Militärverwaltung im Jahre 1875 werden statt der vom BundeSrath Welti bei Berathung der neuen Militär- Organisation vorgesehenen 11,500,000 bis 11,700,000 Fr. nur 9,000,000 Francs betragen. Wie flch auS dem vom BundeSrathe in seiner letzten Sitzung festgestellten Boranschlag der BundeS-AuSgaben und Einnahmen Ergibt, werden die Militärausgaben in Wirklichkeit sogar nur 8,482,324 Fr., also noch eine Million weniger betragen, da von den 11,724,893 Fr. Ausgaben 3,242,569 Francs Einnahmen abzuziehen sind. WaS die Total Ausgaben und vie Total Einnahmen deS Jichres 1875 des Bundes am langt, so werden M dieselben bei einer Gesammtsumme von etwa 39 Millionen Fr. so ziemlich das Gleichgewicht halten. — Der Große Rath des CantonS St. Gallen hat mit 81 gegen 75 Stimmen das Eintreten auf die von der Regierung beantragt« Revision der Cantonsversassung beschlossen und bereits die Anträge der Commissionsmehrheit in dm confessionellen Fragen, welche bereits schon vor längerer Zeit mitgetheilt wurden, mit großer Mehrheit zum Beschluß erhoben. — In dem Canton Aargau hat da» Institut des „Referendums" zur Bctrübniß der Freunde der reinen Demokratie sich wieder einmal nicht bewährt. Die Gesetzesvorlagen betreffend die Besoldungserhöhung der Lehrer und der Polizisten sind, erstere mit großer Mehr- heil, vom Volke verworfen worden. In Folge desien ist in dm aargauischen Blättern bereits ein Aufruf an die Lehrer des Cantons erschienen, welcher ihnen den Rath er« theilt, andere Berufszweige zu ergreifen, wenn da» Volk ihnen den sauer verdienten Apostellohn mißgönnt. Eine Cantonal-Lehrerconferenz wird alle weiter zu thuendcn Schritte berathen. Auch die Polizisten beabsichtigen, sich Behufs Verbesserung ihrer Lage zu organifiren. Eine Anzahl Polizeisoldaten hat schon ihren Austritt aus dem Corps genommen.
Paris, 30. Rov. Jetzt ist der Ausfall der Panfer Wahlen bekannt; in den 20 Stadtbezirken sind von 80 Wahlen 64 radical, 10 konservativ ausgefallen und 6 noch unbestimmt. In der Stadt herrschte Abends einige Aufregung, auf den Boulevards verkehrten sehr viele Menschen, Cavallerie - Patrouillen durchzogen alle halbe Stunden die Straßen. Im „Concett Frascati" kam es zu einem Scandal; M. Litolff soll bei Aufführung seiner Ouvertüre zu den „letzten SchrcckenStagen" statt der drei darin vorkommenden Takte, die ganze Marsaillaise gespielt haben — eS ist nicht klar, da Einzelne es behaupten, die Verwaltung von FraScati es bestreite. Jedenfalls haben einige Zuhörer darin eine politische Manifestation, eine Artigkelt für die Radicalen wegen der gestrigen Wahlen erblicken wollen und zu zischen und pfeifen begonnen, woraus sich ein solcher Scandal entwickelte, daß die Polizei einschreiten und die Ruhestörer entfernen mußte, was auf den Boulevards große Aufregung verursachte. — Im Ganzen ist aber der Einoruck dieser Wahlen mit ihrer großen radikalen Majorität ein höchst deprimirender; all' das Un glück der letzten Jahre ist also vorübergegangen, ohne der Bevölkerung eine Lehre zu geben. Man hofft nur, daß die Regierung und die Gesetze Krast genug haben werven, um dm Pariser Municipalrath in seinen Schranken zu halten. ES klingt trostlos, wenn heute ein Blatt, wie der „Figaro", sagt: Langreichende Hoffnungen, weitzielende Gedanken sind dem revolutionären Frankreich verwehrt; wenn wir für die Zukunft nicht bürgen können, wollen wir wenigstens versuchen, die Gegenwart zu retten!
