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Zentrums-

sie, alt alles verloren

der

Lande

Unabhängigen Sozialdemokraten ju danken hat.

einer fiö n<>r Versammlung fiel auß führendem Munde das Wort:Lieder einen Sozi albe«

wieder zur Ordnung, zu ruhigen nr.b sicheren Ver« bäitniffen politisch und wirtschaftlich kommen wo! en, bi suchen w r noch dem Umsturz eine feste Staats» o dnung. Sie zu ichassen, tii die Aufgabe bei Nationalversammlung, und für diese sollst Du wählen.

Tie Nationalversammlung soll dem deutschen Reiche eine neueBerfasiuiig geben. Tie deutsche Republik soll auf eine feste, vom Lolkswillen be­stimmt» Gruudlage gestellt werden. Lar Kampf

Warum wählst Du?

Denn wir im ichwei geprüften deutschen

Die Unruhen im Reich.

Tfiffeiboif, 17. Jan. Heute kam e» wieder zu Jn'ammeiistösjen, bei denen 12 Personen petö« ket wuiden. Tie Wahlbureau« bet büraerlichen Ponei n wurden demoliert und die Einiichtungea verbiannt. Auch die Zeitungen sind obeimaH be» bw.it und ihr Erscheinen verzögen oder behindert» worden mit der weiteres Dr-'-ma, da> man aurü

Wer hat unS inS Unglück gestürzt?

In e$net Versammlung des A.» u. 8.»Rate» in Magdeburg erzählte der Führer der Unabhängi» gen 6»nalbemof raten, da» Mitglied de» Doll» zugSanS chusi i Vater:

.Uni ist die Revolution nicht überraschend gekom­men, seit dem 25. Januar 1918 haben wir den Um­sturz planmäßig vorbereitet. Die Arbeit war schwierig und eefadrvoll zugleich, wir haben sie mit vielen Jahren Zuchthaus und Gefängnis bezablt Die Partei hat einieseben, daß die großen «umstände nicht zur Revowtion führen, daher mußten andere Wege beschritten werden. Die Arbeit hat sich gelohnt. Wir Haven unsere Leute, die an dir Front tun en, zur .Fahnenflucht veranlaßt; die .kahnensliichti ien haben mir zusammen eschlossen, mit falschen Papieren aulae stattet, mit Geld und unterschriitllosen ,tlu i» blättern berfeben. Wir haben diese Leute nach allen Himmelsrichtungen. bauptsächltch wieder an die itront geschickt, damit sie die Frontsoldaten bearbeiten und die Front zermürben sollten. Sie haben denn auch die Soldaten bestimmt, n b erg ula u r en; und o hat sich der Zerfall allmählich aber sicher vollzogen.'

Hier ist mit schamloser Offenheit zugestanden, bah das deutsche Volk den Zusammenbruch den

Zu guter Letzt.

geht geht'» zur Wahl, d. h. zum allgemeinen gfornt. Darum heraus aus den Schützengräben der z^itischtn Versammlungen und Besprechungen. T:e Worte sind genug gewechselt. Jetztgiltnurnoch hie Dat. Die Waffe, den Stimmzettel, gut Hand gnb Pan» auf zum Sturmi

Sir wüsten aus dem Zusammenbruch, den uns ein tz^lorener Krieg gebracht hat und aul der Unordnung, I, die uni der innere Krieg gestürzt hat, mit aller «lrofl herauSzukommen suchen. Wir muffen unser fu»Illeben, daS in Trümmern vor uns liegt, wieder cu und solid ttufboueni, um wieder im festen HauS gei Staates sicher zu wohnen. Die zu wählende R a. tioualverjammlung soll die Aundamente gum neuen Reich legen. Auf dem Fundament Mxr ruht das ganze Gebäude und ist das Kuudament gj^-r solid, dann wankt schließlich ba» ganze Gebäude.

