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Im Uebrigen wurden alle

reklamirte das Welfenschloß als Privateigemhum des'

Washington, 3. März. Das Repräsentantenhaus hat eine Bill angenommen, durch welche das Territorium Colorado als Staat zu dem Congresie zugelaflen wird; der Eintritt des Territoriums Nm-Mexiko wurde ab­gelehnt.

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Hutten- und Salinen-WesenS genehmigt. Nächste Sitzung morgen Abends 7 Uhr. -

Donnerstag, 4. März.

In der heute nach 11 Uhr eröffneten 22. Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses, machte der Präsident v. Bennigsen Miltheilungen von einigen dem Hause zugcgangenen Vor­lagen; sie betreffen das Hinterlegungswcsen, die staats­rechtliche Stellung des Fürsten Sayn-Wittgenstein-Berle- burg; auch befindet sich darunter namentlich der Gesetz- Entwurf wegen Einstellung der staatlichen Leistungen an die römisch. katholischen Geistlichen. — Von den Gegen­ständen der Tagesordnung veranlaßte zunächst die dritte Berathung des Gesetzentwurfs, betreffend die Deckung der bei der Vergebung der Eisenbahnanleihe aus dem Jahre 1868 entstandenen Kursverluste gar keine Diskussion, wo­gegen für die zweite Berathung des Gesetzentwurfs, be­treffend die Abtretung der Preußischen Bank an das Reich der Abg. ParisiuS den Antrag einbrachte und vertheidigte: „die Staatsrcgierung aufzufordern, für den Fall, daß bei der Auseinandersetzung mit der Reichsbank über die Gninb- stücke der Preußischen Bank von der Reichs bank eine Ent- schädigung für den Ueberschuß des wirklichen Werths über den Buchwerth an Preußen zu zahlen ist, diese Entschä­digung unverkürzt in die Staatskasse abzuführen." - Dem gegenüber bemerkte der Herr Handelsminister Dr. Achen­bach, daß, wenn auch das Reich nur mit Preußen zu ver- andeln habe, doch event. Preußen sich mit den Bankam seilseignern abzufinden haben werde. Einen Widerspruch der Intentionen der Regierung mit der Erklärung des ?«rrn Ministers Delbrück kann der Handelsminister nicht ugeben, er erklärte sich indeß auf Wunsch deS Antrag- tellerS bereit, die Sache noch einmal genauer Prüfung zu unterwerfen, und dieser zog in Folge deflen seinen Antrag urück. Hierauf folgte die weitere Berathung deS StaatS- faushaltSetatS. Es kam bei dieser Gelegenheit zu einer interessanten Debatte über den Umbau des Welfenschlosses n Hannover zu einer polytechnischen Schule. Der Abg. Winbhorst (Meppen), seiner Zeit Bevollmächtigter des

Montevideo, 3. März. In BuenoS-AyreS haben antiklerikale Manifestationen stattgefunden. Bei diesen Kundgebungen wurden die Missionshäuser der Jesuiten verbrannt.

Bonaparfisten im Zusammmhange zu bleiben. Aber die sociale Gefahr konnte^ nicht ewig vorhalten; die politische Gefahr trat dringender und sichtbarer hervor; man mußte mdltch zur Organisation einer wirklichen Regierung schrei­ten; das linke Centrum nahm Position, das rechte eben falls; da traten 53 Deputirte desselben mit dem Plan deS unpersönlichen Septenaats hervor. Von da ab konnte das rechte Centrum nur noch durch die Gnade der antirepubli­kanischen Berbindungm bestehen, die endlich die Entwicke­lung deS 6. Januar herbeigeführt. Noch einmal sammelte s sich das rechte Centrum und die alte Majorität, aber ver­gebens, und seit dem 22. Februar ist es ganz zerspalten.

