Frc-, dafür haben wir im Effectivbestand 2,147 Mann und 14,792 Pferde mehr. Aber eS traten noch einige Ausgaben anderer Art hinzu, so daß die Mehrforderung igr das active Heer 8,669,000 Francs beträgt. Diese Summe steigt durch die Kosten für den Landsturm auf 20,724,684 FrcS. und unser ganzes Kriegsbudget auf ca. Millionen 514. Jenen Mehrbetrag aufzubringen, wird stch wohl unser Patriotismus entschließen müssen; unser Budget wird diese 20 Mill, trotz seines DeficitS auch noch zu übernehmen haben, um die Fehler des Kaiserreichs wieder gut zu machen.
— 20. Nov. Das „Journal officiell" erklärt die in verschiedenen Journalen enthaltenen Mittheilungen über den Inhalt der letzten Beschlüsse des Ministerraths und die Haltung, welche das Ministerium in der Berathung der constitulionrllen Gesetz-Entwürfe anzunehmen beabsichtigt, sür durchaus unbegründet. — AuS Veranlassung deS vor Kurzem durch Ehristophle veröffentlichten Programms des linken CentrumS hat Louis Blanc eine Zuschrift an Ehristophle gerichtet, worin er denselben auffordert, anstatt der Einigung der CentrumS-Fractionen, die unmöglich sei, nn Zusammengehen aller republikanischen Fractionen zu erstreben.
Bayo»»e, 20. Nov. Nachrichten auS San Sebastian zusolge mußten die dort eingeschifften Regierungstruppen in der Stärke von 4000 Mann, durch die Ungunst der Witterung genöthigt, nach San Sebastian zurückkehren. Da ihre Rückkehr unerwartet war, fehlten Lebensmittel.
London, 20. Nov. Die Taufe des Prinzen von Edinburgh wird am 23. Nov. im Buckingham-Palaste statt- finden. Die Kaiserin von Rußland, der Großfürst-Thron- solgcr, Großfürst Alexis, die Mitglieder der englischen Königssamilie, die Minister und die fremden Lotschafter und Gesandten nehmen an der Feier Theil. Admiral PreScott ist gestorben.
— 18. Nov. Ueber die Gladstone'sche Schrift urtheilt man in England nicht so abfällig, wie die „Englische Korrespondenz", die nicht müde wird, die Inopportunität der Broschüre und die Unklugheit des von Herrn Schlesinger noch während der letzten Wahlen so hochgehaltenen Verfolgers zu bemitleiden. Morgen wird hier die acht zehnte Auflage erscheinen. — Am 23. d. MtS. wird im Palast Buckingham die Taufe des kürzlich geborenen Sohnes des.Herzogs von Edinburg statlfinden. Am Tage darauf reist die Kaiserin von Rußland aus England ab und begiebt stch, nach cem südlichen Frankreich. Die hohe Frau ist eben von einer acuten Rippenfellentzündung glück licherwrise wieder hergcstellt, die im Anfänge einige Be- jorgniffe erregt hatte. Wer die Natur dieser Krankheit kennt, weiß, daß der Reconvalescent die größte Schonung bedarf und vor Allem jeden Klimawechsel nicht verträgt. Dies dürste der Grund sein, warum die hohe Frau den Winter in Italien zubringen wird. Einstweilen ist der Bestimmungsort noch nicht bekannt, vielleicht auch noch nicht gesunden, und hieraus erklärt sich wahrscheinlich die Reiseroute, welche die Kaiserin einschlägt.
