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die Wahlen znr Xitimlurfiiiliii
LSahlbezirk Hessen Nassau.
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W.-Wahlberechtigte; Z-Zen
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Mesbaden. (leilerpebnis.) Z 5389, D 9956, S 9386, U
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DN 217, DL 118, Z 67, D 674, DN 2281, DL 170, Z 178, D Kreis). Z 593, DN 1904, DL
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Limburg. (39 Gemeinden des Bezirks L.) 3 8354, DN 506, DL 771, D 3028, S 5276, U 801.
- - - 4359, DN 4009, DL
Bidets. W 193. 3 158, D 1, S 25.
Srtfolj. W 125. 3 117, U 1.
Gackenhof. W 145. 3 132, 2 1, Ul
Rotenburg (Kreis).
5199, S 8999.
Aus dem Kreise Fulda:
ffabf Fulda. (Endg. Erg.) 3 7321, DN 948, DL 146, D 1519, 6 2673, U 297. Wahlberechtigt 15 074, gewählt haben 12904.
xvlda (Stadt und Land). Z 25 637, DN 1156, DL 170, D 1935, 6 5017, U 579
-«Münster. 3 606, DN 57, DL 5, D 66, S 130. Arkaldoch. 3 2, DN 98, D 98, 6 116, U 2. «urdsroth. 3 116, DN 1, S 75.
Achlerl. 3 53, 6 2.
«hlTrsbach. 3 3, DN 43, 8 4,68 ««boru. W 189. 3 161, D 1, S 21. ll 3.
Aus dem Kreise Ceinhausen: Elnhausen (Stadt und Land). 3 6823, DN 1660, DL 1890, D 4626, 6 12927, U 1382. -«Münster. 3 606, DN 60, DL 5, D 57, 6 133. Orb. 3 1104, DN 245, DL 39, D 205, S 784, - U 551.
Orb (Uebunaeplotz). 3 81, DN 5, DL 14, D - J3. S 386, U 47.
Eschwege (Stadt u.
245, D 4897, S 9754, U 760.
Homberg (36 Gern.). DN 2124, DL 18, 3 44, D 1922, 6 3201.
KrotzenlSber. Die Wahlbeteiligung war park; sie betrug 96 Prozent. Rührend war die Be- t-'iliaung von alten, kranken und blinden Zentrum-. Eahlbeiechtigten, die aus Wagen Herangesahren wur-
Bukenhos. W 145. Z 132, Dietges. W 93. 3 80, S
Stefanacb. W 350. Z 32
Uns dem Eisenacher Oberland.
Geisa (Stadt). 6 142, D 115, DN 15, 11 1, 3 573.
Dermbach. Z 216, DN und DL 129, D 137, S 226, 11 L
Wenigentaft. Z 119, DN und DL 2, D 1, S 32.
Bremen. Z 222, DN und DL 1, E 5.
Dorsch. Z 386, DN und DL 5, D 3, S 12.
Otzbach. Z 103, S 3.
Ketten. 3 164, DN 13, 6 1.
lluleralba. 3 85, DR 102, 6 93, U 1.
Fritzlar. Z 1029, andere bürgerl. Parteien 496, 6 453 Ziegenhain. DN 92, DL 21, 3 23, D 688, S 257. Naumburg b. Kassel. DN 13, DL 12, Z 469, D 68, 6 246.
Wetzlar. (Endg. Erg.) 11 1814, D 7366, 3 809, DL 3963, S 14 441, DN 5800.
Limburg (Stadt). Z 3394, D 1266, DL 497, 6 1104, DN 16, U 11.
Wembach. W 101. Z 95, DN 2, D 1, ll 1.
Kbtstobo. W 196. 3 192, 8 1,6t rtellberg. SB 135. Z 95, S 19.
»engersseld. W 73. Z 8, DN 6, D 44, S 10.
«ied. SB 138. Z 110, S 17, U 1. tzalau. W 240. Z 189, D 2, S 31.
Bosbach. SB 147. 3 10, DN 39, D 17, S 63.
