Thlr. 7 Sgr. 4 Hlr, Kr. Hofgeismar 16,502 Thlr. 27
im Centrum) Der Antrag der
Sem Landtage.
genommen.
vermischte».
am Rhein in den letzten
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4000 f.n« w», L 6i,w. bVV *"*' Äi(Ä“?Äte4n^i
Newyork. Die Verurtheilung eines Knabe» rum $h" ^°n das Paar 8-9 Sgr., Zw'ctschen l
!"uiich vom Obersten Ge- Ät« 16-18 Htt', ßirstn l^ikrSgr., Zwiebel 1
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.. 2U 15—17 »Schul-1derselbe lugendliche Unhold, der vor einigen Jabren viele
°.e Comm.ss.on. etwaige Er- Kinder in den Vorstädtm von Boston" marterte D e
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handenen Mittel für die gewerblichen Schulen gebraucht würden. Der Antrag Knebel wird abgelchnt. Das Haus vertagt sich hierauf. Nächste Sitzung Sonnabend 10 Uhr. Tagesordnung Schluß der Etatsberathung.
«»8z», ans de» Register« des Sta»des»«1rS de» Stadt Marburg
vom 7. bis 13. März 1875.
— schreibt der Newyork Herald — war ^Lr jüngst der Ermordung , Namens Millian, überführt wurde,
Ium dort ihrem jugendlichen Uebcrmuthe durch allerlei iSreiche Raum zu geben. Auf der Rückfahrt zerschnitten tsie im Coups I. Classe sämmtliche Sitzplätze und richteten Iso viel Unheil in dem Wagen an, daß sich der Schaden auf stark 100 Th ler belaufen hat. Den ernstlichen Nach forschungen ist eS Denn endlich gelungen, die Persönlichkeit! der Knaben in Schülern einer hiesigen höheren Lehranstalt festzustellen. Gestern empfingen ste von Seiten der Schule ihre Strafe. Einer dieser Knaben, der Sohn eines hiesigen Postbeamten, hat heute in Folge der über ihn verhängten Strafe vor dem Thore seinem Leben durch Erschießen ein Ende gemacht. Die von ihm vorher angestellten Vergif- tungsversuche mußten mißlungen sein, weßhalb er zur Mordwaffe gegriffen hat. Auf einem Zettel, den man bei ihm vorfand, stand geschrieben: „Liebe Eltern, vergebt mir, ich habe mich verführen lassen." Der Schmerz der Eltern ist nicht zu ermessen.
vor, erst bei Gelegenheit der Berathung der Provinzial, ordnung näher auf die Frage einzugehen. Tit. 22 wirf, sur gewerbliche Fortbildungsschulen 142,150 Mark aus. Abg. Knebel beantragt, diesen Fond auch für die ländlichen Fortbildungsschulen zu verwenden, da die letzteren ohne eine derartige Unterstützung nicht existiren. Regie rungscommiffar Greiff bittet, den Antrag abzulehnen, da q. .. .n »über den Fond bereits für den im Etat angegebenen Axotd
Freitag, 12. März. Ivollständig disponirt sei. Abg. Miquel bittet den Antraa
Herrenhaus. In der heutigen Sitzung kam der «Knebel abzulehnen, da der Begriff „ländliche Fortbildungs- Gesetzentwurf betreffend die Abtretungen der preußischen schulen" ein sehr dunkler und dehnbarer sei und die vor- Bank an das Deutsche Reich zur Debatte und wurde an-1 handenen Mittel für die gewerblichen Schulen
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seine Verurtheilung zum Tode einzuwenden habe, bea.it* »ortete er verneinend. Der Präsident des Gerichtshöfe» fällte hierauf fein Todeöurtheil, das der jugendliche Ver- brecher mit der größten Gleichgültigkeit und ohne eine Muskelbewegung anhörte. Der Herald bezweifelt, ob er begnadigt werden wird. 1 '
***rH».*W»i »" Cter. | hefftsche« Zeitvvg.
Bit«, 12. März. Die Nachricht von der Reise hm Äaifer« nach Venedig wird von allen liberalen Blättern MM-LSLZ
«äs rg I Iebo<$ dergeblich an die oberitalische Eisenbabn- Gesellschaft gewendet. «»«ichr «i,enoayn-
L . ^>ttti^.1?; Mürz. Die Fraktionen der Linken wolle» das neue Ministerium unterstützen, obgleich di- m,t »eJrÄ". ÄJatn ™ unzufrieden sind.
