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RauSbach, Dr,Domprop't,llniv.-Prof^ Münster, i.SB. wn;cn, Dr., Pastor, Hannover.
p*S<fi)tr, Sr., 9irci ttoi Holt, W.rrdrn.
Müller, Dhdcrb, ökrtnrr, f-ulta. Sadeit, ?., fiau-mar.n, ©fdiiwikr. «eudauS, Frau Wstwe, Dortmund. sehikS, Math, Landwirt. Meckel, fit. Bitburg. .01 inte et, Karl, Redakteur, Saarbrücken.
Otte, Dr Waidemar, LnndeSfelretär, BreSkau.
■ vfeiffer, Dr., Gencraisckrctär der deutschen Zen- irumSpartei, Ser.in.
vujrtimnnn, ArbeitsnachweiSleiter, Glatz.
Jictnlänber, Rektor, Ha en i. W.
vhdjter, Steuerinspektor, Landau, nawe, GeiverkschaftSseirotär, Lista i. P.
,fbt<f, iöiiderinciftet, Ltraubina.
Ziffer, Math, GewerkschastSsekretär, Düsseldorf, edittine r, K>rl, tirbeiterfetretär, Paffng.
»Wlatf, Peter, Verban.^Sdirektor, Kön-Mütheim. vqmitt. De., Geh Iustizrat, Mainz.
v«mitz, Maria. Vorsitzende de» Kath. Lehrerinnen» _ Bctb.t, de«, Sachen.
mneider, Amtsgerichtssekretär, Nürnberg, yuentmer, Wilh, Vlrbeitcrfelretär, D«nzig.
$ean '--Ubert, Mitleischulleliter, Franks. a. M.
• 2unratr' Rudolf, Vlrbiitetjifrcliir, München. -~Pa hn, Dr., Staateminijier a. D.
•fcfI0|let' ^uue, Schlupfina,Post Pocking. ♦ 6t°Ctival0 tiieneralfctretär, Beilin. W^äoia Kranz, BauerngutSbefftzer, Teutsch-Müll- drzeponik, Rektor, MySkowih.
E,S*T- Dr., Jusiizrn», ReckitSanwalt, Amberg, g®!* •httfline, Gewerkschaftssekretärin, Kö n. »»! ?l' Vct., Gewerk,chaftSsekretär, «tchaffenburg. Un!c”lborn' ®ct)' Lustizrat, Staatssekretär a. D., fc»L,a ?arI< Pfarrer, Ratibor-AItendorf.
jj.-J1 Helene, Oberlehrerin. Elberfeld.
I Franz, GeuerkschaftSborsitzender, DuiSburg. ■eJ.72*' Dr. Jos., Professor uns Finanzminister, r»o«eiv,rg j. Br.
Je,.® 6 •1 i, Tischlermeister. Bcuthen C.»S.
Dr., OberlandeSgerichtSpräsiSen^ Karl».
Marie, Sozialsekretä in. Manchen.
z°,"'er die int lii Wahlkreis Hnnnover'HildeSheim ■ i,, n Weifen iDeutsch.Hannooeraner.)
Mehrer in Hamburg.
eenZ?°tn, Gutsbesitzer in Wiedenhausen. k«ik"^t-, Redalteur tn Hannober.
toirh^x 1,1 au(S m Hambur i-stad' erwählt. Für Gingen )Zi °)et * * H"""oocr ein neuer Kandidat
Die Nationalversammlung.
^«-im-r, 5. Fedr. BereiiS am Dienstag wtoT .fit°3ere Anzahl Zentrnmsahgeordnetrr in «är r>”' un,fJ anbei en Exzellenz Spahn, Staats« w«®röb;r, Dr. Fe'ireubach, Douipropst Piälat Hitze, Dr. Heim, Frl. Diansfelb.
