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geführt wurden, die nicht- zu wünschen übrig ließ. Nachdem die Panzerschiffe auf ihre Ankerplätze zurückgelangt waren, verließ Se. Majestät der Kaiser mit seinem Gefolge den „König Wilhelm" und begab sich auf die „Grille," auf welcher er einem Wettrudern der Kutter de- Geschwaders folgte. Dieses Wettrudern zog sich circa eine halbe deutsche Meile hin vom „König Wilhelm" bis zu dem mittlerweile zurückkehrenden „Falke." Das erste Boot, welches das Ziel erreichte, gehörte zum „Kaiser." — Um 5 Uhr Nachmittags pasfirte Se. Majestät wiederum Warnemünde, wo ihm eine große Menschenmenge begeisterte Hochs entgegenrief. Die „Grille" kam um 53/< Uhr wieder in Rostock an. Heute Abmd fand eine Festvorstellung im Stadt-Theater statt, wozu keine Billets auSgegeben, sondern nur bestimmte Per sonen geladen waren. Die Straßen und Plätze, welche der Kaiser auf der Fahrt zum Theater pasfiren mußte, waren brillant erleuchtet.

Hamburg, 20. Sept. Dem Hamburger Senat wurde s. Z. aus der französischen Kriegsentschädigung eine Summe von 3 Millionen Mark überwiesen, über welchen Betrag bisher nicht verfügt war. Der Senat hat jetzt eine Vor­lage an die Bürgerschaft gemacht, wonach zunächst 1,200,000 Mark für die Erbauung eines naturhistorischen Museums verwendet werden sollen.

Stuttgart, 24. Sept. Bei der gestrigen Reichstags- waht für die Stadt und das Amt Stuttgart hat in hiesiger Stadt der Präsident der Abgeordnetenkammer Hölder (natio­nalliberal) die absolute Majorität erhalten. Von den bei­den Gegenkandidaten, Rechtsanwalt Diefenbach (Lolkspartci) und Redacteur Hillmann (Socialdemokrat), erhielt Ersterer die wenigsten Stimmen. Die noch unbekannten Abstim­mungen der Amtsorte werden das Resultat kaum mehr än­dern, so daß Hölder als gewählt zu betrachten ist.

Müuche», 21. Sept. Die Leiche des Prinzen Aval bert wurde heute Nachmittag zu Nymphendurg von den Assistenten am pathologischen Institute Dr. Schweninger und Dr. Mayer secirt. Die Versiegelung im Schlosse zu Nymphenburg nahmen heute Nachmittag der StaatSministcr deS Königlichen Hauses v. Pfretzschner und der Justizmi­nister Dr. Fäustle vor. Die Uebersührung der Leiche von Nymphenburg nach München erfolgt morgen (Mittwoch) Nacht» in aller Stille in Begleitung des Hofmarschalls Freiherrn v. Ow, des Adjutanten Grafen v. Zech-Lobning und der Dienerschaft des Verlebten. Die Aussetzung für da» Publikum findet am Donnerstag in der alten Hofkapelle der Königlichen Residenz statt. — Der Kaiser von Oester­reich hat München gestern Abend mit dem Wiener Schnell­zuge wieder verlaffen. Im Bahnhofe hatten sich Prinz Leopold, Prinzessin Gisela, Herzog .Ludwig zur Verabfchie düng eingefunden.

