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Leipzig, 11. Dec. Der „Dr. Ztg." schreibt man von hier: „Dem Vernehmen nach ist die russische Regie­rung aufmerksam geworden zu erfahren, ob und in welchem Grade sich die an der hiesigen Universität Studirenden russischer Nationalität der socialdemokratischen Agitatiton angeschloffen haben. Die russische Regierung hat bekannt lich hier an der Universität eine Art Seminar errichtet, von dem die russischen Studirenden beträchtliche Vortheile genießen. Den Anlaß zu der Untersuchung scheint die seiner Zeit vom „Volksstaat" gebrachte Mittheilung ge geben zu haben, daß der socialdemokratische Congreß in Coburg ein Begrüßung« - und Zustimmungs-Telegramm von hiesigen russischen Studirenden empfangen habe."

Metz, 14. Dec. In dem Budget für Elsaß-Lothringen für das Jahr 1875 findet sich unter dem Titel „Thür- und Fensterstkuer" die Summe von 466,671 Frcs., was etwa 16 pCt. sämmtlicher directen Steuern auSmacht. Diese Besteuerungsart wurde nach dem Muster der eng lischen „window“ im Jahre VII der Revolution in Frank reich eingeführt und wurde auch im Reichslande seither beibehalten, da sich vorläufig kein Ersatz dafür finden ließ Die Abschaffung der Besteuerung von Fenstern und Thüren, d. h. von Luft Und Licht, wird wohl nur eine Frage der Zeit fein, da deren Schädlichkeit eine in die Augen fallende und allgemein anerkannte ist. Um möglichst wenig Steuer bezahlen zu muffen, hat man nämlich an den älteren Häusern, namentlich auf dem Lande, einen Theil der Fenster zumauern lasten.

LuSlautz.

Madrid, 18. Decbr. General DeSpujolS besetzte Canterega, zerstörte die carlinischen Befestigungen und be­freite 140 Frauen und 240 Männer, Angehörige liberaler arragouischer Familien, die von dem Carlistenführer Ga- mundi als Geißeln gefangen gehalten wurden.

Athen, 16. Dec. Die Opposition in der Kammer verlangte in der heutigen Sitzung die Annullirung des Sitzungsprotokolls vom 12 Dec., worin das Budget pro 1874 erledigt wurde, da die Kammer in der damaligen Sitzung bejchlußunfäig gewesen sei Bei der Abstimmung hierüber siegte die Regierungspartei mit 80 gegen 61 Stimmen, worauf sich die Opposition in corpore entfernte. Die Regierung hofft dennoch die Beschlußfähigkeit der Kammer zu Stande zu bringen.

Kassel, 18. Decembcr. Wie ich auf zuverlässigem Wege erfahre, war es die Absicht des hiesigen Stadtraths, dem Herrn Oberprästdenten von Bodelschwingh dahier de» mehrfachen Angriffen einzelner Blätter gegenüber in geeig­neter Weise daS Vertrauen 'der hiesigen Bürgerschaft durch daS Organ der städtischen Behörden auszu.- sprechen; der Schritt soll jedoch auf den besonderen Wunsch de» Herrn Oberpräsid nten, der davon Kunde erhalten halte, unterblieben sein.

