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bis 15 fl.,

2.

34 - Hämmel 1.

30 .

Schweine i. Durl

. 30-32 .

i. MMb.fr.-

Kühe 1.

- 2.

1 gründet zurück. — Windhorst (Meppen) ist gegen die An­leihe und Schulmaßregeln und für Verweisung der Vor­lage an eine Commission, welcher Elsaß-Lothringer ange­hörten. — Löwe weist auf die normalen Verhältnisse Elsaß-LothringenS hin und hebt hervor, daß die Regierung verfahre, wie sie wüste und die Zustimmung deS Reichstags erwarten könne. Die Debatte wird hierauf geschlossen und der Etat und die Anleihevorlage an eine Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. DaS Gesetz über die Ein­führung der Maaß- und GewichtSordnung in Elsaß- Lothringen wird in erster und zweiter Lesung ohne Debatte angenommen, die Vorlage über die Deutsche Seewarte in erster Berathung erledigt. Bei der zweiten Beralhung stimmt daS Haus dem LaSker'schen Anträge zu, die Debatte adzubrechen und bei der Budgeiposttion über die Seewarte wieder aufzunehmen. Der Verner WeltpostvereinSvertrag wird in dritter Lesung fast einstimmig angenommen. Nächste Sitzung morgen.

Marburg, 1. Decbr. Zn den Annalen der Chemie (174. Band) hat Herr Prof. Dr. L. CariuS dahier eine — 30 Seiten umfastende — Arbeit publiztrt: „Verhalten des Ozons gegen Wafler und Stickstoff", in welcher an

liege in der Verurtheilung der Bischöfe von Para und Pernambuco. Die Regierung sandte Truppen und Kriegs­schiffe von Pernambuco nach Rabia und Rio Grande ab und glaubt man, daß in Folge der getroffenen Maßregeln die Ruhe in Kurzem wieder hergestellt sein wird. — „Ob. srrver" zufolge ist Disraeli zur Zeit durch Krankheit an der Ausführung seiner AmtSgcschäfte behindert. Sei» Be­finden ist indesten keineswegs desorgniß erregend. — Ein Telegramm der „Times" aus Konstantinopel meldet: Ob­gleich die Pforte die Suzeränität über die Donaufürsten chümer nicht aufgebe, stehe doch betreffs der rumänischen Verträge in Folge der guten Dienste Englands bei den betheiltgten Mächten eine befriedigende Lösung zu erwarten. — Gestern hat im Hydepark eine Demonstration zu Gun­sten der gefangenen Fenier stattgefunden.

Konstautiwopel, 25. Nov. Der Sultan hat den Bau einer großen Pracht Moschee aus Marmor und Gra­nit, mit vier Minarets, in der Nähe des Palastes von Dost mabagtsche befohlen und zugleich angeordnet, daß 70 Läden und Waarenmagazine in der Nähe erbaut werden, deren Einkünfte zum Unterhalt der Moschee und des dabei an* gestellten Personals dienen sollen. Der Kostenanschlag ist auf 830,000 Liren (15 Millionen Reichsmark) berechnet, welche aus der Civilliste zu bestreiten sind. Im Publikum ist man mit dieser maßlosen Verschwendung sehr unzufrieden da doch in letzter Instanz das Geld von den Steuerpflich­tigen ausgebracht wird, von denen Millionen vom Hunger- tode bedroht sind, während eS im ganzen Lande an Wegen, Chausseen, Eisenbahnen, Schulen, Krankenhäusern, Wasser leitungen u. s. w. fehlt.

Löashirrgto», 30. Nov. Der Schatz-Secretär hat per December den Verkauf von 2% Millionen Dollars Gold verordnet. Ein entsprechender Ankauf von Bonds sindet nicht statt. — Lowell hat die Annahme des Ge- sandtschaftS-PostenS in Petersburg abgelehnt.

