Einzelbild herunterladen
 

[ient: orte; eilte ötitf 'Oatt bet trab. I btt

Er. tigt« Zerth zm >stea nflen ollen Sari» NM mig- ba»

NM , In ichti ver- noch älter intet : seit ch'A Mit. ürbe, land, um vpäi sind, cgem

Du boul nicht :undt : bit bieser

Die Dingt t sich Hen ingen bi«, zrih n bit l'ch da I ih« bol mtrfi onnel lglied sei« aus» sich .jsi« eine« Abg» adelt t bfl »alifc i bä huq OCTtl Dina t b« n M nl t» lege» t bei , f« art# ba iflagt ngtf a»

DN ia 3

, bi »ich«! griej ibertf hD> om^

la»» efttfl

NLrt, er wünsche, baß der Marschall bald aus den Händen der Versammlung die der: fassungsmäßigen Rechte und Bedingungen seiner Gewalt entgegennehme. Aber Herr e Broglie hat kein Glück mit seiner Erklärung. GS ist eine betrübliche Er­scheinung kein Mensch nimmt sie von ihm für baarc Münze.

Barcelona, 8. Mai. Eine Colonne unter den Brigadiers Esteban und Cirlot schlug auf dem Rückmärsche von Berga ver sprengte Earttstentruppen unter Don Al- phonS in die Flucht. Die Carlisten hatten zahlreiche Verluste an tobten, Verwundeten und Gefangenen. Die Colonne hatte gleichfalls beträchtliche Verluste.

Marburg, 9 Mai. Se. Majestät der Kaiser passirte heute Morgen auf der Reise nach Wiesbaden mittelst Extrazug den hiesigen Bahnhof ohne anzuhalten.

*§ Marburg, 8. Mai Der wegen seiner Renitenz gegen daS Gesammteonsisto- rium in Kastel seines Amtes entsetzte Pfarrer Franksurth zu Mittetode hält sich gegen­wärtig hier auf und hat vor Kurzem ein Kind des hiesigen renitenten LehrerS an der Märchen - Bürgerschule Reinhard getauft Franksurth gründet, wie seine Genosten, seine Renitenz darauf, daß durch die Grün­dung des jetzigen ConsistoriumS unsere kirch­lichen Ordnungen verletzt worden seien, und jetzt hat er kein Bedenken getragen, die seit lange bestehende kirchliche Ordnung, wonach er, selbst wenn er feines Amtes nicht entsetzt wäre, die Taufe zu vollstrecken nicht berech­tigt war, zu verletzen.

Marburg, 9. Mai. In der heutigen Sitzung des landwirthschaftlichen Vereins Marburg-Kirchhain machte Herr Oekonom Pauli zu dem Gegenstand der Tagesord­nung: „Die Ausrottung von Disteln" da­rauf aufmerksam, daß die Fortpflanzung dieses lästigen Unkrautes theils durch die Verbreitung des Samens, theils aber auch durch Auswüchse von älteren Stöcken statt finde. Das Abschneiden vor der Reife des Samens genüge nicht, bester sei mit einem Untergrundpflug ober burch Ausstechen mit einer Spate deren Ausrottung zu bewirken. Die Feststellung beS Programms für bas landwirthschastliche Kreisfest in Kirchhain fand im Wesentlichen nach ben Vorschlägen ber hierzu ernannten Commission statt, beten Referent Herr KreiSthierarzt Kaiser war. In einer ber nächsten Nrn. b. Bltts. wirb baffelbe zum vollstänbigen Abbruck gelangen

Marburg 9. Mai. Das fortwährend kalte Wetter hat in unserer Gegend vorzugs­weise an ben Kirschen Schaden angerichtet, auch dem RapS soll es hier und da nach­theilig gewesen fein; dagegen ben übrigen Feldfrüchten hat eS weniger gethan. Berichte aus mehreren nieberhefstfchen Kreisen melben, daß im Allgemeinen bie Aussichten, was wenigstens bas Getreide unb bie übrigen Feldfrüchte betrifft, sehr günstig zu nennen sind. Vorzüglich steht namentlich ber Roggen unb bie Gerste. DaS Obst hat nur stellen­weise etwas gelitten, am meisten baS Stein­obst. Aus Witzenhausen, wo vorzugsweise Kirschen gezogen werben, meldet man dagegen, baß die Blüthen gänzlich verschont geblieben seien, so daß eine reiche Ernte zu erwarten stehe. Ein Hagelwetter am 6. b. hat an ein­zelnen Stellen einen nicht gerabe bebeutenben Schaden angerichtet.