Melsungen, 18. Dec. Die „Hess. Bl." schreiben unter ihrer Rubrik „Zu dem kirchlichen VerfastungSkampf. in Hessen": Vor dem königl. Amtsgericht in Naumburg wurde der Pfarrer Saul in Balhorn am 10. d. M. auf erhobenen Einspruch gegen Strafverfügungen wegen von ihm verrichteter Amtshandlungen (Spendung des h. Abend mahlö in Balhorn und in Altenstädt, 2 Taufen in Bal- Horn und Altenstädt) nach erfolgter Vereidigung frei­gesprochen. — An demselben Tage wurde Psr. Schedtler zu Dreihausen von 4 Anklagen, welche sich auf 12 von demselben vollzogene Amtshandlungen bezogen, durch das Amtsgericht ebenfalls kostenlos freigesprochen. — Herr Amtsrichter Kraushaar in Niederaula, welcher sich seiner Zeit entschieden geweigert hatte, die abzuseyenden renitenten Pfarrer im Auftrage de» auch von ihm nicht als die recht­mäßige Kirchenbehörde dieses Landes anerkannten Gesammt Consistoriums zu vernehmen, ist nunmehr, wie wir hören, auch durch Obertribunalsdeschluß für abgesetzt erklärt wor­den. Der erste leidende Zeuge unter den renitenten Juristen. — Auch daS Hornberger Amtsgericht hat die Pfarrer Bohne, Hartwig und Wolfram, welche in ihren Gemeinden Verna, Caßdorf und Berge Amtshandlungen vollzogen halten, von den dieserhalb erhobenen Anklagen freigesprochen.

Som Reichstag.

Freitag, 18. Deccmber.

In der heutigen Sitzung wurden in dritter Berathung der Post- (Additional-) Vertrag mit Belgien, ebenso der Gesetzentwurf, betreffend die sogenannte Zwischen-Kommission für die Justizgesetze ohne Debatte genehmigt. Der Gesetz entwurf, betreffend die Einführung des Gesetzes über die Quartierleistung für die bewaffnete Macht rc. in Baiern, wird einer Kommisston überwiesen. — Bei der 3. Bera­thung des Etats nimmt zum Kap. 4, Auswärtige» Amt, der Wg. Windlhorst das Wort, um sich über die geheimen Fonds zu verbreiten. Wir können im Allgemeinen bemer kcn, daß der Führer de» CentrumS neue Gedanken in dieser Frage heute kaum vorgebracht. Er leitet seine Rede mit der Bemerkung ein, wie er gar nicht gesprochen haben würde, wenn er daS gestern verbreitete Gerücht für irgend wie begründet gehalten hätte. Er stimmt dem kürzlich be­kannt gewordenen Aussprüche bei, daß die „öffentliche Meinung in Generalpacht genommen" sei, erwähnt wie­derum die vielen vom Fürsten Bismarck gestellten Straf Anträge, die unmöglich bei besten großer Wirksamkeit von ihm selbst auögehen könnten; der gegnerischen Presse stände dagegen gar kein Schutz zur Seite. Die Regi.rung muff, wohl nicht wissen, in wie großen Schmähungen sich die officiöse Preste ergehe, sonst wäre undenkbar, daß sie die.

