gierungstruppen und Jnsurgentm hat nicht stattgefunden. Die Regierung von Uruguay hat das Schiff „Montevideo" mit Beschlag belegt, welche- in den Gewässern Uruguay'- ankert. — Erzbischof Manning empfing gestern eine große Anzahl katholischer Würdenträger und bemerkte zu denselben : Er sei vor wenigen Stunden benachrichtigt worden, baß die katholische Welt von einem Streite bedroht sei, btkrckle Beschlüsse de- vatikanischen ConcilS umfafie. ES werde deshalb ein internationaler Katholiken-Congreß in London zusammentreten, um die Jnsallibilität des Papstes und sein Recht auf die geistliche und weltliche Macht zu unterstützen und eS für eine Pflicht aller Christen zu er» klären, zur Obedienz des Papste- zurückzukehren. Die Direktiven für den Congreß gingen direkt vom Vatikan ,uS und würden hohe katholische Würdenträger der Ver- sammlung beiwohnen.
Bukarest, 6. Nov. Da- Amtsblatt veröffentlicht rin fürstliche- Decket, durch welche- die Kammer zu einer ordentlichen Session auf den 27. November einberufen wird. ______
Marburg, 7. Nov. Die kirchliche Einführung des Herrn PfarrerjSeibert findet morgen Nachmittag in der lutherischen Kirche statt; der Nachmittagsgottesdienst in der Elisabethkirche fällt deshalb aus.
Marburg, 7. Nov. Nach angestellter Ermittelung ist die Zahl der am Besuch der hiesigen Volksschule durch Erkrankung am Scharlachfieber verhinderten Kinder im Vergleich mit der Gesammtzahl der Schüler gering. Nichts destowmiger ist eö gewiß Pflicht der Behörden die erforderlichen Maßregeln gegen die weitere Verbreitung der Epi» demie zu treffen. Die Schließung der Schulen aber ist nach dem Regulativ vom 3. August 1835 und Verfügung des UnterrichtS-MinisterS vom 19. December 1866, welche fich auf ein Gutachten der Abtheilung im Ministerium für Medirinal-Angelegenheiten gründet, nur im Falle dringender Noth wie eS bis jetzt noch nicht nachgewiesen ist aber auch schwer nachzuweisen sein wird, gestattet.
Marburg, 7. Nov. Vor Kurzem rühmten wir das sriedsertige Mileinandergehen unserer beiden Hauptzeiimesser — der RathhauS- und Schloß-Uhr — doch war leider diese- nur von kurzer Dauer. Differenzen von nahezu einer Viertelstunde sind in neuester Zeit keine Seltenheit mehr gen-sen. Um diesem Uebelstande dauernd abzuhelfen, soll e» jetzt in der Absicht liegen, die sämmtlichen öffentlichen Uhren unter eine einheitliche Leitung zu bringen und sie mit der BahnhofSuhr übereinstimmend gehen zu lasten. Für die Elisabethkirche soll sich, um dieses so nahe liegende Ziel zu erreichen, die Nolhwendigkeit der Beschaffung eines neuen Uhrwerks herausgestellt haben, wozu Königl. Consisio- rium in Kastel feine Genehmigung wohl nicht versagen wird.
Marburg, 7. Nov. Im Jnseratentheil unseres Blatte- ist heute daS Programm zu dem am nächsten Montag in der resormirteu Kirche stattfindenden Konzert mitgetheilt, daffelbe verspricht einen derartigen Kunstgenuß, daß wir nicht ermangeln wollen, alle Freunde echt künstlerischer Mufikaufführungm auf daffelbe ganz besonders aufmerksam zu machen.
«als-l, 6. Nov. In der Versammlung der hessischen Vertrauensmänner betonten die Vertreter der Regierung die Nothwendigkeit thnnlichst unveränderter Annahme der Regierungs-Vorlagen (Gemeinde-Ordnung rc.)