Kassel, 7. Mai. Auch bie Zugführer bet Main-Wefer-Bahn haben sich jetzt, wie >ch erfahre, ihren College» bei ber Frankfurt Bebraer, Hannoverschen rc. Bahn angeschlosten tob eine Petition um Gleichberechtigung im Bezüge beS WohnungsgelbzuschusteS mit ben Loeomotivführern an ben preußischen Landtag gerichtet. Hoffentlich wirb diese »Pression", wie sie von „technischer Seite" genannt wirb, von günstigem Erfolge begleitet fein. (H. M.)

Fulda, 8. Mai. Das hiesige „KreiSbl." schreibt: Die Einberufung bes Communal- landtags für Hessen wirb im Verlaufe beS Monats Juni stattfinben. Außer einigen “erlagen, welche provinzieller Natur stnb, wird berfelbe sich mit Regelung mehrerer BerwaltungSangelegenheiten unb schließlich ®’t ber Neuwahl ber Deputation für bas HeimathSwesen, welche vor.dem 1. Juli er» siegen muß, zu beschäftigen haben. Da voraussichtlich baS vom Verwaltungsaus- ichusse festgestellte Regulativ für bas Dienst- ^rhältniß der stänbischen Beamten bes «vmmunalbezitks zur Berathung gelangen

wird, so können die Sitzungen desselben sich wohl über bie Dauet.von vier Wochen hinaus erstrecken.

Fulda, 8. Mai. Bei ber Entlassung des CaplanS Webet aus ber Haft fanben tnmultuarische Demonstrationen statt. Ein Bürger würbe verhaftet. Weber würbe in festlichem Aufzuge begleitet. — DaS „Fulbaet KreiSbl." schreibt hierzu noch: Am 4, 5 unb 6. b. M. Abends haben vor dem hie­sigen AmtsgerichtSgebäude in bemonstrativer Absicht Zusammenrottungen einer großen Menschenmenge ftattgefunben, welche eine Störung ber öffentlichen Ruhe veranlaßten In Folge besten wurde polizeilich einge- schritten und der Auflaus zerstreut, wobei Widerspenstige verhaftet worden sind. Ebenso war gestern Nachmittag vor demselben Ge­bäude sowie in der Hinterburg gelegentlich der feierlichen Abholung des Herrn Dom- eaplanS Weber nach Verbüßung feiner drei tägigen Gefängnißstrafe großer Volksauflauf, wobei ebenfalls öffentliche Ruhestörungen vorgekomme» fein sollen und Verhaftungen votgenommen wurden, wie auch die dabei beteiligten unb erkannten Personen beßhalb gerichtliche Anzeige zu gewärtigen haben. Mit votstehenben Mittheilungen wollen wir zugleich nicht unterlassen, auf ben, ben Wiberftanb gegen bie Staatsgewalt betref fenben §. 116 bcS preuß. Strafgesetzbuchs aufmerksam zu machen, wecher lautet: „Wird eine auf öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen versammelte Menschenmenge von dem zuständigen Beamten ober Befehlshaber der bewaffneten Macht aufgeforbert, sich zu ‘etttfernen, so wird jeber ber Versammelten, welcher nach ber britten Aufforderung sich nicht entfernt, wegen Auflaufs mit Gesäug niß bis zu drei Monaten ober mit Geld­strafe dis zu 500 Thlr. bestraft. Ist bei einem Auflauf gegen bie Beamten ober bie bewaffnete Macht mit vereinten Kräften thätlicher Wiberftanb geleistet ober Gewalt verübt worben, so treten gegen biejenigen, welche an biefen Hanblungen Theil ge­nommen haben, bie Strafen beS Aufruhrs ein."

Sew Landtag.

Berlin, 8. Mai.