Panama, 5. Novbr. Das wichtigste Ereigniß, von welchem die südamerikanische Post hieher Kunde bringt, wird aus Chili gemeldet. In Santiago erregte zu Anfang Oktober die gleichzeitige und unerwartete Ankunft der Bi schös« von Concepcion und Serena Aufsehen und gab An­laß zu Gerüchten aller Art. Der wahre Zweck ihres Er­scheinens in der Hauptstadt aber wurde erst am 5. Oktober offenbar. An diesem Tage wurde ein von dem Erzbischof von Santiago und den beiden genannten Bischöfen, also von dem ganzen christlichen Episcopat mit Ausnahme des frrnwohnenden Bischofs von San Carlos de Chiloe un­terzeichneter Hirtenbrief erlassen, welcher über den Präsi­denten Errazuriz, die Minister und mehrere andere Mit­glieder deS StaatsratheS, so wie über eine große Anzahl von Senatoren und Abgeordneten die Excommunication ausspricht, und zwar wegen ihrer Beiheiligung an denje nigen Bestimmungen deS neuen Strafgesetzbuches, durch welche die Veröffentlichung päpstlicher Bullen, welche zum Ungehorsam gegen den Staat anreizen, mit Strafe belegt wird. Dieser Hirtenbrief hat selbstverständlich große Auf­regung hervorgerufen und wenn auch die von der Kirche Ausgestoßenen sich nachher gerade jo wohl b-finden wie vorher, so wird eS doch an der Zeit sein, bas neue Straf gesetzbuch gegen die frechen Friedensstörer, und wenn es auch Bischöfe sind, anzuwenden oder ihm im Nothsalle Ergänzungsartikel einzufügen. Inzwischen hat sich der Congreß nicht in seiner Ruhr stören, auch sich in der Budgetberathung nicht abhalten taffen, die Gehälter für die gesammte Geistlichkeit zu genehmigen. Zu bedauern ist im Interesse der Epcommunicatoren, daß ein Erdbeben, welches — minder stark als die Erschütterung vom 26. September — am Abend deS 8. Oktober verspürt wurde, nicht ein wenig srüher eintrat; eS wäre dies den Gläubigen gegenüber so prächtig als eine himmlische Ratifikation des gegen die gottlosen Staatsmänner ausgesprochenen Bann­fluches zu verwenden gewesen. Drei Tage post festum »ar eS indessen in einem ohnehin an solche Epcentriciläten der Natur gewöhnten Lande zu spät, um mit Erfolg auf den Finger GotteS hinzuweisen. Daß das Wort freit Kirche im freien Staat kein Universalmittel zur Wahrung des Friedens zwischen den beiden Gewalten ist, scheint Südamerika so gut lernen zu sollen wie manche europäischen Staaten.

dieses abweisende Schweigen entgegen, daS mich in dieser Stimmung wenigstens unverdient trifft I"

Von Neuem hatte sie ihre Rührung abzuwehren versucht, aber der lindernde Strom brach sich siegreich von Neuem Bahn, und sie sagte schluchzend: „Ich danke Ihnen I ich danke Ihnen I . . . Vielleicht haben Sie Recht I . . . Gott allein weiß, wie sehr ich des Trostes bedarf! .*. . vielleicht schickte er Sie, ... um mich ... zu schützen vor kinem ... unchristlichen Ende!"

„Elise!" rief er erschreckt; — „und Ihr Kind?"

„Mein Kindl?" jammerte die Arme auf, „mein Kind?

•.. Habe ich noch ein Kind?"

„Gestorben?" fragte er mit gepreßter Stimme.

Ihre großen Augen starrten fiebernd in die Leere, und mit einem traurigen Kopfschütteln sagte sie in einem Tone herzzerreißender Klage: „Schlimmer als daS, ... Verdor­ben! ... Verdorben!"

(Fortsetzung folgt.)