»v» - die Z ntiumsfrakiion ih,e erste i] Hotel C eminim» ab, um 8 Uhr fand b ‘ ■u‘eile statt, an brr sich die anwesend n Ab- bkiin e”- heiligten. Auf be puderen Wunsch der I, h” *’• für Donnerstag um 10 Uhr vor Eröff- i^f r ^raiionalver'animliing ein feierlicher 6!ot» 1» levitieries Hochamt mit AuSietzung be» ^'iigsten, gnsieorrne, too-ben. DaS Schiff der tf|rh .eibt für die Abgeordneten, Sekretäre und e »htlTder "fkrvleit. Mö e Gölte» Segen un» ibli,2pfOlb"c,tn 'n die kommenden ernsten Ber- begleiten. Tie Nationa foffnet Donnerstag um 3 Ubr.
idiltit Zentrumsabgeordneten in der Deutschen National-Dersammlung.
yrr '.Tentiche RrichSanzeiger' veiöffentlicht die F*r'äiTirrn Ergcbniffe ter Wahlen zur Deutschen ,ena t?cr amm unp. Danach sind 88 Abprotd- k( 0,8 Zenk-nmS ein chl. Bayr. volk-paitei ge- s»,fli. de.rn Namen wir im nachstehenden ber« Mntlicben. Im ganzen werden dem Zentrum 91
jjnptierf-nrr, dariinirr 3 Welfen.
!$ie' mit * bezeichneten Abgeordneten gehörten Heern trüberen Reid ötag an.)
Hfl Hotte. Oberpostsekectär. Mühlheim (Ruhr.) Indre, Arbeitersekretär, Stuttgait.
1«,,0 r, «raurntnnn, Bernkaiiei>CueS.
I -"jeJos. Arbeiter ekntär Benin.
»«ecke'r, Vlrbciterietrctär, Köln.
, jr Bell. Geb Justtzrat, Essen.
«,rqmann. Fabrikant. Elooe.
tzilta. ?oi, Gel, Jufiizrnt. Breslau (Cfpeln).
», lyepcrie, Univ»Prosesior, Manchen.
tzluw, Lnidimrt, Kreield.
Dlank. Arbeiter,"efretär HildeSheim.
I?elj, AmtSriel ter, Roltenburg a. 91.
^.Brauns, Direktor, M.-Gla^bach.
Brent,in0 bi Tremezzo, Otto Ministe ial-Direk» ior, Darmstadt.
Burlepr. Eduard, ReikS erichtSrat, Leipzig.
»Diez, K.. Landwirt, Radolfzell.
gtan«tctb, Hedw,', S . riftiiellerin, Werl. Ghrdardt, Gewerksäaitssekretär, Katlowitz. Itiina, Joseph, Gewerkschaftssekretär, Karlsruhe. • itabrrcer, Staats,etreiär, Berlin.
Kaiyid. Cbctbüricrmciiicr, Aachen.
»gebrcnbach, RechtSanw. und Stadtrat, Freiburg F-'i. »t
?Irischer. Dr. Paul, Verbandssekretär Berlin.
,ire rier, Bäckermeister, Rheine t. W. (Münster.«
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1 (Beriten hemer, Verla »dlrektar, Würzburg, »«iedertr, UnUritaatSsekietä', Berlin, lilsinv, Ar>e>tersekretär, Bochum.
•Stöber, Staatssekretär a. D, Heilbronn.
»runnu, Gewerkschaft-sekietär. Breslau, ifanemnnn. Arbeitersekretär. Osnabrück.
•hebel. Dom.apitular, Auisburr.
ht,m. Dr., GenossenschaftSdircktor, Reg nSburt.
'Herold, K., LandeSötonomierat, HauS Loeoelinel0« Herschel, Dr., RecktSanwalt, BreSlau.
•Hitze, Dr., Un v.-Proiessor, Miiniier i. SB- hssmann, H. O.icrlebtct u.Stabteit, LubwizShasen ?«ub, Jos, Schmiedemei'ter, Holzkirchen, Smbu|*, Redakteur, Essen.
sioo», Redakteur, M «Gladbach.
•Irl. Malermeister, Erbing.
»aal, $r.. Professor, Trier.