.Walen die Werten aber diese glücklich bestandene Ebe »N" cn- k'tcfce und Staat ferner nicht gelten lassem benimmt sich bet Staat al o, wie er nut dunem Antrag (Dem Kan elpataarapaen) Den dann freilich - tch sage D«e» mit teer er Be. tümmeint* - fürchte ich, das» die Ehe aufgelöst W e" dli.ch den demokratischen Wahlrednern Vorbehalten, bejen Auspnich WuidthorstS, der d» Tiennimq für ein Unglück erklärte, umzu nun>en t» den Wunsch, die Trennung möge herbelgefuhit werden. Ein solle- Verfahren steht eerade den Leuten gut an, die anderen Moralpredigten über Wabihe reiiebe zu ba'ien sich berufen suchen.
Woher nehmen wir G.ld für Lebensmittel? Diese Ära e ist leot btiuaeno , ewor^en, Denn umionit ve- kommen wir .'ich-., und De - au,kraft der WCart ti trostlos ceiunten. <£» ist nvnt» damit «"tun. daß wnc syaninoten druck n. denn je mel.r Papieraeld wir,abri. Steren, um ,o liefet finit sein Wert Dabei muffen wir doch an die Verzinsun t unjetcr , ewaltr en Sirte, 9 schul en und an die ülmbrin una bet Krie »-osten an Die ©e uer Denken, Die Oct franzosstche Maritall »xoch aus 5 . Milliarden jetzt beziffern Haden soll. Da» war« matzt., >m fßit. ä.tni» zu den mit eien «n pruci-en, sind aber e».l> lüufzigt.iutenr Millionen Mark, d,e jährlich zwstt.rusendsünshnnDert Millionen Mark^Zinj«» an,machen. Im , onzen kommen tont au;r «bet .10000 Millionen Arie Szrnsen im Jahr. Wo» d'c» bedeutet Da- auf4ubtin.cn, können ch viele Leute Überhaupt nicht Vorteilen. Denn wir kommen zu einer Schulden, tast von etwa 6000 Mark pro Strpf, auch ben flennte« ®äu lin i eingerechnet. Wo bleibt da unser National« vermögen?
■7 <4 | verantwortlich für den redaktionellen Teil: Karl Schütte
I ll. »V« | für f,e'.”n>etccn: ? P a re 11 et, ,r uldn. - iHptatienibrurf
Shos. D 275. 3 248, D 2, 8 25.
»rod. W 181. 3 160, D 2, 8 3.
mu. W 177. 3 163, 6 6, U 1.
köarbausen. 3 116, S 1.
Mlelkalbach. 3 408, D 4, S 30, ll 49.
Aus der Provinz.
Hanau. 3 1441, DL 1165, D 5633, 6 7004, ll 6311.
Hanau (Stadt- u. Landkr.) Z 3343, DN 1254, DL 2467, 2).6697, S 13 745, U 9807.
Die künftige Reichsverfassung.
wtb Berlin, 20. San. Der Entwurf der künftigen Reichsverfassung über den die jetzt gewählte Nationalversammlung zu beschließen hat, wird beute veröffentlicht. Er enthält u. a. folgende Besttm« munqen: 1. Abschnitt:
Da» «eich und die deutjchen Freistaate«.
8 1 Da» Deutsche Reich besteht au» feinen bishe. riflen ©liebfta ten sowie au» den Gebieten, deren Be« vöikerung kraft de« Selbsibestimmun -recht» Aufnahme in Da» Reich d.gehet und durch ein ReichSgesetz ausge nommen wird. . , t
z 2. Hile Sta ast Sge walt liegt bei dem deutschen Bolt. Sie wiro in den Reiclsingele enhciten durch die auf Grund Der Reichcverfaffung beftelicnDen Organe au»ticübt, in Den Lanocsangelecienheiteir Durch die deutschen Freistaaten nach Matzgabe ihrer Lande», verfaffung. Da» Reich erkennt Da» gellende Völkerrecht al« bmoenben Bestandteil seine» eignen Recht» an.