Bo» der spanische« Grenze, 29. Rov. Die Carlisten haben am 25. d. M. die Feldwache deS Regiments Afrika auf dem östlichen Abhange deS San Marcial überrumpelt. 25 Mann lagen in einer Meierei in tiefem wohl mehr als genügend, die lebhaftesten Besorgniffe zu erregen. Es mußte etwas geschehen fein, — vielleicht war der arme Junge krank? — Und wirklich; — als der bekümmerte Onkel in der Residenz aukam, da fand er den Neffen krank! sehr krank! viel kränker, als er erwartet hatte. —
5.
ES schien, als wenn das Nebel nur gewartet hatte, um jetzt plötzlich und mit besonderer Heftigkeit hervorzubrechen. — Es war fast traurig mit anzusehen, wie der arme Junge deliritte. — Er wollte heirathen, — ein kleines Nähmädchen, er, der Baron von Warrstädtl Horrible! — „Und wovon leben?" jagte der Onkel spöttisch; „oder solltest Du nicht wiffen, Konrad, daß Dein Vater Dir nicht einen Heller hinterließ, zu dem ich sicher keinen zweiten hinzufügen werde, wenn Du mir nicht den Gefallen thust, recht bald über Dich selbst zu lachen, wobei ich Dich gern unterstützen will!"
Der arme Junge wußte Alles, und eS war ihm nicht fremd geblieben, welchen Plan der alte Konsul sich in den Kopf gesetzt hatte. Er selbst dachte mit Schaudern daran, was werden sollte, wenn Jener seine Hand wirklich von ihm abziehen würde. Er war im Wohlleben erzogen, und wie es ihm klar war, daß ein einfaches Leben ihm schwer werden würde, hatte er nicht die Gewißheit, daß er sich die Mittel zu einem solchen selbstständig erwerben könne — Dennoch that er seine Schuldigkeit, und sagte dem Onkel entschlossen in'S Gesicht, daß er das Mädchen nicht nut liebe, daß er auch Verpflichtungen zu haben meine, die —
„Ah!" sagte der Patrizier mit einem spöttischem Zucken der Lippe; — „Du versprachst ihr die Ehe?"
Der Neffe jchütlelte den Kopf, und das Bild seiner kleinen Elise stand in diesem Augenblick so glänzend vor
Schlaf; daS Gebäude wurde von den Carlisten an allen Ecken in Brand gesteckt und die Soldaten gewaltsam darin festgehalten,, so daß sie alle lebendig verbrannten. Die noch erkennbar gebliebenen 13 Leichen wurden auf das scheußlichste verstümmelt, indem die Carlisten ihnen Ohren, Nase und andere Gliedmaffen abschlugen. Lebende Gefangene sind nicht in ihre Hände gefallen, denn die weni gen Verwunderen wurden sofort von ihnen auf gräßliche Weise umgebracht. An den beiden folgenden Tagen machten die Garltfun Sturmvcrsuche aus Renteria, wurden jedoch mit schweren Verlusten zurückgeschlagen. Am 27. Mittags erschien ein carlistisches Bataillon auch vor Fuenterrabia, doch wurde es nach zweistündigem heißem Kampfe zum Rückzug genöihigt. Am selben Abend trafen in Fuenterrabia zwei Cvmpagnieen von San Sebastian zur Verstärkung ein. Der carlistische General Valdespina hat am 26. d. M. die Ruinen des Bahnhofes von Jrun besetzt, doch ist dies von gar keiner Wichtigkeit. Die nach den Kämpfen von Jrun vorgenommene Niederbrennung der Gehöfte hat die Lage vereinfacht, und die Gefahren, welche durch die ersten Belagerung drohten, sind insofern erheblich