Mesuugeu» 6. Nov. Die „Hess. Bl." berichten: Das Urtheil in der am 30. v. M. vor dem Kgl. Kreisgericht in Kastel gegen Metr. Vilmar zu Melsungen verhandelten Anklagesache wurde erst heute verkündigt und lautet auf kostenlose Freisprechung.
| Au» Surheffeu, 5. Nov. schreibt man dem „Franks. Zvurnal" : Die Frage, ob der §. 1 des Gesetzes vom 4. Mai d. I., die Ausweisung von Geistlichen aus bestimm- ten Orten oder Bezirken betreffend, auch auf protestantische Driefter anwendbar ist, dürste binnen Kurzem anläßlich eines Specialfalles in Kurhesten zur Entscheidung kommen. Der Landrath Mayer in Marburg hat nämlich den An- lttag gestellt, den im letzten Winter abgesetzten renitenten Pastor Schedtler in Dreihaufen, welcher die Fortdauer des ihm entzogenen Amte- beanspruche und die ihm ergebenen dauern gegen die Regierung aufhetze, aus dem Kreise Marburg auszuweisen. Der Oberprästdent von Bodel- schwingh hat sich indeffen bis jetzt noch nicht für diesen Antrag entschieden. Auch bestehe zur Zeit noch kein Gesetz, wonach eine Fran Pastorin (und diese spielt dort die Hauptrolle!) expatriirt werden könnte. (Die „Fuld. Ztg" will wissen, daß die kirchliche Oberbehörde (Kasseler Ge- sammt-ConsiftorlUM?) zum Schutze der nicht „renitenten" Einwohner DreihausenS verstärkte Polizei-Hülse gefordert habe.)
vermischte«.
— Ein Augenzeuge berichtet jetzt über ben Tod des Hauptmanns Schmidt Folgendes: „Der CapitSn Schmidt bchtß bei seiner Gesangmnahme weder Waffen noch Legi. InnationSpapiere. Man fand in seiner Tasche ben Entwurf eine- in keiner Weise gravirenben Corresponbenz- BerichteS. Sein Uebertritt zum KatholiciSmuS wurde durch ein Falsum erschwindelt, indem ihm in einer mit fingirten Unterschriften versehenen Ordre im Falle bet Eonversion die Begnadigung zugesichert und seine Deuten tivn im Fort von Estella biS zur Beendigung des Krieges dtrheißn, war. Schmidt ist, wie von einem deutschen Soldaten zu erwarten, mit Todesmuth gestorben. Er ließ das Verbinden der Augen nicht zu, legte ruhig seinen Rock ab und empfing stehend in die entblößte Brust drei feind
liche Kugeln. Der brave Offizier endete mit den Worten: „Hoch lebe mein Kaiser!" Dem Opser der Barbarei wurde auch die Hinrichtung verbittert. Zum Ablegen des Rockes, in dessen Knopfloch das Eiserne Kreuz und eine Norddeutsche (Oldenburger ober Mecklenburger) Dekoration befestigt waren, fand Schmidt sich durch Befehl veranlaßt: „Sie müssen das Eiserne Kreuz abnehmen!" Auf die Frage: „Warum?" erfolgte die Entgegnung: „Weil jedem Soldaten des Königs Carlos die Preußischen Farben verhaßt (odiose, hassenswerth) sind." Schmidt verweigerte die Abnahme des Orden- und entkleidete sich, um jeder Vexation vorzubeugen.
