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kann; da aber diese Vorbedingungen ohne Einfluß auf den höheren Unterricht sind, so beabsichtigt man, daS diesen be­treffende Gesetz vorauSzuschicken und ist man bereits mit der Umarbeitung des darüber im verflossenen Jahre ausgear­beiteten Entwurfs beschäftigt.

Die Stimmen, welche zur Rettung unserer Industrie einen mäßigen Schutzzoll empfehlen und dem Treiben der Theoretiker und Freihändler entgegentreten, mehren sich von Tage zu Tage. Sehr beherzenSwerth ist daS, was das „Frankfurter Journal" darüber schreibt. Dieses Blatt, dem man wahrlich keine reactionäre Richtung vorwerfen kann, das vielmehr die äußerste Linke der Fortschrittspartei re- präsentirt, fällt ein geradezu vernichtendes Urtheil über die Einseitigkeit der Theoretiker und weist auf die Folgen hin, die für uns aus der Ueberstürzung unserer Gesetzgebung hervorgegangen sind. ES heißt in diesem Artikel unter Anderem: „Kann etwa ein vernünftiger, mit dem Stande unserer Industrie und unserer Exportfähigkeit halbwegs ver­traute Me.isch in Abrede stellen, daß namentlich unsere Eisen- Jnduflue jii) k i einer schweren, ihre Existenz ernstlich in Frage stellenden KrisiS befindet, und daß die zollpolitischen Maßnahmen deS Auslandes ganz dazu angethan find, diese Krisis zu verschlimmern und ihre Dauer zu einer unabseh­baren zu machen? und ist es wirklich so gar entsetzlich, wenn unter Berufung auf diese thatsächlichen Verhältnisse die Forderung laut wird, an den bestehenden, durchweg sehr niedrigen und kaum in einem Falle als reine Schutzzölle zu betrachtenden Zollsätzen einstweilen nicht zu rütteln? Und ist die Frage nach Aufrechthaltung oder Beseitigung von Zollsätzen, und selbst nach Ausführung schon gefaßter politischer Beschlüsse eine einfach practische; wenn nachge- wiesen werden kann, daß die Lage unserer Industrie gegen­wärtig eine solche ist, daß sie eine Beseitigung der Zölle nicht ohne die schwersten Erschütterungen zu ertragen ver­möchte, so macht eS uns nicht die geringste Gewissensun­ruhe, uns gegen eine solche Beseitigung zu erklären. Diesen Nachweis zu führen, ist Sache der Industrie, ihn zu prüfen, Sache der Behörden und der gesetzgebenden Körperschaft des Reiches; Sache der Presse roüie eS, die einschlägigen Verhältniffe und Gesichtspunkte unbefangen zu erörtern und im großen Publikum Klarheit über die obschwebenden Fragen zu verbreiten. Alle diese Sätze sollten doch wahrlich für selbstverständlich gelten dürfen. Aber — mit wenigen Aus­nahmen — genügt für die nationalliberalen Blätter das Wort „Schutzzoll", um sich, wie der Truthahn auf das rothe Tuch, auf alle diejenigen zu stürzen, welche sich er­frechen, von der unfehlbaren Partei-Schablone abzuweichen. Wir fürchten sehr, daß das Wort „Freihandel" in nicht ferner Zeit ebenso sehr zur Phrase geworden sein wird, wie dies heute schon mit den Worten „Gewerbefreiheit", „NiederlaffungSfreiheit" theilweise der Fall ist; und die Schuld hieran wird nicht zum kleinsten Theile die jetzige „Correctheit" in der Haltung eines so großen TheileS un­serer Preffe tragen.