selben dulde. Er persönlich werde davon nicht getroffen, höchstens könnten sie ihm zur Reklame dienen. (Der Red­ner exemplifizirt auf die „Norddeutsche Ällg. Ztg " und die „Provinzial Correspondenz ") Dies Netz der offiziösen Preste dürfe nicht noch weiter ausgedehnt werden, der neuliche Prozeß habe bereits die großen Verbindungen herausgestellt, in welchen sic schon jetzt stehe. Der Redner empfiehlt das Wutlke'jche Buch über Zeitungswesen und geht dann aus die gefährliche Verbindung des sogenannten Reptilienfonds mit den in Rede stehenden Fonds ein Jenen könne man hier freilich nicht beseitigen, aber es wäre gut, an anderer Stelle darauf aufmerksam zu machen, wie man hier darüber denke. Zm Uebrigen will er die Debatte nkkht verlängern, um den Etat — und das mög­lichst bei Tage — zu Stande zu bringen. — Diesem Red­ner erwiderte unter regster Aufmerksamkeit des Hauses der •21 bg. v. Bennigsen. Die Rede des Abg Windlhorst biete eben keinen neue s Beleg für die oft berühmte parlamen­tarische Taktik desselben. Derselbe sei doch zweimal (zu mal konservativer) Minister gewesen und müsse daher wissen, baß solche Fonds jede Verwaltung haben muffe. Daß der Vorredner den Preßsonds deS Mlnisteriums des Innern und andere hierher gar nicht gehörige angezogen, beweise, daß er verlegen gewesen über die Mittel seines Angriffes Daß er den Antrag auf Absetzung deS PreßfondS geitellt, wäre ein großer taktischer Fehler: er hätte ja damit die beste Gelegenheit geboten, nach den Vorgängen der letzten Tage dem Reichskanzler ein Ver rauensvolum auszusprecheii. Was die Strafanträge deS Fürsten Bismarck angehe, so möchten der Abg. Winbthost und seine Freunde doch be­renten, mit welcher Gereiztheit sie den Reichskanzler stetig verfolgen, und dieser begehre die Bestrafung ihrer Blätter nicht seiner Person, sondern der Stelle wegen, an der er stehe. Die Angriffe richteten sich eben gegen die In­stitution, nicht die Person. Gerade nach den in den letzten Lagen bekannt gewordenen Publikationen seien die Versuche Der Centrumopartei, den Glauben zu nähren, daß der Reichskanzler -S sei, der Europa nicht zur Ruhe kommen lasse, aufs Evidenteste widerlegt. Was habe man auS diesen Schriftstücken erfahren? — Weit entfernt, sich m die Politik Frankreichs zu mifchen, habe Fürst Bismarck die Politik des Friedens befolgt. Wenn dieser Einbruch sich nicht dem Abgeordneten Windlhorst und seinen Freunde» aufdräuge, so geschehe es, weil sie auf ganz anderem, fremdem Boden stehen. Sie hätten schon gern daS Zu standekommen des Norddeutschen Bundes und des Deut scheu Reichs verhindert und würden demselben auch ferner feindlich gegen überstehen. Gerade die persönlichen Angriffe gegen den Reichskanzler aber würben die Stellung desselben nur fester begründen. Er hoffe der Zustimmung der Mehr beit des HauseS sicher zu sein, wenn er hier ausspreche: WaS zur öffentlichen Kunde gekommen in den letzten Tagen Über die Politik des Reichskanzlers, hat das Ansehen die­ses Mannes im hohen Grade vermehrt; seine Politik ist ebenso würdig wie national und wird der Zustimmung der Rehrheit des Hauses, wie auch der der ganzen Nation sicher sein I — (Diese mit Würde und volltönendem Or­gane vorgetragene Rede wurde von der Mehrheit mit leb Haftern Beisall aufgenommen, während daS Zentrum den Ausdruck seines Mißfallens durch verstärktes Zischen kund- giebt.) Von verschiedenen Seiten ist namentliche Abstim mung beantragt, und die Position der Regierung wird mit 199 gegen 71 Stimmen bewilligt. (Großer Beifall.) Im Etat der Verwaltung des ReichsheereS wird die vom Hause neulich mit schwacher Majorität angenommene Re joiution, betreffend die separate Äufstelluiig deS sächsischen MililäretalS heute, nachdem die Abg. v. Nostiz-Wallnitz (sächsischer Minister), Oehmich.n und Grumbrecht die Ab tehnung befürwortet, der Abgeordnete Krause sich dagegen erklärt haben, vom Hause abgelehnt. — Im Etat der Ma­rine Verwaltung werden statt der in voriger Berathung als „Rationsgelder" bewilligten 5634 heute 6237 Mark auf Antrag veö ’;bg. von Saint Paul-Jllaire bewilligt — Auch der Gesetzentwurf über die Seewarte wird in dritter Berathung genehmigt. — Die einmaligen Ausgaben bei MilitäiVerwaltung geben zu kurzer Debatte Veranlassung, in welcher verschiedene Wünsche auf Kafernenbauten zum Ausdruck gelangen. — Hierauf wird die zweite Lesung des elsaß-lothringischen Etats fortgesetzt bis zur Etatsposition für den öffentlichen Unterricht, bei welchem das HauS sich bis Abends vertagt. Fürst Bismarck erschien um 2 Uhr im Hause, begrüßte den Präsidenten v. Forkenbeck und conferirte längere Zeit mit dem bayerischen Minister von Psretzschner.

