinaen Kaiser werden sollte unter bet Regentschaft deS Prinzen August Wilhelm.
DaS war die Sozialdemokratie von damals, d« da. mit eine1 zugkräftige ArPleguny ihres» demokratischen Charakters gab. Aber die Verhaltniffe waren schon zu weit forraeschritt^n. Am 8. November brach in Bayern, am 9. Iwvember ist Berlin die Revolution aus. An
ÄusGberhessen iLöenM.Hemtent.
* Fritzlar. Die Städtische Spat kaffe Fritzlar Hai den Zinsfuß vom 1. Juli auf 31 !• Prozent herabgesetzt.
st. Marburg. Die Partei - Organisation deS Zentrums in dem früheren Wahlkieise Marburg- Kirchhain-Frankenberg hat einen guten Ausbau erfahren. Auf Anregung des Partei-Sekretärs Müller- Marburg wurde in allen Gemeinden, die mehr alSöOZenirumsstimmen auswiesen, einZe n trum s- Beretn mti eingeichriebenen und zahlenden Mitgliedern gegründet. Der Zentrums - Verein wählt aus seiner Mute Vertrauensleute, welche sich zu bestimm en Zeiten von 4—6 Wochen in einer Ber- t'eter-Bersammlung zu Kirchham nach einem kurzen Vorirag über zeitgemäße Fra en besprechen. So fand am 3. Februar eine Aussprache über den „Ausbau derZentrums-Organiiation" und am 12. Febr. eine solche über „Kommunal-Wahlen" statt. In den Partei-Vorstand des Wahlveieins wurden gewählt: Pfarrer Hild-Riederklem, Hauptlehrer Gruß-Marburg, Lehrer Schick - Rüdigheim, Landwirt Gnau- Stausebach, Maurer Peter Jos Riehl-Etfurtshaulen, Partei-Sekretär Müller-Marburg, zugleich als Ber, tretet von Frankenberg. Es wurde außerdem be- ichloffen, daß die einzelnen Gemeinden i^it vierten Teil deS Kassenbesiandes an den Kreisvorstand zur Deckung gemeinsamer Auslagen abzuliefern haben. Anfangs März soll die nächste Vertreter-Versamm- lung tagen mit einer Be prechung über den „Ausfall der Kommunalwahlen^ und die „Vorbereitung zur Kreistagswahl".
* Frankenberg. Mehr als 40 Zentner Brenne s s e I n zur Garnerzeugung Itefenen 23 Schule» unseres Kreises.
vermischter.
* Ein hundertjähriger Lehrer. Der katholisch« Lehrer i. R. August Goelich in Loßwitz bei Wohlan, der dort fast 50 Jahre als Lehrer und Organist wirkte, und 1888 in den Ruhestand trat, vollendete am 15. Februar sein 100. Lebensjahr. Seit einem Vierteljahre hat die Gesundheit des Greises sehr gelitten, sein Geist ober ist noch rege.
* Verbote für Studenten. Der Rektor der Universität Bonn gibt am schwarzen Brett im Auftrag der britischen Behörde das Verbot von Mensuren mit scharfen Waffen, von Zweikämpfen und deS Waffeniraaens bekannt.
* Unhöfliches Benehmen gegen einen britischen Offizier und eine britische Beamtin bt achte einem Bonner Arzie 3000 Mark Geldsirase ein. Der Arzt -ha t?, als er feinen Kraftwagen besteigen wollte, und um seinen Ausweis ges agt wurde, den konirollieren- den britiichen Offizier nicht in der vot geschriebenen Weise — durch Abziehen des Huies — begrüßt und päter einer britiichen Beamtin Vorhaltungen da- 'über gemacht, daß sie ihm nicht in der richtigen Weise auf siine Fragen geaniwoitet habe. Der Arzt erklärte, daß er sich nicht unhöflich benommen habe. Das Gericht war anderer Auffassung.
schäft immer mehr Vieh zwangsweise enteignet wer. den muß, und daß das Gewicht der Tiere, weil älteres Vieh überhaupt mcht mehr zur Berfügimg steht, immer leichter wird.