AuS Liegaitz schreibt man l ES ist kaum auszudrücken, mit welchem Jubel der Kaiser überall empfangen und be­grüßt ist. Um 8V2 Uhr Morgens, am 15. September ist der Kaiser nach Schloß Camentz, zum Besuch des Prin­zen Albrecht abgereist, und schon standen, wie bei jedem Heraustreten des Kaisers aus dem Schlöffe, dichte Men- jchenmaffen auf den Straßen, um ihn zu sehen, zu be­grüßen. Am Abend war der Kaiser wieder zurück, und um V2IO Uhr in sächsischer Uniform, mit sächsischem Or­densbande auf dem Bahnhof, um den König von Sachsen

kaffe. Vor einigen Tagen erhenkte sich in Tabor der Hausbesitzer Prochazka. Er ließ ein Schreiben zurück, in welchem er von vielen Unredlichkeiten, begangen durch den Kasstrer Schauer und den Buchhalter Vesecky, Kunde gab und insbesondere ansührte, daß ihm dieselben zu 40 pCt. Geld liehen, wodurch er zu Grunde gerichtet wurde. Vön vielen Seiten tauchten noch andere Beschwerden auf, in Folge deffen die Direktion der Sparkaffe am 7. d. M. um 2 Uhr Nachmittags, eine Srontirung vornehmen wollte. Allein der Kasstrer Schauer entfernte sich und war den halben Tag nicht zu finden. Für den 8. d. M. war von Seite des Direktors Herrenritt eine Plenarsitzung des AuSfchuffes auf 2 Uhr Nachmittags angeordnet worden, was den Beamten der Sparkasse bekannt war. Auch dies, mal erschien Schauer nicht, trotzdem er früh in seinem Bureau gewesen war. An demfelben Tage schickte Frau Anna Schauer, als eben das Esten auf dem Tische stand, ihr Dienstmädchen mit 20 fl. zum Photographen Seyka. Das Mädchen wollte dm jüngsten Knaben, der in der Wiege lag, mitnehmen, allein die Frau gab es nicht zu, auch Schauer widersetzte sich. Als das Mädchen zurück­kehrte, fand sie die Thür geschlosten. Sie wartete, in der Meinung, ihre Herrschaft hätte sich mittlerweile entfernt. Indessen wartete auch die Commission, mit Dr. Herrenritt vergebens auf den Eassirer. Man schaffte sich endlich die Gewißheit, daß er in seiner Wohnung sich eingeschloffen habe. Gegen 7 Uhr Abends kamen der Bürgermeister, Herr Schoene, bet Gemeinderath ©tatet und Mitglieder der Sparkaste und ließen die Thür öffnen. Man fand die ganze Familie ermordet. Im ersten Zimmer lag ein Knabe im Alter von drei Iahten im Bette; sein Hemdchen war zurückgeschobm, am Schlüsselbein klaffte eine tiefe Stich­wunde. Im zweiten Zimmer lag Frau Anna Schauer, nebm ihr das zehnjährige Töchterchen, beide mit durch­schnittenem Halse. Im dritten Zimmer sand man Schauer erschostm. Er saß auf einem Stuhle, die Lefaucheuxflinte neben stch. Sein rechter Fuß war entblößt, und er hatte1

zu empfangen, nach seinem Logis zu begleiten, und mit ihm zu soupiren. — Die Kronprinzessin hat kurz vor ihrer Abreise nach Potsdam dem Osfiziercorps des 2. Leid- Husarenregiments, besten Oberst sie ist, ein Frühstück ge­geben, zu welchem außer den Personen des Gefolges 25 Offiziere des Regiments geladen waren. Dasselbe fand im großen Speisesaale des SchlosteS statt. Am Manöver tage, bei Verfolgung des Feinde« durch die Kavallerie, an der das 2. Leibhusarenregiment Theil nahm, ritt die Kron­prinzestin an der Spitze destelben die Attake mit, ebenso, wie dieselben beim Parademarsch ihre Husaren beim Kaiser im Trabe vorbeiführte. DaS Manöver dieses Tages hat auf alle Anwesenden einen besonders befriedigenden Ein druck gemacht, durch die außerordentliche Sicherheit und Ordnung, mit welcher alle Truppen die einzelnen Gefechts­momente zur Anschauung gebracht haben, und welche stch in allem, in der oberen Leitung sowohl, wie in der Durch­führung erkennen ließ.

