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versalvollmacht und Unfehlbarkeit; insbesondere auch als redender und permanenter Protest dazustehen gegen die heil­lose, von diesem Papst erst aufgebrachte Willkür in Ver­fertigung neuer Glaubensartikel. b. Ein zweiter Beruf der altkatholischen Gemeinschaft ist eS in meinen Augen, allmälig und in succcssivem Fortschritt eine von Irrwahn und Superstition gereinigte, der alten, noch unzertrennten mehr conforme Kirche darzustellen, c. Damit hängt zu­sammen ihr dritter Beruf, nämlich als Werkzeug und BermittlungSglied einer künftigen großen Wiedervereinigung der getrennten Christen und Kirchen zu dienen. Ein Anfang dazu, wenn auch ein kleiner, ist vor einigen Wochen in Bonn gemacht worden. Ich vertraue auf den Fortgang dieses Friedenswerkes. 2) Ich habe durchaus keine Hoff­nung, daß unter dem nächsten oder einem der nächsten Päpste irgend etwas im Großen und Wesentlichen gut ge­macht werde, und so viel ich wahrnehme, sind Alle, welche den Zustand der römischen Curie und des römischen Clerus kennen, nach dieser Seite hin ebenso hoffnungslos als ich. In dieser ganzen Papstgemeinschast in und außerhalb Italien gibt es nur noch eine einzige treibende Kraft, der gegen­über alles Andere, Episkopat, Kardinäle, geistliche Orden, Schulm rc., sich passiv verhält, und das ist der Jesuiten­orden. Er ist die Seele, der Beherrscher des ganzen rö­mischen Kirchenwesens. Dies wird auch unter einem neuen Papste wohl so bleiben, weil dieser Orden unentbehrlich ist und zugleich, ohne zu herrschen oder herrschen zu wollen gar nicht existtrm kann..... Mir ist in der ganzen

Kirchengeschichte kein Beispiel einer so furchtbaren, so ver­derblichen Verwirrung bekannt. Und dazu schweigt Alles, und in allen Seminarien wird die nachwachsende Ge­neration des Clerus mit diesen Büchern des Liguori ver­giftet l Auf Ihre dritte Frage, was ich Ihnen zu thun rathe, antworte ich: Folgen Sie Ihrer Ueberzeugung und taffen Sie sich nicht durch die Vorwände der zu bewahren- den Einheit und des unbedingten Gehorsams belhören, womit jeder Irrwahn und jede noch so arge Verunstaltung der Religion beschönigt wird. Was wir in diesem elenden Zustande thun können und sollen, ist: Zeugniß abzulegen vor Gott und der Welt, der von und erkannten Wahrheit die ihr gebührmde Ehre zu geben. Der allgemeine In differentiSmuS, die bloß auf die eigene Bequemlichkeit be­dachte stumpfsinnige Unterwerfung und passive Haltung des Clerus hat dieses Unheil des VaticanumS über uns ge­bracht. Je größer die Zahl der Bekennenden und von der falschen Lehre und Obedienz sich Lossagenden wird, desto höher steigt die Hoffnung einer Genesung.

Stuttgart, 10. Juli. Die Umwechslung der süd deutschen Münzen in Reichsmünzen hat, wie derSt.-A. f. W." meldet, bei den königl. württembergischen Staats­kassen am 7. Juni d. I. begonnen, es wurden damit 104 Haupteinlösungsstellm beauftragt. Diese Stellen haben bis jetzt von der Staatskasse gegen 6^2 Millionen Mark in ReichSsilber-, Nickel- uno Kupfermünzen und in Reichs- kaffmscheinm erhalten. An Württemberg. Staatspapiergeld wurden bis jetzt 3,060,000 Fl. aus dem Verkehr gezogen, in den letzten Wochen allein kam über 1 Million Gulden zum Einzug.