verringert, als den Carlisten nur die Westseite, welche von den Forts Meuvibil und El Parque geschützt ist, zum Angriff übrig bleibt, oder sie müssen dann erst den San Marcial und Jbarrieta nehmen. Daß dies durchaus nicht so leicht ist, hat der Mißerfolg vom 25. d. MtS. gezeigt. Jetzt ist der Bau der Befestigungen bedeutend vorgeschritten, da Tag und Nacht daran gearbeitet wird. Außerdem hat sich die Besatzung durch die letzten Gräuelthaten von Neuem überzeugt, welches Schicksal ihr für den Fall einer Niederlage bevorstände. In Folge deffen ist sie um so fester entschlossen, ihre Stellungen mit aller Kraft bis zum letzten Mann zu vertheidigen. In San Sebastian sind Kanonen und Munition für Jrun und Fuenterrabia eingetroffen, deren Ankunft an ihren Bestimmungsorten heute erwartet wird, wenn nicht die noch immer fürchterlich tobende See ihr Veto einlegt. Indessen hat dies wenig zu bedeuten, da die Caristen bei rem jetzt anhaltenden Regen kaum etwas wagen, jedenfalls aber nichts erreichen werden. Die Ausschiffung deö Marcrials kann in aller Ruhe vor sich gehen, da die cartistischen Kugeln gegenwärtig nirgends bis zur Bidaffoa reichen. Die Garliften haben, soweit bekannt geworden, am 25. d. MtS. 127 Todte und gegen 200 Verwundete verloren, die Besatzung JrunS 41 Todte und ungefähr 60 Verwundete. Der Kampf war verhältnißmäßig einer der blutigsten im ganzen Carlistenkriege; er hat nur etwa zwei Stunden gedauert, wurde aber zum großen Theil Mann gegen Mann oder doch in unmittelbarer Nähe geführt. (K. Z )
Loudon, 1. Dec. Das Befinden Disraelis ist erheblich bester. .— Der seitherige türkische Aamiral Hobart- Pascha ist mit dem Range eines Capitains in die englische Marine zurückgetreten. — Die Berg und Hüttenarbeiter von Vigam haben auf's Neue die früheren Lohnsätze gefordert. — Die Besitzer von Manusactur-Fabriken in Cheffield haben den Handarbeitslohn herabgesetzt, um der auswärtigen Concurrenz entgegenzutreten. — Die „Daily News" melden auS Wien vom 30. Nov., der englische Botschafter in Konstantinopel habe sich bei der Pforte über die Zunahme deS SclavenhandelS in den türkischen Besitzungen in Afrika beklagt, worauf der Großvezier wirksame Maßregeln zur Unttibtüdung desselben zusagte.
V* Petersburg, 28. Nov. Fast gleichzeitig mit dem Fürsten Gortschakow, der seit Anfang dieser Woche wieder die Leitung res Ministeriums der auswärtigen Angelegen- heiten übernommen, langt hier eine ganze Serie diverser Leitartikel, Corresponoenzen und Entraite der ausländischen
ihm. — AIS wenn das arme Kind jemals verlangt hätte, daß er ihr irgend etwas verspräche!
Der Konsul sah eine Weile sinnend aus seinen goldenen Stockknopf und neigte fein Kinn langsam zu ihm hernieder. —
„Es ist immerhin hübsch von Dir, Konrad," sagte er bann, „und ich kann mich nicht entschließen, Dich zu tadeln! — es ist wirklich hübsch von Dir! — Vielleicht fangt Ihr ein Fleckenreinigungsgeschäft an, — eS würde die Sache gewissermaßen vervollständigen, und ich wüßte nicht, warum ich Dir nicht von Herzen Glück dazu wünschen sollte."