Ueber die von unS bereits mitgetheilte Verhaftung in Darmstadt des Majors Steck von der holländischen Colo­nialarmee, erhalten wir folgende nähere Mittheilung: Ma­jor Steck ist bereits feit längeren Jahren pensionirt, und in Darmstadt, von wo er gebürtig, wohnhaft; er ist be­kannt als ein sehr unternehmender Speculant. Da« Reichs­kanzleramt hatte die dortigen Behörden schon seit geraumer Zeit davon in Kenntniß gesetzt, daß in Bayern und auf dem Westland Anwerbungen für die holländisch-ostindische Armee vorgenommen würden, und die Erklärungen eines wiedereingebrachten Deserteurs ließen in dieser Beziehung einigen Verdacht auf Steck fallen; da geschah es, daß ein Vater, um den Eintritt seines Sohnes in die holländisch- ostindische Armee zu verhindern, und nachdem er alle übrigen Mittel unnütz erschöpft, diesen kurz vor seiner Abreise verhaften ließ; während seiner Abwesenheit nahm man eine Untersuchung in seiner Wohnung vor, und hat dort Papiere gesunden, die den Major Steck stark com- promittirten, um sofort zu dessen Verhaftung zu schreiten; die int feinsten Darmstädter Lokale stattfand, in dem Steck allabendlich mit anderen höheren Offtderen seine Partie L’hombre zu machen pflegte.

Aus Ragusa wird geschrieben, daß die Türken das Kloster Duze niedergebrannt, in Banjaluka den österreichi­schen Consul isulirt und die Serbische Kirche in Brand gesteckt haben.

Die Sammlungen in Prag werden mit großem Eifer zu Gunsten der Aufständischen in der Herzegowina be­trieben, und haben ein sehr günstiges Resultat.

Deutsche» Strich.

•» Berlin, 17. September. Der Etat für das Reichs­oberhandelsgericht veranschlagt die Einnahme pro 1876 auf 39,900 Rmk. Im lausenden Jahr sind angesetzt 36,900 Rmk., also für 1876 3000 Rmk. mehr. Die Veranschlagung ist nach der seit drei Jahren erzielten Durchschnittseinnahme von 13,014 Rmk., aus 39,012 Rmk. berechnet. Die Aus­gaben betragen an fortlaufenden Ausgaben 363,370 Rmk., für 1875 waren angesetzt 351,340 Rmk, so daß nach Ab­zug eine Ersparniß von 8,400 Rmk, ein Mehr von 1830 Rmk. verbleibt. Die einzige Aenderung in dem Etat besteht in der Ausnahme der Summe von 8,400 Rmk. als etats­mäßiges Gehalt für einen Staatsanwalt, welche Summe bisher als Renumeration ausgebracht war. Nach den Mo­tiven erfordert es das dienstliche Interesse, daß die Wahr­nehmung der Staatsanwaltgeschäfte durch einen dazu ge

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wahrscheinlich sitzend mit dem Fuße den Hahn an der Flinte abgedrückt. Hinter ihm lag seine siebenjährige Toch­ter in einer Blutlache. Sämmtliche Leichen waren bereits erkaltet, nur der kleine Knabe zeigte noch einige Wärme.

