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Fuldaer Heilung

g-rettaa, 24. Januar 1919,

®t»tf der Zaldaer Actiensrnckeret in Fulda

on

ab

l"?1

mMM Villfflft

Be^sehpisi^jaale Wähler, wählt am 26. Januar 1919 die Liste

der den di«

Ortsgruppe Fuda.

kEei L Ritter iti ieimni »iirtb nine rotirtiflitiz teile nm IZJon. li Gletel' M

Heirat.

Witwer vom Lande, StaatZarbeiter mit sicherem Jahreseinkommen und eigenem Heim, kart?.. 35 Jahre alt, nut 3 K noetn von 28 Jahren, wüascht mit kath. Mädchen öom UanSe im A ter von 2-t - 5 Jahren mit etwas Vermögen ,«doch nicht Be» öingunq (linder oie Witwe nicht au«» geschioss.'ni, in Btieiwechiel zu trete« tre.dtä loäterer Heirat. Silur einige, meinte Crferie mit Bild wo le man unter Vic. 765 bei der GeichättS», teilt der Fvldaer Zig. nieoerleaea.

} t Karl Ritter, MiiMtoM

-1 ^riftiteiier VtfMA Werner-a.dari*is nt seriiHilaaM

bhugiMikw Frfedr.'ch Geck-M,

! Heinrich stuörimn firatataf.

[9rc Harry dl'jir.e Kassel.

1 l.W m mneaehhr Frledr. WIIö. Ken- Mn Del Weiinnri,

\!' War Julius SMlrtfraitfart a. I

WfiW Heinrich HolTiann-!bi el, B l'.W. c irlstlane MetvalttlJn lU , wnnhiriiie Pater GsrhmMleiihri, « JMiüb Inas? Snieiscier.-SaLOji.L, - -®$:ineiiier Jaioh Stehl-Treysa,

13. Helau Geori Adam Cirlstlan-ELtirpf

11 teW Wilhelm Gauß H-Mhun (lieh 8M

15. ftewhiita Nikolais PieH-SM

16. Lidairt Adam TattHlzM (Treis Wetzlar),

11. SiMMt Johann Karl HenWjer- SAiiditen.

11 Fdolelo Mn Hilda GeoKl-Frafiftrt a.

19. Lindwirt WHh. Alwin MOjn-D* (UM

10. Mini Ernst GriaiJ-Hanhurg r. d.

21 Oherltirer 9r. Hans W'her-Änj a, L

11 Oteneahrhiflidto Br. Wlhieim Israel-ßlisr- mei (IaM

Aus den Verlustlisten.

Sergt. Karl Hick, llh.iden. verm. Gefr. Joseph Goldbach, ffrlho, beim. Gefr. Fritz gülltng; llassel, vm. Sees. Adam Rickel, Kaffei, vm.

Karl Tron, Bai Saljftil rf, vm. Nil. Dünner^ vippach (®er8fet6), sch. v. Gefr Au r. Kister, >jli de«, vm. Gefr. Jos. Sch nopp. völldo», sch. vm. Ser.ch Herrn. Friedr Henka, Hanau, verm. Gefr Joseph Schäfer, Höf uw 6a b. vm. 'Utffz. Jos. Herberg welper;, dm. Utffz. Adam Both, ttoirt, per Amant» Gutmann, Ultr chrha sen, verm. Geir. Wilh. Fix, S'r «a , (Schlüchtern), vm. Ltn. d. 9t. Herrn. Petzold, E t r eld, vm.

Karl Maltmu», Kassel, verm. Karl Schad, Mappe«, L b.

<Set.it. Leonhard Schützer, filefel, verm. Gefr. Oskar Ludwig, Hulda, gef. Wilhelm Holzapfel, vtttenhauie» l.Kaffel). vm. Hkinr. ,rischer, tz>i«ieut!ol» (Hünfeld), ,ch. vw. Gefr. Joh. Kretz, Höf und h«id, vm. Ltn. d. 1)L Karl Kram, vermdach, gef.

Pfatrer Br. Karl Rltter-Hietor-'sn

I Haltet der Partei die Treue!

Als Rrätügung8miltel bei

UMM unö ReiAiiU ist lllb's Eilenlikör gan; vorzüglich Aetnet emp,evie Haematogen, £t- bertran-Kinnlston lowie Eiten- tropon mit Eaka» u. Kio-Zta'il al« Kräitigungsaei ä: t |üt Er- wachsen» uno Kinder.