• •di. Oberpostschasfner, Essen.
•kkoszma nit, GewerkschaflSvorsihender, Neunkirchen, »reutz, Eisenbahnwaeenmeister, Essen.
Aiidetz ko, Tisdler, Gleiwitz.
Ienen6re, Berbanossirektor, Trier.
•Leicht, Domkapitular, Bamberg.
Le»sing, Gutsbesitzer, Hütbum.
'Marx, Geh. Jugizrat, ObetlandeSgerichtSrat, Düs«
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• Weimar, ß. Febr. Zentrum, Soz-aldemokra» ten, D.mokraten und Deutichnationale hielten heute Dotderatungen in geschloffenen IraktionS- ittzungen ab. Da» Zentrum wählte den Abg. Gröber zum Dorsitzenben. In den ersten Nach« mitiatSstunden kam der Eeniorenkottvent zu einer Be prechunq zusammen. E» wu-dr vereinbart, datz die Skrtretet zum Seniorrnkonveni von den Ftakl c* neu nach dem Berl'ältniSwahliystem gewählt werd'n. Die iozialdemokr. Diehrheitsfraktion hat sich auf den Abg. Lobe als Präsidenten der Na'iaua-verfamm» lung reeinigt. In der ioualdemokratifchen M>hr« heii-staktion i’t auch bet Wunsch laut geworden, owohl den Neichrpiäsidenien wie auch den Posten des Reich-kanzle'S für die Cozialdemolraiie zu be« an ptuchen und den anderen zur Regie>ungS- mthtbeit oehörenden Parteien neben f^achm nistet« Posten auch eine Anzahl von politischen Niinistern zu überlaffen.
Eisenach, 5. Iebr. Die gegen Weimar aerichiete Bewe nng bet radikal-unabhängigen Soldatentäte der Garnisonen Eisenach und Gotha bat, da ihre Expedl'ion nach Weimar am Sonntag und Montag ersolgloS verli f und zur Rückkehr oe- twungen wurde, weitete Formen angenommen. Der R.» und D.-Rat l^oiha hat em Tele itamm an die Negierung Ebert-No-ke oetichtet de» Jnhali», innerhalb 24 Stunden die Gaibeirtipven au» W.imar zurück,uzi h n, andernfa » für Thürinaen der Generalstreik ot zanisierk und evenkl. mit G Walt oegen die Bedroliung Thtiiingen» durch weislaa'distische Trupp'n vorgegangen werden soll. Nach Aeuszerung der Mitglieder de» Groszen Soldaten atc» de» II. Armeeloip» will man auch zu ähnlichen Mahreaeln greisen für den Fast, bag Ebert boriäuffet Reichs- Präsiden weiden sollte. AuS den Gaini onen de» 9. Rruteesoi ps sind bei der Re cksregierung zahlreiche Melduttgen eingelaufen, daß die Soldaten dieier Garuiwnen nicht daran denken, sich zu Puischen gegen die Neich-regietung mißbrauchen zu lassen.
Berlin, 6. Febr. Der „BorwärlS" spricht sich dafür an-», daß denjenigen bürgerlichen Elementen, die sich an ein demok«aiischeS Prog amm gebunden halten, Gelegenheit gegeben werde, mit der Sozial- de»iok>a<te gemein am an dem Neuaufbau be» Staatswesen» zu a.beiten. — Die Demokraten haben in Erfurt eine Voitagung abgehalten, worin sich die Parier aus den Standpunkt stellie, daß die Bildung einer Regierung in G meinichaft mir den Diehrheiissozraltsten und dem Zentrum empfe,leuS- wett fei.
