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ableugnet, es ist vollständig richtig, daß Dufaure sich ge­weigert hatte, Buffet in die Sitzung deS ständigen AuS- chuffes zu begleiten, und daß es dieserhald zu einer sehr »estigen Scene zwischen den beiden Ministern gekommen war. DaS Auftreten Buffet's ist, wie man hört, sogar dem Herzog von Broglie zu toll, und da der Marschall Mac Mahon, falls Buffet fallen sollte, den Ex-Vicepräst- denten des Cabinets vom 24. Mai 1873 wieder mit den

heute Niemand haust, als die grüajchimmecnde, mitz.ihren klugen Aeuglein gar verschmitzt blickende Eidechse.

ES war ein heiteres sorgloses Dasein, das Leben in Pompeji im August deS Jahres 79 nach Christi Geburt. Zwar hatte den braven Pompejianern das Erdbeben vom 5. Februar 63 einen gewaltigen Schreck eingejagt. Biele öffentliche und p wate Gebäude waren zusammenzestürzt, viele Familien hatten Hab und Gut, wohl auch theure An­gehörige verloren. Aber sechszehn Jahre lassen manche Wunde heilen, besonders im goldenen Sonnenscheine der Campania Felix, der heute noch drei Ernten im Jahre reift. DaS Treiben von Handel und Geschäft, wodurch Pompeji gewachsen und reich geworden war, füllte wieder die Straßen, Märkte, Zollhäuser und gäben. Auf dem Forum, in der Basilika und in den Tempeln erklangen Hammer und Meisel früh und spät, die gestürzten Säulen in ihrer alten Herr­lichkeit wieder aufzurichten. Griechische Bildner arbeiteten in ihren Werkstätten an neuen Götterstatuen; Jener furchte die Stirn eines Donnerers Zeus, Dieser glättete die blen­denden Schultern einer Aphrodite, indeß die Gesellen daran waren, neue Schöpfungen aus dem Groben zu hauen, hier einen beschwingten Eros, dort einen Merkur, damit der Meister die letzte Hand anlegen könne unbeirrt durch grobe mechanische Arbeit.

Auf dem geräumigen Forum spazierten die Graubärte, in eifrigem Wechselgespräch die Neuigkeiten des Tage» er­wägend. Die feste aber milde Hand VespastanS schien da­mals das Schiff der römischen Weltherrschaft in einen sicheren Hafen geführt zu haben, nachdem Steuermänner wie Ti­berius, Caligula und Nero, gefolgt von Galba, Otho und Vitellius es bald zum Spiele von Wind und Wellen ge­macht hätten. Von Tiberius und seinem schandbaren Leben

diplomatischen Terrain anbot. Berlin handelte ebenso. Hierauf wurde den anderen Mächten in der Ueberzeugung dieser doppelte Zweck entspreche den allseitigen Wünschen, der Anschluß angeboten. Die beabsichtigt gewesene Inter­vention sei höchst unwahrscheinlich geworden, da eine Ei­nigung nur auf dem Boden der Mäßigung und Achtung der Verträge möglich sei. Allseitig wurden behufs Beru­higung und Versöhnung praktische Berbefferungen gewünscht, daher seien befriedigende Resultate um so sicherer zu er­warten, als dichperiodische Erneuerung blutiger Unruhen in Niemandes Interesse liege.