Kulda, 20. Novbr. Die „Fuld. Ztg." meldet: Die Nachricht von der durch die Herren Mittler und Dr. Auch angeblich erstrebten Vereinigung der Priesterseminarien zu Limburg und Fulda hat die Runde durch die deutsche Presse gemacht. Wenn man den Ursprung dieser Fabel kennt, so kann man stch eines Lächelns nicht erwehren ob der Leichtigkeit, mit der man jetzt die Welt dupiren kann. Der in Sensationsnachrichten starke hiesige Correspondeni der „Magdb. Ztg." „K. Z." und der „Heff. M. Ztg." ging nämlich, wie wir zuverlässig erfahren, wieder aus Neuigkeiten-Jagd aus, wie er das im Interesse seines Bud- .gets öfters thut. Er stößt auf einen hiesigen Journalisten, von welchem ihm schon früher „Enten" zugeflogen sein sollen, und flugS ist man auf der brennenden Frage — Mittler und Dr. Auth. Da bekommt denn der Arglose den obigen Bären aufgebundm und hat nun nichts Eili gereö zu thun, als denselben an seine verschiedenen Erwerbsquellen zu schicken. So macht man in öffentlicher Meinung. — Was nun diese Verhandlungen selbst betrifft, die in voriger Woche zwischen den Herren OberregierungS rach Mittler und Referent Dr. Auch einerseits und dem Herrn Capitular-Vicar andrerseits statt gefunden haben (die Herren Domcapitulare waren dabei gar nicht bethei ligt, weßhalb eS lächerlich ist, wenn '„liberale" Blätter hierbei von „reichsfreundlichen" und „jesuitischen" Capitu- laren am hiesigen Domcapitel sprechen I) — so können wir die Versichemng geben, daß Herr Hahne absolut Nichts zugegeben hat, woraus auch nur eine indirecte Anerkennung der Maigesetze gefolgert werden könnte, und daß insbesondere die von den Commiffaren verlangte Zulassung zu den theologischen Vorlesungen im hiesigen Clericalseminar entschieden verweigert worden ist. — Nach dem „Kreisbl." ist der königl. Steuerempsänger Moll in Großenlüder vom 1. Januar 1875 ab zum Domainen-Rentmeister dahier rrnannt worden.
Homberg, 19. Novbr. An der am 12. d. Mts ^geschlossenen zweiten diesjährigen praktischen Lehrerprüfung nahmen 37 Examinanden Theil, darunter 8 aus dem Fürstenthum Waldeck. Alle bis auf einen bestanden die Prüfung; 8 erhielten die Qualisication für Mittel- und höhere Töchterschulen.
Steifungen, 18. Nov. Die „Heff. Bl." schreiben: 8m 13. d. MtS. fanden vor dem hiesigen Amtsgericht drei Perurtheilungen wegen geistlchcr Amtshandlungen, auf Grund von Art. 2 des Gesetzes vom 21. Mai d. I. statt.;
An dem Gericht fungirten als Schöffen ein hiesiger Israelit und ein Landmann von einem benachbarten Dorfe. Zuerst wurden Metropolitan Vilmar und Pfarrer Henkel, wegen Ausiheilung des h. Abendmahls im hiesigen renitenten Gottesdienst zu je 10 Thlr. verurtheilt, und wegen Theil- nahme an demselben als „Gehilfen" drei hiesige renitente Gemeindeglieder zu je 5 Thlr „Gehilfen" waren diese Herren nach Ansicht deS Gerichts deshalb, weil sie durch Empfang des h. Abendmahls besten Ausreichung ermöglicht hätten. Warum nicht sämmtliche Communicanten als „Gehilfen" vorgefordert worden, wisten wir nicht. Sodann wurden Metropolitan Vilmar und Pfarrer Henkel, letzterer wegen Vornahme einer Taufe, ersterer wegen „An- stiftung dazu, zu je 10 Thlr. verurtheilt; ein MisstonS- zögling von hier als Pate zu 5 Thlr. Der Vater des getauften KindeS dagegen, gtnchsalls von hier wurde frei« gesprochen. Drittens wurde Metropolitan Vilmar wegen Vornahme einer Kranken-Communion zu 10 Thlr. verur- theilt. Sonderbarer Weise waren am Tage vorher Pfarrer Dietrich in Sand und Pfarrer Saul in Balhorn, die auch wegen Vornahme von Taufen angeklagt waren, vom Amtsgericht in Naumburg sreigcsprochen worden, weil sie, nachdem sie ihrer geistlichen Rechte verlustig erklärt worden, keine Geistlichen im Sinne deS betr. Maigesetzes mehr seien. Dagegen wollte das hiesige Gericht denselben, ihm vorgehaltenen, VertheidigungSgrund nicht gelten lasten, weil einem Geistlichen der geistliche Charakter nicht wieder genommen werden könne. Conformitäi der Justiz! — Die Verurtheilten haben allerdings appellirt. — Dasselbe Statt bringt an seiner Spitze ein Dankschreiben des Kurfürsten aus Horzowitz an den Generalmajor v. Schenck zu Schweins- berg in Kassel sür die Wünsche und die Theilnahme an der diesjährigen Feier des kurfürstlichen GeburtStagS.