Latum ist die Wahl zur Nationalversammlung so

viw <1 I verantwortlich für den redaktionellen Dell: «ar! Schütte. | Crtmetrtn 1 0 «A|A | »erlag der Fuldaer «etieudrucketei in Fulda.-HteiSrnonatl. | 4A1 QVirCI

Jlt. I für bie Anzeigen: I Par zeller.stulba. RotalionSdruik. | ^UlTlS 1 !© l vI v» | gz ^fv. Ferner. ?1>.V. kri»>ir.«Adresse: .kulbaer Zertunn^I_____

La« morgen durch Nichtwählen versäumt wird, ist ,lcht me h r g u t zu machen. Morgen wird grunS» kgend entschieden für die ganze Zukunft Deutschla,idS. tenn die Männer und Frauen, die morgen gewählt Verden, legen da« Fundament für die Zukunft de» llelche«. Eie werden die Form der neuen Retgcrung imb ihre Rechte, die Rechte und Pflichten der Staats, torger, zu bestimmen haben. ES gibt keinen Tag uni) fcine Gelegenheit mehr für die Gesamtheit de« «ölte« tnt für jeden einzelnen Wähler, hier mitzusrpechen. ' Nenn es am morgigen Tag versäumt wird. Wer nicht - Wählt, der schließt sich selbst vom wichtigsten Ge­schäft au«, da» e» feit vielen Jahren für ,hn gege» kn hat und in vielen Jahren für ihn geben wird. Dar. umaufzurWahll

6« kann un» nicht gleichgültig s:in, wie die Grund, m6tc der Bürger von der verfastuuggebendcn Xkr» sammlung bestimmt werden. Und daher müssen wir Renner und Frauen hinein wähl en, bie euf unserem Boden ftehen, die m ihrem Den. len und Handeln sich nicht vom TageSgcschrei aohangig machen, sondern eine feste Welt, und LebenS«r,chau» miz haben, die in den Tiefen der Religion betank« ist. Die läßt ihn nicht zum Sklaven der äußeren Tinge die» let Seit, aber auch nicht zum Sklaven seiner Leiden, schssten werden, sondern macht ihn zum SeQeitf^t der Tinge unter Verantwortlichkeit gegenüber Gott. Ser auf diesem Standpunkt steht, dem vertrauen wir befere Angelegenheiten im Staate ruhig an; der hat die Richtlinien, nach denen sich alle Rechte und Pstich. len de« Staatsbürger« bestimmen. Dem schenken wir nufer Vertrauen. Wenn nn« solche Leute voran« hen, dann dürfen wir ruhig folgen.

Jarum auf zur Wahl! Niemand von in» will daran schuld sein, wenn nicht »Ile« geschieht, toa« geschehen kann, um »nferen fest gegründeten Anschauun- «en im staatlichen Leben zu ihrem »echt zu verhelfen. Rur diese Gelegenheit Ha­den wir. E i n m a l v e r u m t, ke hrt sie n ie, d>al«wieder. Werfen wir unfern Stimmzettel in d>t Wagschale

« Wahrheit, Recht und FrethetU

Wer schimpft, hat Unrecht.

Den roten Flugblattschreibern ist der Witz ausge­gangen, deshalb s ch i m p f e n sie wie die Rohrspasien. Heute morgen wird in Fulda ein sozialdemokratische» Flugblatt ausgetragen, ein ganz dumme» Machwerk, berechnet nur für ungewöhnlich bornierte Wähler.

Der Flugblatischreiber wirft sich stolz in die Brust und schreibt:In der Wa h r h e I t liegt unsere Kraft", aber die anderen Parteien pfui das sind alle» schlechte Subjekte. Lor allem da» Zentrum, da» ist eineGesellschaft, die es mit ihrer Wahrheitsliebe nicht ernst meint",von keiner andern Partei werde die Wahrheit mehr zu Boden gedrückt", dievon Frömmigkeit strotzende. Fuldaer Zeitung und der Bonifatiusbote arbeiteten nach dem Grundsatz: Wir lügen wie der Teufel und schwindeln aus Prinzip!"