„theils elektrolytisch, theils elektrisch, dargestelliem Ozon­sauerstoff" nachgewiesen wird, daß Ozon ohne Veränderung reichlich vom Waffer absorbitt wird, daß diese Thatsache höchst auffälliger Weise so gut als unbekannt blieb und sogar ihrer wohl begründeten Nachweisung nach wider­sprochen werden konnte, — daß 1 Volum Waffer bei 1 Grad Wärme und 0,76 Meter Druck - ein Mittel nach 11 Versuchen — 0,834 Volum Ozon (03) sabsorbirt — daß jedoch die wirkliche AbsorptionSgröße vielleicht noch höher liegt, daß eine Bildung von Wasierstoffsuperoxyd durch Einwirkung von Ozon auf Wasser nicht stattfindet, auch bann nicht wenn zugleich Stickstoff vorhanden ist, daß Stickstoff bei Gegenwart von Wasser und mittlerer Tempe­ratur durch Ozon nicht oxydirt wird, — daß die Ver­wandlung des Ozons bei Gegenwart von Waffer in ge wöhnlichen Sauerstoff von der Temperatur abhängig ist, bei niedriger Temperatur sehr langsam vor sich gehl, bei 00 nicht in Betracht kommt, — daß salpetrige Säure in wässeriger Lösung durch Ozon-Wasser ranh (zu Salpetersäure) exidirt wird, baß das Ozon-Wasser bei einem Gehalt von nur 5 Volum Ozon in 1000 Vo­lum Waffer schon einen so charakteristischen Geruch hat, daß derselbe für den geübten Chemiker eine Verwech­selung von Ozonwaffer mit einer Lösung von Säure, Chlor, chloriger oder unterchloriger Säure fast sicher aus schließt. „Taucht man in konzentrirtes Ozonwaffer die Hand, so nimmt die Oberhaut reichlich Ozon in scheinbar unverändertem Zustande aus und behält den Geruch auch nach dem Trocknen an der Lust." Der große Analytiker schlietzt mit den Worten: „Welchen Einfluß die relativ er­hebliche Absorbirbarkeit des OzonS in Waffer für die Na­tur haben wird, ist schwer zu sagen. Möglicherweise ist der Einfluß dieser Eigenschaft verschwindend klein, in Folge der (bisher nur beobachteten) überaus kleinen Mengen von Ozon und daher deffen minimalem partiaren Druck in bet Atmosphäre. Aus diesem Grunde ist auch eine Nachwei­sung von Ozon im Regenwaffer für jetzt undenkbar. In deffen find auch scheinbar unbedeutende Eigenschaften eines in der Natur thäligen Körpers bekanntlich oft überaus wichtig. Auch giebt eS eine Thatsache, die sehr für eine solche Thätigkeit deS WafferS bei Reaktion des Ozons spricht, die nämlich, daß zum Stattfinden der meisten be­kannten Reaktionen des Ozons die Gegenwart deS WafferS erforderlich ist."

Sm Reichstag.

Montag, 30 November.

Der Reichstag setzte in feiner heutigen (21.) Sitzung die Berathung über den Etat für Elsaß-Lothringen unv die Anleihe von 18 Millionen Franken für Zwecke der Reichslande weiter fort. Abg. Winteret erklärte zunächst in Uebereinftimmung mit seinem LandSmann Simonis, daß die Verwaltung der Reichslande t it den öffentlichen Gel­dern zu verschwenderisch umgehe. Eine große Menge von Ausgaben hätte sich sparen lassen; namentlich auf dem Gebiete des Schulwesens sei das öffentliche Geld für Zwecke verausgabt, die er als durchaus verwerflich bezeich­nen muffe. Die Verwaltung habe stets nur die Interessen deS Reiches und nicht die besonderen Jntereffen des Landes im Auge gehabt. Was insbesondere die Anleihe betreffe, so wiffe man gar nicht, wer der Träger dieser Schuld fein solle. Bisher epftire in Elsaß Lothringen nur eine Dikta­tur — kein Staat, und doch solle dieses gar nicht epfti renbe Wesen Schulden haben. D 'S heiße, in bie Form eines philosophischen Satzes gctleibet: aebeo ergo sum. Der Fürst Reichskanzler nahm hierauf das Wort, um ben V rrednet baran zu erinnern, baß bie Eroberung Elsaß Lothringens naturgemäß im Interesse deS Reichs unb nicht jener LandeStheile erfolgt sei, unb daß es eine Ueberhebung fei, zu verlangen, daß das gesammte Reich sich nach ben Kirchthurmsinteressen jener Reichsprovinz richten solle. Auf bem Gebiete bes Schulwesens halte bie Regierung an bem eingeschlagenen Wege fest und werbe mit größter Energie benselben weiter verfolgen. Die gesetzliche Organisation einer Elsaß Lothringischen LanbeSvertretung halte er für bedenklich, so lange man erwarten müsse, daß dieselbe bem Einflüsse RomS nachgeben werbe. Der Friebc Europas könnte baburch leicht in Frage gestellt werben. Abgeorb. v. Puttkamer (Fraustadt) ging speciell auf bie einzelnen Beschwerden der Vertreter Elsaß-LothringenS ein und wies dieselben theilS als übertrieben, theils als vollständig unbe-

Telegraphische Depesche« der Ober- hessische« Zeitung.