§ 3. Reichsangelegenheiten sind die Be- nietunnen zum «uSlande, die VerteiDigung de» Reich», die tföHe, der Han?el. einschliehlich de» Bank», Börsen.» Münz», Matz, und ÄcwichirweienS, und zwar die Eisenbahnen soweit sie bi»her Staatseisendahnc« waren, die Binnenschiffahrt auf den mehieren Deutschen Freistaaten gemeinsamen Wafferitratzen. Post und Teiegr phie und der Verkehr mit Kraftfahrzeugen zu Lande und in bet Luft ,
§ 4. Der Gesetzgebung be» Reich» rmterltegt ferner u. a.: Die Staattan >eböti Veit, Die Frei,umg. .fett, da» Armenwesen, da» Potzwescn, Die Frembenpoli. zei, b.e Ein- und Auswanderung. Da» burierlrche Recht, da» L traf recht unb ia» < e tchtliche Verfahren, da» Arbeiterre.lt, Die fe-esckuffatirt, die r. obennesetz» gebung, das Presse», Vereins» unb Ber>aminlnngsweseii, da« G sundyeitewesen, Versicherun »wesen, Kirche und Schule rm Nahmen Der §§ 19 unb 20.
~ tz 5. RerchSrecht brtcbt Lande-recht.
§ ll stellt teil: Dem deutschen Volk steht e» frei, ohne Rücksicht auf die diStierncn Greinen, neue deutsche Freistaaten innerhalb bei Reich- zu errichten, soweit dre StammeSart Der Bevölkerung, Die wirtschaftlichen Verhältnisse und gewerblichen Beziehungen Die Bildung solcher Staaten nahelegen. Reu errichtet»
Ein gefälschtes Flugblatt gegen die Juden.
In einet demokratischen Versammlung zu Frank. futt a. M. benutzte Der Rebakieur Der ..strankf. Ztr., Dr. Goldschmidt, tm angeolrcheS stark antisemitische» Flugblatt der Bayerischen VoikSpartei (Zentrum), um die Wirkung der Abfuhr, w'lche Der Referent, P rose gor Telaqui», durch die Zentrum reDn t erlnten hatte, ab. zuschwuchen und um pleichze ti r Stimmenfang bei denjenigen sitenggläubi gen israelitischen Mitbürgern zu treiben, die penei t sind, der Zeutrumcpartei ihre Stimme zu geben. Dt Goldschmidt stellte die Sach« ausdrücklich so dar, al» ob die Bayerische Zentrum», partei tiefe» Flugblatt, da» von BeleiDigungen gejen Die Juden u rotzte. herau-gegeben habe. Mit Ent ustung erklärte er: .So hanble da» Zentrum, da» zeige da» Doppelgesicht ei Zentrums; hier in ,Frankfurt geoarde e» sich judenfreundtich, aber in Bayern und auf dem platten SJanoe treibe e» die wüste Hetze ge, en dre Juden. Bei den demokratischen Zuhörern »oste et niet« Durch ein ihm willkommene» „Piiu" au», bei dem Rest» der Versammln« i ganz entschiedenen Silberiprud).
Trotzdem et Durch lebhaite Zwischenrufe von Zen. trumsfeitc aufgefordert tvutoe, da» Flugblatt wörtlich vorzulesen, damit kein,Zweifel über Untcrfcbnit und Druckfirma entstehen könnte, verzichtete Dr. Gold» schmibl auf diese» zur Aufklärung unbedingt notjDen. oige Ent egenkommcn gegenüber oem von ihm so schwer an e riffenen Gegner, »c» den Veroacht bei einer ganzen rinzahl von Zuhörern auskommen lieg, datz tiefe* *lu blatt aeiäif<M fei
Hierzu teilt nun die .Franks. Volk-jtg.*, da» bot. ticc Zenrrum-blatt, Neuer m l: Lei» lelephoniich ab- gegebenen Versprechen, Der Redakien der »Framfurier volk-zertuna' Die Druckfirma miizuuileu, kam Dr. Goldschmidt nicht nach. Aus einer Mischr-fk, in Schreib. Maschinenschrift, die Dr. Goldsclimdt einem berbof®. aenoen jübischen Mitbürger aushündigte, ist die Lruck« firma nickst angebracht. Cb er wirk.ich ein Flugblatt bet betoriCbe.;en Hrt besitzt, konnien wir also mit abso. luter Sicku-rheii nicht fest stellen, sind aber trotzdem in der Lage, hiermii zu erklären, bag da» angebl antt. . e nitische Flugblatt gefälscht ist! An zwei Steven, die unbedingt von Der «xisteuz eine» fcU chen Flugblattes der Eaycrischen Zeiitcumspartei wis. sen mützten, sandten wir folgende relegrai'hstche Anfrage: Wa» wetz Zentrum vmi Truck und Kerb reu hing ein«» febr itarl antf'emlnsck.i Fiiig lattr» mit Unterschrift .Laf rische SSoifiparUi“ S'e, ge Okgnet haben eine «bL tift ok-ne Truckereiangaoe.
