ern« großen Staats Izeigen, wie sehr wir uns gegenseitig lieben 'e.r. ^et.elbe,n foßte- ift auch nicht lindem wir sie mit Euren Bajonetten rächen' i. n «nzutrete», Wollt Ihr dem Könige versprechen, die
“ »ff* ^0 i Eures Generals Ollo und Briga-j
das Portefeuille des Innern übernehmen diers Radica zu rächen? Wollt Fhr ver wurde. Gr mniiirfit htpüa , 9 ver
<3vurn." hinkt also wieder in einem von zahlreichen Fällen. Dasselbe Blatt begrüßt dagegen das von einem rheinischen Blatt gebrachte Gerücht aus Berlin „über Abän-
vurch, daß die siegreichen Heere des ersten Don Carlos gegen Madrid vordrangen und hier in dem feindlich gesinnten Lande unterlagen und emmuihigt in ihre Berge heimkehrten. Der Enkel beabsichtigt diesen Fehler nicht zu wiederholen, sondern hinter dem Ebro zu warten, bis Spanien ihn freiwillig zurückruft. Er rechnet dabei auf die Zwie- tracht der Parteien bei seinen Gegnern, von denen die Armee durchweg alsonststisch gesinnt, das Lano aber durchaus getheilt ist Aber er vergißt dabei, daß aller Parteien^ die Alfonsisten nicht ausgeschlosicn, von einem ganz maßlosen Haß, gegen den Prätendenten beseelt sind, den sie als Urheber aller Leiden ihres Vaterlandes bezeichnen, ein Haß der der abgöttischen Verehrung seiner Basken wenig nachgibt.
„der unglücklichsten Maßregeln der Regie rung" gewesen — r1"*" £
Spaniens gehalten und ist in Fo^ st^er Tapferkeit ganz besonders bei dem Heere sehr populär. v
1 Mann übersteigen; einige dreißig Mann, anscheinend die Wache, belustigten sich aus dem Marktplatz mit Ballspiel; der Posten stand mit brennender Cigarre und die Hände in den Hosentaschen daneben. Wie wir nachher erfuhren, waren am Vormittage ein neuformirtes 9. Bataillon Guipuzkoa, oder Theile desselben, nach Bilbao admar schirt. Im Uebrigen ging Alles seiner friedlichen Beschäftigung nach In der Fonda — dem WirthShauS, in welchem sich der Alcalde zu uns gesellte, erhielt man Lebensmittel — stark mit Knoblauch gewürztes Fleisch und dicken Wein — zu sehr mäßigen Preisen. Wir blieben die Nacht dort und suhren in der Frühe ungehindert durch die carlistischen Poften, nach San Sebastian, der noch im Besitz der Madrider Regierung befindlichen Hafenstadt. Der Eindruck, den ich aus diesem kurzen Ausfluge mitgenommen habe, ist der, daß der Krieg noch weit von seinem Ende ist, da in der ganzen Baskischen Bevölkerung der feste Entschluß lebt, sich der republikanischen Regierung nicht zu unterwerfen. Die mittelalterliche feudale Dors- und Gemeindc-Versassung — wie sie in den Eueres bastrt ist — erleichtert die Organisation des Widerstandes auch nach jener scheinbaren Pacification ungemein. Eine Niederlage des Prätendenten vor Bilbao wird, so lange er und seine Freunde aus den vertriebenen italienischen Fürstenhäusern noch Mittel und Lust haben die Rebellion zu unterstützen, niemals das Ende des Kriegs herbeiführen. Der erste Carlistenkrieg erschöpfte sich wesentlich da-
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Wie», 26. April. Die officiöse Montags- Revue bringt folgende Mittheilung: „Wie wir hören, wird weder das Schreiben seiner Majestät deS Kaisers an den Papst noch die Note des Grafen Audrassy an den Grafen Paar veröffentlicht werden. Bei dieser Ge-