Der alberne Bursche, der diese geistlose Schimpfe- rei aus alten Flugblättern von früheren Reichstags, wählen abgeschrieben hat, täuscht sich, wenn er glaubt, er hätte um so mehr Erfolg, je kräftiger er schriee und den Gegner verlästere. Rein, das wirkt nicht. Das Volk Ist über die roten Dolksbetrü?er genügend auf­geklärt und wird ihnen das morgen mit dem Stimm- Mel beweisen.

metraten mehr mann!*

Kein Wunder, daß dieFranks Ztg." jetzt schon offen der Bildung de» soztalisti>ch»demokra» tiscken Linksblocks das Wort redet. In all ihren Betiachiunaen iit dem Ausfall der süddeutschen Wahlen ist auch n cht die Spur einer Andeutung dasilr zu finden, daß die Demoftalie zusammen mtt anderen bürgerlichen Parteien eine starke Mehrheit bilden kann. Nein, ein Zitlammenat heften mit bürgerlichen Parteien kommt von vornherein ganz und gar nicht in Betracht, die Demokratie kennt nur b;e eine Möglichkeit, sich mit der Sozial­demokratie zu verbinden. Da- ist nicht die Meinung allein derFranks. Ztg.", andere liberale Blätter sfa cheu genau f» und bestatt en dadurch, wa« dieF kf. Ztg." in Nr. 83 vom 13. Jan. als Ztel der D-mokiatie bezeichnete: Eine Mehrheit au» klugen Sozialdemokraten und aus entschlossenen Demokraten zu bilden, nm die deutsche Revolution zu verwirklichen".

Das ist die Partei, die sich dem deutschen Volke bei den Wahlen für die Nutionalveriammluna vot» stellt, al« derbeste Lamm gegen bie Sozial- demokratie!"

DieDeutsche demokratische Volkspartei* ist er- kannt. Sie wird keinen bürgerlichen Wäller hre- fühten, fett sie bewiesen hat, daß e8 thr in der Hauptsache auf ein Zusammengehen mit den Sozialdemokraten gegen die bütgerltchen Par- leien ankommt.

DerSchwan; der Sozkal-emorratte".

Vergebliche Mühe macht sich die deutsche de­mokratische Partei in Flugblättern und An» teigen in den Blättern, um zu beweisen, daß sie in stultursrtwen (Religion und Schule) bester sei al« ihr vanz roter Bruder, die Sozialdemokratie.

Wo bie Demokraten auf gläubig christliche Kreise Rücksicht zu nehmen haben, tre-en sie ganz beson­ders lammfromm auf. Trennung von Kirche und Staat wollen sie zwar, aber sie oll, so sagen sie, nur tm friedlichen Etuvenebm-n mit der Kirche erfolgen. Tie Herrn Demokraten (ollen nn» aber mal tagen, wie sie da» Kunststück fertig biingen wollen, d>r T'ennung tm fiieb'tdjen Einvernehmen mit her Kirche durchznführen, wenn bie Ki'lbe von der Trennung nichts toiffen will. Friedliä es Ein- be-nehmen ist es doch nicht, wenn der eine Teil den anderen einfach zwingt, in die Scheidung zu willigen.

Äa'bo'ifen w rden ja auf bie Sirenensttmmen die aus dem demokta'ischen Lager ertönen, nicht leicht dineinfasien, weil sie über Religio« «nb Kirche und über die No Wendigkeit des Zusammenwirkens von Staat und Kirche klare Begriffe haben. Der Liberalismus, der sich jetzt in ter deutschen bemo« kratischen Partei gesammelt hat, ist für sie ganz gewiß nicht die Instanz, der sie ihre religiösen In. tereffen enterb auen wurden. Wenn sie übet die Partei noch einigermaßen im Zw,ifel gewesen wä­ren, würde sie .a» hier schon Ne p-ochene dem t a» tische Fluabla t:Der Wähler" vollen»« aufoeHirt oben. Tie Unbe frorenbeit, mit der das Flugblatt a» Zen tum als bte Partei des Vatikan«, a 5 bi ein eilige Vertretung der Untere!» len der katholischen Ki rwe hinzu eilen wagt, zeigt, bah man es bet neuen Par et lediglich mit einem Abklatsch de« ku l tu t m pse r i | che n Te l« der früheren Na'onall,beraten zu tun hat, denn bie e Wendungen finden sich wörtlich in den libera­len Flugblättern bet Jahre 1878 1893.