Wie,wft Höven, hat eine gemischte amerikanische, englische Und französische Kommtssion die Aufgabe, stch die Fleischversorgung der deutscherii Bevölkerung otnzu- seben. Es erscheint notwendig, daß man dieser Kvm. Mission vlvr faKem Imstjre zulsammengebrochenen B» förderungsverhältniffe zeigt, dann wird sie wsnigstenS eine der Ursachen für die Erliährun^not in den großen Städten und Jndustriebezirken begreifen.
K schweren Arbeit. Es ist unser Bolksverein, der Lvi« nötiger ist denn je. Zwar sind die Zeiten plötz- chidere geworden. Dem entsprechen auch neue «tarnen der Organisation auf wirtschaftlichem, politi. Kai und kulturellem Gebiete. Was und aber auch fc neue Zeit bringen mag,
unserey katholischen Bolksverein, ten großen, allumfassenden VolkSbil. rungs- und Erziehungssvereip können
keinesfalls entbehren. Er muß uns die grund- Schulung für das soziale und öffentliche Leben »tatn. Er kann wie keine andere Organisation wider- tzieitende Inte reffet der Stände und Klaffen im Rah- ggn bt§ GesamtwohlcS ausgleichen. Er wird unsere christlichen Kulturideale verleidi. n und sie durchsetzen helfen. In diesem Geiste soll er die Volksseele beeinfluffen und gestalten.
In Anpassung an die neue Zeit
Wird er seins Aufgabe lösen. Die staatsbürgerliche und ftziale Schulung wird er vertiefen, seine Arbeiten für Jtt christlich« Schule und Erziehung wird er verstärken, temcntsprechend seine Zentrale ausbauen, die Landesseftetari ate erweitern und die xezirkssekretariate vermehren. Vor- lerst allerdings muß der Verein um einige Nachsicht bit- Ent. Seine Zentrale liegt im besetzten Gebiet. Ihre Weröffentlichungen unterlreyen der Zensur. Die Ber- sthrS« intb Versandschwierrgkeiten sind nach wie vor «oß. Dazu überwog für Monate das politische Inter. M. M>es hoffen, wir, diese Hemmniffe ball» Mt über« tntnben. So ergeht an dis Mitglieder die dringende Sitte:
Leist am Wiederaufbau deS Volksvereins im Lande!
Nichtei die OrtsgeschäftsMrung wieder auf, wo sie im Krieg zusammerbrach! Gewinnt neue, ftische Kräfte <ß Vertrauenspersoneni I Haltet Konferenzen und Versammlungen landauf, landab! Sammelt die Bei. träge, die rückständigen von 1018 und die neuen im Aetmge von 2 Mk. für 1910. Die kleine Erhöhung taic&t im Interesse der so wichtigen Schulorganisation, bereit Ausgaben der Bolksverein nunmehr zum große« Teil übernimmt, notwendig; sie wird niemanden unserer Sache abtrünnig machem. Große Zeitem verlangen große Opfer und ideale Gesinnmiy bei Führer und 8oß. Voran in diesem Geiste, voran im Volksverein: M Gott für Volk und Vaterlotzid!
Weimar, im Februar 1019.
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«ehört haben! Dann ist daS Telegxrnnm der Wasftn- illstandSkommission verlesen worden, worin die Kam. Mission mitteilte., es bleibe nichts anderes übrig, als die Bedingungen glatt anzunekmen. Hernach wurde uns ein Telegramm Hindenburgs berlesen, worin er ersuchte, alle Dedingunge n sofort an. zunehmen. Er könne die Armee nicht mehr beid einander halten, sie laufe ihm schon jetzt davmt. Sonst sei er genötigt, mit der ganzen Arm« zu kapitulieren. (Bewegung.) Ebert stellte nun die Frage: Wer ist dagegen? Da istieneS furchtbare Schwei, generfolgt. Ich will hoffen, daß ich niemals mehr ein so furchtbares Schweigen erleben werde.