Punkte die einstimmige oder doch die Billigung der über- wicgenden Mehrheit der VertrauenS-Mänaer gefunden: 1) vaß für den Erlaß verschiedener Gemeinveorvnuygen für die Städte und die Dörfer keinerlei Bevürfiiiß vorliege; 2) daß alle jetzt mit Stadtrecht auSgestatteteu Gemeinden Städte bleiben und auf sie also die für die Städte be stimmten Lorschriften Anwendung finden sollen; 3) daß daS cvllegialiiche Lerwaltungssystem in den Gemeinden beizubehalten sei; 4) daß ebenso der kurhesstsche Wahlmodus bezüglich der Gemeindevertretungen den Borzug verdiene; 5) daß für den Bürgerrechtserwerb ein Älter von 24 Zähren erforderlich sei; 6) daß eine commissarische Ber- waltung der Gemeinden überhaupt entschieden verwerflich sei und eventuell höchstens nach dreimaliger Nichtbestäti gung des Gewählten und auch dann nur unter Zustim mung des KrciSausichufseS zuläisig sein könne; 7) daß die bisherige Befugnitz der Gemeinden, ihre Beamten an zustellen, in keiner Weife zu schmälern und die gesetzliche Pensionsberechtigung der Gemeindebeamten und der Amts- vorsteher nicht zu billigen sei; 8) daß die Bcfugniß der Gemeindebehörden nicht zu Gunsten der Kreis- und Bezirksausschüsse zu beschränken, diesen vielmehr nur die Befugnisse der Staatsaufsichts-Behörden zu geben seien: 9) daß die Bildung von Amtsbehörden nur auSnahmS weise, wenn die Kreisversammlung es beantrage, von dem Bezirksausschüsse angeordnet werden könne, und auch dann nur nach Maßgabe deS § 8 der Gemeindeordnung von 1834; 10) daß zu selbstständigen GutSbezirken nur solche Güter erklärt «erden können, deren Gehöfte weder in, noch unmittelbar an einer Gemeinde liegen, deren Zusammenlegung ferner mit der Gemeinde sich nicht als zweckmäßig darstellen, ' deren Grundbesitz weiter geschloffen sei und mindestens 100 Thal» Grundsteuer jährlich zu zahlen haben. Die Entscheidung soll dem Bezirksausschuß nach Anhörung des Kreisausschusses zustehen.
HerSfeld, 21. Dez. Nachdem schon im Stadtralh bei Berathung des Budgets ein Mitglied sich entschieden für eine eventuelle Bereinigung der höheren Bürgerschule mit dem Ghmnafium ausgesprochen hatte, brachte auch in der öffentlichen Sitzung des BürgerauSschusies, als das Budget auf der Tagesordnung stand, ein Mitglied dieselbe Angelegenheit zur Sprache. Da mit Rücksicht aus das vorhandene Deficit, in Folge desiea vom nächsten Jahre acht Simpeln statt vier erhoben werden, die Stadt in jeder Beziehuug sparen müsse, sei eine Bereinigung der beiden höheren Lehranstalten je eher je lieber in der Weise sanzu- bahnea, daß die drei unteren Klasien gemeinsam wären — iS ist der Fall angenommen, daß der Unterricht im Griechischen nach der Untertertia verlegt wird, was im Unterrichtsministerium für Ostern beschloflene Sache sein soll — und eine besondere Tertia und Sekunda sür die Realschüler gebildet würde. Der Redner sprach augenscheinlich im Sinne der großen Mehrheit. Wie sich jedoch im Spezi dkn die einzelnen Mitglieder zur Sache stellten, konnte nicht ermittelt werden, da der Vorsitzende die Diskussion über diesen Gegenstand für eine nichtöffentliche Sitzung vorbehielt. Wenn man bedenkt, daß der Staat den ansehnlichen Zuschuß von 2600 Thlrn. zur hiesigen Realschule leistet — nach zuverlässiger Mittheilung belaufen sich alle Kosten der Stadt für dieselbe dieses Jahr auf nahe Mi 4000 Thlr. — so können damit bei der Berwirklichung obigen Plane» di« drei zu den Realklassen nöthigen Lehrer besoldet und au» den Schulgeldern allenfalls die übrigen Kosten bestritten, ohne daß dann die Stadt viel beizutragen hätte. UebrigenS gelangte auch ein Antrag zur einstimmigen Annahme man solle an den Bürgermeister das Ersuchen
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Ihrem Ausspruch« abhängig machte, ob er gehen oder btei- bm sollte?"