Spanien^ Die Sympathien des Papstes für König I Alfons nehmen in dem Maße zu, als cS sich herausstellt, daß die Reaction in Spanien immer mehr Boden gewinnt. Die Ueberficdelung der Gräfin Girgenti, der Schwester des Königs wird allgemein als ein Zeichen betrachtet, daß die ultramontane Herrschaft gesichert sei. Der Papst soll einen neuen Brief an Don Carlos gerichtet haben, in welchem er ihn auffordert, die Waffen niederzulegen Wt> den brudermörderischen Krieg aufhören zu lassen. Diese Nachricht hat der „Kanonikue Monterolo" von Rom nach Madrid mitgebracht. Sehr bezeichnend ist auch die Ant­wort des Königs Alfons auf die Anrede des deutschen Gesandten Grasen Hatzfeld. Dieser hob nämlich hervor, daß der Kaiser von Dmtschland die Absicht des Königs, zu den alten und ruhmvollen Traditionen Spaniens auch noch die Aufrechterhaltung der politischen Freiheiten der Nation hinzuzusügen, für ein werthvolles Unterpfand des L glücklichen Erfolges, dem Lande Frieden und Gedeihen zu geben, betrachte. Diesem deutlichen Hinweis auf die von König Alfons prvclamirte Religionsfreiheit, wurden nur

keine Verfügung darüber zustände. Auch berief er sich auf die Zusagen des Ministers der auswärtigen Angelegen- heiten, und des Fi'ianzministers ans jener Zeit in glei»

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ausweichende Worte als einzige Antwort zu Theil. Die religiöse Toleranz scheint bereits aufgegeben zu sein und dir Anhänger derselben nicht mehr in besonderer Gunst zu stehen. So faßt man auch allgemein die Entlassung des Generals MorioneS auf, deS einzigen wirklich fähigen Feld- ap Herrn, der noch im Stande gewesen wäre, dem Kriege schnell eine günstige Wendung zu geben. AlS Nachfolger ist allerdings ein Mann ernannt, der ehemals ebenfalls für liberal galt, aber der bereits vollkommen kindisch geworden ist, und in einem Alter von 72 Jahren steht; derselbe is das Haupt der Madrider Spiritiftm, und beschäftigt sic einzig damit, Geister zu citiren. ES steht fast wie eine Ironie aus, daß dieser völlig unfähige Mann zum Ober- j befehlshaber ernannt ist. Jedenfalls haben dadurch die Generale reactionärer Richtung vollkommen freie Hand.

London, 3. März. Bon Melbourne trifft die Nach richt vom gestrigen Tage ein, daß der Dampfer „Gothen. , bürg' unweit Port Darwin gescheitert ist. Es seien dabei 85 Passagiere und 35 Matrosen umS Leben gekommen, und im Ganzen nur 4 Personen gerettet worden. Nach der Mittheilung dieser hat sich eine große Anzahl der Passagiere auf die Schiffsbote begeben, von denen bisher keine Nachrichten eingetroffen find, so daß dieselben eben­falls als verloren betrachtet werden. Eine Baarschaft von 30,000 Unzen Gold ist mit untergegangen. — Der Lon­doner Dampfer „Normandie" ist bei der Munkerinsel ge­scheitert. Die Mannschaft ist gerettet. — Einem Privat- telegramm des „Standard" aus Calcutta zufolge wurde die chinesische Borneoexpedition unter Oberst Brown von den Eingeborenen angegriffen, wobei der britische Ingenieur Margary umkam.

Griechenland Die griechische Kammer ist auf den 17. März einberufen. Bei der Eröffnung der neuen Ses- fion werden zwei Monate vorüber gegangen sein, seitdem die ^»Position durch ihren Austritt au« der Kammer die Sitzungen unmöglich machte. Es wird sich nun zeigen, ob das Ministerium BulgariS im stände fein wird, die Majorität für sich zu gewinnen, oder ob die Opposition von ihrer Hartnäckigkeit ablassen wird, so daß die parla­mentarischen Arbeiten ohne Unterbrechung fortgesetzt werden können.