12. März. Nationalversammlung. Buffet verließt das Programm des neuen CabinetS. Dasselbe iS tn sehr eonservatlvem Sinne gehalten will bi,
""b bie Staatsbeamten gegenüberden Auölegungm welche die constttutionellen Gesetze erfahren i; ' Hk», «ffl, »«8 * ÄJZ
,-il-» nmMginifch, «griffe m üjMg geschützt werden sollen. Der Belagerungszustand ToÄ Mm Zustandekommen des PreßaeieNes bleiben, deßgleichen das MaireSgesetz; doch sollen die^Ma^ res soviel als möglich aus den°L'eind?rSthen gmo^n werden. ®te Regierung werde der neuen Verfaffuna energisch Achtung verschaffen. Das Programm appellirt °n d.e gemäßigten Männer aller Parteien; J J Nationalversamm ung das Programm nicht billige, so möge sie d,eS unverzüglich aussprechen. DaS Programm wurde Seitens der beiden Centren und eines TheileS der Rechten applaudirt ; die Linke verhielt sich schweigend. Nach digter Verlesung wurde die Berathung über bas*™,« cadresgesetz .wieder ausgenommen. Ein Votum üb^das
Abgeordnetenhaus. Im Abgeordnetenhause wurde der Etat de« CultusministeriumS weiterberathen. Zuerst kam daS ElementarunterrichtSweseii, sodann die Schul- lchrerseminarien und dann die Präparandenanstalten zur Sprache. Ihrem Grundsatz gemäß, die Debatten durch unzeitige Opposition zu erschweren, ergriff ein Mitglied der ultramontancn Partei, Dr. Röckeralh, auch heute das Wort, um sich über die Zurücksetzung seiner Richtung zu beklagen. Er nimmt sich auf daS wärmste einer Reihe von Elementarhandbüchern für den religiösen Unterricht an, die feit Decennien im Gebrauch gewesen, und plötzlich ohne Ersatz entfernt worden wären. Der Cultusminister erwiedert ihm auf diese Beschwerden, daß ein langjähriger Gebrauch ihn nicht veranlaffen könne, ein Lehrbuch beizubehalten, welches sachverständige Männer nach reiflicher Prüfung für unnütz erklären; auch werde ihm die Mehr- deS Abgeordnetenhauses schwerlich einen Vorwurf daraus machen, daß er mit den Bischöfen deshalb nicht verhandelt habe. Zu Tit. 12, Elementarschulen, beantragte die Budget-1 Commission: a) der Verwendung der im Tit. 12 neu! eingestellten 3 Millionen Mark zur Verbefferung und AuS I gleichung der MinimalgehSlter der Lehrer zuzustimmen, I b) die Regierung aufzufordern, entsprechend dem Mini-I sterialerlaß vom 18. Juni 1873, bei Vertheilung der! Dienstalterszulagen an die Elementarlehrer, Orte mit festen I Gehaltssealen, aber unauskömmlichen Gehaltssätzen nicht! auszuschließen, sofern jene Orte nicht selbst ausreichende, Mittel zur Verbefferung der Gehaltssätze haben." Referent, Abg. Dr. Wehrenpfennig begründete den Antrag durch den, Hinweis darauf, daß noch 13,868 Stellen unter 250 Thlr., Gehalt haben und noch 3616 Stellen überhaupt unbesetzt, sind. Dieses sehr großen UebelstandeS wegen sei zuerst, auf die Aufbefferung der Minimalgehälter, dann erst aus,, die DienstalterSzulagen das Augenmerk zu richten. Der,, RegierungScommiffar, Geh. Rath v. Kranach, erklärt im,I Allgemeinen die Uebereinstimmung des StaatSregierung, j mit den Ausführungen des