Der Nationalversammlung, die heute zusammen, tritt, wünschen wir von Heizen eine ruhige uns frudit« bare Ta ung. Mü en die Bolksvcrtreter nut mit boller Klarheit und Entschlossenheit sorort die Hauptsache in» Auge fasse». Nicht die kunstvollen Paragraphen übet alle mö. lieben Einzelheiten bilden die vringensste ssorderung de» Ta e», sondern die Herstellnn.i der Ruhe und Ordnung im Reich, die dem Unwesen der Spaitakisten und der radikalen „Räte- ein grünSticheS Ende mn.ft und dem deutschen Volk wieder die unpenöite Arbeit ermöilntit, die allein uns vor Octarmun \ und Huii erSnot retten kann. Die poUze.lichen und die wtrtschastlichen strafen sind nach brennender al« die staatsrechtfichen um parteipolitischen Probleme. Ddne Ordnung und Arbeit ist auch bte rtiamte Kultiir von vornierein verloren.
Glück auf zu der HerkuIeSarbeitl Sie mutz versucht werden trotz aller riesigen Schwierigkeiten. Denn wenn die Nationalveriammlung versa ten sollte, wäre der letzte HosfnungSanker dahin l Dann käme nut noch bet Etumarsch der Feinde in Atage.
Ter Konflikt der deutschen Realernna mit der feindlichen Waffenstillstands« kommiffkon.
Dir gestern berichtet« Weigerung der deutschen Rezieiung, sich ben Z imniungen bet Bertre er bet Enten, e in -p >a zu fügen, begründet sich kurz zu- sawn'eiiaefa t im fo'aend-n:
Dir deutsche Regierung halte sich in dem Dezember- v da riu n, 1 i-e-ifäd’tct. di- ftrtge de> "Ihi^iibe M in Plrang8t,erlialtiuip genommenen Eigentunis allü.r' irr Slaatkangeböriger zu prüfen; Irohlzemerkt: zu prüfen. Dcwack) trurbe belannt und zwar n a ch dem Reuabschliitz des Wasfenstillstaiides, datz die Alliierten deutsches Cigentiim in Zwargsv-rwaliung genommen bate:~. Ta» trat vertragswidrig. Hierauf bin verlangte die deutsche Regierung ak» Gebot der Billigkeit, dah zunächst, also vor dem Eintritt in eine Prüfim t ber obigen Forderung der Alliierten die vertragswidrige Beschlagnahme de» deutschen Eigentums beseitigt weide. Die aili-erten P rtr-ter in i-paa lehnten da» ab und verlangten plötzlich kurzerhand: die deutsche Regierung solle in kürzester Frist alle während des Krie- geS in Deutschland unter ZwangSveitvaliung gestellten feindlichen Vermögenswerte herausgebau. Die während de» Kriege» getroffenen öeutid'en Matznahmen gegen feindliche» Privateigentum bildn Vergeltung», mnfenabmen regen Bölkerrechtsbrüche der Feinde. Diese feindlichen VeimSwoSiverte sind lange nicht so grotz wie die deutschen We te in fchiblitcr Hand. Trotzdem sollen wir die feinsiichen Werte bcöinmm6lo8 uni># sofort herausgeben ohne die < ermgite Gar mtie daiur «u haben, waS au« den un-leid) rröfcerrn deutschen Werten wird. Mit anderen Worten, die fein&lifcn Vertreter in Spaa wollen die bereLiiglerweise beschla-. nnhmtcn fiemden Werte ut Deutsck land unS abpressen, und gleichzeitig den Gene alranb der deutschen Werte in die We e leiten. Damit nicht nenu.t, verlornen die alliierten Be tretet jetzt die Heraus >abe auch derjenigen feindncden Werte, welche sich bereit« bei KriegSauS. bruch in Deutschlind besanden. Die» bedeutet, wie die deutsche Note richtig sagt, eine Ausdehnung des Be- reiches der WaffenitillstandSverHandlun en, wie fie dem Wesen der letzteren nicht nur nicht entspricht, sondern kratz widerspricht.