Amerika. Eine merkwürdige Untersuchung wird gegenwärtig von einem Comite deS Repräsentantenhauses des BundeScongresseS wegen Bestechung von Beamten und Congreßmitgliedern geführt. Vor drei Jahren hatte näm­lich eine amerikanische DampfschifffahrtS Compagnie für den Transport von Postsachen zwischen San Franziseo und China, wie Japan jährliche Substdien von 750,000 Doll, vom Congreß bewilligt erhalten. Die Presse mit ihren ArguSaugen hatte jedoch bald das geheime Gewebe von Corruption durchschaut und zur Oeffentlichkeit gebracht. Die gegenwärtig noch nicht abgeschlossene Untersuchung hat bereit« das Ergebniß gehabt, daß ein Agent der obigen Dampfschiff-Compagnie, Namen« Irwin, 900,000 Doll, zu dem Zweck auSgetheilt hat, um die Substdien-Bill durch 6eiue Häuser des CongresseS zu bringen. Es sind aber bis jetzt nur zwei Kongreßmitglieder, Namens Shoemaker,

vermischter.

Berlin, 1. März. Vor mehreren Jahren verhei- rathete sich hier ein Kaufmann mit tiner jungen Dame, die ihm ein kleines Vermögen mitbrachte. Obgleich die junge Frau ihren Mann dringend bat, das luxuriöse Leben einzustellen, sanden ihre Bitten nicht Gehör, und ihr bei­derseitiges Vermögen schmolz bald zu einer winzigen Summe zusammen, die der Kaufmann beim Eintritt der Gründer­zeit zu einer Spekulation verwendete, die gänzlich fehl­schlug und ihn an den Bettelstab brachte. Plötzlich ver­ließ er Berlin, seine Frau nebst noch sehr kleinen Kindern in hülfloser Lage zurücklassend, hielt sich in Hamburg auf, ohne auch nur das Geringste für seine zurückgelassene Fa­milie zu thun. Seine Frau indessen versuchte sich mit ihren Kindern durch Handarbeit zu ernähren und kam in die Familie des Wittwers P., welcher in der Friedrich­straße ein bedeutendes Geschäft betreibt. P. bewarb sich um die Hand seiner Schutzbefohlenen und bewog ihren @atten durch eine bedeutende Summe, sich scheiden zu lassen. Dies geschah. Bald darauf erfolgte seine Hochzeit. Kaum sind die Flitterwochen verstrichen, so erscheint der frühere Gemahl der Frau in Berlin und forderte Unter­stützung. Man gewährt ihm dieselbe Anfangs, lehnte sie aber später ab, da Petent nicht arbeiten will und sich auf diese Unterstützungen verläßt. Seit einigen Tagen steht er nun, wie die „N. Börsen-Ztg.« erzählt, als Dienstmann gekleidet vis-a-vis dem Hause seiner ehemaligen Frau, paßt seinen Kindern auf, wenn diese auö der Schule kommen, spricht sie an, worauf die Kleinen sich weinend nach Hause begeben und jammernd der Mama erzählen: „Auf der Straße steht der Vater, welcher hungert und friert l" Seit gestern hat sich in der Nähe des Dienstmanns ein Schutzmann postirt, der ihn beobachtet, aber nicht ein- schreiten kann, da er dazu feine besondere Veranlassung findet. Aufträge, die der Dienstmann erhält, um ihn von dort sortzubringen, nimmt er nicht an. Das Glück des jungen Paares leidet dadurch eine erklärliche Beeinträch­tigung.

T-legrspkische Depesche» der Ober- hessische« Zeitung.

Berlin, 4. März. Der Kaiser hat das Verbot der Ausfuhr von Pferden über die Grenzen Deutschlands voll­zogen.

Ben», 4. März. Der Bundesrath wird bei der Bundes-Versammlung ein Bundes - Gesetz betreffs Bil­dung oder Trennung von Religions-Genoffenschasten be­antragen.

Versailles, 4. März. Die heutigen Verhandlungen der Nationalversammlung boten kein besonderes Interesse Zwischen Buffet und Dufaure ist bezüglich des Programms und der Zusammensetzung des zukünftigen Ministerium« noch nicht vollständiges Einverständniß erzielt und werden die Verhandlungen fortgesetzt.