Muuchru, 12. Juli. Als Antwort auf die beglück­wünschende Depesche deS hiesigen deutschen KriegerbundeS an den deutschen Kronprinzen anläßlich deS Eisenbahn- unjalles bei Haak ist an den ersten Vorstand deS Krieger­bundeS vorgestern Abend folgendes Telegramm auS Karls­ruhe gelangt:Se. Kaiserliche Hoheit der Kronprinz bittet Sie, dem deutschen Kriegerbunde seinen verbindlichen Dank für das Telegramm vom heutigen Tage auszusprechen. Auf höchsten Befehl. Liebmau." Das kgl. Staatsministerium deS Innern für Kirchen- und Schulangelegenheiten hat besohlen, den Unterricht an sämmtlichen Unterrichtsanstalten am 25. d. MtS. auszusetzen, damit das Lehrerpersonal in der Ausübung seines Wahlrechts nicht behindert wird. Die hiesigen Socialdemokraten beschlossen, sich an der Wahl nicht zu betheiligen, weil sie mit ihrem Enthalt zugleich gegen das reaktionäre Wahlgesetz" protestircn wollten. WiederN.K." berichtet, beschloffen die Socialdemokraten in Augsburg ein Gleiches. Gestern und heute war der Andrang zur Leistung des Verfassungseides anläßlich der Landtagswahl ein äußerst lebhafter, denn an jedem der beiden Tage fanden sich gegen 1000 Mann ein, welche sich die Ausübung chreö bürgerlichen Rechts sichern wollten. Die Gemahlin des Prinzen Leopold, Erzherzogin Gifela, erhielt zu ihrem heutigen 19. Geburtsfest ein prachtvolles Riesenbouquet nebst Glückwunschschreiben von Sr. Majestät dem König aus Hohenschwangau zugeschickt. Die in Folge der Demobilisirung der baierischm Armee nach be­endetem Kriege im Jahre 1871 seitdem vorhanden gewesene sehr große Anzahl von überzähligen Hauptleuten ist erst seit Kurzem befdtigt, so daß durch das gestern publicirte königl. Dekret vom 8 d. M. zum ersten Male wieder seit vier Jahren einige Premierlieutenants zu Hauptleuten be­fördert werden tonnten. Der durch den Hauptmilitäretat für 1875 zur Unterstützung verheiratheter Unterosfiziere zur Verfügung gestellte Betrag ist durch KricgSminifterial rescript vom 18. Juni der königl. MllitärfondSverwaltung zur Verwendung zugewiesen worden. Zum Vollzüge macht diese Stelle bekannt, daß der Unterstützungsbetrag aus schließlich dazu diene, den verheiratheten Unteroffizieren die Sorge für die Erziehung ihrer Kinder überhaupt zu er­leichtern, besonders aber auch ihnen die Möglichkeit einer besseren Heranbildung ihrer Söhne und Töchter zu ge» währen. Zur Erfüllung dieser Aufgabe werden für das Jahr 1875 einmalige Beiträge zur Erziehung im Allge­

meinen, dann zu Lehrgeldern, zu den Kosten für die an Latein-, Gewerbe- oder Industrieschulen, humanistischen oder Realgymnasien, technischen ober Kunstanstalten ober ähn­lichen männlichen ober weiblichen ErziehungS- und Lehr- Instituten untergebrachten oder an höheren wissenschaft­lichen und technischen rc. Anstalten studirendm Kinder gewährt.

ÄMÄIllO.

