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langen 90 pCt. des vollen WertheS der ausgeführten Ar« beiten nicht übersteigen dürfen. — Zufolge -neuerdings er- (offener Verfügungen soll die vorstehende Anordi ung sowohl bei den im Bereiche des Ministers deS Innern, wie auch bei den im Bereiche der Domaineu- und Forstverwaltung vorkommenden Bauausführungen Anwendung finden. —- Im landwirthschaftlichen Ministerium haben bekanntlich während der laufenden Woche Sitzungen der neu gebildeten und durch den Minister für die landwirthschaftlichei, An­gelegenheiten Dr. Friedenthal in'« Leben gerufenen neuen Fachkommissionen staltgefunben, um die ihnen vorgelegten Fachfragen eingehenden Berathungen zu unterziehen. Den sämmtlichen Berathungen, auf deren Resultate wir noch näher zurückzukommen gedenken, wohnte der Minister Dr. Friedenthal in Person bei. Auch den gestern begonnenen Berathungen der Kommission für Pferdezucht folgte, wie die „Voss. Ztg." mittheilt, Dr. Friedenthal mit großem Jnteresie und verließ die Sitzung nicht früher, als bis gegen 4 Uhr die Kommissionsmitglieder ihre Berathungen auf heute vertagten. Außer den Mitgliedern des Landes- Oekonomie-KollegiumS, die in diese Kommwission gewählt sind, wohnten noch andere auf dem Gebiete der Pferdezucht hervorragende Personen den Berathungen bei und waren von dem Minister hierzu herangezogen, so u. A. der Land stallmeister des königlichen Hauptgestüts Grabitz, Graf G. Lehnborff, und der auf dem Gebiete der Pferdezucht sehr bekannte fortschrittliche Abgeordnete Rittergutsbesitzer Frentzel.

Mainz, 25. Nov. Die Ausführung des Volksschul- GefetzeS wird mit dem 1. k. MtS. vor sich gehen; die Kreisjchul Jnfpecloren sind angewiesen worden, dis dahin sich in ihre Amtssitze zu begeben und mit den KreiSräthen die nöihigen Vorbereitungen zu treffen. Die neue Ord­nung der Dinge behagt den Ultramontancn nicht im Min- besten und sie machen große Anstrengungen, um die Schul­frage, der „Vorboten deS CultnrkampfeS," in ihrer Weise zu durchkreuzen. Da nun nach dem Gesetze Confessions- Schulen mit weniger als 30 Kindern nicht bestehen dür­fen, und den Lehrern Mmimalgehalte von 400 Gulden (in den Städten mehr) und Allerszulagen garantirt wer­den müssen, so muß eine ziemliche Anzahl solcher Schulen, namentlich in kleinen katholischen Filial-Gemeinden oder Gemeinden mit vorwiegend nichtkatholischer Bevölkerung, eingehen, und die Kinder sind in die Gemeindeschulen zu verlheilen. Das aber sucht man, da namentlich die Schu­len in den letztgenannten Gemeinden vortreffliche Heerde für die „innere Mission," d. h. Ausbreitung des Ultra- montaniSmuS, sind, mit allen Mitteln zu verhindern. Um diese Schulen zu erhalten, sind über 10,000 fl. jährlich erforderlich, welche jene Gemeinden nicht aufzubringen ver­mögen; eS fehlen noch gegen 6000 fl., welche nun durch eine allgemeine Collecte aufgebracht werden sollen.

Mia*!.