London, 4. März. Die Anglo - Egyptische Bankge­sellschaft ist von der egyptischen Regierung ermächtigt worden, die Nachricht von Verhandlungen über die Auf­nahme einer neuen egyptischen Anleihe von 15 Millionen Pf- St. zu bementiren. — Erzbischof Manning ist nach Rom berufen und reist morgen dahin ab. — In gutun­terrichteten Kreisen wird versichert, Erzbischof Manning würde zum Cardinal ernannt.

ein Demokrat von Newyork, und ein gewisser King, Re­publikaner von Minnesota, entlarvt. Beide zogen den größten Theil deS CorruptionssondS, Shoemaker nämlich 350,000 Doll, und King 125,000 Doll. Ob diese beiden nun diese Gelder weiter vertheilt oder für sich behalten haben, ssl noch ein Geheimniß. Unter der Presse ist nur i«ui» oeovumawngrer oes

eine einzige Person, nämlich Forney von der Philadelphia- Königs Georg bei den Verhandlungen im September 1867 Preß, compromittirt, indem derselbe 250,000 Dollar zur reklamirte daS Welfenschloß als Privateigemhum des Unterstützung der Subsidien-Bill erhalten hat. — In den Königs von Hannover, weßhalb dem preußischen Staate Vereinigten Staaten ist letzt nicht weniger als eine Million m-“|----- *- -t— - n* -

Arbeiter und Arbeiterinnen ohne Beschäftigung und der

größten Roth preisgegeben. Em volles Viertel davon sind ......, ..... um» jener nett m giet»

Eijenbahnarbeiter oder Kohlen- und Eisengrudenarbeiter chem Sinne. Den Behauptungen traten der RegierungS-

Ueberficht über die Witterung i« Kebrnar 1875.

Ein kalter Februar, der jedoch in den letzten 36 Jahren am lebruar 1841, 1865 und 1870 seines Gleiches sand, dagegen im iahre 1845 und 1855 noch um das Doppelte übertroffen wurde. )ie mittlere Temperatur betrug nämlich 2j Grad unter Rull. Die stärkste Kälte hatte der 23. frühmorgens, 11»,2 unter Null; die höchste Nachm.-Temp. der 16: 4»,4. Differenz: 15» 6 Nur der 23. und 24. hatten Kältegrade über 10»; die meisten Tage hatten Nachtkälte zwischen 5» u. 1». Nicht weniger als 21 Tage waren kalte, d. h. chre Mittellemperatur blieb um 1 bis 6i Grad unter Null. Der kälteste von allen war der 23. mit fast 6 J Grad Kälte, der wärmste der 3. mit einer Durchschnittstemperatur von 2» über Null. — Der mittlere Barometer st and betrug 27* 6 *' über j Linie höher als der wahre mittlere Stand. Der Höch st e' Bar.-St. wurde beobachtet am 1. um 8 U. Mr.: 27* 11'* • her ti-fste am 24. um 12 U. M.: 27* 1'".. Differenz: 9», Linien.' Die Schwankungen waren also etwa halb so stark, als im Januar — Die Luft war um 5j Prozent trockner und war bei den fort­währenden nördlichen Winden der Gesundheit nicht zuträalick Im Durchschnitte hatte sie 84j«/« Feuchtigkeit; Mr. 7—8 Uhr ast 92°/», M. 1—2 U. 76»/», Ab. nach 10 U. 86j»/» — Es tel gar mcht viel Schnee und Regen: doch hatte das Erdreich einen schützenden Schneemantel. Die Höhe des Niederschlags betrug nur j des gewöhnlichen Maßes, nämlich 1 . Cmt. — Diesmal hatten ttn Gegensatz zum Januar die nördlichen Winde em starkes Uebergewlcht; ihre Anzahl verhielt sich zu den südlichen ®,e £ »u 2, da das umgekehrte Verhältniß bei uns Regel ist. In der Nacht vom 19.—20. artete NO. zum heftigen Sturme aus und verwandelte die geringe Hoffnung auf mildere Tage in das grade Gegentheu. Uebrigen« haben die Nordamerikaner ebenso zu leiden SP 30,1 batten 8 heitere, 6 gemischte und 14 trübe Tage. mui 2 Sage ganz zu Anfang des Monats lieferten Regen an 8 Tagen schneite es.