Eine tiefe Stille schwebte in dem Zimmer.
■I „Elise was würden Sie sagen?"
„Gehl" — Aber, o, der Blick, der dies eine Wort begleitete, die blauen Augen, die voll großer Thränen standen! .<•
„Brav gesprochen, wie es dem Weibe eines Soldaten, der Gattin de» Rittmeister» von Warrstädt gebührt!"
Ein Schrei entfuhr Elisen, fie streckte wie abwehrend dir Hände au», al» wolle fie eine Lockung und Versuchung von sich weisen.
Doch mit einer echt ritterlichen Huldigung, einer fast feierlichen Ehrerbietung beugte Warrstävt sich zu ihr nieder und ihre Hand an seine Lippen drückend, sagte er:
„Sie konnten e» un» lange vorenthalten unser Glück, nun aber lasse ich e» mir nicht mehr rauben, ich gebe dies» Hand nicht wieder srei."
„ES ist unmöglich — zu viel — ich bin deffen nichi würdig!" rang ea sich endlich über Elisens zitternde Lippen, »ährend ein heiße» Erröthen ihr Antlitz übergoß.
„Nicht würdig? Ich wüßte aus Gotte» weiter Welt Keine, die meiner Liebe und Hochachtung würdiger wäre, Reine, der ich ruhiger meine» Namen» und Hause» Ehre »nvertrauen möchte. Du bist Deiner Liebe treu geblieben die lange lange Zeit, durch Sorg und Noch, auch ich have nie «ine andere Liebe an Stelle der einzig wahren gefetzt, dennoch vermochte ich andere Bande zu knüpfen, habe nicht »ie Du unverbrüchlich Treue gehalten."
E» klang wie ein Selbftvorwurf, und Elise vermochte auch nicht den Hauch eine» Makel» auf dem geliebten Manne zu dulden, ihre Liebe war der Art, die sich so wundervoll ausspricht in dem Liede: „Er der Herrlichste »du Allen." (Forts, folgt.)
richten, die bezüglichen Schritte zu thun, daß die Stadt im Realschulvorstanoe durch zwei gewählte Mitglieder ihrer Behörden eine Vertretung habe. Commerzienrath Braun ist nämlich neben dem Rector und dem Landralh von Anfang an ständiges Mitglied des Vorstände» als Mitbegründer der höheren Bürgerschule. Soviel bekannt ist. sind in Preußen die städtischen Behörden durch je ein Mitglied aus dem Stadtrath und ans dem BürgerauS- schuß in dem Realschulvot stand vertreten. (H. M )
Smennungen, Verleihungen re.
Dem prattischen Arzt vr.Carl Wilhelm Moeller in Marburg ist der Charakter als SaniiätS-Rath Ällergnädigft verliehen worden-
Dem Pfarrer Junghan» zu Hanau ist die Rettungsmedaille am Bande verliehen worden.
Der ordentliche Lehrer Dr. Zuschlag am Gymnasium zu Kassel ist zum Oberlehrer ernannt worden.
vermischt«-.