Philadelphia. (Eine Schreckens-Nacht in Schuyl- kill County.) Der als „North of the Mountain“ bekannte Theil des Schuylkill Kohlen-DistrictS, der auch die Mahaunoy Kohlen Region umfaßt, bot in der Nacht deS 14. August ein furchtbar schreckliches Bild der Zügellosigkeit und Ge- waltthätigkeit. An diesem Tage wurden die Arbeiter sämmt- licher Gruben im Distriet ausgezahlt; eS war in der Thal der erste Zahltag von Bedeutung seit letztem December. Die meisten Arbeiter hatten Schulden in den verschiedenen Läden zu bezahlen, doch blieb ihnen auch noch genug übrig, um die zahlreichen Schnappshöhlen zu frequentiren, und die Folge davon war, daß der ganze District am Abend eine Scene des Schreckens darbot, wie sie seit langer Zeit dort nicht gesehen worden ist. In den meisten Gruben- dörfern durchzogen Haufen betrunkener Männer die Straßen, ihre Revolver abfeuernd und Händel suchend mit Jedem, der ihnen nicht klugerweise au8 dem Wege ging. In Ma- hannoy City gerieten zwei Männer mit einander in Streit und fingen sofort an, auf einander zu feuern. Glücklicher­weise waren beide zu betrunken, um gut zielen zu können, so daß von den zahlreichen Schüsserr nur einer von ihnen an der Wange gestreift und leicht verwundet wurde. Die Straße war zur Zeit dieser Schießaffaire noch sehr belebt, doch brachten sich alle Zuschauer schleunigst in Sicherheit. Ein Mann, Namens Zimmermann, wurde von einer ver­irrten Kugel in die Brust getroffen, während er in einem benachbarten Laden Einkäufe machte und auf bet Stelle ge- tSbtet. Auch in Shenandoah sand eine ähnliche Tragödie statt. Ein junger Welhsman, Namens Gomer James, wurde vor zwei Jahren auf die Anklage verhaftet, einen gewissen CoSgrove erschossen zu haben. Dotz der erschwerenden Jndicien, welche gegen ihn damals Vorlagen, wurde er frei»

: eigneten Beamten dauernd gesichert werde. — Der orien • talischen Frage in Bezug auf dir Herzegowina geht e» wie dem ottomanschen Reiche selbst, eS exiflirt überhaupt nicht

1 die Kraft zum Existiren. Es wird zur Zeit jede bestimmte । Annahme über die zukünftige Gestellung der ottomanifchen 1 Verhältnisse fehlen. Deutschland kann auf diese unklare Situation mit großer Ruhe blicken, weil fein Interesse nicht

1 unter dem Status quo leidet. — Der Kaiser hat am 12. Juni = d. I. auf den Bericht der Minister des Krieges, der Finanzen , und des Innern ein Pferde-AuShebungS-Reglement genehmigt. ' ES ist deshalb auf Grund einer Ausführung der 25, : 27 und 536 deS Gesetzes über die K/iegsleistungen vom 13. Juni 1873 aufgestellt und tritt an Stelle der Ver­ordnung vom 24. Februar 1834. Durch das Reglement wird bestimmt, daß zur Erhebung einer Ueberstcht über den Pferdebestand im Lande von 6 zu 6 Jahren auf jedesmalige Anweisung der genannten Minister Vormnsterungen der sämmtlichen Pferde durch VormusterungS>Commissionen statt- finben, deren für jeden KreiS eine eingesetzt wird. Die Commission wird aus einigen vom kommanbirenden General zu bestimmenden Offiziere und dem Landrath gebildet. Aus­genommen sind nur die Dienstpferde von Beamten im Reichs- Staatsdienst. —

Wilhelm-Hafen, 17. Sept. Der Slapellauf bet Kriegsschiffes „Der große Kurfürst" ist glänzend gelungen. Die» Festlichkeit fand unter massenhafter Betheiligung von dem Civil- und dem Militärstand angehörigen Publikums statt. Der Chef der Admiralität, von Stosch, vollzog die Taufe des Schiffes.