Pest, 30. Nov. Im Abgeordnetenhause brachte der Fmaiizminister eine Anzahl Luxussteuergesetze (Bedienten- steuer, Billard-, Spiel-, Pferde- und Equip igensteuer) ein. Im Oberhause versprach der Ministerpräsident, wenn mög­lich noch in dieser Session die Vorlage eine» Gesetzes über bie Reform des Oberhauses zu machen. Der Finanzaus­schuß beenbigtc das Budget für die Honvedarmee mit größeren Abstrichen, welche der Honvedminister nicht accep- tiren zu können erklärte.

Pari-, 30. Nov. Die Kaiserin von Rußland und der Großfürst Alexis reiften heute Vormittag 103/4 Uhr von hier nach San Remo ab. — Die „Agence HavaS" bestätigt, daß die Botschaft des Marschall-Präsidenten Mac Mahon an die Nationalversammlung nicht vor Mittwoch verlesen wird.

Versailles, 30. Nov. Heute hat der Wiederzusam­mentritt der Nationalversammlung stattgefunden. Die Ver­sammlung looste ihre Bureaux aus; sonst bot die Sitzung nichts bemerkenswerthes. Die Wahl des Präsidenten er­folgt morgen; die Wiederwahl Bnffel's gilt als gewiß. — In einet Versammlung der äußersten Rechten wurde ein Bries des Grasen von Chambord mitgetheilt, worin dieser feine Anhänger auffordert, nichts zu thun, was die Wie- derherstellung der Monarchie verhindern könnte. — Die Botschaft des Marfchall.Präsidenten kommt Mittwoch oder Donnerstag zur Verlesung. — DaS rechte Centrum hat Bocher zu feinem Präsidenten gewählt.

Petersburg, 30. Nov. Der „RegierungSanzeigcr" meldet aus Livadia von gestern: Der Kaiser und die Großfürstin Marie reiften 4 Uhr Nachmittags nach Sim feropol ab, von wo sie sich Abends 9 Uhr per Eisenbahn nach Peiersburg begaben. . ,

~ , verloofungen. ~

_ Irelburger 15.Frs..Loofe. Ziehung am 16. November. Serie 4752 Nr. 20 a 50,000 Frs. S. 1295 Nr. 34 a 5000 Sr« S. 2492 Nr- 44 a lüoO Frs «. 1299 Nr. 8 21 29 & 2520 Nr. 5 S. 4332 Nr. 9 und S. 6061 Nr. 3 a 250 Frs S 945 Nr. 19, S. 1275 Nr. 23 S- 1295 Nr. 11 ©. 1681 Nr 32 6 1839 Nr. 39 S. 2520 Nr 4 28 S- 2940 Nr. 19 ©. 3083 Nr 39. S. 3556 Nr. 17. S. 4364 Nr. 39 44 47 S- 5246 Nr 24 S. 6028 Nr. 17 S. 6061 Nr. 8 a 125 Frs. S- 248 Nr. 26 44 S. 734 Nr- 33 41 S- 1275 Nr. 6 S. 1295 Nr 13 S 1299 Nr. 47 S> 1490 Nr 27 S. 1839 Nr. 33 S- 2520 N 17 S 2802 Nr. 47 S- 2940 Nr. 41 S. 3113 Nr. 17 S 3116 Nr 44 S- 3199 Nr. 22 37 S- 3275 Nr. 14 S. 3394 Nr. 31 © 4444 Nr. 44 S 4661 Nr. 34 S. 4752 Nr. 10 S. 4797 Nr 16 46 S. 5257 Nr. 11 19 37 ©. 5916 Nr. 44 ©. 6899 Nr 11 50 unb 6. 7964 Nr. 7 a 75 Frs. S. 248 Nr. 4 19 ©. 945 N. 34 ©. 1299 Nr. 24 ©. 1490 Nr. 34 © 1491 Nr. 26 © 1681 Nr. 17 50 S. 1839 Nr. 21 29 ©. 1863 Nr. 22 ©. 2492 Nr 36 49 ©. 2520 Nr. 30 ©. 2802 Nr. 15 ©. 2940 Nr. 36 43 ©‘ 3083 Nr. 2 20 23 31 ©. 3113 Nr. 31 ©. 3116 Nr. 2 45 © 3199 Nr. 4 ©. 3275 Nr. 43 ©. 3452 Nr. 27 ©. 4332 Nr 28 S- 4364 Nr. 42 6.4444 Nr. 8 14 © 4797 Nr. 3 5246 L 3 27 44 6. 5257 Nr. 10 ©. 5322 Nr. 43 S- 5916 Nr 47 S 6061 3lr. 24 29 32 S. 6899 Nr 10 25 ©. 7964 Nr. 4 und 43 a 50 Fr. Alle andern ui den Serien 248 734 749 945 1275

1295 1299 1490 1491 1681 1819 1839 1863 2492 2520 2802

2940 3083 3113 3116 3199 3275 3 94 3452 3556 4221 4292

4332 4364 4444 4661 4752 4797 5246 5257 5322 5916 6028

6091 6081 6899 und 7964 enthaltenen Nummern wurden mit IS^FrS. gezogen^

Enmennungen, Lerleihuugen re.