Taraus erhie .en wir 'olgende telegraphische Antworten: 1. „Uns nid).; bekannt, wenden Sie sich an Sekretariat Doyeriskie VolkIpanei Regensburg ' 2 „Uns und ©encralfefreuriat Jn jtlann t.“ @1 steht also feit: dah die bäuerische ZentruinSp.ntei (53a. yerische VoikSpartei' ein solche» Flugblatt nicht her. ausgegeben hat.
Offenbar handelt es sich mn eine Fälschung von geq irischer Seite, die Dewin Dr. Goldschmidt in die Hände gtjpielt wurde.
Ku» dem Steife Marburg:
Marburg (Kreis). Z 1454, DN 5990, DL 2765, D 8038, S 8459, U 554.
Vauerbach. Z 170, DL 10, S 1.
Ginseldorf. Z 109.
Schröck. 3 351, S 16.
Kus dem Steife Kirchhain.
Kitchhaln. 3 83, DN 120, DL 150, V 371, S 416.
Allrndotf. 3 795, D 35, S 24.
Niedetkleln. W 538. Z 507, DN 18, D 2, S 18.
• Grotzenbach. Da» Lots Stofsenbach hatte »«1 Wahlberechtigte; e» wählten 219 Personen. • Personen waten schwer k ank. Die tagSzuvor von Bieft Liiowsk hier einaezoqenen Dragoner Mb u 88 Wähler. Da» Wahlresultat war nun Mflenbe»; Z 261, S 22, TN 8, TL 5. D- 1, ttn9- 10. Für da» eben eingerückte Miliior tourte am späten Samstag abend unter Leitung be» Ori4<ieiftltrfjen von einem Milnärpsarrer eine über» •u» stark besuch'e Wählerversammlung abgehalten, herzlichen Dank diesem Militärpfarrer für seine d-irische 2V» stündige Rede. H erzlichen Dank aber jenen Feldgrauen, welche treu zur Zentrums- katzne gehalten!
An» dem Steife Schlüchtern:
den oder wa>m eingehüllt, auf Den Arm de» Sohnes e:>er bet Tochter gestützt, mühsam zum Wahllokal herankamen. Frauen und Jungfrauen wetteiferten mit den Vetktauensmännein in der Herbeiholung der Säumigen; es klappte alle» sehr put. Daß nach einem vierjährigen Kriege mit e nein solchen Zu» fammenbrud) und während der Flitterwochen der Kevoliition dem „roien" Strom auch auf dem Lande tDoi» mehr N b.niewässet zuflietzen, ist natürlich. Nach einiger Zeit der Nuhe geht er auch wieder zurück. Ta« Wahlergebnis war, wie ichon gemeldet, Zentt. 188, TR. 16, TL. 8, D. 6, S. 83. Großen- lüdet hat 1695 Bewognet, davon tat olisch 684 männl, unb 951 roeibl., die üb> igen pro rstantiich 29 4- 31. Im Gene'ungSheim sind L8 Soldaten. Wahlberechtigt sind 464 männl, und 605 weibliche Personen. Die Frauenwelt, die zum eriienmale da» höchste Staatsbürgertecht auSübte, hat sich gradezu musterhaft geschult gezeigt und ein politische» Verständnis bewiesen, wie e» nur durch die AnpaffungS- jähigkeit de» weiblichen Charakter» erklärlich ist.