Karlsruhe, 16. September. Zu dem bevorstehenden bonapartistifchen Congreß auf dem benachbarten Arenenberg find schon viele Familie» Glieder und sonstige Anhänger eingetroffen, als: Prinzessin Mathilde, Prinz Murat, der Kronprinz der Niederlande, die Generale Fleury und Pajol, sowie der ehemalige Botschafter Benedetti. Der von den badischen Herrschaften dort gemachte Besuch ist in diesen Tagen von der Exkaiserin und ihrem Sohne auf der Mainau erwidert worden. — Die Stadt Rastatt hat bis jetzt die höchste Zahl Kleriker, nämlich drei katholische Geistliche, als Wahlmänner gewählt und wird in den letzten Bezirken auch noch den vierten vom Kloster wählen; der Stadtbezirk wird voraussichtlich für die Ultramontaneu gewonnen und dadurch die Wiederwahl des bisherigen Abgeordneten, An­walts Stigler, unmöglich fein. — Mit der letzten Abstim­mung in der Stadt Bruchsal ist die ultramontane Partei unterlegen, da jetzt vier Bezirke mit 32 Wahlmännern liberal und nur zwei mit 16 Wahlmännern schwarz sind; die Wieder­wahl des Abgeordneten Bär ist nun dort gesichert. — Da« Schöffengericht zu Karlsruhe verurtheilte in letzter Zeit de» Pfarr-Berweser Heilig in Daxlanden zu 30 Mark Strafe, weil derselbe in öffentlicher Christenlehre gegen fünf Mädchen, die trotz seine« Verbotes den Tanzboden besuchten, sich eine deren Schamgefühl verletzende Aeußerung erlaubte. Auf erfolgten Recur« sprach aber am 7. d. M. die hiesige Recur«- tammer den Angeklagten frei.

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Wie«, 17. Sept An hiesigen tompetenten Stellen ist nichts bekannt, was dem mehrfach verbreiteten Gerücht vom Einmarsch der Türken in Serbien eine Unterlage geben könnte.

Rom, 14. September. Man hat lange genug und mit Recht geglaubt, daß Monstg. Salvatore VitelleSchi al« Sekretär der Kongregation der Bischöfe und Regularen mit - - - ~~~---- »

gesprochen und kehrte nach Shenandoah zurück. Sonnabend Nacht sand dort ein Mondschein-Pic-Nic statt, bei welchem James al« Barkeeper fungirte. Gegen Mitternacht kam ein Haufen Leute zu dem Stand, wo James beschäftigt war, und bestellte Bier. Während er stch umdrehte, um das Bier einzufchenken, wurde er geschossen und auf der Stelle getödtet. Der Mörder und seine Genossen entkamen, ohne daß man sie oder ihre Spur gekannt hat, und bleibt nur die Annahme übrig, daß CoSzrove's Tod durch diesen höchst feigen Mord gerächt werden sollte. Die gräßlichste Scene indessen ereignete sich in Girardville. Ein Haufen betrunkener Arbeiter unter Anführung eines gewissen Hoey kamen in eine Wirtschaft, wo sie allerlei GewaltthStigkeiten verübten. Sie zertrümmerten die Fenster und Gläser, zer­brachen Tische und Stühle, mißhandelten die anwesenden Gäste, bi« e« schließlich dem Wirth gelang, sie aus dem Lokal zu treiben. Einer der Gäste, welcher besonders schwer mißhandelt worden war, ging zum Friedensrichter Gwyther, um gegen Hoey einen Berhastsbefehl auszuwirken. Während der Richter noch mit dem Anhören der Klage beschäftigt war, stürmte Hoey mit seinen Anhängern das Gerichtslokal, aus welchem sie nur mit großer Mühe wieder bertrieben wurden, ohne daß eS gelungen wäre, Hoey zu verhaften, da deffen Begleiter stch stark in der Ueberzähl befanden. Nachdem wieder Ordnung im Gerichtslocal hergestellt war, fertigte der Richter den Haftbefehl au« und ging dann auf die Straße, um den Constabler aufznfuchen, ober möglicher­weise selbst die Verhaftung vorzunehmen. AlS er bei seiner Wohnung angekommen war, richtete ein gewiffer William Tode sein Gewehr auf ihn. GwytherS Tochter sah eS und schrie: „Um Gottes Willen, erschießt meinen Vater nicht." Ihr Flehen war nutzlos, denn in betreiben Augenblick krachte der Schuß und Gwyther fiel tobt zu ©oben. Außerdem sanden noch mehrere, wenn auch weniger schreckliche Gewalt­thStigkeiten statt. Im Ganzen ober war diese Nacht die furchtbarste, schrecklichste, die je in Schuylkill County statt- gesunden hat.