— Bei dem allgemeinen Jntereffe, welche» gegenwärtig die Einführung der neuen Deutschen Münzwährung in Anspruch nimmt, glauben wir eine angenehme Pflicht zu erfüllen, wenn wir unsere Leser auf den von CommissionS raih Adolf Henze in Neuschönefeld bei Leipzig herauSge- gebenen und in seinem Selbstverläge erscheinenden „Anzeiger für gefälschtes Geld rc " besonders aufmerksam machen. Dieses Blatt, daS bereit» in einer Auflage von 21,000 Exemplaren verbreitet wird, bringt in jeder Nummer naturgetreue Abbildungen der neuesten Reichsmünzen in erha denen Gold-, Silber-, Nickel- und Kupferprägungen, feiner die neuesten amtlichen Bestimmungen, welche aus die Ein führung der neuen Münzen Bezug haben, ferner getreue Abbildungen von Münzen und Kassenscheinen, welche außer Eour» gesetzt werden, jene in erhabener Silberpräguug, diese in Faksimile und Farbenton, ferner bringt der An zeiger getreue Abbildungen deS neuesten falschen Papiergeldes und schließlich interessante und belehrende Schrift-Fälschungs- geschichten. Die erste Nummer deS Jahres 1875, welche uns vorliegt, enthält folgende Artikel: Neueste amtliche Mittheilungen, — die Abbildung einer falschen Hannover scheu 20-Thaler-Lanknote, — die Abbildung einer defekten Walvechchen 10-Lhaler Kassen-Anweisung, welche nicht ein- getöft wird — Abbildung einer verfallenden lO Thalernote der Weimarischen Bank, — Zusammenstellung der bis setz, ausgeprägten Deutschen Reichemünzen in erhabenen Gold Silber», Nicket- und Kupferprägungen, — die einheitliche Bezeichnung der Mark, — klanglose und doch ächte 10- Markstücke, — die Deutsche Mark und die Finnische Mark in getreuen erhabenen Abbildungen durch Silverdruck, — zur Wahrung vor Schaden, mit Abbildung einer Bremer 100 Mark-Banknote, — eine geiälschle Quittung, mit SchriftfacsimileS. — Die äußere Ausstattung dieses Blattes ist überraschend und originell, der Inhalt gewählt und belehrend, die Abbildungen getreu und instruktiv, der Preis (15 Ngr. für den Jahrgang) ein auffallend niedriger: so daß wir gerade jetzt, wo stch die neue Münzwährung vollzieht, dieses Blatt Jedem, der mit Geld zu thun hat, aus voller Urberzeugung empfehlen können.
Weimar, 21. Dec. Die „Weim. Zeitg." schreibt: Durch daS Unwesen der studentischen „Paukereien" «st die Familie deS Regierungsraths Genast hier in tiefsten Schmerz versetzt worden. Der Sohn beffelden, der nach Beendigung seiner Dienstzeit als Einjährig-Freiwilliger dem juristischen Studium in Jena obgelegen, halte vor einigen Wochen in einer Paukerei eine Verwundung am Kopse davon davon getragen, durch welche auch der Knochen verletzt worden war. Die Verwundung nahm einen so unglücklichen Verlauf, daß zu Anfang der verflossenen Woche oie Eltern an das Belle des kranken Sohnes gerufen werden mußten. Eine einhceienbe Besserung hielt nicht an; gestern ist der Verwundere seinen Leiden erlegen.
— Das Rostocker „Tageblatt" theilt au» der in den nächsten Tagen erscheinenden Ausgabe der nachgelassenen Werke Fritz Reuter's von Willdranvt folgenden Briefwechsel zwischen Reuter und Bismarck mit. Reuter schrieb 1866 unter Einsendung seiner gesammelten Werke: „ES treibt Ew. Exellenz, als dem Manne, der die Träume meiner Jugend und die Hoffnungen de» gereiften Alters zur faßbaren und im Sonnenschein glänzenden Wahrheit verwirk licht hat, ich meine die Einheit Deutschlands, meinen tiefgefühlten Dank zu sagen. Nicht Autoren-Eiielk it, sondern nur der lebhafte Wunsch, für so viel schöne Realität, die Ew. Excellenz dem Baterlande geschenkt Haden, auch etwas Reales zu bieten, veranlaßt mich, diesem Danke den Inhalt deS beifolgenden PacketS beizufügen. — Möchten Ew. Ex cellenz diesen meinen etvaS zudringlichen Kindern ein de fcheideneS Plätzchen in Ihrer Bibliothek gönnen und möchten die dummen Jungen im Stande fein, mit ihren tollen Sprünge» Sie auf Augenblicke die schweren Sorgen und harten Mühen Ihres Leben« vergeffen zu laffen. — Gott segne Sie für Ihr Thun! Sie haben sich mehr Herzen gewonnen als Sie ahnen, so z. B. auch das Ihres er» gebenften Fritz Reuter, Dr." — Gras Bismarck antwortete am 17. September: „Euer Hochwohlgeboren sage ich herzlichen Dank für die freundliche Sendung, mit welcher Sie Ihre inhaltvolle Zuschrift vom 4. d. M. begleiteten. — AlS alte Freunde habe ich die Schar Ihrer Kinver begrüßt und sie alle willkommen geheißen, die in frischen, mir hei- wathlich vertrauten Klängen von unseres Volkes Herzschlag Kunde geben. Noch ist, was die Jugend erhoffte, nicht Wirklichkeit geworden; mit der Gegenwart aber versöhnt e», wenn der ausgewählte Volk-dichter in ihr die Zu
kunft gesichert vorschaut, der er Freiheit und Leben zu opfern stets bereit war."