Darüber läßt man sich beute durch keine Be- schw'Ltigungsversuche mehr täuschen, daß die deutsche bemoLatiftbe Volkspartei, wenn bie Zeit kommt, mit fi.egenden Fa nen, mit Pauken und Lion peten hinter der Sozialdemokratie marschieren wird in dem Kampfe gegen die religio en Ideale der gläubigen Elemente des deutschen Volkes, seien sie katholischen, protestantischen oder jüdischen Be- kenntnisies. Da« gilt auch für alle anderen politi­schen Frage«. Sie kan« nicht verleugnen, daß sie wie es schon einmal bezeichnet wurde, der herab- hängende Schwanz am Hinterteil ter Sozial« emo- Iratie ist. Zn den Blättern wird daran erinnert, daß auf der Gründungsvet ammlung des bayerischen Teils bet den, chen demokratisch«n Partei mehrere Re «er betonten,daß der Un terschied zwischen Sozialdemokratie und demokratischer Partei nur ein ganz minimaler sei". Jin Wortführer prägte bei betreiben Gelezenh it den Satz:Uns trennt nur noch Haaresbreite von der Sozioldemokratie." Das war selbst dem bayei ischen früheren jungl beralen Parteiführer Ko l zu stark, und er trat mir vielen nnöeren Libe- raten aus der demok, alt chen Partei au«.

Es ist richtig, was von deurichnanonalet Seite behaup'et wird, daß, als der Wadikampf begann, bie Temok «aten für die Zusammenfassung aller bür» gerlichen Elemente gegen dieSozialdemo ratie ein­traten unb daß sich, weil bie anderen bmgerlichen Parteien erst später auf dem Plan et schienen, manche Wöhler der demokratischen Partei in der Meinung anirblofien, sie der röte a ein neben tem Zen rum die bütgerlichen Jnieiefsen. Jetzt füllen sie sich bitter enttäuscht unb flüchten ans der Par- tet, der sie sich vert nurnb .in die flrmt gewoifen hatten, weil au« allen K ndgebungen der Partei, au« den Sei ammlttng».Reden unb au« deu Flug- v'a t - «eufserungen hervor, e t, daß die Partei den Wahlkampf nach rechts führt. Sie wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, mit den Übiigen bürgerlichen Parteien eine Einheits - Fiont be« Bürgertums gegen die dro» benb« Gefahr des Sozialismus herzastellen. Zu

schein Gebiet erzielten Fortschritte nutDettelsttppen" seien, die der Arbeiter verwerfen müsse, sondern Schritt ft» Schritt dem Arbeiter sein Recht erobert unb «e-

Wenii baß deutsche Volk aus bet Sergangenljeit und besonders auL der Geschichte dieser Revolution gelernt hat, bann zahlt e« am IS. Jpnnar dem Zentrum bie treue, mit her e« stet» da» Wohl aller Bolk«kreise ver­treten und gefördert bat, unb rechnet zugleich mit der Sozialdemokratie ab, dir sich wahrlich rein Anrecht ju den Dank de» deutschen Polke« erworben hat. Wenn betvorwärts" meint, bah die Ereignisse be» 19. Ja­nuar vielleicht hinter all zu hoch gespannten tzoffniin. gen zurückbleiben könnten", so spracht auS dieser Be­fürchtung offenbar ein schlechtes Gewissen und eine bittere Enttäuschung über bat Ergebnis der Wahlen tn Süddeutschland.

Wir müssen dafür sorgen, daß sich die sozialdemo, kratische Enttäuschung in lähmenden Schrecken verwandelt. ,

@ine Geschichlssälschung.

Der Waffenstill land ist nicht unter dem Einfluß der Revolution erreicht worden und auch nicht durch bie Revolution-männer. E« war noch die Negierung

Bor der Entscheid««»,.

, Morgen wählt da» deutsche Volk seine Rationalver- Mn-lung.

- . verhältnismäßig kurzer, aber heißer Wahlkampf

«w hinter un»; alle Parteien haben fieberhaft gear, ""et, um am 19. Januar mit gewaltigen Massen auf. Maneren zu können. Sein besondere« Gepräge hat M ichige Wahlkampf dadurch erhalten, baß zum er" t.

ie Frauen aufgerufen wurden, am politisch» ri D^mpf teilzunehmen und da» Gewicht ihrer Summe in d» Politische Wagschale zu werfen.

R gespannter Erwartung harrt fetzt da« deutsche de» Ergebnifle« der Wahlen vom 19. Januar. Jttfet Wahltag wird die Entscheidung darüber bringen, " »e berfanungaebenbe Versammlung de» neuen beut« J eine sozialistische ober eine bürgerliche aufweisen wird; er wird uns wissen lasten, der Revolution der Sozialdemokratie da« Bür.