Drogerie zum Kroko

(Inh. iS. R. Sleyer),

*el»- k»r 134.7«'b<» Xat'üiaue...

JSraellti'cher Gottesdienst.

SamStag, 25: Januar. BoradendaotteSdienst 4,45, mor en 830, nach nttta i» 3,30, Savbat iau» mni 5,55 Uhr Wochen rotte »dienst: mor ,enS 7,00, nachmitt. 4,46, abend» 6,55 Uhr.

tyege von einer Bersammluna von Spartakisten unter den Rufen: Schla t ihn tot, den Massenmörder! über, fallen und durch austschlä.,e und Kolbenstötze bot bte Brust schwer mitzhandett Er mutzte in einem Auto in seine Wohnuna geschafft wr d>. .

Xönft a. M. Die Geschäftsräume der Möbel« fabril Lo et wurden von Einstreche'n gründlich ausaeplün dert. Den Dieben fielen grotze Mengen Möbeltuchstoffe. Arbe teranzü^e, Geld und mehrere Treibriemen in die Hände.'

, tP Wiesbaden. Z > einer V!la der Biebricher Straße wurden tot t Einbrecher von Xliinvnal« beamten überrascht. Es kam tu e nem Kampf, bei dem em Einbrecher durch einen Schuß niedergestreckt und kamp'unfächia remacht itnirbe. Ein zweiter wuide niedeiaeichlaaen, sodaß er ebenfalls feftqe* nommen werden konnte. Die anderen Einbrecher flohen.

Vermischtes.

* Gin Festessen mit Roßfleisch. In Geoenwart de» Oberpräsidenten von Barock«, des Polizeipiasieenteu und oer Mit lieber de? Prov ngmlrat» fand in Könias» bera ein .Propa a da-Notzfleischessen" statt. Das mit zahlreichen Gängen verlockend auSqestattete Feümahl hatte den Zweck, die in < rotzen Kreisen berrschende Scheu vor oem Prerdeflrisch.Genutz zu ei heben. Wie der Vorsivende d«r Proviniiglfleischstelle zur Erklärung de» ei enarti jin i- astmahls au^ ührte, stammen die Bedenken der Deutschen e en den Pferdefleisch «enutz zum Teil noch aus heidnischer Zeit, in der das Pferd al» Heilung polt. Doch auch daS Bi.d des abgetriebe­nen Kleppers. der zur Abdeckerei geschafft wurde, trug viel zu der Abneigung bei.

DaSau6aebronnte Nesi«. Gin französischer Diplomat >oll angesichis der Vorgän e in Berlin ge­äußert haben: .Latzt daS Nest auSb-enn-n !* Er bat wohl oanz vergessen . ehabt, datz dosSleft Paris- au* gleit em Anlaß schon ausgebrannt ist. Das war im Mai 1871, alS sich in Paris die Kommune gebildet, und i die nach Versailles über, »siedelte französische Regierung 1 beschlossen hatte, die revolutionäre Hauptstadt mit Waffengewalt wieder zu erobern. Das gelang erst nach längerem bluti em Kampie, d m die deutsche« Truppen auS den von ihnen besetzten Fort» der , Jtiejenieftun wie aus SEqcaterlo.icn zuschauten. Die französische Re ierun boite ie ne genügenden Truppe« ' zur Niederwerfuna der Revolution und mußte erst die Helmkevr der Gefangenen aus Deutschland abwarten. Daun aber oingen diese von General Galli,et komman­dierten Re gimenter mit großer Streu ie vor Während die Pariter Straßen bet, inneren Viertel, darunter auch der Napo ionische Ifaife Palast der Tuilerien, absichtlich an ezündet, in Flammen aufaing,

wurden die Ko nmuniften bis zu ihrer letzte« Zuflu' tsstätte auf dem Montmartre zurückge­trieben. L-underte von ihnen wurden an di« nächsten Häu erwande eestellt und siandrechtlich er» schaffen. Weitere Hunderte wurden nach C> yenne und anderen Fieberstätten deportiert. So wurde der Kom­munen. Aufstand in Pans von der republikanisä.en französischen Reu'--ßj Blut erstickt. Sein Denk­mal ist da* auf i .Jjsu Brandstätten entstanden« .neue Pan*'.