Diario" meldet, daß verdächtige Personen,

Geschäften betrauen will, so bemüht sich jetzt der Herzog, die Majorität vom 25. Februar 1875, die, welche die Proclamation der Republik guthieß, zu gewinnen. Er geht darin so weit, daß er sogar Gambetta den Hof macht und, als er diesem vor drei Tagen begegnete, die beiden Hände ergriff, sie aus'ö herzlichste drückte und ihm die schönsten Versprechungen wegen der Aufrechterhaltnng der Republik machte. Er scheint Buffet übrigens nicht allein als abge­nutzt zu betrachten. Seine Collegen thun dieses auch, wie zur Genüge eine anti-buffet'sche Mittheilung des vfficiösen Moniteur" darihut. Dieselbe lautet:Wenn die in Paris durch den Artikel des ,Pays', der in dem ständigen Aus­schüsse zur Sprache kam, hervorgerufene Erregung sich zu legen beginnt, so ist dies nicht in der Provinz der Fall, wo dieser Artikel nicht unbemerkt vorübergehen konnte. Der größte Theil der Deputirten befindet sich augenblicklich in der Mitte ihrer Wähler, und es ist ihnen, wenn sie zur Majorität vom 25. Februar gehören, nicht angenehm, wenn man sie als Verbrecher bezeichnet, weil sie für die Republik stimmten. Mehrere von ihnen haben in Folge dessen au den Präsidenten der National - Versammlung, Herzog von Audiffret-Pasquicr, geschrieben, um sich über das,Pays' zu beklagen. Sie erinnern in ihren Briefen daran, daß, da die Monarchie und das persönliche Septennium unmöglich gewesen, sie deshalb für die Republik gestimmt hätten, um der Unbeständigkeit der Lage ein Ende zu machen. Unsere Nachrichten gehen selbst weiter. Einige Deputirte wollen eine allgemeine Bewegung gegen den Artikel des ,PayS' Hervorrufen und den Herzog Audiffret-Pasquier beauftragen, dem Minister des Innern ihren peinlichen Eindruck auszu­drücken, ihre Ideen und ihr Auftreten auf so seltsame Weise entstellt zu sehen. Wenn die Versammlung wieder da ist, wird dieser Schritt bald einen Collectiv-Charakter erhalten; unter den gegebenen Verhältnissen ist eine solche Kundgebung aber schwieriger. Indeß hat die Absicht der Majorität, den Präsidenten der National-Versammluug daran zu erinnern, daß er der Vertheidiger der Rechte der Versammlung ist, eine Wichtigkeit, die man nicht verkennen darf, und sie if der Art, daß der Zwischenfall des ,Pays^ eine Tragweite erlangt, welche schon jetzt die Aufmerksamkeit der Regierung aus sich lenkt." So der officiöseMoniteur", deffen Sprache zur Genüge darthut, daß ein Theil der Minister ebenfalls stark gegen Buffet eingenommen ist.

Madrid, 6. Septbr. Das

nach Navarra abgegangen. Die bei Estella. Carlistische Depeschen melden, daß Dorre garay am 3. Sept, in Jsada (Navarra) eingetroffen ist.

Brüssel, 7. Sept. Heute Vormittag 11 Uhr ist der Pilgerzug nach Lourdes von Mons abgegangen. Er ent­hält 516 Reisende, nämlich 450 Belgier, 10 Holländer, 10 Luxemburger und 46 Deutsche. Es sand keinerlei Kundgebung statt. Doch waren polizeiliche Maßregeln getroffen. Die Mehrzahl bestand aus Weibern und Pfaffen.

Petersburg, 7. Sept. DasJournal de St. Pe- tersbourg" schreibt über die diplomatische Action in der Herzegowina-Angelegenheit: Die Initiative kam von Peters bürg, welches überzeugt ist, daß eS sich nur um Erhaltung eines verbesserten Status quo handeln könne, und dem zunächst interessirten Oesterreich seine Mitwirkung auf dem

Don Carlos mehrere der Untreue verdächtige Personen, darunter Mendcri, hat verhaften laffen. Quesada ist

Hessen-Nassau.