ES fte gnet sich wiederum das, wa» feit hem ersten Bekanntwerben der feindlichen Waffenstillstand»- besingttngen immer wirser hrrvorgehoben wurde, bai die ffeinde unter ber falschen Flagge d-r Woffrnstill- staubsverhandlungen dem Deutschen Ne che bereit» FrirdenSbedinaungen aufzwingen. Tie deutsche Rote bat durchaus recht damit, biß die Fragen »-er Behandlung be» Pcivateigennim» der beiden Parteien in die FricbenSverdanSlungen gebören. Äit den Auf-oben der WaffenstillstandSkomm>ffiou haben sie Nicht da» Geringste zu tu». Die Absicht ber Feinde ist, ten Zusta d de» WaffenstiststandeS zur wirtschaftlichen AuSläuberuua Teulfch.andS zu benützen.
Die brutsche No»e erklärt sich gleichwohl damit einv rstanden, bi« Privaieigentumasraqen schan jetzt zu verhandeln unter der Beding inq. daß dafür eine ganz getrennte Sonderkommission eingesetzt werbe und daß diese die Bei Handlungen nach dem Grundsätze ber (Segen eitigfeit führe al» eine der Friedenskonferenz vorweggenommene Sonderkommi.« sion.
Diese Haftung bet Regernng ist mit Genugtuung zu begrüßen, ebemo die T'tsgche, daß der StaatSsekre är deS Auswärtigen Amt» der Entente, fomm ffion i» Spaa, welche in Deutschland die Rückgabe deS feindlichen Privateiiienium» in die Wege leiten sokl'e, die Päff« verweigert hat und daß die deutsche Regierung erklärt, sie werte an der Weigerung solange sesihalirn, wie die deutschen Besitzungen in El afaVothtinnen mit Beschlag belcit blieben. Wir haben un» in Spaa schon v e! zu lange und o el zu viel bie'en lassen. Eo wie c» mit der p'an« mäßigen A n S plü n der u ng Deutschlands bisher getrieben wurde, kann «S nicht rociiet geben.
Di« französische Preffe ergeht sich berri'S in Drohungen, man wrrde Demsch'and schon zu zw n- gen wiffen. Es ist nicht zu bezwe sein, daß die Angelegenheit von großer Bedrutuiig ist unb keineswegs nut in materieller Beziehung, rind datz die e Bedeutung die Aufmerksamkeit de» aan-.en deut chen Bo'kes bean prucht. Wir nehmen ohne weitere» an, daß bte R«z etung, nachdem sie einmal ben Entschluß gefaßt hat, unter allen Umständen nun auch festbleiben wird.
Franföffflhe Zwangsverwa tung im Saargebiet.
Berlin» 3. Febr. Wie die WasfenstillstandSkommission mitteilt, ist das gesamte E.gentum der Sirma Geb>ii» ber Stumm in Netlnkirche» a. d. Saat von den Franzose 1 unter Z vangSverwrltung gestellt werden.
ES ist der erste ,fall datz die französischen Zwan «. verwalturnen über Eliatz-Lothringen ltnau» auf alt- deutsche« bezw. pi-eugische« Gebiet über reiten. Die deutsche Wasfenitillitandskommtssion hat 10 ort den schärfsten Protest eingelegt ge en diese neueste An» matzung der französischen BesatzungSbehörden.
Tie „humanea" Franzo en.
wtb Berlin. 4. Febr. Die deutsche Nnterkom- mtffion für Kriegsgefangen e in Spa hatte, mit das Lo» unier-r tripg#gctonirnen Milbrüder zu erleid) em, wiederholt den Beibantz etsttcht, den deutschen Krankenschwestern, Aerzren unb Geistlichen zu gestatten, unsere not) in Feindes- lanb befi»blichen Kriegsgefangenen zu besttchen. Den KiiegSpefangenen sollte baburdr Ziispruch unb geistlichen Trost zuteil werben. Die feindlichen Tele« geilen standen dem Gestich zuerst wo'tlwoll.nd gegenüber. Al» deut cherseits vor kuizem auf bte Angelegenheit zmückgegriffen wurde, eikiäite der Vorsitzende der srin;ösischen Niiteikominitsion, bte Sacke gebe die Wiffenstrllitandskoinmission nicht» an. Ec könnte auch nicht ei»sehen, weshalb die Bit e der hemjeben Delegierten erfüllt werben sollten. Den deutscher Krieasgesangenen gehe es gut; sie seien feit Jetzt hat Marschall ^oeb auf ein schriftlich aestellres Ersuchen einfach erwidert, die erbetene Erlaubn s könne nicht erteilt werden.