München, 4. Nov. (Verbrechen.) Die Bevölkerung von München ist in großer Aufregung wegen eines gestern verübten gräßlichen Doppelverbrechens. Abends zwischen 5 und 6 Uhr wurden im Dritten Stockwerke eines Hauses am Marienplatz die hochbetagten Briefträgers - Eheleute Kämmerer in gewaltsamster Weise ermordet. Die Thai umstände deuten nach dem von einer gerichtlich-polizeilichen Commission sofort vorgenommenen Augenschein darauf hin, daß der Mann von dem Verbrecher allein in der Wohnung getroffen, daß derselbe unter heftigem Widerstände getödlet und daß seine unglückliche Frau, als sie um halb 6 Uhr aus der Kirche heimkehrte, den Verbrecher muthmaßlich überm Plündern traf, alsbald angegriffen und in gleicher Weise, man darf sagen, abgeschlachtet wurde, nicht ohne daß auch sie nach Möglichkeit Gegenwehr geleistet hätte. Die Unthat wurde mit einem im Griffe feststehenden Messer verübt, daS sich aus der Leiche des Mannes vorfand; zur Vertheidigung hat letzterer eine eiserne Schleppsäbelscheide, die Fran aber ein abgeriffeneS Ofenthürchen benützt. Obwohl sofort die umfaffensten Spähemaßregeln ergriffen worden sind, konnte bis jetzt der ruchlose Verbrecher nicht entdeckt werden. — Unter dem 5. November wird ferner berichtet: Der Urheber des vorgestern Abends an den Kämmer'fchen Briefträgers-Eheleuten verübten Doppelmordes, welcher ganz München in Bestürzung und Aufregung versetzt hat, ist der 24 Jahre alte Tischlergesell Thomas Lumer, ein Sohn deö Bruders der ermordeten grau. Derselbe ist in bet vergangenen Nacht in Augsburg verhaftet worben und der Unthat bereits geständig. Der Verbrecher halte den Kämmerer'schen Eheleuten von Zeit zu Zeit Besuche, die auf Erlangung von Geld gerichtet waten und namentlich von der Fran Kämmerer äußerst ungern gesehen wurden, erstattet, biS vorgestern Abends die Blutthat die Befürchtungen und unheimlichen Ahnungen derselben in so entsetzlicher Weise rechtfertigte. Die bereits heute Morgen durch die Stadt eilende Kunde über die rasche Entdeckung und Verhaftung deS Verbrechers und die angebeuteten Umstände über das Verhältniß desselben zu een Kämmerer'- schm Eheleuten haben nicht verfehlt, die aufgeregten Ge- müther zu beruhigen.
London, 4. Nov. In der Pulvermühle zu Hounslow hat gestern Nachmittag eine Explosion Statt gefunden, welche vier Arbeitern das Leben gekostet hat, während mehrere andere arg beschädigt worden sind.
Meiningen, 1. Nov. Das hiesige „Tageblatt" meldet: „Wir erfahren, daß vergangene Woche ein Herr Arntz auS Plagwttz-Leipzig sich einige Tage in Meiningen aus- gehalten hat, der die Errichtung einer Fabrik von Bausteinen nach einem neuen und in den meisten europäischen Staaten patentirten Verfahren beabsichtigt. Das System selbst ist bereits von den ersten Fachmännern, u. A. auch von der Polytechnischen GeseUschasr in Leipzig, geprüft unv darf den wichtigsten Erfindungen der Neuzeit zur Seite gestellt werden. Nach diesem Verfahren wird es nicht mehr nölhig sein, einen Neubau bei Frost und großer Kälte zu unterbrechen; die Steine sind nämlich so conftruirt, daß die Anwendung von Mörtel zum Versetzen gänzlich in Wegfall kommt, ohne daß ein Durchdringen der Luft möglich wäre; ebenso wird der innere Abputz erspart und äußere beliebige Ornamente gleich am Stein angebracht. Die nach diesem System errichteten Gebäude laffen sich mit einer unglaublichen Schnelligkeit Herstellen und sind sofort bewohnbar, wa» ganz besonder» für unsere so schwer heimgesuchte Stadt von großem Vortheil sein würde. Bei allen diesen Vorzügen kommt außerdem noch in Betracht, daß die Kosten eines Neubaues aus diesem Material, wie man uns ver sichert, bedeutend geringer sind, als die bei Benützung bisher gebräuchlicher Materialien. Wie zu erwarten war, hat diese Erfindung auch in unserer Stadt großes Interesse erweckt und die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ein hiesiger Fachmann, L. .Hetzclt, hat sich denn auch sofort veranlaßt gefühlt, nach Leipzig zu reifen, um sich von der ihm saft unglaublich erschienenen Sache persönlich zu überzeugen. Derselbe ist jetzt wieder zurückgekehrt und bestätigt, daß feine größten Erwartungen bezüglich Solidität, Zweckmäßigkeit und Dauerhaftigkeit übertroffen worden feien."