Wie», 25. November. Die Eröffnungen, welche der Handelsminister gestern über die Cisenbahnpolitik der Re­gierung gemacht hat, haben die Börse und die mit ihr in Verbindung stehenden Kreise arg enttäuscht und die Hoff­nungen auf Financirungen, Emissionen, Subscriptionen, kurz auf eine Hausse in Eisenbahnen vernichtet. Die Zeit scheint in der Thal definitiv vorbei zu sein, in welcher sich die Regierung Bahnconcessionen und Subventionen von Leuten abtrotzen ließ, denen cS lediglich um eine ausgiebige Pflege ihrer persönlichen Interessen zu thun ist, und man kann es nur billigen, daß dieser Weg, der den Steuer­trägern Millionen kostete, endlich einmal verlaffen wird. Wohl aber hätte man gewünscht, daß der Handelsminister den ausländischen Aktionären und Gläubigern österreichi­scher Bahnen ein Wort der Beruhigung zugerufen hätte. Unser Eisenbahncredit ist tief erschüttert und ist nur dadurch wieder zu befestigen, daß man loyal gegen die vorgeht, welche in gutem Glauben an die Unantastbarkeit der öster­reichischen Staatsgarantie ihr Geld für die Zwecke der

Der liebenswürdige Brief, mit dem der Dichter von Paris an- feine Gabe an den Petersburger Schriftsteller Polonski, ein Redaktionsmitglied des „Sammelwerks" schickte, hat literarhistorischen Werth, weshalb ich denselben wenigstens auszugsweise hier ebenfalls mittheile. Turgen fern bemerkt, daß „Das Tagebuch eines Jägers" im Gan­zen 22 Skizzen enthält, daß er aber ursprünglich gegen 30 geschrieben hatte! Diese 8 ungedruckten Entwürfe sind zum Theil aus Furcht, daß sie nicht die Censur passiren würden, in der Mappe des Autors geblieben. Zu ihnen gehört auch diese Skizze, von welcher er glaubt, daß sie gerade mit dem Zweck und der Tendenz deS „Sammelwerks" in Harmonie stehen wird. Im Anschluß daran erzählt Turgenjew folgendes Erlebniß aus seiner eigenen Ver gangenheit in Rußland: „„Im Jahre 1841 wurde be- „„kanntlich fast die ganze Bevölkerung deS Tula'schen und „„der daran grenzenden Gouvernements von einer Hunger- „„epidemie hinweggerafft. Einige Jahre darauf machte ich „„mit einem Gefährten eine Reife in demselben Tula'schen „„Gouvernement. Wir hielten unterwegs bei einem länd­lichen WirthShause, um dort Th ec zu trinken. Mein „„Reisegefährte erzählte beim Thee, ich weiß nicht mehr welches „„Ereigniß aus seinem Leben, und erwähnte dabei eines „„Menschen, der vor Hunger gestorben, nachdem er vorher „„bis zum Skelett abgemagert «ar. — „Gnädiger Herr, „„erlauben Sie mir, Ihnen zu sagen", mengte sich dec „„alte Wirth in das Gespräch, dem er zugehört hatte, „„vom Hunger magert man nicht ab, sondern schwillt mau „„auf." — „Wie sollte denn das zugehen?" — Sehen

Completirung unseres Bahnnetzes hergegeben haben. In dieser Richtung enthalten aber die Erklärungen des Handels- Ministers manche sehr bedauerliche Lücken. — Graf An- vrassy soll portefeuillemüde sein und seine Demission geben wollen, da er in Folge der Veröffentlichung seiner Note an den Handelsminister daS kaiserl. Vertrauen verloren habe. Es giebt nichts jo Unsinniges, daß eS nicht Gläu­bige findet, und so wurde auch gestern daS Gerücht in Abgeordnetenkreisen colportirt, indem man hinzusetzte, daß die Zollverhandlungen mit Rußland abgebrochen seien. — Ein hiesiges BUtt, das die Erfindung von Sensations­nachrichten h> Großen betreibt, bringt dazu einen zwei Spalten langen Commentar, der geheimnißvolle Andeutungen über die Intentionen des russischen CabinetS enthält. Nun sind aber die Verhandlungen mit Rußland keineswegs ab­gebrochen und es sollen im Gegentheile die Aussichten auf eine Verständigung sich wesentlich gebessert haben. Auch die Nachricht, daß daS Abgeordnetenhaus nach Schluß der Budgetdebatte aufgelöst und für das Jahr 1875 Neuwahlen ausgeschrieben werden sollen, ist nichts als eine Sensa- tionSente.