Paris, 23. Sept. Buffet hat bei seiner letzten Rede daS alte Broglie'sche Programm: Einigung aller Confer- vativrn und Abweisung der Linken, zum hundertsten Male wieder ausgenommen und damit dieselbe Wirkung erzielt, wie bei allm früheren Gelegenheiten. Alle liberalen Blätter und Kreise sind wüthend über ihn, und selbst die zahme Gruppe Lavergne findet sein Auftretm gegen diejenigen, welche „den Uebergang zur Revolution herbeileiten", zu stark. Die Regierung aber läßt sich durch ihre steigende Unbeliebtheit nicht beirren und steuert ruhig im Sinne Broglie'« weiter. Der Temps bestätigt heute mit Be­dauern, daß das Gesammtministerium beschlossen habe, bei Gelegenheit der Kammerverhandlungen über das Arron- diffementS-Scrutinium die CabinctSirage zu stellen; er fügt hinzu, wenn das Listenscrutinium angenommen würde, so wolle der Marschallpräsident sich gegen die baldige Auflösung erklären. DieS stimmt ganz mit unserer gestrigen Mit- theilung. Alle» deutet darauf hin, daß daS Wahlgesetz den großen Streitpunkt des kommenden Semesters bilden wird und daß sämmtliche Parteien ihre Vorbereitungen gerade auf diesen einen Punkt richten. Die SiegeShoff- nungen sind auf conservativer Seite größer als bei den Liberalen. Beide Theile denken, die Einen mit Hoffnung, die .Anderen mit Furcht an die Unzuverlässigkeit der ge­mäßigten Mittelparteien. — Der Brief von Thiers an JuleS Simon, der in hiesigen Blättern veröffentlicht wird, erregt einen Sturm der Entrüstung im klerikalen Lager; daß gerade Gortschakow daS UnterrichtSgesetz als eine dunkle Wolke am Himmel der französischen Zukunstsaus­sichten bezeichnet haben soll, hat die Gönner jenes Gesetzes so tief geschmerzt, daß der Franxais die Echtheit des gan­zen Schreibens in Zweifel zu ziehen sucht. Doch wird er damit schwerlich Erfolg haben; denn daffclbe trägt in Stil und Gedankengang viele Kennzeichen augenscheinlicher Echt­heit an sich. So viel übrigens jetzt von dem Verkehr de» Herrn Thiers mit Gortschakow die Rede ist, so gründ­lich ist der Besuch, den Decazes bei dem russischen Minister gemacht hat, todtgefchwiegen worden. Man hat kein Wort darüber gelesen; dieses Schweigen ist ein bezeichnender Be­weis für die Leichtigkeit, womit man aus der hiesigen Prrffe Dinge fernhalten kann, die der Minister nicht be­rührt sehen will. Die mündlich in politischen Kreisen umlaufende officiöse Version über den genannten Besuch lautet, Herzog DecazeS habe dem Fürsten Gortschakow die Bereitwilligkeit Frankreich» ausgesprochen, zu friedlicher Entwicklung Europas im Allgemeinen und zu ruhiger Er­ledigung der Herzezowinafrage im Besonderen mitzuwirkcn.

Spauiev. Auf 740 Mann und 92 Offiziere be­ziffert sich die Carliftenabtheilung, welche am 19. d MtS Word den französischen Behörden in Gavarnie entwaffnet von en ist. Die Freunde deS Prätendenten verfehlen na­

türlich nicht, dieses Ereigniß als einen Zufall, der über den numerischen Verlust an Streitkräften hinaus keine weitere Bedeutung habe, darzustellen. Jene 900, unter dem Befehle des Obersten Alveira, seien ein Theil der Valencianischen Truppen DorregarayS gewesen und hätten wie letzterer längs der Gränze von Catalonien und Na­varra marschiren wollen. ES sei ihnen gelungen, den Verfolgern stets auszuweichen, und ihre Entfernung von Don Carlos Armee habe nur noch zehn bis zwölf Stun­den betragen, als sie ohne ihr Wissen von verrätherischen Führern auf französisches Gebret hinübergeführt worden seien. Der Bürgermeister von Gavarnie sei schon benach­richtigt gewesen und an der Spitze von Gendarmen und Zollwächtern sofort auf dem Platze erschienen, um die Soldaten zur Niederlegung der Waffen aufzmordern. Die Tapfern hätten aus Achtung vor den Gesetzen deS Landes, in welchen sie sich befanden, dem Gebote gehorcht. Auch hier muß also die Beschuldigung des VerrathS cushelfen. Wahrscheinlich hat die Carlistenschaar sich vor den Ver­folgern nicht anders retten können, als durch die Flucht auf französisches Gebiet. Den kürzlich aufs Neue ge- schlagenen Banden Gamundis kann ein ähnliches Schicksal bevorstehen. Auch sie suchen den Weg nach Aragonien und ton dort vermuthlich nach Navarra. Die Carlisten haben indessen als Gegengewicht für die vielen Hiobsposten eine Siegesnachricht aufzuweisen, daß nämlich ihr General Miret die catalonische Stadt Jgualada mit ihrer Besatzung und beträchtlichen Vorräthen genommen hat. Zweifel an dieser Angabe sind übrigens erlaubt, denn am 19. wollte man von der Sache schon in Tolosa Kenntniß haben und am 18. lagen in Barcelona Nachrichten aus dem benach­barten Jgualada vor, welche auf ein derartiges Ereigniß keineswegs schließen ließen. Anderen Meldungen aus Tolosa zusolge ist am 16. d. eine carlistische Granate in das Rathhaus zu Hemani eingeschlagen, wodurch mehr als 40 Alfonststen getödtet oder verwundet wurden. Graf Caserta ist mit zwei Bataillonen und zwei Geschützen am 18. d. in Tolosa angekommen und marschirte sofort nach Oyarzun, wo den Alfonststen jetzt angeblich 4000 Carlisten aus Guipuzcoa und die zwei Bataillone DorregarayS aus Valencia entgegentreten werden.