Kassel, 6. September. Die letzte Sitzung des Ver­eins für hessische Geschichte und Landeskunde, welche am 30. v. M. stattfand, leitete Herr Dr. Kolbe mit einigen von Herzen kommenden und zu Herzen gehenden Worten zur Erinnerung des verstorbenen Vereinspräsidenten, unse­res Oberbürgermeisters Nedelthau, ein, an deren Schluß ich alle Anwesenden erhoben. Sodann gab er Nachricht aber die sich stetig mehrende Mitgliederzahl. Endlich folgte der Generalbericht über die dieSjähngen Ausgrabungen heidnischer Grabstätten in Hessen durch den Museums­director Dr. Pinder. Derselbe knüpfte an die letzten For­schungen deS Professor Dr. Arnold an und zeigte, inwie­weit 'dieselben bereits jetzt auch durch die archäologischen Funde destäligt oder doch begleitet würden. Er gab so­dann eine völlige Ueberstcht über die verschiedenen in Hessen vorkommenden Bestattungsweisen und über ihre geographische Benheilung nach Flußthälern, Gaugrenzen und Stamm­sitzen. Im Ganzen sind jetzt 93 Ortschaften in Hessen bekannt, an denen sich Reste heidnischer Vorzeit finden. Die von dem genannten Herrn aus Fonds deS Cultus- ministeriumS gemachten Ausgrabungen dieses Jahres haben sich im Gegensatz zu denen des Vorjahres auf Leichengräber, nicht auf Urnengräber bezogen. Da eS der Zweck ist, nach und nach ein Gesammtbild unseres heidnischen CultuS zu gewinnen, was nur durch Vereinigung aller Fundstücke an einer Beobachtungsstelle geschehen kann, so ist die Bitte deS Vortragenden auf das Lebhafteste zu unterstützen, daß dem in den Zeitungen veröffentlichten Aufruf desfelben mehr Folge gegeben werden möge, daß diejenigen Privaten, die noch im Besitz solcher einzelnen Fundstücke find, sich ent- schließen möchten, dieselben an die Sammlung deS Museums abzugeben, wo ihnen, beiläufig gesagt, ein hoher KauspreiS gewährt wird, während den Geschenken der Name deS Gebers angehestel wird. Möchten sich die Namen solcher Geber, wie des Gutsbesitzers Deichmann in Lembach, des Lehrers Henkel in Grifte, des Herrn Buchhalters Brehm hierselbst, des Herrn Oberamtmanns Weise in Ehlen, de» Oberförsters Hoffmann in Fritzlar und de» Gymnasiasten Limberger hierselbst, vermehren! Der Zweck verdient wahr­lich allseitige Unterstützung! Wer e» vorzieht, seine Gaben oder Kaufanträge dem Geschichtsverein statt dem Museum zuzuwenden, führt dem zu erreichenden Zweck dieselbe Unter­stützung zu, da beide Sammlungen, in demselben Zimmer ausgestellt, sich gegenseitig erläutern und ergänzen. (H. M.)

Fulda, 7. Sept. Hebet den Besuch Sr. Excellenz des Staatsministers und Minister» für die landwirthschastt. Angelegenheiten Dr. Friedenthal in den Kreisen Fulda und Gersfeld, theilt dasFuld. Kr." Folgende» mit: Bor etwa 10 Tagen gelangte vom königlichen Oberpräsidium zu Kaffel an die Landrathsämter zu Fulda und Gersfeld die officielle Mittheilung, der Herr Minister für die land« wirthschaftlichen Angelegenheiten Dr. Friedenthal beabsich­tige am 3. September die künstliche Fischzuchtanstalt auf der Hahlingswühle, sowie die Bieberstemer Fohlenweide zu besuchen und wünsche derselbe bei dieser Gelegenheit die hervorragendstkn 'Persönlichkeiten bet genannten Kreis? auf Capri war oft die Rede auf diesem Forum, von dem auS man die von dem finstern Tyrannen errichteten Tempel und Paläste auf den blauschimmemden Felsen der Insel über das glitzernde Meer hin deutlich sehen konnte. @tn alter Römer, auf Besuch bei einem Bettet in Pompeji, <t« zählte wohl von dem Tode de» Schlemmer» Vitellin», wie man ihn unter Spott- und Schwertstreichen durch die Straßen geführt, und bann in Stücken zerhackt habe, die der gelbe Tiber in« Meer geführt. Ein Kaufmann, der Oel und Wein nach Rom gebracht und mit voller Tasche nach Pom­peji zurückgekehrt, beschrieb den eben au» weißem Marmor errichteten Triumphbogen zu Ehren de» Sieges über die Juden und den im Inneren de» Bogens in Marmor ge­hauenem fiebenarmigen Leuchter, den man heute noch sehen kann. Auch erzählte der reiche Weinhändler Wunderdinge von Bem begonnenen Bau des neuen flavischen Amphitheater». Daffelbe steht dort, wo bet furchtbare Nero feine Gärten hatte unb wirb 100,000 Menschen fassen, während unser Amphitheater nur für 20,000 Raum giebt. Et war auch im Theater de» Marcellus gewesen unb hatte Löwen mit Ele- phanten unb deutsche Kriegsgefangene mit Bäten kämpfen gesehen. Der Kaiser hatte ihm, obwohl gichtktank zu Bette liegend, Audienz gewährt, um ihm gegen einen seiner Schuld­ner Recht zu schaffen. Titus, CäsarS gütiger Sohn, hatte ihm noch besonders versprochen, seiner Sache eingedenk zu sein. Welch ein Kaiser wird dieser Titu» werden, ruft der dicke Kaufmann aus er reichte mir feine Rechte, al» wäre ich ein siegreicher Feldherr! Und ich bin doch nichts, al» der arme PetroniuS Rufus, meine» Zeichen» Wein- und Oeihändler, atm aber ehrlich--

