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StaatSanz.", daß von der Reichsregierung weder direct noch indirekt eine Anregung oder Mittheilung in Betreff der aus Preußen ausgewanderten Ordensbrüder gemacht worden sei, wird hoffentlich das bezügliche Gerücht ultra« montaner Blätter verstummen machen.

Gloga«, 16. August, lieber den Tod von sechs Fü­siliere vom 58. Infanterie-Regiment schreibt der91. 21." Folgende»: Nach den uns zugegangenen Nachrichten wur den schon vor dem 11,2 Meilen von Fraustadt entfernten Dorfe Bienemühl 5 Füsiliere von Unwohlsein befallen. Bei Bienemühl wurde ein einstündiges RendevouS abge­halten, wodurch den Mannschaften Gelegenheit gegeben wurde, sich in dem von bewaldeten Bergen umschlossenen grünen kühlen Thale zu erfrischen und zu stärken. Bon da marschirte man über Alt-Kranz und Grochwitz nach 2llt und Neu Bilawe, eine Tour von 2 Meilen. Schon vor Alt-Kranz wurde eine bedeutende Anzahl von Mann­schaften krank und mußten diese in den Straßengräben zu­rückbleiben. Hinter dem Dorfe wurde nochmals ein ein­stündiges Rendevous abgehallen, und brach man alsdann gegen 2 Uhr Nachmittags wieder auf. Bor Alt- und Neu- Bilawe stellte sich die schreckliche Katastrophe ein. Die Mannschasten durch die an diesem Tage herrschende Hitze abgemattet, fielen maflenweise nieder, die Gräben waren wie besäet. Sechs Mann blieben sofort tobt, es sind dieS: der Gesreite Vierecker von der 9. Compagnie, die Füsiliere Tepper und Pasictel von der 10. Compagnie und Luczka, Labenda und SygmanvwSki von der 11. Compagnie. Die bedauernSwerthen Opfer hat man auf dem Kirchhofe von Bilawe beerdigt. Einige dreißig Mann befinden sich noch in ärztlicher Behandlung. Erst gegen 5 Uhr Nachmittags erreichten die noch gesund gebliebenen Mannschaften ihre Quartiere. ES steht fest, daß das Bataillon erst Morgens gegen 7 Uhr von Fraustadt abgerückt ist. Man erzählt stch, daß Viele der Verunglückten am Tage vor dem AuS- rücken bis in die späte Nacht hinein in einigen Kneipen sich aufgehalten hätten und stark angetrunken nach Hause gekommen seien. In wie weit dieses Gerede Beachtung ver­dient, lassenwir dahin gestellt.

Karlsruhe, 17. August. In der Rede, mit welcher der Präsident des Handelsministeriums, Herr Turban, die neuen Hafenanlagen eröffnete, übergab er den Hafenfrei von Lasten und Gebühren der Betriebsamkeit aller An­wohner des Rheins und seiner Zuflüsse." Es hat nämlich der Großherzog mit Entschließung vom 15. dS. auf den Antrag der Ministerien der Finanzen und des Handels genehmigt, daß vom 15. d». ab, als dem Tage der Er­öffnung der neuen Hafenanlagen in Mannheim, die Er­hebung der bisher daselbst bestandenen Hafengebühren, als BohlwerkSgebühren, Tonnen- und Floßhafen-Gebühren in Wegfall komme. DaS Ministerium des Innern hat unterm 11. d. die ErneuerungS- und Ersatzwahlen zur zweiten Kammer, resp. die Wahlmännerwahlen, auf den 1. September festgesetzt. Vom 1. bis 4 September tagt die Generalversammlung der katholischen Vereine in Frei­burg. DerBad. Beobachter" weiß nun nicht, ob hierbei der Zufall spielt, oder ob das großherzogliche Ministerium vielleicht mit Rücksicht auf die gerade tagende General Versammlung den Wahltermin festgestellt hat. Könnte man nicht vielleicht richtiger vermuthen, daß besagte General- Versammlung der Wahlen wegen nach Freiburg verlegt worden ist?!