ßketttuje, 23. Sept. Gestern überfielen die Jnsurgen ten einige türkische Compagnien, welche einen Proviant- TranSport nach Gorans!» geleiteten. Der Kampf soll meh­rere Stunden gedauert und beide Theile zahlreiche Verluste erlitten haben.

So«stanti»opel, 23. Sept. Officielle Depeschen vom 21. und 22 d. melden: Eine Jnsurgenten-Abtheilung von über 1000 Mann, welche sich auf der von Razusa nach Trebinje führenden Straße eines Proviant-Transportes bemächtigt hatte, wurde von den Truppen verfolgt und mit einem Verluste von 150 Mann vollständig in die Flucht geschlagen. Schevket Pascha ist, nachdem er die bei Peira campirenden Truppen mit Proviant versehen und den In surgenten im Gefechte einen Verlust von 200 Mann (darunter den Jnsurgenten-Chef Dank) beigebracht hatte, wieder in Gaczko eingetroffen.

Hchnl-Raffa».

Marburg, 25. Sept. Wie wir hören, nimmt die Thurmbaulotterie einen recht guten Fortgang; eine an­sehnliche Anzahl Loose soll bereits abgesetzt sein. In allen hiesigen Kreisen erfreut sich das Unternehmen, nachdem der Thurm mehr und mehr seiner Vollendung entgegengeht, der regsten Theilnahme. Es vergeht fast kein Tag. daß die reizende „Spiegelslust" von Fremden und Einheimischen besucht, und der Thurm bestiegen wird. Von viel gereisten Persönlichkeiten hörten wir wiederholt versichern, die hier gebotene Rundsicht gehöre zu den schönstem und vollkom. mensten, die es überhaupt gäbe. Sonntags zählt der Be­such des Thurmes nach mehreren Hunderten. Auch das neue Brand'sche Restaurationslokal auf Spiegelslust, mit geräumigem Salon und mehreren Pensionszimmern, schrei­tet seiner Vollendung ebenwohl rasch entgegen, und wird dasselbe zu einem fortwährend gesteigerten Besuch der schönsten unter Marburgs zahlreichen BergeS- und Wald- höhen sicher beitragen.

Marburg, 25. Sept. Zu den Seltenheiten gehört es in unserer unsteten und in vielen Dingen flüchtigen Zeit, „getreue Dienstboten," d. h. solche, welche jahrelang ein ujrb derselben Herr­schaft dienen, zu haben. Gerade eine solche hat nun gestern ihre irdische Laufbahn plötzlich beendet; ein unglücklicher Sturz auf der Treppe verursachte ihr einen Halswirbclbruch und plötzlichen Tod. Wenn schon nur eine einfache Magd, war die Hingeschie­dene doch eine solche, die fünfunddreißig Jahre ihres Lebens in treuer Hingabe Einer Familie gewidmet har, die Leid und Freud' mit ihr theilte, und die, wie es wohl in solchen Stellungen wenig vorkommt, dennoch einen recht großen Bekanntenkreis hatte; denn oft noch wird der alten Cathrine in Pfeiffer's Garten gedacht und sie daselbst vermißt werden.