wib Berlin, 4. Febr. Die den fche Waffenstill- standSkommi'sion beuch'et: „Die deut che Waffen- stillstanbskommi sion in Spa hatte die Alluerien gebt 1 en, die Lazarette in Frankfurt a. 9)1 für die Heeresangehörigen de» 18. Armeekoips benutzen zu könwn. Sie hatte bte Bine damit begründe, daß durch die Unmöglichkeit, diese mit Spezial'katioiien c»igestalteten Lazarette zu benutzen, die ipetialärztliche Behandlung einer großen Zahl Bedürfii-er erschwert unb oit ganz uerbinberi meree Der beui che Antrag ist niinmehr von Marichall Foch abgelehnt worden. Er wacht die Ge- nehmi.'iing davon abbänoia, baß bie noch in Deiiisch'ans besin>licl en Elaß Loibringer fogleilt in ihre Heimat entlasten we-ben. Die Ablehnung erscheint auße> ordentlich unmenschlich, wenn man bedenkt, daß es garnidst in der Macht der deut chen Regierung liegt, iofoit alle elsatz- othrinaifchen Soldaten heimznberöidcm, ba fie zum Teil nach im Osten, in der Ukraine und in bet Türker befinden. Die deut che Reziernng bat alles getan, um soweit möglich, ben franzö ischeu Forderungen wegen ber Heimreiie der Eljaß-Lolhrln- ger nachznkommen. Außerdem stehe» die beiden Maßregeln in keinem Zuiammenban z. Infolge ber franzö.ijchrn Ablehnung muß al 0 eine große Zahl armer unglücklicher Kranker unverdient leiben."
Ruhe in Bremen.
Breme», 5. Febr. I» Breme» haben die Re. gierungSiruppen bereit» die Ordnung vollkommen wieder hergestellt. Tie RegieinngSirupPen sind jetzt damit beschäftigt, in bet ganze» Stabt die Waffe« einzuziehen.
Sicherheitsmaßnahme» in Berlin.
S rlin, 5 Febr. D'e Gardekavallerieschützendivision' der ter Schutz Grotz-Berlins anoertraut ist, hat heute umfastende Mutznahmen getroffen, um Unruhe» im Keime zu ersticken. So sicht man heute früj wieder auf verschiedenen P ätzen und Ltrahen kleine Feldlager. Maschinengewehre sind an.-csahren uns schütz, bereit. Die Ma»»s.uast in St ihlhelmen steht bei ihren Geschützen. Namentiich die Zusahrtslratzen »ach den grotzen Industrieb, trieben sind stark mt statisch , »sichert, ober au h die Verkehrsstrntzen, wie 4. B. die PotS.amer- sltatze nahe ter Lützowsttatze.
Hamburg.
wtb Hamburg, 5. Febr. In brr setzten Nacht versuchten einine Ginpp n von kfa laklsten sich verschiedener S'cherbe ttrwachen zu bemächtigen, um dadurch Muni ion und Waffen zu r'bahen. Bei vier Wach n gelang cs ihnen, die Mannschafien zu überwältigen und tönen bte Waffen fort}»» nehmen. Eine größere Anzahl von ihnen -0 bann zur Kaserne de» Jii'anieiie-R.'aimeuiS Nr. 76, nm sie zu sturme», fie roinbcn ab r ton obirwieie», eben 0 vor ber Po.izeiwache '.» der Davibstraße, bie mit vielen Sicherhei'»m initsbaf en bz etzt war. Heute mo gen zog tme Anzahl beivaffue er Aidriter nach bem Frcisasen, um bie großen Leben». m i 11 e 11 a g e r zu be ehe»; sie wutd.n hier ebenfalls zurückgewresen. Die Arbeiter erklärten, wenn es ihnen gelänge, in die Lager eii^ubcingen,
würden Ne sie in Brand setze». In der Stadt sind v-r'chiedrne Werbebüro» für Arbeiter eingerichtet, in denen bie e Munition und Waffen eihilten.