und andere, die für ihr tägliches Brod auf den Eisenhandel Kommissar und der Finanzminister entgegen, indem sie angewiesen stnb. „Für die Gegenwart, sagt der Bericht nachwiesen, daß das Welfenschloß niemals »ubehör von der „American Jron and Steel Association', hat die Welt Herrenhausen gewesen ist. Das Abgeordnetenhaus stimmte ihren Hunger nach Eisen gestillt und eine zweite Hungers- der Regierungsvorlage zu. J«> Uebrigen murren alle o°7' totc bie im Jahre 1872, ,st eine Unmöglichkeit. Die einmaligen und außerordentlichen Ausgaben des HandelS- Lieferungsfählgkeit der Eisenwerke der Welt Übersteigt bei Ministeriums, deßgleichen die Einnahmen, sowie bie bauern« äßeitem die gegenwärtigen Bedürfnisse. ben, einmaligen unb außerordentlichen Ausgaben des Berg-,

Heffen-Naffait.

Hanau, 4. März. Der hiesige Gesangverein „Froh­sinn" wird am 28. unb 29. März fein 50jährigeS Stif­tungsfest feiern, und zwar am ersten Tag durch musikalisch­gesanglich theatralische Aufführungen und daran schließenden Ball, den zweiten Tag durch ein Festbankett. Natürlich werden zu diesem seltenen Fest die noch lebenden 4 Stifter eingeladen, aber auch ebensowohl die Vereine des Main­thalsängerbundes und sonstige hervorragende Persönlichkeiten, welche mit dem Verein in enger Beziehung stehen. Hebet« Haupt wird der Verein „Frohsinn" Alles aufbieten, um das Fest zu einem glanzvollen zu gestalten unb bem all- bewährten Ruf des Vereins Ehre zu machen.

— Die Vereinigung der Verwaltungen ber Bebra- Frankfurter- unb Main-Weser-Bahn unter einer Direktion, welche ihren Sitz in Frankfurt resp. Sachsenhausen erhält, soll so weit vorgeschritten sein, baß mit bem 1. Juli bie- felbe perfect wirb, unb bann sollen bie beiben Strecken auch in Bezug aus Güterbeförberung ein Ganzes in ber Weise bilben, daß eine doppelte Erhebung be« Minimal­satzes nicht mehr stattfinbet. Man vermuthet, daß auch ber preußische Antheil bet Main-Neckar-Bahn in biese Ver­einigung ausgenommen wirb, um eineStheilS an Vermal tungskosten zu sparen, anberntheils bem Güterverkehr Er leichterung zu verschaffen, inbem die so lästige Umspebition unb Erhebung einer Gebühr hierführ in Wegfall kommen soll. Seither würbe für baS kleinste Collo von jeben biescr brei Bahnen eine Gebühr erhoben. Am brückenbsten war bieS für Sendungen von einer Station ber Bebraer Bahn nach BOckenheim. Beispielsweise betrug der Frachtsatz von Wächtersbach nach Bockenheim für bie Bebraer-Bahn 40 Pf-, für Main-Neckar-Bahn 10 Pf. unb für Main-Weser- Bahn für bie kleine Strecke vom Weserbahnhof bis Bocke», heim ebenfalls 40 Pf. Wie verlautet, soll auch die 6 Meilen lange Strecke Bebra-Guntershaufen von ber Bergisch- Märkischen Bahn käuflich erworben unb mit ben oben er­wähnten Bahnen bereinigt werben. Eine Bestätigung bieseS Projekts bürste jeboch noch abzuwarten fein, obgleich es nicht unpraktisch wäre unb bem Verkehr zur außerorbent« lichen Erleichterung bienen würbe.

Bam Landtage.