Pari-, 25. Nov. Zu dm wichtigsten Angelegenheiten, auf welche die Nationalversammlung alsbald ihr Augenmerk zu richten haben wird, gehört der Gesetzentwurf Über die Armeekadres. In Ansehung der vorhandenen tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten über diesen Punkt macht man sich auf langdauernde und lebhafte Debatten gefaßt. Die Gegner deS Chareton'schen Entwurfs beabsichtigen, dem Vernehmen nach, ihre Einwände vornehmlich auf den Kostenpunkt zu basiren. Durch die unbeanstandete Ge­nehmigung des KadresgesetzeS würde das Kriegsbudget auf die Höhe von 513,985,456 FrkS. gebracht werden. Von dieser Summe hofft die Opposition nicht weniger als ein volles Fünftel abzuhandeln, und will zu ihrer Rechtferti­gung die Thatsache ins Feld führen, daß das Deutsche Reich für militärische Zwecke nur 340,099,748 FrS. ver­ausgabe, bei einem fast gleichen Effektivbeitande ves Heeres. Unter den hauptsächlichsten Forderungen der SparsamkeitS- freunbe figurirt die Reduktion des Offizierkorps von 15,000 auf 10,000 Offiziere, ebenfalls nach Maßgabe der deutschen Verhältnisse. Eine weitere Erfparniß von ra. 21 Millionen glaubt die Opposition durch Unterdrückung der Jäger zu Fuß und der Kürassiere erzielen zu können, da ihrer Mei­nung nach obiger Betrag eine weit angemessenere Verwen­dung findet, um die Kosten zu decken, welche durch die großen UebungSmanöver der Reserve und der Territorial­armee verursacht werden dürften. Die Freunde deS Re- gierungSentwurfs sind natürlich um Gegengründe technischer wie finanzieller Natur nicht verlegen; „das beste Argument aber", meint „Patrie", „besteht darin, daß die deutsche Armee bewunderungswürdig organisirt ist, während die unfrtge einer völligen Reorganisation, die nur mit großem Koste,tausaande durchzuführen ist, bedarf." — lieber die voraussichtliche Haltung des Gouvernements bei Eröffnung der Session verlautet noch nichts Zuverlässiges. Im Mi- nisterrathe zeigt man sich über die Gestaltung der Partei- verhältniffe einigermaßen besorgt. Der Rücktritt der Mi­nister Tailhand und de Cumont gilt für eine Frage der Zeit. — Der Lieutenant Bazaiue, Neffe deS Exmarschalls, ist soeben zum Hauptmann im 17. Jägerregiment, zu Alen- yon, befördert worden.

— 26. Nov. Der deutsche Botschafter Fürst Hohen­lohe ist hierher zurückgekehrt. — Von den 346 Bürger­meistern der Departements- und Arrondissementöhauplorte mürben 190 zu Gemeinderäthen gewählt, 96 fielen durch, 59 traten nicht als Eandidaten aus, 14 Bürgermeister- ämter sind unbesetzt. — Die Marschallin Mac Mahon stattete heute der Kaiserin von Rußland einen Besuch ab. Gestern empfing die Kaiserin die Herzogin Hamilton und den Prinzen Wasa. DaS Diner im Elyjse zu Ehren der russischen Großfürsten findet am Samstag statt. Die Polizei hat am russischen Botschaftsgebäude große BorsichtS. „„Sie, der Mensch, der da hungert, wird inwendig zwar „„ganz hohl, aber so, wie manche Aepfel, die auch ganz „„ausgeblasen am Ast hängen, aber von Außen eine glatte „„und gespannte Haut behalten, — so aufgedunsen gingen „„auch wir hier im Jahre 1841 einher!" — „Ja, im „„Jahre 1841!" nahm ich das Gespräch aus, „daS war „„da hier bei Euch wohl eine schreckliche Zeit?" —O ja, „„Väterchen!" — „Nun sag' mal," fragte ich weiter, „„kamen damals hier viele Unordnungen vor,— Diebstahl „„und Raub?" — „Aber Väterchen! Unordnungen?" ent» „„gegnete erstaunt bet alte Mann. „Wenn Dich Gott so „„heimgesucht hat, wie wirst Du dann noch zu sündigen „„wagen?"