Vermischtes.
Neuwied, 15. Nov. Heute Morgen ereignete sich in einem hiesigen Hause in Folge einer die Nacht hindurch Statt gehabten Gasausströmung ein Unfall, der leicht sehr tragische Folgen hätte annehmen können und zur Vorsicht sowohl beim Verschließen der Gaskrahnea als der Anlage der Leitungen in die Häuser ernstlich mahnt. Ein auswärtiger Herr nämlich, welcher hieher zu verziehen beabsichtigt, hat Hierselbst eine Wohnung gemiethet und zum Einzuge eingerichtet; bis letzterer erfolgt, übernachtet in verjelben ein hiesiger Werkmeister Als dieser heute Morgen nach 7 Uhr das Wohnzimmer betritt, vermeinte er einen starken Gasgeruch wahrzunehmen, und um sestzustellen, ob etwa das Gaslicht nicht sicher verschlossen, berührte er mit einem angezündeten Schwefelhölzchen den Brenner deS Lichtes, und als hier keine Entzündung erfolgie, unmittelbar unter der Zimmerdecke die Röhrenleitung, wie dies ja immer zur Constatirung schadhafter Stellen derselben geschieht. Sofort erfolgte ein mächtiger Knall, der selbst Die Nachbarschaft in Schrecken versetzte. Außer den Fenster- jcheiben, welche zertrümmert, einigen Thüren, welche auS den Angeln gehoben wurden, und den Fenstergardinen, welche grißtentheilS verbrannten, war merkwürdiger Weife kein sonstiges Mobiliar, wozu namentlich auch ein zwischen den zertrümmerten Fenstern hängender Spiegel gehört, geschädigt; auch hat glücklicher Weise der gedachte Werkmeister keine irgendwie erheblichen Verletzungen erlitten.
— Ein Bonmot des Kronprinzen. Ein Feuilletonist der „Schl. Ztg." erzählt in seinem Berichte über daS dem Kaiser und dem Kronprinzen zu Ehren veranstaltete Diner zu Ohlau, der Kronprinz sei guter Laune gewesen und habe verschiedene witzige Bemerkungen gemacht. Mit einem Herrn in einem Gespräch über Vent lation begriffen, wandte er sich plötzlich an einen geistlichen Herrn mit der Frage: „Wie denken Sie über Ventilation? Ein frischer Luftzug kann auch der Kirche nicht schaden."
— Ein Smolliö Anerbieten. Die „Südd. Post" erzählt nachstehende Bismarck-Anekdote aus Mittenwald im bayerischen Hochlande: „Mehrere reichstreue Sommerfrischler begeisterten sich eines schönen TageS so sehr für Bismarck, daß sie ein Sympathietelegramm an ihn ab schickten und am Schluffe ihm als deutschen Bruder ein Smolliö anboten. Das war Bismarck denn doch zu arg. Er stellte zwar keinen Strafantrag, ließ aber durch Herrn von Bülow zurücktelegraphiren, daß er sich solche Zudringlichkeiten ein- sür allemal verbitte."