Abendsttzuiig. Arn BundeSrathstisch ist Fürst BiSinarck erschienen. Das provisorische Banknoten - Gesetz wird in dritter Lesung genehmigt, die zweite Lesung des elsaß- lothringischen Etats hierauf fortgesetzt. Bei der Position für caS Elementarschulwesen krinsirt Fürst Radziwill, unter lebhafter Anerkennung des französischen Schulwesens sehr heftig das preußische Schulinspektorwesen. Dunkrr hält eine au8 sachkundigen Männern bestehende Schulbe­hörde in den Reichslanden für wünsLenSwerth, unter sachkundigen Männern verstehe aber Niemand die Geist­lichen. Hierauf wird die Position für das Schulwesen und ebenso die etatistrte Theatersubvention unverkürzt, letztere in namentlicher Abstimmung mit 156 gegen 88 Stimmen genehmigt. Zu der Position für den Landes» ausschuß halte Windlhorst beantragt, den Reichskanzler jur Vorlegung eines Gesetzentwurfs aufzufordern, durch welchen für Elsaß Lothringeii eine Landesvertretung herge- stellt werde, deren Zustimmung zu jedem Landesgesetze und

bei Feststellung des Landeshaushal s erforderlich sei. Windthorst motivirt seinen Antrag. Lasker ist gegen den Antrag so lange die elsaß - lothringischen ReichStazSmit- gliebet verschmähen, ihren eigenen Etat in der Kommisston mirzuberathen. Nach nochmaliger Erwiderung Windthorst's wird dessen Antrag abgelehnt, die Postiion für den Landes- ausschuß und damit der ganze Etat in zweiter Lesung ge­nehmigt. CS folgt die zweite Lesung deS elsaßilothringi- schen Anleihegesetzes. E» wirb § 1 und damit da» ganze Gesetz abgelehnt. Hiernach wirb baS elf'aß« lothringische Etatsgefetz ohne Debatte genehmigt unb bamit auch bie Genehmigung zur Ausgabe von Schatzscheinen auSge- gesprochen, womit sich der Bundeskommiffar Herzog ein­verstanden erklärt. Nächste Sitziing morgen.

Vermischte».

[Knio. Na ch r.j Der Privatboeent Dr. Friedrich Wil- heim Arthur von Hippel in Königsberg i. Pr. ist zum außerordentlichen Professor in der mebieinifchen Fakultät der Universität daselbst ernannt worden.

— Aus Stuttgart t heilt manalsCuriosummit, daß der im vorigen Jahre wegen eines Einbruchsdiebstahls in der Rotenberger Capelle zu neunjährigem Zuchthaus oerur* theilte Obermann, der zur Zeit seine Strafe in Gotteszell ab» mit einem seiner bei Gericht deponirten Loose einen Gewinn von 20,000 Thalern gemacht hat.

AuSzuz aus Leu Registern deS Standesamtes dr»

' Stadt Marburg

vom 12. bis 19. Dezemder 1874.

A) Heirathen.

Der Diätar der Main-Weser-Bahn Carl Eduard Äuiu» und Anna Martha Juliane Weinkauf.

B) Geburten:

1) Caroline Lonise Anna, des KunstgärtnerS Joh. Korn T. 2) Elisabeth, des Schuhmachers Johann Georg Pauli T. 3) August Carl, des Bäckers Ludwig Caspar Urff S 4) Anna Dorothea, des Schäfers Carl Steh T. b) Daniel, d s Schreiners Bernhard Braun S. 6; Ernst, des Schreinergesellen Heinrich Lang S. 7) Maria, Henriette, Catharine, des Schuhmacher- meisters Conrad Weber T. 8) Heinrich des Jabritarbeiters Jacob Schneider zu Ockervhausen S.