Metz, 14. August. Nachdem schon vor geraumer Zeit die Vorarbeiten für den Bau der evangelischen Gar- nisonSkirche beendet sind, soll kommenden Mittwoch die Grundsteinlegung in feierlicher Weise vorgenommen werden. Die vor einigen Tagen erfolgte Schließung des bischöf­lichen Seminars zu Sierck hat hier einigermaßen überrascht. Der hiesige Bischof hatte es stch bisher angelegen fein lasten,

Magdalene hatte mit lebendiger, innerer Theilnahme zugehört. Ihre Blicke leuchteten, ihre Wangen färbten sich höher, al« sie der seelenvollen Töne gedachte, jener Töne, die auch sie so oft entzückt und erhoben hatten. Mit lieb­reichen Worten suchte sie den Knaben zu trösten. Es würde schon mit der Zeit immer bester »erben; > er solle ja nicht daS Geigenspiel, feine höchste Freude, gänzlich auf­geben; vielleicht, eine« jage«. Sie rief die kleinen Mädchen zu sich, die ihr sehr zugethan waren.Kommt geschwind; ich habe euch etwas Hübsches für die Puppen mitgebracht." Und vor den Augen der glücklichen Klei­nen entfaltete sich eine bunte Herrlichkeit von Seidenläpp chen, Tüll und rosa Florschnitzeln, welche sie frohlockend in Empfang nahmen. Aber die Blicke der Mutter blieben bekümmert, und obgleich die Freundin zartfühlend vermied, nach dem Grund ihrer Trauer zu fragen, fing sie von selbst an, dem aufhorchenden und erschrockenen Mädchen alles mitzutheilen, was sie später von dem Zerwürfniß der beiden Väter erfahren hatte.Es wird eine recht trübe Zeit für UNS hier kommen," schloß sie;denn ich kenne den Vater zu gut. Er ist hartnäckig, und selbst wenn et noch so sehr darunter leiden würde, könnte er sich nicht entschließen, zuerst die Hand zur Versöhnung zu bieten."

«Fortsetzung folgt.)

äm8 Gastein

berichtet dieN. Fr. Pr.": Zu den natürlichen Lockungen Gastein« gesellt sich für die norddeutschen Kurgäste noch der spezielle Reiz, welchen die alljährliche Anwesenheit ihre« Landesherren auf sie auSübt. Wenn der Kaiser nach dem Bade seinen gewöhnlichen Morgenspaziergang aus dem

in Beziehung auf die ihm unterstehenden Lehranstalten wenigstens in der Hauptsache stch den deutschen Behörden zu fügen. Wie eS den Anschein hat, ist er aber gesonnen, sein Verhalten zu ändern. Ob dadurch die Jnteresten seiner Diöcese bester gewahrt werden als bisher, wird man be­zweifeln können.

Äx6Ux6.

Prag, 16. August. Das Jubelfest des Cardinal- Erzbischoss Fürsten Schwarzenberg ist nicht fo glänzend begangen worden, wie man von mancher «Seite gewünscht haben mag. Bei dem vorgestrigen Fackelzuge und der gestrigen Festprocesston waren nut die katholischen Vereine und Corporationen vollzählig erschienen. Dem Zuge folgten die Mitglieder des conservaliven Adels mit dem Fürsten Johann Adolph Schwarzenberg, Bruder des Erzbischofs, an er Spitze. In der Domkirche pontificirte Cardinal Schwarzenberg ein feierliches Hochamt, bei welchem die KrönungSmesse von Mozart, die auch vor fünfundzwanzig Jahren beim ersten Hochamte deS Jubilars executirt wor den war, zur Aufführung gelangte. Hierauf fand die große GratulationSeour statt. Auch vom Papste in Rom wat eine Gratulation angelangt, welcher später ein Fest­geschenk, bestehend aus einem kostbaren in Elfenbein ge­schnitzten Bilde darstellend die Kreuzabnahme Christi nach RubenS folgte. Der Prager Diöcesanclerus überreichte dem Jubilar das Ergebniß einer «Sammlung im Betrage von über 10,000 Gulden, welche zur Gründung einer FriedrichSstistung" für hülsSbedürftige Jubttarpnester be stimmt ist. Das Domkapitel verehrte dem Erzbischof einen kostbaren Hirtenstab und die Glatzer Geistlichkeit einen kunstvoll gearbeiteten gothischen Kelch. Die offizielle Welt hatte schon am Sonnabend ihre Gratulation ab­gestattet; namentlich geschah dies von Seiten des Oberst- Hofmeister« Grafen Pergen im Namen der Kaiserin Maria Anna.