Paris, 19. Nov. Heute Morgen um 6'/, Uhr wurde ganz Paris durch einen heftigen Knall aus dem Schlafe ausgeschreckt; man hörte denselben in allen Stadt theilen und in der ganzen Umgegend von Paris, sogar in St. Cloud und Ville d'Avray. Derselbe war so stark, daß an vielen Orten, selbst aus den Quais der Seine, Fenster und Thüren erzitterten. Man, glaubte zuerst an einen Donnerjchlag oder an ein Erdbeben, und erst nach 8 Uhr erfuhr man, daß in dem neun Kilometer von Paris entlegenen Saint Denis eine Explosion Statt gefunden hatte. Ein Theil der einem Herrn Poirrier angehörigen Fabrik von chemischen Produkten (Farbestoffen) war in die Luft geflogen. Die Explosion hatte in einem Gebäude Statt gehabt, wo Methyl-Nitrat, eine Erfindung des Besitzers, zubereteet wurde. Ein Arbeiter, Danilli, ein Italiener von Geburt, war gegen 6V2 Uhr mit einer Laterne in das Gebäude getreten, und 100 Kilo Aether wurden in Brand gesteckt. Das Gebäude und vier ihm nahestehende Häuser wurden vollständig zertrümmert. Das Dach des ersteren wurde gegen eine Mauer geschleudert, die es niederwarf. Die in der Nähe der. Fabrik .-egende Eisenbahn wurde stark verwüstet, mit Trümmern.
bedeckt und ein sich dort befindlicher Eisenbahn-Beamter verwundet. Ein Eisenbahnzug, der im Augenblick der Explosion vorbeifuhr, wurde mit Trümmern bedeckt und dessen Heizer verwundet. Die Uhr auf dem Buffet deS Bahnhofes blieb stehen und zeigt 6 Uhr 27 Minuten. Im Umkreise von einem Kilometer wurden fast alle Fenster zerschmettert und in dem benachbarten Saint Quen zwei HauSthore zertrümmert. Glücklicher Weise waren die Arbeiter, als die Explosion Statt fand, noch nicht in der Fabrik, so daß nur die, welche den Dienst in der Nacht hatten, die Opfer deS Unglücksfalls wurden. ES waren im Ganzen elf, von denen einer, der schon bereits erwähnte Danilli, sofort getödtet — er war schrecklich verbrannt und verstümmelt, — drei schwer verwundet wurden — zwei starben bereits — und sechs leichtere Brand- und andere Wunden erhielten. Wie stark die Erschütterung war, geht daraus hervor, daß die Fensterscheiben 300 Meter von der Unglücksstätte mit solcher Gewalt umher geschleudert wurden, daß sie viele Personen verwundeten. Einem kleinen Kinde wurde von einem GlaSsplitter die Lippe bis zur Nase aufgeschlitzt. Das Feuer, welches nach der Explosion auSbrach, war ohne Bedeutung. Nach einer Stunde war es gelöscht. Der Schaden, den die Explosion in der Fabrik anrichtete, deren Hauptgebäude nur weniger beschädigt wurden, beträgt 250,000 Fr.
AilSzuz aus de» Registern deS Standesamtes de, Stadt Marburg
vom 14. bis 21. November 1874.
A) Heirathen.
1) Der Gärtner Heinrich Hofmann zu Nilheim bei Aschaffenburg und Anna Martha Gottschalk von hier. 2) Der Schneider Ludwig Greif von hier und Elisabeth Herrmann von Cappel.
B) Geburten:
1) Carl Christoph Gottlieb, des Productenhändlers Johannes Schröder S- 2) Friedrich Carl, des Fußgensdarmen Friedrich Joseph Luther S. 3) Julius Heinrich, des PottefeuillearbeiterS Johann Wöhner S. 4) Maria Sophie Minna, des Kaufmann- Robert I. I. Schwaner T. 5) Catharina Elisabeth, des Weißbinders Heinrich Carl Rein zu Ockershausen T. 6) Catharine Christine, des Schmieds Heinrich Schäfer zu Ockershausen T.