Ku» dem Steife Gersfeld:
«oletsboch. 3 60, DN 35, D 26, S 52. S-ndberg. SB 102. Z 13, DN 29, D 33, S 16. »chenrod. W 193. Z 189, 6 1, 112.
Die WrhlvorschlLge.
Für die Wahlen zur verfass ng.ebenden preußi- "chen Lande» - Bet ommlung sind im Wa st kreise Hessen -Nassau sollende sich» Wahivorfchläge zugelassen:
1. Wadlvor chlag Gebeschu» (Deutsche liberale Volke Partei).
L. Wahlvot^chlag Gräf (Mehrheits-Sozialisken).
3. Wabivo, schlag R a de (Deutsche demokr. Pa,tei >.
4. Wahivorschlag Ritter (Deutsch - nationale BoilSpartei).
5. Wahlvorschlag Schwatz (Zentrum).
6. Wahlvorschlag Sender (Unabh. Sozialdem.).
Verbunden sind die Wahlvorschlige Gebe» schu». Rittet und Schwarze
Der demokratische Wahlschwindek, bet mit einem angeblichen Wort Windtborst) getrieben wird, worin er den Dunkch nach einer Trennung von Kirche und Staat au»gesprochen haben 'oll, nötigt uns, bient Aut'p «cb Windthorst» einmal genauer auzujehen. Ter Äu»sp uch wirb in folgender Fasiuna verbietet:
.Wenn feie Die Lö uni (be» veihälinisi » von Sta t und fiirdie) mir reuen wollen auf Der Baff» De» amerikanischen RechtszustanDe», bann akzeptiere, nehme ich sofort an.-
Dre d moralischen Wahlredner, die mit tste'em Dort bausieren gehen, suchen ganz offenbar den Ein- diuck zu ei wecken, als ob Der trotze ZenirumS'ühret sich per nichts Vorteilhafteres unb Schöneres für da» kirchliche Leben hätte denken können, al» gerade b e Trennung bet innigen Wechselbeziehungen zwilchen Staat und Kirche.
Doll ständig verschwiegen wird jedoch, datz Ludwig Windil orst die Lö ung be» Bei ! äliniffe» zvi eben Kirche und Staat für ein grotzes Unglück hält für beide Teile. Unb daß et die Lö ung nut belbalb Verl nit, weil im Staa t Die bösartigen Kultur kamps-kräf te gegen Kirche und Schule loben und e ne rohe B-igewaltiguna ihm noch ichliirrme> eiffeint, al» die T enniina. Ia, er vergleicht lociat da» il^erhälmis von Kirche und Siaat mit einer Eue, bei Der doch offenbar da» Zir« mmmenbletben das Normale und Wünschen» verie, dagegen die Trennung etwa» Beklagenswertes ist. Tie unwahr bafii en Absichten der Wahlrednet pringen jofort in die Suoen, wenn man fie ganze Aeußerung Biinbihoist» lieft, wie sie am 25. November 1871 im Reichsiaa bet Der Beratung der sog. Sa» uü>a-'aara^en flefaQtn ist;
Tie pre. fischen Land agswahlen am 26. Januar.
Tie Woh'en zur versoff inogebenden deutschen Noti nrlversammlrina sind vorüber, jetzt fielen die Wahlen zur »''saffung eb nden preutzischen LandeSvetsammlung lp entzi chei Landtag) uh- mit eldot bevor. Was ist Darüber zu sagen?
1. Tie Wo len ft> den am Sonn 'Na den 26. Fanuat von 9 Uhr morgen» bi» 8 Uhr abend» sta t.
2. De Dahl-Lokale sind die gleichen wte am 19. Januar. •
3. Ta» Wahlverfahren ist da» gleiche wie am 19. Januar.
4. D e W a b Iberech ti gk en sind die gleichen wie am 19. Januar, nämlich alle Männer unb Frauen, Cö.me und Töchter, die da» 20. L>bensja>r vollendet l asten, laben das Re^st zu wäh>ei>.