(Schluß folgt.)

10 Uhr nach Bunzelwitz fahren, um dort die Parade des < 6. AtmeecotpS abzunehmen. Um 5 Uhr wieder Diner im Schlöffe von Breslau und Abends das Ständefest. Sonn­abend den 11. September findet zwischen Raaben und Ja ' nischau daS Corps - Manöver statt. Auf dem Striegauer : Bahnhofe werden die Stände des Kreises Sttiegau vom Kaiser empfangen. Derselbe begibt stch von da nach Fürsten­stein und wird bei dem Fürsten von Pleß absteigen. DaS nach Fürstenstein nicht mitfahrende Gefolge fuhrt ein Extra­zug nach Breslau. Sonntag den 12. September wird der Kaiser da» Dejeuner beim Grasen von Hochberg einnehmen, nachdem et dem Gottesdienst beigewohnt, und um 2 Uhr nach Fürstenstein zurückkehren. Abends 6 Uhr 30 Min. findet Zapsenstreich statt. Montag. 13. September, begibt sich der Kaiser von Fürstenstein nach Haynau, wohin ein Exitazug das in Breslau zurückgebliebene Gefolge führt. Bei Haynau erfolgt in den Vormittagsstunden die Parade de« 5. Armeecorps. Um 1 Uhr 30 Min. trifft der Kaiser in Liegnitz ein, woselbst Empfang auf dem Bahnhofe statt­hat. Um 5 Uhr ist für die Generale und Stabsoffiziere Parade-Diner bei dem Kaiser im Schlosse, Abends. Jllu mination, Zapfenstreich und Gartenfest. Dienstag den 14. September findet bet Haynau das Corpsmanöver deS 5. Armeekorps statt. Nachmittags 5 Uhr ist Diner bei dem Kaiser im Schlöffe zu Liegnitz. Mittwoch den 15. Sep­tember wirb der Kaiser von Liegnitz aus dem Prinzen Albrecht in Camenz einen Besuch abstatten unb Abends 8 Uhr 15 Min. nach Liegnitz zurückkehren. Donnerstag btn 16. und Freitag den 17. September werden bei Rothkirch Feldmanöver abgehalten werden. An beioen Tagen findet bei dem Kaiser in Liegnitz ein kleineres Diner statt. Sonn­abend den 18. September wird der Kaiser bei Brechelshos dem Feldmanöver beiwohnen und in Liegnitz um 2 Uhr 30 Min. ein Dejeuner dinatoire einnehmen. Um 4 Uhr 30 Min. reift der Kaiser mit Extrazug von Liegnitz ab und wird um 9 Uhr 50 Min. wieder in Berlin eintreffen. Die Festlichkeiten in BreSlau werden sehr glänzend sein.