terreise ein Hinderniß entgegen. DaS Land ist gut angebaut — viel Weizen und Reben, und unterscheidet sich im Aeußern nur wenig von einer norddeutschen Landschaft; die Straßen gut erhalten. Vor Oyarzun, dem ersten ziemlich ärmlich aus- sehenden Dorfe, begegnete unS der erste männliche Einwohner, ein etwa 60jähriger Greis, der mit zwei Ochsen auf das Feld fuhr und als er unser ansichtig ward, sofort vom Wagen sprang, eine lange mes. stngne Flinte herausnahm und uns in einer auch meinem deS Spanischen völlig kundigen Begleiter unverständlichen Sprache, dem reinen Baskisch, zur Rede stellte Herr v. G. hielt ihm ein Stück Papier — wie ich nachher sah, war es nicht sein Paß, sondern eine Nummer deS „Curatel Real", des in Estella erscheinenden osficiellen Organs Sr. Maj. des Königs Carl, voi's Gesicht, und der Mann entfernte sich sehr ehrerbiettg. — Nach dreistündiger Fahrt ge. langten wir nach Tolosa, der befestigten' Hauptstadt der Provinz, welche vor etwa 4 Wochen durch Abzug der Besatzung in die Hände der Carlisten gefallen ist. Tolosa ist bis jetzt die bedeutendste Stadt, welche Don Carlos besitzt, mit prächtiger Kathedrale, aus den mit Blumen geschmückten Balconfenstern blicken elegant gekleidete Damen, darunter auffallend schöne Gesichter. Die Straßen sind eng und die meist dreistöckigen Häuser stoßen oben beinahe zusammen, ähnlich wie in den Gaffen der Prager und der alten Frankfurter Ju- dengaffe. Die carlistische Besatzung der Stadt wird schwerlich ein paar hundert
denn diese Steuer, „uie im noroulpen ipreu» fefti ganz an ihrem Platze sein mag, verstößt im Elsaß gegen alle Gewohnheiten, erzeugt in den Dörfern großes Mißvergnügen und erzürnt mit der geringen der Regierung hierdurch eingehenden Sumuie, alle davon betroffenen Bevölkerungen" . .. Die bereits stark im Verschwinden begriffene \ anfängliche Unzufriedenheit der Eigenbrenner mit der neuen Formation der Branntweinsteuer zugegeben, muß doch die oben erwähnte Molivirung der Nothwendigkeit, diese Steuer wieder zu beseitigen, als eine unzu-I reichende, einseitige bezeichnet werden. Ein!
ehu Botschaft des Präsidenten in diesem, einer portugiesischen ^nfurrectinn
Iict,er und furchtet, fich zu compromittiren. — 1 —
Herr de Lesperut,
zu stürmen, wenn sie nach einer halben Stunde mcht die weiße Fahne sehen sollten- denn dann wurde er tobt fein Seine
tr die Empörer, welche
*«bg mnn bring b'kse
Achters
! «the«, 28. April. Das Ministerium zeigte der Kammer seine Demmission an
Konstantinopel, 29 April. Der t?“1.“*11 Empfing gestern den österreichischen Botschafter Graf Zichy und sprach bei Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben seine
i m Un« &intcr seinem Wohnhause in der S f0ele0,ne Holzschuppen nieder. ja" Ja an bkn vorhandenen, aus Ielwa. 10—12 Klaftern bestehenden Holz- vorrathen reichlich Nahrung und röchele weithin den Himmel; zum Glück brach das- selbe bei vollständiger Windstille aus und rn einer Zeit, wo Hülfe noch rasch zur Stelle hX' ft « Jfr Feuerwehr gelang, alS- bald Herr desselben zu werden und eS auf seinen urfprunglichen Heerd zu beschränken
,.8/grn die Für diese Tbat Herr de Lesperut, weicher neulich bei berl^n Duero erhoben.