F01 genügend Kraft bewahrt hat, um da» Reich mit r"* Geiste zu erfüllen. Ter Ausfall der Dahlen zu 2»ibtagen in Süddentschland berechtigt zu der 8».

«tung, daß bie bürgerlichen Parteien die S^*aldemokratie am 19. Januar schlagen wird, berech» un« aber auch zu der Hoffnung, daß unsere Zen, lJ, 8 Partei erfolgreich au» den Wahlen zur "«mmen Nationalversammlung hervorgehen wird.

tzn, ®«igniRe feit AnSbruch der Revolution habe« ""di, der Sozialdemokratie in weiten Kreisen nn» tsT k-n* ^®n f** hat al« Trezerin der Rrvokution tzn»,- Ron^f Verantwortung für da« "«> uckund E I e nb übernommen, da« infolge bie» . ^utiop über da» deutsche Volk gekommen iit.

^ tragische BerbängniS, da» darin liegt, daß bie alte «teft.. ^0,rQlir sich 'm Interesse ter Vert» digung d

"ebenS des deutschen Volke» gezwunf:n sah. im ti* ,,Hiu "flicken, Ira» sie in der Bergangenbeit immer imb ^'^bleibliche Fol-»e ihre» Siege» verkündet hatte di, «partaku« jetzt zu erhalten verlangt. Mt viele, kt «LIanfl !" t*r Sozialdemokratie die Ret,erin au« »orrrrblickten, bie Augen geöff et. Tie Sozialde.

cn stark unb groß, solange sie ihren Gläu.

«roße Versprechungen machen konnte, ebne le loti«tn frin. den Versprechungen Talen folgen *Beh*'"* Jie rrwie» sich aber al« schwach und unzu- h, ®ls sw. sogar durch eignen Willen, sich vor 8-,. , 0<,bt. »stellt sah. da» deutsche Volk in schwerer regieren.

►brlrn ,tr<lw diese Aufgabe für keine Partei leicht ttnj.;-/ ^rine wäre indes wie die Soziakdemokralie «n b, ?^sresen. mit ihrer Verqangenkeit m brechen, h gj ?r'nglidiften Ertv vernisien be« deutsche, Vrl» Leiter mUfy 8" können. Ter ruhig denkende Ar- ^nat>. ''s Er erfeitnen. baß alle lie'ong den der *t'tlli*nI0,ril,ie rrhobenen Forderungen, die Air f ü h r b a r erfleinen, auch schon im.

. Henlrum vertreten worden sind.

al» eine chrinltche Volkrpartei bat lich ftgtt, kazialer Gesinnung von der Sozialdemo, kkati. übertreffen lassen, hat aber die Sozialdemo. «ertoki. "rtkräfliger sozialer Arbeit bislang immer Ntieijw e* fich nicht auf den Standpunkt der ^«nokratie gestellt hat, daß die auf fozialpoliti.

haben die Zentrumeabgg. Dr. Wirth und Bell fach- liche Bedenken geäußert, als davon die Rede war. Hede: fall» Ist es über nebelhafte Ansätze nicht hin- au£f?fommen. Gabt Oktober erhielten die foeen. K. B.-Maschinen", die dir Zurückgestelllen und G. D.» Mannschaften auf Kriensverwendungssohigkeiten un» ters.ichen sollten, den telegraobischen Bekehl, ihre Ar. besten elnzustellen, da man sich entschlossen haste, e» auf weitere Endkämpfe nicht mehr ankommen zu las­sen. Nebligen» haben auch die Sozkaldemokralen den Plan nicht durchweg abgewiesen: am 2. Ok'-brr schrieb die Schwäbische Dolksztg.:Do» ganze Volk muß auf die Schanzen".Die Sorialdemokratie kann we­niger als je daran denken, bie Notwendigkeit der natio­nalen Derteidigung zu verneinen". Am 21 Oktober ßt der Sozialdemokrat Baske: Jetzt kämpft Deulsch- für die nackte Eisstenz gegen feindliche Erobe- rungspläne, jetzt heißt es, für jeden Ernst zu machen, der nicht ledialich auf den Lippen das Wort tränt, daß er für die Derleidipung feine» Landes und für den Bestand feine» Landes einlrrken will! Noch wärmer sprach sich der jetzige sozialistische Minister £*anb*herg für die nationale Verteidigung au». *Re6en den Konserrakiven, die barln einen Verzweiflungsakt er­blickten, haben gerade die Sc,zialdemokroken den Plan em brufinfam i*n Mund neffihrt, west sie sich von dem Appell an die Mafien bcsonder» viel versprachen. Aber der Plan war Nie gesagt pra isfa nnbutch'ührbar und deshalb wurde er fdhon Ende Cfieber enbciltig aufgegeben, ehe man noch an die Revolution dachte.