— In Bezug auf die der „Trib." entnommene Nach­richt, daß die Söhne deS verstorbenen Kurfürsten jetzt in Berlin den Hofmaler Karl Arnold mit Ausführung eines PortraitS ihres Vaters beauftragt hätten, wird dem Kasseler „Tgbl." von Herrn Arnold berichtigend mitgetheilt, daß allerdings eine Anfrage wegen Ausführung eines solchen Bildes an ihn ergangen, mit der Ausführung aber noch nicht begonnen ist. Ferner erklärt Arnold, daß er nicht geborener Kasseler, sein Geburtsort vielmehr Berlin sei. ' Eschwege, 22. September. Heute Nachmittag 4 lUhr ist die erste Lokomotive — Nr. 60 — mit einem s Materialienzuge aus Bcbra im Bahnhofe Eschwege eilige- ; fahren. Dje Hochbauten sind soweit vorgeschritten, daß die 'zum Betriebe nothwendigsten Räumlichkeiten in Kürze fertig

gestellt sein werden. So darf man sich gutem Vernehmen nach der sicheren Hoffnung hingeben, daß der Betrieb auf der Strecke Bebra - Eschwege in einigen Wochen eröffnet werden wird. (H. M.)

Hana«, 21. Sept. Ein hiesiger Einwohner, der gestern Abend zwischen 8 und 9 Uhr im Main mit einem Netz Fische fangen wollte, zog aus dem ziemlich seichten Wasser ein lebendes und gesundes Kind, dem Mund und Ohren zugebunden waren. Das Kind, ein Mädchen, ist co. 10 bis 12 Tage alt. (H. Ztg.)

Auszus auö den Negiflern deS Standesamtes der Stadt Marburg

vom 18. bis 25. September 1875.

A) Heirathen.

Schuhmacher Justus Heinrich Rudolph Henkel und Catharine Christine Elisabeth Leng.

B) Geburten.

1) Paula Louise Elise WUHelmine des Feldmessers Conrad Sames T. 2) Eduard Heinrich Friedrich des Gastwirths I. Hein­rich Schwaner S. 3) Johann Heinrich der Catharine Engel von Bracht S. 4) Marie Emilie Wilhelmine Elisabeth, des Pfarrers an der hiesigen evang.-reform. Kirche Wilhelm Daniel Wolff T.

C) Sterbefälle:

1) Catharine Elisabeth des Stationsassistenten Emanuel Fronhäuser T. 9 M. 18 T. alt. 2) Kathinka Vellmer. 26 I. 11 M. 19 T. alt- 3) Johannes, des Schuhmachers Heinrich Schneider S. 5 M. 3 T. alt. 4) Emma Sophie Marie, des Restaurateurs Heinrich Simon Gerland T. 6 M. 26 T. alt.

T-l-zrapkttche Depesche« der Oder, hessische« Zeii««g.

Wie«, 24. Seplbr. Andrassys Erklärung in der heutigen Sitzung de» ungarischen Delegationsausschusses: die Erhaltung des Friedens werde den vereinigten Mächten gelingen, hat den günstigsten Eindruck gemacht. — Privat­nachrichten zufolge ist Derwisch Pascha vorgestern bei Rav­no überfallen worden und soll dabei gegen 200 Todt« gehabt haben.