Referenten. Abg. Jung hebt,! hervor, daß in katholischen Schulen bisher außer den ge-' setzlichen Feiertagen auch noch die katholischen Feiertage gefeiert werden. Dadurch werde den Kindern die schlechte Gewohnheit der vielen Feiertage so eingeprSgt, daß sie sie durch das ganz spätere Leben behalten, was bekanntlich zu dem größten Unfug führe. Abg. Tidemann findet, daß neben den Wünschen der Budgetcommisston doch auch das Bedürsniß zu berücksichtigen fei, die jetzt überlasteten Ge» meinten, welche die Minimalgehälter bereits durchgeführt haben, in etwas zu entlasten. Die Verhältnisse liegen in dieser Beziehung im Staate so ungleich, daß z. L. in der Provinz Preußen der Staatszuschuß V6 der ganzen Ge hältersumme betrage, im Regierungsbezirk Düsseldorf da gegen nur 1/51# trotzdem gerade am Rhein in den letzten! 6 Jahren sich die Ausgaben für die Schule nahezu ver-, doppelt haben. Redner bittet die Regierung deshalb,, die betreffenben Gemeinden in dieser Beziehung mehr,, rts bisher zu berücksichtigen. — Der Regierungs-, Cvmmissar, Geheimer Rath von Kranach, erwidert, daß, die Regierung eine vor wenigen Monaten auS Düsseldorf, an sie ergangene diesbezügliche Bitte nicht habe erfüllen, können, weil dje disponiblen Fonds bereits auf die ge-, lammten Provinzen vertheilt gewesen seien. Abg. Hundt d. Hofften weist auf die Ungleichheit der Verhältnisse in Vosen resp. Schlesien hin zu Ungunsten ersterer Provinz, «bg. Miquel erinnert daran, daß bisher stets das Bedürf- Vß nach Alterszulagen immer für dringender gehalten wor- vor, . *n sei, alS bie Durchführung der Minimalsätze. Durch 4000 «le bisherigen Bewilligungen würden dem Minister sehr ttoße Summen diScrelionär zur Verfügung gestellt, nur Tode durch Den Strang wurde neulich von de« '-x.'UtVUt' b e Autunf bte definitive Einführung,richtShofe von Boston, Vereinigte Staaten richtigen Prinzips nicht von vornherein gehinDert wer-1 Der Verbrecher — fcfareibt i ‘
Eil* Antrag Der Commission der that Pomcroy, der „junge Teufel
lachlichen Bedürfnisse wegen anzunehmen, im nächsten Etat'eines kleinen Knaben,
Berichtigung.
-12 Hlr., K-sematte t SS
_ U) Geburten:
Samuel Gukenheimer zu Frankfurt o. M *4)
®tfabetb, des Wasenmeisters Anton Josevb Satti T gi ^"ie Carl Wilhelm Leopold Hemnch Ehristian Lubwia des K»»»? manns im Hess Jäger-Bataillon Nr. 11 Wilhelm Hans
... ^Ä?e^ermeister Johann Dietrich Dern. SO St 7 t sbe| Achmachers Nicolaus Peilstöcker T 1 M
W-s-l, 10. März. Der Selbstmord eines finabe..I^'4a* &
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Sä d V i 3-5
— Ein Schwimmapparat, richtiger ein Schwimmanzug ist gegenwärtig in London zur Ansicht gestellt, der, wenn erst noch mehr seine Vorzüge bekannt werden, gewiß sich die allgemeine Gunst des seefahrenden Publikums gewinnen wird. Es ist dies der Boyton'sche LebenSrettungs-Apparat, der hier bereits vielen Proben unterworfen worden ist. Allgemein bekannt wurde diese Erfindung durch die eigen- Ithümliche Reklame, die Herr Boyton bei seiner Ankunft Igemacht