Danach kann jeder selbst beurteilen, wa« e» mit der sozialdemokratischen Behauptung auf sich Hal, es hätten zuletzt noch Tausende von Menschenleben nutzlos geopfert werden sollen.

Ter Waffenstillstand.

Ti« Unterzeichnung.

wtb Trier, 17. Ian. Die Berfängernntz de» Waffenil tll st andSabkom men» ist heute abenb 8 Uhr im Salonwagen be« Ma>schall» Fach em Bastnhof T'ier »nterzeicknet wo'd'>n. Ter WaffenstiNfianb läuft bi« jum 17. Februar 8 Ufa. Die Berlänaerung um einen Ä'onat wird ebenf« wie ba« letzte Mal vorbehaltlich ber Zustim- muna der alliienen Segieiunatn bis zum Ab ckluß de» Piälimtiiarfrieden« ausgedehnt. Deutsche Waffen siillüandrkommtision.

Zur Verlängerung be« Waffenstillstanbe» halt« sich Fach befnnm.td) bereit e»Hält, wennDeiitschlanb zur Siras« für bte Nichterfüllung der Waffenftill. stand« . Beengungen weitere 500 Lokomo wen und 19,000 SBanen abl efert. Um aber bte Schwierig­keiten Teu'fchlanbS nicht zu vermehren, lollteDeutsch» land als E, atz dafür am 17. Februar eine riesige Anzahl landwirt'ckaftlicher Maschinen unb Äeräie obliefern. Ferner fo derte die Gement« die Ueberwochung über die strenge Besirasnnc, aller, die Kriegsgefangene der Entente nngerecht behan^pll babrn. Schlif sich behielt sich die Entente die Be­setzung de« rechtsrdeiniicken Abichnilte» der Festung Stioßburg vor und v i langte die Wiedererstattung alle« au« Ficnkietch und Belaten zurückgesuhrien Mole,ia!« nn er Kontrolle der Entente.

In Berlin liegen noch keine genau n Angaben darüber vor, tn welcher Form Erzbeiger di« neuen WaffenttillstandSbkdingttngen ber Enteni» nn erzeichnet hat. Der Gi und dafür ist in der voll- komwen uiizulöngltchen Verbindung zwilchen Beilin unb liier zu suchen. Wie bem Wolffbnreau von be­sonderer Seile gemeldet ist, soll bte Verlängerung be« Waffenstillstände« auf Grund weitgehender Zu­ge st ä n b n i f f e der gegnerischen Seite erfolgt sein. Wie t>-flautet, hat Fach verlp ochen, die Bitte Erz- beraer«, bie beut chen K'iegSgefangenen unverzüglich iw die Heimat zu entlafien, den Regie, ungeu zu übermiitiln und zu befüiworten. Auch erklärte ee sich bereit, den Warenaustausch zwischen den besetzten unb den unbesetzten Gebieten zu reftotten, um ba« durch Arbeitslosigkeit unb die sich daraus erge.envep Umuyen zu vermeiden.

Liebknecht und Ro'a Luxemburg.