5. Tie Wichtigkeit bet Wahl ist die gl-iche wie die zur NaOonalver ammiun'», man könnte eher ifleen: die SB nti I a m 26. Januar ist noch wichtiger, weil im preutztschen Laudiag die Schul« und Kirichenf agen an erster Cteile fie ien.
Bei dieser Wahl am 26. Januar darf elro erst recht niemand zu Hau.e d.eiben, jedermann mug wählen.
Ta» Zentrum bat eine Ne he von tüchtigen Kan« didaten aiisgeiiellt, m erster Linie Die Herren:
Jean Albert Schwarz, Mit el',chull.hrer- Frankfurt a.
«nd r ea »St hiel.Am tsgerich t»rat Fulda, Heinitch Herkenrath, Redakt u -Limbura, Konrad Auaust Drinueuberg, Rechnung», at-Fulda,
Oskar Wenirnp, Rekbtsanwalt-Mon'abanr.
Hermann Jvj. Geil, Maiirermeister-Oberlahn- stein.
Bon diesen vertreten Herr Rhiel den Kret» Fulda, Herr Trinnenberg die Kreise Hünfela-Gers- sild Ichon feit 10 Jahren mit voibildlichem Eifer, großer Sachkenntnis und Gewlssenbaftigkeir. Beide Herren sind fast allen Einwohnern der »reve Fulda- Hünfeld-Gerrfeld per önlich bekannt. Diele haben sie schon wertvollen Beistand geleistet.
Die anderen 4 Kandidaten sind von Naffau unb Frankfurt arifgestellt, mit denen toit auch diesmal zusainmenwähl n Tie ZenirumSlisle enthält aber noch weitere 16 Kandida en (weil im (Ganzen 22 zrr wählen sind) au» allen Beruf ständen. Arb-rter, Bauern, Beamte, Handwerker, Geistliche, Lehrer unb Richter sind dabei vertreten, auch eine Tati e Frau Helene Dux in Fulda, Die Borutzenbe be» Frauen- tvahlau» chuffeS, ut al» Kandidatin anfg<stellt.
Eine rute Auswahl, bie allen ®eiufeftänben unb auch allen Slreien rin sei es Wah bezirk» R.chnun i trägt, ist romir netroffen, jetzt gilt e», dah auch bie Wähler ihre Pflicht erfüllen.
Jeder, Der berechtigt ist, wähle unb jeder gebe den Stimmzettel der ZentmmSpar- tei ab, der beginnt mit den Namen: Schwarz, Rhiel, Herkenrath, Drinnenberg, Wentrup unb Geil.
Wenn alle ihre Schuldigkeit tuen, dann braucht un» vor der Zukunft nicht bange zu jein, dann werden wir auch diese schweren Z iten glücklich überwinden.
fie Ergebnisse au» allen Siimnbeziiken unsere» ßofl fictieS liegen noch immer nicht vor. In anbe- ich stacht bet sckw erizen Verbind» g mit dem besetz en 1 ßt'jiet ist e» togat zweifelhaft, ob im Laufe be» gütigen Tage» ein endziltigeS Ergebnis festgistelll tottcen kann.
Zn Kassel wirb nach den bisher vorliegenden Ergebnissen mit folgender Verteilung der Mandat -eiechnet: sieben Sozialdemokraten, darunter piöglicherweile ein Unabhängiger, Drei Temotraten, |ii>et Deutschnation ale, zwei Zen- numSmännet, ein Denischer (L6.) Botk»-
S-rctzauheim. 3 1110, 1114, U 1412.
Rokenburg (Fulda).
S 792.
trum; DR --Deutschiiaiionaie »-__ Vo.krpartei; DL ---deutsche lib.
Bwieyaitei; D.--^)eulsche Demokratische Partei; S.--- tztehrhcitosozialisten; U --Unabhän ,ige Sozialisten; Ä.=» doz>al-Aristokrnten; Un ,=Un iulti,i.
8.1
Aus dem Reiöie.