Kus dem Nachbargebiet.

Hanau. Der mehrheitssozialistische Reichstag». corbnete Gustav H o ch wurde auf dem Heim.

Schnell astwag en

Prestowerke" ARnengeseUscHa^i Chemnitz

Erfurt Löberring % Berlin,Unferden Linden 42, Hannover, Prin zensk2! Magdeburg BieifeWeal64

PRESTO

Automobile

FOr die preuB. Londesversammluns

kandidieren:

der Tuche nach den Tündenböcken.

Die Hetze gegen die Geistlichen.

Fn Zeiten der Unrube und Aufregung gab er J(I lieute, die d:e Aufmeiklamkeit von d>n pz uldiaen abzulen'en suchten. Ein Mittel baut par auch stets ter Kampf gegen dte Kirche und die «ei'tlichen. .

Manche Leu e vergessen darüber alles andere. ellfh jetzt zeigt sich das leider und e» hat wirklich den An djein, nIS ob im Zeitalter der ^Frei. b,,l" nur der ; leiuS vogelfiei sei. Es ist unglaub- li* was a' eS in Grrnbohntoagrn, an Wirt»hanr itftben, an Ar eilSnätten über ,hn erzählt und ,hm naäreiaet wi'd. Besonders scheint man eS da-auf ab e etzen zu haben, die Soldaten ge en ihn aufzu- heben. Bald da, bald dort taucht dar Kerücht au', tieier oder jener P airer habe die So baten al» Feiclinge bezeichnet, habe kie Schulkinder ge en sie aufgehetzt und derrl. Geht man den Boiwü-fen nach, stellt sich heraus, datz die Sache entweder gan, eifiinden oder der Tatbesland völlig verdreht ist. NnÄ über daS '-i nfen der Feldge st'ichen wird viel­fach in . ehäiüger und auf,egender Wei> ab?turle!lt uno geschimpft. EiN Work der Aufklärung und Leiteidigung über doS Wirken der Geist­lichen im Krieg ist deshalb wohl am Platz.

Wie der H^> Vater seil Anfang seiner Siegte» nutg für den Frieden etngetreten ist, wie er in bet nachdrücklichsten Weise die Machthaber an ihre L rontwor ung eriitne, t, wie er nicht müde wurde immer lind immer wieder seine Stimme zu erheben, yie er dutch seine Fürwrre die Leiden des Kriege gelingen u"d besotid rs die Lage der Gefan enen erleichtert hat, ist dob allgemein bekannt und auch von sosial> emokiaii cher Seile offen anerkanni war- den, ober die Welt bat ein kurzer Gedächini-! te man mehr für Gerechtigkeit und Frieden tun können als der Pap t getan hat?

War nur haben die Geistlichen alle» tnt Krieg getan zur Linderung der mannigfachen Aruosno. ? Mau darf ruhig io-m: ES gab kein Derk der Krie Shil'e und Ki te Sfü, sorge, an dem nicht G astliche einen gan, hervorragenden Anteil gehabt hätten. Gan, gleich, ob eS sich um Samm» lunpcn für die Soidaten im Fe.de oder die Ver­kündeten in den Lazaretten handelte, ob eS ea't, für die Krieashinterbliebenen rind insbesondere für rie Kiiegerwoi en zu sorgen, oder ob e« galt, der Not der Kinder in den S ädten abzuhelfen. Ueberoll wo eS galt großzügi e Fürlmge zu leisten, da waren die Geistlichen in den ersten'Reihen zutn Llbeit.n und zum Opfern. Wie dankbar waren die Soldaten uns.,er Diöze'e für die regelmäßige Der oigung mit Ki iegsleklüre, in wieviel tausend Briefen haben sie das zum Ausdruck gebracht! Zu den Werken der Kriegssü sorge kommen die Arbeiu'n der Kiiegsseelsoige. Wie viel Tausenden von armen, veiza ten .Qriegrtfiauen und Krieaerwiiwen sind sie beigeftanbtn ? Wie ireu haben sie dieselben unterstütz-, 'n der Sorge für ihre Kinder. Was ist für d e Kinder der Armen ge chehen durch di« Be­mühungen und Opfer der Geistlichen! Tau-enden unteiernährten Siodikind rn haben die Geistliche« zu einem Au enthalt auf dem Lande verholstn.