Ve>dn, 17. Ian. Tie Gardekavallerie-Schntzen» dwision, bei en Mannschasien bei tem TranSpori bet beiden Gclö eten beieiligt gewe en sind, eik ä t gegen­über einer veitächiigenden Darstellung berFrei­heit", wonach bte Scrußwunden Liebknechts beweisen, baß er von vorne getroffen sei, also nicht auf bet Flucht erschossen sein könne, folgendes:

Die ärztliche Untersuchung hat ergeben, daß Liebknecht von drei Schüffen im Rücken getroffen rooiben ist. Der Fall ist zuristisch ernwanvfrei pe klärt, die Erschießung bei dem Fluchtversuch ist ol zu recht erfolgt anzusehen. Um ein Ucbtige» z, tun, hat die Schützendivision die Bolksbeauft>agter ersucht, z« den Untersuchungen einen Vertreter bei Unabhängigen heranzuziehen» um jedem Berdach zu begegnen. Der einzige Borwurf, der gegen dr« Division erhoben werben kann, ist der mangelnd^ Schutz im Falle Ro a Luxemburg; diese Angelegen^ beit wird auf bas streui sie unierjucht und der be« treffende Offizier vom Dienste suspendiert werben«

Berlin, 17. Ian. Zu ben Aibeiterstreiks, di« Berlin seit dem 19. November gehabt hat, ist beut« ein neuer getreten: Ein Proie st-Streik wegen ver Tötung Liebknechts und ter No a Luxemburg. Ein ©eneralmeil an sich ist e« nicht. Die Arbeiter, soweit sie sich zur MehrdeuS ozialdemokiatie zahlen, wollten von bteiem 0 reif nichts wissen, ftellenweijo ober blieb ihnen toeiiet nich « übrig, al« sich der ipartakistischen und der unabdangigen Mehrheit |u fügen unb die Arbeit ebenfalls zu verlasjea.

Millionenschäden in Berlin.

Da» .Berliner Tageblotf berichtett Durch den kpartatu»terror sind in den letzten Tagen in Berlin sehr erhebliche Schäden an Gebäuden an erittet worden, die nach bem sogen. Tumulhiefetz durch die Stadt Berlin den Geschädigten ersetzt werden müffen. Bi» gestern sind Schäden in Hob« von sechs Millionen Mark angcmelbet wor­den. In städtischen Kreisen rechnet man damit, daß noch weitere Anmeldungen von Lchadcnerfatzauiprüchen et sollen werden.

dreht sich darum, ob das neue Deutschkantz eine rein fozialiitifche »der etne bemo« kratifche Republik werden so». B" der ersteren ,würde nur eine einzige Polttt che Vortet, die Sozialdemokratie, die Herrschaft tn der Hand haben, bei der letzteren wirb derDemo- , al o die Gewmtheit be« Bolte« bie Macht in Händen haben.

Für ben beuitoen Staatsbürger kann es nicht schwer fein, bie Wahl hier |u ir ffen. ®a« ganje Volk soll e« fein: Arbeiier, Bauern und Burger, alle Schichten bet erwerbenden Bevölkerung!

Die ungeheuere Bedeiiiung der Wobt lennzet» net sich dadurch, daß e« daiauf ankommt, eine 'oz,a- listische Mehrbeit unb bamit eine soziallstische Repu­blik zu verhüten. Da» iit nur möglich, wenn ba« gante Bürgertum geschloffen may (feiert. Nie trat bie t*«bei tung jrber einzelnen Stimme Io sehr her­vor, tote bei ben jetzigen Wa sie». Auf jeden einzelne« Mann, auf jede einzelne Fra« kommt es an. Es gilt geordnete Rechieverfeäl Nisse zu schaffen, um btt neue' beurd)e Republik friedlich unb für ba* ganz« Volk ersprießlicher Arbeit zuzuführen. .

Eine sozial 'tische R publik würde mcht nur nw sere Polksimrtfchast, unsere innere und äußere Srcher» beit, londern auch unsere fadigiteu geistige« Guter gefährden. .

Wenn Tu ba« nicht willst, bann weißt Tu, aus welche Seite Tn zu tret n ha k.

Du mutzt Zentrum wählen!

des Neichkkanzler« Max von Baden, die ihn nach- uchie. Alle anderen Behauptungen sind Geschicht»- älfchung. Tie Revolution hat un« nur feie grenzen- ose Unordnung gebracht, das wir jetzt vor Augen eben und am eigenen Leibe fühlen.

Sonaldemokraten suchen jetzt noch den bürger­lichen Parteien einen Strick daraus zu drehen, vaß sie, al« alles verloren schien, noch zu einer nationalen Verteidigung" aufgefordert hätten. Da« ist unberechtigt. Ter Plan war kaum aufgetaucht, als er schon als praktisch undurchfüfeibar und onSifichtSloS endmltrg abgetan war. Im New «tag