AbgeorbnetenhauS. In ber heuti­gen (61.) Sitzung würbe das Expropriationö- gefetz in definitiver Abstimmung genehmigt und beschäftigte sich alsdann das Haus mit ben vom Abg. Wehrenpfennig beantragten Zusatzartikeln zu ber Deklaration unb Er gänzung des Gesetzes über Vorbildung und Anstellung ber Geistlichen, welche von ber Besetzung erledigter Stellen burch ben Pa­tron unb schließlich burch bie Gemeinbe selbst handeln. Der erste Redner, Abg. Brüel, wollte dieses Verfahren weder für die ka­tholische, noch für die evangelische Kirche gelten lassen. Dagegen führte der Kultus minifter Dr. Falk aus, daß die StaatSre- gierung die Unzulänglichkeit der Maigesetze für den ganzen Verlauf des kirchlichen Kon- flikts von vorne herein erkannt habe, aber unmöglich im Voraus gesetzliche Bestimmt«!, gen für Eventualitäten treffen konnte, bie bei Ausbruch bcS Konflikts Niemanb für möglich hielt. ES gereicht baher ber Gesetz­gebung nicht zur Unehre, wenn sie dem Rufe nach Ergänzung Folge leistet und das drin­gendste Bedürfniß der Gemeinden, Seelsorger zu haben, zu befriedigen sucht. Die Staats­regierung hat in erster Reihe die Verpflich­tung, diese Befriedigung zu ermöglichen und sie legt darauf so entscheidenden Werth, daß sie auch die bisher üblichen Formen der Berufung von Geistlichen als von unterge orbneter Bedeutung fallen läßt. Wie die so berufenen Geistlichen die Nomination durch Patton und Gemeinde auffaffen wollen, das ist ihre Sache, wie auch Militärgeistliche nach Aufhebung der Feldprobstei, wenn sie wollen, fungiren können, wobei ihnen über­lasten bleibt, nach Belieben sich die missio canonica zu verschaffen. Einzelne Bischöfe sind auch mit diesem Gedanken vollkommen vertraut, haben Geistliche in ihrer Diöcese, von deren Berufung sie nichts wissen und toleriren es, wenn einzelne Gemeinden sich ihre Seelsorger selbst suchen. Der Minister erklärte sich durchaus mit den Zusatzartikeln Wehrenpfennig'S einverstanden und hat nur im Interesse eines beschleunigten Geschäfts­ganges die Einbringung derselben den Herrn Abgeordneten überlasten. Sollten sie nicht ange­nommen werden, so würde die Staatsregierung so bald als möglich ihrerseits eine gleichartige