Wahl der Haute Marne gegen Herrn Danelle! einer^lnilitärftch^en^Revolte in
Erlag .st zum Gesa.idschafts-Secretär in einen «un er ar n £b @,i„,S °na Wim ernannt worvcn Fn dieser Weife in ber Gitnhai. L ' Seme Truppe,, fast das Ministerium des Herrn de Broglie! worauf er allein 4k "Jeden,
das varlamentarii.t,p T L • u'Jr °“e,n. 'N dieselbe begab und
1 de", von Reisenden und Soldaten überfüllten Santander kam ich, nachdem ein paar hun- ‘ bert Zudringliche, die sich zum Gepäcktragen ■ drängten, das Ausschiffen verzögert hatten, und nach anderthalbstünbigem Warten auf der Douane, mit Einbruch der Dunkelheit in dem angeblich besten Hotel der Stadt, der Fonda de Europa an, wo ich mit Mühe em Zimmer erhielt, in welchem außer mir noch 2 spanische Osfieiere und ein französischer Commis Voyagmr und eine Unzahl W°nzen logirten. - Zch ging gleich «ach dem Diner, mich zu infotmiren, und erfuhr daß, wie mir übrigens auch schon die Car- listen erzählt hatten, auf den 25. eine große flacht beschlossen sei. Die Verwundeten sind bereits sämmtlich von der Nähe de- schlachtfeldeS nach Santander und Umgegend evakuirt worden Während das erste und zweite Corps unter Serrano'S eigener Führung die Position der Carlisten in der Front angreifen, soll General Concha mit dem dritten Corps, über dessen Operationen sonst »och ein gewisses Geheimniß beobachtet wurde, durch die Schluchten der Sierra Salvada hindurch die linke Flanke der car- listischen Stellung umgehen und gleichzeitig in der linken Flanke und im Rücken angreifen. Man sieht, der Krieg wird mit einer Offenheit betrieben, bie einem Deutschen mehr als naiv erscheinen muß. Dazu sprechen es die hiesigen spanischen Otfiziere offen auf- daß unmittelbar auf den Enisatz von Bilbao ein Pronuneiamento Serrano'S und die Erhebung Don Alfon's zum König folgen wird. — Vederemo!
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von bestimmendem Gewichte fein, insbesonvv bere nicht hier im Reichslande. Die Op- Ministeriums tion, die Einführung der Militärpflicht, bei If Schulreorganisation, deS Schulzwanges, strenge genommen aller deutschen Gesetze
SmSSBSSfeSS s
wird. Wir meinen also, daß mit dem etwas oft wiederkehrenden Hinweise auf das Ge wohnheitöwidrige und Mißfällige einer im Reichslande eingeführten oder einzusührcnden Maßregel das letzte Wort über Zweckmäßig-! keit ober Unzweckmäßigkeit noch keineswegs j gesprochen ist.
.San Sebastian ist eine freundliche Stadt mit kleiner Rhede und gegenwärtig, wo bie Verbindung nut dem Binnenlande gesperrt ist, ohne Geschäft. Eine Anzahl von Bettlern rc. lungerte auf Den Straße». Ich mußte meinen Paß vorzeigen und wurde dann ungehindert eingelaffen und fuhr auf I dem Dampfschiff mit etwa einem Dutzend! spanischer Soldaten, die ins Lazareth geschickt wurden, hart an der Küste entlang bei vollkommen ruhiger See. Eine sranzöstsche Corvelte war das Einzige, was uns begegnete, sonst war die Küste vollkommen frei, selbst vor Porlugalete war kein spanischer Kriegsdampfer zu sehen. Kein Schuß war hier in der Richtung auf Bilbao zu hörens obwohl sich die beiden Heere bis auf 200 Schrill gegenüber liegen, herrscht völlige Waffenruhe. — In dem sehr übel riechen-
.samkeit des Herrn Dufaure gegenüber hat n7rackommandan7 vo7 La7r? bis zur Herr Deeazes eine Vermittelung vorge- Ankunft des Generals Argonz, Eures alten