Frankfurt a. M., 4. Nov. Der Landwirthschafttche Club beschäftigte sich in feiner gestrigen Sitzung eingehend mit der Verpflegung der Truppen in Friedenszeiten. Bon allen Rednern wurde hervorgehoben, wie ungenügend die jetzt gewährte Entschädigung den hohen Leistungen gegenüber, welche den einzelnen Quartiergebern zugemuthet würden, seien 75 Pfennige kein Aeguivalem; eine Mark fei das Mindeste, was man pro Mann per Tag verlangen könne. Der Club behielt sich die geeigneten Schritte vor, seine Ansicht an maßgebender Stelle im Reichstag zur Geltung zu bringen. Den zweiten Gegenstand der Tagesordnung bildete die Besprechung über Rieselfelder. Von der einen Seite wurde die Ansicht ausgesprochen, daß das hiesiges
bei Griesheim in Aussicht genommene Terrain sich nicht für Berieselung eignen dürfte, da der Untergrund nicht für diese Manipulation entspreche, wodurch leicht eine Versumpfung eintreten könnte. Die auf ben Rieselfeldern gezogenen Pflanzen (Grasgemüse) seien von tausenden von mikroskopischen Thierchen bedeckt, von beten Einwirkung, auf ben menschlichen Körper man noch keine Kenntniß habe; ferner würbe barauf hingewiesen, daß man ebenfalls noch nicht klar darüber sei, mit welchen Gewächsen bie Rieselfelder am geeignetsten zu bepflanzen seien unb bie dritte Frage, welche ins Gewicht falle, sei die Rentabilität. Was für ben Norben Deutschlands günstig, sei nicht dasselbe für Mittel- unb Süddeutschland. Bei Danzig stün- ben tausende von Morgen mit Meersand bem Unternehmen zur Verfügung, was hier nicht ber Fall sei. Eine anbete Ansicht sprach sich dahin auS, daß daö ungünstige Terrain keinen @runb für bie Nichtberieselung abgeben könne; man könne sie, befolge man ein Wechselsystem, b. h. wenn in gewissen Zeiträumen abwechselnd bald das, bald jenes Gelände des Landwirths, natürlich ohne Kosten,1 berieselt würbe, wohl einführen. Die britte Ansicht sprach sich für eine Fällung ber Dttngstoffe auf chemischem Wege au». Wolle man Berieselung einfühten, so bürste sich die linke Mainseite am besten eignen. Die lange anhaltende Debatte führte zu keinem Abschlusfe unb wirb biefe Frage noch weiter ventilirt werben. Klar waten jedoch Alle batüber, daß, nachdem Frankfurt Millionen in die Erde verbaut, e» nicht mehr zurückkommen und jetzt schon auf ein andere» Auskunftsmittel, bie Kanalgänge zu beseitigen, sinnen müffe, ba ihm über kurz ober lang der Main verschlossen werbe.
AuSzuz aus den Registern des Standesamtes de, Stadt Martmg
vom 31. Oktober bis 7. November 1874.
A) Geburten:
1) Auguste Bertha Helene, des Sergeanten im Hess. Jägerbataillon Nr. 11 Heinrich Grüpp T. 2) Caroline Wilhelmine Conradine Marie, des Kreisgerichtsboten I. Brehm T. 3) Re- gine Elisabeth Wilhelmine, des Bauführers Ferdinand Verron T. 4) Martha Elisabeth Louise, des Lohgerbers Adam Weintraut T. 5) Georg Heinrich, des Steinhauers Ludwig Zimmermann S. 6) Helene, des Borstcnverlegers Feist Kaiser T. 7) Wilhelm, deS Schutzmanns Heinrich Wilhelm Fiege S. 8) Carl, des Weichenstellers Aegidius Grün S. 9) Catharine, des Taglöhners Johannes Pfeiffer zu Ockershausen T.