— England. Die Stadt Leven in Schottland hat im Jahre 1867 nach einer schweren Choleraepidemie ihre hygieinischen Einrichtungen durch Anlegen einer Wasserleitung, Herstellung von Canalisation und Drainirung, sv wie durch Neuaufschüttung und Pflasterung ihrer Straßen wesentlich verbessert. Um den Er olg davon zu eitennen, wird die Sterblichkeit der Stadt in den Jahren 1862 bis 1867 mit der in den fünf folgenden Jahren verglichen. In der erstgenannten Periode tarnen 37 Todesfälle auf 1000 Einwohner, nach Ausscheidung der Cholerafälle noch 32 auf 1000; in den letzten sechs Jahren dagegen betrug oer Durchschnitt nur 23 auf Taufend. Die Abnahme der Sterblichkeit betrifft jedes Lebensalter. Interessant ist e» noch, daß sie speciell bei den Kindern unter fünf Jahren von 151 auf 77 hinabging. Aehnliche Erfahrungen, die stch auch auf das große Gebiet bet Lungenschwindsucht beziehen, hat man bekanntlich fast überall gemacht, wo die Städte etwas Durchgreifendes für die Reinhaltung ihres Bodens thaten. In Deutschland fehlt es leider in manchen städtischen Collegien noch sehr an Verständniß für solche Dinge. Man hält ihre Ausführung für zu kostspielig, bedenkt aber nicht, daß die größere Sterblichkeit mit ihrer Belastung des Wittwen und Waisenbudget» mindestens ebenso kostspielig sein dürfte.
verloosungeu.
Mailand,16. Dec. 10 Fr.-Loose von 1866. Bei der heute stattgehabten Verloosung wurden folgende Serien gezogen: 504 826 4027 5200 6687. Höhere Gewinne: 5u,000 Fr. auf Rr. 91 der Serie 4u27, lOu Fr. auf Rr. 84 der Serie 4027, 5uO Fr. auf Rr. v6 der Serie 4027 100 Fr. auf Nr. 13 23 24 der Serie 6667, Nr. 71 der Serie »26 und auf Nr. 68 der Serie 4027. Die Zahlung erfolgt am 15. Juni k I.
Ansdach-Gunzenhausener Eisenbahn-Anlehen. Gewinnziehu g am 15. Dec- Serie 2092 Nr. 3 gewinnt SoOO fl-, S. 722 Nr. 5 1000 fl., S. 7.2 Nr. 33 500 fl; je 100 fl. S. 2557 Nr. 39, S- 279/ Nr. 23, S. 4020 Nr. 22, S. 4197 Nr. 4, S. 4909 Nr. 44; je 50 fl. S. 414 Nr. 20, S ,320 Nr. 6 und 3o. S- 1601 Nr. 19, S. 2160 Nr. 22, S. 2209 Nr. 16, S. 2557 Nr 45, S- 2794 Nr. 16, 2925 Nr. 34, S. 49o4 Nr. 23; je 30 fl. S. 865 Nr. 4o, S. 1522 Nr. 18, 23 und 38, S- 1801 Nr. 39, S. 2209 Nr. 32, S. 5257 Nr 25, S. 2794 Nr. 35, S. 2797 Sir. 1, 16 und 35, S. 2925 Nr. 30, 3, und 38, S. 3002 itr. 39, S. 3-42 Nr. 16, 19 und z5, S. 4197 Nr 8 und 38; je 20 fl. S- 314 Nr. 20 und 21, S. 367 Nr. 44, S- 414 Nr. 34.6. 622 Nr. 4, 865 Nr. 31 und 39, S. 1101 Nr. 2 und 34, S. 13u8 Str. 6 und 17, S- i9u0 Nr. 22, S. 2209 Nr. 6 und 23, S. 2519 Nr. 25, S- 2797 Nr. 33, S. 2925 Nr. 5, 16 und 37 S. 3 '25 Nr. 26 S. 3342 Nr. 37, S. 3955 Nr. 12, 402u Jtr. 5, und 26, S. 4034 Nr. 49 und 50, S. 4049 Nr. 39, S. 4097 m. «9, S. 4535 Nr. 11 und 14 S. 4782 Nr. 59, S- 4954 Nr. 22. Alle andern Nummern der (am 16. Nov.) gezogenen Serien erhalten 9 fl.