Wien 13. Juli. DerN. Fr. Pr." wird versichert, daß daS Kttegsbudget, welches den nächsten Delegationen vorgelegt werden wird, keineswegs mit einem so bedeutenden Mehrerforderniß abschließt, wie die ersten aus Pest hierher gelangten Nachrichten besagten; insbesondere wird eS dem Blatte als unrichtig bezeichnet, daß eine Summe von 13 Millionen sür die Aufbesserung der Truppenverpflegung angesprochen werde. Die effeclive Ziffer des für das Jahr 1876 präliminirten Armee - Erfordernisses ist allerdings noch nicht bekannt, doch scheint der gemeinsame Ministerrath, welchem das im Kriegsministerium ausgearbeitete Budget vorgelegt wurde, eine erhebliche Herabminderung der nr- sprünglichm Ansätze erzielt zu haben. Nichtsdestoweniger muß man sich auf eine erhöhte Anforderung in einer ganzen Reihe von Positionen deS Budgets vorbereiten. Hierher gehört in erster Linie die Anschaffung der neuen Geschütze. Dem fühlbaren Abgänge von Offizieren in der Armee soll ferner durch Heranbildung eines OsfizierSnachwuchses ab- geholfen werden. Weitere Ansprüche werden betreffen die Verbesserung der materiellen Lage der Soldaten, die drin­genden Ameliorirungsarbeiten an den Spitälern undKasernen, die Depots für die KriegSvorräthe und die Vervollständigung des Befestigungssystems.

Ischl, 15. Juli. Der deutsche Kaiser ist heute Nach­mittag um halb 3 Uhr in Begleitung deS Kaisers von Oesterreich hier eingetroffen. Letzterer war dem Kaiser Wilhelm biS Strobl entgegengefahren, der hier in den leichten Wagen des Kaisers Franz Josef Überstieg. Im festlich geschmücktenHotel Elisabeth" wurden die beiden Kaiser vom Großherzog v. Toscana, dem Obersthosmeister Fürsten Hohenlohe und dem Obersthofmeister Baron von Ropiha empfangen. Eine große Anzahl von preußischen Kurgästen und eine zahlreiche Volksmenge erwartete die Ankunft deS Kaifers vor dem Hotel. Um 3 Uhr findet Diner in der kaiserlichen Villa statt.

Br«»«, 12. Juli. Heute früh wurden einige in Arbeit gehende Weber von anderen theilS bedroht, theils thätlich angegriffen. AS sind die umfassendsten Sicherheits- Vorkehrungen getroffen und militärische Hülfe ist bereits in Anspruch genommen. Seit wenigen Stunden durch­ziehen starke Detachements mit ausgepflanztem Bayonnct in Begleitung von Polizeibeamten die Zeile, Josephstadt rc.; drei Bataillone und die hier ftationirtc Dragonerschwadron sind in Bereitschaft. Die Umgebung des alten obrowitzer Friedhofes, des gewöhnlichen Arbeiterfammelplatzes, wird von einer großen Polizeimacht bewacht; bisher hat jedoch kein Ansammlungsversuch stattgefunven. In den umliegen den Dörfern patrouillirt Gendarmerie, doch heißt cs, daß keine Arbeiter draußen, sondern auch die in den Dörfern wohnenden in der Stadt feien. Jetzt begeben sich die von der Handelskammer eingelabenen 22 Arbeitervertraueus- männer zur Handelskammer. Denselben theil e Nachmittags der Viceprästbent der Handelskammer, Baron Offermann, mit, daß die Fabrikanten korporative Unterhandlungen ab- lehnen, aber zu einzelnen Unterhandlungen mit den Arbeitern ihrer Fabriken sehr bereit seien, da die Festsetzung des Lohnes Gegenstand freier Vereinbarung zwischen Arbeitgebern uno Arbeitern sei und sie daS Möglichste zugestehen wollen. Offermann empfahl wärmstenS, diesen Weg zu betreten, und die Handelskammer betrachtet ihre Vermittlungsmission nun­mehr als beendet.