Ha nb-if, 5. Febr. Die spaciak.stischen Tiiippm. die für Bremen bestimmt waren, rniprünglich 100k) Mann wurden im Laufe de» frühe» Nachmit ag» auf 1500 verstärkt. Um 5 Uhr sollten sie nach Sternen be ö d rt weiden, das Ei enbahiiperwnal er. klärte aber, es sei regier»na«treu und weide keine Truppen gegen die Divik on Gerstenberg beförde» n. Es kam zu schnellen Beratun en bet Eisenb.ihnbeaiiiten, die bamil endeten, baß ba$ gesamte E'senbastnpersonal ben Dienst ernstellie. Der Seifen rubr nach allen Richninnn. leibst nach ben Bo o ten. Anschi iae an den Bastuhö eu zenen an, daß sie b 8 auf weite-es oeichlosten sind. Die für Bremen bestimmten Trnppm sind wieder nach H a u 1 e geschickt wo« den rin» sollen weitere Befehle abwarten. Es laufen Gensibte um, daß bi? Verba lung ber ge amien Ei eiibahndirektion bevorstehe. Tas Mitglieb bes A.- unb S.-Rate» Siemer bro te, jeden brüsten Erjenbabner «-schießen zu lasten, jede» fünften al» Gei el zu verhaften unb iämtlicheit Beamten b.e Btoikarte entziehen zu wollrn. Tiefen Terror lehnte bte gesamte Beamten schäft ein. nimrg ab und sie uellte beSjatb heive in allen Staats« unb Gemeinbebetrieben bie Arbeit ein.
Kiel.
wtb Kiel 5 geht. Etwa zweitausend Arb iter, bie. an einer Versammlung de« SpartakuSbun es, deS Roten Soldatenbunses und der Unabhänai?en tetlgenorn. men hatten, zo en heute mittag zum Gouverneur, um die Bewatsnung der Arbeiterschaft -u fordern foivie die Einstellung der Lebensmittelzusuhr für bie nab Bremen geganiene Eiierne Division. Letzteres hatte dec Gouverneur bereit» vorher einem '.'h bei ter- auSs > utz z igesagt. Al» mehrere Gruppe» in eine rn der Rase liegende Kaierne eindiingen wollten, gaben die SiberheiiSmannscha'tcn Feuer, luobet eine Anzahl Peifonen getötet und verwundet wurden.
Tüffeldorf.
Düffeldor», 5. Febr. Ter Generalstreik bn Beamten und BeruiSorgauijationen Hai heute mittag begonnen.
Plünderungen im Ruhrgebiet.
Berlin, 5. gebt Im Verlaufe ber Streikbewegum im Ruhrgebiet ist r« zu schweren Plünderungen auf der Ze re Concordia .«kommen, sodatz der A.- und S. Rat den BelagerungSzu-tand verdän te. Aehnliche Bor« kommniffe spielten sich auch aus verschiedenen Harpener Zechen und au| bet Zeche Mont CeniS ab.
Schwer« Ausschreitungen in Oesterreich.