Ten allermeisten Feldgeistlfchrn tst daS Zeugnis auSeenellt worden, datz sie ihre Pflicht aufs ge» toiffenhafiefte und opferfreudigste erfüllt haben, fla.t ausnahmslos laben sie mtt den So'dalen alle Eesahren, Mühen, Entbchiungen und Opfer geteilt, und waren ihnen treue Kameraden und iretS opwr» breite See! or er. Mehrere haben ihre Pflich treue »if dem Tode besiegelt; Diele sind verwundet fooib.n; viele haben monatelang in Seuchenlaza» enen ihren ichwer. n Dienst getan. Auf den Ber- »andsplotzen und m den Lazaretten haben viele bi» «m Zusammenbruch ihrer Kräfte geaibeitet. Tau- Xfiien und aber Tau enden sind sie beigeftanben im n0wpf, im Schm r , in Krankheit, im Tode. Tan- tztide haben ihnen m den Stund n des Leiden» und scheidens dankbar die Hand gediückr und ihnen bi« r?tfn Worte und Wün che für ihre Sieben in der yetmat anoertraitf. Tausende von Angehörigen sind »ü des Dankes für die ii ren kämpfenden und noenden Söhnen, Gatten und Vätern geleisteten Kr.esdtensie. Fr ' war ihre Zahl zu getin" ^nd

gung des HandwerkSamtStose» und

Hauvwersmnmlnna der HandwerkSvertretnng für

KreiS Fu'da wird der Monat Januar 1920 und

Stadt Fulda bestimmt.

bet den großen Entfernungen, den v eien kleinen gorma tonen konnten sie nicht überall fein und die Schwieriakei'en, di« ihnen nicht selten gerade an maßoebenden Stellen gemacht wurden, haben auch ba-u beigeiragen, ihre Tätigkeit zu beeintiächtigen. Wer ge-eckt urteilen will, muß das alle» auch be» rücksichtieen.

Ein Wöitlein der Ane>kennung haben wohl auch tene Geistlichen verdient, die als einfache Soldaten die schweren opfeivollen un) oft auch eefa rvollen Krankenwärterdienste in den Lazaretten de« Felde, und bei Heimat ver eh n und dabei vielfach auch-ine 'e tr unwürdige Behandlitng ^fahren haben

. Aber eines wirf an Mn Geistlichen aus eletzt: Sie hab n für die Kriegsanleihen gewor­ben. Ja, si« haben es getan; sie alaubten es dem Vatrrlande uns den Kr-egern schuldig z>r fein. 5B.it ba» unrecht? Und wenn e« bet den Geistlichen un» recht gewesen sein tollte, war es dann bei all-n an­deren. die i>a« gleich« taten, nicht auch unrecht? Auch dte Sosiaidemokraten hoben für alle Kriegs- Kredite gestimmt. Alle sozialdemokratischen Zeitungen haben dieAnnoncm und Weid'artikel für die Krtegsanlei'e (träte so gebracht wi' die bür­gerlichen Blätter. Die sozial'ei.. krauchen Führer haben dafür öffentlich geworben und B r- sammlu men gehal'en, auh bet er letzten noch.

kann der Stand der G istlich n aus eme Stellung zum Kr e e uni auf ein Wi'ken im K ieg sichet mit re'nem Gewissen und mit hoher Be,tie- digung zurückb icken.

Dank deilanit er dafür nicht, er dirs aber we­nigsten- erwarten, datz er von ungerechten Vo toür» sen und B^schimpsunaen verschont bl-'ibt. Sait d-'ch selbst der Führer d't belaischen Sosialdemokraten Bandervelde:Fch kenne mehrere Geistliche. Was diejenigen betrifft, die ich nicht k'nne, so hab: ich keinen einzigen Grund, anzunehmen, daß es unter die en n cht eben obide ehrliche Männer gibt, wie unter den Äerzten und unter den Advokaten. Wir haben sie immer bekämpft und werden nicht aufhö« "n, sie zu dckämp en. do ch haben wir keinen etnzinen Grund, die Priestet zu be leidi­gen oder zu be chimpten".