Vorlage zu bringen gezwungen fein. Die ka tholische Kirche braucht sich vor einer Befrie­digung des NothstaudeS in ihren Gemeinden nicht zu fürchten und auf die evangelische wird daS Gesetz so gut wie gar keine An­wendung finden. (Beifall.) Abg. v Sybel wies zuvörderst durch Verlesung zahlreicher Citate aus kirchlichen Schriftstellen ver schiedener Jahrhunderte nach, daß Alles, was er neulich von der gefährlichen Staats thevrie der Jesuiten, ihrer Vorläufer und Epigonen behauptet hat, quellenmäßig zu belegen fei, so daß ihn der Vorwurf des Hrn. v. Schotlemet Alst, daß er „die Ge­schichte mache", nicht treffe; er habe sie eben nur gelernt. Zur Sache selbst warnte der Redner die Herren vom Centrum, sich als Vertreter der 8 Millionen preußischer Katho­liken zu geriren, was sie ebensowenig sind, als die Mehrheit des HauseS die Evan­gelischen als solche vertritt. Mögen sie be denken, daß jedes unbedachte Wort, das ihnen hier im Feuer der Debatte entschlüpft, von den bornirten Fanatikern im Lande, die sich an ihre Fersen knüpfen, aufgegriffen, weiter getragen und tiefer vergiftet wirb. Der Ausbruch eines Religionskrieges wirb angekünbigt, währenb noch vor zehn Jahren lle Welt unfähig War, ein solches Wort ^nszusprechen. Der Schweis ber Fanatiker, bie bem Centrum folgen, verbreitet bie un­sinnigsten Gerüchte. In Bonn würbe zur Zeit ber Wahlen erzählt, Bismarcks wahre Absicht sei, selbst Papst zu werden; die Liberalen in Bonn feien noch schlimmer, sie wollen ben Papst nach Deutschlanb bringen unb ihm den Bauch ausschneiben; am 15 Mai würden alle katholischen Kirchen geschloffen, daher arme Dienstmädchen mög­lich rasch noch heiratheten; 14 Tage später bräche der Krieg aus unb bie Franzosen würden kommen. Die Führer der Ultra montanen sollten, so lange eS »och Zeit ist, daran denke», diesem gefährlichen Gerede entgegenzutreten, beim später würbe eS ihnen schwer werben, ihre Hände in Unschuld zu waschen unb sich hinter ihrem inbivibuellen Patriotismus zu verschanzen. Den einseitig erlassenen Staatsgesetzen in Baben, Olben bürg unb Walbeck fügen sich bie Bischöfe von Freiburg, Münster unb Paderborn und zeigen die Anstellung von Geistlichen an; ben preußischen Behörden gegenüber ver­weigern sie ben Gehorsam gegen das Mai gesetz, welches dasselbe verlangt. Der wahre Grund dieses Widerspruches liegt in dem tiefen Haß gegen Preußen, weil es Italien in die Reihe der großen Mächte eingeführt hat. Wenn Fürst BiSmarck die weltliche Herrschaft des Papstes und damit das elendeste Staatswesen, daS die Erde je gesehen hat, wiederherstellt, so erkennt Pio nono mit Vergnügen bie Maigesetze an ui.b verleiht bem CultuSminister Dr. Falk seine höchsten Orben. (Stürmische Heiter feit) Die Zusatzartikel bieten wenigstens einen modus vivendi, bis wir zum Frieden gelangen. (Lebhafter Beifall.) Abg. von ThokarSki erklärte mit Energie, daß er an feinem Glauben festhalten und als Patron nicht von bem Recht Gebrauch machen werbe, baS ihm biefe Zusätze bieten. Er hat auch einen Sohn, ber Theologie ftubiert, aber er würbe ihn nicht als feinen Sohn anerkennen, wenn er sich ben Mai­gesetzen unterwürfe. (Große Heiterkeit.) — Abg. von Bismarck (Flatow) sprach in demselben Sinne wie gestern Herr v. Webell unb fügte hinzu, baß bie Staatsregierung durch Annahme bet aus bem Hause ihr entgegen gebrachten Zusatzanträge biefelbe Verantwortlichkeit übernehme, wie wenn sie aus ihrer eigenen Initiative hervorgegangen wären. Für bie brüte Lesung künbigte et AbänderungSanträge an. Dann betrat v. Mallinckrobt, mit reichem Material, Büchern unb Aktenstücken ausgerüstet, bie Teibüne, ym zu einem sehr grünblichen Vorträge auszuholen, besten erste Spitze gegen ben äbgeorbneten v. Sybel unb bas Prosestorenthum gerichtet war. (Forts, f.)

vermischtes.

— sUniv. - Nachr.s vr. v. Lasaulx, bis­her Privatdocent an der Universität Bonn, ist als Professor der Mineralogie an die Universität Breslau berufen worden.

Marburg. Das Kunststück das „Lied von der Glocke" in das Format einer Post­karte zu schreiben, ist noch einmal gelöst worben durch den hiesigen Feldmestergehülsen Bilsing, der es sehr zierlich auf eine Post- karte selbst geschrieben hat.

Barmen, 5. Mai. Ein fein gekleideter Hochstapler machte heute unsere Stadt durch Verausgabung falscher Banknoten unsicher. Er betrat Cigarren- re. Lacen, kaufte eine Kleinigkeit, präsenmte eine hannoversche, auf 20 Thlr. lautende Banknote als Zahl- mittel unb erbat sich den Rest (der gewöhn­lich, da er nur für einige Groschen kaufte," über 19 Thlr. betrug) zurück. Es sind drei Fälle bekannt geworden, in welchem ihm bie« Manöver gelungen ist; wahrscheinlich |at ber Gauner aber noch mehrere Personen beschwinbelt. Die Polizei ist eifrig bemüht, biefen gefährlichen Jndustrieritter dingfest zu machen.

ite.