Inommen noch abgelehnt hat. Herr DecazeSIES^lebe' der KönigsZ^om I brQnntp kp|« Gestern Abend
h°t sich über diese Unterredung mit Herrn Marschall Concha den oieuT* bem Bä-ermeister G. Zeiß ge- Dufaure sehr befriedigt ausgesprochen und Irung nunmehr gegen die Ccwliften gJcLkft ^ Wobnbauie in
bflhnn' SN-kb^b'0e -Fruchte!hat, ist, wie die „Morning Post" aus davon. Wahrend solcher Weise der Minister guter Quelle versichern darf, keineswegs in Ph^ 9ml dCn b0^e‘l "es Septenniums schon so alt, wie man ihn für gewöhnlich Allianz mit dem linken Centrum hält. Manuel Concha wurde im -tabre N'mk^ .^rr de Broglie danach, seine 1808 zu Buenos - Ayres geboren und ist b!« herznslellen und sich wie sein jüngerer Bruder Felbmarschall
^J/.dtahon zu versichern Seine größte Thai war die Wegnahme
Er wünscht den Status quo so lange zu Oporto'S im Jahre 1847, als die britische rhalten wie möglich und seine Politik durch j Flotte mitoperirte in der Unterdrückung
renne, wenn er mcht em Elsässer vom alten Ilezenheit ist es wohl gestattet alle Angaben Schlage sei. ES wurde aber von Elsässern über den Inhalt dieser beiden Actenftück TclbaksmaliÄ^ Erhaltung der hiesigen als Kombinationen zu bezeichnen, bei welchm Tabaksmanufaktur schon zu einer Zeit beJbie Standpunkte der Parteien von welchen BorfiAHn' afl m ‘ 3?urn'“ ."d^h sehr!die Verlautbarungen ausgehen,' auf die Jn- vorstchttg um diese Frage herumging, wo IHaltsangaben entscheidmden Einfluß üben" .Witren«^^« heran- Pari-, 29.%“
Legen den jetzt daS Journal ent- osficiel« veröffentlicht ein Decret "welches schieden Front macht. Die den Sturm die Wähler des Departements Niövre 27m hn's ycrrn oe Drogueiworauf er allein sich j» dieselbe "begäbt'
sammenberuft. Die aufgetauchten Minister !deutscher Seite, so viel bis irtu Ix k nu^Böchnge'^ Wbeni ...
faatHhta-letft^^ft ^nSspruch erzählt. Man!verlassen und mit derselben tödtet er Euch in sagte ihm. „Herr Herzog, Ihre ganze Politik! einer Entfernung, in der wir ihm kein Leid dient nur dazu, den Bonapartisten vorwärts!zufügen können mit Straflofiakeit ftrilfP Zu helfen." Und er erwieberte; „Nun Nachmittags bat TineO feimmörbeÄn ^?^9'111- «eglaubigungsschreibe meld, ich will immer noch lieber für die! Geschosse Euren braven unb geliebten Genial u6" freunbschastlichi.. D«
Bonapartisten arbeiten, als gehängt wer-jOllo unb den tapferen Briaatier Radiealük-r beiderseitigen Regierungen unb
den-" - Bei der Unterhandlung / welche!schwer oerrounbet m@ctt wird «e uns Z'4y's aus.
zwischen dem Herzog Deeazes unb Herrn halten, aber mittlerweile erinnert Enck dak I 28' April. Der Post-
J/Pure während des kurzen Aufenthaltes!Ollo der Held von Navarra -- n berl- unterzeichnet.
bere nicht hier un Retchslanbe. Die Op-!Ministeriums. eins her arnfeen Stnnts ' ®uren Femden zu!der Gesammtzahl befindet sich auch ein
großer Theil Solcher, die an anderen Ortm '^^^ungspstichk Genüge leisten „ Marburg 30. April. Dem Vernehmen nach fand in der gestrigen Comitssitzung Us das am 11. Juni in Kirchhain abzu haltende Landwirthschafiliche KreiSfest daS 'v°».H"rn Kreisthierarzt Kaiser auSge- arbeitete Festprogramm allseitige Billiguna- oasselbe wird nun der am 9. Mai statt.' findenden Generalversammlung des Land- wirthschaftSverrinö MarburgKirchhain zur Genehmigung vorgelegt unb demnächst veröffentlicht werden. '