Da» katbo lisch« Volk hjefb, was e« an seinen Priestern ha'. Es stimmt n cht überein mit der Ansicht, die kürzlich in einet Beriammlung au« ozialdemok arischem Munde kam:Allen Stän­den werde die Revo'ution gerecht roeraen, nur ein stand müsse bet ebro nhen, nämlich bet geistliche, henn dieser iei nicht prornktib 'chaffend, d. h. er habe keinen Wert für d>e Memchltchkeu".

Da« siebt jeder Utibefangene em. So schrieb bi« Weber katholische noch u trainontane ZeiischriftFn- kilnft" in e nem Artikel über bie katqolt ch-n Geist­lichen u. a. folgende«:

.Sie waren nicht blotz Tu en"-, sondern im wci- testen un» besten Sinne der Wo teS BolkSer ieher. Lehrer und Berater ihrer Gemeinden in allen häus­liche« und wirtschaftlichen An eienenheiten. In der neuen Aeta der Sozialpolitik haben die katholischen Geistlichen sich al« Organisatoren und Leiter gemein, nütziger Vereine und Genossenschaften, besonder« auf dem Lande, au» ,«zeichnet bewährt".

Hab der bekannte piotestantisch« Profeffor und Sozialpolittker Schmollet schrieb rn feinem Jahr­buch, Heft 3: r

.... wenn wir sehen, wie die Geistlichen von Hau» zu Hau», von Hütte zu Hütte an da» Kranken- uno Sterbebett 6c» kleinen Manne» geben, wie sie in vielen Ge lenden neben dem Arzte die einznen sind, die da» Elend sehen und lindern, bie e» ichildern und e» zu heilen suchen, so müssen roc den Hut vor ihnen adziehen und die moralischen Kräfte anerkennen, die hier wirken".

So ut e«; man denke nur an die Z iten allge­meiner Not, bet arozen Unglücksfällen, bet an» 'eckenden Krankheiten, in der Tiolera-e-t wenn i >og. Philanirope«, di« Menschenfreunde, sich aus r« n Staube machen, um ihr Leben zu rett' n, dann sieht man den kalho.ischen Priester mit .lau. terer, felbftbedeu menber Hingabe" seine Gesundheit unb sein Leben in bie Schanze jchlagen, um feine yrüber zu retten oder toenifiten« ihre Leiden zu mildern", und wie singt der auch keineSw g» ulita» montane Dichter Viktor Scheffel bauPiarrherin auf dem Lande"?

.Schlicht fein Leben - wo be» Dorfe» Feldmark aufburt waren auch Bie Grenzen leinet Wirksam»

teit. .... Wo's in der Gemeinde einen Spabn galt au/zualeichen., wo die Nachbarn hämisch stritten, wo der Dämon böser Z metratit Ehe stört und Kindektreue, wo de» Tage» Not uns Elend schwer den armen Mann bedruckte, und die hilfSbedür'tige Seele sich nach Trost und Zuspruch sehnte, da al« Friedensvote kam der alte Herr einbergefdiritten, wuht' für jeden aus dem Schatze reichen Herren» Rat und Labsal. Ua» wenn brau» tn ferner Hatte einer auf dem Sterbela er mit dem Tod ben barten Ka npf ran , da um Mitternacht zu leber St mb, wo'S an der Psoite klopfte, rb auch sturm den Pfad Bet lochte klomm er unverzagt zum I Ärmfen, sp-ndete ihm den letzten Se en.....Ün»

cm Lohn; oft nabte schüchtern ihm ein Kind, und ehr- erbicti i kiitzte es die ateife Hand ihm; oft auch um em to eS Antlitz zuckte danlbar noch ein Lächeln, da» dem alten Pfarrherrn galt."

»i* .tzandwerkskammertaq.

flu dem im Ballhause am "7'ttwoch stattgehabten Handwerksamistag war-n rund 70 Handwerksmeister erschienen. Die Verircier der angcschloffenrn Korpo- rationen sowohl bc9 St reifes Fulda wir auch be3 KreiseS Gersfeld waren vollzählig anwesend.