B) Sterbefälle:
1) Clara Wißner, ledig, 77 I. 11 M. u. 8 T. alt 2) Marie Bernhardt geb. Prusch, des Polizeiraths Theodor Bern- hardi Witwe, 75 I. 10 M. u- 8 T. alt. 3) Anna Hedwig Kuhl, 4 I. 6 M. 12 T. alt. 4) Christiane Louise Elisabeth, des Buchdruckereibesitzers C. L. Pfeil T., 11 I. 5 M. u. 28 T. alt. 5) elifabetb, des Schuhmachermeisters Heinrich Schirrmeister T., 16 I ö M. u. 4 T. alt. 6) Rosalie Meßner geb. Simon, des Buchhändlers Moses Meßner zu Kaffes Eheftau, 49 I. 2 M. u. 13 T- alt. 7) Elise Martin, 42 I. alt. 8) Elisabeth Prinzer, 47 I- alt. 9) Anna Catharine Bischofs geb. Knoche, de- Zimmermanns Johann Adam Bischoff zu Kmmbach Ehefrau, 24 I. alt. !0) Heinrich Büttner, 32 I alt. 11) Witwe Elisabeth Müller geb. Faisel aus Bottendorf, 58 I. alt.
Kirchliche Nachrichten der Stadt Kirchhain vom 21. October bis 4. November 1874.
Geborene.
Ev.-luth. (Sem.: 1) Anna Christina, des Schneidermeisters Carl Lauer T. 2) Johann Heinrich, des Schloffers Johannes Pfeffer S. 3) Wilhelm, des Müllergesellen Johann Caspar Kappes S.
Gestorbene.
E v. -1 u t h. G n m.: Der Taglöhner Heinrich Kaletsch, 58 I. alt.
Telegraphische Depesche« der Oder« hessische« Zeitung.
Biedenkopf, 6. Nov. (Reichstagswahl). Dt. Ernst in Siegen erhielt 4487, Klein 3105, Brasse 2623 Stimmen. Diese Zahlen sind nahezu enbgiltig. Es wirb bähet zur Stichwahl zwischen Ernst unb Klein kommen.
Wien, 6. Nov. Der BudgetauSschuß deS Abge- orbnetenhauseS nahm eine Resolution an, burch welche bie Regierung aufgeforbert wird, noch in dieser Session eine Gesetzvorlage einzubringen, welche ben Zeitungsstempel auf bie Hälfte deS gegenwärtigen Betrages herabsetzt Ein Antrag auf eine gleiche Begünstigung des KalenderstempelS wurde abgelehut.
Pari-, 6. Nov. Nachrichten aus Iran von heute zufolge benutztm bie Catlisten bei bet Beschießung mit Petroleum gefüllte Bomben. Die Fort» etwibern das Feuer bet Angreifer lebhaft.
Belgrad, 6. Nov. Die Wahlen im ganzen Lande sind mit ber größten Ordnung beendigt. Der Regierung ist die Majorität im Parlamente muthmaßlich gesichert. Der Zusammentritt ber Scuptfchina erfolgt am 20. d. M. ________________________________
Eine Expl, wurden in nicht ganz zwei Jahren von
halbe II dem berühmten Buche: vr. Airn's Natnr-
heilmethode abgesetzt, jedenfalls der beste Beweis für die Gediegenheit desselben und darf dies tUuftrirte Merkchen mit Recht selbst den schwerst darniederliegenden Kranken bringend als letzter Hoffnungsstrahl empfohlen werden. [5511
Marburg, 7. Oct. Der heutige Wochenmarttwarmittclmäßia besucht. Butter kostete das Pfd. 12—13 Sgr-, Wolle per Pfd. 17—20 Sgr., Sier per Stück 8—9 Hlr., Käse per Stück 10—12 tlr., Käsematte per Stück 5-6 Hlr., Kartoffeln 2 Liter 1(—1 j Sgr.
äubchen das Paar 41-5 Sgr, Hahne per Stück 12—15 Sgr. Bähnchen per Stück 5—8 Sgr., Hühner per Stück 7—10 Sgr.
änse per Stück 25—50 Sgr., Hasen per Stück 20—37; Sgr., Kohlraben 2—3 Stück 1 Sgr., Zwiebeln das Liter 2—21 Sgr Linsen 2 Liter 3j-4 Sgr., Erbsen 2 Liter 2—21 Sgr., Aepfel 9—14 Stück 1 Sgr., Nüsse per Hundert 3[—4 Sgr., Weiskraut per Kopf 5—6 Hlr., Sellerie und Porrö per Stück 4—6 Hlr Birnenmus per Maastopf 15—16 Sar. _________________