Schlitz. S 736, D 206, DL 330, DN 163, 3 171. Alsfeld. S 999, Z 97, D 986, DN 191, DL 416. Lauterbach. 6 1154, D 742, Z 29, DL 336, DN 107. Lietzen. S 5795, 11 956, Z 1056, D 5042, DL 2075, DN 2929.
Bad Nauheim. 6 1785, U 32, Z 384, D 1090, DN 587, DL 519.
i (Stadt). D 7001, 11 6143, 6 4326, DN 2530. m. 3 19 333, D 11 662, 6 15 736, U 309, ei 934.
Erfurt. DN 9994, Z 4188, D 15 831, 6 15 359, U 26 991.
Dorms. DL 13 820, DN 349, F 10360, D 6531, 6 16 224.
fingen (Wests.). Z 9838, D 9343, DL 8012, S 9819, U 9455.
Dutkburg. (Dort. Erg. von 114 Dez., 21 größere Bezirke stehen noch aus.) S 32 437, 3 26 648, DL 12 548, DN 9953, D 7783. Die Liste be» Z, der DL und der DN sind miteinander verbunden.
Wahlkrels Reg.-Bez. Arnsberg. Z 464 310, DN und DL 217 686, D 155 247, S 678 862, U 92 909.
Düsseldorf-Stadt. Z 74 377, DN 18 348, D 24 481, S 38 085, 11 50 836.
Dahlkreis fiaunooer-Lramtfchweig. Z 228 960, DN 28 740, DL 89820, D 118105, S 410 250, U 45 229.
Hildesheim (Stadt u. Land). Z 11200, DN 1100, D 4600, DL 7000, S 16 800.
Ellen. 3 98100, DN 39000, D 21000, S 73 200, U 24 900.
Köln (Stadt). 3 U3 420, DN 8700, DL 16460, D 33864, 8 113 615, U 4100.
Köln. (Teilergebnis.) 3 50 047, DN 3869, DL 6330, D 14 017, 6 54 109, U 2304.
Mthlkreks Stadt lertln. (Dort. Erg.) 3m Stadtbezirk Berlin entfielen von 419 218 abgegebenen Stimmen auf: D 63168, S 153101, U 103 365, DL 17852, DN 63 421, Z 17 589. Danach sind gewählt: 5 S, 4 U, 2 D, 3 Reiche block, lkerlin. Die endgül. je Feststellung be» Wablresul tat» in Berlin wird eine erhebliche Verzögerung er. fahren, da von verschiedenen Seiten, befonber» von den Unabhängigen Proteste gegen Die Mehrheit-sozial!- sten erhoben worden sind. Diese haben vielfach Stimm, zettel abgegeben, welche am Kopse bie Worte tragen: Liste der sozialdemokratischen Par^i, maS die Protest, let nicht für uzläsiig halten. Tie MehrheitSsozialistrn wiederum erklären, daß diese Autschiitt wohl zulästig und in anderen Bunde-sdaaten sogar Vorschrift sei. Ferner ist vielfach für die Stimmzettel gelbe- statt weiße» Papier benutzt. Die endgültige Gntscheidung über die Gültigkeit der betreffenden Stimmzettel dürfte erst der Wahlprüfuiigskommission der Nationalvee, sammlung Vorbehalten bleibe«.
Vahlkrels Oldenburg. (Voraussichtliches Ergebnis.) D 2, Deutsch-Christl. 2, DL 1, S 2.
Saarbrücken. S 17 538, Z 14 282, D 14 074, DN 800. TNrderüavern, Oberpfalz. (25. Wahlkreis.) Dort. End- ergbnis. Es entfallen 5 Sitze auf die baner. Volks- Partei (Ztr.), auf die Mehrheits-Sozialisten 2, auf bayer. Bauernbund 2.
Dttfben. 3n Sachsen sind nach dem vorläufigen Ergebnis gewählt: S 17, D 6, DN 4, D 53p. 2, U 3.
Sächsische Mahlkrelfe. Sn Sachsen-Ost sind gewählt: 7 S, 2 D, 2 DL, 1 DN, — Sn allen drei sächsischen Wahlkreisen sind nach dem oorl. Ergebnis gewählt: 17 S, 6 D. 4 DN. 3 U. 2 VL.