Der biedere Consul war ein ziemlich schlauer Fuchs, wie man aus dem Vorstehenden ersehen wird, und eS scheint, daß hieben Consuln im Allgemeinen ein gut Theil von den Cardinaltugenden des Haupthelden der Thierfabel ihr eigen zu nennen pflegen. — ES wurmte den guten Manu ohne Zweifel außerordentlich, daß eine armselige Berliner Nähmamsell den Plan zu Nichte machen sollte, deffen Ausführung Gottfried HanS Karbo fünfzehn Jahre hindurch zu seiner Lebensaufgabe gemacht hatte, — Gottsried Karbo, der überseeische Consul und — der Chef eines HauseS, besten Unterschrift sie auf der Bank in Singapore ebenso gut honorirten, als an den Zahltijchen in Valparaiso. — —
Es wurmte ihn tüchtig, gewiß — aber er war schlau genug, eS nicht zu offen zur Schau zu tragen, und eS widerstrebte ihm vor Allem, unnütze Worte zu machen, ober durch übereilte Drohungen möglicherweise Oel in's Feuer zu gießen. — Denn wenn sich sein armer Neffe biSjetzt auch jo ziemlich wie ein sentimentaler Schüler benahm, so war uno blieb er doch immer ein Warrstäbt, und die Möglichkeit war deshalb nicht ausgeschlossen, daß er unversehens die Hauptcharaklereigenschaft herauskehren möchte, die bei
Blätter, an die sich mit dem mehrtägigen Aufenthalt de« russischen Reichskanzlers in Berlin und der mehrmaligen Unterredungen desselben mit dem Fürsten Bismarck beschäftigen und auf diese Thatsachen hin recht phantastische Gon- jecturalpolitikcr zum Besten gehen. Es belohnt sich kaum der Muse, biefen ganzen journalistischen Kometenschweif einer kritischen Analyse zu unterziehen. Allerdings scheint die Brüffeler Conserenz das Thema dieser Unterredungen gewesen, doch ist die betreffende russische Circularnote, die alle Mächte Europas «inlavet, sich antwortlich zu äußern, welche definitive Stellung fie zu den Beschlüssen dieses Congreffescinnehmen und welche Desiderate, Correcturen und Ergänzungen sie zu machen hätten, schon einige Wochen früher rebigitt und den russischen Gesandten an den resp. Höfen übersandt, als Fürst Gortschakow in Berlin eintraf. Daß der deutsche Reichskanzler in dieser Frage, die so zu sagen eine Herzenssache Kaiser Alexanders ist, dem ruisijchen Reichskanzler secunbiren würbe, besten konnten schon biejenigen sicher sein, bie bie Protokolle ber Brüsseler Conserenz und bie Aeußerungen Professor Bluntjchli'S und des Generals VoigtS-Rheetz gelesen, sollen vorher wisten. Dazu beburste eS keiner großen Divina- tionSgabe. Dagegen ist bie beschleunigte Anerkennung der Regierung SerranoS, Seitens RußlanbS wohl um so we-' Niger als eine Frucht biefer Zusammenkunft zu betrachten, als überhaupt nicht bei dieser Gelegenheit diese Frage bis- kutirt worden ist. Tendenziös aber ist gleichfalls fite Nachricht französischer Blätter, fiaß Herr von KudrjLwSki, der russische Gesandte in Madrid, sich gegen die Regierung SerranoS ausgesprochen und Frankreichs Haltung Spanien gegenüber gebilligt hat. Die Petersburger Blätter wenden sich feit der Rückkehr des Fürsten Gortschakow eingehender wieder der orientalischen Frage zu. Der „Goloi" bringt einen 7 Spalten langen Leitartikel über bie Note der Arm in Arm gehenden Vertreter Rußlands, Deutschlands und Oesterreichs bei der hohen Pforte, der sich entschieden zu Gunsten Rumäniens und einer selbstständigen Stellung dieses „türkischen Vasallenstaats" ausiprtcht. DaS wäre denn wohl als eine signatura temporis zu betrachten, daß die Antipathie gegen den mit der preußischen Dynastie so nahe verwandten Fürsten Carl von Hohenzollern endlich überwunden ist. — Der Gesundheitszustand der Kaiserin erregt hier große Besorgnisse. Wenn auch keine BülletinS auSgegeben werde», jo ist die unerwartete Nachricht, daß die hohe Frau nach dem Gutachten des Leibarztes Botkin den Winter in St. Remo und nicht in Petersburg zubringen darf, bedeutsam genug. Der Gesundheitszustand des Prinzen Reuß, des deutschen Botschafters in St. Petersburg, ist in fortschreitender Besserung und gedenkt der Vertreter des Deutschen Reichs, falls nicht unvorhergesehene Umstände eintreten, sich in den ersten Tagen des Januar 1875 wieder auf feinen Posten nach St. Petersburg zu begeben.