C) Sterbefälle:
1) Elisabeth Geidt geb. Völker, des Tuchmachers Martin Geidt Ehefrau, 71 I. 6 M. u. 28. T. alt. 2) Mathilde, des Maurergesellen Theodor Kißling T., 4 I. 8 M. u. 1 T- alt. 3) Taglöhnerin Victoria Mehrfeld, 61 I. alt. 4) Charlotte Riemenschneider, 6 M. u. 27 T. a,t. 5) Christine Schacht geb. Scheit, des Töpfers Christian Schacht Wittwe, 74 I. 5 M. u- 16 T. alt. 6) Ackermann Johannes Lauer zu Ockershausen, 61 I. 7 M. u. 4 T- alt. 7) Sleinhauer Ludwig Seibert zu Marbach, 45 I. 7 M.
Telegraphische Depesche« der Oder- hesfische« Zeitaag.
Berit», 20. Nov. Der „Nordd. Allgern. Ztg." zufolge fand gestern Nachmittag eine Conferenz zwischen dem Für sten BiSmarck und dem russischen Reichskanzler Fürsten Gortschakoff in dem russischen Bolschafts Hotel statt. Fürst Gortschakoff setzte AbendS seine Rückreise nach Petersburg {ort
Wie», 20. Nov. Erzherzog Carl Ferdinand ist heute Nachmittag 3*/2 Uhr im 56. Lebensjahre zu Selowitz gestorben.
Wichtig für Landwirthe.
In den meisten Gegenden Deutschlands, auch mehrfach schon in unserer Gegend, werden seit kurzer Zeit Dreschmaschinen benutzt, welche von zwei Personen betrieben ein erstaunliches Resultat liefern. — Es sollen dieselben alle Getreidegattungen so rein ausdreschen, daß kein Körnchen in den Aehren zurückbleibt und in der Stunde so viel dreschen als drei Drescher per Tag. — Der Anschaffungspreis ist ein sehr geringer und betrügt je nach.der Ausrüstung der Maschine Thlr. 60. — Zu beziehen finb dieselben au« dem Etablissement von Moritz Weilju». in Frankfurt«. M. und werden auf Verlangen franco geliefert. — Bestellungen können brieflich gemacht werden. [3859
Mflrh ntpmalä ist ein Buch so rasend schnell verkauft WHUJ lUlUUllü worden, wie Dr. Airh'K Naturheilmethode. — Wir empfehlen allen Kranken, sich das berühmte illustrirte Merkchen anzuschaffen, es kostet nur 10 Sgr. und ist in Oscar Ehrhardi's Univ.-Buchh. vorräthig. [54—
Qfllir machen hiermit bekannt, daß die Regierung von
Peru gegen Ende dieses JahreS das Recht des Verkaufes deS GuanoS in die verschiedenen Entrepots von Europa öffentlich versteigern laffen wird, so daß die neuen Käufer das Recht der Ausfuhr deS GuanoS vom 30. Juni 1875 und des Verkauf- vom 31. Octbr. 1876 an haben. [5613
Marburg, 14. No. Der heutige Wochemnartt war des am Donnerstag vorhergegangenen Jahrmarkts wegen von Verkäufern nur mittelmäßig besucht. Butter kostete das Pfd. 13—12 Sgr., Wolle per Pfd. 16—18 Sgr., Eier per Stück 8—9 Hlr., Käse per Stück — Hlr., Käsematte per Stück 5-6 Hlr., Kartoffeln 2 Liter
—1 ( Sgr., desgl. 170 Pfd. 1 Thlr. bis 1 Thlr. 3 Sgr, Tauben das Paar 5—7 Sgr., Hühner per Stück 8—10 Sgr., Hahne per Stück — Sgr., Gänse per Stück 1 Thlr. bis 1 Thlr. 25 Sgr., Feldhühner per Sück 7—9 Sgr., Hasen per Stück 25—371 Sgr., Kohlraben 3 Stück 1 Sgr., Nüsse per Hundert 3 —31 Sgr., Biruenmus per Maastopf 14—17 Sgr., Weiskraut 1—2 Köpfe 1 Sgr., Linsen 2 Liter 3—31 Sgr., Erbsen 2 Liter 2—21 Sgr., Zwetschen per Pfund 3 Sgr.
Tie für heute bestimmte «r. des Sonntagsblattes aun erst Anfangs nächster Woche ausgegeben werden.