Paris, 17. August. Wie die offiziösen Blätter ver­sichern, empfing heute der Minister Buffet, der in Abwesen­heit deS Herzogs Decazes das Ministerium deS Aeußem verwaltet, den englischen Geschäftsträger, welcher sich mit ihm über die Dinge tu der Herzegowina unterhielt. ES scheint, daß die offizielle Welt in London sowohl als in Paris die Angelegenheit gegenwärtig für äußerst ernst hält. Für den Augenblick scheint es jedoch fast sicher zu fein, daß e« zu keinem allgemeinen Konflikt kommen wird. Gestern war großer Empfang beim Kardinal-Erzbischof von Paris zu Ehren des Mfgr. Richard, feines neuen Coadju- torS. Heber 300 Geistliche hatten sich eingefunden. Die neue katholische Universität wird nicht lauter Jesuiten zu Professoren haben. Der Erzbischof von PartS, der selbst Dominicaner ist, wollte dieses nicht zugeben, und die Jesuiten fügten sich vor der Hand, weil sie den Erzbischof Guibert noch sehr nöthig haben. ES ist noch nicht be­stimmt worden, auf welche Weise die neuen Professoren ernannt werden, ob man einenConcours" ausschreiben, ober der aus Bischöfen bestehende UeberwachungsauSschuß dieselben einfach ernennen wird. Die kathol. Universität hat die ganze Sympathie des Elyföe und deS Herrn Buffet, und wenn wir recht unterrichtet sind, so wird der zweite Sohn des Marschalls Mac Mahon, der vor einigen Tagen fein Abiturientenexamen machte, einer ihrer ersten Schüler fein. In Nevers herrscht seit zwei Tagen große Er­regung. Man fand nämlich am letzten Montag einen. Hauptsührer der Bonapartisten, Herr Dudraille, Abmini, strator des JournalsLe Nivernais", be« Organs bes Herrn be Bourgoing, tobt in seiner Wohnung. Derselbe hatte stch aufgehängt. Die von bem Procurator der Re­publik angestellte Nachsuchung führte zur Beschlagnahme von Papiere». Bis jetzt weiß man nicht, welche Gründe den Selbstmord veranlaßten.