„„Es dünkt mir wohl die Pflicht eines Jeden von uns, „„einem solchen Volke zu helfen, wenn eS vom Unglück „„heimgesucht wird!""

Turgenjew hat diesen Brief nicht für die Oeffentlichkeil geschrieben. Er ist nicht allein ein neues beredtes Zeichen für die grenzenlose Liebe, die dieser Dichter für sein Volk hegt und die auch aus jeder seiner Dichtungen in den vollsten Tönen wiederklingt. Diese Anekdote, die er aus­drücklich als selbsterlebt bezeichnet, ist gleichzeitig auch ein weiterer Beleg für die lebenswahre Charakteristik der „Lu- kerja," der in dem „lebendigen Skelett" verkörperten Re­signation und wohl auch ein weiteres Judicium dafür, daß dieser, wie fast allen seinen Charakterfiguren und ihren aus und absteigenden Lebensläufen wirklich Erlebtes zu Grunde liegt. Arthur von Truhart.

maßregeln getroffen. Niemand wird in die Nähe zugelassen zehn Polizeidiener hallen Wache. — Cardinal Bonnechose' Erzbischof von Rouen, wurde heute von Mac Mahon empfangen. — Der gestrigen Sitzung der republikanischen^ Linken wohnten nur 50 Depmirte an. Beschlüsse wurden nicht gefaßt; die nächste Sitzung ist auf Somttag anbe- räumt. — Broglie und Audiffret-PaSquier find seit gestern zurückgekehrt, um hier zu bleiben.

Madrid, 26. Nov. Man versichert, daß ein voll- ständiges Zerwürfniß zwischen den einflußreichen Earlisten« sührer bestehe. Im Norden soll Dorregaray den ihm von Neuern angetragenen Oberbefehl ablehnen. Santa Cruz hat den Befehl Über zwei Bataillone. Do» Carlo« hat in Tolosa seinen Zweck tticht erreicht und schickt sich an, baldigst nach Navarra zurückzukehren.

Loudon, 27. Nov. Ein Buch von Charles Loyson, weiland Abdö Hyacinth, über Reform der katholischen Kirche, ist mit einem Aufsehen erregenden Vorworte des Decans Stanley von Westminster erschienen. Diese Vor­rede weist vorzugsweise die Berechtigung deS Altkatholicis- muS nach und prophezeit demselben eine großartige Zukunft. Die altkatholifche Lehre verkörpere die innersten, wenn auch vielfach verschwiegenen Ansichten der Mehrzahl der den­kenden Katholiken und rücke die Wiedervereinigung der christlichen Kirche merklich näher. Bewegungen wie der IjUiramontanismuS und der Altkaiholicismus träten in jeder Kirche zu Tage. Stanley folgert die Nothwendigken, daß Staat und Kirche sich zur Hebung deS staatlichen und kirchlichen Leben« vereinigen.

Alexaudrie», 26. Nov. Gegen die Gerüchte von einer bevorftehenben neuen Anleihe ist ein amtliche« De­menti erfolgt.