Rom, 11. Juli. Bei den jetzt im Lager von Somma stattfindenden Manövcrn sind zwei Neuerungen eingcführt worden, welche ausgezeichnete Resultate ergeben haben; erstens eine Straßenlocomotive, die hauptsächlich zum Transport des Brodes und der Lebensmittel von Gallarate nach Somma dient und trotz der stark ansteigenden Straße ganz vortrefflich arbeitet: sie ist nach dem System Aveling- Porter gebaut. Die zweite Neuerung ist der Gebrauch von Belocipeden für den Correspondenzoienst zwischen dem Obercoanmando und den CorpScommandanteu. Hierüber wird derItalia Militare" aus Somma geschrieben: Die Idee, für die militärische Korrespondenz Velocipeden zu benutzen, ist im verfloffenen Jahre von General Bocca gefaßt und bereits mit günstigen Resultaten erprobt worden. Jetzt wird das Experiment unter Autorisation des KricgS- ministers wiederholt. Die Velocipeden verkehren zwischen Gallarate, Somma und Golasecca und bringens Briefe und OrdreS ins Lager und in die Quartiere; sie vertheilen an die detachirten Compagnieen Bons für Lebensmittel und nehmen Rapporte über die Situation auf, kurz, sie über­nehmen den ganzen Dienst der Korrespondenz, für den kaum 10 Reiter täglich genügen würden, und sie machen eS unnöthig, für die Correspondenz zwischen dm Infanterie- Regimentern Ordonnanzen zu Pferde von der Cavallerie zu vetachiren. Die Velocipedisten fahren mit einer Ge- lchwindigkeit von 20 Kilometern in der Stunde; sie ge­langen von Gallarate nach Somma in 20 Minuten, ohne sich zu ermüden, und sie verrichten ihren Dienst mit gro­ßem Vergnügen theils wegen der Neuheit der Sache, theils weil es eine angenehme körperliche Hebung ist. Wenn größere Entfernungen zu durchlaufen sind, so könnte man Zwlschenposten einrichten und der Dienst würde gewiß bester verrichtet werden, als von Reitern. Der Generell

hat den Vorschlag gemacht, daß jedem Bataillon ein Be- lociped beigegeben werden soll, welches am Gepäckwagen so angebracht wird, daß eS zum Gebrauch leicht abgenom­men werden kann. Einen Monat vor der Eröffnung des Lagers sind eine Anzahl Soldaten aus zwei Regimentern im Gebrauch der Velocipede eingeübt worden; die besten wurden dann für den Felddienst bestimmt. Die Ein­richtung wird hier allgemein für vortrefflich und bewährt angesehen.

Pari-, 14. Juli. Die Affaire Bourgoing macht in ihrer jetzigen Gestalt eigentlich Niemanden recht Freude. Die Bonapartisten haben eine kleine Niederlage erlitten; die Mehrzahl der Conservativm, namentlich alle die, welche unter Broglie's Einfluß stehen, sind damit nicht sehr zu- frieden, weil die Majorität, welche Bonrgoing's Wahl zu Nichte machte, doch wesentlich republikanisch war, und den Republikanern selbst ist die erzielte Majorität zu klein; denn 20 Stimmen sind doch am Ende kein genügendes Zeugniß für denAbscheu aller Parteien vor dem Bona partiSmuS", von welchem die republikanischen Blätter so gern reden. Die Regierung aber und die Polizeipräfectur hat, indem sie sich dem Vorgehen der Commisston gegen die Rouhet'schm ComitoS anschloß, zwar gesetzlich recht gehandelt, aber sie führt die Anwendung des Gesetzes nicht bis in alle seine Konsequenzen durch; sie conftatirt also das Daseins eines Gegners, und sie conftatirt zugleich, daß sie nicht stark genug ist, um schonungslos gegen ihn vor- zugchen I Das ist nicht durchaus praktisch und angenehm. Die Inte, pellation aber, welche Rouher und Duval hervor- gerufen haben, konnte der Sachlage ein anderes Ansehen geben und ihnen selbst eine größere Niederlage bereiten, da sie allem Anscheine nach eine starke Majorität für die von der Regierung aceeptirte Tagesordnung geben wird. In­dessen wird auch das die Bonapartisten nicht hindern, ihre Propaganda fortzusetzen. Wenn wir noch einmal auf die Abstimmung über baS Unterrichlsgesetz zurückkoaimeu, so geschieht das, weil, wie sich bei näherer Durchsicht der Listen bestätigt, ganze 50 Mitglieder der gemäßigten Linken, darunter Thiers und Grevy, sich der Abstimmung enthalten, indirekt also die Mitschuld für das Zustandekommen des Gesetzes übernommen haben I Es ist das ein schwer wie­gender Schritt, wohl geeignet, die Meinung zu verbreiten, daß diese Männer, an deren principieller Gegnerschaft gegen das Gesetz nicht zu zweifeln ist, ihre Politik in diesem Fall, ganz so wie die Regierung selbst, dem Wunsche, es mit dem Clerus und seinen Freunden in der Präsidentschaft nicht ganz zu verderben, untergeordnet haben! Von Neuem fliegen Feriengerüchte durch die Luft. Leider aber will der eine Factor, der die freien Tage herbeiführen sollte, die Hitze nicht kommen. Dasleibet" ist zum Theil ernst­lich gemeint; es warten nämlich nicht bloS die Abgeordneten auf die normale Temperatur der Hundstage, um sich der Villeggiatur zu erfreuen, sondern auch die Ernte, und für die letztere wäre eS bald wünscheiiSwerth, daß einige Wo­chen der Trockenheit kämen. Aber die Meteorologen der Akademie haben schon im Mai einen sehr trockenen Sommer prophezeit; da hält sich die Natur für verpflichtet, ein UebrigeS im Regnen zu thun.