hatte. Als der Dampfer Queen, auf welchem er, jbie Reise über den atlantischen Ocean machte, in Sicht der I irischen Küste kam, sprang er in Gegenwart der übrigen I Passagiere in die See und kam mit Hülfe seines Guttapercha- I Anzuges nach siebenstündigem Umherirren auf der See I wohlbehalten und ganz trocken in Irland an. Der Er- Ifinder des Anzuges ist Herr S. Merriman und Herr I Boyton der Agent, der Europa mit den Vorzügen dieses Apparats bekannt machen soll. Derselbe ist ganz aus Guttapercha angefertigt und besteht aus Pantalon, Stieseln, Blouse und Helm, die zusammen ein Gewicht von nur, 15. Psd-, haben; aber wenn mit Hülfe der Röhren mit Luft gefüllt, 300 Pfd. tragen können. Der Schwimmanzug I wird in einem 2 Pfd. schweren Beutel bewahrt und in diesem Beutel können, wenn der Anzug gebraucht werden, soll, drei Gallonen Wasser, Lebensmittel, Signale u. f. »,| s aufbewahrt werden. Herr Boyton erklärt in diesem Anzüge, mit den nöthigen Lebensmitteln und einem Ruder versehen , lebe ihm mit einiger Billigkeit vorgeschlagene Seetour zu, machen. Ist man erst geübt, so kann der Rettungs-1 apparat in zwei Minuten mit Luft gefüllt werden. Herr | Boyton hat Probetouren in den Hafenstädten Cork, Kings- L toron, Dublin und auch auf der Themse gemacht. Er be-11 E* ?ie Nordpol-Expedition, das RtttungSboot-Jn- Programm fand nicht'^statt. Schluß"'^^..»^ stltul, die Royal Humane toocietp zum Ankauf des Merri-,7 Uhr Abends. ° ber ®‘Öun9 nach
man fchen Apparats zu bewegen und die Vertreter der ae- nanntm Körperschaften und unter Anderen auch der be-
L 7 xv ste £ &X!6-1,7
Kr" Hünfeld'27,099 Thlr. 4 Sgr. 6 Hlr, Z Kirchhain spa7nisse an diesen Titeln^T^^^ " be" ^städten von Boston
4,531 Thlr. 9 Sgr. 1 Hlr, Kr. Marburg 2,221 Thlr. kommissarische Verwaltung von S^uLfpectio^n iuwffib6 bc6 Gerichtshofes, ob
7 Sgr. 1 Hlr, Kr. Melsungen 34,377 Thlr. 12 Sgr. ren." Referent Abgeordneter Dr Webrenviennia ^r,^ ^ ^ . Verurtheilung zum Tode einzuwend 10 Hlr, Bezirk Orb 11 Thlr, Kreis Rinteln 10,777 Regierung im Nam-n der Com^^ ^ er v-rneinend. Der Präsident de
Thlr. 21 Sgr, Kr. Rotenburg 19,337 Thlr. 24 Sgr. aus, daß st" auf Lern feaeZ E L fein Todesurtheil, daS der
6 Hlr, Kreis Schlüchtern 4,885 Thlr. 26 Sgr, Kr?is vorgehe? (Widerspruch im Centrum) D?r Äniraa "oer mit der größten Gleichaültiakeit S«»-- 2.172 ztlx 21 6,r. 5 Hl,, «Ul Böhl hKr.-77»-m^m7^ r""s°-17
575,Thlr. 25 Sgr, Kreis Witzenhausen 2,953 Thlr.,bewilligt. Ebenso Titel 18 Disvosttionsionb für hna
« Vll ' 13 Sgr. I Elementar Unlnrichtswesen. Tit. 19 wirft 69,000 Mark
ohJr"?' • • ri- ®,eJ" 7^. 59 gebrachte sei. Mit Rücksicht auf die beschränkte Zeit behält er sich' Mittheilung über eine m einem Tabaksfaß hier vorgefun |ia>
bene Neger, eiche hat sich als vollständig aus der Luft gegriffen erwiesen. Hoffentlich werden sich unsere „rauchenden" Herren Leser nicht den Appetit durch dieselbe haben verderben lassen, was jedenfalls die Absicht unseres sonst wahrheitsliebenden Berichterstatters gewesen zu sein scheint.