Marburg, 28. Nov. Ans den Verhandlungen der letzten Sitzung be« communalftändifchen Ausschusses wird dem „Fuld. Kr." noch mitgetheilt: „Einige Bedeutung hatte die Mittheilung des Lanoesdirectorium« tn Betreff der alten Streitfrage zwischen dem UnivcrsttätSmratorium zu Mar­burg bezw. dem Oberpräsidium und dem ständischen Ver- waltungsauSschusse wegen der BeitragSpflicht de« Commu- nalverbanbes zu den VerpstegungSkosten und der baulichen Unterhaltung be« Landkranlenhaufe« zu Marburg. Der Sachverhalt war, daß da« dortige Landkrankenhaus Eigen- thum der Universität ist und der Beitrag zu de» Berpfie- gungSkosten bei der Ueberweijung im Jahr 1867 ungefähr 14—15,000 Thlr. jährlich betrug, welcher sich aümählig bis zu 18,000 Thlr. steigerte, obwohl dorten die Lerpfle gungökosten de« einzelnen Kranken im Durchschnitt beinahe noch einmal so hoch als bei den übrigen Landkrankenhinser de« Regierungsbezirks Kassel kamen. Nun wurde auch noch der Neubau deS LandkrankenhauseS begehrt. Der fländische Ausschuß verweigerte, da ihm die obere Leitung von Seiten der Universität versagt wurde, die Zahlung eines höheren Betrags, wie solcher bei Errichtung ve« Com- munalverbanoes vorgefunden worden war und bestritt der­selben zugleich die Verpflichtung zum Neubau auf dem Eigenthum der Universität. DaS Oberpräsidium drohte mit Pfändung und der Ausschuß »anote sich in einer Petition in bet letzten Session an das Abgeordnetenhaus, welches dieselbe durch Beschluß der Staats regier nng zur Berücksichtigung empfahl. Daraufhin tarnen zur Regelung der Angelegenheit im verwichenen Herbste die (Regierung»« Commiffare Geheimeräthe Anett und PerfiuS au« Berlin nach Marburg, wo zwischen denselben und dem Lande»« oirectotium eine Vereinigung dahin zu Stande tarn, daß bet Communalverband bet Universität alljährlich 16,000 Thlr. zu den VerpflegungSkosten beizutragen und ein für allemal 42,000 Thlr. zu Baukosten zu leisten habe." •

— Die „Trübüne" schreibt; In der Provinz Heffen ist die Agitation gegen die Verwaltungsorganisation von Neuem entbrannt Während die anderen Provinzen um Einfügung in die gemeinsame KreiSverfasfung petitioniren, will man dort die kurhessischen Zustände und Gesetze, namentlich die Gemeindeordnung von 1834, conserviren. Zum Zwecke der Verständigung hatten sich vor Kurzem Delegirte der Regierung, VertrauenSmännct der national- liberalen Partei aus dem Reichstage und Notabeln der Provinz in Cassel zusammengefunden und man glaubte am Schluffe der Konferenzen schon Alles definitiv ausge­glichen. Allein man hatte die Rechnung ohne den Wirth gemacht, d. h. ohne den „alten Oerter." Dieser hat ein Menschenalter hindurch den Kampf für die turhesfische Verfassung und die Gesetze deS Lande« wider den Kur­fürsten geführt und wat dadurch gleichsam der Conttr- Kursürst geworden. Er hatte sich nicht nur in die Ver­fassung, sondern auch auf alle sonstigen kurhessischen Eigen« thümlichke ten so verbissen, daß ihm da« Ausgehen in ein größeres Ganzes auf da« Aeußerfte widerstrebte. Er wollte schon 1866 nur Personalunion mit Preußen oder „ein Kurhessen mit der kurhessischen Verfassung aber ohne Kurfürsten," der durch den preußischen König-Kurfürsten ersetzt werden sollte. Darüber kam er 1866 in Zwiespalt mit den übrigen kurhessischen Abgeordneten Dr. Weigel, Harnier n. s. w., welche die einfache Annexion durchsetzten. Dieser Spalt Hofft jetzt von Neuern aus Anlaß der be» vorstehenden Verwaltungsreform, welche Heffeit mit dem übrigen Preußen omalgamiren soll, während bet alte „Contre Kurfürst," welcher int Lande immer noch mehr Anhang hat, al« der Kurfürst selbst, auf seiden „berech­tigten Eigenthümlichkeiten" besteht. Ein rührender Zug unseres PartikularismuS! „Wenn die Deutschen reich ge- n«g wären," sagte eine« Tage« der Reichskanzler, „würde