Linz. 5. gebt. Gestern mittag kam eS hier za schweren Ausschreitunren. Mehrere hnnsert Personen drangen in da» Hotel .Erzherzo, Karst' ein uni) oer- schleppten alle Vorräte. Auch Kolonialwaren 1 äden wurden geplündert. Die Plünderer erzivanien sich auch den Zutritt zum vischöftichen Palast, suchten Dort nach Leben »Mitteln und verrichteten, als fie nicht» fanden, ein sinnlose« Zerstöru.igSwerk. Sälietzlich rückte eine «bte luna Volkswehr ,m Verein mit Gen- tat - en au», denen eS gelang, d e Menae in die Ne- bensiratzen zu treiben. 1 IS ober die Gendarmen be« sannen, die Bajonette aiiszupflanzen, gin en die Plü». derer erneut zum Angriff vor und trieben die Gendarmen in die Flucht. Eini e von ihnen tour en schwer mitzhandelt, eine Zioilperion <etötet und mehrere andere verletzt. I» den Abendstunde» kamen erneut Plünderun en vor. In der Nacht stürmte ein Haufen das Ieg'uitenkollei und plünderte es. Auch wurde» in den Vororten Bauernwirtschaften geplündert. Erst deute nachmittag raffte sich der Soibotcnrot zu Ab- wehrrnatznadmen auf. Die Stratzen bieten einen tröst- losen And.ick. Tausende von Angestellten sind brotlos,
Die Streikbewegung in England.
Die Streikbewegung in England hält an, hauptsächlich betroffen sind London, Glasgow und Bel'afi. Verschiebentlich kam e» zu Ruhestörringe». Nach einem Bericht ber en lischen Trabe Union ftreilen in ben engl scheu Ter il'abrikeu 282000, in den Ma« sch »enf briken 390003 nnb tn den 50 tg-ne ten I45OOO oroenifieue Arbeiter. Tie Gesamtzahl der stre-kcnden A beiter bat seit dem 1. Februar brei- viertel Mill-oi ühersckiitten.
* Berlin, 4. Febr. Die Streik» in England sollen, wie bestimmt verlautet, ana chisti ch-bol ch wiststche» Cstarakter tragen. Im Clyse-Bezirk stehen gegetr-i wärlig 100000 Mann im Streik.
* Elsatz-Lothrinqen. Durch eine französische Der», ordnitng ist Eisaß-Lothnngen jetzt wieder dem al'rw franzönichkn Z vilgebiet einverleibt worden. — Inf Piozestrn, Plä-oyer», Urteilen, Verfügungen und Erlassen wirb die französi che Sprach? vorgeschriebeu.
* Ge en «.it Lostrennung des linken Nheinti'erS. Die Hanbelskammern von Aachen, Bonn, Koblenz, Düffeldorf, Eupen, Köln, M.-Gladbach, Neuß, Solingen unb Stolberg nahmen eine Entschließung an, worin sie sich d-m feierlichen Einspruch gegen jede Loslofunz des Unken Rheinusers vom Deutschen Reich anfthlitptn.
♦ Tie Oftasrika-Kämp'er aus der Heimreise. Ter Da» p'er „Feldmai-chall" mit dem General v. Lettow Boib ck, bem Goug.rneur D--. Schnee, 24 Offizieren, 88 Mili ärp?r onen, 19 Zivilisten, 106 Frauen unb 93 Kiniern i’t am 17. Januar von Dar s alam über Sübaftifa nach Europa abgeganzen.
• Die amerikanischen Lebensmilt.lliesernngen an Tcutrhlan) sollen, soweit möglich, mit Holz, chemischen Erzeugnissen unb Kohlenteer b zahlt w rden.
Internationale Sozialistenkonserenz.
An Mantgg tiat in Bern nah viereiuhikb K-iegsjahren zum ersten Male wieder ein-* tut r« nationale Soz-ali-ten ouferenz zu ammen. Bon 21 Vättbcrn sind 80 Trlegiei te auto? enb, barunte- u. a. von Deut dilaud Eisner, Kau sly, Rio.kenbuir, We!» unb Müller. Nicht v > treten sind bte Schweiz »nb Brlgieu. Da» Erscheinen der Am-nkaner ist unsicher. Nach b n Begrutzungswoilen Heneeison» tvuibe bet Swwedt «fanting junt Prä ideitien, Se tz Oesteritich für bte Mtstelmächke un) Hrndec» on-Englan) füc bte Entente zu Bt:georbue.en gewählt.
In einer E’öffmtn'Srtde sagte Brau ting, daß bei Krieg nut in einer kapitalistischen Gefell,'