Bukarest, 26. Nov. Las oificieUe Organ der rumänischen Regierung, bas Journal be Bukarest, brachte kürzlich einen Artikel, „der Fortschritt Rumäniens", in welchem von der Emanzipation der Juden im Lande die Rede ist, und der um jo mehr Aufsehen erregt, als man ihn auf den Minister des Auswärtigen, Mr. Boeresco, selbst zurückführt. Es heißt darin, daß Rumänien nicht zögern werde, als ersten Erfolg seiner Autonomie auS freien Stücken für die Juden dasselbe zu thun, was die civilistrten Staaten für sich gethan. Die Juden hätten Patriotismus und Vertrauen zur Regierung gezeigt und ourch sich Änipnrch auf Anerkennung ihrer Rechte erworben. Das Land könne durch die Einigkeit aller seiner Kinder nur gewinnen; ihr Glaube sei dabei gleichgültig. — Die öffentliche Meinung hat diese Ausstchten mit großer den Warrstädt's, wie der alte Karbo sehr gut wußte, seit Jahrhunderten die Dickköpfigkeit war; — und bann war eben Alles vorbei. — Der alte schlaue Bursche war zwar überzeugt, daß et für die Hunderttausend« seines Mädchens auch noch einen anderen Baron des heiligen römischen Reiches finden würde- — aber «r hatte keine sonderliche Lust, mit ihr den Markt zu beziehen, auf dem der Handel mit seinen verschiedenen Angeboten gewiß nicht unbemerkt vorüber gegangen sein würde. ES dünkte ihm eben einfach anständiger, feinen Wunsch in der ursprünglich projectirten Art erfüllt zu sehen, ganz abgesehen davon, daß auch bei den Karbo's seit Menschengedenken ein gewisser -Abglanz des HauptcharakterzugeS der Warrstädtschen Familie sich geltend gemacht hatte. (Forts, folgt.)
Berlin, 28 Nov. Der Schlofferlehning Schneider ist wegen des bekannten Raubmordverjuches an Schünemann vom Schwurgerichtshofe zu lebenslänglichem Zuchthause veruttheilt worden.
Königsberg. In der Sitzung der Ctiminaldepu- tation M hiesigen Königlichen Kreisgerichts am 24 Nov. wurde ein 20 jähriger Knecht aus Uggehneu wegen Mißhandlung seines Brodherm, des Försters C. daselbst, zu 6 Monaten Gesänguiß veruttheilt. Der im Dienste höchst widerspenstige Angeklagte, hatte Herrn C. als et fich mit ihm allein im Stalle befand, über ein Bert geworfen, ihn gewürgt und ihm Haare aus dem Batte gerissen. Der Gerichtshof griff bei bet an unb für sich geringfügigen Mißhandlung die Strafe so hoch, weil wie der Herr Vorsitzende, KreiSgerichtS-Director Göbel au-fuhtte, das Gesinde auf dem Lande heute zu Tage Gesetz und Ordnung nicht achtet und seinen eignen Willrn stets über den der Dienstherrschaft stellt. Die Staatsanwaltschaft hatte auch nut auf 6 Monate Gefängniß zu erkennen beantragt.