Kaiserweg" macht, so kann er sicher sein, daß neun Zehntel der ihm Begegnenden seine Untertanen sind, und nicht selten geschieht es, daß der greise Herrscher einen ober ben anderen dieser Passanten anspricht. Indessen erfreuen sich zuweilen auch Andere al« seine Untertanen einer solchen Gunst. Als der Kaiser einen Tag vor feiner Abreise nach bet Rückkehr von feinem Spaziergänge auf dem Strau­bingerplatz erschien, überreichte ihm eine mit ihrer Mutter hier anwesende, jugendliche Tanzkünstlerin der Wiener Hos- oper eine Rose. Er nahm dieselbe dankend an, reichte der jungen Dame die Hand und bemerkte leutselig:Na, morgen geht's also wieder fort, auf Wiedersehen im näch­sten Jahr, d. h. wenn wir noch leben," fügte bet alte Herr freunblich grüßend hinzu. Von ben Nichteingebornen kennen nur wenige Gastein und seine nächste Umgebung so genau, wie Kaiser Wilhelm. Er liebt e«, wenn die Witterung e« gestattet, häufig Ausflüge zu unternehmen und zuweilen außer dem Hause zu biniren, in welchem Falle ber kaiserliche Leibkoch ba« Diener an bem betreffen« ben Orte selbst zubereitet. In dem kürzlich neu erbauten Gafthause von Bickstein erschien vor etwa 14 Tagen der kaiserliche Koch und kündigte dem Wirthe an, Se. Majestät werde mit seinem Gefolge und mehreren Gästen, im Gan­zen etwa 30 Personen um 4 Uhr daselbst zu Mittag speisen. Diese Ankündigung wirkte auf den Wirth wie ber berühmte Rückblick der neugierigen Gattin Lot'« auf bas brennenbe Sobow; er blieb einfach vor Schrecken starr, erholte stch aber bald, als ihm der Koch ankündigte, er verlange weiter nichts, al» die Einräumung der Küche, ba er sonst Alle« im Wagen mit stch führte, vom Service angksangen bis zum Gefrornen. Dieses Gasthaus hat nun alle Aussicht, eine historische Berühmtheit zu erlangen,

Spanien Ein Telegramm hat gemeldet, daß die Spanier sich in den englischen Gewässern eine Verletzung bet englischen Flagge haben zu Schulben kommen lassen, und es dürste dieses den Spaniern noch mancherlei Unan­nehmlichkeiten bereiten. Der Thatbestand, wie et sich jetzt herausstellt, ist folgender: Da allerlei wahrscheinlich unbegründete Gerüchte in Poriotico in Umlauf sind, daß von Puerto Plato auf St. Domingo au« eine Fli- buftierexpedition gegen Cuba beabsichtigt werde, ist ben spanischen Behörden Westindien« eine verdoppelte Wach­samkeit eingeschärft worden und so fanden sich diese häufig veranlaßt, vorüberfahrende Schiffe, welche irgendwie Ver­dacht erregten, anzuhalten und zu durchsuchen. Das geschah auch mit dem englischen PostdampfetEider" in Aguadilla auf Poriotico, als dieser dort anlegte. Dort nun zog in ber Paffagierliste der Name Luis Venegas die Aufmerksam­keit der spanischen Beamten auf sich, welche schließlich die Auslieferung deS Betreffenden als gemeinen Dieb und Deserteur verlangten. DaS verweigerte aber bet Kapitän aufs entschiedenste; doch wiederholte sich, dem Berichte eine« Passagiers zufolge, das Einschreiten der Behörden in jedem Hasen, welchen der Dampfer anlief, weil unterdeffen der T legraph die Nachricht überall hin verbreitet hatte. In Portorico, der Hauptstadt ber Insel, wurde endlich, al« der Kapitän nicht zu bewegen wat, der Forderung der Spanier nachzukommen, ein Kanonenboot hinauSbeorbert und gefechtsklar gemacht, während ein RegierungScommisfat ein Ultimatum an Bord des englischen Fahrzeuges über­brachte. Nunmehr gab Der Kapitän des letzteren nach, ba et nicht in der Lage wat, Widetstanb zu leisten, erhob jeboch feierlichen Protest, den sammtliche Passagiere unter­zeichneten. Die Spanier suchten bann Venega« zu der Erklärung zu veranlasse», daß er stch, um einen Konflikt zu vermeiden, freiwillig auSliefere. Natürlich ging dieser Darauf nicht ein, wurde aber trotzdem fotlgesührt und, wie es heißt, kurz darauf erschossen. Ob nun VenegaS wirtlich ein gemeiner ober politischer Verbrecher war, ist ungewiß; jedenfalls bürste ber Vorfall nicht geeignet fein, bie Be­ziehungen zwischen England und Spanien freundschaftlicher zu gestalten.

Madrid, 17. August. Eine Regierungsdepesche au« Boutg Madame vom 16. b. MtS. Abend« melbet: Der Oberbefehlshaber der Belagerungstruppen von Seo b'Ur­gel hoffe, bis zum 20. b. Mts. bie Festung einnehme» zu könne».