Ludwig Hugo Ide zu Frankfurt a. M. und Jung- Handwerk dähi-?' 3BiII?cImine ^tom-tte

Geborene. jyp'ÄÄSaf.

Gestorbene.

Ev -ref. Gem.: Der Junggeselle undLand- ^ngsgehülfe Bernhard Klappett, des hwsigen » Tust ?a27m$nnaitfionrab Älaw«t k,

Ernennungen, Verleihungen u.

v. Oppeln - Bro niko wski, Oberst und fEEndrnr des hess. Feldartillerie-Regts Nr Ml CA*>s»Art., »st unter Stellung L la suite des- stlbenRegts. zumCommandcur der 7. Feldartillerie» Brigade ernannt, v. Werder, D6erft[tCutenant a9gregut dem Garde-Feldartillerie-Regt Di"

UZHrung d°s Hess. Feldartilttrie-Regts. J‘r-Eorps-Art., kommandirt.

Der mit der Leitung des Gemäldegallerie-Bau-s beauftragte Baumeister Schuchard ist rum k». mglichen Baumeister in Hanau ernannt.

Kirchliche Nachrichten per Stadt Marbura

2. bis 8. Mai 1874. "

Telegraphische Tour-- und Marktberichte.

Frankfurt a. M., 9. Mai. (Schluß- Course ) Staatsbahn - Actien 333, Elisabeth —, Galizier —, Lombarden 145, Nordwest, bahn —, Creditactien 224$, Silberrente —- S1”“ Loos- -, Nationalbank 1018, Spamer 18$.

Kirchliche Nachrichten der Stadt Kirchhain vom 29. April bis 6. Mai 1874.

Gestorbene.

_ Ev.-luth. Gern.: Katharina Elisabetha geb. fflgyn,i*

Verlvosungen.

2»?"? brück er Loose. Ziehung am 4. Ma:, Auszahlung am 4. November. Hauvtvreise • Nr.,24116 12,000 fl., Nr 18008 1500^ Nr.' 34631 500 st, Nr. 357 922 5341 6237 7140 7388 7632 8455 8528 10699 11879 15749 19797 22847 24690 27833 30158 32392 33714 39457 40005 43457 43527 46221 47687 47837 47I54 je 30 st.

Antwerpener 100 Fr..Loose vom 3abre 1859. Ziehung am 1. Mai, Auszahlung om 1 August. Hauptpreise: Nr. 59294 25 000 $r8-,n^r'-42M9 8000 Nr. 18510 2000 Frs Nr. 23167 53160 je 1000 Frs. '

Marburg, 9. Mai Der heutige Wochen- martt von Verläufern gut besucht. Butter kostete das Pfund 12-13 Sgr-, Zwetschen das Pfund 2z-g Sgr., Wolle pr.Pfund 17-20Sgr. Flachs per Pfund 7—8 Sgr., Erbsen 2 Liter 2j—3 Sgr-, Linsen2Liter3z—4 Sg., Hafergricsdas Liter — Sgr., Hühnereier 9—10 Stück 4 Sgr., Enten­eier 2 Stück — Sgr-, Gänseeier 1 Stück 9 Hlr. bis 1 Sgr., Käse pr. Stück 9—12 Hlr. Käsematte pr. Stück 5—6 Hlr., Hähnchen per Stück — Sgr-, Hahne per Stück — Sgr., Hühner per Stück 10—14 Sgr., Tauben das Paar — Sgr., Täubchen das Paar 5—7 Sgr., Kohlraben 2 Stück — Sgr., Zwetschenmus 1 Maastopf 13 bis 16 Sgr., Zwiebeln 1 Liter 1 Sgr. 6- 8 Hlr Kleesamen das Pfund 5 Sgr., weiße und bunte Bohnen das Pfund 3—5 Sgr., Spargeln das Pfund 7—74 Sgr.

bteistöckiges Wohnhaus, bas eine gute Geschäftslage, Hinterbau unb Hofraum hat, steht unter sehr günstigen Be­dingungen zu verkaufen. Wo? sagt bie Exped. b. Bl. [41

Lompostklw, L.7L:

ben bei Ockonom Sang. [41 —

Theateranzeige

Montag de» 11. Mai 1874:

Badekuren.

Die Dienstboten.

Armnnn und Dorotke».

MijMA