Der bisherige Hülfspfarrer an der Altstädter Gemeinde zu Rotenburg, Michaeli, ist zum Pfarrer an der Neustädter Ge­meinde daselbst bestellt worben. Dem Polizei-Commiffarius Frank- furth zu Hanau ist der Charakter als Polizei-Jnspector ver­liehen worden. Der Dr. med. Gustav Reschop hat sich zur Ausübung der ärztlichen Praxis in Marburg niedergelassen. Der bisherige Pfarrer Gustav Seibert zu Nieste ist zum 3. lulh. Pfarrer in Marburg. Dr. C o ch Pfarrer zu Boclenheim ist zum Pfar­rer in Vernawahlshausen, Claffe Gottsbüren, und gleichzeitig mit Versetzung der Pfarrei Heisebeck beauftragt worden- Der Königliche Steuerempfänger Weidemann zu Fulda ist zum Steuerempfänger der neugebildeten Steuerkaffe l daselbst bestellt worden. Der Königliche Steuerempfänger Auth zu Fulda ist als Steuempfänger der neugebildeten ©teuerkaffc II daselbst be­stellt worden. Der Königliche Steuerempfänger Wettläufer zu Neuhof ist zum Steuerempfänger der neugedildeten Steuer­kaffe Neuhof bestellt worden. Der Secretar Scholing bei der stpndischen Schatz-Commission ist auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt worden. Der bisherige Pfarrgehülfe udolph Gamb zu Lohne, Claffe Gudensberg, ist zum Pfarrer in Loui- sendorf, reformirte Claffe Frankenberg, bestellt worden. Der bis­herige Pfarrer zu Hirzenein, Frdr. Wilhelm Cuno, ist zum Pfarrer in Unterreichenbach, Claffe Gelnhausen, bestellt worden.

Frankfurt a. M., 1 December- (Schluß-Course.) StaatS- bahn-Actien 32^, Elisabeth -, Galizier -, Lombarden A Rordwestbahn —, Creditactien 240, Silberrente — Papier-

reute , 1860t Loose —, Nationalbank 1049, Spanier 17s,. sn, 99lffUtt9> 30° Nov. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 24 fl., Nr- 2 22 fl. Nr. 3 20 fl Nr. 4 17* fl., Nr. 5 15 fl., 9toggenmefrt «I* (Berliner Marke) 16* fl., bo. II. (Berliner Marke) 10 Vi» öies- 13 JL, Roggen 10*-ll* fl-, Gerste

lOz-ll fl., Kohlsamen 16* fl., Erbsen 12* bF. 15 fl-, Wicken 10* fl., Linsen 13—20 fl., Rllböl 37 fl. ( verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht

= Aw-) Stimmung: Hausse- Weizen war heute baS Losunas- ® urt\ ?? runferer Umgegend 12J—I fl-, soll sogar zu 13 fl. gehandelt sein. Am Mittag Tendenz geschwächt aus anhaltende ftanzofische Verkäufe. Prima stanz. Weizen 12,', fl. bezahlt. Zn sonstigen Getreidearten nur Consumgeschä t bei guter Tendenz.

Frankfurt, 30. Nov. (Viehmarkt.) Der heutige Markt war zwar massenhaft befahren, doch die Qualität eine höchst ge­ringe. Nach dem Niederrhein wurde viel Hornvieh verkauft An­getrieben waren 500 Ochsen, 300 Kühe, 290 Kälber und 500Hämmel Der Schweinebande! ist augenblicklich hier flau. Verflossene Woche wurden hier Schweine per Pfund zu 19 kr. angeboten, fanden aber wenig Nehmer; heute haben wir 19-20 kr. zu notiren. Die Preise stellten sich:

Ochsen 1. Qual, p- Ctr. 38-39 fl. Kälber 1 Qual. p.Ctr.30—32fl.

• 2. - - - 36 - - 2. - - - — .