Rußland. Die einzelnen ungünstigen Nachrichten über die ökonomische Lage Rußlands faßt derGolos" in feiner Wochenschau in folgendes Gesammtbild zusammen: Feuersbrünste folgen auf Feuersbrünste. Nach MorschanSk vernichtete bas Feuer bie besseren Siabttherle von Brjansk und Pultusk; über die verwüstenden ländlichen Feuers­brünste lohnt sich gar nicht mehr zu sprechen. Die öffent­liche Wohlthäligkeit, bie jetzt nur allein in Bezug auf bie MotschanSker angeregt worden ist, mußte ihren Beistand auch ben übrigen Abgebrannten zuwenben. Das erste lehr­reiche Beispiel in dieser Beziehung ist schon durch ba« Ge­schenk be« Kaisers von 15,000 Rubel an die am schlimm­sten betroffenen Brjansker gegeben worden. Aber abgesehen von der Feuer Epidemie droht unS heuet ein größere« und allgemeineres öffentliches Unglück. Die Ernteaussichten habe» stch in vielen Gegenden mit Sicherheit zu einer fast völligen Mißernte umgemanbelt. Die Dürre hat GtaS- wuchs und Getreide vernichtet. An viele» Otten haben Regengüsse noch die letzten Hoffnungen zerstört und der Hagel hat bie verschonten mageren Fluten niebetgernäht. Verschiedene Käfer, Raupe», hier und dort Heuschrecke» und Zieselmäuse vollendeten den Rest ber Zerstörung. Die gewohnten Begleiter ber Mißernten, Krankheiten unb Vieh­seuchen, haben nicht gezögert, stch bereits häufig einzuftellxj,. denn bet Kaiser hat seitbem nicht nur wiederholt daselbst gespeist, sondern auch in ber dortige» Kegelbahn mit eben soviel Glück als Ausdauer Kegel geschoben unb sowohl bie Herren seines Civil- und MilitärcabinetS, al« auch bie emgelabenen Mit,.liebet ber hier anwesenden Berliner Aristokratie besiegt. Der Kaiser gab nicht zu, daß ihm die Äugeln gereicht wurden, sondern holte sie stch selbst au« ber Rinne, unb wen» einer bet Herten ben durch einen Querstrich bezeichneten Zielpunkt überschritt, um durch die kürzere Distanz bie Kraft der Kugel zu verstärke», so streckte der Kaiser ihm seinen Stock wagrecht entgegen, unb ber also Ertappte mußte unter ber lautesten Heiterkeit ber Ge­sellschaft zur Bariöre zurück. Die zahlreich anroefenben Kurgäste verfolgten au« kleiner Entfernung diese« originelle Schauspiel mit großem Interesse unb ergötzte» sich an ber einfachen bürgerlichen Art, mit weichet ber Herrschet eines große» Reiches eine freie Stunde heiter unb zwangslos auSzufüllen liebt. In ber Umgebung bes Kaisers hat der WohlthätigkeitSact einer Protestantin viel von sich sprechen gemacht. Gastein mit feiner ganze» Umgebung zählt nahe an hundert schulpflichtige Kinder, besitzt ober kein SchnlhauS, und der Gemeinde schien die Mittel zum Lau eine« solchen. Diese Verhältnisse kamen einer im Sommer oft hier weilenden Dame, Fräulein Laura Heye aus Bremen, zu Ohren, sofort spendete sie tausend Thaler baar, ferner fünfzehn Cuxe bet GewerkschaftRathhauS- berg" im Werthe von circa achttausend Gulden Alle» dies zum Bau einer katholischen Schule. Fräulein Heye, Protestantin von Geburt, ist auch Gründerin der hiesigen evangelischen Kapelle; sie hat schon früher die Schul- und Volksbibliothek in Gastein gestiftet und ist al« Wohlthäterin ber Atmen in der ganzen Gegend bekannt.