Telegraphische Depesche» der Ober, hesftsche» ZeUuug.
Pose», 22. Dec. Dekan Sanchokt ist auf Requisition b«9 KieiSgerichls in Rawicz wegen verweigerter Zeugenaussage über die Person deS päpstlichen Delegaten iiiyaitirr worden.
Versailles, 22. Dec. Die Nationalversammlung fuhr in rcr Berathung über den Gesitzentwurf betr. den höheren Unterricht fort. Nachdem Art. I desselben angenommen, kündtgte Goblel von der Linken die Absicht an, oaS Cabinel zu iuteipeUiren, welche Folge es bet am 8. Juni übernommenen Verpflichtung zur Verfolgung bes ComiiSS bes „Appells ans Volk" zu geben gedenke. — Der Juftizminister verlangte, bas oie Interpellation bi« nach oer Vorlage beS Berichtes über bie Wahl im Niövte- Lepartement vertagt werde. Gambelta beantragt, die Liscuffion oer Wahl auf morgen feftzusetzen. Die Versammlung beschloß, oaß oie Interpellation nach der Vorlage des diesbezüglichen Berichtes biSculirt werde. Wie man versichert, rotro oer Bericht morgen vorgelegt werden. — Das Journal „Pays" ist wegen eines gestern gebrachten Artikels übet die Fortschritte des BonapattismuS auf 14 Tag« juspendirt wotoen. — Emil Peteite ist bedenklich erkrankt.
Telegraphische EvutS- und Marktberichte.
Frankfurt a. M., 23. December. (Schluß-Cvurse.) Staats- badn-Actien 323}, Elisabetd —, Galizier —, Lombarden 134$, Nordwestbahu —, Creditactien 241}, Silberrente 6<H, Papier- reute , 1860t Loose —, Nationalbant 1047, Spanier 17.
Berlin, 23 December. (Schlußcourse). Creditactien 138$, StaatSbahn 187}, Lombarden 77, Amerik. —.
Frankfurt, 21. Dec. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 23j fl., Nr. 2 21} fl-, Rr. 3 19 fl., Rr. 4 16} fl., Nr. 5 14 fl., Roggenmehl (Berliner Marke) 16} fl., do. 11. (Berliner Marke) 13 fl., Weizen ess. hief. 12} fl-, Roggen 10} —11 fl., Gerste 10-11} fl , Hafer 10}— II fl., Kohlsamen 16} fl., Erbsen 12} bis 14 fl , Wicken 10} fl., Linsen 13—20 fl., Rüböl 37 fl. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Psd- Zollgewicht — 100 Kilo.) Stimmung fehlt. Getreidemarkt ohne Aenderung, nur das Allem Inwendigste genommen. Tendenz nicht tzeraus- zufinden. Weizen ab unserer Umgegend 12} —12} fl., fremder nichts getban. Roggen und Gerste ruhig, Hafer matter. Am Mehlmaitt keine Aenderung.
Frankfurt, 21. Dec. (Viehmarkt.) Der heutige Martt war gut befahren, doch zogen die Preise für Ochsen und Kälber etwas an, während sie bei Hämmel etwas wichen. Angetrieben waren 400 Ochsen, 300 Kühe und Rinder, 300 Halber und 350 Hämmel. Die Preise stellten sich:
Ochsen 1. Qual. p. Ctr. 39 fl. Kälber 1. Qual p. Ctr. 32—33fl . 2. . . . 35 - . 2. - - . — .
Kühe 1. - - - 32 - Hämmel 1. - - - 27—29 -
• 2. - • • 30 - Schweine i-Durchsch. d.Pfd.20kr.