C) Sterbefälle:

1) Catharine Sarin g, geb. Scharch, Ehefrau deS Eisenbahn arberters Conrad Häring. 48 I. 9 M. alt. 2) Wilhelm des Schuhmachermeisters Joh. Jac. Becker S. 2 I. 2 M. 16 T. alt. 3) Sylvestor Keppler, Töpfer. 27 I. 9 M. 26 T. alt. 4) Ludwig Hoffmann, Taglöhner. 58 1.6 T. alt. 5) Marie, des Ackermanns Johannes Jacob Orthwein zu Ockershausen T. 1 I. i M. alt. 9^J^6°M 22^T ä^“mann8 3tl,om Schrodt II. zu Ockershausen T.

Kirchliche Nachrichten der Stadt Sirchhain

vom 9. bis 16. Dezember 1874.

Gestorbene.

Der Zimmermann Wenz Sälzer, Wittwer. 72 I. 3 M. 12 T. alt.

Telegraphische Depesche« der Ober, hessische« Zeilrmg.

Berlin, 19. Dez. Die „Nationalzeitung* bestätigt, baß nach dem Resultat der gestrigen Berathung de» Slaatsministeriums unb der bei dem Kaiser ftattgefunbenen Conseils Sitzung die Krisis beseitigt sei uno Fürst Bi« marck an der Spitze der Geschäfte bleibt. Das Blatt fügt hinzu, der Rücktritt des Justizminister» werde eben­falls nicht staltfinden.

Wien, 18. Dezbr Abgeordnetenhaus. Der Unter­richtsminister beantwortet eine Interpellation wegen der Auslührungsbestimmungen zu den confessionellen Gesetzen dahin, daß bie Vorarbeiten zur Regelung des PatronatS- wesens wegen des maffenhaften Material» nur langsam vorwärS schritten, bafidbe gelte von der Reform der katho­lischen theologischen Fckultäten. Eine längere Debatte findet statt über bie Berificirung ber Wahlen der Abge­ordneten des oberösterreichischen Großgrundbesitzes, wobei über bas Princip entfliehen werden soll, ob den geistlichen Nutznießern das Wahlrecht zustehe. Herbst betont, daß die Frage die Regierung nicht birect berühre, sondern viel­mehr eine innere Angelegenheit deS Abgeordnetenhauses und nur vom RechtSstandpuiikte, nicht vom politischen Stand« punkte zu entscheiden fei. Minister Unger weist auf Grund streng juristischer Argumente und unter Citation der berühmtesten Rechtslehrer »ach, daß es dem gellenden Rechte vollkommen und buchstäblich entspreche, den geist­lichen Nutznießern das Wahlrecht zu gewähren. Bei der Abstimmung wird der Antrag auf Annullirung der Wahlen des obeiösterreichischen Großgrundbesitzes mit 120 gegen 116 Stimmen angenommen.

Paris, 18. Dec. In der Untersuchung gegen bat Comits beS „Appel au peuple" ist bie weitere Verfolgung durch Gerichtsbeschluß abgelehnt worden.

Versailles, 18. Dec. Nationalversammlung. Der Minister des Aeußern zeigt an, baß er nächste Woche der Ratification der Versammlung die am 22 November in Alexandrien abgeschlossene Uebereintunft betreffend die Re­form der Gerichtsbarkeit über die französischen Nations- angehörigen in Egypten unterbreiten »erbe. Der Minister ügt hinzu, daß daS Gelbbuch, welches demnächst zur Vorlage kommt, die auf diese Uebereintunft bezüglichen Actenstücke enthalten werde. Eine längere Discusston findet statt über das Verwaltungssystem in Algerien. Von mehreren «Seiten wird das Colonialsystem befürwortet, während Cremieux eine Civilverwaltung verlangt. Der Minister des Innern spricht sich für die Einsetzung einer Enquo-e-Commission auS. Die Berathung wird morgen fortgesetzt.