Wie«, 24 Sept. In der Sitzung des ungarischen Ausschusses für die auswärtigen Angelegenheiten entwickelte der Graf Andraffy die Gründe, weßhalb diesmal die Vorlage des RothducheS unterblieb. Er stellte die Vor­lage handelspolitischer Correspondcnzen und Berichte in Aussicht. Der Ausschuß erklärte sich hieraus für befriedigt. Auf eine Interpellation deS Erzbischofs Heynald über die Bewegungen im Orient erklärte Andraffy im Allgemeinen und indem er vermied aus Details einzugehen, daß die Monarchie in Gemeinschaft mit den beiden benachbarten Kaiserreichen für die Aufrechterhaltung des europäischen Friedens mit Erfolg gewirkt habe und seien die Hoffnungen zur Erhaltung des Friedens hierdurch auch für die Zukunft begründet. Für die volle Wahrung der eigenen Interessen glaube er Bürgschaft übernehmen zu können. Was die auf Vermeidung der Wiederholung solcher Ereignisse ge­richteten Bestrebungen betreffe, so fänden dieselben in den Grenzen der Berechtigung und Möglichkeit ihre Bcjchrän kung. Er hoffe, daß auch innerhalb dieser Grenzen der Erfolg ein guter sein werde. Der Ausschuß nahm diese Erklärungen, welche ihm zur Beruhigung gereichten, zur Kenntniß.

Paris, 24. Sept. Alle Abendblätter sprechen sich gegen die jüngsten Publikationen Emil de Girardins und Victor Hugos in Betreff der Annectirung Belgiens aus. Der „FrantzaiS" constatirt, daß Niemand in Frankreich diese Phantasten ernst genommmen habe.

Haag, 24. Sept. Für das Budget von 1876 belaufen sich die Ausgaben fast auf 114 Millionen, also 2^/3 Mil- lionen mehr als im Vorjahre. Für Eisenbahnbauten sind 7, für LandeSvertheidigung 6 Millionen veranschlagt. Die Einnahmen betragen beinahe 109 Millionen. Das Deficit soll durch die Ausgabe von 5 Millionen Schatzscheinen gedeckt werden.

Haag, 24. Sept. In der ersten Kammer wurde heute mit 23 gegen 12 Stimmen der Antrag van Twist angenommen, dem Finanzminister und dem Minister des Innern wegen Abschluß deS Vertrages mit der Hollän- disch - Rheinischen Eisenbahngesellschast die Mißdillung der Kammer auszusprechen, weil der Vertrag die Com­pagnie nicht verpflichte, die Verbindung mit Rotterdam herzustellen. Van Twiit erklärte bei Motivirung des An­trages, daß demselben politische Zwecke nicht zu Grunde lägen.

Marburg, 25. Septbr. Der heutige Wochenmarkt war gut besucht. Butter kostete das Pfund 12—10 Sgr., Eier 1 Stück 6—8 Hlr., Käse per Stück 10—12 Hlr., Käsematte per Stück 5—6 Hlr., Kartoffel 2 Liter 11—1$ Sgr., desgl. 1 Korb 16—18 Sgr., getr. Zwischen per Pfund 2—3 Sgr., desgl. frische 90—100 Stück ISgr-, Aepfel 8—l 2 Stück 1 Sgr., Birnen 9—14 Stück 1 Sgr, Trauben 2—3 Stück 1 Sgr., Birnmus per Maas­topf 11—13 Sgr, Tauben das Paar 4j—5$ Sgr., junge Hahne das Stück 5—8 Sgr., Hühner das Stück 7—9 Sgr., Koblraben 5—6 Stück 2 Sgr., Weißkraut per Kopf 1—lj Sgr., Linsen 2 Liter 3—3j Sgr.

Für die durch Waffersnoth beschädigten Bewohner Kirns rc. ist bei uns eingegangen von der Gemeinde Damm 4 Mark 15 Pf

Zur Empfangnahme weiterer Gaben ist gern bereit

Die Exp. d. Oberh. Zeit.

_ Das der H-mbu^ - Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesell- schäft gehörende Post-Dampffch,ff „Hammonia", Capitän Boß, ging, expedirt durch Herrn August Bolten, William Millers Nachfolger, am 22. September von Hamburg via Havre nach New-Aork ab.

Das Hamburg-New- Norker»er Post-Dampfschiff „Suevia", Capttam Franzen, welches am 8. d. M. von hier und am 11. von §aore abgegangen, ist nach einer Reise von 10 Tagen 17 Stunden am 22. d. M. 4 Uhr Morgens wohlbehalten in New-Aork an­gekommen. r