Dee Tagung deS HandwciksamtslageS ging zunächst die Haiwtvrrsammlimg derH>, dwerksvertret'ing für den KreiS Fulda voraus. Bei dem Punkte Neuwahl bt» Vorstandes wurden die a'iSscheidenden Mitglieder Metz­germeister Sunkel und Sch>!osiermeister Jos. Fleisch, mann Wied, rgewählt. Dem vom GeschäflSsührer. vor- getiogcnen JahreSbe richt eutnebmen wir. baß dem .^audwerkSamt bisher 7 Innungen, 2 Handwerk, liche Bereinigungen, 1 Aewerbeverem und 1 Rohstoff- geuessenschast, sowie 56 Einzelmiiglirder sowie 2 Ver­eine als korporative Mitglieder angeschloffen sind. Rat und Auskünfte in handwerklichen Angelegenhoiten wurde in 46 Fällen und durckweg mit gutem Er­folg erteilt. Auf Anregung deS Am'eS wurden u. a. enichtet: ein LehrliugSauSschuß. ein Arbeitsnachweis, eine BerufSberaiuugSstelle, ein Wahlausschuß kletzterer für eine angemcfienc Vertretung des Handwerks bei allen öffentlichen Angelegenheiten). Auf flnr gung des Amtes bildete ft* ferner bei dem HandwertSamte eine ArbeitSgemeiiffchaft für da? Handwerk unb Gewerbe i in Fulda mit dem Fiel der gemeinsamen Uebernahme, ! Beschaffung und Ausführung von Arbeiten. Lieferun. 1 gen, Bezug von Rohstoffen, Werkzeugen pv. Bei bie. len dem Handwerk zugute kommenden Einrichtuiigen bat weiter da» Hai dwertsamt mitgewirkt oder ist habet , beteiligt.' M

Der S?erfrefer"r Hai-dwerksk.immer zu Kassel. Herr ' Zimmer, nimmt mit Befried'gung von dem Bericht KennlniS und verspricht für die weitere Unterstützung der Kammer für da? Handwerk warm eiuzutrete«. Er wünscht dem Amt eine fortschreitend weitere günstige Entwicklung. Herr Richard Muller führte auS, daß eS sorgen gelte daß dem Handwerk möglichst viel Arbeit und Verdienst geschaffen werde. Anfang Te, zember 1918 habe sich in Fulda einte Bauvereirngung (durch den Arbeitaeberverbandl mit einem Kapital von 1 272 000 Mk. gebildet. ES gelte die Errichtung von Bohnbäufern. Vom Staate seien gleichfalls betiächt» lickie Mittel für die Förderung des Wohnungswesens vorgesehen. Weiter komme auch dem Handwerk her Bau von Eisenbahnen zugute. So habe der KreiSlag siingst den schleunigen Ausbau der VogelSbergbahn be­schlossen und ebenso komme der Ausbau der Linien Fulda Poppenhausen und GerSfeld-BischofSheim in -Frage. Herr Oberbürgermeister D r. Antoni hebt die Notwendigkeit deS festen Zusammenschlusses de» Handwerks hervor und habe er (Oberbürgermeister) sich zur Ausgabe gesetzt, daS zusammengefügte Hand, werk in jeder Beziehung zu unterstützen. Er betont die n bedingte Notwendigkeit der Erhaliung eine» selb, ständigen freien Handwerkerstandes für nufer gante« Volks- und Wirtschaftsleben. TaS Handwerk fei in gewissem Sinne der Mittelpunkt unseres Volkslebens. In diesem Sinne hätten die städtisckien Körperschaften unserer Stadt borgfehen, jetzt schon ave Arbeiten, die eigentlich für einen späteren steitpn. kt vorgesehen Iva. ren, zu vergeben und hierfür die Mittel schon bewilligt. Sofortige Hilfe tue dem Handw-rk vor allem not. Tann Wirde auch unser Handwerk wieder neu auf bauen Ibn. neu und einer besseren Feit entgee igeh-n.

Ein Antrag F u ch », der beim HandwerkSamt Fulda errichteten ArveitSgrmeinschakt die Dezeichn'ing VerdingunaSstelle beizulegeu. wird einstimmig angenommen. AlS Feit und Ort fiii die nächste Ta.

ZU verkaufen: iP-iar miL.Siiefel, (aetr S oll. Nedcrzl.her. l tzrse, hemtzen, Uiteriiofen, Zi.jhat, \ Laiche (Ööol (,^tiedeusioare), am Sam«, lag von 10 Uhr ad. 725

^e nrich'traste III.

^agaisuna. (iti^e.haai), au! »Faino- hörend, entlaufen. Belohnung 5 t Mk. Abzugeben bei 6Jill 'Koibemann. 843