Spauieu Der in der vergangenen Woche von den Alfonststen in der Provinz Alava baoongetragene Erfolg kann sehr bedeutenbe Folgen haben. Quesaba, der am 7. d. M. seine Einigung mit Loma bewerkstelligt, ist von Miranba de Ebro auS nordöstlich vorgegangen und, nach­dem er die Carlisten geschlagen, in Vitoria cingezogen. Nach den heutigen und gestrigen Depeschen hat er feinen Matsch fortgesetzt, und ist in der kleinen Stadt Salvatierra, 24 Kilometer östlich von Vitoria, von weichet sich die Carlisten zurückgezogen hatten. Ein Blick auf die Karte genügt, um die Wichtigkeit der begonnenen Bewegung dar- zulegen. Der Landstrich, den Quefada betreten, hat die Form eines breiten Grabens, im Norden und Süden von Bergketten begrenzt und durch dm, 96 Kilometer lang, die Eisenbahn von Vitoria nach Pampeluna geht. Diese Gegend ist eine der bedeutendsten militärischen Posttionm Spaniens. Derjenige, der ihrer Meister ist, kann sich von da aus leicht und fast sicher nach allen Seiten auSbreitm. Lis jetzt hatten die Carlisten sie inne, und konnten sich, im Falle einer Niederlage in Navarra, in die Provinz Guipuzcoa werfen; wenn aber die Alfonsistm sie stark be- setzen, so ändert sich dadurch die ganze Physiognomie deS Krieges; statt das ganze von den Carlisten besetzte Land einschlleßen zu müffen, ständen sie so im Cemrurn der feindlichen Position, tonnten, den Norden vom Süden trennend, die Carlisten nach ihrer Wahl auf vereinzelte» Punkten angreifen. Würden z. B. Carlisten in Navarra geschlagen, d. h. im Norden, und so von ihrer RückzugS- linie getrennt, so müßten sie sich auf den Ebro zurück- werfen, und eS bliebe ihnen dann wenig Hoffnung. Sollte es Quefada gelingen, nun die Thäler zwischen Bitoria und Pampeluna wiederzunehmen, so wärm die Carlisten selbst in Navarra in einer höchst mißlichen Lage.

Marburg, 15. Juli. Bei dem gestern dahier ab- gehaltenm Remontemarki sind von bet Commission im Ganzen 12 Pferde angekauft worden. Der medrigst ge. zahlte Preis betrug 180 Thaler, der höchste 290 Thaler. Wären die angekauften Pferde statt im Stalle im Freien aufgezogen worden, fo würde die Commission noch bessere Preise gezahlt haben. Die Anlage von Tummelplätzen bei den einzelnen Gemeinden kann daher nicht of< genug in Erinnerung gebracht werden.