München, 6. Sept. Der neue Erzbischof von Bamberg hat gelegentlich seiner Consecration und der Besitz nähme feine» BiSthum» einen umfangreichen Hirtenbrief erlassen. BemerkenSwerth ist eine Stelle desselben, in welcher der Erzbischof gelobt, daß er, selbst unterthan jeder menschlichen Obrigkeit um Gottes willen, gegenüber der Verwirrung bet Begriffe und Angesichts des tiefgeschädigten Ansehen» btt Obrigkeit daS Gesetz, welches der Herr in das Menschenherz und auf die zehn Tafeln geschrieben, und besonder» dasjenige zur Geltung zu bringen suchen werde, «eiche» der Völker. Apostel mit den Worten verkündigt: Es gibt keine Gewalt als von Gott, und die, welche besteht, ist von Gott angeordnet, und der stch ihr wieder­setzt, wiedersetzt stch Gott." Derselbe ließ dem Magistrat die Summe von fünfhundert Gulden zur Vertheilung an die Stadt Atmen ohne Unterschied der Consesston zustellen. Da»Bayer. Vaterland" gibt folgender süßen Hoffnung feine» im Nürnberger Zellen Gesängniß sitzenden Redakteurs Raum:In München spricht man allgemein davon, daß Se. Maj. der König zur Feiet der Enthüllung des Maxi­milian» Denkmal» eine Amnestie erlassen werde. Bei den Preßvergehen möchte e» sich wohl von selbst verstehen; so lange Überhaupt Preßgesetze bestehen, wurden noch nie so viele unb so langwierige Gesängniß Strafen ausgesprochen, unb bie meisten Straf-Anträge wurden von Norddeutschen gestellt, während ein großer Theil der dortigen Presse ungestraft in Bild unb Text König und Volk von Bayern infam beleidigt."

Ausland.

Paris, 6. Sept. Die Stellung Buffet's ist im Augen­blick seht bedroht. Wenn auch dieAgentur Havas" '.6 lieben alle Männer und Frauen aus Geschmack. Wir halten inne, denn wir sind schon zu weit von dem eigentlichen Gegenstand dieser Zeilen abgekommeu. Es gibt ein Buch Berühmte Liebespaare", deren Schicksale darin erzählt wer­ben aber dieselben stnb durchaus nicht durch thre Siebe berühmt, zum großen Theil hat sogar ihr Ruhm mit ihrer Liebe nicht» zu thun. Man erwartet Gestalten von sym­bolischer Bedeutung auftreten zu sehen, Abälatd und Heloise, Laura unb Petrarca, Lady Russell und ihren Gemahl, und ist ein wenig enttäuscht, wenn man Mitabeau unb Sophie Monnier, Julie Recamier und den Prinzen August von Preußen unter benberühmten Liebespaaren" findet. Nut in zwei Paaren, in Taflo unb Leonore, in Swift und Stella, offenbart stch da» tragische Element ber Liebe.

Epaziergiuze i« Neapel.

Von W. Wyl.

In vier Jahren werden e» gerade achtzehn Jahrhunderte, daß drüben, jenseit» ber weißen staubigen Straße, noch ein gar lustig Völklein lebte. Wo jetzt reihenweise graue Ruinen stehen, da stand eine blühende römische Provmzialstadt mit 30,000 Einwohnern. Die guten Pompejianer freuten fi* de» Leben», de» goldenen Sonnenscheins, ber wie heute auch bamal» in biesem glückliche» Klima fast alle Tage des Jahres Licht unb Wirme in Straßen unb Häuser, Frohsinn unb Leben»mnth in bie Seelen strahlte; sie freuten sich des gol denen Weine» und der unermeßlichen Fülle süßer Früchte, welche bie jetzt zur Campagna Felice geworbene Campania Felix bamal» wie heute spendete. Sie drängten stch ernst hast in Geschäften ober lachend unb plaudernd in Harm losem Müßiggänge durch die gutgepflasterten Straßen, wo